Stefanie Dettmers London Hades

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Inhaltsangabe zu „London Hades“ von Stefanie Dettmers

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  • Rezension zu "London Hades" von Stefanie Dettmer

    London Hades
    sschw

    sschw

    11. October 2010 um 11:48

    London 1749. Nach vielen Jahren im beschaulichen Chipperfield kehrt die junge Frances Watts in die Metropole an der Themse zurück. Sie ist auf der Suche nach ihren verschollenen Verlobten Matthew, der als Schriftsteller seinen Weg gehen wollte. Das London, das Frances empfängt ist jedoch dreckig und bedrohlich, die Straßen werden von Armut und Gewalt beherrscht. Und als die Jugendfreundin ihrer Mutter, bei der Frances Unterkunft finden soll, sich auch noch als Puffmutter erweist, ist klar, dass das London, in welches Frances gerät, so gar nichts mit ihren Erinnerungen an eine unbeschwerte Kindheit zu tun hat. Frances gerät in einen Sumpf aus Lügen, Korruption und Verbrechen. Außerdem hält eine mysteriöse Mordserie die Stadt in Atem, der bald jemand zum Opfer fällt, der Frances sehr nahe steht. Und dann macht sich Fraces bei ihren Nachforschungen nach Mathews Verbleib in dem offiziellen Ordnungshüter der Stadt - dem sogenannten Thief-Taker Wilson Ross - einen mächtigen Feind. Aber auch unerwartete Freunde findet sie, die ungeachtet der übermächtigen Gefahr einander beistehen. Stefanie Dettmers gelang mit "London Hades" ein dichtes und stimmiges Roman-Debüt. Schon auf den ersten Seiten lässt sie die schmutzige und dunkle Seite Londons lebendig werden. Bei der Schilderung der Schauplätze gelingt es ihr, diese plastisch vor den Augen des Lesers entstehen zu lassen. Frances wächst dem Leser schnell ans Herz, ebenso ihre Freunde Henry, Nathan und Collin. Etwas blass hingegen bleibt Matthew, aber das ist auch der Tatsache geschuldet, dass er sich weite Strecken des Romans in der Rolle des hilflosen Opfers befindet. Bemängeln kann man die allzu abrupte Wandlung Frances vom verschreckten Landmädchen zur selbstbewussten "Großstadtgöre". Ein letzter - kleiner - Schwachpunkt ist die Tatsache, dass sich die Frage nach dem "Oberbösewicht" eigentlich nie stellt. Aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Es überwiegt das Leben sprudelnde Lokalkolorit, die sympathisch gezeichneten Helden, der hassenswerte Oberbösewicht, und die spannende, mit einem über weiten Strecken vorherrschenden Gefühl der Gefahr erfüllten Handlung. Fazit: Stefanie Dettmers hat einen wunderschönen Historienthriller geschrieben, der uns auf 500 Seiten gefangen nimmt. Von mit vier (-einhalb, gute) Sterne - Der fünfte bleibt einem hoffentlich noch besseren Nachfolger vorbehalten.

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