Ganz ehrlich, das Cover war ein Eyecatcher und hat mich sofort angesprochen 🤩, allein die Schrift und die Farben. Traumhaft! Jedoch gehört das Buch leider zu denjenigen, die lieber nicht nach dem Aussehen beurteilt werden sollten. Denn der Klappentext war nur mittelmäßig und wenig einfallsreich, der Inhalt leider gar nicht mein Fall.
Stefanie Gerken schreibt sehr einfach, mit sehr viel Wiederholungen und Fehlern, grammatikalisch und auch von der Logik her. Gerade bei den Dialogen habe ich meist nicht gewusst, welche Person genau was gesagt hat. Das war sehr schlecht für mich zu erkennen und brachte mich durcheinander. 🙈 Hier hätte ich mir zumindest gelegentlich einen Redebegleitsatz gewünscht.
Allgemein beginnt die Handlung recht banal. Elizabeth und ihr Partner Griffin arbeiten als Privatdetektive und werden von einem Paar aufgesucht, dessen Tochter verschwunden ist. Erst nach und nach gleitet diese recht reale Handlung in die Fantasie mit Vampiren ab und Elizabeth rutscht in eine übernatürliche Welt. Soweit, so gut und akzeptabel, aber auch nicht wirklich originell. Das Buch hatte so etwas von Blood Ties oder Nick Knight, aber sehr viel schlechter umgesetzt 😕. Viele Szenen waren billig und nicht nachvollziehbar. Ich konnte oft nur noch mit dem Kopf schütteln und habe mehr als einmal mit mir gerungen, das Buch beiseite zu legen.
Die Idee an sich ist sicherlich nicht schlecht und bietet einige Möglichkeiten, jedoch hat die Autorin nicht sehr viel Neues geboten, auf gängigen Klischees aufgebaut und das Ganze auch noch schlecht umgesetzt. Beim Schreibstil angefangen. Mich konnte es leider nicht überzeugen, daher kann ich es nicht weiterempfehlen.









