Stefani Kampmann Asphalt Tribe

(13)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(2)
(7)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Asphalt Tribe“ von Stefani Kampmann

Sie nennen sich "Asphalt Tribe" - eine Gruppe Jugendlicher, die versucht, auf der Straße zu überleben: Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubnächte verdienen, OG und sein Hund Pest, die kleine Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Sie erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von Stolz und Erniedrigung. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert einen tödlichen Tribut.

Stöbern in Jugendbücher

Die Abenteuer des Apollo - Das verborgene Orakel

Endlich Nachschub von Percy & Co!! Wie von Rick Riordan zu erwarten: Lustig, spannend und fantastisch bis zur letzten Seite!!

Yuria

Angst sollt ihr haben

Hochaktuell: rechter Hass und Radikalisierung!

AmyJBrown

Die Perfekten

Also ich fasse nochmal kurz zusammen, ein sehr gutes Buch was mich unterhalten konnte, mich jedoch gleichzeitig an ein paar andere Dystopien

Soley-Laley

Moon Chosen

Leider eine Enttäuschung.

charlie_books

The Promise - Der goldene Hof

Wirklich tolles & interessantes Buch, dass einen unvorhersehbaren Handlungsverlauf beinhaltet, aber trotzdem nicht perfekt ist!

cityofbooks

Kieselsommer

Ein tolles Sommerbuch mit einer sommerlichen Atmosphäre

rosazeilen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Stefani Kampmann

    Asphalt Tribe
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    05. February 2013 um 14:28

    Asphalt Tribe - so nenne sich Rainbow, Tears, Jewel, Maggot, 2Moro, Og und die Erzählerin Maybe. Kinder und Jugendliche, deren phantasievollen Namen leider nicht über die harte und vor allen Dingen kalte Realität des New Yorker Straßenlebens hinwegtäuschen können. Der Graphic Novel, basierend auf dem Buch von Morton Rhue, erzählt in kantigen, aber wunderschönen Bildern und schnellen Panels die Geschichte der sieben Freunde und ihr Leben in den Winterstraßen der Großstadt. Auch ohne das Original zu kennen ist es eine eindringliche, originelle und traurige Geschichte die uns Maybe hier erzählt. Meiner Meinung nach stellt der Graphic Novel eine wunderbare Erzgänzung des Romans dar, kommt aber über die zu Tränen rührende und doch etwas tiefgreifendere Erzählung der Vorlage nicht hinaus - zu schnell blättert man sich durch den Band durch, zu wenig Identifikationspotenzial bietet Maybe, die man doch recht kurz nur kennenlernen darf, hier. Nichtsdestotrotz eine klare Empfehlung an alle, die sich für das Buch interessieren - der Novel macht auf alle Fälle Lust auf mehr, und ich kann mir vorstellen, dass wenn man die Persönlichkeiten des Novels hier mochte, bestimmt Lust hat, sich in das Original weiter zu vertiefen (:

    Mehr
  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Stefani Kampmann

    Asphalt Tribe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2011 um 09:53

    Klappentext: Sie sind zu acht und sie nennen sich „Asphalt Tribe“ – ein Stamm, der auf den Straßen New York zu überleben versucht. Rainbow, die an der Nadel hängt, und der Anarchist Maggot, 2Moro und Jewel, die sich auf dem Strich den Rausch der Clubnächte verdienen, OG und sein Hund Pest, die kleine Tears und Maybe, die Berichterstatterin. Maybe erzählt von Kälte und Hunger, von Sozialarbeitern und Zuhältern, von durchtanzten Nächten und durchschlafenen Tagen, von Stolz und Erniedrigung. Doch der Preis der Freiheit ist hoch und fordert tödlichen Tribut. Meine Meinung: Dies war meine erste Graphic Novel und ich bin wirklich begeistert. Dachte ich zunächst das es nicht möglich sein kann, ein derart ernstes Thema auch wirklich erst in einer Art Comic-Version zu verdeutlichen, so musste ich schnell feststellen, dass dem so nicht ist. Allerdings habe ich den eigentlichen Roman „Asphalt Tribe“ nicht gelesen, kann also hier nicht sagen, ob zu viel von der Handlung in dieser Graphic Novel fehlt. Sehr schnell spürt man den Ernst der Straße, der trotz der kurzen Sätze die in Sprechblasen abgebildet sind oder Maybes Gedanken, die man in kleinen Kästchen verfolgen kann. Maybe ist die Protagonistin hier und berichtet über das harte Leben als Obdachlose in New York. Sie erzählt von Prostitution, Drogen und Gewalt. Sie kümmert sich um ihre Mitmenschen, die ebenfalls obdachlos sind, versucht gemeinsam mit Ihnen zu überleben und sorgt sich um sie. Das Misstrauen gegenüber Erwachsenen ist hier deutlich zu spüren und teilweise nachvollziehbar. Auch Maybes Angst, während sie über das Leben der Straße berichtet, kommt hier sehr deutlich zum Vorschein. Doch nicht nur die Geschichte selbst, sondern auch die grandiosen Zeichnungen, machen diese Emotionen aus. Ist das Leben auf der Straße wirklich die Freiheit? Wie kann man frei sein, wenn man von Ängsten, Kälte und Schmerz umgeben ist? Die Figuren sind nicht nur klar beschrieben, einige tauchen auch in „Aktenform“ in diesem Buch auf. Sie sind auch deutlich gezeichnet, sodass der Leser recht schnell unterscheiden kann, um wen es sich handelt. Es gibt sehr viele Dialoge aber auch Gedankengänge. Die Sprache und die abgebildeten Szenen sind hart aber zu der Handlung dementsprechend auch angepasst und verdeutlichen den Ernst dieser Geschichte. Das Buch lässt sich aufgrund der geringen Seitenzahl sehr schnell lesen, doch hatte ich nicht das Gefühl mir würde etwas an dieser Geschichte fehlen. Vor allem aber regt es zum intensiven Nachdenken an. Mich hat dieses Buch so gefesselt, dass ich im Anschluss des Lesens erst einmal tief durchatmen musste und mich versucht habe, im Nachhinein noch mit diesem Thema auseinanderzusetzen. Ich denke, somit hat die Geschichte auch noch einen großen Lehreffekt für Schüler oder einfach nur Jugendliche. Durch die moderne Gestaltung als Graphic Novel, ist dieses Buch vielleicht sogar für Nicht-Leser bzw. Wenig-Leser interessant. Das Cover ist sehr interessant gestaltet. Es zeigt New York, während es schneit mit den Jugendlichen im Hintergrund. Die Zeichnungen in dem Buch sind schwarz-weiß gestaltet. Am ende befinden sich noch Informationen über den Morton Rhue und Stefani Kampmann. Fazit: Meine erste Erfahrung mit einer Graphic Novel hat mir sehr gut gefallen. Die Handlung ist ernst und genau das schaffte die Illustratorin Stefanie Kampmann auch rüber zu bringen. Diese Graphic Novel ist nicht nur für Jugendliche, sondern auch Erwachsene geeignet und eine tolle Abwechslung zu den eigentlichen Romanen von Morton Rhue. © Michaela Gutowsky

    Mehr
  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Stefani Kampmann

    Asphalt Tribe
    Aniday

    Aniday

    30. April 2011 um 09:25

    Das Buch, auf dem diese Graphic Novel basiert habe ich nicht gelesen, deshalb kann ich dieses mal keinen Vergleich ziehen. In schnellen, ausdrucksstarken Bildern wird von Kindern erzählt, die auf der Straße leben. Armut, Krankheit, Kälte, Hunger, Tod, Dealerei und Prostitution - nicht wird ausgelassen, ohne dabei mit dem Zeigefinger auf eines der zu diesem Leben verurteilten Kinder zu deuten. Immer mehr wird man in ihre aussichtslose Welt gezogen, in der jede Hoffnung immer wieder von schlimmen Ereignissen überlagert wird. Leider hatte ich den Eindruck, dass die Handlung sehr schnell vorangeht. Ich hätte mir das ganze etwas ausführlicher gewünscht - Das allerdings kann daran liegen, dass es eine Comicumsetzung ist. Andererseits passt es auch zu der Geschichte, zu dem Leben der Protagonisten. Hier bleibe ich ein wenig mit gemischten Gefühlen zurück. Sehr positiv bewerte ich das leicht offene Ende, welches wirklich sehr gelungen und trotz des Hoffnungsschimmers nicht verkitscht ist.

    Mehr
  • Rezension zu "Asphalt Tribe" von Stefani Kampmann

    Asphalt Tribe
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2011 um 18:24

    Inhalt: Acht Jugendliche, die sich “Asphalt Tribe” nennen, versuchen gemeinsam auf den Straßen New Yorks um ihr Überleben zu kämpfen. Die Probleme der Truppe sind ganz unterschiedliche. So ist die beste Freundin von Maybe, unsere Erzählerin, Rainbow heroinabhängig, 2Moro und Jewel versuchen sich gemeinsam durch Prostitution über Wasser zu halten, während Maggot sich seinen Unterhalt durch das Verticken gefälschter Drogen verdient. Immer mehr wird Maybe klar, wie sehr sich die Gruppe auseinanderlebt, sie macht sich bewusst, was sie eigentlich will, muss erfahren, das Rainbow die Drogen wichtiger geworden sind als ihre Freundschaft, und muss sogar dem Tod ins Auge blicken. Meine Meinung: Normalerweise bin ich gar kein Fan von Comics, da die Charaktere für mich meistens zu Oberflächlich bleiben. Das ist hier jedoch ganz und gar nicht der Fall. Obwohl der Großteil der Geschichte lediglich durch die stattfindenden Dialoge der Protagonisten erzählt wird, werden einem eben jene durch die Akten vom Jugendamt näher gebracht. Es wird also immer ein Stück der Geschichte erzählt und dann folgt die Akte einer der Jugendlichen. Hier erfährt man neben Dingen wie Alter und Größe vor allem auch die familiäre Hintergrundgeschichte, die es widerrum nachvollziehbarer macht, warum sich die Betroffenen für ein Leben auf der Straße entschieden haben. Das gesamte Buch ist in schwarz-weiß gehalten, was die furchtbare Lebenssituation der “Asphalt Tribe” treffend unterstreicht. Aber auch der Zeichenstil ist sehr schön, wenn er für meinen Geschmack auch teilweise zu sehr ins manga-artige geht. Ich habe den gleichnamigen Roman vor ein paar Jahren ebenfalls gelesen und war nun doch positiv überrascht, dass es so gut gelungen ist eine so tiefgehende Geschichte in so wenige Seiten zu verpacken. Besonders gut kann ich mir vorstellen, dass man mit dieser Graphic Novel auch mit Jugendlichen arbeiten kann, die ungern zu Büchern greifen. Fazit: Eine richtig gut gelungen Adaption des Romans und allemal ein Schmuckstück im Regal.

    Mehr