Stefan von der Lahr

 4 Sterne bei 58 Bewertungen
Autor von Hochamt in Neapel, Das Grab der Jungfrau und weiteren Büchern.
Autorenbild von Stefan von der Lahr (©privat)

Lebenslauf von Stefan von der Lahr

Stefan von der Lahr wurde nach einem Studium der Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaft mit einer althistorischen Arbeit zum Dr. phil. promoviert. Er hat über griechische Dichter und Tyrannen sowie über die Frühzeit der römischen Gesetzgebung geforscht und publiziert. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er nun im Verlag C.H.Beck als Lektor für Altertumswissenschaften. Mit diesem Hintergrund ist ihm nichts Menschliches mehr fremd.

Neue Bücher

Das Grab der Jungfrau

 (4)
Neu erschienen am 15.09.2020 als Taschenbuch bei C.H.Beck.

Alle Bücher von Stefan von der Lahr

Cover des Buches Hochamt in Neapel (ISBN: 9783406731334)

Hochamt in Neapel

 (40)
Erschienen am 30.09.2019
Cover des Buches Das Grab der Jungfrau (ISBN: 9783938032893)

Das Grab der Jungfrau

 (14)
Erschienen am 09.04.2015
Cover des Buches Das Grab der Jungfrau (ISBN: 9783406756580)

Das Grab der Jungfrau

 (4)
Erschienen am 15.09.2020
Cover des Buches Hochamt in Neapel (ISBN: 9783844920390)

Hochamt in Neapel

 (0)
Erschienen am 25.01.2019

Neue Rezensionen zu Stefan von der Lahr

Neu

Rezension zu "Das Grab der Jungfrau" von Stefan von der Lahr

Authentisch und fesselnd.
b_s_sdlvor 2 Monaten

Stefan von der Lahrs Roman "Das Grab der Jungfrau" versetzt uns in ein Szenario, das außergewöhnlicher kaum sein könnte. Ein Wissenschaftler der kurz davor steht die Kirche in ihre größte Krise zu stürzen, korrupte Beamte und Kleriker und ein mysteriöses Schriftstück, das für mehr Aufmerksamkeit sorgt, als es sollte.

Vorweg: Ich bin vollkommener Neuling auf dem Gebiet Archäologie/Altertumswissenschaft, dennoch hat mich dieser Titel von Anfang an in seinen Bann gezogen. Stefan von der Lahr als promovierter Altertumswissenschaftler versucht einen Roman aufzubauen, der sowohl spannend ist als auch eine historische Authentizität besitzt. Denn an den Stellen, an denen ein normaler Leser scheitert, versteht es Lahr, ihn klug soweit an die Hand zu nehmen, dass er das bestmögliche Erlebnis aus der Geschichte bekommt. Das soll heißen, wann immer ein historisch bedeutendes Ereignis oder Name genannt wird, gibt es im Anhang ein Erklärung dazu. Das hilft ungemein das Handeln und die Dialoge der Figuren besser nachzuvollziehen. Nicht zuletzt sorgen diese authentischen historischen Fakten dafür, dass der Autor einige fiktive Ereignisse hinzufügt, die den realen zum Täuschen ähnlich sind. 

Diese geschichtliche Komponenten ergänzt hervorragend die klug aufgebaute Geschichte, mit all ihren Figuren und Handlungen, die mich ab Seite eins stets unterhalten haben. Auf knapp 400 Seiten schafft es der Autor den Leser von alten Schriften zu faszinieren. Auch wenn die Realität in der Papyrologie anders aussehen mag, so liegt die Stärke dieses Romans klar darin, eine spannende Geschichte mit harter Wissenschaft zu vereinen.

Fazit: Sehr zu empfehlen, vor allem dann, wenn die Begriffe "Vatikan", "Geschichte" und "Altertumswissenschaft" zunächst abschreckend wirken.

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Das Grab der Jungfrau" von Stefan von der Lahr

Spannend
ReadingFoxyvor 3 Monaten

Spannend


Thriller und Geschichte - so kann man dieses Buch perfekt zusammenfassen.

Nachdem ein uraltes Papyrus gefunden wurde und der Entdecker stirbt, entwickeln viele Parteien Interesse daran. Denn wer es besitzt, soll reich werden und Ruhm ernten. Doch gleichzeitig setzt es die Glaubenssätze der Kirche in Frage. Kein Wunder, dass die Mehrheit es besitzen, doch ein paar Menschen es am Liebsten vernichten wollen. 


Dieser Inhalt hat mich neugierig gemacht und ich wurde nicht enttäuscht. Die Handlung ist klar und sehr gut nachvollziehbar. Ich habe mich, dank der guten Beschreibungen von Orten und Geschehnissen, mittendrin im Geschehen gefühlt. Die Protagonisten sind im großen und ganzen gut ausgearbeitet, doch teilweise recht Klischeebehaftet. Ab und an sind Handlungen dadurch vorhersehbar und nehmen ein bisschen die Spannung weg. Dennoch ist das Buch im Ganzen absolut lesenswert.


"Das Grab der Jungfrau" ist ein kurzweiliger und spannender Thriller, der sich sehr gut und leicht lesen lässt. Für ein Erstlingswerk ist das Buch sehr gut gelungen. Ich werde die folgenden Bücher sicher auch lesen. 

Kommentieren0
0
Teilen

Rezension zu "Das Grab der Jungfrau" von Stefan von der Lahr

Rezension zu "Das Grab der Jungfrau" von Stefan von der Lahr
bookish_autumnvor 3 Monaten

Altertumswissenschaftler William Oakbridge, auch Bill genannt macht einen sensationellen Fund - ein Papyrus aus der Frühzeit des Christentums, der fundamentale Glaubenssätze der katholischen Kirche in Frage stellt. William macht sich auf nach Rom um seinen Freund Gian Carlo Montebello, der in der vatikanischen Bibliothek arbeitet um Hilfe zu bitten. Doch bevor das Geheimnis des jahrtausendalten Dokument gelüftet werden kann, verschwindet es spurlos. Die Wahrheit ans Licht zu bringen, birgt viele Gefahren und kostet Blut...

Der Roman "Hochamt in Neapel" greift immer wieder auf die Geschehnisse des Vorgängers "Das Grab der Jungfrau" zurück, weswegen ich unbedingt auch dieses Buch lesen wollte. Bedauerlicherweise war es bis vor Kurzem nur mehr gebraucht erhältlich und das zu horrenden Preisen, weswegen ich es mir nicht gekauft habe. Umso glücklicher bin ich, dass der Verlag C.H.Beck das Werk neu veröffentlicht hat.

Das Buch ist ein absoluter Pageturner - wenn man alles zu wissen glaubt, kommen immer mehr Details ans Licht und lassen die Geschichte wieder in einen anderen Blickwinkel erstrahlen. Der Kriminalroman beinhaltet unter anderem zwei Karten von Unterägypten und Ephesos, sowie unzählige weitere Illustrationen - es ist wirklich wunderschönen gestaltet und die Geschichte wirkt somit umso lebendiger. ALLES, was ich im Nachfolger bekrittelt habe, wurde hier besser gemacht. Das Personenverzeichnis ist nur schlanke 2 1/2 Seiten lang statt 9 Seiten und auch das Ende war weitaus weniger surreal. Ein Dorn im Auge war mir allerdings Jacqueline O'Connor - sie hat mich stark an Elettra Zorzi erinnert, die man möglicherweise aus der Commissario Brunetti Reihe von Donna Leon kennt. Sie kann und weiß alles und ist für jede Situation bestens gerüstet. Achtung Spoiler: Dass sie sich in ihren Entführer verliebt, fand ich dann schon suspekt - zwar sind die zwei ein süßes Paar aber ich denke, ihr wisst, wie ich es meine...

Kirche vs. Wissenschaft - ideal für Fans von Dan Brown. Ein absolutes LESEHIGHLIGHT! ♥

Kommentare: 6
17
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Hochamt in Neapel

Mafiöse Machenschaften vor italienischer Kulisse

Was haben ein Verkehrsunfall in Rom und ein geheimnisvoller Brief in Neapel miteinander zu tun? Commissario Bariello und Weihbischof Montebello arbeiten zusammen, um einen perfiden Plan aufzudecken. Hinter allem scheint nicht nur die Mafia zu stecken, sondern auch die Kirche und das Kapital. 

Für die Leserunde zu "Hochamt in Neapel" verlosen wir mit C.H.Beck 25 Exemplare des Kriminalromans von Stefan von der Lahr!

Mehr zum Buch
Ein tödlicher Verkehrsunfall in Rom ruft Commissario Bariello auf den Plan, und ein geheimnisvoller Brief im Bistumsarchiv von Neapel lässt Weihbischof Montebello eine archäologische Sensation und einen kirchlichen Skandal erahnen. Die Spuren, die sie verfolgen, führen sie auf die dunkelsten Seiten Italiens. Sie müssen erkennen, dass sie die Interessen ebenso mächtiger wie skrupelloser Kreise gewaltig stören.
Als sich ihre Wege kreuzen und sie zusammenarbeiten, stoßen sie auf eine Verschwörung aus Camorra, Kirche und Kapital. Die meisten Opfer finden sich in den Armenvierteln Neapels, wo in unmittelbarer Nähe zu Kunst, Schönheit und tiefer Frömmigkeit brutale Verbrechen geschehen. Doch dann erkennen Bariello und Montebello, dass die wahre Apokalypse erst noch bevorsteht. So beginnt, noch ehe die Neapolitaner das Blutwunder ihres Stadtheiligen San Gennaro erflehen können, das Blut ganz anderer zu fließen.


Über den Autor
Stefan von der Lahr wurde nach einem Studium der Geschichte, Philosophie und Rechtswissenschaft mit einer althistorischen Arbeit zum Dr. phil. promoviert. Er hat über griechische Dichter und Tyrannen sowie über die Frühzeit der römischen Gesetzgebung geforscht und publiziert. Seit über zwanzig Jahren arbeitet er nun im Verlag C.H.Beck als Lektor für Altertumswissenschaften. Mit diesem Hintergrund ist ihm nichts Menschliches mehr fremd.

Du willst wissen, ob der Kommissar und der Bischof der Mafia auf die Schliche kommen? Dann bewirb dich bis zum 30.01.2019 über den blauen "Jetzt bewerben"-Button: 

Für die Chance auf ein Leseexemplar stelle dem Autor Stefan von der Lahr eine Frage!


P.S.: Wir schicken eure Fragen nach Ende der Bewerbungsrunde gesammelt an den Autor und veröffentlichen seine Antworten dann in einem eigenen Unterthema.
532 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das Grab der Jungfrau
Liebe Lovelybooks-Gemeinde,

nach der ungemein anregenden und schönen Erfahrung mit der Leserunde meines Krimis möchte ich gern noch einmal zehn Exemplare verlosen. Die Verlosungsfrist endet am 9. Dezember, so daß Ihr Euch alle noch den Krimi unter den Weihnachtsbaum legen könnt! Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünsche ich viel Glück und eine schöne Vorweihnachtszeit!

Fürs neue Jahr wünsche ich Euch: Quod bonum, felix, faustum fortunatumque sit!

Beste Grüße
Stefan von der Lahr


99 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Das Grab der Jungfrau
Liebe Krimifreunde,

weshalb spielen so viele Thriller in den Bereichen Kirche, Antike und Wissenschaft? Jeder wird darauf seine eigene Antwort wissen. Mich interessiert Eure Antwort auf diese Frage! Meine - die ich nach vielen Jahren in Forschung und Wissensvermittlung darauf gefunden habe - könnt Ihr erahnen, wenn Ihr diesen Krimi lest, den ich darüber geschrieben habe.
 
Hoffentlich gute Unterhaltung!
Stefan von der Lahr

Und hier der Inhalt:

Während sich Rom auf das Dritte Vatikanische Konzil vorbereitet, trauert man in Berkeley am Center for the Tebtunis Papyri um einen ebenso beliebten wie betagten Kollegen: Professor Cyrill Knightley hat nicht besonders gesund gelebt, so dass sein plötzlicher Herztod niemanden überrascht... und doch war dessen Ursache alles andere als natürlich. In den letzten Tagen seines Lebens hat er gemeinsam mit seinem Schüler Bill Oakbridge ein Papyrusfragment aus den ersten Tagen der Kirche in Ephesos entdeckt. Oakbridge ahnt, dass dieser Fund bei einigen Zeitgenossen nicht nur christliche Gefühle wecken wird, und macht sich auf nach Rom, wo er in der Vatikanischen Bibliothek die Rätsel des geheimnisvollen Schriftstücks ergründen will. Doch was er mit seinen Forschungen in der Ewigen Stadt auslöst, entwickelt sich mehr und mehr zu einem Albtraum. Die Jagd ist eröffnet.

Hier gehts zur Leseprobe!
150 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  Bellis-Perennisvor 5 Jahren

Zusätzliche Informationen

Stefan von der Lahr wurde am 31. Januar 1958 in Saarburg (Deutschland) geboren.

Community-Statistik

in 74 Bibliotheken

auf 15 Wunschzettel

von 1 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks