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Apfelgruen

vor 6 Monaten

Willkommen zur aktuellen Leserunde der Gruppe Klassiker Leserunden.

Wir wollen ein bisschen Leben in die altehrwürdige Literaturwelt bringen. Daher haben wir beschlossen, einige Klassiker gemeinsam zu lesen.

Beginn: 18. Juni 2017

Wichtig: Bei dieser Leserunde lesen wir unsere eigenen Bücher, es werden keine Exemplare verlost!

Für den Juni haben wir uns die "Schachnovelle" von Stefan Zweig ausgesucht.

Die Leserunde beginnt am 18.06.2017 und die Klassiker-Leserunden-Gruppe freut sich über jeden, der mit uns die Schachnovelle lesen will.:-)

Autor: Stefan Zweig
Buch: Schachnovelle

Evan

vor 6 Monaten

Meine Ausgabe/Ich bin dabei

Ich bin gerne mit dabei, habe die Fischer Klassiker Ausgabe.

Filzblume

vor 6 Monaten

Meine Ausgabe/Ich bin dabei

Bin auch dabei, wenn auch noch nicht ganz fit - Kinderkrankheit 😷.
Habe die Ausgabe von Fischer Klassik.

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Federfee

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 2 bis Ende
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@leselea

Das mit dem Wahnsinn, das ging mir auch so. Es hat mir eine ungute Gänsehaut verursacht. Er hat das so meisterhaft beschrieben ... da frage ich ich, ob er sich durch seine Isolation im Exil auch so gefühlt hat. Immerhin ist er ja in den Freitod gegangen. Ich bedaure das übrigens sehr; da hat die Menschheit einen großen Dichter allzu früh verloren.

vanessabln

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 1 bis "Nichts geschah. Man blieb allein. Allein. Allein."
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Bin nun auch endlich mit dem 1. Abschnitt fertig. Dass nun noch ein zweiter guter Schachspieler auftaucht, hatte ich nicht erwartet. Den Schotten finde ich gut geschildert, wie er unbedingt gewinnen will und richtig böse wird. Da hat er ja unerwartet Hilfe bekommen. Man ahnt schon, wie dieser Retter zu seinen Kenntnissen gekommen ist. Gerade liest es sich sehr rasant. Das "Nichts" ist auch sehr gekonnt in Worte gefasst.

vanessabln

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 2 bis Ende
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Dass es so spannend wird, hätte ich nicht erwartet. Zum Glück weiß der Erzähler mehr als die anderen und Dr. B. hört zum Schluss auf ihn. Sonst wäre es ja schlimm ausgegangen, zumal er nicht mehr hätte aufhören können. Mich wundert, dass der Schachmeister bei der zweiten Runde nicht um Geld spielen will. Aber vielleicht hat er seine Gründe. :-)

vanessabln

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 2 bis Ende
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Federfee schreibt:
Das mit dem Wahnsinn, das ging mir auch so. Es hat mir eine ungute Gänsehaut verursacht. Er hat das so meisterhaft beschrieben ... da frage ich ich, ob er sich durch seine Isolation im Exil auch so gefühlt hat. Immerhin ist er ja in den Freitod gegangen. Ich bedaure das übrigens sehr; da hat die Menschheit einen großen Dichter allzu früh verloren.

Habe zwar über Zweigs Leben gelesen, aber noch nicht viel zu seinem Exil. Übrigens gab es dazu gerade einen Kinofilm, der vielleicht interessant ist. Vielleicht gibt es da Parallelen, ja, allerdings hat Zweig auch über andere Themen so gut geschrieben wie selbst erlebt.

vanessabln

vor 6 Monaten

Leseabschnitt 2 bis Ende
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leselea schreibt:
Ich sehe es ähnlich wie du: Man kann gut etwas in die Geschichte reininterpretieren und vielleicht hat das auch seine Berechtigung; aber die Geschichte unterhält auch ohne jegliche Interpretation vortrefflich, nimmt einen mit und hält einen gefangen. Und das finde ich besonder schön: Es gibt diese andere Ebene der Interpretation, auf der man sich auch ruhig auslassen kann, aber die Geschichte ist auch auf der einfachen Ebene des Lesens verständlich und stimmig.

Sehr ich auch so. Man kann interpretieren, muss aber nicht unbedingt. Bei mir gibt es übrigens kein Nachwort, wäre schon mal interessant gewesen. Aber ich kann ja woanders mal nachlesen, ohne dass es dringend nötig wäre.

vanessabln

vor 6 Monaten

Fazit/Rezensionen
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Filzblume schreibt:
Etwas konfus für mich, da ich dem Schach nichts abgewinnen kann, die einzelnen Züge die Dr. B? In seiner Zelle gemacht hat, dem konnte ich nicht ganz so folgen. Mir hat sich während des Lesens und im Nachhinein die Frage gestellt: War es beabsichtigt, das er das Buch in der Manteltasche fand? Die Wache hat nichts "gemerkt"...Als weitere Folter, da er weder Figuren noch Schachbrett und Partner hatte.

Geht mir ebenso, dass ich mich nicht näher für Schach begeistern könnte. Umso positiver, wenn Geschichte trotzdem ankommt. Ja, gemerkt hat den Diebstahl wohl niemand. Naja, dann wäre es vielleicht anders ausgegangen. Genauso, wenn er nach dem Krankenhaus hätte in die Zelle zurückmüssen. Interessant, dein Gedanke mit absichtlicher Folter durch das Buchangebot. :-)

vanessabln

vor 6 Monaten

Fazit/Rezensionen

Ich schreibe wohl keine Rezension und hoffe, irgendwann mal alle Erzählungen im Buch zu schaffen. Würde für die Schachnovelle auf jeden Fall 5 Sterne geben, alleine schon für den Schreibstil. Und das Ende hat mir auch gefallen, so ein Lob hätte man nicht erwartet.

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