Piniensommer

von Stefanie Gerstenberger 
4,2 Sterne bei48 Bewertungen
Piniensommer
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (38):
Klusis avatar

Wundervoll geschrieben, aber um einiges trauriger als die bisherigen Bücher der Autorin.

Kritisch (2):
Katjuschkas avatar

Kein leichter Sommerroman, da ausschließlich von Trauer geprägt. Nach einer wahren Geschichte, für mich aber unrealistisch.

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Inhaltsangabe zu "Piniensommer"

Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daransetzten, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453359369
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Diana
Erscheinungsdatum:10.04.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    SarahDenises avatar
    SarahDenisevor einem Monat
    Kurzmeinung: Ich hatte ein leichtes Sommerbuch erwartet, aber es ist leider sehr traurig und schwer teilweise... am Ende hat es mich aber noch gepackt
    Eine junge Liebe und ein geplantes Leben...

    In „Piniensommer“ lernen wir Stella und Nico gehen. Sie sind jung, verliebt und verlobt. Ihre Geschichte beginnt für uns im Jahr 1966. Ein Zeitalter in dem Korruption und die Mafia noch alltäglich sind und Frauen nicht wirklich etwas zu sagen haben und als „Gefallene“ gelten, sobald sie vor der einem Mann beiwohnen oder gar ein Kind kriegen.

    Mitten in diesem Zeitalter gilt selbst Stella als unehrenhaft, obwohl ihr schlimmes widerverfahren ist, aber Nico liebt sie von Herzen und ihm ist alles andere egal. Sie sind verlobt und glücklich und ein klein wenig „unehrenhaft“ für ihr Zeitalter ;-)

    Stella´s Familie ist froh über diese Verlobung und Nico´s Mutter akzeptiert sie einigermaßen. Auch wenn Stella von adeligem Blut ist, hat ihre Familie kein Geld und auch Nico lebt mit seiner Mutter bescheiden, aber alles soll sich ändern. Stella und Nico wollen Architektur studieren, heiraten, zusammen leben und die Familien vereinen. Das Studium ist insbesondere für Stelle enorm wichtig, da sie unbedingt Architektin werden will. Nico hingegen will lieber den ganzen Tag im Meer tauchen, aber Stella und ihrer Zukunft zu liebe will auch er studieren gehen.

    Beide schaffen es auf die Uni und ihr Leben als Studenten beginnt. Während Stella sich jedoch voll auf das Studium konzentrieren will, lässt sich Nico nur allzu gern ablenken. Er möchte in der korrupten Politik etwas ändern, die Welt bewegen und tauchen gehen. Nico liebt es ohne Sauerstoff tauchen zu gehen und die Stille des Meeres zu hören, doch genau das wird Nico eines Tages zum Verhängnis und Stella....

    Stella muss ihren Lebensplan überdenken.....


    Ich habe das Buch „Piniensommer“ durch das Bloggerportal lesen können (Vielen Dank!) und muss gestehen, dass ich bis zum letzten drittel echt Schwierigkeiten hatte in das Buch rein zukommen. Am Anfang war für mich alles sehr verworren und mir war auch gar nicht bewusst, dass das Buch im Jahr 1966 startet. Im Nachhinein habe ich gesehen, dass es bereits einen vorherigen Teil gab, der mit Stella und Nico zu tun hat, vielleicht hätte dieser mir beim Einstieg geholfen!?


    Nachdem ich mich in Stella´s Familienverhältnisse aber rein gefunden hatte, hatte mich das Buch irgendwie immer noch nicht abgeholt....


    Die Geschichte hat für mich irgendwie nicht an Fahrt aufgenommen und ich habe mich gefragt, wohin es noch führen mag. Als Stella einen weiteren Schicksalsschlag in ihrem jungen Leben verkraften muss tat sie mir unglaublich leid, aber eine bestimmte Wendung war dann doch sehr abzusehen...


    Dennoch, ab dem letzten Drittel hatte mich das Buch dann doch irgendwie gefangen. Ich fand Stella´s Entwicklung sehr interessant und auch, wie sich in einer Welt, in der Frauen eigentlich nichts zu sagen haben behauptet und die Familie wieder aufbaut!


    Ich habe bis zum Schluss gehofft, dass sie wieder glücklich wird und am Ende hat die Autorin mich doch kurz schockiert, weil ich plötzlich dachte das vorhersehbare und erhoffte Ende tritt doch nicht ein :-D


    Ihr merkt, was dieses Buch angeht bin ich ein wenig hin- und hergerissen. Am Ende fand ich es noch gut und das letzte Drittel hat das Buch gerettet.


    Aber zu 100 % konnte es mich leider nicht abholen.

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    xxxxxxs avatar
    xxxxxxvor 10 Monaten
    Stellas Leben und Liebe

    "Piniensommer" von Stefanie Gerstenberger erschien im Diana-Verlag. 


    Dieser Roman ist eigentlich Teil 2 von "Das Sternenboot", wo die Kindheit der Akteure beschrieben wird. 


    Hier machen Stella und Nico nun ihr Abitur und wollen Architektur studieren. Die Handlung spielt in den sechziger und siebziger Jahren in Palermo und Umgebung. 


    Stella ist fleißig und Nico hat nur sein Tauchen im Kopf. Mit der Enthaltsamkeit vor der Ehe nehmen sie es beide nicht zu genau. Sie wollen heiraten, doch dann passiert etwas Dramatisches. Wird Stella trotzdem noch glücklich? 


    Das Buch ist sehr spannend geschrieben und sehr dramatisch. Taschentücher bereitlegen. Leider fand ich es sehr lang mit seinen fast 450 Seiten. Teil 1 kenne ich leider auch nicht, aber es gibt Anspielungen darauf, denke ich.  


    Der Titel ist in Ordnung und das Cover finde ich ebenso gelungen. Die Farben gefallen mir, eine Orange. 



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    Klusis avatar
    Klusivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervoll geschrieben, aber um einiges trauriger als die bisherigen Bücher der Autorin.
    Piniensommer

    „Piniensommer“ ist die Fortsetzung zu „Das Sternenboot“, und auch wenn es sicher möglich ist, diesen zweiten Band einzeln zu lesen, so empfehle ich doch wärmstens, mit dem „Sternenboot“ zu beginnen, da man sich sonst um sehr viel Hintergrundwissen und um eine wunderbare (Vor-)Geschichte bringt. Als ich „Das Sternenboot“ gelesen habe, hat mich besonders der letzte Satz sehr beunruhigt, und meine Befürchtungen haben sich bewahrheitet, denn die Fortsetzung ist stellenweise sehr traurig. Die ganze Geschichte ist von ihrer Tendenz her sehr schwermütig angelegt. Es gibt aber durchaus auch glückliche Momente, und man kann insgesamt sagen, der Roman ist geradezu erfüllt von sehr starken Emotionen ganz unterschiedlicher Art. Man sollte sich von dem sommerlich, locker-leichten Cover und dem Titel nicht täuschen lassen, denn die Handlung des Romans, die übrigens auf einer wahren Geschichte aufbaut, ist äußerst tragisch.
    Stefanie Gerstenbergers Schreibstil ist sehr schön und für mich immer wieder etwas ganz Besonderes, denn sie drückt in ihren Beschreibungen sehr viel Gefühl aus und vermittelt einen starken Eindruck von der herrschenden Atmosphäre und auch von der Mentalität der Menschen, um die es geht. Wir finden uns in Süditalien wieder, wo die Familie nochmal einen ganz anderen Stellenwert hat als bei uns. Auch Nachbarschaftshilfe wird groß geschrieben. Man kümmert sich umeinander. Dieser besondere, starke Zusammenhalt kommt im Roman immer wieder gut zum Ausdruck.
    Auch in Moral- und Glaubensvorstellungen unterscheiden sich die Süditaliener sehr von uns nüchternen Deutschen, früher schon ebenso stark wie heute, denn hier konnte zur damaligen Zeit keiner seine Fehler oder „Fehltritte“ hinter Anonymität verstecken, sondern musste sich der Kritik der Öffentlichkeit stellen, was sicher nicht immer einfach war. Auch die Kommunikation mit Verstorbenen erscheint hier als etwas ganz Normales, was für den nüchternen Betrachter sicher gewöhnungsbedürftig ist.

    Ich habe auch diesen Fortsetzungsband um Stella und Nicola sehr genossen, schon der wunderbaren Beschreibungen wegen, auch wenn mich so manche Passage des Romans traurig gestimmt hat.
    Die Handlung bietet bis zuletzt immer wieder Überraschendes. Aufs Ende zu gibt es einige Gedankensprünge, die ein wenig irritierend erscheinen, aber wie Platzhalter wirken und Raum für die eigene Phantasie lassen. Auch wenn mir der erste Band ein klein wenig besser gefallen hat, so kann ich sagen, dass „Piniensommer“ eine gelungene Fortsetzung mit einem befriedigenden Abschluss der Geschichte darstellt. 

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    TigerBaabys avatar
    TigerBaabyvor einem Jahr
    EINE NETTE STORY

    ~ KLAPPENTEXT ~

    Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daran setzen, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stelle unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...


    ~ AUTORIN ~

    Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u.a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie zu schreiben. Ihr erstes Buch Das Limonenhaus wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von Magdalenas Garten, Oleanderregen, Orangenmond und Das Sternenboot. Die Autorin wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln. 



    ~ MEINUNG/ FAZIT ~


    Mein erstes Buch von Stefanie Gerstenberger. Ich muss leider gestehen ich habe mir vom Gesamtbild etwas mehr erhofft. Das Cover sowie auch der Klappentext haben mich angelächelt. Die Geschichte an sich fand ich vollkommen in Ordnung. Die Figuren waren auch recht sympathisch und man konnte auch in die Zeit um 1960/70 einsteigen und sehr gut sehen wie es damals in Italien (Sizilien) war. Ein Interessanter Einblick. Was mir einfach gefehlt hat: Das Buch hat mir die Emotionen nicht vermittelt, die ich mir gerne an gewissen Stellen des Buches gewünscht habe. Die Trauerphase hingegen kristallisierte sich hinaus. Ich weis nicht, ob es an mir selber gelegen hat. Ich würde das Buch daher eher auf etwas gelegentliches Stufen für zwischendurch. Ich werde es auf jeden Fall noch mit einem weiteren Buch der Autorin versuchen und bin gespannt, was mich erwarten wird.

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    Almeris avatar
    Almerivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Habe fast nur geheult. Schicksalschläge... Wahnsinn!
    Ein sehr emotionaler Liebesroman!

    Zu Beginn wird man wirklich wundervoll auf die Charaktere hingeführt und es ist eine Fortsetzung von Sternenboot. Aber es lies sich wunderbar auch ohne die Vorgeschichte lesen und ich bin sofort in die Handlung eingetaucht. Die ganze Geschichte spielt um 1960 in Sizilien ab. Ein wundervolles Ambiente wurde im Buch beschrieben. Das Meer und die Villa konnte ich mir sehr gut vorstellen. Man litt durchweg mit den unterschiedlichsten Buchdarstellern mit. Ein Buch das jeden emotional mitreissen wird. Das kann ich vielen versprechen. Es wurden wirklich viele Kriterien in das Buch eingebunden, die mir ein perfektes Lesehighlight gegeben haben wie: Freundschaft, Familie, Tod, Trauer, Schwangerschaft, Leiden, Glück, Adel, Landschaft … Es war einfach rundum spannend und mit vielen unterschiedlichen Gefühlslagen geschrieben worden. Absolute Lese- und Kaufempfehlung… 

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    Ninasan86s avatar
    Ninasan86vor einem Jahr
    Keine leichte Sommerlektüre, aber eine wunderbare Geschichte!

    Zum Inhalt:

    EINE SIZILIANISCHE LIEBE VOLLER SEHNSUCHT UND SCHMERZ

    Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...



    Über die Autorin

    Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von "Magdalenas Garten", "Oleanderregen", "Orangenmond" und "Das Sternenboot". Die Autorin wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.




    Mein Fazit und meine Rezension

    Wir steigen ein in ein Sizilien der 60er Jahre. Stella und Nicola kennen sich seit Kindertagen und immer mehr erwacht in beiden das Gefühl von Zuneigung, welches in Liebe mündet. Doch die beiden Liebenden haben es nicht leicht, denn zwei Familien agieren gegen sie und möchte sie auseinander reißen. So sehen sie sich nicht nur gegenüber der angespannten politischen Lage in ihrem Land und den normalen Probleme des Erwachsenwerdens gegenüber, sondern auch ihrer Familien. Und dann geschieht auch noch ein tragisches Unglück, das Stellas Leben aus den Fugen hebt ... 

    Stella ist eine junge Frau und wurde einst von ihrer Familie verstoßen. Ihre Tante hat sich ihrer angenommen und sie zu einer liebenvollen, aber auch starken Frau großgezogen. Stella weiß, was sie will und steht für ihre Rechte ein. 

    Dann gibt es da noch Nicola. Ein Draufgänger, der seinen Charme richtig einzusetzen weiß und dem die Schule eigentlich egal ist. Nicola ist das genaue Gegenteil von Stella - weswegen sich beide wohl so perfekt ergänzen. Beide haben sich nach der Schule für ein Studium der Architektur eingeschrieben und möchten damit beginnen, doch Nicola kommt immer wieder zu seiner Leidenschaft, das Apnoetauchen, zurück.

    Während der Geschichte erleben wir Leser, was es heißt, erwachsen zu werden, sich gegen seine eigene Familie zu stellen und trotzdem weiter seinen Träumen zu folgen. 

    Das Buch "Piniensommer" baut auf den ersten Band "Das Sternenboot" auf. Aber, keine Sorge! Auch, wenn ihr Band 1 nicht gelesen habt, könnt ihr sehr gut in Band 2 einsteigen! Ich selbst kenne Band 1 (leider) auch nicht, werde das aber zu gegebener Zeit definitiv ändern! Die Geschichte der beiden Liebenden Stella und Nicola hat mich zutiefst berührt. Stella ist eine junge Frau, die den Leser einfach mitreißen kann. Sie liebt, sie lacht, sie weint - sie lebt einfach und gibt niemals auf. 

    Nicola hingegen hätte ich gerne des Öfteren an den Schultern genommen und ihn ordentlich geschüttelt ... aber gut, er ist ein junger Mann, der sein Leben ebenfalls leben will, sich mehr auf sich selbst bezieht und seinen Charme einfach einzusetzen weiß. Ab und an habe ich mir gewünscht, dass Stella doch noch einen Anderen findet, doch, nachdem ich das Buch beendet habe, weiß ich, dass es keinen Besseren für sie gegeben hat! Stella und Nicola passen einfach zusammen, gehören zusammen und müssen zusammen sein. 

    Stefanie Gerstenberger hat mich mit ihrer Geschichte mit ins entfernte Sizilien vergangener Tage genommen. Ich habe viele wunderschöne Landschaften gesehen, die Mentalität der Sizilianer kennen gelernt und bin einer tragischen Liebe begegnet. Auch, wenn es sich letzten Endes um keine leichte Sommerlektüre handelt, so erleben wir einen wunderschönen Sommer - einen Sommer, den ich nur weiterempfehlen kann. (Im Übrigen: die erzählte Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, was das Ganze natürlich noch intensiver gestaltet!)

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    janakavor einem Jahr
    Kurzmeinung: kein leichter Sommerroman, sehr emotional und gefühlvoll
    kein leichter Sommerroman, sehr emotional und gefühlvoll

    "Piniensommer" vom Stefanie Gerstenberger ist der Nachfolgeband von "Sternenboot". Hier wird die Geschichte von Stella di Camaleo und Nicola Messina weitererzählt. Beide sind nun erwachsen und wollen Architektur studieren. Während Stella ihr Studium sehr ernst nimmt und mit vollem Elan dabei ist, geht t für Nicolas Herz das Apnoetauchen. Das Leben könnte so schön sein, wenn nicht das Schicksal erbarmungslos zuschlägt.

    Als ich das Buch zuerst in der Hand hatte, dachte ich, ich hätte es mit einem leichten und lockeren Sommerroman zu tun. Doch dieser Roman ist weder leicht noch locker, er ist sehr emotional und stimmt mich als Leser sehr nachdenklich. Aber gerade diese falschen Vorstellungen haben mir den Einstieg etwas schwer gemacht, erst nach etlichen Seiten konnte ich mich auf die Geschichte einlassen. Dann hat der Schreibstil gefesselt, er ist sehr emotional. Die anfängliche Melancholie hat mich gefangen genommen und nach und nach ist sie der Hoffnung und der Liebe gewichen. Das hat mir gut gefallen.

    Die Charaktere sind lebendig und so authentisch… erst nach dem Lesen, wurde mir klar, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Stella ist eine taffe Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie meistert ihr Schicksal, auch wenn sie oft damit hadert. Ihre Trauer ist sehr emotional und fühlbar, stellenweise konnte ich vor lauter Tränen nicht weiterlesen.

    Wer tragische Geschichten mit einem kleinen Happy End liebt, der ist hier genau richtig.
    Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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    Rori03s avatar
    Rori03vor einem Jahr
    Ein guter Abschluss

    Rezension zu "Piniensommer" 🌲🚤💖

    Immer noch heimlich treffen sich Nicola und Stella, da beide Familien versuchen, die beiden ausseinander zu halten. Wie immer treffen sie sich für einen Bootsausflug. Es ist, wie es immer ist, bis etwas schreckliches passiert. Stella ist am Boden zerstört genauso die Mutter von Nicola. Ein Wunder wird dennoch geschehen. Stella bricht ihr Studium ab, um sich vollkommen auf die Sache zu konzentrieren...


    Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl man einzelne Stellen vorher gesehen hat. Eine spezielle Familiengeschichte, die ein tolles Happy-End hat. Die ganze Geschichte hatte die ein oder andere Länge, die aber schnell wieder gelesen war. Eine Geschichte, die alles gegen die Gesetze, der damaligen Zeit, erzählt. Es stecken viele Emotionen in der Geschichte, die man auch gespürt hat. Die Tochter von Stella, verbindet Flora und Stella, mit Nicola. So entsteht eine schöne Schwiegermutter-Schwiegertochter-Beziehung. Die Grabkappelle ist ein wichtiges Projekt der ganzen Geschichte, die man sich gut vorstellen kann.


    Der Schreibstil hat mir, wie schon bei "Das Sternenboot" sehr gut gefallen. So geschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann. Immer wieder wurde Hintergrundwissen eingebaut, welche auf der waren Geschichte basiert und zu dieser Zeit passiert ist.


    Fazit: Ein guter Abschluss der beiden Bände, darum 4/5 Sternen.

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    detlef_knuts avatar
    detlef_knutvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Allen, die in der Literatur nach etwas Besonderem suchen, sei dieser Roman bestens empfohlen.
    Empfehlung und Gespräch mit Stefanie Gerstenberger

    PINIENSOMMER" ist ein Roman der sanften Töne. Seine Handlung, die auf wahren Begebenheiten fußt, liegt in der jüngeren Vergangenheit vor etwa fünfzig Jahren. Es geht um die Liebe, jedoch nicht nur. Die Liebesgeschichte drängt sich einem nicht auf. Aber sie ist stets präsent, weil sie die Grundlage allen Geschehens in diesem Roman bildet. In einer Familiengeschichte, die das Leben dreier Generationen beschreibt, muss es einfach auch um die Liebe gehen.

    Es sind die 1960 er Jahre auf Sizilien. Nicola und Stella verbindet eine tiefe Liebe. Nicolas Mutter hält nichts von seiner Verlobten Stella. Sie verhält sich kratzbürstig, zumal Stella zum „verarmten Adel" gehört, weil deren Familie wegen der Machtverhältnisse in der Region an Grund und Boden verloren hatte. Doch die beiden lassen sich davon nicht beeindrucken, sie wollen studieren und heiraten. Sie haben wie alle jungen Menschen Lust auf das Leben und die Zukunft. Und sie finden Mut zu Protesten gegen die bestehenden Machtverhältnisse, die von der Mafia, Aberglauben und Tradition geprägt sind. Wird ihnen das Leben dadurch schon schwer gemacht, ist ihnen auch das Glück nicht immer hold und es gilt, schwere Steine aus dem Weg zu räumen.

    Stefanie Gerstenberger hat einen beinahe historischen Roman geschaffen, der die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in einer Region und einer Zeit beschreibt, die fast schon wieder in Vergessenheit geraten sind. Sie kennt die Gegend in aller Vielfältigkeit und Detailliertheit, denn das fiktive Geschehen macht einen überaus authentischen Eindruck. Man fühlt sich in einen Landstrich versetzt, der einem aus Mafia-Filmen der 1970er Jahre bekannt war. Ich habe es genossen, die Menschen in diesen Romanen, ihre Lebensverhältnisse und Schicksale kennenzulernen. Diese Authentizität muss aber keinen verwundern, denn wie mir die Schriftstellerin verriet, hatte sie schon ein paar Sommer in Italien zugebracht und gearbeitet (unter anderem auf Elba), als ihr 1996 die Idee kam, einen Sprachkurs zu absolvieren. »Das erschien mir ganz nützlich, um mein bisheriges Straßenitalienisch grammatikalisch etwas aufzurüsten«, sagt sie. »Meine Wahl fiel auf Sizilien, das ich bis dahin noch nicht kannte. Mit Maria, der Besitzerin der Sprachschule, verstand ich mich sofort wunderbar und blieb für die nächsten Monate gleich dort. Ich war fasziniert von der Schönheit der Natur, zugleich aber abgestoßen von der brutalen Hässlichkeit, mit der der Mensch die Insel seit jeher erfolgreich verschandelt. Ich traf auf Leichtigkeit und Lebenslust, gepaart mit uraltem Aberglaube und der Tradition, zu schweigen und wegzuschauen.« Erst viel später kam sie darauf, diesen Zwiespalt in Geschichten zu packen. So entstand ihr erster Roman, "DAS LIMONENHAUS", der auf Begebenheiten beruht, die ihr die Inhaberin der Sprachschule erzählt hat. »Auch beim OLEANDERREGEN, dem STERNENBOOT und dem PINIENSOMMER war sie eine unendliche Quelle und machte mich mit Leuten bekannt, die dann zu meinen Hauptfiguren wurden«, erzählt mir die Autorin mit leuchtenden Augen.
    Da mich besonders die Konstellation von Region und Zeit des Romans interessierte, gab mir Stefanie Gerstenberger zur Entstehung von Figuren und Handlung bereitwillig Auskunft: »Da es sich um wahre Geschichten von realen Menschen handelt, musste ich über Handlungsort und Handlungszeit nicht nachdenken. Ich stellte mir wohl aber die Frage: Was übernehme ich, was lasse ich weg, was dichte ich dazu? Einiges musste ich abmildern und ändern, weil das Leseerlebnis sonst trauriger geworden wäre. Außerdem habe ich der Dramaturgie wegen einige Figuren erfunden. Das wahre Leben ist manchmal mitleidslos, es strotzt vor Zufällen und entbehrt jeder Logik. Das möchte man seinen LeserInnen nicht zumuten!
    Die Figur der Stella mit ihrem Optimismus und ihrer Kraft beim Anpacken hatte mich beim Lesen am meisten fasziniert. Deshalb frage ich: »Wird es eine Fortsetzung um die Architektin Stella geben?« »Nein. Ich finde, die Geschichte ist zur Genüge auserzählt. Zwei Teile waren sowieso nicht geplant. Doch als ich dem Diana-Verlag nach hundert geschriebenen Seiten mitteilte, dass die Fülle der Begebenheiten niemals in vierhundert Seiten passen werden, ohne sie zu verstümmeln., ließen sie mich (Dankeschön!) zwei Teile daraus machen!«  Es entstand „DAS STERNENBOOT" und „PINIENSOMMER". »Und ich bedanke mich für die informativen Antworten auf meine Fragen«, beschließe ich unser Gespräch.
    Allen, die in der Literatur nach etwas Besonderem suchen, sei dieser Roman bestens empfohlen.
    P.S.: Hinweis meinerseits an den Verlag. Titel und Cover mögen zwar zur Reihe der Gerstenberger-Romane passen, werden der Geschichte im Roman aber nicht gerecht.


    © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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    92liberos avatar
    92liberovor einem Jahr
    Eine Geschichte voller Tragik und Hoffnung

    Cover:
    Da es sich um den zweiten Band handelt, finde ich die Covergestaltung zu Piniensommer nur mäßig gelungen. Wo ist das Meer geblieben?

    Das Sternenboot-Cover passt exzellent zu Sizilien und dem erzählten Inhalt - daher hätte ich mir für diesen Teil etwas ähnliches gewünscht. Einen gewissen Wiedererkennungswert. (übrigens war ich schon länger auf der Suche nach dem 2. Teil. Habe es nur durch Zufall gefunden. Hätte das Cover eine Ähnlichkeit gehabt, wäre mit vielleicht aufgefallen.)

    Wenn ich Piniensommer alleine betrachte, finde ich die Farbgebung und Bildgestaltung sehr gelungen. In der Geschichte kommt Pinie/Pinienkerne vor, aber meiner Meinung nach steht dies nicht im Vordergrund wie andere Gegebenheiten.

    Was mit gut gefällt ist, das der Buchtitel und der Name von der Autorin im Hardcover geprägt sind. Gelb- und blautöne sind kontrastreich und wirken sommerlich.


    Inhalt und eigene Meinung:

    Piniensommer, geschrieben von Stefanie Gerstenberger ist der zweite Teil dieser Reihe.

    Sternenboot ist der erste Teil und mir sehr gefallen, daher habe ich mich auch sehr gefreut das ein weiteres Buch dazu erscheint.


    Die Geschichte von Stella&Nicola wird weitererzählt - die beiden Protagonisten lieben sich sehr und sind mittlerweile verlobt. Sie treffen sich immer heimlich und genießen diese Zeit sehr. Sie schreiben ihre Abschlussarbeiten und beginnen bald darauf ihr Studium in Palermo. Stella bemüht sich sehr für ihr Studium aber Nicola muss immer wieder von ihr angetrieben werden.
    Eine große Leidenschaft von Nicola ist das Apnoetauchen, er liebt die Tiefe, die Fische, das MEER.

    Neben dem tauchen gründet Nicola noch einen nicht ganz legalen Radiosender. Er will den Menschen klar machen, was die Mafia alles anstellt und schon schlimmes gemacht hat.

    Außerdem erfährt man auch das Stellas Schwestern wieder in die Villa zurückkehren - was Stella und ihre Familie zunächst verhindern möchten.

    Mit ihrem Vater versteht sie sich nun besser, allerdings erst nachdem, ihre Mutter verstorben ist.



    Im Verlauf der Geschichte schlägt das Schicksal zu, es passiert etwas, das alles verändert ...



    Die Charaktere sind wieder sehr schön beschrieben und alle haben ihre eigene Art und Weise. Alle individuell.

    Der Schreib- und Erzählstil ist klasse und daher ist mir der Einstig in die Geschichte einfach gefallen. Wie auch beim Sternenboot, schafft Sie eine tolle Atmosphäre. Die Umgebung, Landschaft, sizilianische Spezialitäten, Charaktere uvm. - alles sehr bildhaft beschrieben.

    In dieser Zeit der 60er Jahre war es nicht einfach für ein Paar - so einfach lieben und treffen durften sie sich nicht.



    Auch wenn man dieses Buch alleine lesen kann, empfehle ich beide Bücher zu lesen. Insgesamt hat mir das erste auch besser gefallen.


    Fazit:
    Diese Geschichte ist wunderbar erzählt. Sie fesselt, ist emotional und sehr traurig. Eine Geschichte voller Tragik und Hoffnung. Eine wahre Geschichte.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Diana_Verlags avatar
    Liebe Liebesroman-begeisterte(!) LB-Leserinnen und LB-Leser,
    heute laden wir Euch ganz herzlich(!) zur Leserunde zum allerneuesten Roman von und mit Stefanie Gerstenberger ein: "Piniensommer" wird am 22. Mai erscheinen. 

    Eine sizilianische Liebe voller Sehnsucht und Schmerz:Sizilien, 1965. Nicola und Stella sind 18 und lieben sich seit Kindertagen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoe-Taucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu. 
    Stefanie Gerstenberger erzählt Euch zu "Piniensommer": „Auch diesem Roman liegt eine wahre Geschichte zu Grunde, die mich tief berührt hat. Viele Erzählungen, Fotos und persönliche Gegenstände brachten mich einer meiner Hauptfiguren so nahe, als hätte ich sie gekannt, auch wenn er schon über 40 Jahre in einer Grabkapelle ruht. Letzten Herbst habe ich Nicola besucht, ihm Blumen gebracht und mich bedankt. Ich habe Seekarten aus seinem alten Zimmer mit-nehmen dürfen, die bei mir zu Hause hängen, noch mit kleinen Eintragungen von seiner Hand! Man könnte meinen, ich bin ein bisschen in ihn verliebt.“

    Eine Leseprobe findet Ihr hier.
    Wenn Ihr neugierig geworden seid (?) und die wahre, große sizilianische Liebesgeschichte von Nicola und Stella erfahren wollt - dann bewerbt Euch hier in den nächsten Tagen für die Leserunde mit Stefanie Gerstenberger. Achtung! Die Leserunde wird ca. an Pfingsten starten - bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr Euch ganz sicher seid, dass Ihr Anfang Juni Zeit für die Leserunde haben werdet, danke!
    Wir drücken Euch die Daumen und wünschen Euch viel Glück!Herzliche Grüße, Euer Diana Verlags-Team.


    Benundtimsmamas avatar
    Letzter Beitrag von  Benundtimsmamavor einem Jahr
    Danke, Sabrina <3.
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