Stefanie Gercke Jenseits von Timbuktu

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Inhaltsangabe zu „Jenseits von Timbuktu“ von Stefanie Gercke

Verwirrende Gefühle, atemlose Spannung, unwiderstehliches Afrika Das Schicksal raubt Anita die Menschen, die sie liebt. Um der Trauer zu begegnen, geht sie der Vergangenheit ihrer Eltern in Afrika nach. An der Wahrheit, die sie dort erfährt, droht sie nun vollends zu zerbrechen. Aber sie lernt auch jemanden kennen, der neues Glück verheißt ...

Ein Buch das einem Gefangen nimmt und nicht mehr los lässt. Wieder mal ist ihr ein Meisterwerk gelungen. Sehr lebendig und real erzählt .

— Arietta
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  • Rezension zu "Jenseits von Timbuktu" von Stefanie Gercke

    Jenseits von Timbuktu
    kiki62

    kiki62

    11. April 2012 um 11:16

    Stephanie Gercke: "Jenseits von Timbuktu" Der neue Afrika-Roman von Stephanie Gercke erschien im Oktober 2011 im Heyne Verlag. Mit seinen über 700 Seiten ist es ein umfangreiches Werk. Doch ist dieser neue Roman trotz seines Umfanges sehr schnell gelesen. Hat man einmal angefangen, das Buch zu lesen, fällt es einem schwer, es wieder zur Seite zu legen. [ ... ] Inhaltsangabe Der neue Roman Stephanie Gerckes spielt in Hamburg und Südafrika, dem Mittelpunkt des Lebens der Autorin. Nachdem Anita die Menschen verloren hat, die sie am meisten liebte, ist sie auf der Suche nach einem Neubeginn in ihrem Leben. Die Aufarbeitung der Vergangenheit ihrer Eltern, die in Afrika verwurzelt ist, scheint ein spannender Ausgangspunkt für den Neuanfang zu sein. Dabei stößt sie auf ein scheinbares Geheimnis ihrer Eltern. Anscheinend hat sie in Afrika noch nahe Angehörige, von denen sie bis jetzt noch nichts wusste. So nutzt sie die Gelegenheit, die sich ihr bietet, und versucht das Geheimnis zu lüften. Dabei stößt sie auf unliebsame Zeitgenossen. Doch liegt hier auf dem schwarzen Kontinent auch der Neubeginn einer Liebe für Anita? [ ... ] Themenwahl Zu Beginn des Romans steht die Frage nach dem Umgang mit Schuld und Verlust eines geliebten Menschen im Mittelpunkt. Scheitern an der vermeintlichen Schuld oder Finden eines neuen Lebensmittelpunktes. Diese Fragen werden auf ganz unterschiedliche Art und Weise beantwortet. So scheitert die Mutter von Anita an ihrer vermeintlichen Schuld. Anita selbst sucht und findet einen neuen Lebensmittelpunkt, nachdem sie einen großen Verlust erlitten hat. Ihre Trauer und das Gefühl ihren Verlobten zu vermissen, geraten dabei nicht in Vergessenheit. Dennoch führt sie die Kraft, die sie aufbringt, einen neuen Lebensinhalt zu finden zu einer neuen Liebe. Die Hauptfrage, die in diesem Roman steht, ist jedoch die Frage nach sogenannten Familiengeheimnissen. Da steht eine scheinbar perfekte Familie, die aber auch Schuld auf sich geladen hat und ein großes Geheimnis birgt, im Mittelpunkt. Ist diese Familie zu verurteilen? Soll Anita ihre Liebe zu ihren Eltern überdenken, auch oder gerade nach dem Tod der Eltern? Haben ihre Eltern ihr eine perfekte Familie nur vorgespielt um die Fehler der Vergangenheit zu korrigieren? Mit all diesen Fragen und der noch bestehenden Trauer wird Anita konfrontiert und teilweise auch überfordert, denn was sie erfährt, lässt sie oft zweifeln und in Gewissenskonflikte geraten. Doch die Darstellung der Geschehnisse lassen den Leser selbst sich eine Meinung bilden. Die Autorin gibt keine Wertung vor. Sie überlässt es dem Leser, sich selbst einen Standpunkt zu bilden. Und genau diese offene Schreibweise ist es auch, die den neuen Afrika-Roman so spannend und schillernd zugleich zu machen. Schillernd wegen seiner so natrugetreuen Schilderung der Natur und spannend wegen seiner Darstellung der Ereignisses, mit denen Anita konfrontiert wird. Wertung der neuen Romans von Stephanie Gercke Der neue Roman verbindet eine Vielzahl von Elementen im Inhalt. So steht die Protagonistin Anita im Mittelpunkt mit der Frage der Neuorientierung in einem scheinbar gescheiteren Leben. Gelungen eingebaut sind Fragen der politischen Lage in Südafrika. Auch der Hintergrund der bevorstehenden Fußball-WM und der Frage, ob dieses Apartheidsland dafür geeignet ist, werden aufgeworfen. Was den Roman da so lesenswert macht, ist die objektive Darstellung der Fakten und die Möglichkeit, die dem Leser eingeräumt wird, sich selbst zu positionieren. Alles in allem kann man durchaus sagen, dass es der Autorin auch mit diesem Werk gelungen ist, einen lesenswerten Roman zu schreiben.

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