Stefanie Aufleger Das reizende Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Das reizende Mädchen“ von Stefanie Aufleger

„Friedas Hände zittern. Sie ringt um Fassung. Denn sie war das Mädchen, das Karl Blumberger 14 Jahre lang sexuell missbraucht hat. Sie war die Frau, die die erfolgreiche Karriere des angesehenen CDU-Politikers durch ihre Anzeige jäh beendete. Und sie ist die Frau, die als Einzige die wahre Geschichte kennt…“

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  • Kindesmissbrauch unmittelbar und authentisch erzählt

    Das reizende Mädchen

    awogfli

    02. September 2016 um 12:53

    Ein Buch über Missbrauch diesmal sehr stark aus der Sicht der Betroffenen, die einer Journalistin erlaubt, über ihre sehr persönliche Geschichte, die sie in langen Sitzungen erzählt hat, zu schreiben. Fast schon eine Biografie bzw. lückenhafte Dokumentation des Verbrechens aus der Sicht des "Opfers". Dadurch bekommt das Werk eine derart unmittelbare Authentizität, die ein normaler Roman aber auch eine Reportage nicht aufweisen könnte. Das Werk zeigt aber nicht nur die Geschichte der Frieda Hornung und des Täters, sondern nimmt auch sehr gut und differenziert die Mit-Täter-Rolle des Umfeldes am Missbrauch und die Verleugnung der Straftat in den Fokus des Geschehens. Dieser Umstand wird in anderen Romanen zu diesem Thema ja meist sehr stark vernachlässigt. Durch den Kernpunkt Authentizität vor Dramaturgie weist die Geschichte aber für den Leser auch ein paar Schwächen auf: zum Beispiel wird sofort und völlig unvermittelt in die konkreten sexuellen Handlungen sprich Penetration eingestiegen. Das passiert in der Realität meist allmählich & steigert sich sukzessive. Alleine das wäre ein spannendes Täter-Opfer-Psychogramm gewesen, das ich noch gerne erfahren und gelesen hätte. Weiters ist die ständige Betonung von Frau Hornung, sie sei kein Opfer, zwar total glaubwürdig, aber nach der 10 Wiederholung ein bisschen mühsam, denn ich bin ja kein Therapeut, der eine Engelsgeduld beim Zuhören aufweisen muss, sondern ich möchte als Leserin, dass "der Plot" vorankommt. In beiden Fällen hätte ich mir gewünscht, dass von der genauen Dokumentation des Gehörten zu Gunsten der Dramaturgie abgewichen worden wäre, um den Leser besser in seiner Neugier und mangelnder Duldungsfähigkeit zu unterstützen. Aber das ist natürlich schwierig in so einem Fall. Fazit: Ein gutes Buch mit einem neuen Blickwinkel auf dieses Thema insbesondere in der Darstellung der Ereignisse, das sich irgendwo zwischen Reportage und Biografie bewegt.

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