Stefan Zweig Schachnovelle

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Inhaltsangabe zu „Schachnovelle“ von Stefan Zweig

Schachweltmeister Mirko Czentovic gilt als Wunderkind und ist nicht zu schlagen. Auf einer Überfahrt von New York nach Bueno Aires wird er von einem Schotten herausgefordert, der mehr Geld als Verstand besitzt und nur deshalb mit Czentovic mithalten kann, weil er beraten wird von jemandem, für den das Schachspiel weit mehr ist als ein Zeitvertreib. Stefan Zweigs »Schachnovelle«, die während des Zweiten Weltkrieges im brasilianischen Exil entstand, zeigt neben den Abgründen des Krieges auch, dass man den größten Kampf stets mit sich selbst austrägt.

sehr interessant... aber schach wird hier definitiv überbewertet :D

— Knoppers
Knoppers

Bereits in der Schule begeistert gelesen und auch nach dem zweiten Male ohne "Zwang", ein Meisterwerk!

— elodie_k
elodie_k

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    Schachnovelle
    Knoppers

    Knoppers

    10. December 2016 um 23:30

    In "Schachnovelle" geht es um einen Autor, der aus der Ich-Perspektive von einer mehrtägigen Schiffsreise erzählt, bei der er zwei Schachgenies trifft. Der eine ist Weltmeister, recht jung und ziemlich plump, was ihn in der Schachszene ziemlich ungewöhnlich macht, er ist eher für seine Trägheit als für eine besondere Form der Intelligenz bekannt. Der Autor, dessen Name nie erwähnt wird und der auch nicht näher beschrieben wird, möchte gern mehr über dieses seltsame Wunderkind erfahren, das außer Schach quasi nichts kann. Er fordert den Meister gemeinsam mit anderen Männern zu einer Partie heraus, bei der sich herausstellt, dass dieser zwar wirklich gut spielen kann, sonst aber sehr unhöflich ist. Sie fordern ihn erneut heraus, bis plötzlich ein unbekannter Herr auftaucht, der ihnen hilft, den Unbesiegten wenigstens zu einem "Remis" zu zwingen, was die Umstehenden tief beeindruckt. Sie vereinbaren eine Schachpartie zwischen dem Weltmeister und dem Unbekannten am nächsten Tag. Der Autor trifft den rätselhaften Mann auf Deck, wo dieser ihm seine Geschichte erzählt; wie er von den Nazis verhaftet und in monatelang in einem Hotelzimmer eingesperrt wurde, um verhört zu werden. Diese Einsamkeit und die Leere, die ihn tagtäglich umgaben, machten ihm schwer zu schaffen und so war es eine Erleichterung, als es ihm gelang, einem Wärter ein Buch über 150 Meisterschachpartien zu entwenden, von denen er zunächst alle auswendig lernte. Doch nach etwa 2 Monaten wurde ihm auch diese Übung langweilig, woraufhin er begann, in seiner Vorstellung gegen sich selbst zu spielen, was ihn in einen fiebrigen Wahn versetzte. Er wurde verrückt, musste hospitalisiert werden und entkam so den Fängen der Nazis. Doch das darauffolgende Schachspiel gegen den berühmten Czentovic reißt Dr.B.s seelische Wunden wieder auf... Spoiler! Ich fand das Buch, obwohl ich normalerweise nicht so der Fan von Klassikern und generell Novellen bin, ziemlich gut. Die Art, wie Dr. B im Laufe der Zeit in eine Manie verfällt, gegen sich selbst gewinnen zu wollen, war wirklich faszinierend und irgendwie gruselig. Was ich etwas befremdlich fand, war diese Passion für Schach, die viele der Leute an Bord zu haben schienen und wie ernst das Ganze genommen wurde. Ich denke mal da muss man Schach schon wahnsinnig toll finden, um diese Leidenschaft zu verstehen ;) Alles in Allem eine sehr interessante Lektüre mit grotesken Einblicken in die menschliche Psyche, die ich allen Novellen- und Schachliebhabern weiterempfehlen würde.

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  • Eine Geschichte über das Schachspiel

    Schachnovelle
    elodie_k

    elodie_k

    04. December 2016 um 12:09

    Bereits in der Schule war die Schachnovelle eine Pflichtlektüre, welche ich begeistert verschlungen habe. Nun nach einigen Jahren beschloss ich, dieses Werk ein weiteres Mal zu lesen. Die Geschichte spielt auf einem Schiff, welches von New York nach Buenos Aires zieht und auf dem, unter den Passagieren auch der derzeitige Schachweltmeister Czentovic weilt. Einige Passagiere fordern ihn zu einem Spiel auf, welchem er zögernd zusagt. Ein mysteriöser Mann, hilft den Laien, den Meister zu täuschen. Nachdem Spiel erfährt einer der Herausforderer die unglaubliche Geschichte dessen Mannes, der Monate lang eingesperrt und alleine mit sich selbst und keiner Ablenkung war. Während dieser Zeit entwickelte er das manische Schachspielen in seinem Gehirn gegen sich selbst; er wurde "Schachvergiftet". Ein unglaubliches Werk über die Abgründe des menschlichen Gehirns, der Kunst des Schachspiels und der Grausamkeiten der Nazis. 

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