Der Sommer der blauen Nächte

von Stefanie Gregg 
4,0 Sterne bei48 Bewertungen
Der Sommer der blauen Nächte
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Judikos avatar

Kam emotional nicht an den Vorgänger ran

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Eine schöne leichte und unterhaltsame Sommerlektüre mit viel Liebe zum Detail

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Inhaltsangabe zu "Der Sommer der blauen Nächte"

Eine Geschichte so hoffnungsvoll wie das Leben.

Bilder in den Farben des Südens – das ist alles, was Jule nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Marie von ihr bleibt. Das und eine ganze Reihe Fragen. Und so beschließt Jule an die Orte zu reisen, an denen ihre Mutter so oft alleine gemalt hat, um dort nach dem Leben zu suchen, das Marie offensichtlich nicht mit ihrer Familie teilen wollte. Dann taucht überraschend Jules Freund Ben auf, und ihr wird klar: Man muss die Vergangenheit loslassen können, um das Leben neu zu beginnen.

»Stefanie Gregg kurbelt mit schnellen, knackigen Gedanken und Szenen das Kopfkino an.« Süddeutsche Zeitung.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746634111
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:18.05.2018

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    Judikos avatar
    Judikovor einem Monat
    Kurzmeinung: Kam emotional nicht an den Vorgänger ran
    Kam emotional nicht an den Vorgänger ran

    Nachdem „Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg, im letzten Jahr, zu meinen Lieblings Roadtrip Romanen gehörte, stand für mich fest, ich muss ihr neuestes Buch auch unbedingt lesen.

    Dieses Mal geht es um die junge Psychologin  Jule, die bereits ihren Vater verloren hat und nun, zu Beginn der Geschichte auch ihre Mutter Marie. Gemeinsam mit ihrem Bruder lässt sie die Zeit Revue passieren. Dabei stellen beide fest, dass ihre Mutter zwar sehr liebevoll war, aber nicht immer gedanklich bei ihnen. Da gab es Tage, wo sie sich zurückgezogen hat, um zu malen oder sogar Tage manchmal weg war.

    Jetzt, nachdem Marie verstorben ist und nachdem Jule mit ihrem Bruder die Wohnung ausräumt, kommen Fragen auf. Wo zum Beispiel sind die „Blauen Bilder“, eine Serie, die ihrer Mutter so viel bedeutet haben? Wer ist der Mann, der weinend am Grab stand oder auf einem Foto zu sehen ist?

    Jule möchte Antworten und reist deswegen an den Ort, wo ihre Mutter sich einst zurückgezogen hatte, – nach Manarola in Italien.

    Auf ihrer Reise findet sie nicht nur Antworten, sondern sie findet auch etwas über sich selbst heraus.

     

    Für mich kam dieses Buch leider nicht an den Vorgänger ran.

    Ich erkenne zwar die Autorin wieder im Schreibstil, dennoch fehlte mir hier einfach die Prise Humor und das Emotionale.

    Am allermeisten hatte ich aber meine Probleme mit Jule. Ich wurde einfach nicht warm mit dem Charakter. Ich fand, dass sie sich oft in Selbstmitleid ertränkt hat. Im Gegensatz zu ihr habe ich z.B. mit einer Patientin von ihr, die eine kleine Rolle in der Geschichte bekam, viel mehr mitgefühlt.

    Hinzu kommt, die Geschichte war absolut vorhersehbar. Gleich zu Beginn hatte ich, was Jule betraf, schon eine Ahnung, die sich auch bestätigte.

    Am Ende kann ich sagen, dass es zwar eine ganz nette Geschichte über Selbstfindung und Trauerbewältigung war, die mich aber leider nicht emotional gepackt hat, wie durch den Vorgänger erwartet.  


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    hoonilis avatar
    hoonilivor 2 Monaten
    Auf der Reise in die Vergangenheit

    Jules Mutter hat nach ihrem Tod einige Fotos hinterlassen, sodass Jule sehr vieles hinterfragt. Diese Fragen kann ihr keiner mehr beantworten, also macht sie sich auf die Reise an die Orte, an denen ihre Mutter gemalt hat. Auf dieser Reise begleitet der Lese Jule durch die Vergangenheit und Gegenwart und wird so einiges herausfinden.

    Die Protagonistin Jule war mir von Anfang an sympathisch und ich habe immer mitgerätselt wie alles zusammenhängt. Der Schreibstil ist sehr flüssig und tiefgehend. Jule verarbeitet auf dieser Reise die Beziehung zu ihrer Mutter. Sie lernt einen Mann kennen, der so anders ist als sie. Und auch ihn habe ich ins Herz geschlossen.

    In dem Buch werden auch die Orte, an denen Jules Mutter malte, gut beschrieben und ich hatte stets das Gefühl, dabei zu sein.
    Ein sehr bewegendes Buch, was ich gerne weiter empfehle.

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    Sariivor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne leichte und unterhaltsame Sommerlektüre mit viel Liebe zum Detail
    Wenn die Vergangenheit unbekannte Geheimnisse enthält...

    „Wie hätte sie selbst ihre Mutter beschrieben? Sogar ihr als Tochter fiel es schwer, das Besondere an ihr in Worte zu fassen.“ (S.13)

    Jule Jansen hat vor wenigen Tagen ihre Mutter verloren und stürzt in ein tiefes Loch. Sie hat so viele liebevolle Erinnerungen und besondere Momente mit ihrer Mutter erlebt und fühl nur noch Leere. Sie stellt sich immer wieder die Frage, wie und wer war ihre Mutter. Wie könnte man diese beschreiben, da jene als Malerin einen sehr besonderen Charakter hatte. Als Jule beim Ausräumen der Wohnung ein Brief in die Hände fällt, wird sie stutzig. Wer hat ihrer Mutter diesen geheimnisvollen Brief geschrieben und warum? Jule beginnt Nachforschungen anzustellen und reist aus diesem Grund an die Orte, die eng mit ihrer Mutter verknüpft sind. Dort hat ihre Mutter, Marie, oft alleine gemalt. Was ist dort nur geschehen? Hat sich Jule vielleicht auch in ihrer Wahrnehmung der Mutter getäuscht? Zudem tritt Ben in Jules Leben und bringt dieses ebenfalls durcheinander.

    Jules Gefühlschaos wir sehr detailliert beschrieben, sodass man sich als Leser der Protagonistin sehr nah fühlt. Auch die Orte werden detailliert dargestellt, sodass es sich wie ein Stück Sommerurlaub anfühlt. Man kann sich die Orte, Geräusche und Atmosphäre ganz genau vorstellen. Dies ist wirklich gut gelungen! Auch die Geschichte um Marie und ihre Malerei ist gut durchdacht und man erfährt Stück für Stück, welches Geheimnis sie umgibt. Es ist wie eine Art Puzzle und für mich war die Zusammensetzung nicht sofort erkennbar, weshalb es sehr spannend war den Nachforschungen Jules zu folgen. Mich persönlich hat insbesondere gegen Ende die Protagonisten und ihr Verhalten etwas aufgeregt, aber dies mindert den Lesewert des Buches für mich nicht.

    Das Cover ist aufgrund der Farbgestaltung sehr gut am Inhalt des Buches orientiert und lädt mit den Sommerfarben zum Lesen ein. Da es der Einband aus einer Art Kraftpapier besteht, fühlt es sich für mich besonders an und ist ein kleiner Blickfang. Die Kapitel selbst sind mit kleinen Symbolen, wie z.B. Möwen oder Seesternen geschmückt. Die Abschnitte werden separat markiert und sind mit einer Farbe als Überschrift versehen, was sehr gut zum Inhalt passt und auch die Gefühle der Protagonistin sehr gut unterstreicht.

    Fazit: Für mich war dies die perfekte leichte und zugleich spannende Sommerlektüre mit einem Hauch Abenteuer und Reiselust! 

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    buecherwurm1310s avatar
    buecherwurm1310vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Obwohl mich dieser Roman ganz gut unterhalten hat, konnte er mich nicht ganz überzeugen.
    Auf Spurensuche

    Jule trauert um ihre verstorbene Mutter, die als Künstlerin ihren Weg gegangen ist. Das Sortieren der Hinterlassenschaft ihrer Mutter wirft bei Jule Fragen auf, denn sie sieht auf Fotos einen ihr unbekannten Mann. Als Jules Beziehung auch noch scheitert, macht sie sich auf, um die Orte zu besuchen, wo ihre Mutter immer gemalt hat, und um Antworten auf ihre Fragen zu bekommen.

    Ich habe bereits „Mein schlimmster schönster Sommer“ von der Autorin gelesen und bin auch dieses Mal wieder von dem Schreibstil angetan. Die Geschichte spielt auf zwei Handlungsebenen. So erfahren wir nicht nur, was in der Gegenwart passiert, sondern auch vieles aus der Vergangenheit. Die Bildbeschreibungen sind sehr anschaulich.

    Die interessanteste Person in diesem Roman ist Marie, die ihre Freiheit als Künstlerin brauchte, aber auch eine gute Mutter sein wollte und daher ihre Liebe zurückstellte. Zunächst muss Jule auf ihrer Reise feststellen, wie wenig sie ihre Mutter kannte, was sehr unterschiedliche Gefühle in ihr hervorbringt, aber mit der Zeit kann sie ihre Mutter immer besser verstehen und ihr verzeihen. Dann lernt Jule Ben kennen und sie muss sich darüber klar werden, wie sie ihr eigenes Leben führen will.

    Die Charaktere sind gut beschrieben, doch hätte dem ein oder anderen ein bisschen mehr Tiefe gutgetan. So wurde ich auch mit Jule nicht so richtig warm.

    Obwohl mich dieser Roman ganz gut unterhalten hat, konnte er mich nicht ganz überzeugen.

     

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    Simi159s avatar
    Simi159vor 2 Monaten
    nette Sommerlektüre

    Nach dem Tod ihrer Mutter findet Jule einige Dinge im Nachlass, die ihr mehr Fragen als antworten geben. Fotografien  eines fremden Mannes und zweideutige Widmungen in Bücher. Die Lieblingsbilder ihrer Mutter, sie war Künstlerin, fehlen. 

    Antworten auf all diese Rätsel scheint es in einem kleinen Ort in Italien zu geben, und genau dahin reist Jule spontan.Sie möchte auf den Spuren ihrer Mutter wandeln und Antworten finden. Je länger Jule sucht umso mehr findet sie nicht nur diesen sondern auch immer mehr sich selbst.



    Fazit:

    Der Plan dieser Geschichte ist nicht unbedingt neu. Tochter findet im Nachlass der Eltern/Mutter/Großmutter Dinge-Briefe-Fotos, die Fragen über deren Vergangenheit aufwerten und die eigenen Erinnerungen in Frage stellen. Dieses bringt meist dann auch das Leben der Hauptperson ins wanken….so ist das auch hier. 


    Die Autorin, Stefanie Gregg, baut aus interessanten Charakteren eine sehr gut lesbare Geschichte, die an manchen Stellen zwar vorhersehbar ist, und doch Spass beim Lesen macht. Denn sie versteht es, das Kopfkino des Lesers anzuwenden, eine gewissen, entspannte, italienischen Stimmung entstehen zu lassen, auch wenn mir an vielen Stellen zu viele Klischees bedient werden. Wie wehende Sommerkleider, ältere gutsituierte Herren, geheimnisvolle Liebhaber, heimliche Treffen an einem einsamen Strand….

    Die Mischung stimmt, da die Figuren, wenn nicht überraschend, dann doch authentisch und lebensnah sind. Unterhaltsam und gut lesbar ist es und zur leichten, nicht belastenden Strandlektüre taugt es auch. Mehr kann es für mich leider nicht, da es im Vergleich zu früheren Büchern der Autorin weniger Tiefgang in der Geschichte und bei den Charaktere hat.


    3,5 Sterne (aufgerundet 4)


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    Hermione27s avatar
    Hermione27vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Kurzweilig, unterhaltsam, gut als Sommerlektüre. Das Thema hatte allerdings mehr Potential.
    Nette kunstvolle Geschichte, wenn auch etwas vorhersehbar

    Als ihre Mutter Marie, eine begabte Malerin, recht plötzlich stirbt, sieht sich Jule mit vielen Fragen konfrontiert, die sich um Maries Leben ranken, und so bricht sie auf – nach Italien und nach Frankreich, wo Marie so glücklich war und sich besonders gut der Malerei widmen konnte.

    Außerdem lernt Jule auch noch den chaotischen Architekten Ben kennen, der so ganz anders ist, als sie sich den Mann für ihr Leben vorstellt…

     

    Meine Meinung:

    Das Buch ist sehr flüssig zu lesen und eignet sich wunderbar als Sommerlektüre bei schönem Wetter im Garten. Die Beschreibungen der Landschaften und vor allem Farben in Italien und Frankreich sind so übersprudelnd und poetisch, dass es mich sehr stark an diese Sehnsuchtsorte gezogen hat.

    Die Figuren sind liebevoll und glaubwürdig gezeichnet, wobei ich mir bei Jule noch deutlicher eine Entwicklung – vor allem eine nachvollziehbare Entwicklung – gewünscht hätte.

    Die Handlung an sich ist ein wenig vorhersehbar, aber insgesamt hat sie mich recht gut unterhalten.

     

    Fazit:

    Eine nette Sommerlektüre, die man gut zur Entspannung lesen kann.

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    leniksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Familienforschung und die Liebe sehr gut verbunden.
    Jule auf den Spuren ihrer verstorbenen Mutter - in Farben präsentiert

    In diesem Buch der Autorin ist Jule auf den Spuren ihrer verstorbenen Mutter unterwegs. Ihre Mutter war Malerin und nahme sich immer mal wieder Auszeiten von der Familie, bestehend aus Jule, Thomas ihrem Bruder, ihrem Papa und Marie der Mutter. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und gut. Jedoch hat mich die erste Hälfte des Buches nicht so gepackt wie die zweite Hälfte. Ganz besonders fand ich die Beschreibungen in der Natur wo auch dieFarben dieser wunderbar beschrieben sind. Das Buch ist unterteilt in Prolog und Epilog, und in vier Teile unterteilt, wobei es insgesamt 33 Kapitel sind, alles zusammen auf 320 Seiten. Von mir bekommt das Buch insgesamt vier Sterne.

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    Andrea-Leserattevor 3 Monaten
    Eine Wahnsinnsgeschichte über die Liebe

    Jules Mutter - Marie - stirbt plötzlich; in ihren privaten Sache findet Jule Dinge, die ein ganz anderes Licht auf Marie werfen. Wer war ihre Mutter wirklich? Das möchte Jule herausfinden und macht sich auf in die Vergangenheit ihrer Mutter und letztendlich in eine neue Zukunft für sich selbst... Was genau Jule rausfindet und was alles passiert, müsst ihr allerdings selber lesen! Das Buch lässt sich wunderbar lesen. Die Geschichte, welche in vier Abschnitte ungeteilt ist, hat mich ganz in ihren Bann gezogen. Gefallen haben mir die Perspektivwechsel zu Marie und später zu Julian, das hat einige wichtige Dinge zu Tage gefördert und die Geschichte belebt. Die Geschichte ist sehr emotional; die Autorin schafft es diese Emotionen toll rüberzubringen. Ich musste doch an so einigen Stellen zum Taschentuch greifen. Sehr schön hat die Autorin den Zwiespalt von Marie herausgearbeitet: Mutter und Ehefrau auf der einen Seite und innig-einen-anderen-Mann-Liebende auf der andern Seite. Die Verzweiflung, die Liebe, die Verpflichtungen... Das hat mir sehr gefallen. Die Charaktere sind sehr schön herausgearbeitet und ich habe von allen sehr gerne gelesen. Auch sonst wird alles sehr schön beschrieben; da Marie Künstlerin ist, nehmen Farben in dem Buch eine große Rolle ein. Das hat mir wirklich gut gefallen; und machte die Geschichte irgendwie noch plastischer. Ich konnte mir alles toll vorstellen. Fazit: Eine tiefgründige Geschichte über die wahre Liebe, welche aber nicht gelebt werden kann. Ich kann das Buch sehr empfehlen; von mir gibt es 5 Sterne.

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    BeaSurbecks avatar
    BeaSurbeckvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Jule wandelt auf den Spuren ihrer Mutter und lernt sie dabei von einer ganz anderen Seite kennen. Mich hat das Buch gut unterhalten.
    Der Sommer der blauen Nächte

    Der Sommer der blauen Nächte

    Inhaltsangabe/Klappentext:

    Eine Geschichte so hoffnungsvoll wie das Leben.

    Bilder in den Farben des Südens – das ist alles, was Jule nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Marie von ihr bleibt. Das und eine ganze Reihe Fragen. Und so beschließt Jule an die Orte zu reisen, an denen ihre Mutter so oft alleine gemalt hat, um dort nach dem Leben zu suchen, das Marie offensichtlich nicht mit ihrer Familie teilen wollte. Dann taucht überraschend Jules Freund Ben auf, und ihr wird klar: Man muss die Vergangenheit loslassen können, um das Leben neu zu beginnen.

    Meine Meinung:

    Für mich ist es das zweite Buch der Autorin und ich muss sagen die Geschichte hat mir wieder richtig gut gefallen. Der Schreibstil war locker, flüssig und führte dazu das ich mich gleich in die Geschichte fallen lassen konnte.

    Jule hat mir auf Anhieb gut gefallen und ich konnte mich gut in sie reinversetzen. Jules Leben steht im Moment unter keinem guten Stern, vom Freund verlassen, auf der Arbeit immer unter Druck und dann stirbt noch die geliebte Mutter. Man spürt von Anfang an das sie eine gute Beziehung zu ihrer Mutter hatte und das ihr Tod ihr mega zu schaffen macht. Als sie dann beim Räumen der mütterlichen Wohnung alte Fotos findet auf denen immer wieder, der gleiche, für Jule unbekannte Mann auftaucht gerät sie ins Grübeln. Sie dachte immer sie wüsste alles über ihre Mutter, sie dachte sie hätten eine tolle Beziehung und dann muss sie feststellen das es doch vieles gab was sie von der Mutter nicht wusste. Es lässt ihr keine Ruhe und da sie im Moment eh an einem Tiefpunkt angelangt war, ihr Leben neu überdenken wollte, machte sie sich auf und suchte den Mann der im Leben ihrer Mutter wohl doch eine größere Rolle spielte. Dabei lernte sie ihre Mutter von einer ganz anderen Seite kennen, verstand auch vieles was ihre Kinder- und Jugendzeit geprägt hatte und lernte darüber hinaus auch sich selbst ein bisschen besser kennen. Sie überdenkt ihr eigenes Leben und erkennt was für sie selbst wichtig im Leben ist. Obwohl mir Jule sympathisch war, es gab Momente da wurde ich einfach nicht mit ihr warm. 

    Gut gefallen hat mir auch der Architekt Ben. Ihn lernt Jule zufällig kennen und obwohl er so gar nicht ihr Typ ist entwickelt sich zwischen den beiden etwas. Er ist das totale Gegenteil von Jule, spontan und locker, aber auch immer zur Stelle wenn er gebraucht wird.

    Die Geschichte wird in zwei Handlungssträngen erzählt, allerdings nimmt die Gegenwart mehr Raum ein wie die Vergangenheit. Die Geschichte hält Wendungen und Überraschungen parat mit denen man im Vorfeld nicht unbedingt rechnet.

    Mein Fazit:

    Obwohl mir das Buch eigentlich richtig gut gefallen hat, konnte es mich nicht so in den Bann ziehen wie das vorherige Buch der Autorin. Deshalb gibt es diesesmal nur vier Sterne und natürlich eine Leseempfehlung.

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    K
    Kassy_Kallevor 4 Monaten
    Geht ;-)

    Erst einmal gefällt mir das Cover gut.Etwas verspielt aber doch klar Strukturiert.
    Passt sehr gut zum Buch.

    Der Klappentext hat mich sooo angesprochen.Aber ich kam mit der Umsetzung nicht so gut klar.
    Fand es stellenweise  Zog es sich, das wurde dann auch anstrengend .
    Auch mit der Protagonistin Jule , kam ich nicht so zurecht. Konnte ihr Verhalten Manchmal nicht verstehen.
    Ihre Eltern mochte ich.Finde das sie alles Richtig gemacht haben.

    Ansonsten ein Solides Buch . 
    Eine Familiengeschichte wo Liebe eine große Rolle Spielt.
    Kann es aber trotzdem durch aus Empfehlen, da sich jeder selbst seine Meinung Bilden sollte.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Autoren oder Titel-Cover
    Eine Geschichte so hoffnungsvoll wie das Leben.

    Bilder in den Farben des Südens – das ist alles, was Jule nach dem plötzlichen Tod ihrer Mutter Marie von ihr bleibt. Das und eine ganze Reihe Fragen. Und so beschließt Jule an die Orte zu reisen, an denen ihre Mutter so oft alleine gemalt hat, um dort nach dem Leben zu suchen, das Marie offensichtlich nicht mit ihrer Familie teilen wollte. Dann taucht überraschend Jules Freund Ben auf, und ihr wird klar: Man muss die Vergangenheit loslassen können, um das Leben neu zu beginnen. 

    Hier zur Leseprobe:  http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746634111.pdf

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