Stefanie Erdrich Dodos Fest

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Inhaltsangabe zu „Dodos Fest“ von Stefanie Erdrich

Konrad ist neu in Berlin und kommt aus Hamburg. Dodos beste Freundin Paula hat natürlich gleich ein Auge auf ihn geworfen. Zu Dodos Überraschung interessiert sich Konrad aber für sie und ihre Mangas. In jeder freien Minute muss sie zeichnen. Auf einer gemeinsamen Autofahrt nach Hamburg lernen sich Dodo und Konrad besser kennen. Dodo fährt mit ihrem Vater in die Ferien und Konrad besucht seinen Großvater, einen Republikflüchtling. Es hätte so ein schöner Urlaub werden können. Doch die überraschende Nachricht vom Baby und Konrads Reaktion auf ihre geplante Jugendweihe lassen alles aus dem Ruder laufen. Eine turbulente Geschichte zwischen Berlin und Hamburg, die von der ersten Liebe, Verrat und der Geschichte der eigenen Familie zu den Zeiten des eisernen Vorhangs erzählt. Ein Jugendroman nicht nur für Mädchen ab zwölf Jahren.

Wunderbares Jugendbuch! Hoffe auf eine Forsetzung!

— abetterway
abetterway

Sehr guter Mädchenroman

— nuffel
nuffel

Ein sehr schönes, kurzes Buch. Allerdings erwarte ich noch eine Fortsetzung, um den letzten Konflikt aufzuklären.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Ein schönes Jugendbuch, aber auch für Erwachsene geeignet. Es zeigt, dass nicht nur Teenies Probleme haben können.

— Yoyomaus
Yoyomaus

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  • Leserunde zu "Dodos Fest" von Stefanie Erdrich

    Dodos Fest
    StefanieErdrich

    StefanieErdrich

    Liebe Freunde von Jugendromanen,  ich würde euch gern zu einer Leserunde meines neuen Buches "Dodos Fest" einladen, das in Berlin und Hamburg spielt. Hauptperson ist die 13jährige Dodo, eine leidenschaftliche Mangazeichnerin.  Dodo lernt Konrad kennen, auf den ihre beste Freundin Paula sofort ein Auge wirft. Zu Dodos Überraschung interessiert sich Konrad aber für sie und ihre Mangas. Auf einer gemeinsamen Autofahrt nach Hamburg lernen sich Dodo und Konrad besser kennen. Konrad besucht seinen Großvater und Dodo möchte dort mit ihrem Vater ihre Ferien verbringen. Doch die Urlaubsreise gerät aus dem Ruder, als Dodo überraschend erfährt, dass ihr Vater und seine neue Lebensgefährtin ein Baby erwarten und Konrad schroff ablehnend auf Dodos geplante Jugendweihe reagiert. Es ist eine Geschichte zwischen Berlin und Hamburg, die von der ersten Liebe, Verrat und der Geschichte der eigenen Familie zu den Zeiten des eisernen Vorhangs erzählt.  Das Buch ist 166 Seiten lang. Für Mitleserinnen und -leser vergebe ich sieben Taschenbücher. 

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    • 73
  • Dodos Fest

    Dodos Fest
    jojo-lesemaus

    jojo-lesemaus

    08. October 2015 um 18:53

    Das Jugendbuch "Dodos Fest" hat mir auf Grund der verschiedenen Charaktere und der angenehmen Atmosphäre gut gefallen.  Dodo schildert die Alltags Probleme in der Schule und mit ihrer Mutter sehr gefühlvoll, so dass ich mich gut mit ihr identifizieren konnte.  Durch ein großes Geheimnis, das gegen Mitte des Buches gelüftet wird, und auf das sie sehr heftig reagiert, wurde Spannung erzeugt.  Allerdings war mir der Schreibstil zu kindlich, weil ich es einfach anders gewohnt bin. Meiner Meinung hat er die Spannung und vor allem die Intensität der Handlung deutlich geschwächt.  Dadurch hat sich die Geschichte stellenweise in die Länge gezogen. Ich kann diese Buch Kindern im Alter von 8-12 Jahren empfehlen, weil Dodo im selben Alter ist, und die Handlung dadurch vor allem für diese Altersgruppe geeignet ist.  Außerdem bietet dieses Jugendbuch kreative Anregungen zum Zeichnen und Basteln, weil Dodo und die Freundin ihres Papas sehr kreativ sind, und gute Ideen haben.  

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  • "Dodos Fest" geschrieben von Stefanie Erdrich.

    Dodos Fest
    nuffel

    nuffel

    Inhalt Dodo ist in der 5. Klasse auf einem Gymnasium, doch anstatt sich um die wichtigen Dinge, wie Mathe, Englisch oder Deutsch zu konzentrieren, wendet sie sich immer wieder das zeichnen von Mangas zu. Durch die Mangas bildet sie ihre eigene Traumwelt und zeichnet ohne ihre Umwelt wahr zu nehmen. Leider stößt das nicht bei allen auf Verständnis, sie eckt mit den Lehrern an und auch ihre Mutter hat kein Verständnis für sie. Ihrer Mutter ist die Schule und das Abitur sehr wichtig und auch das Ansehen an dem Gymnasium ist ihr wichtig, weil sie dort selber als Lehrerin unterrichtet. Nach und nach leidet die Schule unter ihrer Liebe zum zeichnen und dann tritt auch noch Konrad in ihr Leben, der ihre Gefühle auf den Kopf stellt. Leider steht auch ihre beste Freundin Paula auch Konrad, was es für Dodo sehr schwer macht und sie nicht weiß was sie machen soll. Zu dem muss Dodo noch viele andere Geheimnisse verdauen und damit fertig werden. Meine Meinung: Der Jugendroman ist sehr flüssig und leicht geschrieben, was es für Mädchen ab einem Alter von 12 Jahren sehr gut lesen lässt. Das Buch spiegelt die alltäglichen Probleme eines Teenagers wieder. Das erste verliebt sein, Streiterein zwischen beste Freundinnen, Beziehungen zwischen Kindern und Eltern/Großeltern und auch die verschiedenen Ansichten. Auch wird thematisiert wie es ist wenn man Geheimnisse und Probleme verschweigt. Als Hintergrundinformationen wird die damalige DDR und Mangas behandelt. Mein Fazit: Das Buch ist sehr lesenswert und macht auch Spaß zu lese. Schade finde ich das die Autorin leider ein Ende mit offenen Fragen geschrieben hat. Leider lässt sie offen was aus der Verliebtheit von Dodo und Konrad wird und wie es mit der Jugendweihe und dem Mangawettbewerb wird. Deswegen gebe ich nur 4 von 5 Sternen aber ansonsten ist das Buch sehr abgerundet und gut geschrieben.  

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    • 2
  • Dods Fest

    Dodos Fest
    abetterway

    abetterway

    26. September 2015 um 20:18

    Inhalt: Konrad ist neu in Berlin und kommt aus Hamburg. Dodos beste Freundin Paula hat natürlich gleich ein Auge auf ihn geworfen. Zu Dodos Überraschung interessiert sich Konrad aber für sie und ihre Mangas. In jeder freien Minute muss sie zeichnen. Auf einer gemeinsamen Autofahrt nach Hamburg lernen sich Dodo und Konrad besser kennen. Dodo fährt mit ihrem Vater in die Ferien und Konrad besucht seinen Großvater, einen Republikflüchtling. Es hätte so ein schöner Urlaub werden können. Doch die überraschende Nachricht vom Baby und Konrads Reaktion auf ihre geplante Jugendweihe lassen alles aus dem Ruder laufen. Eine turbulente Geschichte zwischen Berlin und Hamburg, die von der ersten Liebe, Verrat und der Geschichte der eigenen Familie zu den Zeiten des eisernen Vorhangs erzählt. Meinung: Der Schreibstil ist flüssig und man fliegt schnell durch das Buch. Auch das Cover ist schlicht aber hat alles wesentlichen Elemente für das buch enthalten. Dodo liebt es Mangas zu zeichnen,w as nicht jeder versteht und teilweise leiden ihre schulischen Leistungen darunter. Eine Reise nach Hamburg verändert ihr kleines Leben, sie lernt Konrad besser kennen, der sie ermutigt weiter zu zeichnen. Auch die Geschichte der DDR wird kurz aufgerollt und gibt einne kleinen Einblick über die Welt damals. Ich hätte mir das Buch ein wenig ausführlicher gewünscht, da es viel Potential noch hat. Aber vielleicht gibt es ja eine Fortsetzung! Absolute Leseempfehlung! Fazit: Tolles Buch. ich hoffe auf eine Fortsetzung da einige Dinge offen sind.

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  • Von verpassten Chancen und Konflikten innerhalb der Familie

    Dodos Fest
    Shunya

    Shunya

    25. September 2015 um 20:21

    Konrad ist neu in der Schule und kommt aus Hamburg. Dodos beste Freundin Paula hat natürlich gleich ein Auge auf ihn geworfen. Zu Dodos Überraschung hat Konrad aber anscheinend kein Interesse an ihrer bildhübschen Freundin. Dodo verkriecht sich dennoch lieber in ihre Manga-Leidenschaft – in jeder freien Minute muss sie zeichnen. Auf einer gemeinsamen Fahrt nach Hamburg kommen sich Dodo und Konrad dann näher, als Dodo ist mit ihrem Vater die Eltern ihrer Stiefmutter besucht. Konrad will zu seinem Großvater, einem Republikflüchtling. Es hätte so ein schöner Urlaub werden können. Doch die überraschende Nachricht vom Baby und die mit Paula geplante Jugendweihe lassen alles aus dem Ruder laufen. Eine turbulente Geschichte zwischen Berlin und Hamburg, die von der ersten Liebe, Verrat und der Geschichte der eigenen Familie zu den Zeiten des eisernen Vorhangs erzählt. Ein Jugendroman nicht nur für Mädchen ab zehn Jahren. (Quelle: Homepage der Autorin) Ein schönes Buch für jüngere Leser, dass bei mir ein paar Erinnerungen an die Schulzeit geweckt hat und natürlich auch meine Anfänge beim Zeichnen. Das Cover ist nicht überfüllt und sieht sehr schön aus, auch das Buch an sich ist sehr stabil und das Innenleben lädt zum Lesen ein. Dodo war recht sympathisch, wirkt anfangs ein wenig zurückhaltend kommt aber bei den richtigen Personen und an Orten an denen sie sich wohl fühlt durchaus aus sich heraus. In einigen Fällen merkt man trotzdem, dass sie eben noch ein kleines Kind ist, wenn sie sich wieder trotzig verhält. Die Familienverhältnisse wurden ansprechend dargestellt und es gibt auch ein paar Geheimnisse, die man im Verlauf der Handlung erfährt. Groß geschrieben wird hier auch das Thema Freundschaft und die erste Liebe, hier angedeutet zwischen Dodo und Konrad. Klar, dass dann auch die Freundschaft der beiden Mädchen arg am Kippeln ist. Von Hamburg hat man nicht allzu viel mitbekommen, aber es gab doch ein paar Anhaltspunkte wo die Story gerade gespielt hat. Der Schreibstil hat mir gut gefallen und für jüngere Leser und Junggebliebene ist es auf jeden Fall sehr gut aufgeteilt worden. Kurze Säze, kurze Kapitel die zum Weiterlesen animieren und eine einfache Handlung, die zwar wenig Tiefgang hat, dafür aber ein wenig geschichtliche Themen über die DDR und die Jugendweihe bietet. Das Buch bietet kurzweilige Unterhaltung und man kann es auch prima im Wartezimmer, in Bus & Bahn oder sonst wo lesen. Für meinen Geschmack hätten dem Buch ein paar mehr Seiten gut getan, aber alles in allem kann ich nicht klagen. Ich hatte Anfangs das Gefühl, für das Buch doch schon zu alt zu sein, doch der letzte Teil im Buch hat das Ruder wieder herumgerissen und war interessant zu lesen. Das Ende ist relativ offen und lässt Raum für etwas Fantasie, man merkt dafür aber, dass Dodo ein bisschen fürs Leben dazugelernt hat. Ein schönes Jugendbuch für jüngere & ältere Leser mit der ersten Liebe und etwas unbeholfenen, aber sympathischen Protagonisten und interessanten Konflikten innerhalb der Familie und zwischen Freunden.

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  • Dodos Fest

    Dodos Fest
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. September 2015 um 21:32

    Der Jugendroman „Dodos Fest“ von Stefanie Erdrich, erschienen 2015 im Books on Demand Verlag, handelt von der ersten Liebe, Verrat und der Geschichte der eigenen Familie zu den Zeiten des eisernen Vorhangs. Dodo, eigentlich Dorothee, die Protagonistin, ist 12 Jahre alt und zeichnet für ihr Leben gerne Mangas. Ihre beste Freundin heißt Paula. Durch Paulas Bruder Hannes lernen die beiden bald Konrad Simon kennen, er kommt aus Hamburg und ist neu in Berlin. Beide Mädchen sind an ihm interessiert. Nach einer Verkettung von Ereignissen lernt sie auch Konrads Großvater, Helmut kennen. Dodo ist künstlerisch begabt und liest gerne Mangas. Leider lebt sie ihre Zeichenlust auch im Unterricht aus, was zum Problem wird, denn Dodo hat nur knapp eine Empfehlung für das Gymnasium erhalten und ist noch im Probejahr. Sie selbst ist von der Schule momentan auch nicht besonders begeistert und denkt oft an die Escher-Schule, die einen künstlerischen Schwerpunkt hat. Sie hat sich allerdings trotzdem für das Gymnasium entschieden, weil ihre beste Freundin Paula auch dort hingeht, der Schulweg kürzer ist und außerdem war ihre Mutter sowieso dafür, dass sie auf das dorthin geht, da sie selbst dort unterrichtet. Mit den Lehrern bekommt sie oft Ärger, weil sie im Unterricht unbewusst zeichnet. Die Freundin ihres Vaters, Isabel ist auf ihrer Seite und findet, dass ihre Kreativität eher gefördert werden sollte. Daraufhin regt ihre Mutter sich auf und droht ihr damit, dass sie ihren Vater nicht mehr sehen darf. Dodo flüchtet sich zu ihrer Freundin Paula, wo sie Konrad kennenlernt. Dieser zieht sie sofort in seinen Bann, doch leider ist auch Paula in Konrad verliebt. Grade hat sich das Problem des Zeichnens im Unterricht mithilfe ihrer Großmutter aufgehoben (sie muss Nachhilfe nehmen, darf aber dafür auch einen Zeichenkurs belegen), fällt ihr auf, dass Konrad ihr nicht mehr aus dem Kopf geht. Da ist Streit mit ihrer Freundin vorprogrammiert. Dodo hat sich nun endgültig in Konrad verliebt. Allerdings hat sie ihrer Freundin Paula noch immer nicht erzählt, dass sie Konrad auch liebt. Stattdessen lenkt sie sich mit ihren Zeichnungen ab und kreiert - mit der Hilfe eines Bildbandes, den Paula ihr leiht, in dem ihre Mutter abgebildet ist, ihre eigene Figur - Ayumi. Paula schlägt vor, dass sie Konrad mitnimmt, denn er sucht nach einer Mitfahrgelegenheit nach Hamburg. Dies macht Paula aber nicht ganz uneigennützig - sie hofft darauf, dass sie die Handynummer von Konrad bekommt und er ihr hinterher dankbar sein wird, dafür, dass sie ihm eine Mitfahrgelegenheit vermittelt hat. Tatsächlich scheint es aber so, als hätte Konrad mehr Interesse an Dodo als an Paula. Sie unterhalten sich ein wenig, bis Konrad auf der Fahrt nach Hamburg seine Kopfhörer aufsetzt. Dodo ist ein wenig enttäuscht, allerdings hat sie auch ein schlechtes Gewissen, weil sie sich wünscht, mit Konrad zusammen zu kommen. Sie beginnt zu zeichnen und Konrad spricht wieder mit ihr, weil er sich so sehr für ihre Zeichnungen interessiert. In Hamburg erfährt sie allerdings, dass Isabel ein Baby erwartet und ihr Vater sogar darüber nachdenkt, nach Hamburg zu ziehen. Für Dodo bricht eine Welt zusammen und sie flüchtet völlig geschockt - ohne Geld, ohne Jacke und ohne Handy in ein kleines Café. Von dort aus ruft sie Konrad an und dieser holt sie dort ab. Sie lernt Helmut – Konrads Opa kennen und übernachtet bei Konrad. Am nächsten Tag sehen sich Konrad und Dodo gemeinsam die Manga-Ausstellung an und geraten dabei wegen Dodos anstehender Jugendweihe aneinander. Vorher macht er sie aber auch einen Manga-Zeichen-Wettbewerb aufmerksam und sie beschließt, teilzunehmen. Dodos Vater holt sie ab und fährt sie zum Bahnhof. Unterwegs entschuldigt er sich und erklärt ihr, dass er sich nicht getraut hat, ihr zu erzählen, dass Isabel schwanger ist, weil er Angst vor Dodos Reaktion hatte. Dodo steigt in den Zug und fährt zurück nach Berlin. Ihre Oma holt sie am Bahnsteig ab und erklärt ihr, dass niemand immun gegen Beeinflussung ist. Dodo versteht nun, dass sie sich entscheiden muss: Entweder sie gibt der Beeinflussung von Konrad nach oder sie hält ihr stand. Es stellt sich heraus, dass Helmut der beste Freund ihres Opas war bevor er aus der DDR geflohen ist. Ihr Opa und auch Helmut waren im Gefängnis und ihr Opa hat Helmut damals verraten. Bis heute hat er sich nie bei ihm entschuldigt und, im Gegensatz zu Helmut nie mit jemandem darüber gesprochen. Ihr Opa hat die Geburt ihrer Mutter verpasst, da er ihm Gefängnis war. Er hatte damals schreckliche Angst, dass die Nazis seiner Frau oder seiner Tochter etwas antun würden. Auf den Schreck geht Dodo erst einmal zu ihrer Freundin Paula, die ohnehin schon sauer ist, dass sie sich solange nicht gemeldet hat. Paula versteht ihre Erzählungen leider ganz falsch und fühlt sich nun von ihr hintergangen. Sie spricht nicht mehr mit ihr und so beschließt sie einen Manga zu zeichnen, damit sie Paula die ganze Geschichte erzählen kann. Schon bald haben sie sich wieder versöhnt. Ihr Vater entschuldigt auch noch einmal bei ihr und verspricht, eine Lösung zu finden. Durch eine Karte entschuldigt sich auch Konrad bei ihr. Ich finde die Handlung des Buches alles in allem schlüssig, allerdings halte ich es für etwas unwahrscheinlich, dass sich gegen Ende des Buches alle Probleme einfach so in Luft auflösen. Ich hatte eigentlich auch erwartet, dass das Buch noch etwas weiter erzählt wird, denn der Konflikt der Liebe zwischen Konrad, Dodo und Paula wurde ja noch gar nicht aufgeklärt. Außerdem hat Dodo ihrer Freundin noch gar nicht gesagt, dass sie auch in Konrad verliebt ist. Alles in allem lässt sich sagen, dass es sich bei„Dodos Fest“ von Stefanie Erdrich um ein herzerwärmendes Stück leichter Lektüre handelt, dass gekonnt die Konflikte einer Schülerin, die an eine neue Schule wechselt, darstellt, auf wenn ein Element des Buches nicht aufgeklärt wurde. Ich lege dieses Buch aber vor allem Lesern im Alter von 12-14 Jahren ans Herz, denn Leser in diesem Alter sollten sich gut mit Dodo identifizieren können.

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  • Jugendbuch über Familie, Jugendweihe und Mangas

    Dodos Fest
    Mrs. Dalloway

    Mrs. Dalloway

    23. September 2015 um 19:35

    Dodo ist ein junges Mädchen, das bei ihrer Mutter in Berlin wohnt. Ihr Vater lebt mit seiner neuen Freundin zusammen, die für Dodo ebenfalls so etwas wie eine Freundin geworden ist. Dann gibt es noch Oma und Opa, ihre beste Freundin Paula und natürlich Konrad. Er ist neu in der Stadt und scheint sich auf unerklärliche Weise für Dodo zu interessieren. Aber Paula hatte doch schon ein Auge auf ihn geworfen. Wie soll das bloß ausgehen? Meine Meinung: Ein herrliches Buch, das sich wahnsinnig schnell lesen lässt. Die 166 Seiten sind in 30 Kapitel aufgeteilt, so dass ich in kürzester Zeit mit dem Buch durch war. Dodo ist eine liebenswerte Protagonistin, die man gleich ins Herz schließen muss. Auch die anderen Charaktere muss man gern haben, alle haben irgendwelche Charakterzüge an sich, die das bewirken. Besonders spannend fand ich die Themen Jugendweihe, Republikflucht und erste Liebe. Da fühlt man sich glatt noch mal in die eigene Jugend zurückversetzt. Auch Manga-Fans kann ich dieses Büchlein nur empfehlen, auch wenn das Buch nicht komplett von diesem Thema beherrscht wird. Aber das finde ich auch gut so, denn so kommen viele unterschiedliche Aspekte zur Sprache. Fazit: Ein durch und durch lesenswertes Buch, für Mädels ab 12 Jahren aufwärts und für alle Junggebliebenen, für Manga-Fans und alle, die sich für die DDR interessieren.

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  • Ein schönes Jugendbuch, aber auch für Erwachsene geeignet.

    Dodos Fest
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    23. September 2015 um 11:03

    Dodo ist im Probejahr am Gymnasium, doch anstatt sich auf die wichtigen Dinge, wie Mathe, Englisch oder Deutsch zu konzentrieren, schweift sie immer wieder in ihre eigene Traumwelt ab und zeichnet mit Begeisterung Mangas. Zeichnen ist ihre Welt, doch leider verstehen nicht alle, warum grade das Zeichnen so wichtig für sie ist. Die Lehrer mahnen sie und auch ihre Mutter - selbst Lehrerin an ihrem Gymnasium - ist wenig begeistert von ihrem Hobby, vor allem, weil ihre schulischen Leistungen darunter leiden. Und dann lernt Dodo Konrad kennen, der sich auch für sie zu interessieren scheint. Doch auch ihre Freundin Paula mag Konrad. Und während Dodo sich mit ihrem Vater und seiner Freundin auf dem Weg nach Hamburg befindet, ist Konrad plötzlich mit von der Partie, da er dort seinen Vater besuchen möchte. Ihr Glück scheint perfekt, doch dann erfährt Konrad, dass Dodo bald ihre Jugendweihe feiern möchte. Etwas scheint ihm daran nicht zu gefallen und er zeigt ihr plötzlich die kalte Schulter. ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und möchte mich noch einmal herzlich dafür bedanken. Der Jugendroman von Stefanie Erdrich thematisiert Probleme aus dem Alltag von Teenagern. Das erste Verliebt sein. Die Konkurrenz zwischen besten Freundinnen und deren Freundschaft zueinander. Die Beziehung zu Eltern und Großeltern und deren verschiedene Ansichten. Die last von Geheimnissen und Problemen, die nie ausgesprochen werden. Und Träume, die man verwirklichen sollte. Es ist ein sehr gutes Buch, welches Weisheiten aus dem Leben vermittelt aber auch mit Hintergrundinformationen zum Thema DDR und Manga aufwartet. Das Buch ist lesenswert! Es ist eine lockere Lektüre, die auch für Erwachsene interessant ist. Gefühle und Gedanken werden im Buch gut beschrieben. Schade finde ich jedoch, dass das Ende etwas offen bleibt, zumindest was Dodo, Konrad und ihr Fest anbelangt, deswegen gebe ich nur 4 von 5 Sternen.

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