Stefanie Gercke Ich kehre zurück nach Afrika

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Inhaltsangabe zu „Ich kehre zurück nach Afrika“ von Stefanie Gercke

Als die junge Henrietta Ende der Fünfzigerjahre auf Geheiß ihrer Eltern nach Südafrika zieht, ist dies eigentlich als Strafe gedacht. Aber Henrietta ist froh, dass sie der Enge und den Konventionen ihrer Heimatstadt entfliehen kann, und baut sich in dem fremden Land ein neues Leben auf. Als sie den Schotten Ian kennenlernt, scheint ihr Glück vollkommen zu sein. Doch bald geraten die beiden mit dem System der Rassentrennung in Konflikt.

Klasse Geschichte am Zeitgeschehen der 50er und 60er Jahre gespiegelt

— Lilablack

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  • Ich kehre zurück nach Afrika

    Ich kehre zurück nach Afrika

    nasa

    16. June 2017 um 17:23

    Tja was soll ich sagen? Es fällt mir schwer hierfür eine Rezension zu schreiben. Auf der einen Seite gefiel mir das Buch, aber ich kann nicht genau sagen was genau. Auf der anderen Seite ist es total klischeehaft und absolut kitschig. Aber erstmal zum Inhalt:Es ist Anfang der 60iger Jahre Henrietta wird von ihren Eltern nach Südafrika geschickt, da sie es gewagt hat einen dunkelhäutigen Freund mit nach Hause zu bringen. Das sie zu ihren Verwandten zieht ist eigentlich als Strafe gedacht, doch Henrietta freut sich auf Afrika. So reist sie sehr blauäugig zu den Verwandten und ist schockiert wie das Leben zwischen weiß und schwarz aussieht. Von Apartheid hat sie noch nie was gehört und so eckt sie schnell an und gerät ins Visier der Polizei. Trotzdem verläuft ihr Leben erstmal ganz normal. Sie baut ihre eigene Firma auf und lernt nach einer gescheiterten Liebe den Schotten Ian kennen. Ian und Henrietta verlieben sich und heiraten sie sind in allem auf einer Wellenlänge. Doch mit der Rassentrennung kommen sie nicht zu Recht und so kommen einige Konflikte auf sie zu.Frau Gercke bedient sich aller Klischees die es gibt und verpackt alles in einen kitschigen Roman. So ist die Handlung oft zu schmalzig und vorhersehbar. Gerade das Gesäusel zwischen  Henrietta und Ian war mir dann doch zu viel und zu heile Welt mässig obwohl dies nicht der Geschichte entsprach. Der Schreibstil ist aber flüssig und leicht und dadurch lies sich der Roman schnell lesen. Die Beschreibungen der Landschaft waren farbenprächtig geschildert, so konnte man sich das Umhlanga-Land gut vorstellen. Bei den Beschreibungen bekam ich richtig Fernweh und es hat sich gleich ein Kopfkino eingestellt. Spannung findet man dann gegen ende des Buches auch etwas mehr wodurch die Geschichte noch etwas an Fahrt aufnahm. Ansonsten gibt es einiges an Intrigen, Missgunst aber auch Liebe. Alles in allem ist es ein sehr kurzweiliges Buch, was sich schnell lesen lässt und einen ins Ferne Afrika holt. Aber auch weil es mal ein Buch ist bei dem man nicht viel mit denken muss, es passieren nicht wirkliche Überraschungen und so weiß man auch gleich wer gut und böse ist. Also wer mal etwas kitschiges mit wenig Überraschung haben möchte ist hier gut aufgehoben. Und als Alibi für diesen Fernweh-Kitsch-Roman gibt es ja immer noch die Apartheid die einem das Leben zwischen weiß und schwarz näher bringt.

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  • Lebenstraum in Südafrika

    Ich kehre zurück nach Afrika

    sommerlese

    24. August 2015 um 20:45

    "*Stefanie Gehrke*"  schrieb den Roman "*Ich kehre zurück nach Afrika*", der im "*Heyne Verlag*" erscheint. Als die junge Henrietta Ende der Fünfzigerjahre auf Geheiß ihrer Eltern nach Südafrika zieht, ist dies eigentlich als Strafe gedacht. Aber Henrietta ist froh, dass sie der Enge und den Konventionen ihrer Heimatstadt entfliehen kann, und baut sich in dem fremden Land ein neues Leben auf. Als sie den Schotten Ian kennenlernt, scheint ihr Glück vollkommen zu sein. Doch bald geraten die beiden mit dem System der Rassentrennung in Konflikt. Dieser Roman hat mich neben den Beschreibungen der wunderschönen Landschaft auch mit einem Überblick der politischen Situation in Südafrika der 60er Jahre versorgt.   Als Henrietta in Afrika bei ihrer Tante Gertrude ankommt, ist sie geschockt als sie sieht wie die Menschen miteinander umgehen.  Apartheit war für sie bisher nur eine Vokabel, die sie nun zu verstehen lernt. Doch bald schon zieht sie in ein eigenes Haus, um dem Rassismus ihrer Tante zu entfliehen. Offiziell ist die Verbrüderung mit den Schwarzen nicht gern gesehen. Henrietta macht sich mit einem Aufbau ihres Modelabels selbständig und lehnt sich gegen die Rassentrennung auf. Das geht nicht ohne Probleme vonstatten. Sie bekommt Restriktionen und die Gewalt und Spitzelei der südafrikanischen Polizei zu spüren. Die Autorin beschreibt sehr spannend und informativ über die Apartheid und bringt einfühlsam die Probleme näher. Dabei ist mir die Geschichte von Henriettas Ehe etwas zu blumig romantisch geraten.   Eine fesselnde Erzählung eines Lebens in Südafrikas aus den 60er Jahren mit Eindrücken aus diesen landschaftlich schönen Land.

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  • zwischen Realität und Phantasie

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Lilablack

    29. August 2014 um 18:26

    Inhalt: Die junge Henrietta kommt aus Norddeutschland ins Südafrika der 50er Jahre. Sie kennt die Apartheit bislang nur aus Erzählungen und muss feststellen, dass ihre eigene Familie - bei der sie zu Anfang wohnt - auch sehr viele Vorurteile teilt. Henrietta eckt an, will es aber aus eigener Kraft schaffen, sie besorgt sich einen Job und fängt an ihr eigenes Business hochzuziehen. Durch eine unvorhersehbare Erbschaft ist Herrieatta reich und wird zum Objekt der Begierde des von ihr angehimmelten Benedikts. Nach einiger Zeit muss sie einsehen, dass sie nicht um ihrer selbst geliebt wird. Es gibt aber noch ein Happy End, sie trifft den Schotten Ian, mit dem sie ihre Zwillinge bekommt und eigentlich glücklich lebt. Die beiden legen sich mit den falschen Leuten an und am Ende kommt es zu einem schweren Abschied aus dem Land ihrer Träume. Zwischendrin werden oberflächlich Ereignisse des damaligen Zeitgeschehens eingeflochten.   Mein Fazit. Ein schönes Buch,  eine starke Frau. Flüssig geschrieben.

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  • Mein Traum von Afrika

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Ireland

    01. May 2014 um 06:33

    Obwohl auf einer afrikanischen Insel geboren, verbringt die junge Henrietta Tresdorf ihre Jungend in Lübeck. Als ihre Beziehung zu einem Schwarzen bekannt wird, wird sie 1959 von ihren Eltern zu ihren Verwandten nach Südafrika geschickt. Schon bald merkt sie, dass sie ein Problem damit hat, wie die Schwarzen dort behandelt werden. Auf ihre Unabhängigkeit bedacht, kauft sie sich ein eigenes kleines Haus und bringt ihre eigene Mode unter ihrem Namen heraus und beschäftigt bald eine stolze Anzahl von Arbeiterinnen. Und auch privat findet sie mit Ian Cargill ihren Traummann und die Zwillinge Jan und Julia vervollständigen das Glück. Doch Henriettas und Ians freundschaftlicher Umgang mit den Schwarzen wird der jungen Familie nach und nach immer mehr zum Problem. Schließlich erreicht sie die Warnung, dass sie unter staatlicher Beobachtung stehen und es für sie sicherer ist, wenn sie Südafrika verlassen. Schweren Herzens macht sich die Familie auf die Flucht aus dem geliebten Land. Ein wunderschöner und romantischer Roman mit einer starken Hauptakteurin, die gegen einige Widrigkeiten zu bestehen hat. Mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite.

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  • Rezension zu "Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    18. May 2011 um 18:52

    Dieses Buch macht mich ratlos. Ich habe es jetzt tatsächlich bestimmt schon zum dritten Mal gelesen, und dabei ist es doch soooo kitschig – damit hab ich’s ja sonst so gar nicht. Und wieso ich es doch immer wieder lese? Null Ahnung. Eigentlich. Aber erstmal die Handlung: Henrietta wird mit nicht mal 20 von ihren Eltern aus dem winterlichen Hamburg ins tropische Durban geschickt. Dort lebt ihr Onkel Hans mit seiner Frau Gertrude. Henrietta soll sich dort die Flausen aus dem Kopf schlagen – sie hatte es nämlich tatsächlich gewagt, ihren afrikanischen Freund (zwar Diplomatensohn und ergo aus gutem Hause, aber eben schwarz!) an die heimatliche Kaffeetafel mitzubringen! Henrietta selbst stürzt sich wahnsinnig naiv und voller kindlicher Neugierde in ihr afrikanisches Abenteuer. Von den Gesetzen der Apartheid (das Ganze spielt in den 1960er Jahren) hat sie null Ahnung, sie bewundert die Schönheit der Natur aus vollem Herzen und ist sich sicher: Hier gehört sie hin. Gercke spart hier wahrhaftig nicht mit bildhaften Beschreibungen: Die Nacht ist nicht nur einfach dunkel, nein, sie ist samtig-schwarz und glühend (was auch immer man sich darunter vorstellen mag). Die Inderinnen sind bunt gekleidet wie Schmetterlinge und die Schwarzen tanzen und singen eigentlich ständig. In Afrika ist allgemein alles etwas wilder und ursprünglicher als im kalten, steifen Europa. Kennt man ja. Blitzschnell findet Henrietta Freunde in der reichen, weißen Oberschicht, unter denen jedoch auch (vereinzelt) die ersten kritischen Stimmen der Rassentrennung gegenüber zu hören sind. Über sie lernt sie Benedict kennen, sehr charmant, sehr gut aussehend, nur leider etwas pleite. Sie verlieben sich (sie natürlich auf den ersten Blick und un-sterb-lich, wie es sich in solchen Geschichten gehört), er ist zwar noch mit ihrer Cousine verlobt, das ficht ihn jedoch nicht an, ihr ebenfalls einen Heiratsantrag zu machen (in erster Linie wegen ihres riesigen Vermögens, das sie in der Zwischenzeit von ihrem verstorbenen Onkel Diederich geerbt hat). Und doch, ach: Schließlich trennt sich Henrietta schweren Herzens von ihm, sie will nicht immer die zweite Frau an seiner Seite sein. Wenig später – Auftritt Ian: Ein wahnsinnig (!!!!) gut aussehender Schotte, groß, mit kornblumenblauen (!!!) Augen, tritt in ihr Leben und prompt sind die beiden unsterblich verliebt, ach was, Seelenverwandte! Ian ist ein wunderbar starker Mann zum Anlehnen, er übernimmt gern auch mal den Telefonhöhrer, wenn ihr Papa im fernen Hamburg nicht nett zu Henrietta ist. A knight in shining armour, ein Traum, ein Klischee. Henrietta selbst ist mittlerweile eine gefragte Unternehmerin, sie entwirft Kleider, die in der Upper Class schwer gefragt sind. Und mit zwei bezaubernden Kindern – Jan und Julia – wird das Glück komplettiert. Wenn sie nicht beim Kauf ihres perfekten Hauses in paradiesisch-perfekter Lage jemandem sehr Einflussreichen auf die Füße getreten wären, hätte es ja so bleiben können. Doch ist dieser jemand der Schwager des berüchtigten Generalstaatsanwaltes Dr. Piet Kruger, der vor recht wenig zurückschreckt. Belastend könnte sein, dass Ian und Henrietta vor Jahren einmal einen Abend im Township Kwa Mashu verbracht haben, und noch viel schwerer wiegt, dass Henriettas Erbschaft auf einem Schweizer Konto verwahrt wird – solche Auslandskonten sind zu dieser Zeit streng verboten und stehen in etwa auf einer Stufe mit Mord. Plötzlich wird das Telefon von Henrietta und Ian abgehört, sie werden beschattet und schließlich tauchen gefälschte Beweise gegen sie auf, die sie für Jahre ins Gefängnis bringen könnten. Es bleibt nur noch ein Weg: Die Familie muss schnellstens das Land verlassen. Ich glaube, ich weiß, warum ich dieses Buch immer wieder lese: Man kann sich so schön über diese ganzen Stereotypen lustig machen. Und es ist auf vorhersehbare Weise total spannend. Es geht quasi schief, was schiefgehen kann, auf den letzten Metern tauchen noch Probleme auf, man will auf jeden Fall wissen, wie es weitergeht und kann sich doch sicher sein, dass hier ein Happy End folgen wird (haha, und was für eins! Filmreif wäre da noch untertrieben). Wie schon angedeutet: Dieses Buch ist sooo kitschig! Meine Güte. Von dem Liebesgesülze zwischen Henrietta und Ian bekommt man fast schon Zahnschmerzen. Es ist alles so wahnsinnig klischeehaft überladen, dass man ständig den Kopf schütteln will. Und doch macht das Lesen irgendwie Spaß. Weil man deutliche Grenzen zwischen Gut und Böse hat. Weil man nicht nachdenken muss, wer auf welcher Seite steht. Weil man sich einfach mal hemmungslos dem Schmalz hingeben kann, unter dem Deckmäntelchen, sich für die gesellschaftlichen Zustände im Südafrika der Apartheid zu interessieren. Und weil man ab und zu halt auch mal seine ganz persönlichen Fernweh-Schicksalsschmonzette braucht. Ich steh dazu: Ich mag dieses Buch.

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  • Rezension zu "Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Bibliophil

    01. March 2011 um 20:07

    Dass ihr neuer Freund schokoladenbraun ist – das brachte das Fass zum Überlaufen! Die Eltern verbannen die aufmüpfige Henrietta kurzerhand zu ihrem Onkel und ihrer Tante nach Südafrika. Henrietta empfindet die Verbannung aber keinesfalls als Strafe, sondern als ihr grosses Abenteuer. Sie ist fasziniert von Südafrika, bemerkt aber schon kurz nach ihrer Ankunft, dass auch in diesem vermeintlichen Paradies einiges nicht stimmt. Zuerst mehr ein dumpfes Ahnen, wird es schon bald einmal zur Gewissheit: der Umgang der Bevölkerung untereinander, gleich ob schwarz, asiatisch oder weiss, ist angespannt und man begegnet sich mit Misstrauen. Es sind die 1960er-Jahre, in Afrika herrscht die Apartheid. Trotzdem baut sich hier Henrietta ihr Leben auf. Sie erwirbt ein kleines Häuschen, das sie selbst renoviert, hat einen Bürojob, später eröffnet sie ihre eigene Damenbekleidungs-Firma und lernt die grosse Liebe ihres Lebens kennen. Sie heiraten, bekommen Zwillinge und ziehen in ein neugebautes Haus um. Unter der Apartheid Afrikas leiden natürlich vor allem die schwarzen Eingeborenen, auch die asiatische Bevölkerung, zwar etwas besser gestellt als die Schwarzen, bekommen die Rassendiskriminierung zu spüren. Aber auch für die Weissen ist das Leben unter der Apartheid nicht einfach: Äussert man sich kritisch gegenüber dem Regime oder behandelt man die Eingeborenen mit angemessenem Respekt, hat man bald einmal die Geheimpolizei der Regierung im Nacken. Beschattungen, Telefonate die abgehört wurden, Wanzen im eigenen Heim und Schikanen aller Arten gehörten in dieser Zeit in Afrika zur Tagesordnung. Die unheimliche Macht der Geheimpolizei bekommt bald auch Henrietta und ihre Familie zu spüren. Und eines Tages gibt es für sie und ihre Liebsten nur noch einen Weg: Sie müssen Afrika fluchtartig verlassen. Mal abgesehen von kitschigen Beschreibungen und den unnötig süssen Umgang des Ehepaars Henrietta und Ian untereinander (oh Honey, oh Liebling, oh Liebes), war die Geschichte sehr packend und spannend, und der Autorin gelingt es bestens, den Leser in den Alltag unter der Apartheid in Südafrika zu entführen.

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  • Rezension zu "Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Penelope1

    29. August 2010 um 12:02

    Ein Roman über Südafrika, in dem es einmal nicht über das Leben in einer Mission geht, sondern um eine junge Deutsche, die Ende der 50iger Jahre von ihren Eltern nach Südafrika zu Tante Gertrude geschickt wird. Henrietta's erster Tag in Südafrika verläuft schockierend für sie, sie kann kaum glauben, wie die Menschen hier miteinander umgehen. Sie hat keinen Sinn für Rassismus, für sie ist jeder Mensch gleich, doch Tante Gertrude und ihre Bekannten versuchen, sie eines Besseren zu belehren... Bald schon hält Henrietta es nicht mehr im Haus ihrer Tante aus und kauft ein eigenes, kleines Haus, das sie für ihre Zwecke umbaut. Sie hat inzwischen wirkliche Freunde gefunden, die ihre Meinung teilen. Doch im Arika der 50er und 60er Jahre darf man diese Meinung nicht offen zeigen, sie gelten als "staatsfeindlich" und so machen sie sich viele Feinde mit ihren Ansichten. Henrietta lernt, immer wachsam und vorsichtig zu sein, sie eröffnet ein Geschäft, macht sich selbständig. Doch immer in dem Bewusstsein, dass BOSS ein Auge auf sie geworfen hat... Zusammen mit ihrem Mann Ian versuchen sie, sich ein gemeinsames und ruhiges Leben aufzubauen, doch ihre Feinde legen ihr einen Stein nach dem anderen in den Weg. Verbittert lehnt sie sich gegen das Sysem der Rassentrennung auf und meistert viele Gefahren... Sehr lesenswert und spannend - und wieder einmal erfährt der Leser etwas über die Probleme der Apartheid in Afrika und die Probleme, mit denen die Menschen zu kämpfen hatten. Einfühlsam und gut beschrieben, teilweise jedoch ging die Autorin für meine Begriffe zu schnell vor, gestand wichtigen Ereignissen nur ein paar Zeilen zu, zu denen ich gerne mehr erfahren hätte... Kann es kaum erwarten, mir die Fortsetzung zuzulegen und weiterzulesen...

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  • Rezension zu "Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. December 2009 um 11:13

    eigentlich habe ich mich für das thema afria garnicht so interessiert. dann fiel mir beim stöbern in der bücherei plötzlich dieses buch in die hand, ich nahm es mit und konnte es nicht mehr aus der hand legen. dieses buch, besonders die schreibweise dieser schriftstellerin hat mich total fasziniert. ich tauchte in eine mir fremde welt ein und wollte aus dieser welt garnicht mehr auftauchen. ich hatte dieses buch, obwohl dick und schwer immer dabei, weil ich wirlich jede minute genutzt habe. seitdem habe ich alle bücher dieser schriftstellerin verschlungen und finde es schade das sie bisher bloß 7 stück geschrieben hat.

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  • Rezension zu "Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke

    Ich kehre zurück nach Afrika

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    23. July 2009 um 13:47

    Das Buch berichtet über eine Deutsche die nach dem Krieg zurück in ihr Geburtsland Afrika geht. Dort beginnt SIe ein neues Leben und wird mit allen nur vorstellbaren Problemen konfrontiert. Sie schafft sich ein Leben aufzubauen, findet die grosse Liebe, doch da sich den Sitten des Landes nicht anpasst und immer quer schiesst wird sie verfolgt und man will Sie ins Gefängnis bringen... Alles in allem ist es ein schönes Buch, am Anfang liest es sich jedoch recht schwer rein aber dafür wird es mit der Zeit wirklich spannend...richtig mitreissend.

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  • Rezension zu "Ich kehre zurück nach Afrika" von Stefanie Gercke

    Ich kehre zurück nach Afrika

    NormalIstAnders

    30. December 2007 um 08:13

    Was die Autorin gut beschreibt, sind die Sehnucht, die man verspürt wenn man schon einmal in Südafrika war und wieder hin möchte. Was mich aber stört, ist dieses klischee-hafte, eine gewisse Schwarz-Weißmalerei, die mir bei Charakteren nicht gefällt (alle guten sind gut, alle schlechten sind schlecht, keiner ist dazwischen) und außerdem dieses Slapstick-haftige Verhalten der Hauptfigur. Es gibt wenige Autoren, die die Gradwanderung zwischen locker-leicht humorvollem Erzählstil und dramatischer Handlung hinbekommen, und Stefanie Gercke ist keiner davon. Für der Hintergrund ihres Buches (beginnende Apartheid etc.) ist mir dieses Buch zu lari-fari.

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