Stefan Zweig Die Welt von Gestern

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Inhaltsangabe zu „Die Welt von Gestern“ von Stefan Zweig

Stefan Zweigs »Erinnerungen eines Europäers« bieten ein lebendiges Panorama des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Dieses autobiographische Zeitgemälde erscheint nun in einer kommentierten Ausgabe. Zum ersten Mal wird der Text auf der Grundlage von umfangreichem, teilweise bisher nicht ausgewertetem Quellenmaterial mit einem breiten kulturwissenschaftlichen Ansatz erschlossen. Durch die Auswertung von Notizen, Kalendern und anderen persönlichen Dokumenten lässt sich Zweigs Umgang mit den eigenen Erinnerungen – bewusste Auslassungen, Betonungen oder Verschleierungen – erstmals im Detail nachvollziehen. Bezüge zur Biographie und zum Werk werden ebenso offengelegt wie die Verbindungen zu Zeitgenossen und politischen Ereignissen. Als Textgrundlage dient die Fassung des Erstdrucks (Bermann-Fischer, Stockholm 1942). Die vielseitige Edition von Oliver Matuschek bietet den idealen Zugang zu Stefan Zweigs im Exil entstandenen Erinnerungsbuch.

Anmutend wie ein Blick aus der Vergangenheit in unser Heute.

— moni-K
moni-K

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  • Die Welt von gestern – und wieder von heute??

    Die Welt von Gestern
    moni-K

    moni-K

    02. August 2017 um 06:26

    Zweig beschreibt hier aus seiner Sicht das ausgehende 19. Jahrhundert bis zur Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die doch gewaltigen damaligen Umwälzungen, die Stefan Zweig in eindringlichen Worten beschreibt, scheinen eine Blaupause unserer heutigen Zeit zu sein.

  • Die Welt von Gestern

    Die Welt von Gestern
    Bibliomania

    Bibliomania

    15. August 2016 um 13:43

    Stefan Zweig beschreibt in seinem autobiographischen Werk die Welt zwischen 1881 und 1941. Ein wirklich hochinteressantes Porträt, dem allerdings nicht so viel Privates entspringt, sondern eher sein beruflicher Erfolg, seine Bekanntschaften und Freundschaften im Laufe seiner Schriftstellerkarriere und die geschichtlichen Geschehnisse in Europa. Obwohl Zweig sich nie politisch engagiert hat und auch seine Werke frei von Politik waren, wurde er doch als Jude geboren und damit verjagt, seines Hauses und seines Lebens beraubt, so dass er seine Heimat einfach verlassen musste. Doch auch viele positive Erlebnisse, besonders die mannigfaltigen Freundschaften zu anderen großen Künstlern, prägten seine erste Lebenshälfte und ließen ihn reisen und mehrere Sprachen beherrschen.Ein wirklich lesenswertes Buch besonders für Leser, die sich auch mehr mit Stefan Zweig beschäftigen wollen.

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  • Leserkommentare zu Stefan Zweig. Gesammelte Werke in Einzelbänden / Die Welt von Gestern von Stefan Zweig

    Die Welt von Gestern
    Peter Lessmann

    Peter Lessmann

    via eBook 'Stefan Zweig. Gesammelte Werke in Einzelbänden / Die Welt von Gestern'

    Eine Genussreiche und Eimalige Fahrt in eine Welt die auch meine Vaeterlichen und Muetterlichen Familien aus ihrem geliebten Bruenn/Brno und Budapest fuer immer verbannte, und ironischer Weise, auch zuletzt nach Brasilien. Aber selbst innerhalb meiner Familie lernte ich nicht so vieles so gruendlich und unparteisch, und doch so tief in seine Seele greifend beschrieben wie Stefan Zweig es auf eine so mittreissende Weise erreicht. Dieses Buch und sein Autor als Leser zusammen erleben zu duerfen waren einige der Schoensten Stunden and die ich mich in meinem Leben erinnern kann!

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  • Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Die Welt von Gestern
    Sokrates

    Sokrates

    26. September 2011 um 09:40

    Stefan Zweig hat mit „Die Welt von gestern“ seine Memoiren geschrieben. Gespickt mit viel Gesell-schaftskritik, beißender Ironie und intelligenter Analyse der gesellschaftlich-politischen Zustände in Wien und Österreich vor dem 1. Weltkrieg. Zweig beschreibt noch eine Welt, in der es beschaulicher zuging: erst das Aufkommen des Automobils und der hereinbrechende 1. Weltkrieg beschleunigte die gesellschaftlichen Entwicklungen und begann den ansonsten beschaulichen Alltag des Österreicher zu beschleunigen. Das Kaffee trinken in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser verlor seine Charme, einen Charme, den Zweig noch als das Ursprünglichste aus seiner Heimat beschreibt. Trotz aller wehmütigen Erinnerung bleiben Kritikpunkte nicht außen vor: So bspw. die frigide Sexualmoral, zwischen den Geschlechtern differenzierend. Geschrieben hat Zweig seine Memoiren in seinem für ihn eigenen klaren Stil, durchsetzt mit Ironie und treffsicherer Wortwahl. Angenehm intellektuelle Literatur.

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  • Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Die Welt von Gestern
    patchogreen

    patchogreen

    04. August 2009 um 23:31

    Kann man Zweig lesen und nicht sofort gefangen sein von dieser unglaublichen Sprachgewalt, die eben das nicht ist - "Gewalt"...Sätze voller Schönheit und Anmut...Bilder aus zumindest anfänglich besseren - "goldenen" - Zeiten im Europa des beginnenden 20. Jahrhunderts...man sieht, ich gerate ins Schwärmen...

  • Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Die Welt von Gestern
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2009 um 20:28

    Vor hundert Jahren sah die Welt ganz anders aus. Fakten, Fotos und Zusammenhänge aus dieser Zeit werden zwar über Geschichtsbücher der heutigen Generation vermittelt, doch bei diesen kollektiven Erinnerungen fallen individuelle Erzählungen durch das Gitter der Vergessenheit. Dabei können persönliche Lebensgeschichten sehr zum Verständnis des vergangenen Jahrhunderts beitragen, auch wenn es nur Einzelperspektiven sind. Stefan Zweigs Autobiographie “Die Welt von Gestern”, geschrieben im Exil während des Zweiten Weltkrieges, ist diesbezüglich eine wirklich großartige Bereicherung.

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  • Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Die Welt von Gestern
    laughing_buddha

    laughing_buddha

    14. January 2009 um 17:41

    Ein wunderschönes Geschichtsbuch, in dem Stefan Zweig beschreibt, was die gute alte Zeit in Europa vor den Kriegen ausgemacht hat. Das Besondere war für mich seine Geschichtsschreibung anhand vieler Beispiele und Begebenheiten, die er selber erlebt hat. Interessant war für mich, dass sich Stefan Zweig nachdem der Krieg auch Brasilien (sein letztes Exil) erreicht hatte, das Leben genommen hatte. Aus dieser Perspektive ist es auch ein ergreifender Rückblick Zweigs auf eine Welt, in der er letztlich nicht mehr sein wollte.

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  • Rezension zu "Die Welt von Gestern" von Stefan Zweig

    Die Welt von Gestern
    Marco

    Marco

    17. January 2008 um 21:09

    Im Mai 2008 jährt sich zum 75. Mal die von den Nationalsozialisten überall in Deutschland inszenierte Bücherverbrennung. Sie stellten einen frühen Höhepunkt staatlicher Gewalt des NS-Regimes gegen demokratische, sozialistische, liberale und pazifistische Intellektuelle dar. Viele Schriftsteller, Wissenschaftler und Künstler erhielten in der Folge Arbeits- und Publikationsverbote wurden ausgebürgert, zur Flucht ins Exil gezwungen, verfolgt und ermordet. Unter ihnen war auch Stefan Zweig, der sich auch in seinen Schriften immer wieder gegen Totalitarismus, Fanatismus und Intoleranz zur Wehr setzte. Sein Engagement machte ihn für die Nationalsozialisten zu einem der verachteten Schriftsteller. Bereits 1934 musste Zweig nach London emigrieren. Die Untaten der Faschisten und Emigration überforderten den Schriftsteller. 1942 nahm sich Stefan Zweig das Leben. Das NS-Regime wollte mit der Verbrennung, den Verboten und Ausweisungen die Schriftsteller und ihre Werke auch aus den Köpfen der Menschen verbannen. Es ist wichtig, dass wir immer wieder daran erinnern und die Bücherverbrennung zu einer nachträglichen Niederlage umwandeln. Dies geschieht am Besten, in dem man die Werke der verfemten Schriftsteller wieder zu Tage befördert, sie liest und weiterempfiehlt. „Die Welt von Gestern“ ist keine übliche Autobiographie, auch das Buch einiges von Zweigs Gefühlen und Erlebnissen preisgibt. Vielmehr aber ist es ein beeindruckendes Zeugnis seiner Zeit. Es zeichnet die Geschichte seiner Generation. Der Leser bekommt einen Eindruck von den Geschehnissen, der Stimmung und den Lebensumständen der Jahrzehnte vor dem 2. Weltkrieg. Dabei reduziert sich der Autor nicht auf einen darstellenden Beobachter. Er bezieht leidenschaftlich Stellung, versucht ein Dokument gegen fortschreitende Intoleranz und Fanatismus zu setzen. Stefan Zweig hat gerade den heutigen Generationen, die seine Zeit nicht miterlebt haben und höchstens aus verstaubten Geschichtsbüchern her kennen, ein beeindruckendes Zeitdokument hinterlassen. Weil das Buch zudem gut geschrieben und unterhaltsam ist, kann ich es jedem nur sehr empfehlen.

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