Die Welt von Gestern

von Stefan Zweig 
4,6 Sterne bei91 Bewertungen
Die Welt von Gestern
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Ein autobiographisches Werk Stefan Zweigs, schildert auch den historischen und gesellschaftlichen Kontext seines Lebens (1881- 1942).

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Wirklich interessantes Buch über Europa vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1944. Sehr Subjektiv und teilweise langatmig, aber empfehlenswert

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Inhaltsangabe zu "Die Welt von Gestern"

"Die Welt von Gestern", mit dem Untertitel "Erinnerungen eines Europäers", ist ein autobiografisches Werk Stefan Zweigs. Das Buch entstand kurz vor Zweigs Tod in den letzten Jahren (von 1939 bis 1941) seines Exils und erschien 1942. Zweig schildert darin sein Leben von der Kindheit in Wien bis zum Aufkommen der Nationalsozialisten. Er liefert aber auch einen objektiven Blick auf die Kultur des alten Europas.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746009087
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:244 Seiten
Verlag:Books on Demand
Erscheinungsdatum:04.01.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 13.09.2013 bei MONO VERLAG erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    moni-Ks avatar
    moni-Kvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Anmutend wie ein Blick aus der Vergangenheit in unser Heute.
    Die Welt von gestern – und wieder von heute??

    Zweig beschreibt hier aus seiner Sicht das ausgehende 19. Jahrhundert bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die doch gewaltigen damaligen Umwälzungen, die Stefan Zweig in eindringlichen Worten beschreibt, scheinen eine Blaupause unserer heutigen Zeit zu sein.

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    Bibliomanias avatar
    Bibliomaniavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ein wirklich interessanter Einblick in Zweigs Welt. Macht Lust auf eine richtige Biographie und die Frage: Was passierte dann ("Brasilien")
    Die Welt von Gestern

    Stefan Zweig beschreibt in seinem autobiographischen Werk die Welt zwischen 1881 und 1941. Ein wirklich hochinteressantes Porträt, dem allerdings nicht so viel Privates entspringt, sondern eher sein beruflicher Erfolg, seine Bekanntschaften und Freundschaften im Laufe seiner Schriftstellerkarriere und die geschichtlichen Geschehnisse in Europa. Obwohl Zweig sich nie politisch engagiert hat und auch seine Werke frei von Politik waren, wurde er doch als Jude geboren und damit verjagt, seines Hauses und seines Lebens beraubt, so dass er seine Heimat einfach verlassen musste. Doch auch viele positive Erlebnisse, besonders die mannigfaltigen Freundschaften zu anderen großen Künstlern, prägten seine erste Lebenshälfte und ließen ihn reisen und mehrere Sprachen beherrschen.
    Ein wirklich lesenswertes Buch besonders für Leser, die sich auch mehr mit Stefan Zweig beschäftigen wollen.

    Kommentare: 1
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    Sokratess avatar
    Sokratesvor 7 Jahren
    Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Stefan Zweig hat mit „Die Welt von gestern“ seine Memoiren geschrieben. Gespickt mit viel Gesell-schaftskritik, beißender Ironie und intelligenter Analyse der gesellschaftlich-politischen Zustände in Wien und Österreich vor dem 1. Weltkrieg. Zweig beschreibt noch eine Welt, in der es beschaulicher zuging: erst das Aufkommen des Automobils und der hereinbrechende 1. Weltkrieg beschleunigte die gesellschaftlichen Entwicklungen und begann den ansonsten beschaulichen Alltag des Österreicher zu beschleunigen. Das Kaffee trinken in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser verlor seine Charme, einen Charme, den Zweig noch als das Ursprünglichste aus seiner Heimat beschreibt. Trotz aller wehmütigen Erinnerung bleiben Kritikpunkte nicht außen vor: So bspw. die frigide Sexualmoral, zwischen den Geschlechtern differenzierend. Geschrieben hat Zweig seine Memoiren in seinem für ihn eigenen klaren Stil, durchsetzt mit Ironie und treffsicherer Wortwahl. Angenehm intellektuelle Literatur.

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    patchogreens avatar
    patchogreenvor 9 Jahren
    Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Kann man Zweig lesen und nicht sofort gefangen sein von dieser unglaublichen Sprachgewalt, die eben das nicht ist - "Gewalt"...Sätze voller Schönheit und Anmut...Bilder aus zumindest anfänglich besseren - "goldenen" - Zeiten im Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts...man sieht, ich gerate ins Schwärmen...

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Vor hundert Jahren sah die Welt ganz anders aus. Fakten, Fotos und Zusammenhänge aus dieser Zeit werden zwar über Geschichtsbücher der heutigen Generation vermittelt, doch bei diesen kollektiven Erinnerungen fallen individuelle Erzählungen durch das Gitter der Vergessenheit. Dabei können persönliche Lebensgeschichten sehr zum Verständnis des vergangenen Jahrhunderts beitragen, auch wenn es nur Einzelperspektiven sind. Stefan Zweigs Autobiographie “Die Welt von Gestern”, geschrieben im Exil während des Zweiten Weltkrieges, ist diesbezüglich eine wirklich großartige Bereicherung.

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    laughing_buddhas avatar
    laughing_buddhavor 10 Jahren
    Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Ein wunderschönes Geschichtsbuch, in dem Stefan Zweig beschreibt, was die gute alte Zeit in Europa vor den Kriegen ausgemacht hat. Das Besondere war für mich seine Geschichtsschreibung anhand vieler Beispiele und Begebenheiten, die er selber erlebt hat. Interessant war für mich, dass sich Stefan Zweig nachdem der Krieg auch Brasilien (sein letztes Exil) erreicht hatte, das Leben genommen hatte. Aus dieser Perspektive ist es auch ein ergreifender Rückblick Zweigs auf eine Welt, in der er letztlich nicht mehr sein wollte.

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    Marcos avatar
    Marcovor 11 Jahren
    Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Im Mai 2008 jährt sich zum 75. Mal die von den Nationalsozialisten überall in Deutschland inszenierte Bücherverbrennung. Sie stellten einen frühen Höhepunkt staatlicher Gewalt des NS-Regimes gegen demokratische, sozialistische, liberale und pazifistische Intellektuelle dar. Viele Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler erhielten in der Folge Arbeits- und Publikationsverbote wurden ausgebürgert, zur Flucht ins Exil gezwungen, verfolgt und ermordet.
    Unter ihnen war auch Stefan Zweig, der sich auch in seinen Schriften immer wieder gegen Totalitarismus, Fanatismus und Intoleranz zur Wehr setzte. Sein Engagement machte ihn für die Nationalsozialisten zu einem der verachteten Schriftsteller. Bereits 1934 musste Zweig nach London emigrieren. Die Untaten der Faschisten und Emigration überforderten den Schriftsteller. 1942 nahm sich Stefan Zweig das Leben. Das NS-Regime wollte mit der Verbrennung, den Verboten und Ausweisungen die Schriftsteller und ihre Werke auch aus den Köpfen der Menschen verbannen. Es ist wichtig, dass wir immer wieder daran erinnern und die Bücherverbrennung zu einer nachträglichen Niederlage umwandeln. Dies geschieht am Besten, in dem man die Werke der verfemten Schriftsteller wieder zu Tage befördert, sie liest und weiterempfiehlt.

    „Die Welt von Gestern“ ist keine übliche Autobiographie, auch das Buch einiges von Zweigs Gefühlen und Erlebnissen preisgibt. Vielmehr aber ist es ein beeindruckendes Zeugnis seiner Zeit. Es zeichnet die Geschichte seiner Generation. Der Leser bekommt einen Eindruck von den Geschehnissen, der Stimmung und den Lebensumständen der Jahrzehnte vor dem 2. Weltkrieg. Dabei reduziert sich der Autor nicht auf einen darstellenden Beobachter. Er bezieht leidenschaftlich Stellung, versucht ein Dokument gegen fortschreitende Intoleranz und Fanatismus zu setzen. Stefan Zweig hat gerade den heutigen Generationen, die seine Zeit nicht miterlebt haben und höchstens aus verstaubten Geschichtsbüchern her kennen, ein beeindruckendes Zeitdokument hinterlassen. Weil das Buch zudem gut geschrieben und unterhaltsam ist, kann ich es jedem nur sehr empfehlen.

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    Lena_Schwaigervor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein autobiographisches Werk Stefan Zweigs, schildert auch den historischen und gesellschaftlichen Kontext seines Lebens (1881- 1942).
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    Samkasins avatar
    Samkasinvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Wirklich interessantes Buch über Europa vom Ende des 19. Jahrhunderts bis 1944. Sehr Subjektiv und teilweise langatmig, aber empfehlenswert
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    Dyanas avatar
    Dyanavor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Eine großes Lesemuss!
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