Stefanie Bender Die Hexe von Crumbach

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Inhaltsangabe zu „Die Hexe von Crumbach“ von Stefanie Bender

Es beginnt mit einer Kinderleiche und es endet im tiefen Wald ... Zwei Novellen, ein dunkles Zeitalter. Ein totes Mädchen wird am Ufer der Mümling aufgefunden. Die Leiche gibt Rätsel auf. Ihre Augen sind von schwarzen Punkten durchzogen. Ist das Dorf im Odenwald in den Bann von Dämonen geraten? Jonathan, Sohn des Gutsbesitzers Julius, begegnet am Fluss einer unheimlichen Gestalt, die für immer sein Leben verändern wird. 10 Jahre später versetzt ein grauenvolles Ritual die Menschen in Hoegst in Angst und Schrecken. Ausgesaugte Tierkadaver sind allerdings erst der Anfang. Als die erste Menschenleiche aufgefunden wird, verbreitet sich das Gerücht, dass Genefe, die Hexe von Crumbach, lebt und auf Rache sinnt.

2 ganz tolle Novellen

— carmena
carmena

Stefanie Bender hat eine zweiteilige Novelle geschrieben, die sehr spannend beginnt.

— chandranimo
chandranimo

Mein erster Thriller, den ich gelesen habe. Und ich bin begeistert.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Spannend und packend, mit Gänsehautfaktor

— YvetteH
YvetteH

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    Die Hexe von Crumbach
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    05. August 2015 um 15:31

    „Höre nicht immer auf das, was gesagt wird.“ Wie ich zu „Dastan - Rebellion der Engel“ schrieb, wollte ich Stefanie Bender ein wenig im Auge behalten. Und daran habe ich mich halten können. Dank O’Connell Press durfte ich zwei Novellen lesen, die zusammen gehören. Hm, so wie dieses Wort: zusammengehören. Diesmal gibt es keine Schutzengel, aber wir sind wieder in Deutschland unterwegs. Genauer gesagt im Odenwald. Verdammt, mir ploppt natürlich direkt das dazu gehörige Lied dazu im Kopf auf: „Der Bauer aus dem Odenwald, der hat ne schöne Frau …“ (Die Streuner) Hat jetzt gar nichts mit der Rezi hier zu tun, aber wenn ich einen Ohrwurm habe, teile ich den doch liebend gern! Wer schreibt schon über Deutschland? Und dann auch noch im Jahr 15hundert-schlag-mich-tot?! Na diese Autorin und das macht sich auch richtig schön. Unser Land ist nämlich ein echt hübsches Land, welches wirklich viele potentielle Schauplätze für das Ambiente bietet. Sollte und darf ruhig genutzt werden. Das Gefühl der Nähe zum Protagonisten wird hier nicht durch eine Ich-Perspektive geschaffen, sondern mehr durch einen schleierhaften imaginären Geschwisterpunkt aus: „Mutter und Klara ruhten zusammengekuschelt, während Vater sich mit einem Becher Wein in den hinteren Wohnraum an den Holztisch zurückgezogen hatte.“(S.54) Das erschafft einen sehr angenehmen Leseeindruck. „Rennen soll sie, so schnell sie kann (...)“ Wir starten dann auch gleich mal mit dem im Klappentext angekündigten toten Mädchen. Es treibt im Fluß und wird vom Protagonisten Jonathan gefunden. Das merkwürdige an der Toten sind ihre Augen. Denn diese haben schwarze Flecken, egal in welcher Epoche man sich befindet, das ist auf jeden Fall merkwürdig und gruselig genug um ein ganzes Dorf in Aufregung zu versetzen. Dieses Todesmal geht dann auch noch um unter den Kindern und in den darauffolgenden Tagen sterben noch mehr. Höchste Zeit etwas zu unternehmen. Aber was, in einer Welt in der der Otto-Normal-Dorfbewohner über keine nennenswerten Fähigkeiten verfügt? Erst einmal also den Pfaffen verständigen. Schnell entblättert sich jedoch der ganze Krimi, jemand hat diese armen Kinderseelen auf dem Gewissen und der Verdacht fällt auf so einige Ansässige. Die erste Geschichte jedoch entblößt einen Schrecken ganz anderer Art. Genefe ist zurück gekehrt, jenes Weib welches vor Jahren der Hexerei beschuldigt wurde und davon gejagt. Jetzt sind Hexen aber von Natur aus ziemlich garstige Miststücke und lassen so was nicht einfach auf sich sitzen. Sie sind verwandt mit den Hausdrachen, nur mal so by the way. Jonathan und die Hexe geraten nun in den Fokus, doch wirklich bereinigt wird ihre Verbindung nicht. Denn auch bei dem Jungen zeigen sich die Male und er schwebt in Gefahr. „Diese Jagd war ein Fehler.“ Den zweiten Teil hingegen erleben wir in einer anderen Ortschaft, Hoegst, ein gutes Wegstück entfernt von Crumbach. Jonathan ist groß geworden. Rein rechnerisch ist er nun 11 Jahre älter, im Text selbst jedoch, meine ich gesehen zu haben, dass er selbst es nur als 5 Jahre wahrnimmt. Vielleicht ein kleiner Fehler, womöglich aber auch ein Zeichen dafür, dass ihm das gar nicht so lang vorkam*. Jonathan hielt es in seiner Heimat nicht mehr aus, nach diesem Vorfall mit Genefe. Weit ist er jedoch nun wirklich nicht gekommen und deshalb auch noch lange nicht aus dem Wirkungsbereich heraus. Und deswegen pflanzt sein Vater ihm seine Frau und Tochter in die Junggesellenbude um im Dorf den seltsamen Vorkommnissen nachzugehen, während er seine Familie in Sicherheit weiß. Blöd an der Sache ist nur, dass die sorgsam platzierten blutigen Tierkadaver nicht nur vor der eigenen Haustüre zu finden sind. Und deswegen folgt die Gefahr anscheinend wieder einmal Jonathan. Der kann einem aber auch nur Leid tun, der ist nämlich ein wahres Unschuldslamm, im Gegensatz zu seinem eigenen Vater, seiner frechen Schwester, seinem besten Freund Thomas oder dem irgendwie leicht wirkenden Mädchen Eva für das er so schwärmt. Ob das dann die besten Voraussetzungen dafür sind zu Dritt in den dunklen Wald zu gehen um auf gut Glück Spuren zu suchen, wage ich zu bezweifeln. Fazit: Heißer Met zum Frühstück! Ein Hoch auf das Mittelalter! Es gibt gute Gründe wieso ich NICHT in diese Zeit gepasst hätte, aber es gibt auch verdammt süße Gründe wieso ich es doch tun würde! Aber was war das hier nun? Zwei so kleine Geschichten die es kaum wert sind ein eigenes Buch zu bilden. Warum sind sie dennoch zusammengefasst und veröffentlicht? Ich hoffe doch nicht, dass es damit beendet ist. Wie sich das liest? Wie, hm, die Hintergrundgeschichte eines potentiellen Helden oder gar Antihelden eines womöglich verdammt guten Romans. Eine Charakterisierung, die Überlegung: Wieso ist Jona so geworden wie er denn in einem richtigen Roman sein wird? Welche Verbindungen zur Vergangenheit hat er noch? Welche Freund- und Feindschaften könnte man wieder aufleben lassen? Fast wie ein Prequel. Es sind und bleiben leider nur zwei Novellen, genau wie angepriesen. Für das Gefühl des, wenn auch durchaus gelungenen, Prologs gibt es von mir aber eine recht niedrige Note. Ich muss ganz klar sagen, dass das vor allem daran liegt, weil es sich unfertig anfühlt, als ob da noch mehr wäre, Jonas Reise noch weiter geht. Wie dem auch sei. Ich würde Jona gern wiedersehen, als vollständig ausgereiften Charakter in einer ebenso ausgereiften Rahmenbedingung. Ein Urteil am Wasserfall *Ich wurde bereits darauf hin gewiesen, dass es sich hierbei wohl nicht um einen Fehler handelt.*smile*

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  • Die Hexe von Crumbach.

    Die Hexe von Crumbach
    carmena

    carmena

    05. July 2015 um 12:03

    Vorab vielen Dank an O' Connell Press für diese tolle Buch   Dieses Buch beinhaltet die2 Novellen „Das Todesmal“ und „Der Todesritus“ Das Todesmal Jonathan, selbst noch ein Kind, findet ein totes Mädchen. Aber ihre Augen sind merkwürdig. Sie ist nicht das einizige Opfer. Wer war das? Eine Bestie, eine Bestie in Menschengestalt, oder gar eine Hexe? Wer ist zu solchen Taten fähig. Im Dorf meint man es wäre schwarze Magie. Stephen King hätte dieses Buch nicht besser schreiben können. Der Todesritus Wieder geschehen merkwürdige Dinge. Erst findet man tote, blutleere Tiere. Aber dann findet man die erste Menschenleiche. Jonathan ist nun erwachsen und aus dem Dorf ausgezogen. Aber er träumt jede Nacht von seiner Mutter. Es sind Alpträume. Ist er wie sie? Und wieder hätte Stephen King es nicht besser machen können. Wer Nervenkitzel mag, der ist hier richtig. 5 Sterne für diese zwei Novellen

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  • Zwei Novellen über geheimnisvolle Morde und schwarzer Magie

    Die Hexe von Crumbach
    chandranimo

    chandranimo

    04. July 2015 um 12:19

    Die Novelle besteht aus zwei Teilen. Erster Teil: Das Todes Mal Herbst 1589, Crumbach/Odenwald – Jonathan sieht in der Mümling ein totes Mädchen treiben, ihre Augen sind starr und weisen schwarze Flecken auf. Der Vater glaubt ihm zuerst nicht, dann wird das Mädchen gefunden und schnell kommt der Verdacht auf, dass schwarze Magie im Spiel sei. Als Jonathan von einer vermummten, unheimlichen Gestalt verfolgt wird, beginnt die Sache immer rätselhafter zu werden. Zweiter Teil: Der Todesritus Winter 1600,Hoegst/Odenwald – Jonathan wohnt mittlerweile in Hoegst/Odenwald. Tierkadaver werden in Crumbach und später auch in Hoegst gefunden, deren Blut ausgesaugt und in einem grausamen Ritual präsentiert werden. Schnell kommt der Verdacht auf, es könnte die Hexe von Crumbach gewesen sein. Mehr möchte ich nicht verraten. Stefanie Bender hat eine zweiteilige Novelle geschrieben, die sehr spannend beginnt. Die Protagonisten, allen voran Jonathan, aber auch seine kleine Schwester, kommen realistisch und sehr überzeugend rüber. Die Ängste der Dorfbewohner, ihre Sorgen und Probleme, kann man gut nachvollziehen. Die Zerrissenheit von Jonathans Vater, die Fürsorge seiner Mutter, kann der Leser spüren. Leider verflacht die Geschichte im zweiten Teil. Die Geschichte begann gruselig, verlor sich allerdings doch relativ schnell in Hintergründe, die nur gestreift und nicht ausreichend abgehandelt wurden. Die Handlungen einiger Protagonisten werden unglaubwürdig. Auch das Ende der Geschichte überzeugt nicht. Nichtdestotrotz, Stefanie Bender hat einen schönen, flüssigen Schreibstil. Ich würde die Geschichte im Fantasy Bereich ansiedeln, für Historik wurde mir das Zeitalter zu wenig gestreift. Wer unheimliche Kurzgeschichten mag, sollte einen Blick auf dieses Buch riskieren.

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  • Gekonnte Vereinigung von Historie, Fantasie und das Ganze als Thriller!!!

    Die Hexe von Crumbach
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. July 2015 um 11:10

    Mein ganz ♥licher Dank geht an O'CONNELL PRESS, dass ich das tolle Buch lesen durfte. Ich gestehe, dass war mein erster Thriller. Oh mein Gott meine Nerven und meine Fingernägel! Wir begegnen Jonathan, der mir gleich sympatisch war. Anfangs wirkt er etwas schwächlich und überaus ängstlich. Aber davon sollte man sich auf keinen Fall täuschen lassen. Die Geschehnissen überschlagen sich und Jonathan kommt einem Geheimnis auf die Spur, was sein Leben für immer nachhaltig verändern wird. Die Spannung ist fast unheimlich, dieses wird noch durch die herrschende düstere Stimmung verstärkt! In meinen Augen ist es Stefanie Bender hervorragend gelungen, die damaligen herrschenden Glaubensrichtung zu verdeutlichen. Alles was unbekannt ist, wird sofort verteufelt, zu recht oder nicht ist egal. Wenn du eben von der falschen Person geboren worden bist, bist du genauso schlecht. Ich war von Anfang an gefesselt und am Ende fragte ich mich: Und nun wie geht es jetzt mit Jonathan weiter? Ich hoffe ganz doll das da noch was folgt ... Fazit: Eindeutige Kauf - und Leseempfehlung. Ein herausragender Thriller der Fantasie und Historie gekonnt vereint. 

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  • Spannend und mysteriös!

    Die Hexe von Crumbach
    YvetteH

    YvetteH

    16. June 2015 um 18:45

    Klappentext: Zwei Novellen, ein dunkles Zeitalter. 1589: ein TOTES MÄDCHEN WIRD AM UFER DER MÜMLING AUFGEFUNDEN. DIE LEICHE GIBT RÄTSEL AUF. IHRE AUGEN SIND VON SCHWARZEN PUNKTEN DURCHZOGEN. IST DAS DORF IM ODENWALD IN DEN BANN VON DÄMONEN GERATEN? JONATHAN, SOHN DES GUTSBESITZERS JULIUS, BEGEGNET AM FLUSS EINER UNHEIMLICHEN GESTALT, DIE FÜR IMMER SEIN LEBEN VERÄNDERN WIRD. 10 Jahre später, Jonathan ist inzwischen ein Junger Mann, versetzt EIN GRAUENVOLLES RITUAL DIE MENSCHEN IN Hoegst in ANGST UND SCHRECKEN. AUSGESAUGTE TIERKADAVER SIND ALLERDINGS ERST DER ANFANG. ALS DIE ERSTE MENSCHENLEICHE AUFGEFUNDEN WIRD, VERBREITET SICH DAS GERÜCHT, DASS GENEFE, die Hexe von Crumbach, LEBT UND AUF RACHE SINNT. Meine Meinung: In diesem Buch sind zwei Novellen vereint, die unabhängig voneinander zu lesen sind. Ich fand es allerdings von Vorteil, sie in diesem Buch nacheinander zu lesen. Der Schreibstil ist eingängig und spannend. Da es sich um zwei Kurzgeschichten handelt, konnte ich das Buch in kürzester Zeit lesen. Handlungsorte und Protagonisten sind toll beschrieben und Jonathan hatte ich sehr schnell ins Herz geschlossen. Ich konnte mit ihm fühlen – Verwirrung, Zweifel, Wut und Hoffnung – und seine Handlungen gut nachvollziehen. Seine Mutter hingegen bleibt immer ein wenig mysteriös, was aber sehr gut zu den Geschichten passt. Die Spannung bleibt von Anfang bis Ende bestehen und fesselt den Leser. Obwohl manches, für Vielleser wie mich, ein wenig vorhersehbar ist, hat mich das Buch gepackt. Mein Fazit: Ein solider historischer Thriller um schwarze Magie – mit Gänsehautfaktor. Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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