Stefanie Boehm Eisbären für Island

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Inhaltsangabe zu „Eisbären für Island“ von Stefanie Boehm

Was wäre eine Welt ohne Eisbären? Frag einen Isländer, der kennt sich damit aus! Unsere Welt hat ein neues Problem: Die Klimaerwärmung wird zum Generationenvertrag und hat zur Folge, dass Grönland-Eisbären die Arktis unter den Pranken weg schmilzt. Ihre Flucht nach Island endet tödlich, denn eine Kugel ist billiger als ein Reservat. Die Autorin die gleichzeitig auch Protagonistin ist, möchte eine Auffangstation bauen. Die futuristische Entstehung dieser Einrichtung in eine humorvolle Geschichte zu verpacken und zu vermarkten, wird schon das nötige Startgeld dafür einbringen, so lautet jedenfalls das Motiv für ihren Reiseroman. Stefanie Boehm bucht einen Flug nach Reykjavik und betreibt im Land am Polarkreis abenteuerlichen Umweltschutz. Um als moderner Wikinger den Konsequenzen der Klimaerwärmung die Stirn zu bieten, reicht es der charmanten Powerfrau jedoch nicht aus, ein Pflaster auf die Wunde zu kleben: Sie betreibt zusätzlich Ursachenbekämpfung. So erhält der gespannte Leser, nicht nur einen Job als ständiger Begleiter der Frontfrau, sie erteilt auch Lektionen in gebrauchsfertigem Umweltschutz, natürlich in haushaltsüblichen Portionen. Denkt man jetzt aber an ein Stück trockene Literatur im Stil eines Sachbuches, so ist das jedoch ein Irrglaube. Die Autorin beschreibt liebevoll ihr Gastland aus der Sicht eines schwärmenden Touristen, sie beleuchtet die unterschiedlichen Glaubenseinstellungen der Insulaner, wirft traditionelle Sagas in der verständlichen Lightversion ein und auch Krimifans kommen auf ihre Kosten. Aus ihrem magischen Gepäck à la Cecilia Ahern zaubert die Autorin unbeschwerte Momente, verbindet mutig ihren Kampf um ein Stück zu heilende Welt mit dem Humor wie wir ihn von Tommy Jaud kennen und zeigt mit purem Enthusiasmus, was man alles erreichen kann, wenn man unbedingt mit seinem Dickkopf durch die Wand will: Nämlich Erfolg! Stefanie Boehm ist es gelungen mehrere Genres gleichzeitig zu bedienen, um letztendlich ihrer Überzeugung gerecht zu werden: Umweltschutz geht alle an.

Temporeich und humorvoll, eine fantasievolle Reise inklusive Umweltschutz

— MonaSilver

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Der letzte Stern

Ein sehr guter Abschluss, einer grandiosen Reihe. Rick Yancey verbindet seinen einzigartigen Schreibstil mit einer spannenden Story.

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der Einstieg zog sich etwas in die Länge aber dann wurde die Geschichte besser und besser - Endzeitroman ganz nach meinem Geschmack

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Richtig gut, konnte kaum aufhören zu lesen. Hab den Film zuerst gesehen & finde ihn etwas besser, weil ich für das Buch zu wenig Nerd bin.

killerprincess

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  • Eisbären, Elfen und Trolle und eine Autorin, die über sich hinauswächst

    Eisbären für Island

    MonaSilver

    12. July 2017 um 13:09

    Der erste EindruckAufgefallen ist mir das Buch wohl vor allem deshalb, weil ich zu Beginn des Jahres selbst in Island war und somit das Wort "Island" plötzlich überall auftauchte. Da ich mich nicht erinnern konnte, Eisbären auf Island gesehen zu haben, griff ich neugierig zu und erfuhr zum ersten Mal über die Misere der auf Island gestrandeten Eisbären. Nun fielen mir auch die diversen ausgestopften Exemplare in einigen Souvenirläden ein und da Tierschutz für mich schon immer ein Thema war, kaufte ich das Buch, um nicht nur mehr zu erfahren, sondern gleichzeitig auch zu helfen, denn der Erlös des Buchs fließt in die Umsetzung des Projekts "Auffangstation für Eisbären in Island".Das LeseerlebnisIch weiß gar nicht, was ich erwartet hatte. Wohl eher einen etwas nüchternen und hin und wieder auch schockierenden Bericht darüber, was mit den Eisbären geschieht, wenn sie denn das Pech hatten, auf ihrer schmilzenden Scholle bis nach Island zu schippern oder Beschreibungen von zähen Verhandlungen mit isländischen Behörden. Was ich stattdessen erhielt war ein Trip voller Humor, Pop-Kultur, Fantasy, Sagas, Wortwitz und Selbstironie. Was ich nicht bekam waren Informationen über den tatsächlichen Stand des Projekts in der realen Welt, dazu ist wohl eher die Webseite der Autorin da. Stattdessen nimmt uns Stefanie Böhm an die Hand und fliegt mit uns nach Island. Wir, der Leser, sind stets an ihrer Seite und müssen, ob wir wollen oder nicht, als ihr Sitznachbar im Flugzeug zuhören, was sie uns erzählt. Und weil das so witzig ist, bleiben wir auch nach dem Aussteigen aus dem Flugzeug dabei und begleiten sie auf ihrem Abenteuer, in dem sie auf Elfen, Trolle, Geistwesen und hin und wieder auch einfache Isländer trifft. Im Buch schafft sie es mit Hilfe all dieser Freunde am Ende, eine Auffangstation für Eisbären zu errichten. Ehe es soweit ist, müssen wir unglaubliche Situationen meistern und Steffi trotz zahlreicher Handicaps zu ihrem ruhmreichen Sieg verhelfen.Wird das in der Realität auch gelingen? Nur, wenn genügend Bücher verkauft werden und die Gelder für die reale Auffangstation zusammenkommen.FazitIch habe das Buch in nur wenigen Tagen ausgelesen und musste mehr als einmal herzlich lachen. Die Fragmente aus der Popkultur, seien es Werbesprüche, Liedtexte, Fernsehsendungen und alles, was uns irgendwie im Kopf herumschwebt, weil man es immer wieder gesehen oder gehört hat, haben das ganze zu einem humorvollen Leseerlebnis gemacht, bei dem einem so manches Mal nach dem Zuklappen des Buches ein Ohrwurm aus dem Kopfkino hängenblieb. Zusammen mit dem Wissen, dass der nächste auf Island strandende Eisbär vielleicht nicht als ausgestopftes Artefakt in einer Ladenecke der Hauptstadt verstauben muss, ist dies eine absolute Leseempfehlung für alle, die gerne herzlich lachen und Fantasie genug haben, auch auf unglaublichen Trips nicht den Faden zu verlieren.

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