Stefan Zweig Brennendes Geheimnis

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Inhaltsangabe zu „Brennendes Geheimnis“ von Stefan Zweig

Mit zwölf Jahren lebt Edgar am Rand seiner Kindheit. Die Menschen in der Welt der Erwachsenen erscheinen ihm als 'lose Puppen und totes Spielzeug', und so lebt er 'hart hinter den Träumen, dem Unwirklichen und Unerreichbaren', bis er sich gerade von denjenigen, denen er bislang mit Vertrauen, Liebe, Gläubigkeit, Respekt begegnet ist, verraten fühlt. Sie zwingen ihn geradezu, den Riegel seiner Kindheit wegzuschieben, hinter ihr Geheimnis zu kommen, das er sich nicht zu deuten weiß. Er ist mit der Mutter, seiner Gesundheit wegen, auf den Semmering gefahren und glaubt dort unverhofft in einem jungen Baron einen Freund gefunden zu haben - doch er muß sehr schnell erkennen, daß dessen Freundlichkeit nicht ihm, Edgar, sondern der Mutter gilt. Mehr und mehr fühlt er sich zurückgesetzt, mehr und mehr spürt er, wie die Erwachsenen ihn belügen, wenn sie sich auf das konzentrieren, was ihm noch verschlossen bliebt und um so stärker als Geheimnis in ihm brennt. Es wird ihm schmerzlich - aber er muß diesen Weg einschlagen, die Vorstellungswelt des Kindseins allmählich verlassen und in die Fremdheit des Unbekannten hineinschauen, auch wenn es sich für den Augenblick noch mit einem ahnungslosen Vorgefühl begnügen darf.

Schöne Sprache, interessante Perspektive, aber absehbare Handlung.

— Fabula
Fabula

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  • Rezension zu "Brennendes Geheimnis" von Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis
    marcelsarman

    marcelsarman

    Der Baron ist ein notorischer Schürzenjäger, so möchte er denn auch seinen Urlaub dazu nutzen, um seiner Leidenschaft zu frönen. Das Ganze hat jedoch einen Haken, die einzige Dame, die in sein Beuteschema passt, zeigt ihm die kalte Schulter. Doch der gewiefte Frauenheld entwickelt schnell einen perfiden Plan: er möchte sich den zwölfjährigen Sohn seiner Auserwählten zum Freund machen, um so das Herz der Mutter erobern zu können. Der Knabe fühlt sich geehrt, dass ein erwachsener Mann sich für ihn interessiert und ist schnell vom Baron begeistert. Arglos plaudert der Bursche über sich und seine Familie. Der Knabe beginnt regelrecht vom Baron zu schwärmen, sodass seiner Mutter nichts anders übrig bleibt, als auch etwas mit dem Baron zu unternehmen. So sitzen alle drei gemeinsam beim Essen und gehen zusammen spazieren. Schnell wird jedoch selbst dem naiven Kind deutlich, dass der Baron sich mehr für die Mutter als für den Sohn interessiert. Langsam wird der junge Edgar den beiden Turteltauben lästig, denn der charmante Frauenversteher hat die Mutter durch seinen unwiderstehlichen Charme bezirzt. Edgar kommt sich vom Baron benutzt vor, obwohl er die Geschehnisse aufgrund seines Alters nicht komplett durchschaut. Edgar beschließt die beiden mit Absicht zu stören und betätigt sich von nun an als Störenfried. In seiner kindlichen Unschuld begreift er nicht, was der Baron vorhat, wenn er auf langen Spaziergängen mit seiner Mutter allein sein möchte. Er befürchtet, dass der Baron seiner geliebten Mama etwas antun könnte. In rasender Wut prügelt der Junge auf den Baron ein, der nach dieser unerwarteten Attacke abreist. Dadurch kommen Ereignisse in Gang, die dazu beitragen, dass Edgar langsam seine Kindheit hinter sich lässt und dem brennenden Geheimnis des Lebens auf die Schliche kommt. Bewertung: Eine meisterhafte psychologische Erzählung von Stefan Zweig. Durch die bildhafte Sprache gelingt sowohl der Einblick in die kindlich naive Seele Edgars als auch der Einblick in die Gedankenwelt des abgebrühten Aufreißers: 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Brennendes Geheimnis" von Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis
    Christa_Schyboll

    Christa_Schyboll

    31. December 2012 um 17:59

    Wie fein Stefan Zweig nicht nur die Tiefenschicht Erwachsener herauszuarbeiten weiß, sondern auch die Seele von Kindern, ist in diesem Buch sensibel beschrieben und hat mich in die eigene Kindheit mit jenem Tumult von Gefühlen zurückversetzt, die ich schon lange vergessen haben. Plötzlich leuchtete beim Lesen so manche Situation des Unverständnisses auf, die mir anhand dieses Buches lebhaft in Erinnerung stieg. Ich habe es sehr gern und mit feiner innerer Aufnahme gelesen.

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  • Rezension zu "Brennendes Geheimnis" von Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis
    Hallogen

    Hallogen

    30. December 2009 um 12:15

    Eine kurzweilige Novelle. Der Umgang mit der Erzählperspektive ist etwas ungeschickt, weil so Dinge von vornherein klar sind, die sich dem Jungen erst nach und nach erschließen (v. a. im Umgang mit dem neuen Freund). Ansonsten etwas unglaubwürdig, dass ein Zwölfjähriger so gar keine Ahnung hat. Dies aber halbwegs geschickt durch die Krankheit erklärt, die am Anfang angedeutet wird, denn dadurch wächst er ja sehr viel isolierter auf. Schöne Bilder und überraschende Szenen machen es dennoch lesenswert.

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  • Rezension zu "Brennendes Geheimnis" von Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis
    fredgoetzis

    fredgoetzis

    08. May 2009 um 18:32

    hm, würde sagen, ein liebesroman aus dem letzten jahrhundert. herzschmerz pur, nicht sonderlich tiefschürfend, leichte lektüre für einen schwülen sommerabend.

  • Rezension zu "Brennendes Geheimnis" von Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis
    matze9889

    matze9889

    19. June 2008 um 13:53

    Sehr ungewöhnlich diese Novelle, aber durch das Blickfeld der psycho-analytischen Sicht eines Kindes, zumidestens lesenswert.

  • Rezension zu "Brennendes Geheimnis" von Stefan Zweig

    Brennendes Geheimnis
    Maku

    Maku

    12. August 2007 um 19:42

    vorgeschlagen von Ulrike