Stefanie Dörr Lenas geheimes Wunschbuch

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Inhaltsangabe zu „Lenas geheimes Wunschbuch“ von Stefanie Dörr

Lena mag es kaum glauben - ihr glitzerndes Notizbuch kann Wünsche erfüllen! Begeistert beginnt sie, alles geradezubiegen, was in ihrem Leben momentan schiefläuft: Stress in der Schule, zickige Freundinnen, aufdringliche Halbstarke und Eltern auf Trennungskurs. Doch irgendwie ist danach alles nur noch verzwickter als vorher. Wo ist bloß die Bedienungsanleitung für dieses verflixte Wunschbuch?!

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  • Rezension zu "Lenas geheimes Wunschbuch" von Stefanie Dörr

    Lenas geheimes Wunschbuch
    Binea_Literatwo

    Binea_Literatwo

    18. October 2011 um 21:40

    Wäre es nicht super klasse, wenn man ein Buch hätte, in welches man Dinge wie „Mama gewinnt im Lotto“ oder „Meiner ärgsten Feindin passiert was peinliches“ oder „Die Pflanze soll blaue Blätter bekommen“ hineinschreiben könnte und sich dies anschließend erfüllt? Davon hat doch sicher jeder schon ab und an geträumt oder? Lena, die eigentlich Valentina heißt, traut auch ihren Augen nicht, als ihr das mit dem blauen Notizbuch, welches ihr Tante Pi mal geschenkt hat und dem Stift, den sie gerade erst beim Spaziergang mit ihrem Hund Goethe gefunden hat, passiert. Eigentlich wollte sie diesen schönen Stift nur ausprobieren und mit ihm eine lustige Geschichte aufschreiben. Da der Stift doch zu ihrem Notizbuch zu passen scheint, verewigt sie in dieses den fiesen Gedanken den sie soeben im Kopf hat. Lena ist genervt von der Schule, sie hat keine Freunde da sie erst neu in die Stadt gezogen ist. Ihr Frust bringt sie auf die Idee nicht nur den Aufsatz zu schreiben, sondern all ihre Erlebnisse des heutigen Tages aufs Papier zu bringen. An ihrer Schule habe gerade viele Schüler und Lehrer Heuschnupfen und während des Schreibens, sie stellte sich vor, wie es wäre, wenn es eine richtige Schnupfenepidemie geben würde, die Schule für ein paar Tage schließen müsste und sie verschont blieb. Ja das wäre doch klasse und Lena schreibt und schreibt. Dann muss Lena aber wirklich mit Goethe Gassi gehen, nicht das er noch in die neue Wohnung macht. Lenas Leben hält wenige Minuten für Freizeit bereit, Goethe muss nach der Schule versorgt sein, um den Haushalt muss sie sich kümmern und sie spielt Cello. Ihre Tage sind oft verplant, sie wünscht sich aber gern mehr Zeit, vor allem aber eine Freundin in ihrer Nähe. Sie vermisst Lilli, aber versucht den Kontakt durch SMS und Chat aufrecht zu erhalten. Im neuen Stadthaus gibt es nur die merkwürdige Einzelgängerin Hannah und ihre Mutter die man nie sieht, Oma Leineweber und der nett aussehende Banker, den man allerdingst auch kaum sieht und Frau Teschke mit den kleinen schreienden Ben, auf den sie ab und an aufpasst. Und dann passiert es, in der Schule bricht die Schnupfenepidemie aus und Lena erzählt diese irrwitzige Geschichte Lilli. Könnte ja auch nur ein Zufall sein, also gleich noch etwas ins Büchlein geschrieben und abwarten was passiert. Tatsächlich, Lena ihre Wünsche werde wahr. Es macht einfach unglaublichen Spaß, wie man das Leben der andere beeinflussen kann. Doch dann passieren die Katastrophen, denn manche Dinge die man sich wünscht, sollte man präziser formulieren und auch daran denken, was es für Folgen geben könnte. Das einfach gerade biegen von Beziehungsproblemen oder Mitschüler ärgern, kann sich ganz schnell in Stress verwandeln und peinliche Situationen hervorrufen. Paul Adrian, der verhasste Bruder von der ebenso verhassten Eva-Maria scheint zu merken, dass Lena irgendwie komisch ist und versucht ihr auf die Schliche zu kommen. Lenas Leben wird turbulent und sie steckt in der Falle. Stefanie Dörr überrascht mit einem Jugendbuch, was viel jugendlicher ist, als es von außen den Anschein hat. Lena ist eine aufgeweckte Protagonistin, die es faustdick hinter den Ohren hat, auf keinen Fall schüchtern ist und ein abenteuerliches Leben lebt, seit das Wunschbuch bei ihr ist. Das sie nun alleine mit ihrer Mutter lebt und die Verantwortung für ihren Hund hat, macht sie für ihr Alter schon sehr reif. In frischer Teenagersprache bringt Stefanie Dörr die schillernden Gedanken von Lena dem Leser mit viel Sarkasmus und Ironie entgegen. Es macht Spaß an Lenas Seite zu sein, da dieses wortgewandte Mädchen von einer komischen Situation in eine andere gerät. Zum Glück gibt es aber zwischen einigen Pechsträhnen auch Glückssträhnen die den Zauberbuchhokuspokus immer spannender werden lassen. In Lena steckt ein gefühlvolles Energiebündel voller bunter Träume und ein Kampfgeist, der versucht, abgesehen von ihren zickigen Schulkameraden, überall die Sonne scheinen zu lassen und alles zum Guten zu wenden. Lena bringt den Leser zum Lachen und begeistert mit ihrer Art. Und jetzt Zauberstift in die Hand, Wunschbuch aufschlagen und hineinschreiben, was als nächstes passieren soll. Ich notiere: „Es soll ein weiteres Wunschbuchbuch mit Lena geben.“

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