Stefanie Boehm Eisbären für Island

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Inhaltsangabe zu „Eisbären für Island“ von Stefanie Boehm

Auch der zweite Teil der modernen Island-Saga ist den Folgen des Klimawandels gewidmet: Angespülte Grönlandeisbären werden auf Island mangels eines Reservates erschossen. Das Honorar meiner Bücher ist für die Erschaffung einer Auffangstation bestimmt. Auf ihrer erneuten Reise nach Reykjavik sieht die Wikinger-Azubine Steffi mehreren Problemen ins Auge: Sie soll das Erbe der verstorbenen Elfenbeauftragten Erla Stefansdottir regeln und mit Drachenblut einen tausendjährigen Fluch des alten Dänenkönigs Harald Blauzahns zu ihren Gunsten entscheiden. Während ihr Mann Christian sich um die Errichtung der Eisbären-Baustelle kümmert, braucht es sehr viel magische Unterstützung aus dem Elfenreich, damit Steffi nicht nur ihre Sprachbarrieren überklettern kann. Die auf nur ein Ziel ausgerichtet Powerfrau nimmt sogar Kollateralschäden im Freundeskreis in Kauf, nur um ihren Traum- Eisbären für Island- wahr werden zu lassen. Doch unterm Strich reichen ihre Attribute wie natürlicher Charme, Esprit und Enthusiasmus während ihres Klimakampfes am Polarkreis leider nicht aus: ihr unbeugsamer Wille und eine große Portion Humor bringen auch dieses Mal das Herzblut der Umweltschützerin zum Kochen.
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  • Unterhaltsam und kämpferisch

    Eisbären für Island

    theaperleth

    16. May 2017 um 14:12

    Es geht wie gewohnt weiter im Eisbären-Rettungsdrama von Steffi, die sich in den Kopf gesetzt hat, den auf Island gestrandeten Eisbären eine Heimstatt zu geben. Wie wir es aus dem ersten Buch gewohnt sind, stürzt sich Steffi in ihrem zweiten Abenteuer „Eisbären für Island: Action am Polarkreis“ wieder erkennbar überschäumend und energiegeladen in ihre Abenteuer, die ihr zur Realisierung ihres Pilotprojektes Eisbären für Island verhelfen sollen. Wir ahnen schon auf der ersten Seite, dass wir Zeuge werden könnten, wie das Eisbärengehege entsteht und die Eisbären einziehen. Doch vorher gibt es noch eine Menge zu tun. Steffi ist wieder mit den geheimnisvollen Mächten auf Island im Bunde und muss, um ihr Projekt zu schützen, mehrere Metamorphosen durchmachen, damit sie endlich zum Abschluss kommt, zum Wohle der Eisbären. Ohne Rührseligkeit oder Gejammer stellt sich Steffi energisch den Abenteuern und treibt dem Leser dabei die eine oder andere Träne in die Augen. Tränen der Freude und der Ergriffenheit. Es wird nie langweilig und doch ist auch hier das Ziel jederzeit erkennbar. Es geht um eine ernste Sache, für die man sich unter allen Umständen in die Bresche werfen muss. Koste es, was es wolle. Und so muss Steffi auch häufiger ihren inneren Schweinehund überwinden und über ihre Prinzipien hinweggehen. Es ist einfacher Pragmatismus gefragt, um zu siegen. Steffi hat ihren Helden aus dem ersten Buch der Einfachheit halber bei ihrem zweiten Trip nach Island gleich mitgenommen. Doch sie muss die entscheidenden Schritte alleine tun. Er hat die Aufgabe erhalten, sich um die logistischen Dinge zu kümmern, wie es Männer auch in der Realität häufig zufällt. Bei der Lösung ihrer Probleme hilft ihr das ungestüme Naturell der Frau, um wie gewohnt heldenhaft über sich hinaus zuwachsen. Altbekannte Freunde und Feinde stehe ihr wieder zur Seite oder versuchen, ihr auf dilettantische Weise Steine in den Weg zu legen.Wer genaueres wissen will, sollte sich sehr schnell entscheiden, das Buch zu kaufen, denn nur so erfährt er, welche Hemmnisse Steffi aus dem Weg geräumt hat und welche persönliche Hingabe es bedurfte, um das Eisbärenprojekt zu fördern. Man bekommt als Leser durch Steffis unterhaltsame Abenteuer, die ein wenig ernster wirken als im ersten Buch, einen perfekten Eindruck davon, wie schwer es ist, einen solchen Wunsch zu verwirklichen. Wir lernen, dass aus normalen Bürgern entschlossene Kämpfer werden, haben sie sich erst einmal einer Aufgabe verschrieben. Ohne Pathos und höchst eindringlich wird man von der Autorin an die Hand genommen und darf teilhaben an den wahrhaften Höhen und Tiefen, die ein solch ernstes Projekt in einem Menschen zutage fördert. Hat man das Buch fertigt gelesen, bleibt nur ein ehrlicher Respekt für diejenigen, die Ihre Zeit und ihr Herzblut geopfert haben, damit durch emsigen Willen die Eisbären nicht mehr getötet werden, wenn sie endlich wieder festen Boden unter ihren Pranken haben. Die Autorin beschreibt an ihren fiktiven Abenteuern, die uns zur Unterhaltung dienen, gleichzeitig, wie sie über sich hinausgewachsen ist. Ein wirklich wunderbares Buch, das uns von Anfang bis zum Ende begreiflich macht, was geschehen könnte, wenn mehr Menschen ihre Vorstellungen so unbeirrbar in die Tat umsetzten. Elfenleicht hat sie uns wieder einmal gezeigt, wie am Ende nur ihre eigene Zufriedenheit der erwünschte Lohn all ihrer Mühen ist. Niemand kann ihr oder uns mehr dieses Gefühl der Genugtuung rauben. Nicht einmal einer wie Kiran mit den bimmelnden Puschen.

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