Stefan Weiller

 5 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Letzte Liebeslieder, Letzte Lieder und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stefan Weiller

Stefan Weiller ist freischaffender Künstler und Journalist. Mit seiner Veranstaltungsreihe der Letzten Lieder begeistert er immer wieder das Publikum und viele beeindruckende Künstler, die dem Projekt bereitwillig ihre Stimmen leihen. Zuletzt erschien die CD »Deutsche Winterreise« mit Erzählungen von Menschen im Abseits, durchwoben von Schuberts berühmtem Liederzyklus.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Letzte Lieder (ISBN: 9783940018779)

Letzte Lieder

Erscheint am 04.06.2021 als Hörbuch bei speak low.

Alle Bücher von Stefan Weiller

Cover des Buches Letzte Liebeslieder (ISBN: 9783841907264)

Letzte Liebeslieder

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Erschienen am 02.10.2020
Cover des Buches Letzte Lieder (ISBN: 9783841905178)

Letzte Lieder

 (1)
Erschienen am 02.02.2017
Cover des Buches Letzte Lieder (ISBN: 9783940018779)

Letzte Lieder

 (0)
Erscheint am 04.06.2021
Cover des Buches Deutsche Winterreise (ISBN: 9783940018564)

Deutsche Winterreise

 (0)
Erschienen am 21.02.2019

Neue Rezensionen zu Stefan Weiller

Cover des Buches Letzte Liebeslieder (ISBN: 9783841907264)Buecherwurm1973s avatar

Rezension zu "Letzte Liebeslieder" von Stefan Weiller

Berührende Abschiede
Buecherwurm1973vor 6 Monaten

Stefan Weiller hat Sterbende in Hospizen, zu Hause oder Krankenhaus, aber auch Angehörige besucht und um mit über Liebe und die Musik zu sprechen. Ein Lied kristallisiert sich dann als letztes Liebeslied heraus. Die Kurzgeschichten sind aus dem Kopf niedergeschrieben, weil der Autor kein Aufnahmegerät laufen liess. Am Ende jeder Geschichte schreibt er über das letzte Lied. Meist gibt es dazu eine Geschichte, die den Sterbenden geprägt hat.

Mich hat jedes Kurzporträt tief berührt. Manchmal sind es die Lebensgeschichten, manchmal die Geschichten zu den Liedern oder einfach der Sterbende, die einem das Herz erweichen. Der Autor zeigt mit diesem Buch, dass man keine Angst vor den Sterbenden und dem Tod haben braucht. Fast alle haben es bereut, wenn sie dem Tode geweihten Freund oder Familienmitglied ausgewichen sind.

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Cover des Buches Letzte Liebeslieder (ISBN: 9783841907264)readlikejanas avatar

Rezension zu "Letzte Liebeslieder" von Stefan Weiller

Bewegend
readlikejanavor 7 Monaten

Bei "letzte Liebeslieder" handelt es sich um ein sehr trauriges Buch darüber, wie Sterbende oder Angehörige mit dem unausweichlichen Thema Tod umgehen, was sie darüber denken und was sie vielleicht noch zu sagen haben.

Es werden die Geschichten von Personen unterschiedlichen Alters und in sehr verschiedenen Lebenssituationen dargestellt. Ein 8 jähriger Junge wird seinen Vater verlieren und steht mit seinen Gefühlen, die er garnicht wirklich einordnen kann, ziemlich alleine da. 

Eine 94 Jährige hofft auf die Versöhnung von Tochter und Enkelin, die früher mal ein Enkel war und spricht voller Hoffnung und Dankbarkeit über ihr Leben. Es scheint ihr leicht zu fallen zu gehen, trotz der Ungewissheit mit ihrer Familie. 

Die Begegnung zweier Freunde, einer Sterbenskrank, der andere zu Besuch im Hospiz. Es herrscht Unsicherheit, beide wissen nicht wie sie sich verhalten sollten. Gequälte Konversationen, beide wollen aus der Situation. 

Später erfahren wir wie es dem Bruder des 8 jährigen Henri ergeht. 

All diese Personen und noch einige andere verbinden ihre Geschichte mit einem ganz bestimmten Lied. Dem letzten Lied. 


Dieses Buch erinnert mich daran wie wichtig es ist mit Kranken und Sterbenden offen zu reden, keine Hemmungen zu haben. Die Hinterbliebenen aufzufangen, ihnen Trost zu spenden. Auch wenn all diese Situationen furchtbar sind, ist reden und sich kümmern immer besser als fernbleiben und nur sein Beileid zu bekunden. 


Ein sehr bewegendes Werk mit sehr persönlichen Geschichten. 

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Cover des Buches Letzte Liebeslieder (ISBN: 9783841907264)

Rezension zu "Letzte Liebeslieder" von Stefan Weiller

Gelebte Zeit
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Monaten

"Letzte Liebeslieder" ist eine Sammlung von Erinnerungen an Sterbende und deren persönlichen Erzählungen aus ihren Erinnerungen und ihrer Gefühlswelt, vom Autor innerhalb von mehreren Jahren zusammengetragen und aus dem Gedächtnis wiedergegeben. Die Lieblingslieder sind nur ein Schlüssel der beiseite gelegt werden kann, denn die Frage nach dem Lied, welches einem viel bedeutet, ist oft ein Aufhänger um den Gedanken und Erinnerungen freien Lauf zu lassen. Mich haben manche Geschichten mehr berührt als die anderen, so wie einen Menschen mehr oder weniger bewegen, je nach dem ob die eigenen Erfahrungen und Gedanken mit denen der anderen Person kollidieren oder sich alles zusammen zu fügen scheint. Das macht auch die Hospizarbeit zu einer großen Herausforderung. Der Sterbende soll nicht aus dem Leben heraus gedrängt werden. Bis zum Letzten Atemzug, begegnen wir Individuen, die sich im Laufe eines Lebens, sei es kurz oder lang gewesen, entwickelt haben und nicht zu einem Einheitsbrei der "von uns gegangenen" vermengt werden wollen. Dieses Buch berührt mich sehr, da es trotz Angst vor der eigenen Vergänglichkeit sensibel macht für das Thema, Umgang mit dem (eigenen) Leben und dem Umgang mit Sterbenden, die ihr Leben lebten und nun einen letzten großen Schritt wagen müssen. Dabei wird einem von manchem der interviewten ans Herz gelegt, der Zeit in der man lebt, mehr Leben einzuhauchen und Dinge die einem wichtig sind, nicht auf die lange Bank zu schieben. In der ersten Geschichte bin ich als Leser ganz bei den Angehörigen. Ein kleiner Junge, der seinen Vater verlieren wird und in seiner Trauer isoliert bleibt, hat mich besonders bewegt. So geht auch jeder Begleiter und jeder Angehörige seinen eigenen Weg der Trauer. Stefan Weiller hat einen Impuls gesetzt, den Tod nicht zu tabuisieren und hat mit dieser Lektüre Trauernde wie Sterbende ins Licht gerückt.

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