Stefanie Bender Das Todesmal

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Inhaltsangabe zu „Das Todesmal“ von Stefanie Bender

Historische Fantasy - eine Novelle, die Fantasy- und Krimifans gleichermaßen anspricht wie Freunde der Regionalgeschichte. Crumbach 1589: Ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird …

Eine Kurzgeschichte, die alles hat, was auch ein längerer Roman braucht: Spannung, ungeahnte Wendungen, überraschender Schluß! Super!

— Nefertari35
Nefertari35

Eine spannende Novelle, in einen interessanten Rahmen gebettet, die einfach fesselte.

— BernarLeSton
BernarLeSton

Gelungene Verknüpfung von Historie und düsterer Fantasy - gerne mehr von dieser Autorin

— AliceDreamchild
AliceDreamchild

Eine fesselnde und spannende Kurzgeschichte. Gut geschrieben, mit viel Potenzial.

— Kaito
Kaito

Spannend und rasant - man kann kaum aufhören!

— Evanesca
Evanesca

Unterhaltsam und spannend zugleich :)

— Sabine_Niedermayr
Sabine_Niedermayr

spannend mit einem Ende, dass der eigenen Fantasy Spielraum lässt.

— mama-baer
mama-baer

Mehrmals stockte mir der Atem und ich bangte um den Protagonisten Jonathan, den ich doch sehr rasch in mein Herz geschlossen habe.

— isabella_benz
isabella_benz

für Krimileser (Achtung: nicht Horrorliebhabern), für alle, die Historie lieben und wer ein Faible für Mystik hat!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Packend! Man muss nur die erste Seite lesen, da weiß man schon, dass man vom "Todesmal" erst loskommt, wenn man die letzte Zeile gelesen hat

— SeanOConnell
SeanOConnell

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  • Das Todesmal von Stefanie Bender

    Das Todesmal
    Nefertari35

    Nefertari35

    04. June 2015 um 18:02

    Kurze Inhaltsangabe: Historische Fantasy - eine Novelle, die Fantasy- und Krimifans gleichermaßen anspricht wie Freunde der Regionalgeschichte. Crumbach 1589: Ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird … (Quelle: Klappentext "Das Todesmal" von Stefanie Bender, O´Conell-Press) Schreibstil, Protagonisten, Sonstiges: Sehr gut geschriebene Kurzgeschichte, die den Leser mit Spannung, ungeahnten Wendungen und Überraschungen, überzeugt! Trotz der Kürze ist diese Story sehr gut gelungen. Die Protagonisten sind glaubhaft und der Zeit, in der die Geschichte spielt, angepaßt. Zudem ist alles sehr gut vorstellbar, auch die Orte und die Geschehnisse. Das Cover ist etwas zu düster, ansonsten aber gut gelungen. Eigene Meinung: Mir hat diese kurze Geschichte sehr gut gefallen und es hat Spaß gemacht, sie zu lesen. Sie beinhaltet alles, was auch ein langer Roman haben sollte. Zudem haben mich die Details wirklich fasziniert. Die Autorin hat unglaublich viel in wenige Seiten gepackt und das schafft nicht jeder. Die Story an sich ist auf schaurige Art fesselnd und gut durchdacht! Sehr gerne mehr davon! Ich gebe fünf Sterne!

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  • Kostenlos / Kindledeals / Kindleunlimited bei O'Connell Press

    Die Prophezeiung der Volturne
    schreiblaune

    schreiblaune

    16. December 2014 um 12:11

    Hier stellen wir die O'Connell Press - eBooks vor, bei denen aktuelle Gratisaktionen oder Kindledeals laufen oder die man über Kindleunlimited gratis ausleihen und lesen kann.

    Wegen kostenloser Rezensionsexemplare dürft ihr uns jederzeit gerne ansprechen (bitte mit Hinweis darauf, wo und in etwa innerhalb welchen Zeitraums mit einer Rezension gerechnet werden könnte). Wir freuen uns!

    • 19
  • Leserunde zu "Das Todesmal" von Stefanie Bender

    Das Todesmal
    OConnell_Verlag

    OConnell_Verlag

    eBook "Das Todesmal" (68 Seiten); Historische Fantasy - eine Novelle, die Fantasy- und Krimifans gleichermaßen anspricht wie Freunde der Regionalgeschichte. Crumbach 1589: Ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird … – dunkle, historische Fantasy.  »Regt die eigene Fantasie zum Weiterspinnen an ...« (SueJu)

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    • 132
  • Abschließende Worte

    Das Todesmal
    BernarLeSton

    BernarLeSton

    18. September 2014 um 05:31

    Ich mochte die Geschichte von Anfang an, weil sie zum einen von der Autorin leicht und flüssig erzählt wurde und zum anderen durch die Spannung, die sich schnell aufbaute zu fesseln vermochte. Man litt rasch mit Jonathan mit, der es nicht leicht hatte, mit all dem Ungemach umzugehen, das ihm begegnete. Ein weiterer Punkt, welcher der Geschichte gut tat, war aus meiner Sicht die überraschende Wendung an deren Ende und das Entkommen der Hexe. So bleibt dem Leser einfach ausreichend Platz für gedanklichen Spielraum, wie es denn weitergehen könnte. Alles in allem ein gelungener Erstling für die Autorin, bei der man gespannt darauf sein darf, was als Nächstes kommt.

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  • Gelungene Verknüpfung von Historie und düsterer Fantasy

    Das Todesmal
    AliceDreamchild

    AliceDreamchild

    ***** Inhalt Ein totes Mädchen in der Mümling! Jonathan, der Sohn des Gutsbesitzers findet die Tote und entdeckt unheimliche schwarze Punkte in ihren Augen. Eine Krankheit? Schwarze Magie? Anscheinend ist das Mädchen nicht die Erste, die dieses merkwürdige Todesmal aufweist. Als Jonathan dann auch noch bei sich selbst die schwarzen Punkte entdeckt und eine gruselige vermummte Gestalt auftaucht, nimmt das Unheil immer weiter seinen Lauf … *****Kurzmeinung Ich mag historische Romane. Ich mag düstere Fantasy. Und ich mag Krimis. Hier habe ich alles auf einmal und das auch noch in einem sehr kompakten Format. Super! *****Sympathische Hauptfigur Jonathan als Hauptfigur fand ich sehr überzeugend. Seine Gedankengänge sind authentisch und passend zu seinem Alter formuliert, ich konnte gut mit ihm mitfühlen und –fiebern. Auch die anderen Figuren, ihr Handeln und ihre Beweggründe fand ich realistisch und sehr lebendig geschildert. Lediglich der böse Priester ist in meinen Augen etwas klischeehaft geraten. ***** Überzeugende Handlung Die Handlung ist spannend, der Schreibstil temporeich und auf den Punkt – perfekt für diese recht kurze Textform. Ich  habe schon geahnt, in welche Richtung es gehen würde, als der Vermummte aufgetaucht ist, und lag damit richtig … trotzdem hat mich das Buch weiter gefesselt. Das historische Setting ist gelungen, die düsteren fantastischen Elemente gekonnt eingestreut und gut dosiert. Nicht ganz überzeugt war ich vom Vorgehen des Gutsherren am Schluss – insgesamt schmälerte das aber nicht mein Lesevergnügen. ***** Großartige Textlänge Das Format der Novelle und die kompakte Länge haben mich positiv überrascht. So ein kleiner Lesehappen für zwischendurch ist echt eine tolle Idee. Da mir das Setting und die Figuren aber so gut gefallen haben, hoffe ich auf eine Fortsetzung – entweder wieder als Novelle oder vielleicht sogar als längerer Roman. *****Fazit Wer düstere Fantasy und historische Geschichten mag, wird an dieser Geschichte ganz sicher seine Freude haben. Ich denke, dass sie eher ein erwachsenes Publikum anspricht, aber auch ältere Teenager ab 15 oder 16 könnten Gefallen daran finden. Ich war begeistert von der Schreibe und von der eher ungewöhnlichen Textlänge, die perfekt ist für Wartezeiten oder Zugfahrten. Gerne mehr von Stefanie Bender!

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    • 2
  • Hexenjagd und Kindermord

    Das Todesmal
    Kaito

    Kaito

    Das Todesmal ist eine historische Kurzgeschichte mit Krimi- und Fantasyelementen die zu schockieren weiß. Kinder sterben auf mysteriöse Weise und der Junge Jonathan wird mit einer grausamen Wahrheit konfrontiert. Die Autorin schafft es auf wenigen Seiten eine dichte und düstere Atmosphäre zu schaffen. Der Leser fühlt das Grauen und die Unsicherheit der Figuren am eigenen Leib. Detaillierte Beschreibungen von Gegebenheiten tuen ihr übriges. Der Leser ist von der ersten Seite an gefesselt und bangt und rätselt mit. Sprachlich immer perfekt an den Schauplatz und die Zeit angepasst, erzählt die Geschichte von den Problemen eines Jungen, den Geheimnissen eines Vaters und der Rache einer Mutter. Allerdings bleibt bei all dem Lob am Ende noch etwas Luft nach oben.

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    • 2
  • Vielversprechender Beginn, Ende nicht überzeugend

    Das Todesmal
    PMelittaM

    PMelittaM

    1589: Der Junge Jonathan findet im Fluss Mümling ein totes Mädchen, welches schwarze Flecken in den Augen hat. Wie ist das Kind gestorben? Im Dorf kommt schnell der Verdacht auf, schwarze Magie sei im Spiel. Als Jonathan dann auch noch einer unheimlichen Gestalt begegnet, wird der Verdacht immer wahrscheinlicher … Stefanie Bender hat eine Novelle verfasst, die sehr vielversprechend beginnt, schon der erste Satz vermag es, den Leser zu packen. Zunächst wird aus Jonathan Perspektive erzählt und man kann sich sehr gut in den Jungen einfühlen. Später kommt noch die Perspektive seines Vaters hinzu, was sehr gut zum Fortgang der Geschichte passt. Auch die unheimliche Athmosphäre ist am Anfang sehr gut eingefangen. Leider verflacht die Geschichte später, wird mir zu oberflächlich und teilweise wenig authentisch, ein Verdächtiger charakterlich und von seiner möglichen Motivation zu klischeehaft beschrieben, die Auflösung kommt zu plötzlich und ist in meinen Augen nicht wirklich logisch, der Hintergrund der Person, die die Taten verübte, ihre Motivation und ihr Charakter hätten mehr Raum verdient, hier hätte z. B. eine Rückblende gute Dienste geleistet. Die im Klappentext versprochenen Krimi-, Fantasy- und historischen Elemente fehlen meiner Meinung nach leider größtenteils, zu plötzlich und ohne wirkliche Ermittlungsarbeit kommt die Auflösung, die möglichen Fantasyanteile sind eher lieblos und zu wenig ausgebaut integriert, es fehlt die Einbettung in eine historische Epoche oder zumindest mehr geschichtlicher Unterbau, allein die Jahreszahl macht noch keinen historischen Roman. Insgesamt eine Novelle, die es verdienen würde, noch einmal überarbeitet zu werden, man sollte ihr ein paar Seiten mehr gönnen und diese vor allem der Charakterisierung der mordenden Person widmen. Gefallen hat mir Jonathan, dieser ist nachvollziehbar und authentisch gezeichnet und die erste Hälfte der Novelle ist durchaus spannend und flüssig zu lesen. Von mir gibt es daher gerade noch 3 Sterne.

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    • 5
  • Mysteriös und kurzweilig

    Das Todesmal
    Kristin84

    Kristin84

    Zum Inhalt: Odenwald im Jahr 1589: In dem kleinen Dorf Crumbach passiert ein schreckliches Verbrechen: Ein Mädchen wird tot aufgefunden. Jonathan, der die Leiche zu erst entdeckt hat, wird immer tiefer in die Geschehnisse rund um ihren Tod hineingezogen und steht plötzlich einer unheimlichen Gestalt gegenüber. Danach ist für Jonathan nichts mehr wie es war... Meine Meinung: Wer mich kennt, weiß, dass ich düstere oder gruselige Bücher eher weniger lese, da ich doch ein ziemlicher Schisshase bin, der nach dem Lesen solcher Lektüre überall seltsame Geräusche in der Wohnung hört. Daher war ich auch etwas misstrauisch, ob diese Kurzgeschichte etwas für mich ist. Aber nachdem mich die Autorin beruhigt hatte, habe ich dann meinen ganzen Mut zusammengenommen und die Kurzgeschichte gelesen. Und was soll ich sagen? Sie hat mir richtig gut gefallen!! Dank des wirklich guten Schreibstils der Autorin war man schnell in der Geschichte drin, was bei nicht ganz 70 Seiten auch meiner Meinung nach unheimlich wichtig ist. Da hat man als Leser nicht viel Zeit zum "Warmlesen" :-) Dank der Art der Autorin zu erzählen und zu beschrieben, konnte ich mir als Leser einfach alles bildlich vorstellen und hatte ein tolles "Kopfkino". Auch wenn es das Cover nicht vermuten lässt, war die Geschichte weder wirklich gruselig noch würde ich sie in das Genre "Horror" stecken. Es war meiner Meinung nach eine historische und mysteriöse Geschichte, die den Leser auch nach dem Beenden noch ein wenig zum Nachdenken animierte sowie zum Weiterspinnen der Geschichte. Besonders Fans des History-Genres, die dem Mysteriösen gegenüber nicht abgeneigt sind, kann ich die Geschichte nur wärmstens ans Herz legen, da diese meiner Meinung hier voll auf ihre Kosten kommen. Leider haben für mich die 68 Seiten der Geschichte nicht gereicht, um wirklich warm mit den Charakteren zu werden - dafür brauche ich einfach mehr Seiten. Daher konnte ich für mich einfach keine wirkliche Beziehung zu den Charakteren aufbauen, was natürlich schade war. Ich möchte mich noch recht herzlich bei der Autorin, Stefanie Bender, und dem O'Connell Press für das Rezensionsexemplar dieser tollen Geschichte bedanken und hoffe, in naher Zukunft wieder etwas von der Autorin zu lesen. Mein Fazit: Wer eine spannende und historische Geschichte für zwischendurch sucht, ist hier genau richtig.

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    • 2
    OConnell_Verlag

    OConnell_Verlag

    29. August 2014 um 15:03
    Kristin84 schreibt Mein Fazit: Wer eine spannende und historische Geschichte für zwischendurch sucht, ist hier genau richtig.

    Herzlichen Dank für diese Rezension mit dem tollen Fazit! Auf Wiederlesen ;)

  • Schöne Novelle, die länger hätte sein können

    Das Todesmal
    Koriko

    Koriko

    Story: Herbst 1589 - in Crumbach/Odenwald findet der junge Jonathan beim Spielen die Leiche eines Mädchens im Fluss, in deren Augen schwarze Flecken zu sehen sind. Zunächst glauben ihm seine Eltern die Entdeckung nicht, bis Jonathans Vater Julius von seinen Freunden zum Fluss gerufen wird. Jonathan, der seinem Vater heimlich folgt, erfährt nicht nur, dass dieses Mädchen nicht der erste Todesfall mit derartigen Symptomen ist, er sieht eine schwarz gewandte Gestalt, die sich dunkler Magie bedient. Unvermittelt stolpert er über ein düsteres Geheimnis, das Crumbach seit über 10 Jahren hütet und mehr mit ihm zu tun hat, als er anfangs geglaubt hat. Eigene Meinung: Die Novelle „Das Todesmal“ von Stefanie Bender erschien im August 2014 im O’Connell Press Verlag und gehört zu den Genres Dark und Historic Fantasy. Mit düsteren Beschreibungen und einigen überraschenden Wendungen erzählt die Autorin fesselnd, welches Geheimnis sich hinter der schwarzen Gestalt verbirgt und was die seltsamen Todesfälle zu bedeuten haben. Dabei webt sie eine Vielzahl interessanter, spannender Grundideen mit ein, so dass es überrascht, wie viel auf den knapp 80 Seiten passiert. Mitunter wünscht man sich eine wesentlich ausführlichere Ausarbeitung einiger Szenen und Hintergrundelemente, da einiges nur am Rande erwähnt wird und schlicht und ergreifend zu kurz kommt. Bei „Das Todesmal“ ist weniger nicht unbedingt mehr – 40-50 zusätzliche Seiten, hätten der Geschichte gut getan. Dafür ist das offene Ende sehr gut gelungen und lädt um Interpretieren und Weiterspinnen ein. Man mag sich darüber streiten, ob ein Abschluss nicht besser gewesen wäre, doch insgesamt passt das Ende zur Grundstimmung der Novelle. Nichtsdestotrotz ist „Das Todesmal“ spannend und mitreißend. Das liegt auch an den sympathischen Charakteren. Man schließt sowohl Jonathan, als auch seine kleine Schwester, seine Familie und die Dorfbewohner schnell ins Herz. Gerade der junge Protagonist ist realistisch, greifbar und sehr überzeugend in Szene gesetzt. Man versteht seine Sorgen du Probleme, die innere Zerrissenheit, die ihn umtreibt und den Gewissenskonflikt, in den ihn das Auftauchen der düsteren Gestalt stürzt. Er wächst an seinen Aufgaben, ist zum Ende hin erwachsen geworden, während sein Vater erstmals den schwächeren Part einnimmt. Dieser Punkt ist der Autorin gut gelungen. Stilistisch kann Stefanie Bender ebenfalls überzeugen. Die Autorin hat einen sehr schönen, flüssigen Stil, der gut zur Geschichte passt. Hin und wieder sind die Beschreibungen fast ein wenig blumig, weswegen es schwer fällt „Das Todesmal“ dem Genre Horror zuzuordnen, was das Cover durchaus impliziert. Es gelingt ihr die Figuren überzeugend darzustellen, die unheimlichen Szenen und die Beschreibungen der einzelnen Szenerien passen ebenfalls gut. Hin und wieder rutscht ihr zwar ein Wort oder Begriff hinein, das/der vom Klang her zu modern ist und nicht ins ausgehende Spätmittelalter passt, aber darüber kann man hinwegsehen, da der Rest durchweg gelungen ist. Fazit: „Das Todesmal“ ist eine gelungene Novelle im Dark / Historic Fantasy Bereich, die jedoch etwas länger hätte ausfallen können, da einige Ideen und Hintergründe nur gestreift und nicht ausreichen abgehandelt werden. Hier hätte die Novelle durchaus gewinnen können, da man wirklich mehr hätte herausholen können. Dennoch ist Stefanie Benders Geschichte lesenswert, verspricht sie doch Spannung, liebenswerte Charaktere und einen schönen, flüssigen Schreibstil. Wer unheimliche, kürzere Geschichten mag, sollte einen Blick riskieren – „Das Todesmal“ ist die perfekte Lektüre für zwischendurch.

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    • 3
  • Krimi mit Fantasyelementen - leider so kurz!

    Das Todesmal
    rowena_dm

    rowena_dm

    Ich hatte das große Glück, vom Verlag ein Rezensionsexemplar ergattert zu haben... Die Autorin ist mir schon öfter in Anthologien durch ihren Schreibstil aufgefallen und so war ich besonders gespannt, ob es ihr gelingen würde, mich auch mit einer längeren Geschichte zu fesseln... Fazit vorneweg: sie kann es! Die Geschichte entführt uns in einen kleinen Ort im Odenwald, mit für diese Zeit typischen Strukturen und einer engen Bindung zur Kirche. Die Autorin versteht es sehr gut, für den Leser Bilder und Stimmungen dieser Zeit vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und damit tief in die Vergangenheit einzutauchen. Man lebt und leidet mit Jonathan, dem Jungen, dem anfangs keiner glaubt, aber immer wieder lässt sie uns auch an dem Gefühlschaos von Julius, Jona's Vater, teilhaben, der tiefer in die Mordserie verstrickt ist, als man anfangs denkt. Doch selbst die "böse" Figur (ich möchte hier nicht zu viel verraten) weckt in ihrer Haltung teilweise Sympathien beim Leser und lässt ihn zwiegespalten zurück. Das Ende ist unerwartet und regt die eigene Fantasie zum Weiterspinnen an - oder macht Hoffnung auf eine Fortsetzung? Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft und fesselnd, hier in diesem Genre auch voll und ganz in der Ausdrucksweise der Vergangenheit. Das sie auch anders kann, beweisen die bisher erschienenen Kurzgeschichten. Bleibt zu hoffen, dass die künftigen Geschichten noch länger werden!

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    • 2
    OConnell_Verlag

    OConnell_Verlag

    27. August 2014 um 08:44
  • Fesselnd vom ersten bis zum letzten Zeichen

    Das Todesmal
    Evanesca

    Evanesca

    Mögt ihr Novellen, die von der ersten bis zur letzten Seite spannend, rasand und gruselig sind? Dann ist "Das Todesmal" das perfekte Buch für euch, denke ich. Die Autorin entführt die Leser in ein kleines und beschauliches Dorf, das ein düsteres Geheimnis hütet. Denn nicht alles ist so idyllisch, wie es scheint. Die wenigen ruhigen Momente und Gefühlsbeschreibungen empfand ich als authentisch und einfühlsam, die Figuren plausibel. Jonathan ist ein sehr sympathischer Protagonist - er wirkt auf mich authentisch und ich glaube ihm sofort das Grauen, als er die Mädchenleiche findet. Genauso toll fand ich, wie er seine Erlebnisse schildert und eine gewisse Ohnmacht gegen die Eltern, die ihm nicht glauben wollen. Andererseits glaube ich auch durchaus, dass Eltern einem verträumten Kind nicht alles glauben, was es sagt. Das kenne ich aus eigener Erfahrung :P Klasse der Spruch von seiner Mutter, dass er alles verstehen wird, wenn er ein Mann ist - nicht wie sein Vater, sondern wie er selbst <3. Das war für mich eins der Highlights - auch wenn die Autorin noch öfter mit wundervollen Formulierungen glänzte. Auch zu Julius, dem zweiten Protagonisten und Jonathans Vater, konnte ich bald eine emotionale Beziehung aufbauen und mitfühlen - eigentlich gibt es kaum ein größeres Grauen, als das, was er erleben musste... An einer Stelle wusste ich im Voraus, was kommt - die Frage ist aber, ob das am Buch liegt oder daran, dass mir Kleinigkeiten und Hinweise einfach aufzufallen pflegen und man mich daher nicht so gut täuschen kann ^^. Alles in allem: Sehr empfehlenswerte Kurzlektüre. Muss man in einem Rutsch lesen.

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    • 2
    OConnell_Verlag

    OConnell_Verlag

    27. August 2014 um 08:41
  • Spannende Geschichte

    Das Todesmal
    Sabine_Niedermayr

    Sabine_Niedermayr

    Inhalt: Ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling gefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird.. Schreibstil: Der Stil der Autorin ist angenehm und flüssig zu lesen und er entführt den Leser zugleich in eine vergangene Welt. Er gefällt mir ausgesprochen gut! Meine Meinung: !!!Achtung Spoiler!! Man fühlt sich von der ersten Seite weg wunderbar in die damalige Zeit hineinversetzt, was durch den Schreibstil noch unterstützt wird. Die lebendige und bildhafte Sprache lässt mich als Leser in die Verangenheit abtauchen. Jonathan ist eine sehr sympathische Figur, die von der Autorin liebevoll gezeichnet wurde. Auch seine Ziehmutter und seine Schwester wachsen einem beim Lesen sofort ans Herz. Der Geistliche Valentin ist bewusst unsymphatisch gehalten, lediglich die Hintergründe der Kindesmisshandlungen erscheinen mir ein wenig klischeehaft. Die Geschichte ist unterhaltsam und spannend zugleich! Gegen Ende hin hätten mir ein paar Zeilen mehr das Mitleben mit dem Geschehen und der Figuren noch besser ermöglicht, aber das ist mein Empfinden und auch ein wenig Geschmackssache. Fazit: Eine sehr spannende und unterhaltsame Geschichte, mit Mystik und einem offenen Ende, das Raum für eigene Gedanken lässt- ganz nach meinem Geschmack :) . Eine Leseempfehlung von mir :) und ein herzliches Dankeschön für das Rezensionsexemplar, das ich lesen durfte!

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    • 5
    Sabine_Niedermayr

    Sabine_Niedermayr

    23. August 2014 um 11:31
  • Kriminalistisch-Mytische Novelle

    Das Todesmal
    isabella_benz

    isabella_benz

    In den Augen des Mädchens schimmern schwarze Punkte - Jonathan, der Sohn des einflussreichen Crumbacher Gutsherrn Julius, kann diesen Anblick nicht vergessen. Das fremde Mädchen ist bereits das zweite Opfer, das Crumbach erschüttert und es soll nicht das letzte sein. Geht eine Seuche um? Eine Krankheit, die nur Kinder dahin rafft? Oder ist doch ein Kindsmörder mit einer teuflischen Macht am Werk? Während der Gutsherr Julius und seine Freunde im Dunkeln tappen, begegnet Jonathan einer verhüllten Gestalt - und plötzlich schimmern auch in seinen Augen schwarze Punkte: Das Todesmal! Zunächst möchte ich mich beim Verlag und der Autorin dafür bedanken, dass sie mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung stellten und ich dadurch in den Genuss dieser grueslig-mysthischen Novelle kam. Stefanie Bender ist eine talentierte, junge Autorin, der es mühelos gelingt, ihre Leser in vergangene Zeiten zurückzuversetzen. In der Novelle fühlte ich mich rasch an den historischen Ort zurückversetzt und ich hatte nicht ein einziges Mal das Gefühl, aus dem Setting herauszufallen. Spannend ist die Novelle außerdem, vom ersten Satz an zog die Autorin mich in ihren Bann und ließ mich nicht mehr los, bis ich die Novelle verschlungen habe. Dabei nimmt die Geschichte zur Mitte hin noch einmal an Tempo zu. Mehrmals stockte mir der Atem und ich bangte um den Protagonisten Jonathan, den ich doch sehr rasch in mein Herz geschlossen habe. Das Tempo, das definitiv Spannung erzeugt, ist leider gleichzeitig das größte Manko der Novelle. Vor allem durch das Cover, das einem sehr eindrücklich Jonathans ersten Blick „vor Augen“ hält, hatte ich mehr Schauer erwartet. Die Geschichte ist gruselig. Allerdings verlor sich der Schauer doch relativ schnell, ich vermute deshalb, weil die Autorin sich wenig mit Beschreibungen aufhält, sondern mehr Handlungen und Ereignisse aneinanderreiht. Dadurch entsteht Suspense, aber leider nicht der Angstfaktor, den ich mir erhofft hatte. Die Novelle ist doch mehr Krimi als Horrorgeschichte, das sollte einem vorab bewusst sein. Etwas enttäuscht war ich von der Motivation des Mörders. Um nicht zu viel zu verraten, sage ich einfach nur: Ich konnte das nicht wirklich nachvollziehen. Durch diese Kritikpunkte kommt meine Wertung zustande. Obwohl sie „nur“ 3 Sterne von mir bekommen hat, halte ich sie aber durchaus für empfehlenswert: für Krimileser (Achtung: trotz Cover würde ich sie eher nicht Horrorliebhabern empfehlen), für alle, die Historie lieben (lohnt sich definitiv!) und wer ein Faible für leicht mystische Ungereimtheiten hat: zugreifen! Abgesehen davon ist das Preisleistungsverhältnis absolut unschlagbar! Wer eine Stunde Lesevergnügen haben möchte, sollte sich „Das Todesmal“ nicht entgehen lassen.

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