Stefanie Baumm

 3.6 Sterne bei 55 Bewertungen
Autorin von Unsterblich wie der Tod, Am Anfang war der Tod und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Stefanie Baumm

Stefanie Baumm arbeitete viele Jahre als freie Journalistin, bevor sie mit dem Schreiben von Romanen begann. Ihre politisch brisanten Thriller „Machtlos“ und „Die Marionette“ sowie die Romane „Dein totes Mädchen“ und „Tochter der Angst“ erschienen unter dem Pseudonym Alex Berg. Mehr Informationen zur Autorin unter www.alex-berg.com.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Stefanie Baumm

Cover des Buches Unsterblich wie der Tod9783426422137

Unsterblich wie der Tod

 (21)
Erschienen am 02.05.2013
Cover des Buches Am Anfang war der Tod9783426304877

Am Anfang war der Tod

 (14)
Erschienen am 01.12.2015
Cover des Buches Der Tod wartet nicht9783426638675

Der Tod wartet nicht

 (13)
Erschienen am 01.10.2009

Neue Rezensionen zu Stefanie Baumm

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Rezension zu "Am Anfang war der Tod" von Stefanie Baumm

Geschehnisse in Moorbek
julestodovor 3 Monaten

Die ersten 2 Bäcnde fand ich schon sehr spannend, aber dieses hier konnte ich kaum aus der Hand legen! 

Einige fiese Typen und eine Dorfgemeinschaft, die wie Pech und Schwefel zusammenhält! Langsam aber sicher bekommen die Ermittler heraus, was vor 25 Jahren im Dorf geschah und was alle gerne verschwiegen hätten.

Allen voran die sympathische Uta Thormälen! Alleingänge scheut sie nicht, was nicht immer zu ihrem Vorteil ist. Ihre Kollegen sind dann auch sehr besorgt um sie , was ich gut verstehen kann.

Alleine das Titelbild gibt mir Rätsel auf, da bin ich mit dem Nachdenken noch nicht fertig!

Fazit: unbedingt lesen, Türen und Fenster verschließne, Klingel und Telefon abstellen!  Viel Lesespaß wünsche ich!

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Rezension zu "Am Anfang war der Tod" von Stefanie Baumm

Trügerische Ruhe
StMoonlightvor 3 Jahren

Beim Cover (ältere Version) hatte ich gemischte Gefühle. Einerseits erinnert es mich eher an einen Liebesroman, auf der anderen Seite ist es ja meist gerade eben diese (trügerische) Idylle, die perfekt für ein Verbrechen geeignet scheint. In der Buchhandlung hätte es mich vermutlich nicht angesprochen. Der Titel allerdings hat dann noch meine Neugierde geweckt.

Der Leser ist hier direkt in der Handlung, keine lange Vorgeschichte, sondern Action pur:

Nach nunmehr 25 Jahren kehrt Polizist Leif, auf die Bitte seines Vaters, in sein Heimatdorf zurück – und findet diesen Tod auf. Alles deutet auf einen Raubmord hin. Die Suche nach dem Mörder scheint mehr als schwer, denn die Dorfbewohner schweigen. Und während die Polizei noch immer versucht jemanden zu finden, der ihnen weiterhelfen kann, taucht auch schon die nächste Leiche auf – und ein Geheimnis, dass besser im verborgenen geblieben wäre …

Alleine schon für diese tollen bildlichen Beschreibungen, wie z.B. „ […] Weiße Knochensplitter ragten wie tote Finger aus dem leuchtenden Rot. Dazwischen die graue Masse seines Hirns. […]“ liebe ich den Schreibstil der Autorin! Leider hat Stefanie Baumm sich manchmal alles andere als kurz gefasst, so dass sich manches einfach, scheinbar endlos, hinzieht. Obwohl die Geschichte wirklich spannend ist, versetzen diese Längen den Leser einen gehörigen Dämpfer – und damit vergeht einem auch schnell die Lust weiterzulesen. So viel Potential, so wenig genutzt …

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Rezension zu "Am Anfang war der Tod" von Stefanie Baumm

Dorfleben...
pardenvor 4 Jahren

DORFLEBEN...

Im idyllischen Moorbek liegt Pastor Falkner mit zertrümmertem Schädel auf dem kalten Boden seiner Kirche und starrt sterbend in die Augen seines endlich heimgekehrten Sohnes. Als die Kieler Kommissare Stahl und Harms die Dorfbewohner in der Angelegenheit befragen, ernten sie nur eisiges Schweigen. Niemand verliert ein Wort über die fehlenden Spendengelder der Kirche oder über den Vorfall, der vor vielen Jahren das Dorfleben für immer veränderte.

Leif Falkner, der BKA-Beamte, mit denen es die Kommissare Armin Stahl und Birger Harms bereits im vorherigen Fall zu tun bekamen, kehrt nach 25 Jahren in sein Heimantdorf in Norddeutschland zurück. Sein Vater, der langjährige Pastor der Gemeinde, hatte ihn darum gebeten, doch nun liegt dieser sterbend in seiner eigenen Kirche - erschlagen. Auch die Spendengelder fehlen, und so geht die Polizei von einem Raubmord aus. Doch so rasch wie anfangs vermutet, gelingt die Auflösung des Falls nicht.


"Er würde den Menschen finden, der den Schädel seines Vaters mit brachialer Gewalt zertrümmert hatte. Nicht um der Gerechtigkeit willen. Nein. Er wollte lediglich wissen, warum sein Vater hatte sterben müssen und wer den Mut gehabt hatte, das zu tun, wozu er selbst nicht fähig gewesen war."


Denn das Dorf schweigt. Ein Geflecht aus Schuld und Geheimnissen begegnet den Ermittlern hier, und statt auf Antworten stoßen sie auf immer neue Gräueltaten - und Leichen. Ein Sumpf aus Verbrechen und skrupellosen Abartigkeiten steigt hier aus der vermeintlichen Idylle empor, und manch einer muss aufpassen, hierin nicht zu versinken.


"In diesem Dorf sagt keiner die Wahrheit. Wenn sie überhaupt etwas sagen. Vermutlich ist Unehrlichkeit die Grundvoraussetzung, um hier leben zu dürfen." Uta lachte auf, aber sie hörte die Bitterkeit darin. "Sie haben alle Angst." - "Und wovor?" - "Wenn wir das herausgefunden haben, haben wir auch den Mord aufgeklärt."


Einen spannend gestrickten, ungewöhnlichen und atmosphärisch dichten Krimi präsentiert Stefanie Baumm in der dritten Folge der Reihe um die Ermittler Armin Stahl und Birger Harms. Die Erzählweise ist überaus beschaulich, passend zum sonst ebenso beschaulichen Dorfleben - und Thrillerfans, die actionmäßige Handlungsstränge bevorzugen, könnten hier aufkommende Langeweile vermuten. Ich empfand diese Erzählweise jedoch als ungemein passend, kann sich so doch das Grausen langsam an den Leser heranschleichen. Denn mit den Ermittlern taucht auch der Leser zunehmend ein in die Verflechtungen der Dorfgemeinschaft, in die Vergangenheit und in Geheimnisse, die lange unter den Teppich gekehrt waren. Eine solche Vielzahl an Straftaten ist mir kaum je in einem Krimi oder Thriller begegnet, und doch wirkt das Geschehen dadurch zu keinem Zeitpunkt überfrachtet.

Stefanie Baumm gelingt es hier, einige überaus interessante Charaktere zu zeichnen, und fast nebenher und wie selbstverständlich eine ungemein düstere Atmosphäre zu kreieren - auch die Naturbeschreibungen fügen sich bildhaft und passend in diese Szenerie ein. Immer wieder unterbrechen kleine Ausschnitte von Gedichten von Emily Dickinson den Text, was mir persönlich außerordentlich gut gefallen hat, denn die Zeilen unterstreichen durchaus passend die jeweilige Atmosphäre.

Mangelnde Zivilcourage, Korruption, die Tendenz der Menschen, lieber wegzuschauen - zahlreiche Themen ziehen sich durch diesen Krimi und werfen so auch moralische Fragen auf, legen einen Finger in die Wunden unserer heutigen Gesellschaft. Gekonnt hat Stefanie Baumm hier einen unglaublich verwobenen Krimi kreiert, und ich hoffe wirklich sehr, dass weitere Folgen dieser Reihe nicht mehr lange auf sich warten lassen! Für mich: gerne mehr davon!


© Parden

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