Stefanie Gerstenberger Oleanderregen

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Inhaltsangabe zu „Oleanderregen“ von Stefanie Gerstenberger

Eine faszinierende Geschichte, inspiriert von einem wahren Schicksal Als Valentina nach dem Tod ihres Vaters erfährt, dass ihre Cousine Irma in Wirklichkeit ihre Halbschwester ist, reist sie nach Sizilien. Doch bei ihrer Ankunft muss Valentina erfahren, dass Irma nach einer scheinbar harmlosen Operation im Koma liegt. So lernt sie ihre Verwandte Angelina kennen, die ihr eine bewegende Geschichte erzählt. Von einem Jungen, der ohne Beine geboren wurde und dank der Fürsorge seiner Mutter trotz allen Unglücks die Liebe fand. Diese Geschichte ist der Schlüssel zum Geheimnis der Familie ihres Vaters, und Valentina erkennt, dass sich jetzt auch ihr Leben ändern wird …

Solche Geschichten sind einfach nicht mein Geschmack

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Berührende Familiengeschichte, eingebettet in wunderschönen Landschaftsgemälden Siziliens, die aber auch die rauen Seiten nicht auslässt.

— KerstinSt
KerstinSt

Kommt bei weiten nicht an die vorherigen Bücher der Autorin ran. Trotz allem eine schöne Geschichte

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

eher schleppend geschrieben, als Fernwehstimmung

— cvcoconut
cvcoconut

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  • Leserunde zu "Piniensommer" von Stefanie Gerstenberger

    Piniensommer
    Diana_Verlag

    Diana_Verlag

    Liebe Liebesroman-begeisterte(!) LB-Leserinnen und LB-Leser,heute laden wir Euch ganz herzlich(!) zur Leserunde zum allerneuesten Roman von und mit Stefanie Gerstenberger ein: "Piniensommer" wird am 22. Mai erscheinen. Eine sizilianische Liebe voller Sehnsucht und Schmerz:Sizilien, 1965. Nicola und Stella sind 18 und lieben sich seit Kindertagen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoe-Taucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu. Stefanie Gerstenberger erzählt Euch zu "Piniensommer": „Auch diesem Roman liegt eine wahre Geschichte zu Grunde, die mich tief berührt hat. Viele Erzählungen, Fotos und persönliche Gegenstände brachten mich einer meiner Hauptfiguren so nahe, als hätte ich sie gekannt, auch wenn er schon über 40 Jahre in einer Grabkapelle ruht. Letzten Herbst habe ich Nicola besucht, ihm Blumen gebracht und mich bedankt. Ich habe Seekarten aus seinem alten Zimmer mit-nehmen dürfen, die bei mir zu Hause hängen, noch mit kleinen Eintragungen von seiner Hand! Man könnte meinen, ich bin ein bisschen in ihn verliebt.“ Eine Leseprobe findet Ihr hier.Wenn Ihr neugierig geworden seid (?) und die wahre, große sizilianische Liebesgeschichte von Nicola und Stella erfahren wollt - dann bewerbt Euch hier in den nächsten Tagen für die Leserunde mit Stefanie Gerstenberger. Achtung! Die Leserunde wird ca. an Pfingsten starten - bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr Euch ganz sicher seid, dass Ihr Anfang Juni Zeit für die Leserunde haben werdet, danke!Wir drücken Euch die Daumen und wünschen Euch viel Glück!Herzliche Grüße, Euer Diana Verlags-Team.

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  • Sizilien hautnah erleben

    Oleanderregen
    Eliza08

    Eliza08

    11. August 2013 um 17:34

    Valentina besucht mit ihrem Freund den Vater, um ihm zu sagen, dass die beiden zusammenziehen wollen. Doch das Treffen ändert alles, Valentinas Vater stirbt plötzlich und die Tochter kann nur tatenlos zusehen. Ihr Vater möchte in seiner Heimat Sizilien beerdigt werden. Kurz vor ihrem Abflug findet Valentina ein Testament ihres Vaters in dem von einer zweiten Tochter die Rede ist. Valentina ist schockiert. Sie hat eine Schwester? Als Valentina in Sizilien ankommt, nimmt sie die Familie ihres Vaters mit offenen Armen auf. Ihre Cousine, oder wenn ihr Vater recht hat, ihre Schwester Irma ist nach einer Blinddarm-OP ins Koma gefallen. Ihre Cousine Angelina erzählt ihr die Geschichte der Familie und Valentina taucht ein in eine ihr völlig fremde Welt. Stefanie Gerstenberger hat einen eindrucksvollen Roman geschrieben. Mit viel Erzähltalent und Feingefühl erzählt die Autorin eine beeindruckende Familiengeschichte, die unter die Haut geht. Selten habe ich eine Geschichte gelesen, die mich so berührt hat. Teilweise kam ich mir genauso wie Valentina vor, die unruhig auf ihrem Stuhl hin und her rutscht und möchte das Angelina endlich weitererzählt. Fein verwoben sind die beiden Geschichten und immer mehr kommt die Wahrheit ans Licht. Man versteht die Familie und ihre Mitglieder immer besser. Es geht um Werte wie Verantwortung, Ehrlichkeit und Familiensinn, aber natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz. Denn wenn Valentina ehrlich zu sich selber ist, dann gibt es da einen dunklen Fleck in ihrer Vergangenheit, der ihr immer noch das Leben schwer macht. Kann sie in Sizilien endlich die Vergangenheit hinter sich lassen und mit ihrer neuen Familie in eine neue hoffnungsvollere Zukunft gehen? Ein wunderschöner Sommerroman, perfekt zur Urlaubseinstimmung. Stefanie Gerstenberg ist für diesen Roman mit dem zweiten Platz beim DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet worden. (DeLiA = deutsche Liebesroman-Autoren)

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  • Meine Begeisterung hält sich sehr in Grenzen

    Oleanderregen
    LEXI

    LEXI

    22. July 2013 um 15:10

    "Oleanderregen" war als erstes Buch dieser Autorin eine Enttäuschung für mich. Sowohl die Ereignisse in der Vergangenheit, als auch jene in der Gegenwart, vermochten es nicht, mich zu fesseln. Langwierige Erklärungen, verwirrende Schilderungen seitens der sizilianischen Verwandtschaft, kaum ein Eintauchen in das Familienleben der Protagonistin Valentina. Ich hatte mir erwartet, ein wenig über die Beziehung zu ihrem Vater zu lesen, der im Grunde eine tragende Rolle in diesem Roman spielt. Doch der Vater, kaum dem Leser vorgestellt, stirbt bereits zu Beginn des Plots. Die langwierige "Enthüllung" der Geheimnisse der Vergangenheit kostete mich Ausdauer und Geduld ... ich war mehrfach versucht, das Buch endgültig zur Seite zu legen. Die flachen, wenig beeindruckenden Protagonisten trugen das ihre dazu bei, mir dieses Leseerlebnis zu vergällen ... und mehr als zwei Bewertungssterne kann ich für "Oleanderregen" wahrlich nicht vergeben. Sorry.

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  • Eher schleppend

    Oleanderregen
    cvcoconut

    cvcoconut

    22. July 2013 um 13:57

    So richtig beeindruckt hat mich dieses Buch nicht wirklich. Ein plötzlicher Tod in der Familie bringt Valentina dazu, zu ihren Wurzeln nach Sizilien zurück zukehren. Dort lernt sie die Geschichte der Familie und die Geheimnisse richtig kennen. Ich fand es alles etwas schleppend. Die Rituale und Mentalität der Menschen ist zwar ganz interessant, aber nicht wirklich fesselnd für mich. Es kommen zwar auch immer wieder ein paar Emotionen auf, aber die sind nur von kurzer Dauer. Ich habe mir etwas mehr versprochen von dem Buch.

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  • Rezension zu "Oleanderregen" von Stefanie Gerstenberger

    Oleanderregen
    silberfischchen68

    silberfischchen68

    28. December 2012 um 08:23

    Ein leiser Roman und teilweise auch unbequem...defintiv kein Kuschelroman, aber ergreifend und spannend erzählt. Das Schönste ist die Geschichte in der Geschichte, die Angelina über Pinu erzählt, dem Jungen, der ohne Beine und mit einer verkrüppelten Hand auf die Welt kam und den seine eigene Großmutter versuchte nach der Geburt zu töten, weil er der Familie ihrer Ansicht nach Schande brachte. Wenn ich sage ein leiser Roman, mag das nicht unbedingt damit in Einklang zu bringen sein, dass sich die Handlung innerhalb einer lauten, sizilianischen Großfamilie abspielt. Aber Dank der Autorin gibt es hier Nuancen. Sie umgeht das Klischee, das mit italienischen Familien einhergeht und zeigt dem Leser, dass es innerhalb dieser Familien, die auf Gedeih und Verderb zusammenhalten, auch verschiedene Charaktere gibt und auch leise Töne... und sehr viel (Aber-)Glauben. Mit seiner Geschichte gibt Pinu dem Leser (denn dieser Teil der Handlung ist wahr, Pinu gibt es wirklich) auch einiges zu Denken mit auf den Weg über das Glück und die Liebe. Großes Gefühlskino und absolut lesenswert - aber wer eine seichte Familienschmonzette erwartet, liegt hier daneben.

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  • Rezension zu "Oleanderregen" von Stefanie Gerstenberger

    Oleanderregen
    Fantasie_und_Träumerei

    Fantasie_und_Träumerei

    15. November 2012 um 16:11

    KLAPPENTEXT: Als Valentina nach dem Tod ihres Vaters erfährt, dass ihre Cousine Irma in Wahrheit ihre Halbschwester ist, reist sie nach Sizilien, um sie ausfindig zu machen. Mehr als zehn Jahre haben sich die beiden nicht gesehen, zu tief verletzte es Valentina, dass ihr damaliger Freund Max sie verließ, um mit Irma nach Palermo zu gehen. Doch bei ihrer Ankunft muss Valentina erfahren, dass Irma nach einer scheinbar harmlosen Operation im Koma liegt. Während Valentina noch fürchtet, Max wieder zu begegnen, lernt sie ihre Verwandte Angelina kennen. Diese erzählt ihr eine bewegende Geschichte: von einem Jungen, der ohne Beine geboren wurde und dank der Fürsorge seiner Mutter trotz allen Unglücks die Liebe fand. Diese Geschichte ist der Schlüssel zum Geheimnis der Familie ihres Vaters, und Valentina erkennt, dass sich jetzt auch ihr Leben ändern wird. AUTORIN: (Quelle: Diana) Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport, bis sie erkannte, dass sie keine Lehrerin werden wollte. Nach einem Wechsel in das Hotelfach lebte und arbeitete sie auf Elba und Sizilien, in der Karibik und in San Francisco. Während der folgenden Jahre als Requisiteurin für Film und Fernsehen musste sie viele Drehbücher lesen und begann selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" (Diana, 2009) wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein großer Erfolg , gefolgt von ihrem zweiten Roman "Magdalenas Garten" (Diana, 2010). Heute lebt sie mit ihrer Familie in Köln. EIGENE MEINUNG: Valentina hat schon viele Enttäuschungen erlebt. Immer wieder ist sie von Menschen, die sie geliebt hat, verlassen worden. Dies hat sie so sehr herunter gezogen, dass sie kaum noch jemandem trauen kann. Als ihr Vater plötzlich verstirbt, ist sie gezwungen in dessen Heimat Sizilien zu fliegen und dort ihre italienische Familie näher kennen zu lernen. Dies war eigentlich nicht geplant, Valentina wollte endlich die Unabhängigkeit vom väterlichen Haushalt anstreben. Gemeinsam mit ihrem Freund Eric hatte sie sich bereits eine Eigentumswohnung angeschaut. Eric ist die Figur der Geschichte, die mir am unsympathischsten ist. Er und Valentina stehen irgendwie in einem Kontrast zueinander, aber es gibt auch eine Art Verbindung zwischen ihnen. Während Valentina nichts von sich preis geben möchte, ihr Innerstes gut behütet, ist Eric als Arzt so zu sagen täglich damit konfrontiert in den Menschen hinein zu schauen. Allerdings nur auf physischer Ebene und so bleibt er für mich immer recht oberflächlich und egoistisch. Er hält Valentina bewusst klein, indem er ihr immer wieder Spitznamen gibt, die das Adjektiv "klein" als Beiwort tragen. Valentina ist schon deswegen eine sympathische Protagonistin, da sie nicht perfekt und somit sehr authentisch ist. Sie ist ein Mädchen von nebenan, dass sich mit Problemen herumschlägt, die viele andere Menschen auch haben. Am meisten Sorgen macht ihr die Liebe, die sie irgendwie verlernt hat und der sie größtes Misstrauen entgegen bringt. In Sizilien lernt sie nicht nur die Geschichte ihrer Familie kennen, sondern auch viel über sich selbst und vor allem etwas über die Liebe. Denn die lohnt sich immer. "Trau dich, es ist ein Risiko, aber ohne Liebe, ohne Trauer, ohne Schmerz ist das Leben nichts. Wenn du nichts fühlst bist du tot!" FAZIT: Gern lauscht man Stefanie Gerstenbergers Erzählungen, denn sie hat einen angenehmen Erzählton und die Gabe das Meer im Kopf des Leser rauschen zu lassen und den Duft des Oleanders ins Zimmer zu zaubern. Allerdings muss man auch ein wenig Geduld mitbringen, denn der Stammbaum der Vitales ist umfangreich, ebenso wie all die Geschichten, die sie erlebt haben und für diese sollte man sich eben ein wenig Zeit nehmen. Dennoch sind Valentinas italienische Verwandte eine Familie, mit der man sich gerne umgibt.

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  • Rezension zu "Oleanderregen" von Stefanie Gerstenberger

    Oleanderregen
    catbooks

    catbooks

    30. July 2012 um 20:51

    “Oleanderregen” ist mein ersten Buch der Autorin Stefanie Gerstenberger und ich freue mich sehr, dass ich angefangen habe eins ihrer Bücher zu lesen! :D Wir befinden uns in Sizilien, in der Heimat von Valentina Vitale, in die sie nach der Nachricht vom Tod ihres geliebten Vaters zurückreist. Sie wird sich dort u.a. um die Bestattung und die Erfüllung des Testaments kümmert. Außerdem macht sie sich auf die Suche nach Cousine Irma, die sie mehr als 10 Jahre nicht mehr gesehen hat. In einer sehr kurzen Zeit, kommt eine Menge auf Valentina zu, bei dem sie nicht sehr viel Zeit hat, um das aktuelle Geschehen zu verarbeiten. Als sie in Palermo angekommen ist, erfährt sie, dass ihre Cousine Irma kurzfristig operiert werden musste und nun im Koma liegt. Um ihr zu helfen, ist Valentina sofort bereit die kleine Sprachschule und Pension zu leiten und alle wichtigen Dinge rund um die Bestattung und Irmas Koma zu organisieren. Dabei ist ihre andere Cousine Angelina eine tatkräftige Unterstützung. In der Zeit auf Palermo lernt sie viel über ihre spannende, geheimnisvolle Familiengeschichte und viel über sich selbst, was in ihrem Leben wirklich elementar ist. Ich freue mich wirklich sehr eine Geschichte zu lesen, die in dem wunderschönen Italien spielt. Jedoch ist es ein Italien, besser gesagt Sizilien, das man nicht aus dem Fernsehen kennt, ohne Touristen und den gesamten Hotelhochburgen. Wir lernen ein sehr privates, natürliches Sizilien kennen, das auf mich einen sehr sympathischen und angenehmen Eindruck gemacht hat! Ich bin froh, dass Stefanie Gerstenberger sehr viel Wert auf die Beschreibung der Natur und Landschaft gelegt hat und gezeigt hat, denn diese sind für die Stimmung und Atmosphäre Gold wert! Neben der Natur, hat es mir sehr gut gefallen der Familiengeschichte und den -geheimnissen der Cousine Angelina zu lauschen. Sie hat eine ganz eigene, wundervolle Art zu Erzählen und versüßt sowohl Valentina als auch dem Leser den anstrengenden Alltag. Für Valentina ist die gemeinsame Zeit mit Angelina sehr kostbar. Sie lernt ihren geliebten Vater und ihre Familie, ihre italienischen Wurzeln, erneut kennen und lieben. Doch auf der Insel befindet sich ein junger Mann, der Valentina sehr am Herzen liegt. Auch wenn sie sich schon sehr, sehr lange nicht mehr gesehen haben, hat sie ihn auch nach dieser Ewigkeit nie vergessen können… Man merkt schnell, dass Valentina eine sehr gefühlvolle und liebevolle junge Frau, die ich sehr schnell in mein Herz geschlossen habe. Ich habe die gesamte Zeit mit ihr mit gefiebert und gehofft, dass das Schicksal auf ihrer Seite steht und sich alles zu ihrem Gunsten entscheiden wird. Das Cover zeigt einen Teil eines italienischen Hauses, dass das typische Flair sehr gut zur Geltung bringt. Ich habe mich sofort in das kleine Häuschen verliebt und es war mit der Grund dieses Buch überhaupt lesen zu wollen! ;) Fazit: Stefanie Gerstenberger hat mit “Oleanderregen” einen sehr rührenden, teilweise tragischen und gefühlvollen Familienroman gezaubert, der mir tolle Lesestunden bereitet hat. Man merkt sehr schnell mit welcher Leidenschaft die Autorin dieses Buch geschrieben hat und das Lesen hat mir einfach nur Spaß gemacht!

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  • Rezension zu "Oleanderregen" von Stefanie Gerstenberger

    Oleanderregen
    PrinzessinAnne

    PrinzessinAnne

    20. June 2012 um 20:52

    Worum geht es: Das Testament das Valentinas Vater hinterlässt, schockiert sie zutiefst. Nicht nur, dass sie mit dem plötzlichen Tod ihres Vaters fertig werden muss, nein jetzt erfährt sie nur wenige Tage nach dem Ableben ihren Vaters, dass sie noch eine Schwester haben soll mit der sie sich das Erbe teilen wird. Doch die geheimnisvolle Schwester ist nicht irgendwer, sondern Irma, ihre Cousine, die nach dem Verschwinden ihrer Mutter aus Sizilien nach Deutschland kam um Valentina und ihren Papa Enzo zu unterstützen. Um ihren Vater in der italienischen Heimat bestatten zu können, reist Valentina nach Sizilien und lernt ihre riesig große Verwandtschaft kennen. Nur Irma fehlt. Die einzige Frau die ihr vielleicht Antworten auf die brennenden Fragen geben könnte liegt im Koma.. Meine Meinung: Ich werde heute zu diesem Buch keine Sternbewertung abgeben, denn ich habe es jetzt auf Seite 224 abgebrochen. Es ist das erste Buch in diesem Jahr, das ich nicht zu Ende lese und dennoch möchte ich lieber gar keine Bewertung abgeben als nur 1 Stern oder dergleichen. Denn ich weiß natürlich nicht, ob es mich nicht doch noch in 50 Seiten gepackt hätte und ich schließlich eine relativ hohe Bewertung abgeben hätte. Deshalb heute nur meinen Eindruck vom Buch. Das Cover ist natürlich unglaublich schön, und auch der Klappentext und die bisherigen guten Bewertungen auf Amazon haben mich angesprochen. Alles in allem klingt es nach einer tragischen Familiengeschichte, und auf sowas steh ich ja manchmal echt, mit einer Priese Sommerfeeling. Ich hab mir entspannte aber schöne Lesestunden mit diesem Buch erhofft, und mir gewünscht mich nach Sizilien lesen zu können. Doch leider bin ich bis zu letzt überhaupt nicht in das Buch reingekommen. Es hat mich kein bisschen gereizt weiterzulesen, in der Bahn habe ich liebe die Leute beobachtet anstatt zu lesen - was quasi nie passiert - und hab ich dann gelesen, hat es mir keinen Spaß gemacht. Selbst für die paar 100 Seiten habe ich jetzt fast 1 Woche gebraucht, eine Zeit in der ich für gewöhnlich sonst 2 Bücher komplett lese. Der Schreibstil ist sehr flach, irgendwie nicht wirklich ausgefeilt und sprachlich nicht wirklich anspruchsvoll. Alles Dinge über die ich hinweg sehen könnte, aber auch die Handlung nimmt sich da nichts. Ebenfalls seeehr flach, sehr vorhersehbar und teilweise so unheimlich unrealistisch positiv und kitschig, dass ich dachte "Okay, ne. Das ist jetzt aber nicht ihr Ernst." Vielleicht war es einfach das falsche Buch zur falschen Zeit, aber trotzdem werde ich es nicht weiterlesen, nicht jetzt und nicht später, und mich einfach nur an dem schönen Cover erfreuen.

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  • Rezension zu "Oleanderregen" von Stefanie Gerstenberger

    Oleanderregen
    Klusi

    Klusi

    30. May 2012 um 10:08

    Nach dem plötzlichen Tod ihres Vaters reist Valentina nach Sizilien, denn sie muss sich um die Überführung des Leichnams kümmern. Enzo Vitale soll seine letzte Ruhestätte im Familiengrab finden. Sie weiß nur wenig von ihrer italienischen Familie, denn sie war bisher nur einmal in Camaro. Nur Irma, ihre zehn Jahre ältere Cousine, kennt sie besser, aus der Zeit, als diese in Deutschland bei ihnen lebte. Bei ihrer Ankunft in Palermo erfährt Valentina, dass Irma überstürzt operiert werden musste und nun im Koma liegt. In der folgenden Zeit, wo es viel zu erledigen und zu organisieren gibt, findet sie bei ihrer Cousine Angelina tatkräftige Unterstützung. Mit ihr führt sie lange Gespräche, während beide in der Klinik darauf warten, die immer noch bewusstlose Irma sehen zu dürfen. Dabei erfährt Valentina viel über die Familiengeschichte, über ihren Vater und über geheimnisvolle Verbindungen, und sie gewinnt überraschende Erkenntnisse. Hier, in der Heimat ihres Vaters, kann sie zu sich selbst finden und erkennt, was ihr wirklich wichtig im Leben ist. Auch Stefanie Gerstenbergers dritter Roman handelt zu meiner Freude in Italien, genau genommen auf Sizilien. Aus Valentinas Sicht lernt man das Land, die Menschen und ihre Mentalität ganz „privat“ kennen, fernab vom Touristenrummel. Besonders haben mir Cousine Angelinas Ausführungen zur Familiengeschichte gefallen. Ihren Hang zu einer leichten Dramatik und zu einem gewissen Mystizismus beim Erzählen habe ich mit einem Schmunzeln und Augenzwinkern wahrgenommen. Trotz mancher offensichtlicher Übertreibung ihrer älteren Verwandten ist es für Valentina sehr wichtig, was sie über ihren Vater, dessen Geschwister und das frühere Umfeld der Familie Vitale erfährt. Auch erhält sie hier, im Land, wo ihre Wurzeln liegen, die Möglichkeit, Erlebtes aus ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten und eigene Fehler wieder gut zu machen. Der Autorin ist eine großartige Familiengeschichte gelungen, die mich mit einigen interessanten und ausdrucksvollen Charakteren fesseln konnte. Die Romanfigur von Valentinas Onkel Pinu basiert auf einem wahren Schicksal, was mich ganz besonders berührt hat. Wer wissen möchte, was der Titel des Romans mit dem Inhalt zu tun hat, dem kann ich nur wärmstens empfehlen, das Buch zu lesen. Gerade wenn man Italien liebt, kann man sich dem Zauber dieser Erzählung nicht entziehen. Dieses Buch hat nicht nur einen Ehrenplatz in meinem Bücherregal gefunden, sondern seine Protagonisten, neben Valentina sind das besonders Angelina, Irma und Onkel Pinu, haben sich einen Fleck in meinem Herzen erobert. Eine besondere Erwähnung verdient auch der sehr gelungene, perfekt abgestimmte Einband. Hier ist das Flair Siziliens ganz bezaubernd eingefangen. Man möchte sich am liebsten auf einem der abgenutzten Stühle niederlassen, den Duft des Oleanders schnuppern und die besondere Stimmung auf sich wirken lassen.

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  • Rezension zu "Oleanderregen" von Stefanie Gerstenberger

    Oleanderregen
    robbylesegern

    robbylesegern

    05. May 2012 um 18:30

    Nach "Limonenhaus" und Magdalenas Garten" hat Stefanie Gerstenberger nun ihr drittes Buch geschrieben, "Oleanderregen".Vom "Limonenhaus"war ich sehr begeistert,"Magdalena Garten" konnte mich nicht so zu Begeisterungsstürmen hinreißen, dafür habe ich das neue Buch der Schriftstellerin mehr als genießen können. Italienische Lebensart, sizilianische Familiengeheimnisse und tragische Liebesgeschichten bestimmen diesen Roman, der der Autorin gut gelungen ist. Valentina, Tochter eines Sizilianers und einer deutschen Mutter, reist nach dem Tod ihres Vaters nach Sizilien, um "Enzo" in der Familiengruft beisetzen zu lassen und das Geheimnis um ihre Schwester Irma, von der sie erst im Testament erfahren hat,aufzuklären. Irma, die sie bisher immer für ihre Tante gehalten hat, liegt nach einer komplizierten Blinddarm-OP im Koma und so ist Valentina gezwungen noch weitere Zeit auf der Insel zu bleiben und Irmas Sprachenschule weiterzuleiten. Auch Max, ihre große Liebe, die aus tragischen Gründen zerbrach, trifft sie dort wieder.Eine Verwandte erzählt ihr, während sie darauf warten zu Irma gelassen zu werden, die Geschichten ihrer Familie, die Valentina kaum kennen lernen konnte, da ihre Mutter mit ihrer Verwandtschaft nichts zu tun haben wollte.Doch durch die Geschichten ihrer Verwandten und ihrer gefühlvollen Art miteinander umzugehen, lernt Valentina, dass nur die Liebe und der Zusammenhalt der Familie im Leben wichtig ist und sie kann endlich verzeihen und wichtige Entscheidungen treffen. Stefanie Gerstenberger muss eine große Leidenschaft für Sizilien hegen, denn ihre Beschreibung von Land und Leuten sind so leidenschaftlich und überzeugend, wie man es nur beschreiben kann, wenn man in dieses Land, Italien, verliebt ist. Auch die Beschreibungen des sizilianischen Lebens und die Wesensart der Bewohner dieser Insel gelingen ihr überzeugend. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht den Familiengeschichten zu folgen und mich auf den Sommer einzustimmen, der hoffentlich auch hier sommerliches Flair aufkommen lässt, wie es der Autorin mit diesem wunderschönen Buch gelungen ist.

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