Stefanie Gerstenberger Das Sternenboot

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Inhaltsangabe zu „Das Sternenboot“ von Stefanie Gerstenberger

Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern ...

Sehr detailliert, aber hat mich leider nicht komplett überzeugt.

— Faltine
Faltine

Ein ganz tolles Buch darüber, wie wichtig Familie und Geschichte sind.

— Kleines91
Kleines91

Romantische Mittelmeerwelt,,,

— Angie*
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  • Ein schöner Roman über zwei Leben

    Das Sternenboot
    Faltine

    Faltine

    17. September 2017 um 21:58

    Inhalt: Nicola und Stella werden am selben Tag im Jahr 1947 geboren. Nicola, das Wunschkind seiner Eltern lächelt schon kurz nach seiner Geburt das erste mal, womit er alle um sich herum in seinen Bann zieht. Die Hebamme, die schon seine Geburt begleitet hat (naja, zumindest die letzte Stunde) wird danach zu einer weiteren Geburt gerufen. Stella wird geboren, doch sie wird nicht so herzlich aufgenommen wie Nicola. Sie ist nun schon das dritte Mädchen, das ihre Adelige Mutter zur Welt bringt. Diese kann mit ihr gar nichts anfangen, weshalb Stella abgeben wird an die Großeltern und die entstellte Tante. Man ließt sich durch das Leben der beiden, anfangs ist es eher, als würde man zwei Geschichten in einem Buch lesen. Nicolas Vater, Polizist, stirbt bei einem Einsatz, danach sind er und seine Mutter auf sich allein gestellt, nachdem seine Mutter das ungeborene Kind verliert. Stelle muss einiges durchmachen und es wird immer schlimmer... Dann lernen sich Stella und Nicola endlich kennen und bald werden die beiden Freunde... Meine Meinung: Ich bin auf das Buch aufmerksam geworden,weil mir das Cover sehr gut gefallen hat. Es passt perfekt zu Italien und Meer und Nicola und Stella. Die Geschichte hat sich auf seinen über 500 Seiten, stellenweise ziemlich gezogen, was ich ziemlich schade finde. Beim Taschenbuch habe ich außerdem das Problem, dass ich die Zeilen ziemlich gequetscht finde. Ich mag es nicht, wenn möglichst viel auf möglichst wenig gedruckt wird. Ich konnte mich dadurch nur mit Mühe und Not auf den Inhalt konzentrieren. Die Story finde ich interessant. Die Charaktere haben mir gut gefallen, alles wurde sehr, sehr, sehr detailliert beschrieben. Ich bin allerdings leider mit dem Schreibstil der Autorin überhaupt nicht warm geworden. Es ist das erste Buch das ich von ihr gelesen habe und ich (so blöd sich das auch anhört) musste mich manchmal schon dazu antreiben weiter zu lesen. Denn wenn das Bloggerportal schon so nett ist, mir kostenlos ein Exemplar zuzuschicken, dann will ich das auch bis zum Schluss durchziehen :) Aber so toll auch alles beschrieben ist und wie sympathisch auch die Charaktere sind (ganz besonders Nicola), war ich trotzdem froh, als ich es durch hatte. Es ist ein schönes Buch, hat aber leider nicht voll und ganz meinen Geschmack getroffen. Vielleicht versuche ich es nochmal mit einem anderen Buch von ihr, dass mir dann besser gefällt. Vielen dank, an dieser Stelle, an das Bloggerportal für die Zusendung des Buches ♥

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  • Rezension zu Das Sternenboot von Stefanie Gerstenberger

    Das Sternenboot
    Kleines91

    Kleines91

    17. September 2017 um 18:58

    KlappentextNicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern ...Meine MeinungGesehen habe ich das Buch zum ersten Mal direkt auf der Seite vom Bloggerportal. Da mich das Cover und auch der Titel sehr ansprachen, las ich mir den Klappentext durch und war gefangen. Zuerst ein mal muss ich sagen, dass ich bisher jedes Buch aus dem Diana Verlag geliebt habe. Der Verlag bringt immer so wunderschöne, gefühlvolle und authentische Bücher heraus. Man kann stundenlang am Stück lesen und sich wegträumen, mitlachen, mitleiden, mitweinen und sich mitfreuen. Und genau deswegen habe ich das Buch dann auch angefragt und es freundlicherweise zugeschickt bekommen. Und natürlich wurde ich, wie zu erwarten war, auch hier nicht enttäuscht. Zwar hatte ich zu Beginn ein wenig Probleme mit den ganzen italienischen Namen der Charaktere und Dörfer und Regionen und alles aber man liest sich rein. Ebenso hat mir der sehr detailreiche und bildhafte Schreibstil der Autorin ab und an das Lesen ein wenig erschwert. Es hat sich eben manchmal gezogen. Nicht so, dass mir langweilig geworden wäre. Eher so, als gänge einem langsam die Puste aus und man macht langsamer. Was mir hingegen sehr sehr gut gefallen hat, war die Art, wie Stefanie Gerstenberger die Schicksale der Personen, im Besonderen der Hauptcharaktere, miteinander verwoben hat. Jedoch nicht so, dass es nur noch ein Erzählstrang gewesen wäre, sondern sehr speziell und filigran. Sie erzählt von Begebenheiten die beide Hauptpersonen betreffen und an denen auch beide beteiligt sind aber nicht so, dass sie plötzlich eins werden. Der Leser erlebt die ersten achtzehn Jahre von Nicola und Stella mit aber nicht so, als wäre es ein Leben sondern wirklich unabhängig voneinander. Als wären es zwei verschiedene Geschichten die da erzählt werden und sich nur ab und an mal schneiden. So in der Form hatte ich das bisher bei noch keinem Buch und mir hat das unglaublich gut gefallen. Auch das ganze Gefühl, die Emotionen, die im Buch bzw. im Leben der Charaktere liegen, wird so unglaublich gut vermittelt. Es hat so Spaß gemacht, das Buch zu lesen, da es, bis auf das detaillierte, ein Buch war, dass trotz seiner mehr als 5oo Seiten es schafft, keine Langeweile aufkommen zu lassen oder sich zu wiederholen. Ich bin wirklich sehr sehr begeistert vom Können der Autorin und möchte auch auf jeden Fall noch den zweiten Teil "Piniensommer" lesen, da ich einfach wissen muss, wie es mit all den Menschen weitergeht, die mir so ans Herz gewachsen sind. Denn bei "Das Sternenboot" handelt es sich um so viel mehr als nur eine Liebesgeschichte zwischen zwei "Kindern". Es ist durchzogen von vielen kleinen Liebes- und Leidensgeschichten. Zudem las es sich für mich auch ein klein wenig wie eine Liebeserklärung an Italien im Allgemeinen und Sizilien im Besonderen. Auch, wenn nicht alles romantisiert dargestellt ist. Nein, die Realität und Geschichte und Geschehnisse des Landes, gerade was die Mafia betrifft, spielen auch eine sehr große Rolle und geben dem Buch noch mehr Authentizität als es eh schon hat! Ein wahres Lesevergnügen für jeden, der gerne abtaucht und sich wegträumt dabei aber auf Kitsch jedoch nicht auf Romantik verzichten möchte.

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  • Besonderer Charme

    Das Sternenboot
    Starry-sky

    Starry-sky

    20. June 2017 um 11:14

    Klappentext:Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern ... Über die Autorin:Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von "Magdalenas Garten", "Oleanderregen", "Orangenmond" und "Das Sternenboot". Die Autorin wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.Rezension:Der Beginn der Buches spielt in einem sizilianischen Dorf am Meer, im Jahre 1947. Am gleichen Tag begleitet die Hebamme dort die Geburten zweier Kinder, die unterschiedlicher nicht hätten ablaufen können. Der kleine Nicola kommt aus einfachen Verhältnissen, ist aber ein absolutes Wunschkind. Seine Eltern sind sehr glücklich miteinander und seine Geburt läuft sehr schnell und ohne jegliche Probleme. Kurz nach seiner Geburt lächelt Nicola bereits, was ihm seinen Spitznamen vom lächelnden Neugeborenen einbringt. Die Geburt von Maristella, zu der die Hebamme anschließend gerufen wird, ist das komplette Gegenteil. Weil Maristella so groß und schwer ist, ist die Geburt für die Mutter sehr anstrengend und mit Komplikationen verbunden. Als ihre Mutter dann auch noch sieht, dass nun nach den zwei älteren Töchtern nochmal ein Mädchen geboren wurde, und nicht wie erhofft ein Sohn, wird Maristella verstoßen. Ihre Eltern, die in guten Verhältnissen leben, haben kein Interesse an ihr, sodass die kleine Stella bei ihren Großeltern und ihrer entstellten Tante aufwächst. Nicola hingegen wird von seinen Eltern geliebt und wächst glücklich auf, bis eines Tages sein Vater, der als Polizist arbeitet, bei einem Einsatz erschossen wird. Seine Mutter verliert darauf hin die Tochter, mit der sie Schwanger ist, und die beiden sind von nun an auf sich alleine gestellt. Auch für Stella spitzen sich die Lebensumstände nach einigen Schicksalsschlägen immer weiter zu... Jahre vergehen, in denen der Leser die Leben der beiden Kinder und auch deren Kennenlernen, das schon bald zu einer innigen Freundschaft führt, begleitet.  Obwohl mich die Geschichte von Stella und Nico sehr berührt hat, habe ich durchwachsene Gefühle für dieses Buch. Die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der sehr gut zu dem Geschehen des Buches und zu der Zeit passt, in der es spielt. Ich habe mich schnell in die Situation eingefunden und mit den Charakteren mitgelitten und bin regelrecht in ihre Welt abgetaucht. Durch die sehr genauen Beschreibungen der Personen und Orte fällt es leicht, vollkommen in das Buch abzutauchen, und sich von der Geschichte mitreißen zu lassen. Dass die Autorin immer wieder italienische Worte oder gar ganze Redewendungen einfließen lässt, verleiht dem Buch zusätzlich Charme und schafft ein schönes Ambiente. Lediglich die italienischen Namen haben bei mir, vor allem zu Anfang des Buches, für Verwirrung gesorgt, aber das legte sich gegen Ende des Buches. Obwohl ich das Konzept des Buches gut finde, das Leben der beiden im Zeitraffer darzustellen, bis sie aufeinander treffen, und nur besondere Zeiten genau darzustellen, hat mir dies ein wenig Unbehagen bereitet. Es wurden Dinge angesprochen, bei denen dann nicht geklärt wurde, wie es weiter ging. Beispielsweise als Nico von seiner Mutter in ein Internat gebracht wird, wo er sich gar nicht wohl fühlt, weil Gewalt durch die Lehrkräfte an der Tagesordnung ist. Man erfährt, dass seine Mutter nicht mit dem Bus fährt, und ihn dort zurück lässt. Ob sie ihn dann aber wirklich wieder mit nimmt, oder ob sie ihn dort lässt, wird erstmal nicht geklärt. Szenen wie diese habe mich persönlich ein wenig gestört. Desweiteren hatte ich zeitweise den Eindruck, als ob der Zeitraffer immer nur auf negative Ereignisse eingeht. Todesfälle u.a. werden hier sehr detailliert beschrieben, was dem Buch zeitweise eine sehr traurige, negative Sicht gibt. Ich hätte mir in Kontrast dazu ein paar besonders schöne Tage oder Erlebnisse aus dem Leben von Nicola und Stella gewünscht. Alles in allem hat mir das Buch viele schöne und berührende Lesestunden geschenkt, weswegen es von mir eine Leseempfehlung bekommt. 

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  • Azurblaues Meer und Zitronen,,

    Das Sternenboot
    Angie*

    Angie*

    24. May 2017 um 15:59

    Rezension INHALT: Zwei Kinder werden im Jahr 1947 in einem kleinen sizilianischem Fischerdorf am gleichen Tag geboren, aber ihr Lebensstart kann nicht unterschiedlicher verlaufen. Nicola, der Junge, stammt aus einem einfachen Familie, wird von den Eltern geliebt und verwöhnt.Stella , das dritte Mädchen einer Adelsfamilie aus einflussreichem Haus darf nicht im Haus der Eltern aufwachsen, sondern lebt liebevoll aufgzogen bei den Grosseltern und der Tante. Das Verständnis für ihre Situation als verstossene, ungeliebte Tochter ( ein Junge wurde erwünscht) kam ihr erst mit fortschreitendem Alter und zieht sich wie ein roter Faden der Traurigkeit durch die Geschichte.Nicola hat mehr Glück, wird mit Liebe überschüttet von der Mutter, hat dafür aber früh den Vater verloren und wächst zu einem lebenslustigen fröhlichen jungen Mann heran, dessen liebstes Vergnügen das Tauchen im Meer ist.Es vergehen Jahre bis sich die beiden Hauptprotagonisten begegnen, aber dann verändert ihre Liebe zueinander alles,,,,,MEINE MEINUNG:Das Buch hat mir schöne Lesestunden geschenkt, weitab in einer anderen Welt und Zeit. Der Schreibstil der Autorin ist recht gefällig, einfach zu verstehen und spart nicht mit stimmigen Beschreibungen. Ich bin schnell durch das Buch geflogen und habe mit Stellas Traurigkeit gelitten und  habe mich gleichzeitig an dem fröhlichen Dorfleben erfreut. Die italienische Lebenslust - und Kultur der damaligen Zeit sind wunderschön zu erlesen.  Die Beschreibungen des  blauen Meeres, die harte Arbeit der Fischer, die Hafenatmosphäre und die leidenschaftlichen Tauchausflüge im Meer von Nicola  verflechten sich zu bildhaften Stimmungen im Kopf mit blühenden Zitronenhainen, goldgelben, gesunden Früchten an den Zweigen. Sie tun ein übriges zu dieser Mittelmeerstimmung (ich liebe Zitronen und alles was Frau aus dieser Frucht zubereiten kann). Aber in dieser Idylle gibt es auch einige Schatten , die die Bevölkerung belasten. Die Aktivitäten der Mafia, die unglaubliche Armut der Menschen werden von der Autorin glaubhaft und eindringlich beschrieben.Die Autorin verwendet in ihrem Text viele einfache italienische Begriffe und kleine Sätze in dieser Sprache und das gibt dem Roman einen ganz besonderen Charme.Ein wunderschöner Roman zum Abschalten, dem ich im Genre Familiengeschichte/Liebesroman gerne fünf *****Sterne gebe.

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  • Macht Lust auf mehr

    Das Sternenboot
    Rori03

    Rori03

    22. May 2017 um 20:41

    Autor: Stefanie Gerstenberger 512 Seiten Taschenbuch Verlag: Diana Gerne: Roman Nicola und Stella werden am gleichen Tag geboren, doch das ist auch schon das Einzige, was sie miteinander verbindet. Nicola ein Wunschkind, wächst ärmlich, aber behütet auf. Nach 5 Jahren wird sein Vater erschossen und wächst jetzt nur noch mit seiner Mutter Flora auf. Seine grosse Leidenschaft ist das Tauchen. Stella wächst in einer Adelsfamilie auf. Sie ist die dritte Tochter, sollte aber ein Junge werden, da sonst kein Nachwuchs der Familie kommen wird. Stella wird von der Mutter verstossen und wird von ihrer Tante Assunta grossgezogen. Beide gehen in die selbe Schule. Nicola hat schon sehr früh ein Auge auf Stella geworfen, was Stella aber nicht gerade passt. Mir hat das Buch gut gefallen. Die Kapitel wurden so eingeteilt, dass man keine Probleme mit den verschiedenen Erzählperspektiven hatte. Die ganze Handlung konnte man grösstenteils nachvollziehen, jedoch ging mir das mit der Verlobung am Schluss zu plötzlich und zu schnell. Dennoch bin ich gespannt, wie die ganze Geschichte mit den beiden weitergeht. Mann erfährt einiges über das frühere Leben in Sizilien, wie man gelebt hat oder immer noch lebt. Dieses Buch verleiht einem ein richtiges Fernweh. Die Marchesa wurde richtig hochnässig und unfreundlich rübergebracht, was wahrscheinlich auch gewollt war. Der Marchese wurde am Anfang auch eher unfreundlich rübergebracht, aber gegen Schluss wurde er einem mehr sympathischer. Maria, die Haushälterin, kam als echte Italienerin mit einem grossen Herz rüber. Auch die anderen Charaktere wachsen einem richtig ans Herz. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Es wurde so geschrieben, dass man das Gefühl hatte voranzukommen. Verständliche Sätze, die man gut verstanden hat. Ein Buch, dass mir mehr Lust auf Familiengeheimnisse macht, darum habe ich auch gleich das zweite Buch angefragt;) Fazit: Das Buch hat mir viel Spass bereitet und Lust gemacht auf mehr, von mir 4/5 Sternen :)

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  • Das Sternenboot

    Das Sternenboot
    fraeulein_lovingbooks

    fraeulein_lovingbooks

    07. May 2017 um 19:15

    Inhalt Nicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern …(Quelle: Klappentext) Meine Meinung Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken. Nicola kommt als erstes Kind von der Eheleute Messina zu Welt und ist ein Wunschkind. Die Eltern sind überglücklich und fühlen sich durch das Kind vollständig. Alles läuft ohne Probleme und Nicola steht eine strahlende und wohlbehütete Kindheit bevor – bis der Vater stirbt. Danach verändert sich die Mutter und hängt mehr an ihrem Kind. Sie ist ständig besorgt und hält nichts von seiner Begeisterung des Schwimmens und Tauchens.Nicola lernt Stella in jungen Jahren kennen und kann sie einfach nicht vergessen.Nicola ist ein lieber Junge, der gerne allen helfen möchte und weiß, wie er sein Leben verbessern kann. Er geht zur Schule, liebt seine Hobbys und verdient sich ein bisschen was dazu, in dem er Lebensmittel für die Haushälterinnen trägt.Nicola war mir sehr sympathisch und ich bin gespannt, wie er sich noch weiterentwickelt. Stella, Maristella di Camaleo, ist der dritte Versuch der Grafenfamilie einen Stammhalter zu zeugen. Leider verläuft die Geburt schwierig und die Mutter trägt Verletzten davon, die sie dem neugeborenen Baby vorwirft. Stella kommt zu der Tante Assunta und ihren Großeltern, die sich rührend um das Mädchen kümmern. Zu ihren Eltern hat sie jahrelang keinen Kontakt, bekommt aber die abgetragene Kleidung ihrer großen Schwestern. Als es den Großeltern immer schlechter geht, holen sich die Eltern die Grundschülerin wieder zurück und missbrauchen sie als Küchengehilfin.Niemand hält große Stücke auf sie und sie bekommt stets den Unmut zu spüren.Stella lernt Nicola in einer ungewöhnlichen Situation kennen und kann den Jungen nie vollkommen vergessen.Stella ist jahrelang von ihrer Mutter psychisch misshandelt worden und trägt diese Wunden tief in sich. Auch wenn sie sich nach außen hin sehr gefasst gibt. Sie weiß, das sie bei ihr nie Lob und Anerkennung bekommen wird und sucht die deswegen bei anderen Menschen, die sie ihr gerne geben. Entweder das Personal oder ihre Tante und deren Sohn, der im Laufe der Zeit ein guter Freund von Stella wird.Ich mochte Stella und habe immer mit ihr gelitten. Der Schreibstil ist zwar schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann, aber es herrscht beim Lesen eine traurige Grundstimmung, die sich durch den ganzen Roman zieht. Mit Sicherheit nicht für jeden etwas, aber ich habe mich nach vielen lustigen, fröhlichen Geschichten sehr über diese „Schwere“ gefreut – auch wenn ich mich beim Lesen schwer tat. Man kommt deutlich langsamer voran und nimmt sich bewusst mehr Pausen.Das Buch startet mit der Sichtweise der Hebamme und wie sie beiden Kindern auf die Welt hilft. Danach verändert sich die Sichtweise auf die der Kinder. Man erlebt ihr Aufwachsen, ihre Jugend und bekommt einen guten Eindruck in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden. Insgesamt konnte mich diese kompakte Familiengeschichte, die sich auch im Laufe des Buches auch zu einer Liebesgeschichte über Stella und Nicola wandelt, überzeugen und ich habe das Buch gerne gelesen. Trotz der Schwere und der Traurigkeit.Wir begleiten die beiden durch ihre Kindheit und ihre Jugend, und bekommen gleichzeitig einen Einblick in der Leben auf Sizilien. Es werden die Schattenseiten gezeigt und die Bedeutung der Mafia ebenfalls nicht verschwiegen. Von mir gibt´s eine Lese- und Kaufempfehlung.  Sterne

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  • schöne Geschichte

    Das Sternenboot
    Engelchen07

    Engelchen07

    19. February 2017 um 19:43

    Zwei Kinder werden im gleichen Dorf am gleichen Tag geboren, doch unterschiedlicher wie diese Kinder sind, könnte es fast nicht sein. Der Junge, Nicola, ist ein absolutes Wunschkind seiner Eltern. Das Mädchen, Maristella, wird stattdessen von der Familie abgeschoben. Beide Kinder müssen einige Schicksalsschläge hinnehmen und begegnen sich einige Jahre nach ihrer Geburt. Dann beginnt ihr unterschiedlicher, aber dennoch gemeinsamer Lebensweg. Die Geschichte an sich hat mir sehr gut gefallen. Sie war stellenweise sehr berührend. Was mir überhaupt nicht gefallen hat, waren die italienischen Worte, die haben mir das Lesen sehr schwer gemacht, weil ich nicht immer wußte, was die Autorin mit diesem Worte meinte. Ich hätte es einfach gefunden, wenn es einheitlich in unserer Sprache geschrieben worden wäre. Auch waren einige Passagen sehr ausführlich und extremlang beschrieben, das hat mir den Lesespaß dann auch stellenweise genommen. Dafür hat mir das Cover besonders gut gefallen. Es glänzt mit seiner Schlichtheit.

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  • Bewegende Geschichte über das Aufwachsen zweier lieben Menschen auf Sizilien

    Das Sternenboot
    KerstinTh

    KerstinTh

    18. August 2016 um 11:17

    Wir schreiben den ersten April 1947. An diesem Tag werden in Bellaforte zwei Kinder geboren. Das erste ist Nicola. Er wird in bescheidene Verhältnisse geboren. Sein Vater ist Carabiniere und Nico ist der ganze Stolz seiner Eltern. Nach nur zwei Jahren müssen Mutter und Sohn einen herben Schicksalsschlag verarbeiten: Nicos Vater wurde bei einem Einsatz erschossen. Diese Tat wird beide ein Leben lang begleiten. Das zweite Kind ist Stella. Sie wird als drittes Mädchen in eine adlige Familie geboren. Leider freut sich hier keiner über die Geburt. Die Eheleute hatten so sehr auf einen männlichen Erben gehofft. Nach nur wenigen Wochen wird die kleine Stella zu ihrer Tante und ihren Großeltern gegeben. Dies ist allerdings Stellas Glück: hier wird sie geliebt und kann wohlbehütet aufwachsen. Dieser Roman erzählt die ersten zwanzig Jahre von Nico und Stella, die in sehr unterschiedlichen Familien oder auch Welten aufwachsen und deren Leben sich dennoch immer wieder überschneiden werden.   Anfangs konnte mich dieser Roman nicht wirklich fesseln und er kam mir etwas zäh vor. Doch nach den ersten 100 Seiten war ich dann gebannt, wie es weiter geht. Der Schreibstil ist sehr angenehm und die Situationen werden sehr genau und bildlich beschrieben. Auch die Charaktere werden hinreichend beschrieben. Zwischendurch werden immer wieder italienische Wörter und Sätze eingebaut. Die meisten versteht man auch ohne Italienisch Kenntnisse (wie in meinem Fall), bei manchen muss man dann doch nachschlagen. Auch das fünfte Buch von Frau Gerstenberger hat mich nicht enttäuscht!

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  • Ein bisschen fehlte die Romantik

    Das Sternenboot
    missmistersland

    missmistersland

    11. July 2016 um 17:45

    INHALTNicola kommt mit einem Lächeln zur Welt. Als Wunschkind seiner Eltern wächst er in einem kleinen Fischerdorf bei Palermo ärmlich, aber behütet auf. Stella hingegen, am selben Tag im selben Ort geboren, wird von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die schöne Adlige hat wenig Verwendung für ein drittes Mädchen. So könnten Stella und Nicola nicht unterschiedlicher sein, und es vergehen Jahre, bis sich ihre Wege kreuzen. Doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern .... (Klappentext)EINSTIEGDer Zauber Siziliens nimmt einen sehr schnell gefangen. Nicola und Stellas Geschichten sind zwar verbunden, doch bis zur Mitte des Buches passiert eigentlich nicht viel. Trotz der tollen Schreibweise ging mit ein entscheidender Punkt von Anfang an ab für mich: Emotion.PLOTAuch wenn die Erzählung so wunderbar detailreich war, ich konnte keine Verbindung zu den beiden aufbauen. Tatsächlich packte mich erst das Nachwort von Stefanie Gerstenberger und lässt mich nun auf Teil zwei warten.In dem Buch folgen wir den Leben von Nicola und Stella, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nicola verliebt sich schon in jungen Jahren in Stella, daher habe ich fest mit einer Liebesgeschichte gerechnet. Aber das Buch ist mehr Roman als Liebesroman. Eigentlich gibt es außer der Verliebtheit von Nico gar keine Liebesgeschichte.Genau das hat mir irgendwie gefehlt in der Geschichte. Die Liebe! Erst zum Ende hin kann man durch einen fast blickdichten Schleier ein bisschen Romantik erhaschen. Für mich zu wenig.CHARAKTEREStella als auch Nicola sind interessante Personen. Nicola der hübsche Junge mit dem Herz aus Gold und dem Heldenhaften Vater. Stella, verstoßenen Kind der reichen Familie und einzige Liebe von Nicola. Hört sich eigentlich romantisch an. Wenn es doch nur so gewesen wäre.Die Geschichte rund um die beiden ist wundervoll gewebt. Fünf Katipel mehr gefüllt mit ein bisschen Romantik hätten mich aber glücklicher gemacht.Die übrigen Personen der Erzählung blieben für mich trotz mehrmaliger Erwähnung relativ unbedeutend.FAZITEine nette und detailreiche Sommergeschichte. Für meinen Lesegeschmack fehlte allerdings noch ein wenig Romantik. Denoch ein tolles Buch und gute Unterhaltung.

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  • Eine wunderschöne Geschichte, die mein Herz berührt hat

    Das Sternenboot
    Benundtimsmama

    Benundtimsmama

    Worum geht es? Wir schreiben das Jahr 1947. In einem kleinen Fischerdorf bei Palermo erblicken am 1. April gleich zwei Menschenkinder das Licht der Welt. Nicola ist ein Wunschkind seiner Eltern. Die kleine Stella wird als drittes Mädchen einer adeligen Familie geboren. Da diese auf einen männlichen Nachkommen gehofft hat, hat ihre Mutter “keine Verwendung” für Stella und würdigt sie keines Blickes. Zu ihrem Glück wird Stella in die Obhut der Verwandtschaft gegeben. Dort wächst sie in ärmlichen, aber liebevollen Verhältnissen auf. Von der leiblichen Mutter und den älteren Schwestern schikaniert und vom Vater ignoriert, will Stella ihren eigenen Weg gehen. Nicola soll später in die Fußstapfen seines Vaters treten und ein Carabiniere werden. Er ist fasziniert vom Tauchen und verbringt jede freie Minute am Wasser. Stella versucht mühsam ein Teil der Gesellschaft zu werden. Sie leidet unter der Gefühlskälte ihrer Eltern und Schwestern. Es vergehen viele Jahre, bis die Beiden aufeinander treffen, doch diese Begegnung wird ihr Leben für immer verändern.Meine Meinung zum Buch: Auch jetzt noch, einen Tag, nachdem ich das Buch beendet habe, bin ich immer noch sehr bewegt von diesem wunderschönen Buch. Selten hat mich eine Geschichte so mitgenommen wie die von Stella und Nicola. Stefanie Gerstenberger hat die beiden Protagonisten mit so viel Liebe zum Detail beschrieben, dass ich mich gleich nach den ersten Seiten in sie verliebt habe. Der Einstieg in die Geschichte ist mir sehr leicht gefallen. Die Autorin verwendet einen sehr lockeren, aber auch bildgewaltigen Schreibstil. Nicht nur die verschiedenen Charaktere werden detailgenau beschrieben, auch die sizilianische Landschaft wird so genau wiedergegeben, dass die Mittelmeerstimmung förmlich zu spüren ist. Auch ein Nichtkenner bekommt dadurch einen sehr guten Eindruck und wird unweigerlich mitgerissen. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich Stella und Nicola vor mir, wie sie dort in dem kleinen Fischerdorf nahe Palermo aufwachsen und sich ihren Platz in der Gesellschaft suchen. Es passiert mir sehr selten, dass mir die Protagonisten nach so kurzer Zeit so sehr ans Herz wachsen. Aber auch die anderen Personen werden mit nicht weniger Liebe zum Detail beschrieben. Die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge und sind abwechselnd aus der Perspektive von Stella und Nicola geschrieben. Das Cover sieht wunderschön aus und spiegelt die türkisgrüne Farbe des Wassers an den Stränden Siziliens wider. Nachdem ich das Buch gelesen habe, weiß ich auch, warum die Muscheln, die Taue und die Seeigel auf dem Cover zu sehen sind. Der Bezug zum Inhalt des Buches ist somit also gegeben. Der am Anfang aufgebaute Spannungsbogen kann bis zum Schluss gehalten werden und ich habe mich zu keiner Zeit gelangweilt gefühlt. Ich war richtig traurig, als ich das Buch nach 512 Seiten beendet hatte. Ich hätte so gerne noch ein wenig mehr Zeit mit Stella und Nico verbracht. Glücklicherweise ist die Geschichte noch nicht ganz zu Ende erzählt und so warte ich gespannt auf den zweiten Teil vom “Sternenboot”. Dieses wunderschöne Buch hat bei mir sämtliche Emotionen hervorgebracht und ich bin froh, es in meine Finger bekommen zu haben. Es wird sicher nicht das letzte Buch von Stefanie Gerstenberger gewesen sein, das ich lesen werde.Fazit: Stefanie Gerstenberger hat einen hinreißenden Roman über zwei unterschiedliche Familiengeschichten über drei Generationen geschrieben. Das Buch hat mich von Anfang bis Ende in seinen Bann gezogen hat. Ich habe geschmunzelt, war erstaunt und habe mit den Protagonisten mitgetrauert. Eine ganz klare Leseempfehlung für “Das Sternenboot” und natürlich 5 von 5 Sternen.

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    • 3
  • Ich freue mich schon auf den 2. Teil

    Das Sternenboot
    robbylesegern

    robbylesegern

    22. May 2016 um 21:24

    Stefanie Gerstenberger ist ein Kind meiner Heimatstadt und ist es für mich fast eine Pflicht, ihre Bücher zu lesen. Doch diese Pflicht ist auch ein Vergnügen, wie bei ihrem letzten Roman " Das Sternenboot", dessen zweiter Teil noch in diesem Jahr erscheinen soll.Angesiedelt ist die Geschichte auf Sizilien kurz nach dem Krieg 1947. Am 1. April werden zeitgleich zwei Kinder geboren. Zum Einen Nikola, als Sohn eines Cababiniere und zum Zweiten Stelle, als dritte Tochter des Marchese , der adeligen Familie am Ort. Nikola ist das sehnlichst erwartete Kind des Polizisten und seiner Frau , der als Bereicherung der Familie angesehen wird. Stella dagegen ist die dritte Tochter des Marchese, der sich einen Sohn wünscht und so wird Stella von Anfang an von ihrer Mutter abgelehnt und wächst bei ihrer Großmutter auf. Bei de Lebenswege bis zu ihrem 18. Geburtstag werden in dieser Geschichte erzählt, Lebenswege, die immer mal wieder kreuzen und schließlich zusammen finden, denn Nikola ist von Anfang an in die starke und hübsche Stella verliebt, die ihn aber erst spät erhört.Dieses Buch ist ein schönes, aber auch kritisches Gesellschaftsbild der Sizilianer des kleinen Ortes Bellaforte. Der Leser verfolgt die Geschichten von Nikola und Stella, die in abwechselnden Kapiteln erzählt werden. Es entsteht ein Bild vom einfachen Leben der Bewohner dieses Ortes, dem Müßiggang der adeligen Familie und vom Vorgehen der Mafia, die auch Nikolas Vater ermordet. Stefanie Gerstenberger schreibt flüssig und sehr anschaulich, sodass gleich ein Bild des sonnenverwöhnten Sizilien vor dem Auge des Lesers entsteht. Aber auch die Figuren dieser Geschichte sind liebevoll gezeichnet und man begleitet sie als Leser sehr gern. Etwas Spannung und natürlich die Liebe spielen auch eine Rolle in diesem Buch, doch die Liebesgeschichte von Stella und Nikola beginnt erst ziemlich am Ende dieses Buches, das der erste Teil der Geschichte von Stella und Nikola ist.Ich freue mich schon jetzt auf den zweiten Teil dieser Geschichte und bin gespannt, wie es mit Stella und Nikola weitergeht

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  • Das Sternenboot - emotional und bewegend!

    Das Sternenboot
    92libero

    92libero

    16. May 2016 um 14:47

    Das Sternenboot Allgemeine Infos: Kategorie: Roman Titel - Das Sternenboot Autor/in - Stefanie Gerstenberger Verlag - Diana Verlag Preis 19.99 € Seiten: 512 ISBN: 978-3453291607 Buchgestaltung & Eindruck: Das Cover finde ich sehr ansprechend. Die Farben bilden eine schöne Harmonie. Zudem ist es sehr passend zur Beschreibung und zum Inhalt. Die Farb- Schrift- und Bildgestaltung passen wunderbar zusammen. Mir gefällt der Stil des Hintergrundes mit dem Seil und den Muscheln. Die Farben sehen sehr freundlich aus. Inhalt & eigene Meinung: Am 1. April 1947 wurden zwei Kinder in Palermo geboren. Ein Mädchen und ein Junge - sie haben nichts gemeinsam, außer dieselbe Hebamme. Dieses Buch handelt von der Geschichte der beiden. Eine emotionale und bewegende Erzählung! Mir gefällt der Schreibstil der Autorin, er ist locker und flüssig zu lesen. Vor allem durch die italienischen Wörter die oft mit Sizilien zutun haben, kam der sizilianische Flair gut rüber. Ich habe mich wie vor Ort gefühlt, auch weil die Umgebung schön beschrieben wurde, sowie auch die Charaktere - so lebendig und temperamentvoll. Die Kapitel waren so spannend geschrieben, das man am liebsten alle Kapitel, also das ganze Buch auf einmal lesen wollte. Insgesamt ist „Das Sternenboot“ eine schöne Geschichte, bestehend aus Liebe, Hoffnung, sizilianischem Flair, tragische Familiengeschichte und etwas Mafia. Dieses Buch gehört nun zu meinen Lieblingsbüchern und Stefanie Gerstenberger zu meinen Lieblingsautorinnen. Ich bin begeistert! Ich lese die Bücher von ihr so gerne - der Erzählstil, die Geschichten, aber auch weil sich die Handlungen oft in Sizilien abspielen. Sizilien > meine 2.Heimat! Ich selber bin Halbsizilianerin und besuche Nonna e Nonno dort.

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  • Sonniges Sizilien mit Schattenseiten

    Das Sternenboot
    Spatzi79

    Spatzi79

    06. November 2015 um 14:56

    Nicola und Stella kommen am selben Tag zur Welt. Doch die Vorzeichen ihrer Geburt und Kindheit könnten nicht unterschiedlicher sein. Nicola ist das absolute Wunschkind seiner Eltern und vervollständigt ihr Glück, obwohl sie nicht über große finanzielle Mittel verfügen. Stella hingegen ist die dritte Tochter, ihre adlige Mutter ist enttäuscht über eine weitere Tochter anstatt des ersehnten männlichen Erben und so lehnt sie das Kind von Anfang an ab. Die Autorin lässt uns Leser daran teilhaben, wie diese beiden Kinder aufwachsen, wie sich ihre Kindheit und Jugend entwickelt. Es dauert lange, bis sich ihre Wege kreuzen, obwohl die Geschichte in einem kleinen Ort auf Sizilien spielt, doch zu groß sind gerade hier die gesellschaftlichen Unterschiede zwischen dem Sohn eines Polizisten und der Tochter eines Grafen. Doch zeigt der Verlauf der Handlung von Anfang an deutlich, dass es nicht darum geht, über wie viel Geld oder Titel eine Familie verfügt, sondern dass die wahren Werte ganz woanders liegen und man Glück nicht kaufen kann. Der Leser begleitet Nicola und Stella, die es beide nicht leicht im Leben haben, denn beide Familien werden von Schicksalsschlägen getroffen. Die Romane der Autorin spielen immer wieder auf Sizilien und die Insel bietet wie gewohnt eine farbenprächtige, sonnige Kulisse. Dennoch werden auch die Schattenseiten nicht verschwiegen, ärmliche Verhältnisse auf dem Land, Unterdrückung der Frauen und vor allem die allgegenwärtige Mafia, gegen die sich kaum einer aufzulehnen wagt – und wer es doch tut, wird schnell und hart bestraft, so dass die Furcht immer größer wird und die meisten sich lieber weiter ducken und resignieren. Man merkt, dass die Autorin sich hier auskennt, Land und Leute sind wunderbar anschaulich beschrieben. Nicht nur die beiden Protagonisten, auch die meisten der Nebenfiguren standen mir während der Lektüre deutlich vor Augen und ich konnte ihr Handeln und Denken zwar nicht immer gutheißen oder persönlich nachvollziehen, aber dennoch war es für mich immer verständlich, warum die Figuren so handeln, wie sie es in der Geschichte tun. Das ist für mich ein großer Pluspunkt. Aus der Buchbeschreibung geht es nicht hervor, aber es handelt sich um den ersten Band eines Zweiteilers, die Geschichte von Nicola und Stella wird 2016 fortgesetzt. Mit diesem Wissen war ich mit dem etwas abrupten Ende versöhnt und freue mich darauf, nächstes Jahr weiterzulesen.

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  • Eine tiefgehende silzilianische Familiengeschichte

    Das Sternenboot
    Maerchenfee

    Maerchenfee

    Am 1. April 1947 werden Nicola und Maristella geboren. Ihr Geburtstag ist aber auch schon das einzige, was die beiden miteinander verbindet. Während Nico als absolutes Wunschkind bereits mit einem Lächeln zur Welt kommt, wird die arme Stella von ihrer Mutter keines Blickes gewürdigt. Die Mutter kann ihr die schwere Geburt nicht verzeihen und dass sie schon wieder ein Mädchen ist. Jetzt muß sie ihrem Mann (den sie verachtet) erneut so lange beiliegen, bis endlich ein Sohn gezeugt wird. Daher schiebt ihre Mutter Stella zu ihren Eltern und ihrer unehelichen Schwester ab. Aber dort bekommt sie wenigstens die Liebe, die ihr in ihrem Elternhaus versagt blieb. Ab jetzt beginnt für beide ein sehr schicksalhaftes Leben, was mich zutiefst berührt hat. Genauso wunderschön wie das Cover ist auch diese sizilianische Familiengeschichte. Mit großer Spannung habe ich das Leben der beiden verfolgt, und konnte es gar nicht erwarten, bis die beiden sich begegnen. Hier ist Stefanie Gerstenberger wirklich eine wundervolle Geschichte gelungen, die meine ganze Gefühlspalette beansprucht hat. Die Protagonisten sind so lebendig und authentisch, haben viel Tiefgang, dass ich oft das Gefühl hatte, selber ein Teil der Geschichte zu sein. Das Schicksal der beiden Kinder kann einen einfach nicht kalt lassen und ich habe mich oft gefragt, wie hartherzig kann eine Mutter sein? Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, mitreissend und sehr bildhaft. Ich hatte nicht nur das schönste Kopfkino sondern auch die tollsten Gerüche in der Nase. Nicos Tauchgänge wurden sehr lebhaft geschildert, dass ich gleich Lust verspürte, mir die geheimnisvolle Unterwasserwelt selber anzuschauen. Das Buch verbreitet einen ganz besonderen italienischen Flair. Ich konnte das Meer und das Salz riechen, spürte am Gaumen die wundervollen italienischen Gerichte und liebte die kurzen italienischen Sätze, die die Autorin öfters eingestreut hat. Ich finde diese Sprache einfach so schön und sie paßte ideal zu der Geschichte. Nach "Orangenmond" was ich ebenfalls mit großer Begeisterung gelesen habe, ist dies mein zweites 5 Sterne Buch der Autorin, was ich unbedingt weiterempfehlen möchte. Ganz besonders freut mich, dass es zu dieser Geschichte eine Fortsetzung geben wird. Bis dahin kann ich noch die anderen Werke der Autorin lesen, die bestimmt genauso schön sind, wie diese beiden Bücher.

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  • Das Sternenboot

    Das Sternenboot
    Klusi

    Klusi

    22. October 2015 um 22:33

    Nicola und Stella, die Hauptfiguren des Romans, kommen am gleichen Tag, dem 1. April 1947, zur Welt, doch während Flora und Tommaso, Nicolas Eltern, ihren kleinen Sohn mit Freude und sehr liebevoll empfangen, wird Stella in eine kalte Welt geboren, wo es von Seiten ihrer adligen Eltern keine Liebe für sie gibt. Ihre Mutter, unzufrieden mit ihrer Ehe und ihrem ganzen Leben, hatte alle Hoffnungen in die Geburt eines Sohnes gesetzt, aber es ist „nur“ ein drittes Mädchen geworden. Sehr bald kommt die Kleine in die Obhut ihrer Großeltern und ihrer Tante Assunta. Hier wächst sie, zusammen mit ihrem Cousin Lolò, in einer Atmosphäre von Zuneigung und Geborgenheit heran. Nico ist noch ein Kleinkind, als sein Vater, der Carabiniere, bei einem Einsatz auf mysteriöse Weise ums Leben kommt. Von da an gibt es für Flora nur noch ihren geliebten Sohn, dem sie all ihre Fürsorge angedeihen lässt. Dass er sich für das nahe Meer, fürs Schwimmen und Tauchen begeistert, kann sie gar nicht verstehen, es bereitet ihr eher Sorgen, denn ständig fürchtet sie, dass Nico etwas zustoßen könnte. Ihre erste Begegnung steht unter keinem guten Stern, denn Stella, mittlerweile von ihrer leiblichen Mutter in die Villa geholt und dort nur schikaniert, möchte fliehen und weiß nicht wie und wohin. Nico kann ihr nicht helfen, muss aber von da an ständig an das faszinierende Mädchen mit den traurigen Augen denken. Immer wenn sich die Aprilkinder treffen, kommt es zu irgendwelchen Missverständnissen, und Stella bemerkt nicht, dass sich Nico in sie verliebt hat. Doch der gibt nicht auf, obwohl alles gegen diese Verbindung spricht und seine Liebe hoffnungslos scheint. Wie es mit den beiden jungen Menschen weitergeht, darauf möchte ich hier gar nicht weiter eingehen, denn das muss man einfach selbst lesen! Ich habe alle bisher erschienenen Romane von Stefanie Gerstenberger gelesen, und sie haben mich alle fasziniert und begeistert. Auch bei diesem war es nicht anders. Ihr neues Werk spielt wieder in Italien, fällt aber ein wenig aus dem Rahmen, wenn man die anderen Bücher der Autorin kennt. Bisher spielten alle, mit diversen Rückblicken auf frühere Begebenheiten, größtenteils in der Gegenwart. „Das Sternenboot“ jedoch beginnt im Jahr 1947, in der Nachkriegszeit, und man verfolgt über die Jahre die Entwicklung der Protagonisten, wie sie langsam die Kinderschuhe abstreifen und zu jungen Erwachsenen werden. Wie die Autorin das Land und die Menschen schildert und ihre Geschichte erzählt, ist so lebendig und farbig, dass man sich fühlt, als wäre man mittendrin. Es ist diese ganz besondere Art, Dinge und Stimmungen zu beschreiben, immer mit kleinen italienischen Kommentaren versetzt, die die Atmosphäre so plastisch und authentisch werden lassen. Und dann gibt es auch die bedrohlichen Situationen, denn unter südlicher Sonne regiert die Mafia und versetzt die Menschen in Angst und Schrecken. Ist die Geschichte auch oft tiefgründig und ein wenig melancholisch, gibt es doch auch die humorvollen Momente, wo man diese ganz besondere italienische Lebensart und Leichtigkeit entdeckt. Dieser Roman duftet nach Meer und Zitronen, er atmet sizilianische Luft, er berührt und er hat Seele. Ich muss gestehen, dass mich besonders der letzte Satz der Geschichte stark beunruhigt hat, denn er sagt so vieles aus, und doch weiß man nicht, wie man ihn einordnen soll. Was es mit dieser Bemerkung auf sich hat, werden wir erst im zweiten Teil erfahren, den es laut Aussagen der Autorin im kommenden Jahr geben wird. Aber bis zu seinem Erscheinen ist noch eine lange Zeit des Hoffens und Bangens, so dass wir Leser noch gewaltig auf die Folter gespannt werden. Ich kann es kaum erwarten!

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