Stefanie Baumm Am Anfang war der Tod

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Inhaltsangabe zu „Am Anfang war der Tod“ von Stefanie Baumm

Im idyllischen Moorbek liegt Pastor Falkner mit zertrümmertem Schädel auf dem kalten Boden seiner Kirche und starrt sterbend in die Augen seines endlich heimgekehrten Sohnes. Als die Kieler Kommissare Stahl und Harms die Dorfbewohner in der Angelegenheit befragen, ernten sie nur eisiges Schweigen. Niemand verliert ein Wort über die fehlenden Spendengelder der Kirche oder über den Vorfall, der vor vielen Jahren das Dorfleben für immer veränderte.

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  • Dorfleben...

    Am Anfang war der Tod
    parden

    parden

    DORFLEBEN... Im idyllischen Moorbek liegt Pastor Falkner mit zertrümmertem Schädel auf dem kalten Boden seiner Kirche und starrt sterbend in die Augen seines endlich heimgekehrten Sohnes. Als die Kieler Kommissare Stahl und Harms die Dorfbewohner in der Angelegenheit befragen, ernten sie nur eisiges Schweigen. Niemand verliert ein Wort über die fehlenden Spendengelder der Kirche oder über den Vorfall, der vor vielen Jahren das Dorfleben für immer veränderte. Leif Falkner, der BKA-Beamte, mit denen es die Kommissare Armin Stahl und Birger Harms bereits im vorherigen Fall zu tun bekamen, kehrt nach 25 Jahren in sein Heimantdorf in Norddeutschland zurück. Sein Vater, der langjährige Pastor der Gemeinde, hatte ihn darum gebeten, doch nun liegt dieser sterbend in seiner eigenen Kirche - erschlagen. Auch die Spendengelder fehlen, und so geht die Polizei von einem Raubmord aus. Doch so rasch wie anfangs vermutet, gelingt die Auflösung des Falls nicht. "Er würde den Menschen finden, der den Schädel seines Vaters mit brachialer Gewalt zertrümmert hatte. Nicht um der Gerechtigkeit willen. Nein. Er wollte lediglich wissen, warum sein Vater hatte sterben müssen und wer den Mut gehabt hatte, das zu tun, wozu er selbst nicht fähig gewesen war." Denn das Dorf schweigt. Ein Geflecht aus Schuld und Geheimnissen begegnet den Ermittlern hier, und statt auf Antworten stoßen sie auf immer neue Gräueltaten - und Leichen. Ein Sumpf aus Verbrechen und skrupellosen Abartigkeiten steigt hier aus der vermeintlichen Idylle empor, und manch einer muss aufpassen, hierin nicht zu versinken. "In diesem Dorf sagt keiner die Wahrheit. Wenn sie überhaupt etwas sagen. Vermutlich ist Unehrlichkeit die Grundvoraussetzung, um hier leben zu dürfen." Uta lachte auf, aber sie hörte die Bitterkeit darin. "Sie haben alle Angst." - "Und wovor?" - "Wenn wir das herausgefunden haben, haben wir auch den Mord aufgeklärt." Einen spannend gestrickten, ungewöhnlichen und atmosphärisch dichten Krimi präsentiert Stefanie Baumm in der dritten Folge der Reihe um die Ermittler Armin Stahl und Birger Harms. Die Erzählweise ist überaus beschaulich, passend zum sonst ebenso beschaulichen Dorfleben - und Thrillerfans, die actionmäßige Handlungsstränge bevorzugen, könnten hier aufkommende Langeweile vermuten. Ich empfand diese Erzählweise jedoch als ungemein passend, kann sich so doch das Grausen langsam an den Leser heranschleichen. Denn mit den Ermittlern taucht auch der Leser zunehmend ein in die Verflechtungen der Dorfgemeinschaft, in die Vergangenheit und in Geheimnisse, die lange unter den Teppich gekehrt waren. Eine solche Vielzahl an Straftaten ist mir kaum je in einem Krimi oder Thriller begegnet, und doch wirkt das Geschehen dadurch zu keinem Zeitpunkt überfrachtet. Stefanie Baumm gelingt es hier, einige überaus interessante Charaktere zu zeichnen, und fast nebenher und wie selbstverständlich eine ungemein düstere Atmosphäre zu kreieren - auch die Naturbeschreibungen fügen sich bildhaft und passend in diese Szenerie ein. Immer wieder unterbrechen kleine Ausschnitte von Gedichten von Emily Dickinson den Text, was mir persönlich außerordentlich gut gefallen hat, denn die Zeilen unterstreichen durchaus passend die jeweilige Atmosphäre. Mangelnde Zivilcourage, Korruption, die Tendenz der Menschen, lieber wegzuschauen - zahlreiche Themen ziehen sich durch diesen Krimi und werfen so auch moralische Fragen auf, legen einen Finger in die Wunden unserer heutigen Gesellschaft. Gekonnt hat Stefanie Baumm hier einen unglaublich verwobenen Krimi kreiert, und ich hoffe wirklich sehr, dass weitere Folgen dieser Reihe nicht mehr lange auf sich warten lassen! Für mich: gerne mehr davon! © Parden

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  • Rezension zu "Am Anfang war der Tod" von Stefanie Baumm

    Am Anfang war der Tod
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    30. June 2010 um 07:33

    Es handelt sich hierbei um einen Hardcoverkrimi. Der Schutzumschlag zeigt eine Flussbiegung mit einem Dorf im Hintergrund in der Abenddämmerung. Als ich dieses Motiv das erste mal gesehen habe fand ich es irgendwie langweilig. Allein das Cover würde mich nicht zum Kauf anregen. Da es sich hierbei um ein Exemplar aus der Bremer (und umzu)-Buchgefährtengruppe handelt durfte ich es auch so lesen. Der Klappentext gibt da schon ein mehr her. Mir ging es so das ich mich bereits nach dem Lesen des selbigen fragte was die Dorfbewohner wohl zu verbergen haben. Das Genre Krimis ist nicht ganz so meine bevorzugte Leserichtung, umso begeisterter war ich als ich gleich zu Anfang bildliche Beschreibungen vorfand. Ich finde es toll, wenn der Autor/ die Autorin seine/ ihre Vorstellungen so genau wie möglich vermittelt ohne den Leser für dumm zu halten. Genau dies hat Frau Baumm hier geschafft. Von der Handlung her beginnt es direkt und ohne Umwege. Leif kehrt nach 25 Jahren in das Dorf zurück in welchem er aufgewachsen ist. Seinen Vater, auf dessen Bitte er diese antrat, findet er auf dem Boden der Kirche – dem Tode nahe. Da die Spendengelder verschwunden sind wird von einem Raubmord ausgegangen. Lief, der selbst Polizist ist, ruft seine Kollegen die den Fall übernehmen. Er selbst hält sich, sehr zum erstaunen der Ermittler, komplett aus den Ermittlungen raus. Die Suche nach dem Mörder ist mehr als schwierig, denn die Dorfbewohner hüllen sich in Schweigen. Ab hier hatte das Buch bereits einen – leider Seitenweisen – Hänger. Die anfängliche Spannung war weg und es wurde langweilig immer nur von irgendwelchen Polizisten zu lesen die, mal wieder, keine Antworten bekommen. Doch meine Skepsis verflog kurz vor der Mitte des Romans: Während die Kommissare verzweifelt versuchen Antworten zu finden überschlagen sich die Ereignisse. Eine Leiche reiht sich an die andere, Moorbek scheint ein Geheimnis zu haben, welches besser im verborgenen bleiben sollte. Bei den Ermittlungen stoßen die Beamten Stück für Stück die Tür zu einer grotesken Welt voller Verbrechen auf. Es gibt fast keine denkbare Straftat die nicht in irgendeiner Form mit dem Tod am Pastor zu tun hat. Ich glaube ich habe noch nie von so vielen Straftaten in einem Krimi gelesen. Ein großes Lob an die Autorin, die es geschafft hat alles so zu verweben das alles einen Sinn ergibt. Nach und nach fügen sich die Puzzleteile die der Leser im Verlauf des Romans sammelt zu einem ganzen zusammen – mit einer Wahrheit die wohl niemand geahnt hätte ...

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