Stefanie Gerstenberger Piniensommer

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Inhaltsangabe zu „Piniensommer“ von Stefanie Gerstenberger

Eine sizilianische Liebe voller Sehnsucht und Schmerz Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daran setzten, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...

Habe fast nur geheult. Schicksalschläge... Wahnsinn!

— Almeri

kein leichter Sommerroman, sehr emotional und gefühlvoll

— janaka

Allen, die in der Literatur nach etwas Besonderem suchen, sei dieser Roman bestens empfohlen.

— detlef_knut

Ein wunderbar gefühlvoller Roman über die Kraft der Liebe, die einem in Zeiten der Trauer Trost und Hoffnung spenden kann!

— LaSonrisa

Tief bewegend und voller Emotionen

— tardy

Unendlich traurig, herzzerreißend schön!

— Monika58097

Nichts für zwischendurch - nach einer wahren Begebenheit

— malo2105

Nicht wie erwartet. Kein leichter Sommerroman, da zu sehr von Trauer geprägt. Nach einer wahren Geschichte.

— Katjuschka

So ein wunderschöner, gefühlvoller Roman. Ich bin noch ganz verzaubert

— Lesemama

Wertvolle wahre Geschichte für empathische Menschen, welche offen fürs Leben und Sterben sind…

— Minangel

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  • EINE NETTE STORY

    Piniensommer

    TigerBaaby

    18. October 2017 um 12:58

    ~ KLAPPENTEXT ~Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles daran setzen, ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stelle unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Meerestiefen vor der sizilianischen Küste hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...~ AUTORIN ~Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u.a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie zu schreiben. Ihr erstes Buch Das Limonenhaus wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von Magdalenas Garten, Oleanderregen, Orangenmond und Das Sternenboot. Die Autorin wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln. ~ MEINUNG/ FAZIT ~Mein erstes Buch von Stefanie Gerstenberger. Ich muss leider gestehen ich habe mir vom Gesamtbild etwas mehr erhofft. Das Cover sowie auch der Klappentext haben mich angelächelt. Die Geschichte an sich fand ich vollkommen in Ordnung. Die Figuren waren auch recht sympathisch und man konnte auch in die Zeit um 1960/70 einsteigen und sehr gut sehen wie es damals in Italien (Sizilien) war. Ein Interessanter Einblick. Was mir einfach gefehlt hat: Das Buch hat mir die Emotionen nicht vermittelt, die ich mir gerne an gewissen Stellen des Buches gewünscht habe. Die Trauerphase hingegen kristallisierte sich hinaus. Ich weis nicht, ob es an mir selber gelegen hat. Ich würde das Buch daher eher auf etwas gelegentliches Stufen für zwischendurch. Ich werde es auf jeden Fall noch mit einem weiteren Buch der Autorin versuchen und bin gespannt, was mich erwarten wird.

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  • Ein sehr emotionaler Liebesroman!

    Piniensommer

    Almeri

    09. August 2017 um 13:56

    Zu Beginn wird man wirklich wundervoll auf die Charaktere hingeführt und es ist eine Fortsetzung von Sternenboot. Aber es lies sich wunderbar auch ohne die Vorgeschichte lesen und ich bin sofort in die Handlung eingetaucht. Die ganze Geschichte spielt um 1960 in Sizilien ab. Ein wundervolles Ambiente wurde im Buch beschrieben. Das Meer und die Villa konnte ich mir sehr gut vorstellen. Man litt durchweg mit den unterschiedlichsten Buchdarstellern mit. Ein Buch das jeden emotional mitreissen wird. Das kann ich vielen versprechen. Es wurden wirklich viele Kriterien in das Buch eingebunden, die mir ein perfektes Lesehighlight gegeben haben wie: Freundschaft, Familie, Tod, Trauer, Schwangerschaft, Leiden, Glück, Adel, Landschaft … Es war einfach rundum spannend und mit vielen unterschiedlichen Gefühlslagen geschrieben worden. Absolute Lese- und Kaufempfehlung… 

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  • Keine leichte Sommerlektüre, aber eine wunderbare Geschichte!

    Piniensommer

    Ninasan86

    30. July 2017 um 12:54

    Zum Inhalt:EINE SIZILIANISCHE LIEBE VOLLER SEHNSUCHT UND SCHMERZStella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ...Über die Autorin: Stefanie Gerstenberger, 1965 in Osnabrück geboren, studierte Deutsch und Sport. Sie wechselte ins Hotelfach, lebte und arbeitete u. a. auf Elba und Sizilien. Nach einigen Jahren als Requisiteurin für Film und Fernsehen begann sie selbst zu schreiben. Ihr erster Roman "Das Limonenhaus" wurde von der Presse hoch gelobt und auf Anhieb ein Bestseller, gefolgt von "Magdalenas Garten", "Oleanderregen", "Orangenmond" und "Das Sternenboot". Die Autorin wurde mit dem DeLiA-Literaturpreis ausgezeichnet und lebt mit ihrer Familie in Köln.Mein Fazit und meine Rezension: Wir steigen ein in ein Sizilien der 60er Jahre. Stella und Nicola kennen sich seit Kindertagen und immer mehr erwacht in beiden das Gefühl von Zuneigung, welches in Liebe mündet. Doch die beiden Liebenden haben es nicht leicht, denn zwei Familien agieren gegen sie und möchte sie auseinander reißen. So sehen sie sich nicht nur gegenüber der angespannten politischen Lage in ihrem Land und den normalen Probleme des Erwachsenwerdens gegenüber, sondern auch ihrer Familien. Und dann geschieht auch noch ein tragisches Unglück, das Stellas Leben aus den Fugen hebt ... Stella ist eine junge Frau und wurde einst von ihrer Familie verstoßen. Ihre Tante hat sich ihrer angenommen und sie zu einer liebenvollen, aber auch starken Frau großgezogen. Stella weiß, was sie will und steht für ihre Rechte ein. Dann gibt es da noch Nicola. Ein Draufgänger, der seinen Charme richtig einzusetzen weiß und dem die Schule eigentlich egal ist. Nicola ist das genaue Gegenteil von Stella - weswegen sich beide wohl so perfekt ergänzen. Beide haben sich nach der Schule für ein Studium der Architektur eingeschrieben und möchten damit beginnen, doch Nicola kommt immer wieder zu seiner Leidenschaft, das Apnoetauchen, zurück.Während der Geschichte erleben wir Leser, was es heißt, erwachsen zu werden, sich gegen seine eigene Familie zu stellen und trotzdem weiter seinen Träumen zu folgen. Das Buch "Piniensommer" baut auf den ersten Band "Das Sternenboot" auf. Aber, keine Sorge! Auch, wenn ihr Band 1 nicht gelesen habt, könnt ihr sehr gut in Band 2 einsteigen! Ich selbst kenne Band 1 (leider) auch nicht, werde das aber zu gegebener Zeit definitiv ändern! Die Geschichte der beiden Liebenden Stella und Nicola hat mich zutiefst berührt. Stella ist eine junge Frau, die den Leser einfach mitreißen kann. Sie liebt, sie lacht, sie weint - sie lebt einfach und gibt niemals auf. Nicola hingegen hätte ich gerne des Öfteren an den Schultern genommen und ihn ordentlich geschüttelt ... aber gut, er ist ein junger Mann, der sein Leben ebenfalls leben will, sich mehr auf sich selbst bezieht und seinen Charme einfach einzusetzen weiß. Ab und an habe ich mir gewünscht, dass Stella doch noch einen Anderen findet, doch, nachdem ich das Buch beendet habe, weiß ich, dass es keinen Besseren für sie gegeben hat! Stella und Nicola passen einfach zusammen, gehören zusammen und müssen zusammen sein. Stefanie Gerstenberger hat mich mit ihrer Geschichte mit ins entfernte Sizilien vergangener Tage genommen. Ich habe viele wunderschöne Landschaften gesehen, die Mentalität der Sizilianer kennen gelernt und bin einer tragischen Liebe begegnet. Auch, wenn es sich letzten Endes um keine leichte Sommerlektüre handelt, so erleben wir einen wunderschönen Sommer - einen Sommer, den ich nur weiterempfehlen kann. (Im Übrigen: die erzählte Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, was das Ganze natürlich noch intensiver gestaltet!)

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  • kein leichter Sommerroman, sehr emotional und gefühlvoll

    Piniensommer

    janaka

    24. July 2017 um 20:45

    "Piniensommer" vom Stefanie Gerstenberger ist der Nachfolgeband von "Sternenboot". Hier wird die Geschichte von Stella di Camaleo und Nicola Messina weitererzählt. Beide sind nun erwachsen und wollen Architektur studieren. Während Stella ihr Studium sehr ernst nimmt und mit vollem Elan dabei ist, geht t für Nicolas Herz das Apnoetauchen. Das Leben könnte so schön sein, wenn nicht das Schicksal erbarmungslos zuschlägt.Als ich das Buch zuerst in der Hand hatte, dachte ich, ich hätte es mit einem leichten und lockeren Sommerroman zu tun. Doch dieser Roman ist weder leicht noch locker, er ist sehr emotional und stimmt mich als Leser sehr nachdenklich. Aber gerade diese falschen Vorstellungen haben mir den Einstieg etwas schwer gemacht, erst nach etlichen Seiten konnte ich mich auf die Geschichte einlassen. Dann hat der Schreibstil gefesselt, er ist sehr emotional. Die anfängliche Melancholie hat mich gefangen genommen und nach und nach ist sie der Hoffnung und der Liebe gewichen. Das hat mir gut gefallen.Die Charaktere sind lebendig und so authentisch… erst nach dem Lesen, wurde mir klar, dass es sich um eine wahre Geschichte handelt. Stella ist eine taffe Frau, die mit beiden Beinen im Leben steht. Sie meistert ihr Schicksal, auch wenn sie oft damit hadert. Ihre Trauer ist sehr emotional und fühlbar, stellenweise konnte ich vor lauter Tränen nicht weiterlesen.Wer tragische Geschichten mit einem kleinen Happy End liebt, der ist hier genau richtig.Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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  • Ein guter Abschluss

    Piniensommer

    Rori03

    16. July 2017 um 17:49

    Rezension zu "Piniensommer" 🌲🚤💖 Immer noch heimlich treffen sich Nicola und Stella, da beide Familien versuchen, die beiden ausseinander zu halten. Wie immer treffen sie sich für einen Bootsausflug. Es ist, wie es immer ist, bis etwas schreckliches passiert. Stella ist am Boden zerstört genauso die Mutter von Nicola. Ein Wunder wird dennoch geschehen. Stella bricht ihr Studium ab, um sich vollkommen auf die Sache zu konzentrieren... Mir hat das Buch gut gefallen, obwohl man einzelne Stellen vorher gesehen hat. Eine spezielle Familiengeschichte, die ein tolles Happy-End hat. Die ganze Geschichte hatte die ein oder andere Länge, die aber schnell wieder gelesen war. Eine Geschichte, die alles gegen die Gesetze, der damaligen Zeit, erzählt. Es stecken viele Emotionen in der Geschichte, die man auch gespürt hat. Die Tochter von Stella, verbindet Flora und Stella, mit Nicola. So entsteht eine schöne Schwiegermutter-Schwiegertochter-Beziehung. Die Grabkappelle ist ein wichtiges Projekt der ganzen Geschichte, die man sich gut vorstellen kann. Der Schreibstil hat mir, wie schon bei "Das Sternenboot" sehr gut gefallen. So geschrieben, dass man sich alles gut vorstellen kann. Immer wieder wurde Hintergrundwissen eingebaut, welche auf der waren Geschichte basiert und zu dieser Zeit passiert ist. Fazit: Ein guter Abschluss der beiden Bände, darum 4/5 Sternen.

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  • Empfehlung und Gespräch mit Stefanie Gerstenberger

    Piniensommer

    detlef_knut

    06. July 2017 um 09:38

    „PINIENSOMMER" ist ein Roman der sanften Töne. Seine Handlung, die auf wahren Begebenheiten fußt, liegt in der jüngeren Vergangenheit vor etwa fünfzig Jahren. Es geht um die Liebe, jedoch nicht nur. Die Liebesgeschichte drängt sich einem nicht auf. Aber sie ist stets präsent, weil sie die Grundlage allen Geschehens in diesem Roman bildet. In einer Familiengeschichte, die das Leben dreier Generationen beschreibt, muss es einfach auch um die Liebe gehen. Es sind die 1960 er Jahre auf Sizilien. Nicola und Stella verbindet eine tiefe Liebe. Nicolas Mutter hält nichts von seiner Verlobten Stella. Sie verhält sich kratzbürstig, zumal Stella zum „verarmten Adel" gehört, weil deren Familie wegen der Machtverhältnisse in der Region an Grund und Boden verloren hatte. Doch die beiden lassen sich davon nicht beeindrucken, sie wollen studieren und heiraten. Sie haben wie alle jungen Menschen Lust auf das Leben und die Zukunft. Und sie finden Mut zu Protesten gegen die bestehenden Machtverhältnisse, die von der Mafia, Aberglauben und Tradition geprägt sind. Wird ihnen das Leben dadurch schon schwer gemacht, ist ihnen auch das Glück nicht immer hold und es gilt, schwere Steine aus dem Weg zu räumen. Stefanie Gerstenberger hat einen beinahe historischen Roman geschaffen, der die gesellschaftlichen und sozialen Verhältnisse in einer Region und einer Zeit beschreibt, die fast schon wieder in Vergessenheit geraten sind. Sie kennt die Gegend in aller Vielfältigkeit und Detailliertheit, denn das fiktive Geschehen macht einen überaus authentischen Eindruck. Man fühlt sich in einen Landstrich versetzt, der einem aus Mafia-Filmen der 1970er Jahre bekannt war. Ich habe es genossen, die Menschen in diesen Romanen, ihre Lebensverhältnisse und Schicksale kennenzulernen. Diese Authentizität muss aber keinen verwundern, denn wie mir die Schriftstellerin verriet, hatte sie schon ein paar Sommer in Italien zugebracht und gearbeitet (unter anderem auf Elba), als ihr 1996 die Idee kam, einen Sprachkurs zu absolvieren. »Das erschien mir ganz nützlich, um mein bisheriges Straßenitalienisch grammatikalisch etwas aufzurüsten«, sagt sie. »Meine Wahl fiel auf Sizilien, das ich bis dahin noch nicht kannte. Mit Maria, der Besitzerin der Sprachschule, verstand ich mich sofort wunderbar und blieb für die nächsten Monate gleich dort. Ich war fasziniert von der Schönheit der Natur, zugleich aber abgestoßen von der brutalen Hässlichkeit, mit der der Mensch die Insel seit jeher erfolgreich verschandelt. Ich traf auf Leichtigkeit und Lebenslust, gepaart mit uraltem Aberglaube und der Tradition, zu schweigen und wegzuschauen.« Erst viel später kam sie darauf, diesen Zwiespalt in Geschichten zu packen. So entstand ihr erster Roman, "DAS LIMONENHAUS", der auf Begebenheiten beruht, die ihr die Inhaberin der Sprachschule erzählt hat. »Auch beim OLEANDERREGEN, dem STERNENBOOT und dem PINIENSOMMER war sie eine unendliche Quelle und machte mich mit Leuten bekannt, die dann zu meinen Hauptfiguren wurden«, erzählt mir die Autorin mit leuchtenden Augen. Da mich besonders die Konstellation von Region und Zeit des Romans interessierte, gab mir Stefanie Gerstenberger zur Entstehung von Figuren und Handlung bereitwillig Auskunft: »Da es sich um wahre Geschichten von realen Menschen handelt, musste ich über Handlungsort und Handlungszeit nicht nachdenken. Ich stellte mir wohl aber die Frage: Was übernehme ich, was lasse ich weg, was dichte ich dazu? Einiges musste ich abmildern und ändern, weil das Leseerlebnis sonst trauriger geworden wäre. Außerdem habe ich der Dramaturgie wegen einige Figuren erfunden. Das wahre Leben ist manchmal mitleidslos, es strotzt vor Zufällen und entbehrt jeder Logik. Das möchte man seinen LeserInnen nicht zumuten! Die Figur der Stella mit ihrem Optimismus und ihrer Kraft beim Anpacken hatte mich beim Lesen am meisten fasziniert. Deshalb frage ich: »Wird es eine Fortsetzung um die Architektin Stella geben?« »Nein. Ich finde, die Geschichte ist zur Genüge auserzählt. Zwei Teile waren sowieso nicht geplant. Doch als ich dem Diana-Verlag nach hundert geschriebenen Seiten mitteilte, dass die Fülle der Begebenheiten niemals in vierhundert Seiten passen werden, ohne sie zu verstümmeln., ließen sie mich (Dankeschön!) zwei Teile daraus machen!«  Es entstand „DAS STERNENBOOT" und „PINIENSOMMER". »Und ich bedanke mich für die informativen Antworten auf meine Fragen«, beschließe ich unser Gespräch. Allen, die in der Literatur nach etwas Besonderem suchen, sei dieser Roman bestens empfohlen. P.S.: Hinweis meinerseits an den Verlag. Titel und Cover mögen zwar zur Reihe der Gerstenberger-Romane passen, werden der Geschichte im Roman aber nicht gerecht. © Detlef Knut, Düsseldorf 2017

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  • Eine Geschichte voller Tragik und Hoffnung

    Piniensommer

    92libero

    02. July 2017 um 22:16

    Cover:Da es sich um den zweiten Band handelt, finde ich die Covergestaltung zu Piniensommer nur mäßig gelungen. Wo ist das Meer geblieben?Das Sternenboot-Cover passt exzellent zu Sizilien und dem erzählten Inhalt - daher hätte ich mir für diesen Teil etwas ähnliches gewünscht. Einen gewissen Wiedererkennungswert. (übrigens war ich schon länger auf der Suche nach dem 2. Teil. Habe es nur durch Zufall gefunden. Hätte das Cover eine Ähnlichkeit gehabt, wäre mit vielleicht aufgefallen.)Wenn ich Piniensommer alleine betrachte, finde ich die Farbgebung und Bildgestaltung sehr gelungen. In der Geschichte kommt Pinie/Pinienkerne vor, aber meiner Meinung nach steht dies nicht im Vordergrund wie andere Gegebenheiten.Was mit gut gefällt ist, das der Buchtitel und der Name von der Autorin im Hardcover geprägt sind. Gelb- und blautöne sind kontrastreich und wirken sommerlich.Inhalt und eigene Meinung:Piniensommer, geschrieben von Stefanie Gerstenberger ist der zweite Teil dieser Reihe.Sternenboot ist der erste Teil und mir sehr gefallen, daher habe ich mich auch sehr gefreut das ein weiteres Buch dazu erscheint.Die Geschichte von Stella&Nicola wird weitererzählt - die beiden Protagonisten lieben sich sehr und sind mittlerweile verlobt. Sie treffen sich immer heimlich und genießen diese Zeit sehr. Sie schreiben ihre Abschlussarbeiten und beginnen bald darauf ihr Studium in Palermo. Stella bemüht sich sehr für ihr Studium aber Nicola muss immer wieder von ihr angetrieben werden. Eine große Leidenschaft von Nicola ist das Apnoetauchen, er liebt die Tiefe, die Fische, das MEER.Neben dem tauchen gründet Nicola noch einen nicht ganz legalen Radiosender. Er will den Menschen klar machen, was die Mafia alles anstellt und schon schlimmes gemacht hat.Außerdem erfährt man auch das Stellas Schwestern wieder in die Villa zurückkehren - was Stella und ihre Familie zunächst verhindern möchten.Mit ihrem Vater versteht sie sich nun besser, allerdings erst nachdem, ihre Mutter verstorben ist.Im Verlauf der Geschichte schlägt das Schicksal zu, es passiert etwas, das alles verändert ...Die Charaktere sind wieder sehr schön beschrieben und alle haben ihre eigene Art und Weise. Alle individuell.Der Schreib- und Erzählstil ist klasse und daher ist mir der Einstig in die Geschichte einfach gefallen. Wie auch beim Sternenboot, schafft Sie eine tolle Atmosphäre. Die Umgebung, Landschaft, sizilianische Spezialitäten, Charaktere uvm. - alles sehr bildhaft beschrieben.In dieser Zeit der 60er Jahre war es nicht einfach für ein Paar - so einfach lieben und treffen durften sie sich nicht.Auch wenn man dieses Buch alleine lesen kann, empfehle ich beide Bücher zu lesen. Insgesamt hat mir das erste auch besser gefallen.Fazit: Diese Geschichte ist wunderbar erzählt. Sie fesselt, ist emotional und sehr traurig. Eine Geschichte voller Tragik und Hoffnung. Eine wahre Geschichte.

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  • Liebe, Tod und Leben

    Piniensommer

    AnneMayaJannika

    29. June 2017 um 08:55

    Cover: Schlicht - Pinienzapfen und Orangen auf warmem (hölzernen) Hintergrund. Zum Buch: Nicola Messina und Maristella di Camaleo kennen sich seit Kindertagen und lieben sich auch. Die Eltern habe gesagt, sie dürfen heiraten, wenn sie mit der Schule und dem Studium fertig sind. Aber das ist eine ganz lange Zeit. Während des Studiums der Architektur lernen sie viel über Baumaßnahmen, Grundstücksvergaben und die zwielichten Geschäft. In Nico reift der Gedanke, seinem Vater ein Grabmal zu bauen, damit seine Mutter ihn hier vor Ort betrauern kann und nicht immer in die Berge fahren muss.    Meine Meinung: Die Fortsetzung. Piniensommer knüpft fast nahtlos an, wo das Sternenboot geendet hat. Nico und Stella stehen kurz vor den Abschlussprüfungen in der Schule, sie lieben sich immer noch (vielleicht sogar mehr) und treffen sich zu kleinen Stelldichein in der Villa oder ihrer Höhle. Nach der Schule haben beide einen Studienplatz für Architektur in Palermo. Stella versucht immer noch ihre kleine, kaputte Familie zusammen zu halten (wie es ihre Tante Assunta ausdrückt). Sie versucht ihrem Vater in Geldangelegenheiten zu helfen, aber das ist für eine Neunzehnjährige nicht einfach. Und ernst genommen wird sie auch nicht immer. Man kann also nur verstehen, dass Stella alles sehr gewissenhaft tut, denn sie hat schon viel zu viel Leid in ihrem Leben erfahren. Darum ist ihr Nicos lachse Art auch ein wenig ein Dorn im Auge, aber vermutlich liebt sie ihn gerade deshalb. Weil er für sie Sizilianischer Meister wird. Weil er für sie mal eben Cernie aus dem Meer holt, weil alles was er macht sich um sie dreht. Und ein bisschen um seine Mutter und um Gerechtigkeit. Und dies Aufmerksamkeit tut Stella gut. Damit bestärkt er sie in ihren Ansichten und Wünschen.   Hier eine Rezension ohne zu verraten was passiert zu schreiben ist ehrlich gesagt fast nicht möglich. In der Mitte des Buches bin ich eingebrochen und habe gute zwanzig Seiten lang nur geweint. Ich hatte das Gefühl einen Freund verloren zu haben, einen Verwandten. Und ich habe mich gefragt, was denn jetzt noch kommen soll. Interessanterweise habe ich mich durch Floras verzweifelte Trauer getröstet gefühlt. Sie erschien einem schon fast wie eine Furie, eine Verrückte. Aber welches Leid musste dies Frau ertragen? Stefanie Gerstenberger schildert eindringlich, liebevoll und wahnsinnig intensiv, wie verzweifelt die Hinterbliebenen versuchen mit ihrer Trauer umzugehen, wenn alles verloren scheint. Eine wunderbare, wahre Geschichte.   Fazit: Keine leichte Sommer-Sonne-Strand-Liebelei, aber eine wunderbare Geschichte über Glaube, Hoffnung und Liebe. Hinweis: Ich bin der Ansicht, man sollte das Sterneboot, den ersten Teil,  vorher gelesen haben. Im Nachhinein macht es nicht wirklich Sinn. Aber um das Leid, die Liebe, die Hoffnung und das Wesen aller beteiligten Protagonisten besser verstehen zu können, ist es unerlässlich. Es werden zwar in kurzen Absätzen Rückblenden gegeben, aber gerade die leisen , kleinen Zwischentöne in der Geschichte, machen das Große und Ganze aus.

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  • Piniensommer

    Piniensommer

    mamenu

    23. June 2017 um 20:31

    KlapptextSizilien 1965:Nicola liebt das Meer.Seine Mutter fleht in an,das gefährliche Apnoetauchen sein zu lassen,trotzdem geht er in jeder freien Minute auf Tauchgang.Auch an seiner großen Liebe Stella hält Nicola gegen den Willen seiner Familie fest.Die beiden kommen aus unterschiedlichen Welten,haben sich jedoch heimlich verlobt und planen ihre Hochzeit.Glücklich fahren sie jeden Tag zum Architekturstudium nach Palermo und träumen von einer gemeinsamen Zukunft.Dort erleben sie hautnah,wie die Mafia die Bevölkerung drangsaliert.Nicola will handeln:Zusammen mit Freunden gründet er einen illegalen Radiosender,um gegen die Missstände zu protestieren.Palermo ist in Aufruhr,Nicola ist kurz davor,aufzufliegen.Stella ahnt nicht,dass ihr gemeinsames Schicksal aus einer völlig anderen Richtung bedroht wird.Und sie alles,was ihr etwas bedeutet verlieren könnte.Meine MeinungEigentlich gibt es noch den ersten Band "Das Sternenboot", aber diesen habe ich leider noch nicht gelesen. Das ist aber nicht so schlimm, weil man kann dieses Buch auch gut lesen kann, ohne den Vorgänger zu kennen. Es handelt sich um eine abgeschlossene Geschichte.Ich hatte am Anfang noch einige Schwierigkeiten beim lesen,aber das legte sich ganz schnell und so konnte ich die Geschichte voll genießen.Die Autorin hat mich mit diesem Buch auf eine Wunderbare Reise mitgenommen. Nicola, mit seinem großen Hobby, das Tauchen, was ihn auch keiner nehmen kann. Nicht einmal Stella bekommt ihn von seinem Hobby ab. Aber auch Stella hat mir gut gefallen, eine starke Frau die weiß was sie will.Auch wenn man meint dieses Buch ist ein schöner leichter Sommer Roman, da muss ich sagen nein das trifft nicht zu. Hier ist wirklich eine tiefgründige Geschichte versteckt, die einige Höhen und Tiefen von Stella und Nicola beschreiben. Was mir sehr gut gefallen hat, es ist keine Geschichte die man mal eben nur so nebenbei liest. Man muss schon tief eintauchen was mir sehr gut gelungen ist. Denn es gibt nicht nur gute Momente, so wird man auch mit Trauerbewältigung konfrontiert, was mich mitgerissen hat und traurig stimmte und mich zum nachdenken gebracht hat. Die Charakteren sind alle sehr liebevoll und gut beschrieben, so das ich mich gut in sie reinversetzten konnte und ich sie sehr sympathisch empfand. Am besten hat mir Stella dabei gefallen, die doch einiges zu bewältigen hatte und dabei nicht den Mut verloren hat.Ich kann hier nur sagen eine wunderschöne Geschichte,wobei das lesen richtig Spaß gemacht hat.

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  • Trauer und Liebe vereint in einem wunderbar gefühlvollen Roman!

    Piniensommer

    LaSonrisa

    22. June 2017 um 17:24

    SPOILERALARM (Rezension greift wichtige Handlungsinhalte auf)"Sie schaute nach oben und atmete tief ein. Selbst von hier unten konnte man noch den Himmel sehen. Man durfte nur nicht vergessen, den Kopf zu heben."InhaltsangabeEine sizilianische Liebe voller Sehnsucht und Schmerz. Stella und Nicola fühlen sich seit Kindertagen zueinander hingezogen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoetaucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu ... .Meine MeinungIch weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn dieser Roman hat mich unfassbar berührt und er kommt mir, auch nachdem ich ihn nun schon einige Tage beendet habe, immer wieder ins Bewusstsein.Stella, die weibliche Hauptfigur, ist eine so wunderbare, starke junge Frau, deren Leben wahrlich alles andere als einfach war und ist. Der Roman steigt direkt in die Liebesgeschichte von Stella und Nicola ein, und man hat gleich das wunderschöne, aber auch baufällige Anwesen von Stellas Familie vor Augen. Eine Familie, in die sie hineingeboren wurde, aber in der sie nie wirklich willkommen war. Ihr Freund Nicola, die männliche Hauptfigur, ist ein charmanter junger Mann, der sich wenig um die Schule kümmert und durch seinen Charme jeden sofort um den Finger wickelt, jedoch nie um anderen zu schaden. Seine große Leidenschaft ist das Apnoetauchen und jedes Mal, wenn er abtauchte, blieb mir das Herz ein bisschen stehen. So tritt dann auch ein, was man schon von Anfang an erahnen konnte, aber doch immer hoffte, dass es doch nicht eintreten wird - Nicola stirbt bei einem seiner Tauchgänge. Der Schmerz von Stella und Nicolas Mutter über den Tod des geliebten Nicola hat mir selbst in der Seele weh getan und ich war in regelrechter Schockstarre. Etwas, das nur ganz wenige Bücher bei mir erreichen.Nach Nicolas Tod ist Stellas Welt und die Welt all derer, die mit Nicola in Kontakt waren, nicht mehr dieselbe. Dieser fröhliche und liebenswerte Mensch riss eine so große Lücke in die Herzen seiner Lieben - eine Lücke die sich so unfassbar tief und unschließbar anfühlte. Doch Stella und Nicolas Mutter geben sich Kraft und Halt und wie ein Wunder wurde Stella noch vor Nicos Tod von ihm schwanger und das kleine Mädchen stärkt Stella und ihre Schwiegermama durch ihr Sein wie es nur die Kraft bedingungsloser Liebe kann. Im Laufe des Romans merkt man, wie alle anhand dieser Kraft nach und nach, jeder in seinem eigenen Tempo, ins Leben zurückfinden. Der Schmerz über den Tod bleibt natürlich immer irgendwie an allen haften, aber der Roman zeigt so wunderbar auf, dass die Liebe das einzige Gefühl dieser Welt ist, das auch durch den Tod nicht erschüttert werden kann und einem nach und nach wieder ins Leben helfen kann. Was einigen wohl missfallen könnte ist, dass Nicola seinen Lieben in Form von Visionen oder als Stimme nach seinem Tod erscheint. Ich finde das passt jedoch wunderbar zum Glauben der Sizilianer und ich kann mir absolut vorstellen, dass so etwas möglich ist, wenn man dafür offen ist.Es muss auch noch erwähnt werden, dass der Roman auf wahren Begebenheiten beruht und es Nicola in Form von Enzo Messina wirklich gab und auch die Visionen durch Angehörige/Freunde Enzos überliefert wurden. Das hat bei mir so richtig für Gänsehaut gesorgt, als ich dies erfuhr, und ich finde es so wunderbar, dass damit ein Teil dieses liebevollen Mannes so deutlich auf der Erde blieb.FazitEine lockerleichte Sommerlektüre ist dieser Roman nicht, auch wenn man dies anhand des Covers vielleicht vermuten könnte. Mich hat der Roman mit jeder Faser meiner Seele berührt und ich war verzaubert von der bildreichen Schreibweise Stefanie Gerstenberges, die mir stets einen farbenreichen Film vor Augen führte und ich hatte stets das Gefühl durch die Augen der Personen zu sehen. Im Nachhinein fühlt es sich an, als ob ich die Protagonisten selbst gekannt hätte. Besonders Stella lies bei mir einen nachhaltigen Eindruck.Was ich jedoch jedem, der diesen Roman lesen möchte, dringend raten möchte, ist, den Vorgängerroman das "Sternenboot" zu lesen. Denn in diesem wird die Kindheit Stellas und Nicolas beschrieben und ich hatte es sehr bereut, dass ich dies übersehen hatte und nun den ersten Teil erst nach dem zweiten lesen werde.

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  • Leserunde zu "Piniensommer" von Stefanie Gerstenberger

    Piniensommer

    Diana_Verlag

    Liebe Liebesroman-begeisterte(!) LB-Leserinnen und LB-Leser,heute laden wir Euch ganz herzlich(!) zur Leserunde zum allerneuesten Roman von und mit Stefanie Gerstenberger ein: "Piniensommer" wird am 22. Mai erscheinen. Eine sizilianische Liebe voller Sehnsucht und Schmerz:Sizilien, 1965. Nicola und Stella sind 18 und lieben sich seit Kindertagen. Obwohl ihre Familien alles getan haben, um ihre Liebe zu zerstören, ist diese über die Jahre nur noch stärker geworden. Während Stella unbedingt Architektin werden möchte, ist Nicola leidenschaftlicher Apnoe-Taucher. Tag für Tag steigt er in die gefährlichen Tiefen des blauen Meeres hinab und genießt die Musik der Stille. Die beiden Liebenden träumen von einem selbstbestimmten Leben. Doch dann schlägt das Schicksal völlig unerwartet zu. Stefanie Gerstenberger erzählt Euch zu "Piniensommer": „Auch diesem Roman liegt eine wahre Geschichte zu Grunde, die mich tief berührt hat. Viele Erzählungen, Fotos und persönliche Gegenstände brachten mich einer meiner Hauptfiguren so nahe, als hätte ich sie gekannt, auch wenn er schon über 40 Jahre in einer Grabkapelle ruht. Letzten Herbst habe ich Nicola besucht, ihm Blumen gebracht und mich bedankt. Ich habe Seekarten aus seinem alten Zimmer mit-nehmen dürfen, die bei mir zu Hause hängen, noch mit kleinen Eintragungen von seiner Hand! Man könnte meinen, ich bin ein bisschen in ihn verliebt.“ Eine Leseprobe findet Ihr hier.Wenn Ihr neugierig geworden seid (?) und die wahre, große sizilianische Liebesgeschichte von Nicola und Stella erfahren wollt - dann bewerbt Euch hier in den nächsten Tagen für die Leserunde mit Stefanie Gerstenberger. Achtung! Die Leserunde wird ca. an Pfingsten starten - bitte bewerbt Euch nur, wenn Ihr Euch ganz sicher seid, dass Ihr Anfang Juni Zeit für die Leserunde haben werdet, danke!Wir drücken Euch die Daumen und wünschen Euch viel Glück!Herzliche Grüße, Euer Diana Verlags-Team.

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  • Piniensommer

    Piniensommer

    tardy

    20. June 2017 um 17:27

    Nicola und Stella sind mittlerweile 18 und lieben sich noch immer - gegen alle Widerstände. Für eine Heirat ist es noch zu früh, vor allem Nicos Mutter möchte, dass die beiden noch warten, in der Hoffnung, dass die Liebe vergeht. Beide möchten Architektur studieren, aber Nicolas große Leidenschaft gilt nach wie vor dem Apnoe-Tauchen. Er träumt von einer Karriere als Taucher und Stella träumt von einem Leben an seiner Seite. Aber das Schicksal hat anderes vor mit den Beiden.Lange habe ich auf eine Fortsetzung von "Sternenboot" gewartet, dem ersten Teil dieses Romans, der von der Kindheit und Jugend der beiden Protagonisten erzählt. Mit "Piniensommer" ist es Stefanie Gerstenberger wieder gelungen, mich zu verzaubern. Erneut schafft sie es die wunderschöne Atmosphäre Siziliens einzufangen und in ihren wundervollen Worten authentisch wiederzugeben. Detailliert und mit blumigen Sätzen berichtet sie über das alltägliche Leben, die Landschaften, das Meer und lässt so den Leser in ihrer Geschichte regelrecht versinken, so als wäre man mit vor Ort. Ihr Schreibstil ist voller Poesie und lässt sich leicht und flüssig lesen, so dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen mag. Obwohl das Buch von einem tragischen Unglück erzählt und die Trauer mitunder so deutlich und brutal geschildert wird, dass man es schwer hat, nicht mitzuleiden, ist es doch vor allem eine wunderschöne Liebesgeschichte. Eine Liebe, die selbst im Tod nicht endet. Die Trauer nimmt einen großen Platz im Buch ein und zeigt dem Leser, wie man damals in Sizilien damit umgegangen ist. Das ist vielleicht nicht jedermanns Sache, aber ich konnte loslassen und mitfühlen. Das Buch ist sehr berührend und voller Emotionen, aber keineswegs seicht, sondern voller Tiefgang. Auch wenn ich mir natürlich ein schöneres Schicksal für die beiden gewünscht hätte, kann ich das Buch nur weiterempfehlen, denn es beschreibt sehr schön wie im Süden Italiens mit diesen Dingen umgegangen wurde und sicher heute auch noch wird. Da glaubt man an Übersinnliches und unerklärbare Phänomene. Ich persönlich tue das nicht, aber ich kann mir vorstellen, dass es Menschen gibt, die daraus Kraft schöpfen, um mit unerträglichen Situationen fertig zu werden

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  • So traurig und doch so schön

    Piniensommer

    Lesemama

    18. June 2017 um 15:25

    Bewertet mit 5 Sternen Zum Inhalt:Nicola und Stella sind so verliebt und haben große Pläne für die Zukunft. Stella möchte gerne, genau wie Nico, Architekt werden und außerdem ihre Familie beschützen.Nicos noch größere Leidenschaft ist das Apnoetauchen. Trotz des Widerwillens seiner Mutter und Stella kann er es einfach nicht lassen und taucht immer wieder hinab, in die Tiefen des Meeres vor Sizilien.Ihnen steht eine Zukunft voller Liebe und Abenteuer bevor bis das Schicksal unerwartet zuschlägt... Meine Meinung:Stefanie Gerstenberger ist es gelungen einen wunderschönen, berührenden Roman zu schreiben, der mich noch lange nicht losgelassen hat.Mir hat es zeitlich leider nicht gereicht den Vorgänger, Das SternenBoot, vorher zu lesen. Aber trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen hat mich die Geschichte von Nicola und Stella tief berührt. Zu Beginn hatte ich ein bisschen Probleme, da ich dachte, es passiert so gar nichts, aber schon nach wenigen Seiten hatte mich die Geschichte in ihren Bann gezogenPiniensommer ist eine sehr traurige,aber auch unglaublich berührende Liebesgeschichte mit, meiner Meinung nach, Tiefgang und einigen, für mich, sehr unerwarteten Wendungen. Für mich war es genau die richtige Sommerlektüre für ein paar sehnsuchtvolle Lesestunden. Fazit:Eine wunderschöne, traurige, berührende Liebesgeschichte die ich von ganzem Herzen jedem nur empfehlen kann. Zudem gilt mein Dank der wunderbaren Autorin Stefanie Gerstenberger, die die Leserunde mit wertvollen Kommentaren begleitet hat, sowie dem Diana-Verlag für das Leseexemplar. Ich werde das SternenBoot auf jeden Fall noch lesen, auch wenn ich jetzt weiß, wie die Geschichte endet. Piniensommer wird aber immer einen Platz in meinem Bücherregal und auch in meinem Kopf und Herzen behalten. So eine berührende Geschichte hatte ich schon lange nicht mehr.

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    • 2
  • Gelungener zweiter Teil

    Piniensommer

    Kaaathi

    17. June 2017 um 12:47

    Piniensommer hat mir gefallen! Zwar habe ich gehört, dass der erste Band der Dilogie “Das Sternenboot” von Stefanie Gerstenberger besser ist als der zweite Teil, dennoch fand ich das Buch sehr schön zu lesen und ich konnte die Meeresluft förmlich riechen. (übrigens finde ich es schade, dass man die beiden Bände nicht sofort als Dilogie erkennt, da hätte man meiner Meinung nach ein ähnliches Cover gestalten sollen). Zwar kann man Piniensommer auch lesen ohne den ersten Band zu kennen, aber die Zusammenhänge und Anspielungen versteht man dann doch besser, wenn man auch den ersten Band gelesen hat. Mir hat das Buch aber wie schon gesagt trotzdem sehr gefallen…irgendwie ist man sofort von Gerstenbergers Schreibstil verzaubert und fühlt sich gleich wie in Sizilien – Urlaubsstimmung pur! Auch die Figuren fand ich schön gezeichnet und Stella und Nico waren mir von Anfang an sympathisch. Punktabzug gibt es für die fehlenden Emotionen…das Buch hat mir zwar gefallen, ich fand es spannend und “nett” zu lesen und auch die Beschreibung der Landschaft und Umgebung fand ich sehr gelungen, sodass ich mich dort wiederfinden konnte. Leider kam dabei aber die Emotionen zu kurz…trotzdem ein sehr gelungenes Buch! Übrigens verlose ich das Buch auf meinem Blog - schaut doch mal rein!

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  • Piniensommer

    Piniensommer

    Kleine8310

    17. June 2017 um 00:39

    "Piniensommer" ist der zweite Band einer Dilogie der Autorin Stefanie Gerstenberger. Nachdem mir der erste Band ziemlich gut gefallen hatte, war ich schon voller Vorfreude auf den zweiten und abschließenden Band.  In dieser Geschichte geht es um die Protagonisten Stella und Nicola. Die beiden stehen bereits vor dem Beginn ihres Studiums und ihre Liebe ist noch genauso stark, wie zu Beginn. Dass das, aufgrund der vergangenen Geschehnisse, nicht selbstverständlich ist, ist beiden bewußt und daher schätzen sie ihre gemeinsame Zeit sehr. Nicola geht auch weiterhin seiner Leidenschaft des Apnoe - Tauchens nach und Stella träumt von Sicherheit für ihre Lieben und einem Architekturstudium. Während für die beiden Liebenden alles recht gut zu laufen scheint, geschieht etwas, was das Leben von Nicola und Stella für immer verändern wird ... Der Einstieg in diesen Roman ist mir gut gelungen. Stefanie Gerstenberger konnte mich auch in diesem zweiten Teil mit ihrem Schreibstil überzeugen, da sich eine schöne und zu den beschriebenen Situationen passende Atmosphäre einstellt. Was ich ein bisschen vermisst habe und was mir in Band 1 so gut gefallen hatte, waren die bildhaften Beschreibungen, die mir das Gefühl vermittelten die Meeresluft beinahe riechen zu können. Das habe ich in diesem Teil leider keinmal so empfunden, was ich schade fand.    Die Handlung ist ansprechend gestaltet, aber ich muss sagen, dass ich mir mehr davon erhofft hatte. Es passiert zwar immer mal wieder etwas, auch spannende Dinge, aber die Spannung kam bei mir leider gar nicht an, was dazu führte, dass die Story in meinen Augen viel zu sehr vor sich hinplätscherte. Auch hier kein Vergleich zu Band 1. Die Liebesgeschichte und auch die anderen emotionalen Themen waren nett beschrieben, aber, ich kann leider nicht mal richtig erfassen woran es lag, aber die Autorin hat mich mit den Inhalten kaum berührt. Ja manches war traurig, aber ich war nicht mitgenommen, was ich mir in manchen Passagen doch anders gewünscht hätte. Die Ausarbeitung der Charaktere ist durchaus gelungen. Stefanie Gerstenberger hat hier Charaktere geschaffen, die menschlich und auch facettenreich sind. Daher fand ich es sehr schade, dass die eigentliche Liebesgeschichte, um Stella und Nico, sich für mich kaum noch stimmig anfühlte. Das Gefühl der Verbundenheit war, in meinen Augen, nicht sehr glaubwürdig, da sie komplett entgegengesetzte Vorstellungen und manches, sehr widersprüchliche, Verhalten hatten. Auch die Entwicklungen, auf den Liebesaspekt bezogen, waren mir viel zu schnell vorherzusehen und haben mir leider nicht gefallen. Hinzu kam, dass mir wirklich die Emotionen gefehlt haben. Ich war am meisten bekümmert darüber, dass es mich so gar nicht überzeugen konnte, da ich den ersten Band wirklich klasse fand. Sehr schade.    Positiv:  * schöne Buchidee * gute Ausarbeitung der Charaktere    Negativ:  * Gefühle wurden thematisiert, aber mich berührten die Beschreibungen kaum * die bildhaft beschriebene Sommeratmosphäre war mir viel zu selten  * die Entwicklungen um die Liebesgeschichte kamen mir nicht glaubwürdig vor * es kam kaum Spannung auf, weshalb die Geschichte eher vor sich hinplätscherte   "Piniensommer" liess mich leider vieles vermissen, was ich im Auftaktband so sehr gemocht hatte. Ich bin etwas enttäuscht von der Fortsetzung, da ich mir viel mehr Inhalt und Emotionen erhofft hatte. Daher gibt es von mir nur 2,5 Rosen aufgerundet auf 3.

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