Stefan Wimmer

 3.9 Sterne bei 32 Bewertungen

Lebenslauf von Stefan Wimmer

Stefan Wimmer, geboren in München, ist ein deutscher Schriftsteller und Journalist. Zu seinen Buchveröffentlichungen zählen »Die 120 Tage von Tulúm«, »Der König von Mexiko« und »Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas«. Er war mehrere Jahre Redakteur bei verschiedenen Lifestyle-Magazinen und lebte sieben Jahre in Mexiko City. Seit 2009 macht er regelmäßig Reportagen und Features für die ARD und das ZDF. 2010 erhielt er den Deutschen Radiopreis (Kategorie: Beste Sendung) für sein Radiofeature »Lange Nacht - Dir gehört mein Leben«. Bei Trikont gab er die CD »Mexican Boleros - Songs of Heartbreaking, Passion & Pain« heraus.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stefan Wimmer

Cover des Buches Der König von Mexiko (ISBN: 9783981729528)

Der König von Mexiko

 (15)
Erschienen am 30.04.2016
Cover des Buches Die 12 Leidensstationen nach Pasing (ISBN: 9783453272842)

Die 12 Leidensstationen nach Pasing

 (9)
Erschienen am 23.03.2020
Cover des Buches Die 120 Tage von Tulúm (ISBN: 9783821858333)

Die 120 Tage von Tulúm

 (7)
Erschienen am 26.02.2008
Cover des Buches Die Teufelsinsel von Lektor Z. (ISBN: 9783941592155)

Die Teufelsinsel von Lektor Z.

 (1)
Erschienen am 24.06.2010
Cover des Buches Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas (ISBN: 9783981729511)

Das große Bilderbuch der Vulkanvaginas

 (0)
Erschienen am 18.07.2015
Cover des Buches "Vom Leben umfangen" (ISBN: 9783868351194)

"Vom Leben umfangen"

 (0)
Erschienen am 01.12.2014

Neue Rezensionen zu Stefan Wimmer

Neu

Rezension zu "Die 12 Leidensstationen nach Pasing" von Stefan Wimmer

Zeitlose Geschichte eines Sommers mit 15
Kathi248vor 2 Monaten

In seinem neuen Buch "Die zwölf Leidensstationen nach Pasing" erzählt der Autor Stefan Wimmer die Geschichte seines 15-jährigen Ichs im  Sommer 1985. Er und seine drei besten Freunde bilden gemeinsam die "Kajal-Clique" und sie halten sich für die absolut coolste Truppe der Gegend. Eventuell sehen das nicht alle Bewohner des Münchner Vorortes Pasing genauso, aber das spielt für die Vier keine große Rolle. Was hingegen eine große Rolle spielt, sind die drei P - Petting, Partys, Punkmusik. 

Der Leser begleitet die Freunde in vielen kleinen Episoden durch den Sommer, erzählt wird von Schallplatten-Diebestouren, merkwürdigen Partys im Nirgendwo, Besäufnissen am Kiosk, Prügeleien, der Schule ... eben von allem, was man in diesem Alter so erlebt, und das nicht nur in den Achzigern. So habe auch ich, die ich ein gutes Stück jünger bin und damals gerade erst auf die Welt kam, mich in vielen der Eskapaden der Jungs wiedergefunden, denn all diesen belanglosen Erlebnissen ist eines gemeinsam: sie sind völlig zeitlos. Rückblickend erinnere auch ich mich an diverse Trivialitäten, die mir damals jedoch absolut wichtig und bedeutsam erschienen. Die Gedanken des 15-jährigen Protagonisten könnten teilweise auch meine eigenen gewesen sein, könnten die einer/eines jeden Jugendlichen in diesem Alter sein. Dadurch ruft das Buch viele eigene Erinnerungen wach, oft muss man schmunzeln, manchmal lachen und sich hin und wieder auch ein wenig für sein damaliges Ich schämen - es macht einfach enorm Spaß, von Stefan auf diese Reise mitgenommen zu werden.

Des Weiteren weiß der Autor mit einer scharfen Beobachtungsgabe zu bestechen und auch die Dialoge, besonders die der Freunde untereinander, sind so scharfzüngig, witzig und intelligent, dass es eine echte Freude ist, sie zu lesen. 

Ein absolut empfehlenswertes Buch, nicht nur für Kinder der achtziger Jahre.

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Rezension zu "Die 12 Leidensstationen nach Pasing" von Stefan Wimmer

Spaß muss sein
ReadingFoxyvor 2 Monaten

Das Buch hat mich sehr interessiert. 

Es geht um das Leben von Jugendlichen im Jahre 1985 in München. Ich selbst bin in diesem Jahr geboren und fand es daher spannend zu lesen, was zu der Zeit die Jugend bewegt hat.

In lustigen Anekdoten wird über das Leben, die Liebe und Partys. Ich fand es kurzweilig und nett zu lesen.

Der einzige, für mich, kritische Punkt war, dass manche Sprachflüsse im bayrischen Dialekt geschrieben waren. Das hat mich doch ab und an stolpern lassen.

Doch alles in allem eine nette, kleine Unterhaltung.

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Rezension zu "Die 12 Leidensstationen nach Pasing" von Stefan Wimmer

Die Trivialität der Jugend..
LiberteToujoursvor 2 Monaten

Die Kajal Clique besteht aus den coolsten Jungs der Stadt - zumindest sehen sie das selbst so. Dass die meisten anderen das ein bisschen anders sehen ist ihr Problem. Ist ja auch egal. Wichtig sind andere Dinge - Partys, Punk und Frauen.

Das Buch spielt Mitte der Achtziger - und hätte doch genau so gut auch Jugendliche dieser Zeit beschreiben können. Dann wären die schrägen Frisuren halt von seltsamen Turnschuhen und Hochwasserhosen oder ähnlichem abgelöst worden. Das was passiert ist völlig austauschbar und absolut belanglos. Und gerade deswegen so genial. Denn genau so ist die Jugend - das Leben besteht aus einer Abfolge von Trivialitäten, die in dieser Phase aber die Welt bedeuten. Bloß kein Spätzünder sein, generell das Image, bloß´nicht in die Norm passen - eigentlich völlig egal, und trotzdem das wichtigste der Welt. Gedanklich plant man niemals weiter als bis zur letzten Party und sowieso ist man missverstanden von der halben Welt. Die Tage fließen ineinander, als wären sie konturlos, aber das muss nicht kümmern. In diesem Alter ist man sowieso unsterblich. Gerade diese Austauschbarkeit, die Möglichkeit sich wieder zu finden und über die eigene Jugend zu lachen, die so verschieden wahrscheinlich gar nicht war macht die Genialität des Buches aus.

Das Sternchen Abzug gibts für die ein oder andere Schlampigkeit beim Schreiben - Platoon, ein Film der im Buch mehrmals Erwähnung findet - kam meines Wissens nach erst ein Jahr später überhaupt auf den Markt. Eigentlich völlig wurscht für die Geschichte, mich stört sowas aber trotzdem immer ein bisschen.

Die 12 Leidensstationen nach Pasing ist und bleibt aber lesenswert - für Jugendliche der Achtziger, für Kinder der Neunziger wie mich und wahrscheinlich auch für jede Generation danach. 

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Gespräche aus der Community

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Cover des Buches Die 12 Leidensstationen nach Pasing

Ein humorvoller Roman über das Aufwachsen in der Vorstadthölle, an dem Helmut Dietl seine helle Freude gehabt hätte.

 Sommer 1985. Die Kajal-Clique hält die Welt in Atem. Zumindest die Münchner Vorstadt Pasing, in der die vier halbwüchsigen Schüler durch die Straßen streunen und die Gegend unsicher machen.

Wir verlosen 20 Exemplare!

Nach Der König von Mexiko und 120 Tage von Tulúm endlich wieder ein neuer Roman von Stefan Wimmer.

»Wimmer weiß, wie man hinlangen muss, wenn man auf den Spuren von Hunter S. Thompson Sätze in die Tasten haut – und wieviel Zartgefühl man trotzdem braucht.« Der Tagesspiegel 

Sommer 1985. Die Kajal-Clique hält die Welt in Atem. Zumindest die Münchner Vorstadt Pasing, in der die vier halbwüchsigen Schüler durch die Straßen streunen und die Gegend unsicher machen. Stets bewaffnet mit alkoholischen Getränken, verehren sie abgöttisch Gothic- und Wave-Bands wie The Cure oder The Human League und sind rund um die Uhr auf der Suche nach »der Party« und dem ersten Sex. Denn die Zeiten lassen einiges zu wünschen übrig: Ihre Mitschülerinnen reagieren auf die Avancen der Clique mit stoischem Desinteresse, und auch die Schlägerbande rund um den Psychopathen Lothar macht den jungen Rebellen das Leben schwer. Erst als Baby Love aus dem benachbarten Mädchen-Gymnasium in Pasing auf den Plan tritt, gewinnen die Dinge an Rasanz. 

 Wir sind gespannt, wie euch das Buch gefällt!

43 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Kathi248vor 2 Monaten

Gerade habe ich meine Rezension gepostet:

https://www.lovelybooks.de/autor/Stefan-Wimmer/Die-12-Leidensstationen-nach-Pasing-2330286701-w/rezension/2583642835/

Wortgleich habe ich sie außerdem auf Amazon, Thalia, Hugendubel, Pustet, Buecher.de, Weltbild, Jokers, Goodreads, Lesejury und Wasliestdu gestellt. Die Freischaltung auf einigen dieser Seiten kann allerdings erfahrungsgemäß einige Stunden bis Tage dauern.

Ganz herzlichen Dank nochmal für das Buch, ich hatte viel Spaß damit!

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