Stefanie Gregg

 4,3 Sterne bei 438 Bewertungen
Autorin von Mein schlimmster schönster Sommer, Nebelkinder und weiteren Büchern.
Autorenbild von Stefanie Gregg (©)

Lebenslauf

Tiefgründige Gefühle und abgrundtiefe Spannung: Die 1970 geborene Autorin hat Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften studiert. Zunächst arbeitete sie im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin mit Schwerpunkt Medien. Nach freier journalistischer Arbeit und der Publikation mehrerer Fachbücher widmet sie sich, neben ihrer freien Lehrtätigkeit, heute nahezu ausschließlich der Belletristik. Ihren ersten Kriminalroman „Bienentod“ veröffentlichte Stefanie Gregg 2011. Außerdem schreibt sie Romane, Liebesromane und Kurzgeschichten. Schon immer interessierte sich die Autorin, die mit ihrer Familie in der Nähe von München lebt, nicht nur für das Oberflächliche, sondern für das Abgründige an Menschen. Sie will wissen, was hinter dem Lachen und hinter dem Weinen der Menschen steckt.

Neue Bücher

Cover des Buches Das geheimnisvolle Zeichen (ISBN: 9783451038181)

Das geheimnisvolle Zeichen

Erscheint am 19.10.2026 als Taschenbuch bei Verlag Herder.

Alle Bücher von Stefanie Gregg

Cover des Buches Mein schlimmster schönster Sommer (ISBN: 9783746633213)

Mein schlimmster schönster Sommer

(110)
Erschienen am 17.02.2017
Cover des Buches Nebelkinder (ISBN: 9783746635927)

Nebelkinder

(62)
Erschienen am 15.06.2020
Cover des Buches Duft nach Weiß (ISBN: 9783865326171)

Duft nach Weiß

(48)
Erschienen am 05.04.2018
Cover des Buches Der Sommer der blauen Nächte (ISBN: 9783746634111)

Der Sommer der blauen Nächte

(52)
Erschienen am 18.05.2018
Cover des Buches Blutvilla (ISBN: 9783839221198)

Blutvilla

(30)
Erschienen am 05.07.2017
Cover des Buches Das Glaskind (ISBN: 9783746641171)

Das Glaskind

(27)
Erschienen am 09.12.2024
Cover des Buches Liebe, Mord und ein Glas Wein (ISBN: 9783958130784)

Liebe, Mord und ein Glas Wein

(19)
Erschienen am 01.09.2016
Cover des Buches Tod beim Martinszug (ISBN: 9783954003877)

Tod beim Martinszug

(20)
Erschienen am 19.09.2014

Neue Rezensionen zu Stefanie Gregg

Cover des Buches Das Glaskind (ISBN: B0DNMNGL2D)
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Rezension zu "Das Glaskind" von Stefanie Gregg

Elkes_Literaturwolke
Eindringlich, bewegend und ohne den mahnenden Zeigefinder!

Inhaltsangabe:

Maja ist Fachärztin für Neonatologie und arbeitet in einem Krankenhaus in Hamburg. Ihre Frühchen sind ihre Familie und sie opfert auch ihre Freizeit für die kleinen Menschen. Ihre Beziehung zur Nikolas ist zwar eng, aber nicht wirklich verbindlich. Sie leben in getrennten Wohnungen und haben unterschiedliche Arbeitszeiten!

Maja erhält einen Anruf von ihrem Vater: Die Mutter hatte einen Unfall und liegt schwer verletzt im Krankenhaus. Sie muss sofort nach München aufbrechen, denn ihr Bruder Tobi ist ganz allein der Wohnung und er weiß nicht, was passiert ist. Tobi ist mit der Autismus-Spektrum-Störung geboren.

Maja war Tobis Anker, die große Schwester, sein Mittelpunkt. Nur sie konnte ihn immer beruhigen. Ihre Kindheit war geprägt von Verantwortung für einen Bruder, der das gesamte Familiengefüge bestimmte, ja sogar die Ehe der Eltern zum Scheitern brachte. Tobi ist inzwischen erwachsen und hat sogar Arbeit als Software-Spezialist. Allerdings ist er im Alltag nicht allein lebensfähig.

Während Maja sich um Tobi kümmert, brechen alte und verstummte Gefühle auf. Wieder lastet die gesamte Verantwortung auf ihr. Doch nun ist sie erwachsen und muss für sich selbst einzustehen lernen – ein Prozess, der alle Familienmitglieder einbezieht!

Mein Fazit:

Stefanie Gregg hat mit dieser Geschichte ein Thema berührt, was von mir kaum beachtet wird, weil ich nicht wirklich damit in Berührung komme.

Ein Leben mit einem behinderten Kind ist schwierig, das glaube ich zur Genüge. Ich selbst bin mit körperlichen Beeinträchtigungen zur Welt gekommen, aber diese Autismus ist noch einmal eine ganz andere Nummer – weil das Feld auch so breit gefächert ist und die Medizin nichts dagegen tun kann. Sicherlich gibt es begleitende Therapien, um so weit wie möglich selbstständig leben zu können. Aber einige Autismus-Ausprägungen sind so stark, dass ein selbstbestimmtes Leben nicht möglich ist (ich erinnere da an den Film „Rainman“).

Wer übernimmt dann die Verantwortung für so einen Menschen? Hier ist es Maja, die große Schwester. Sobald Tobi geboren war und es offensichtlich wurde, dass er einfach anders ist, verschwand sie vor den Augen ihrer Eltern und übernahm zum großen Teil ihre Pflichten. Sie wurde zum Glaskind, denn sie verschwand im Schatten ihres Bruders, um ihre Eltern in der schwierigen Situation zu unterstützen. Jede Form von Ablösung wurde von der Mutter topediert, immer wieder appellierte sie an das Verantwortungsgefühl – eher unbewusst! Schlimm war für mich zu hören, das auch Außenstehende darauf anspringen, Maja die Verantwortung aufbürdeten, obwohl sie ja eigentlich selbst ein Kind war!

Stefanie Gregg hat sich hier dem bewährten Stilmittel der kurzen Rückblenden bedient. Die Geschichte spielt eigentlich 2024 und in Rückblenden werden Situationen beschrieben, die das Leben vom Glaskind verdeutlichen. Manch‘ brenzlige Situation ließ mich unbewusst den Atem anhalten, zuweilen hat es mich auch etwas runtergezogen.

Eindringlich, bewegend und ohne den mahnenden Zeigefinder hat Lina Syren die Geschichte vertont und damit den Emotionen die richtige Stimme gegeben. Es ist ganz klar eine fünf Sterne-Bewertung.

Cover des Buches Das Glaskind (ISBN: 9783746641171)
P

Rezension zu "Das Glaskind" von Stefanie Gregg

Pixibuch
Das Glaskind

Maya ist eine erfolgreiche Ärztin in einer Hamburger Klinik. Doch dann hat ihre Mutter einen schweren Autounfall und muß für mehrere Wochen in eine Klinik. Aber da gibt es noch den Bruder Tobias, einen Autist, der nicht alleine Leben kann. Maya läßt sich beurlauben und fährt nach München, um sich um Tobias zu kümmern. Dieser ist zwar hochbegabt und arbeitet als IT-Spezialist im Home-Office, das normale tägliche Leben bekommt er nicht auf die Reihe. Alles muß genormt sein, nach Maß und pünktlich. Maya hat sich schon als Mädchen um den 5 Jahre Jüngeren gekümmert, da sie gut auf ihn eingehen konnte und in beruhigen, wenn er sich den Kopf an der Wand blutig geschlagen hat. Die Mutter fühlte sich durch das Kind überfordert, es kam dann noch einen kleineren Bruder auf die Welt. Die Ehe von Mayas Eltern ging in die Brüche und Maya war das Glaskind, durchsichtig, sie hatte keine Ansprüche und verzichtete zugunsten von Tobias. Als sie dann nach Hamburg zum Studium ging, war ihre Mutter sehr enttäuscht. Nun ist Maya wieder für alles Verantwortlich und da gib es noch den Nachbarn David, der als einzige fremde Person zu Tobias Zugang hat. Die Autorin schreibt derart authentisch, man merkt, dass sie davon Erfahrung hat. Das Buch greift immer wieder Situationen in der Vergangenheit auf, zurück zur Kindheit von Tobias und Maya. So bekommt man wirklich einen guten Einblick in das Leben eines Glaskindes und das Leben eines Behinderten in der Familie. Die Kapitel lesen sich gut, die Ausdrucksweise ist prägnant und klar, ohne viel Schnörksel oder Beschönigungen. Die Lektüre hinterläßt einen tiefen Eindruck und das Thema wird den Leser noch lange beschäftigen. Das Cover zeigt drei Kinder, die auf einem Steg sitzen im untergehenden Sonnenlicht.


Cover des Buches Bienentod (ISBN: 9783942594158)
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Rezension zu "Bienentod" von Stefanie Gregg

Elkes_Literaturwolke
Esther ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit!

Inhaltsangabe:

Esther ist resolut in ihrem Job – als Teamleiterin in einem Ingenieursbüro sind ihre Beurteilungen berüchtigt und befürchtet. Privat leidet sie jedoch an Einsamkeit, hat kaum Hobbies und kann Beziehungen und Freundschaften nicht dauerhaft halten.

Um aus ihrem alltäglichen Trott herauszukommen, macht sie Urlaub in einer kleinen Hütte in den Alpen. Ihr Vermieter ist ein junger Biobauer auf dem Hof gegenüber, ist geschieden und Vater von zwei Kindern. Die Hütte wird ihr mit der Zeit vertraut und sie kommt immer wieder gern auf Kurz-Urlaube.

Eines Tages hat der Bauer eine Frau im Haus: Christina! Esther findet sofort Gefallen an ihr und sie freunden sich miteinander an. Vieles, was Christina erzählt, ist Esther vertraut und sie glaubt, eine Seelenverwandte getroffen zu haben. Als sie später wieder zur Hütte kommt, ist Christina weg und dem Bauer ist es fast gleichgültig, was mit ihr passiert ist. So macht sich Esther auf die Suche nach ihrer neuen verschwundenen Freundin.

Mein Fazit:

Esther ist eine außergewöhnliche Persönlichkeit – das hat auch ein gewisser Arzt erkannt!

Ihre Kindheit war geprägt von emotionaler Kälte ihrer Eltern. Reiche Industrielle, die sich ein Kindermädchen leisten konnten, damit die Mutter sich nicht mit dem Kind beschäftigen musste. Der Vater geizte mit Lob und Anerkennung und sperrte seine Tochter regelmäßig im Keller ein. Natürlich hinterlässt eine solche Kindheit Spuren.

Esther ist penibel, legt großen Wert auf Ordnung und Sauberkeit. Ihr Drang, es immer mitzuteilen, wenn etwas nicht in Ordnung ist, hat sie schon viele Freundschaften gekostet. Und weil sie kaum Hobbies und nur ihre Arbeit hat, fühlt sie sich innerlich leer und einsam. Um in ihrem Leben etwas zu ändern, macht sie Urlaub in der Hütte. Ohne dass sie es ahnt, ändert sich ihr Leben dadurch nachhaltig.

Die Geschichte entfaltet erst in der zweiten Hälfte ihre volle Wirkung, wobei ich da auch schon die Ahnung hatte, was wirklich passiert ist. Aber das Warum hat sich mir leider nicht wirklich erschlossen, da grüble ich jetzt manchmal drüber nach. Ich würde es gerne weiter ausführen, aber dann würde ich spoilern und das möchte ich nicht.

Ich glaube, das ist das Erstlingswerk von Stefanie Gregg und dafür finde ich es durchaus gelungen außer diese eine Frage, die mich beschäftigt. Die Szenerie ist sehr gut beschrieben, ich konnte mir ein gutes Bild von allem machen und war auch gut drin in der Geschichte.

Insgesamt ist mir die Geschichte vier Sterne wert.

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Nebelkinder
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Stefanie_Gregg

"Zwischen uns ein ganzes Leben"

Eine berührende Familiengeschichte, die über drei Generationen bis in das 21. Jahrhundert reicht.
München, 1945. Zusammen mit ihrer Mutter Käthe flieht Ana aus Breslau. Statt der traumatisierten Mutter muss Ana sich um die Familie kümmern.
2017: Lilith reist mit ihrer Mutter Ana nach Breslau. Es wird eine Reise in die Vergangenheit, und zu sich selbst.


679 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches In München wartet der Tod
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Stefanie_Gregg

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Der ruppige Kommissar Fricke und die hübsche Staatsanwältin Elena Karinoglous ermitteln wieder! - Diesmal spielt der Fall um illegale Organentnahmen in München!

SPANNEND - WITZIG - BRISANT

Ich verlose 5 Bücher (wahlweise auch ebooks!) und würde mich sehr über Rezensionen freuen!

Stefanie Gregg



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Cover des Buches In München wartet der Tod
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Stefanie_Gregg

Hallo liebe Leserinnen und Leser!

Der ruppige Kommissar Fricke und die hübsche Staatsanwältin Elena Karinoglous ermitteln wieder! - Diesmal spielt der Fall um illegale Organentnahmen in München!

SPANNEND - WITZIG - BRISANT

Ich verlose 10 Bücher (wahlweise auch ebooks!) und würde mich sehr über Rezensionen freuen!

Stefanie Gregg

132 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Stefanie Gregg wurde am 19. Februar 1970 in Erlangen (Deutschland) geboren.

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