Stefania Bertola Happy End und Blümchenkaffee

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Inhaltsangabe zu „Happy End und Blümchenkaffee“ von Stefania Bertola

Mit 58 Jahren, da fängt das Leben an. Und für die Liebe ist man nie zu alt!

Olimpia, 58 Jahre alt, Bibliothekarin und Single mit zwei Katzen, träumt schon lange von der Schriftstellerei. Wenn nicht jetzt, wann dann? Kurzerhand kratzt sie ihre Ersparnisse zusammen und besucht einen Schreibworkshop, der ihr in einer Woche das nötige Handwerkszeug vermitteln soll, um einen Heftchenroman zu schreiben. Unter den Augen der gestrengen Kursleiterin Leonora, einer Grande Dame der Groschenliteratur, verfassen die sechzehn Teilnehmer Geschichten voller Liebe und Leidenschaft. Doch Herzflattern und amouröse Verwicklungen gibt es nicht nur auf dem Papier – sondern auch im echten Leben ...

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    Happy End und Blümchenkaffee

    christarira

    20. July 2016 um 23:50

    "Happy End und Blümchenkaffee" ist ein Roman, der grob in drei Teile geteilt ist: Die Rahmenhandlung, eine Geschichte, die von der Protagonistin geschrieben wird und die Anleitung zum Schreiben eines Groschenromanes. Olimpia nimmt an einem Schreibworkshop teil, bei dem sie und die anderen Teilnehmer lernen, einen "Melody-Roman" (Groschenliteratur) zu schreiben. Ich gestehe, am meisten genervt hat mich direkt der eigentlich Roman. Man erfährt viel über die Geschichten der anderen Kursteilnehmer, aber dass sind oftmals so viele, und oftmals so kleine Dinge, dass man leicht genug davon bekommt.Auch die Anleitungen waren meiner Meinung nach ein wenig zu lange gewählt, wenn man nicht tatsächlich vorhat, einen solchen Roman zu schreiben. Am Anfang ist es noch ganz amüsant, aber nach und nach, wird es immer schwerer, diese Anleitungen noch aufmerksam zu lesen und nicht nur zu überfliegen.Am meisten habe ich mich immer auf den "Melody-Roman" von Olimpia gefreut, muss ich am meisten sagen. Er war am locker-flockigsten zu lesen, wenn ich dass so sagen darf, allerdings von der Sprache her... Naja. Der Schreibstil und die Sprache haben mich generell enttäuscht muss ich gestehen. In der Melody Geschichte wurden immer neue Dinge eingefügt und dass auf so eine plumpe Art und Weise, dass ich mir nicht sicher bin, ob das von der Autorin gewollt war oder nicht... Es klang nach Laie, wobei ich mir sicher bin, dass einige Anfängerautoren besser schreiben können.Oftmals zogen sich auch Passagen dahin, vor allem das Wochenende von Olimpia hätte man drastisch abkürzen sollen, oder ganz herausnehmen, finde ich, da es kaum zur Sache tut. Olimpia blieb mir immer fremd, auf ihren Charakter wurde kaum eingegangen und wenn man sie "privat" erlebte, dann waren es in Situationen, die nichts über Menschen aussahen - generell blieben alle Figuren relativ farblos. Der Roman selbst ist ein wenig auch ein Abklatsch der "Melody"- Hefte selbst wie mir scheint. Fazit Ich war von dem Buch eher enttäuscht, ich hätte mir mehr erwartet. Gelachte habe ich eigentlich nie, obwohl es mir auf dem Klappentext versprochen wurde. Das Buch verdient knappe 3 Sterne, ich war am überlegen, nicht zwei zu geben. Man kann es gelesen haben, muss man aber auch nicht.

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  • Wie schreibe ich einen Groschenroman?

    Happy End und Blümchenkaffee

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    27. December 2013 um 08:10

    Die alleinstehende, sich mit Pseudonym nennende Olimpia, will sich einen Wunsch erfüllen. Sie kratzt ihr Geld zusammen, nimmt Urlaub und will in einer Woche an einem Schreibworkshop teilnehmen, um ihre schriftstellerischen Ambitionen auszuleben. Die Kursleiterin Leonora, die selbst seit Jahren unter Pseudonym arbeitet und schon viele Hefte für Melody veröffentlicht hat, leitet diesen Kurs und hilft den 16 Kursteilnehmern, nach vorbestimmten Auflagen, einen Roman für Melody zu schreiben. Olimpia nimmt die Sache ernst und arbeitet gewissenhaft mit, setzt die Vorschläge der Leiterin in ihren Kapiteln um. Unter Anleitung lassen sie alle ihre Fantasie spielen, entwerfen Szenarien und diskutieren über diese.  Wird es ihnen gelingen, die hohen Anforderungen von Leonora zu erfüllen? Ich muss gestehen, dass ich mich mit diesem Roman sehr schwer getan habe. Für die ersten 25 Seiten habe ich tatsächlich 3 Tage gebraucht, ich kam einfach nicht an den Roman ran. In dem Roman dreht sich alles um das Schreiben eines kleinen Romans für eines dieser Groschenhefte. Die Kursleiterin Leonora, die bereits etliche Hefte veröffentlicht hat und Erfolge damit feiert, hat für jeden Tag Regeln verteilt, was in einem Roman enthalten sein darf und was nicht. Da geht es um den Aufbau, die Protagonisten, den Handlungsort. Es werden Beispiele gebracht, was in einem Roman drin sein darf und was nicht. Die Teilnehmer müssen sich an diese Regeln halten. Jeden Abend schreiben sie ein Kapitel fertig und schicken dieses abends per Mail an Leonora, damit diese am kommenden Tag erläutern kann, was davon machbar ist und was nicht. Nicht alle ihre Entscheidungen werden kommentarlos umgesetzt, es wird in der Gruppe diskutiert und es werden Hinweise gegeben. Der Roman ist unterteilt in die Stunden während des Kurses, den Anleitungen von Leonora, den Romankapiteln von Olimpia und deren abendlichen Schreiben ihres Romans. So richtig kam ich leider nicht in den Roman rein, da ich nicht willens bin, selbst einen zu veröffentlichen. Sehr akribisch sind die Anleitungen zum Thema, wie man einen Roman schreibt. Für mich als Leser war es uninteressant, unter welchen Gesichtspunkten ein Roman entstehen soll. Die Protagonistin Olimpia blieb auch leider sehr farblos, die Stunden, die man sie zu Hause privat erleben durfte, waren mit Schreiben gefüllt, so dass ein Kennenlernen des Menschen Olimpia nicht wirklich möglich war. Selbst ihre entstehende Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern, es war vom Niveau eben auch ein Groschenroman und das ist leider nicht meine bevorzugte Literatur. Durch die sprunghafte Aufteilung in dem Roman wurde dieser komplett zerrissen und bildet in meinen Augen keine Einheit mehr, zumal mich, wie bereits erwähnt, die Abschnitte mit den Anleitungen überhaupt nicht interessierten. Mich konnte dieser Roman leider überhaupt nicht überzeugen. Sollte jemand die Absicht haben, einen Groschenroman zu veröffentlichen, wäre das allerdings das erste Buch, was ich ihm empfehlen würde.

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