Stefan Wimmer

 4 Sterne bei 23 Bewertungen
Autor von Der König von Mexiko, Die 120 Tage von Tulúm und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Stefan Wimmer

Der König von Mexiko

Der König von Mexiko

 (15)
Erschienen am 30.04.2016
Die 120 Tage von Tulúm

Die 120 Tage von Tulúm

 (5)
Erschienen am 26.02.2008
Die 120 Tage von Tulum

Die 120 Tage von Tulum

 (2)
Erschienen am 30.09.2004
Die Teufelsinsel von Lektor Z.

Die Teufelsinsel von Lektor Z.

 (1)
Erschienen am 24.06.2010
Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas

Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas

 (0)
Erschienen am 18.07.2015
"Vom Leben umfangen"

"Vom Leben umfangen"

 (0)
Erschienen am 01.12.2014

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Rezension zu "Der König von Mexiko" von Stefan Wimmer

Rezension zu "Der König von Mexiko" von Stefan Wimmer
JoKvor 10 Jahren

Das Buch geht ab... Es verlässt zwar nach ungefähr der Hälfte Mexiko, geht aber dennoch flockig weiter.

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Claris avatar

Rezension zu "Der König von Mexiko" von Stefan Wimmer

Rezension zu "Der König von Mexiko" von Stefan Wimmer
Clarivor 10 Jahren

Stefan Wimmer Der König von Mexiko Eichborn Berlin
ISBN 3821858346

In Mexiko seine Jugend zu genießen und sich in das dortige Milieu aus verkrachten Halbweltexistenzen, exotischen Möchtegernkünstlern und Neureichen zu stürzen, ist nicht jedem vergönnt.

Der Held dieser Geschichte hat es geschafft: als Ingo Falkenhorst,--oder von Falkenhorst, wie ein reiche Dame ihn gerne betitelt hätte?-- lebt er in der Stadt der Armen und Reichen und genießt sein Leben. Ein Stipendium des DAD für eine Doktorarbeit ermöglicht ihm das süße Leben, ohne dass er sich der Mühe des Studiums unterzieht. Zu verlockend sind die Abende in den diversen Kneipen, das Koksen, die Partys und Bekanntschaften. Fast kein Tag vergeht, ohne dass er sich in seinen Lieblingskneipen, dem Centenario oder Tiburcia, blicken ließe, wo er die schrägsten Vögel der ausgebufften Szene in Mexiko City kennen lernt.
Der große Coup lockt, als er für die Zeitschrift Esquire über Frauenmorde in Ciudad Juárez berichten soll. Dort wohnt das Verbrechen in Form eines Drogenkartells. Falkenhorst wähnt sich mit diesem Job schon fast auf der Gewinnerseite, stellt aber fest, dass er mit diesem Job eher in der Hölle gelandet ist. Ein Job als freier Auslandskorrespondent misslingt ihm ebenso, wie alle seine Liebesaffären.
Schließlich landet er in München als Redakteur bei einem Busenmagazin.

Mit seinem schreiend witzigen und geistreichen Erzählstil entwirft Stefan Wimmer eine urkomische Geschichte, der es an nichts mangelt. Da wimmelt es von ungewöhnlichen Künstlern, Filmemachern, Regisseuren, Architekten und Lebenskünstlern. Ein verkorkster Professor schickt sich erst nach vielen Versuchen an, das erforderliche Gutachten für das Stipendium zu erstellen. Die Stipendiengelder werden sofort umgesetzt, um den nötigen Verbrauch an Alkoholika und Drogen zu sichern. Malerische Kneipen bieten ein Bild der Freude, des Müßiggangs und des süßen Lebens. Die Bekanntschaft mit einer der reichen Töchter des Landes eröffnet einen neuen Blickwinkel auf die Stadt und das Land. Leider entpuppt sie sich als sternbildgläubige Esoterikerin, die auch noch nicht mal guten Sex zu bieten weiß. Mit Einsatzfreude, einer gewissen Nonchalance und der immer gleichen positiven Erwartung fällt Falkenhorst auch nach abschreckenden Erfahrungen immer wieder auf die Vorderbeine. Einem Jongleur gleich arrangiert er sein Leben und sein Einkommen, und es geht ihm gut dabei!
Als chancenloser Chaot bleibt er seinem Charakter treu: nichts will ihm so recht gelingen, und er tappt von einem Abenteuer ins nächste. Es scheint ihm nichts anzuhaben: er nutzt jeweils die Gunst der Stunde, um sich in den unruhigen Bahnen weiter treiben zu lassen, die er gewohnt ist. Glücklos aber zufrieden bleibt er ein Antiheld, dem man alles nachsieht, und der den Stoff zur kurzweiligen Unterhaltung bietet.

Man darf rätseln, ob Stefan Wimmer seine einschlägigen Erfahrungen im Selbststudium gewonnen hat. Er lebte drei Jahre als freier Journalist in Mexiko und schrieb Reportagen für eine Reihe bekannter deutscher Printmedien und für den Rundfunk.

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Marions avatar

Rezension zu "Die 120 Tage von Tulum" von Stefan Wimmer

Rezension zu "Die 120 Tage von Tulum" von Stefan Wimmer
Marionvor 11 Jahren

Aus einer Aneinanderreihung von Geschichten der alltäglichen Apokalypse entsteht ein Ganzes, das ein bißchen an einen Schelmenroman erinnert und großartige Unterhaltung bietet. Absolut empfehlenswert.

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