Die Welt als Exil

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Inhaltsangabe zu "Die Welt als Exil"

Seit der biblischen Geschichte ist die jüdische Identität an die Erfahrung des Exils gebunden. Vertreibung, Versklavung, Erniedrigung haben ebenso das jüdische Bewusstsein bis in die Moderne hinein geprägt wie das Warten auf Erlösung. Doch gerade in der Moderne ist das Exil als Verlust der geographischen und sprachlichen Heimat von einem kollektiven zu einem individuellen, von einem besonderen jüdischen zu einem allgemeinen menschlichen Charakteristikum geworden.
Stefana Sabin verfolgt die Wandlung des Exilbegriffs und die Entstehung eines exilischen Bewusstseins als Symptom der modernen Befindlichkeit. Dabei differenziert sie zwischen den beiden Bedeutungen des Exils als Heimat- und Sprachlosigkeit. Zahlreiche Beispiele – von Ovid über Moses Mendelssohn, Adelbert von Chamisso und Karl Wolfskehl bis Vladimir Nabokov, Peter Weiss, Milan Kundera und Kazuo Ishiguro – veranschaulichen, dass die Heimatlosigkeit in kosmopolitischer Ungebundenheit überwunden und die Sprachlosigkeit in der Mehrsprachigkeit aufgehoben werden kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783835302594
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:41 Seiten
Verlag:Wallstein
Erscheinungsdatum:11.02.2008

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    'Ein kenntnisreicher, luzider Essay zur Geschichte des Exilbegriffs.'(Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.3.2008)'Wie jeder gelungene Essay, so zeichnet auch der außerordentlich dichte Text Stefana Sabins vor allem durch sein

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