Mein schlimmster schönster Sommer

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Inhaltsangabe zu „Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg

Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. „Stefanie Gregg zeigt uns, wo die Hoffnung liegt: Immer direkt vor uns. Aberwitzig und bittersüß.“ Nicole Neubauer Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.

Eine wundervolle, berührende Story

— Angelika123
Angelika123

Ein sehr bewegendes Buch, ganz anders wie Rabbit Hayes aber genauso berührend und traurig.

— BeaSurbeck
BeaSurbeck

Ein wirklich schönes Buch.

— MsPleasant
MsPleasant

Ein sehr bewegender und lebensbejahender Roadtrip-Roman

— jackiherzi
jackiherzi

Viele gewollte "Zufälle" aber dennoch sehr gut für zwischendurch. 3.5 Sterne.

— LarryPi
LarryPi

Netter Roadtrip durch Deutschland. Leider zu bemüht.

— erinrosewell
erinrosewell

Ein Buch über das Leben. Freude und Leid nahe beisammen.

— AdelheidS
AdelheidS

Sehr emotionaler und berührender Roman

— Vampir989
Vampir989

Humorvoll geschriebener Roman trotz ernstem Thema. Stimmt nachdenklich.

— Kodabaer
Kodabaer

Schöner, nachdenklicher Roman, der berührt und einem doch ein Lächeln ins Gesicht zaubern kann.

— Celena
Celena

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  • Mein schlimmster schönster Sommer von Stefanie Gregg

    Mein schlimmster schönster Sommer
    elif1907

    elif1907

    22. March 2017 um 22:38

    Der Inhalt: Eine junge Frau, die eine schwerwiegende Krankheit hat, macht sich auf den weg und lässt los. Auf ihrer Reise mit einem VW-Bus fährt sie an die verschiedensten Orte vorbei und lernt viele neue Menschen kennen. Sie befreit sich von ihrer Seriosität und beginnt ein neues Leben.Bewertung: Der leichte und flüssige Einstig vertiefte mich vorerst sehr in die Geschichte. Durch den leichten Schreibstil der Autorin, war es auch möglich dem Geschehen zu Folgen. Das Buch konnte bei mir leider keine Emotionen hervorrufen. Zwar war der Schreibstil sehr flüssig und leicht, doch dies kam dem ernsten Teil des Buches nicht zugunsten. Zum Inhalt des Buches, kann ich sagen, dass einige Abschnitte mal ziemlich gut waren, aber es gab nie ein richtiges Highlight, was mich festhielt. An einigen Stellen musste ich schmunzeln, doch dies traf leider nicht bei allen Kapiteln zu. Zum Teil konnte ich einige Geschehnisse auch nicht nachvollziehen, da sie viel zu unrealistisch wirkten. Die Gedankengänge der Protagonistin waren an einigen Stellen ebenfalls nicht einsehbar. Die Hauptfiguren des Buches Isabel und Rasso empfand ich als sympathisch und interessant im Großteil des Romans. Doch einige Nebenfiguren waren wirklich unerträglich. Piet, der ebenfalls eine etwas kleinere Hauptrolle darstellte, wurde zu oberflächlich beschrieben und obwohl er zum Ende hin eine wichtige Rolle spielt, wird er dem Leser nicht detailliert bekanntgemacht.Das Ende konnte mich glücklicherweise zum Teil überzeugen. Es war zwar zu erwarten, jedoch ziemlich realistisch. Mein Fazit: Das Konzept des Buches scheint wirklich interessant, jedoch könnte die Umsetzung besser verfasst sein. Dennoch ist es ein gutes Buch für zwischendurch, dass sich sehr schnell lesen lässt!

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  • Leserunde zu "Mein schlimmster schönster Sommer" von Stefanie Gregg

    Mein schlimmster schönster Sommer
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.  Hier zur Leseprobe:  http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633213.pdf Mehr zu »Mein schlimmster schönster Sommer« unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/mein-schlimmster-schonster-sommer.html Leserunde mit Autorin Stefanie Gregg Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München. Jetzt bewerben! Bewerbt euch, indem ihr auf den "Bewerben"-Button klickt und folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen?  Wir freuen uns auf euch und einen regen Austausch!  Euer Team vom Aufbau Verlag  * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben.

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    • 364
  • Flucht ins Leben

    Mein schlimmster schönster Sommer
    Angelika123

    Angelika123

    21. March 2017 um 12:26

    Die schwerkranke junge Frau Isabel wird nach einer niederschmetternden Diagnose aus dem Krankenhaus entlassen. Spontan folgt sie ihrem Herzen und beschließt, Krankheit, Angst und Hoffnungslosigkeit genauso hinter sich zu lassen wie ihren stressigen Job und ihren langjährigen Lebensgefährten Georg. Jahrelang war Isabels Leben staff getaktet und durchorganisiert - jetzt steigt sie einfach in einen fröhlich-gelben VW-Bus und begibt sich mit dem ihr bis dahin unbekannten Rastatypen Rasso auf den Roadtrip ihres Lebens. Unterwegs lernt sie viele interessante Menschen und Orte kennen und sie erkennt, was wirklich wichtig ist: die Zeit zu nutzen und die Tage mit den schönen Dingen des Lebens zu füllen – Leben, Lachen, Lieben. Ein Buch voller Schicksalsschläge und dennoch - oder gerade deswegen - so mutig, positiv und hoffnungsvoll. Stefanie Gregg hat mit „Mein schlimmster schönster Sommer“ eine unkonventionelle und berührende Geschichte geschrieben, der man beinahe so gebannt folgt, als würde man selbst in dem alten VW-Bulli durch die Straßen heizen. Der lebendig-schöne Schreibstil der Autorin sowie die authentischen und liebevoll gestalteten Charaktere machen das Lesen zu einem wahren Vergnügen. Auch Spannung und Humor kommen in diesem Roman nicht zu kurz. Ein Wechselbad der Gefühle aus schönen, lustigen, traurigen und tragischen Momenten. Alles in allem ein gelungenes Buch, mit dem man ganz wunderbar aus dem Alltag abtauchen und mit Isabel und Co. auf Reisen gehen kann.

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  • Berührende Geschichte, mit einer guten Prise Humor

    Mein schlimmster schönster Sommer
    Kodabaer

    Kodabaer

    20. March 2017 um 07:46

    Klappentext:Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. Meine Meinung:Das Cover des Buches hat mich direkt neugierig gemacht. Bunte Cover sprechen mich immer direkt an und machen mich neugierig. Auch der Titel hat mich näher hinsehen lassen, da er so widersprüchlich ist. Nachdem man das Buch gelesen hat weiß man auch was es mit den darauf eingefügten Zeichnungen (z.B. Hund, Bus und Feder) auf sich hat und ich finde es sehr passend gestaltet."Ich liebte das Torock dieses Busse. Es fuhr mich hinein ins Abenteuer, in ein Leben voller Überraschungen und Lachen, ein Leben, an dem ich bisher immer nur vorbeigerast war." (S.65) Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm flüssig und trotz des ernsten Themas mit einer guten Prise Humor gespickt. Ich konnte der Geschichte sehr gut Folgen. Die Spannung empfand ich bis kurz vor dem Ende ziemlich gleichbleibend, nie langweilig und zum Ende hin brennt man darauf zu erfahren was Isabel noch erlebt und ob sie die Krankheit besiegt.Interessant fand ich auch die gelegentlichen Wechsel der Sichtweisen und kurz gehaltenen Rückblicke. Sie fügen sich gut in die Geschichte ein und sind nicht zu langatmig.Zu Beginn passierten mir einfach zu viele "extreme" Zufälle, die das Buch für mich gar nicht unbedingt gebraucht hätte. Eine Spur weniger wäre für mich auch völlig okay gewesen. Die Protagonisten Isabel und Rasso gefallen mir beide richtig gut. Den Wandel von Isabel als Leser mitzuerleben und wie Rasso's Lebensweise die ihre beeinflusst war absolut gelungen."Mach dir keine Gedanken, es kommt, wie es kommt. Entweder sie will zu mir zurück oder ich werde lernen, sie nicht mehr zu lieben." (S. 98)Die Geschichte bewegt einen doch ziemlich und ich fand das Ende traurig aber auch schön. Das Buch hat mich berührt. Das letzte Kapitel/Der Epilog hat mich sogar zu Tränen gerührt. "Und jetzt war ich außerhalb der Zeit. Oder andersherum, ich hatte die Zeit in mir, die Essenszeit, die Schlafenszeit, die Nachdenkzeit, die Zeit zum Lebensgenuss. Es war nicht mehr die fremde Zeit, die mich beherrschte." (S. 206)Auch wenn ich zu Anfang des Buches doch recht kritisch war, wegen der vielen “krassen“ Zufälle, finde ich die Aussage und Umsetzung zu diesem Thema doch sehr gelungen und kann darüber hinwegsehen.

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  • Ein Buch das sehr bewegt, zum Nachdenken bringt - dich gleichzeitig weinen und lachen lässt.

    Mein schlimmster schönster Sommer
    BeaSurbeck

    BeaSurbeck

    20. March 2017 um 07:07

    Mein schlimmster, schönster Sommer Inhaltsangabe / Klappentext: Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. Meine Meinung: Für mich war es das erste Buch von Stefanie Gregg das ich gelesen habe und ich war sehr gespannt auf die Geschichte zumal ich kurz davor erst das Buch über Rabbit Hayes gelesen habe. Man kann die Bücher aber nicht vergleichen sie sind komplett verschieden, aber eines haben sie gemeinsam: Beide haben mich von der ersten Seite an in Bann gezogen. Der Schreibstil war flüssig, ich konnte gleich in die Geschichte eintauchen. Eine Geschichte die sehr gefühlvoll geschrieben war und mich sehr bewegt hat. Ich verstand Isabel, ich lachte mit ihr, weinte mit ihr und fand mit ihr zu ihrem anderen ICH zurück. Isabel hat sich im Laufe ihres Lebens total verändert, sie wurde zu einer taffen Geschäftsfrau und kannte nur noch ihre Arbeit. Sie stieg in exclusiven Hotels ab, hatte keine Privatleben mehr, mit ihrem Lebensgefährten verband sie nichts mehr und auch für Freunde hatte sie keine Zeit mehr so dass sie auch diese nach und nach verloren hat. Dann eines Tages die ernüchternde Diagnose "Krebs" - ein männerfaustgroßer Tumor im Bauchraum. Ein unsensibler Arzt teilt ihr die Fakten mit und empfiehlt ihr bis zur OP auf Reisen zu gehen. Man spürt wie Isabel diese Diagnose trifft und als sie auf dem Heimweg einen alten VW-Bus sieht der zu verkaufen ist, nimmt sie die Gelegenheit beim Schopf und geht auf Reisen. Vorher geht sie noch kurz zu Hause vorbei, legt ihrem Lebensgefährden einen Zettel hin und zum ersten Mal seit Jahren lässt sie auch das Handy zu Hause liegen. Rasso Liebermann dem ehemaligen Besitzer des VW-Busses möchte sie unterwegs absetzen ehe sie sich auf den Weg in die Provence macht. Die Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen. Isabel hat sich auf dieser Reise total arg verändert und gemerkt das sie vieles in ihrem Leben falsch angegangen ist und das sie die Prioritäten falsch gesetzt hat. Auf ihrer Reise quer durch Deutschland lernt sie die unterschiedlichsten Leute kennen und fühlt sich bei ihnen richtig wohl. Am Ende des Buches hat sich Isabel zum Mondenkind verwandelt. Eine Reise die ich nie vergessen werde, eine Reise die zeigt das man Träume nicht einfach vergessen sollte weil das Leben hält Überraschungen parat und plötzlich kann es zu spät sein. Je länger Isabel unterwegs ist umso leichter wird ihr zumute, sie lernt es wieder zu Leben, sie wird offener und findet neue Freunde, aber auch eine neue Liebe. Am Ende der Reise ist Isabel ein anderer Mensch und sie weiß was sie nun vom Leben will - wenn sie den eine Chance dazu erhält. Aber auch die anderen Charaktere sind der Autorin richtig gut gelungen, alle kamen authentisch rüber und man konnte sich in sie reinversetzen. Es machte einfach Spaß diese Reise mit Isabel zu machen und dabei so verschiedene Leute kennen zu lernen. So unterschiedlich die Leute auch waren, jeder von ihnen hatte etwas "Ballast" mit dabei und konnte diesen unterwegs abwerfen. Tolle Gespräche zwischen Isabel und den anderen Charakteren fanden statt, sehr bewegend und nachvollziehbar. Besonders gut gelungen fand ich auch das man auch aus der Sicht von George, Isabels Lebensgefährten lesen konnte. Er wusste nicht wo seine Freundin war und grübelte über die gemeinsame Zeit nach. Er merkte das sie beide Fehler gemacht haben, er entdeckte das er sie eigentlich gar nicht richtig kannte und das das einzige was sie verband die Arbeit war. Anfangs mochte ich ihn nicht, aber das änderte sich im Laufe der Zeit dann doch. Den nicht nur er hat Fehler gemacht, auch Isabel. Eine wunderschöne, traurige und berührende Geschichte die für mich viel zu schnell zu Ende gegangen ist. Mein Fazit: Von mir gibt es für diese traurig schöne Geschichte die mich gleichermaßen zum Weinen, Lachen, Träumen und Nachdenken brachte eine absolute Leseempfehlung und fünf Sterne.

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  • Schön!

    Mein schlimmster schönster Sommer
    MsPleasant

    MsPleasant

    17. March 2017 um 09:09

    Klappentext: Als Isabel aus dem Krankenhaus entöassen wird, weiss sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt - und vor allem eines findet: die Liebe. Schreibstil: Stefanie Gregg schafft es den Leser in die Geschichte eintauchen zu lassen, ohne dass man sich erst groß einlesen muss. Man begleitet Isabel als Ich-Erzählerin und manche der Kapitel sind aus Sicht einer anderen Person geschrieben, was der Erzählweise aber keinen abbruch tut. Ein schweres Thema sehr leicht verpackt. Ich fand es sehr angenehm das Buch zu lesen. Meine Meinung: Das Buch war genau das, was ich erwartete. Eine Geschichte darüber, dass man erst anfängt das Leben wirklich zu nutzen, wenn man nicht mehr viel Zeit hat. Sei es durch ein hohes Alter, oder eine Krankheit. Eine liebevoll erzählte Geschichte, bei der ich anfing selbst darüber nachzudenken, wofür im Leben man sich mehr Zeit nehmen sollte. Leider war das Ende ein wenig sehr abrupt, was ich wirklich schade fand. Ich hätte mir etwa 100 Seiten mehr gewünscht. So hätte man einige Dinge nicht in diesem Epilog erzählen müssen, sondern hätte dort hinführen können. Aber das entscheidet ja jeder Autor selbst und sicher gibt es Leser, die es genau so gern haben. Für mich ein sehr gelungenes Buch, das ich wärmstens empfehlen kann. Durch das kantige Ende allerdings nur 4 Punkte von mir.

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  • Bewegende Geschichte

    Mein schlimmster schönster Sommer
    jackiherzi

    jackiherzi

    16. March 2017 um 23:15

    Kurzbeschreibung: Isabels Diagnose ist niederschmetternd: ein Tumor, Männerfaustgroß. Erst in zwei Wochen soll entschieden werden, wie es weitergeht. Also entschließt sich Isabel dazu einmal im Leben spontan zu sein. Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Auf ihrer Reise lässt sie ihr altes Leben hinter sich und beginnt ein ganz neues.Gestaltung: Das ganze Buch ist total liebevoll gestaltet worden. Nicht nur das Cover ist wunderschön und greift einzelne Elemente der Geschichte auf, sonder auch auf den jeweils ersten und letzten Seite wird diese Gestaltung fortgeführt. Im Rahmen der Leserunde gab es auch noch eine wirklich schöne Postkarte (guckt doch dafür bei Instagram vorbei: https://www.instagram.com/p/BROM9NKARmw/?taken-by=liebedeinbuch) Alles mit Liebe (zum Detail) gestaltet. Toll!Lieblingszitat: "So kann also aus Geld Glück entstehen. Wenn man sich damit seine Träume ermöglicht, sich den Weg bereitete, um etwas zu finden, was man suchte." (Seite 28)Meine Meinung: Das Buch hat mir wirklich gut gefallen. Durch den tollen und sehr bildlichen Schreibstil fliegt man regelrecht durch die Geschichte. Die kurzen Sätze spiegeln die Gedankensprünge der Protagnistin sehr gut wieder. Wodurch man viel mehr die Gefühle und Handlungen von Isabel nachvollziehen kann. Auch in die Gefühlswelt von anderen Charakteren kann man immer mal wieder hineinspähen. Die Charaktere waren mir auch (fast) alle sehr sympathisch und konnte sie schnell ins Herz schließen. Trotz des ernsten und schweren Themas der Geschichte, ist der Roman sehr lebensbejahend und "leicht". Man spürt die Freude von Isabel über ihre neuen Erfahrungen und ihr neues Leben. Parallel wird aber immer wieder Isabels Diagnose und ihre Reaktion, sowie die ihres Lebensgefährtens thematisiert. Ab und an musste man auch mal sehr schmunzeln. Das einzige Manko ist, dass es sehr viele "Zufälle" gibt. Die mir in der Summe doch etwas zu unrealistisch vorgekommen sind. Zum Ende hin steigt auch die Dramatik und die Spannung immer weiter. Fazit: Diese Roadtrip-Geschichte beinhaltet ernste und leichte Szenen und findet dadurch die perfekte Mischung für das Thema Krebsdiagnose. "Mein schlimmster schönster Sommer" werde ich bestimmt noch ein zweites Mal in die Hand nehmen, da mir die Geschichte wirklich gut gefallen hat. Ich vergebe 4,5 Sterne (auch wenn lovelybooks mir dieses Funktion vorenthält :D ).

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  • Hat überzeugt!

    Mein schlimmster schönster Sommer
    nana_fkb

    nana_fkb

    16. March 2017 um 20:58

    Klappentext: Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt. [Quelle: Klappentext Aufbau Verlag] Meine Meinung: Bisher habe ich noch nie etwas von Stefanie Gregg gelesen. Aber mich hat das farbenfrohe Cover direkt angesprochen. Als ich dann ein wenig recherchiert und herausgefunden habe, dass Gregg ursprünglich aus der Krimi-Sparte kommt, hat mich das Buch noch neugieriger gemacht. Die Geschichte klingt traurig schön – eine gute Kombination für Zwischendurch und so habe ich mich direkt ans Lesen gemacht, nachdem das Buch im Briefkasten gelandet ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wir lernen eine klar strukturierte Businessfrau kennen, die eine tragische Diagnose erhält, welche ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Wie geht man am besten damit um? Mit wem spricht man darüber? Wie will man die letzte Zeit nutzen? Wer darf in der Zeit an ihrer Seite stehen? All diese und viele weitere Fragen gehen Isabel nach der Diagnose durch den Kopf. Doch anstatt einen klar strukturierten Plan aufzustellen, handelt sie sehr spontan und impulsiv. Sie verschwindet. Will ihrem Schicksal entgehen und einfach nochmal unbeschwert leben. Dass sie dabei sehr viel mehr über sich selbst und ihr Dasein lernen wird, damit scheint sie am Anfang nicht zu rechnen. Denn bevor sie München auch nur verlassen wird, lernt sie Rasso kennen. Einen jungen Mann mit Rasta-Locken und äußerlich erstmal das totale Gegenteil von ihr. Doch genau das scheint ihn interessant zu machen. Sie will sich seinen VW-Bus ausleihen, um eine Reise zu machen. Ihr Ziel: unbekannt. Doch letztlich kommt alles ganz anders und gemeinsam mit Rasso (und weiteren Wegbegleitern) verbringt sie die kommenden Tage und lernt sich viel besser kennen als bisher. Isabel realisiert, dass sie weit mehr ist als nur die erfolgreiche Businessfrau, die zu Hause in ihrem perfekten Haus mit ihrem perfekten Freund wohnt, teure Reisen unternimmt und sonst rund um die Uhr arbeitet. Während der Reise mit Rasso denkt sie vor allem sehr viel über ihre Beziehung und ihre Erwartungen an sich selbst nach. Sie reflektiert ihr Verhalten und ihre letzten Jahre und realisiert, dass sie ihre Prioritäten falsch gesetzt hat. Von Seite zu Seite wird der Leser mit auf die Reise zu ihrem Inneren genommen. Wir können beobachten, wie sie sich langsam aber sicher in die Person entwickelt, die sie immer sein wollte und die einfach nur das Leben lebt, das ihr gegeben wurde. Gregg hat es geschafft, dass man als Leser mitfiebert und hofft, dass Isabel all das schafft, was sie sich vorgenommen hat. Ihr Freund George ist mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Er ist der Typ Mann, der von morgens bis Nachts arbeitet, in seiner Freundin nur eine Weggefährtin sieht, die die gleichen Interessen haben muss. Kinder? Ehe? Vollkommen ausgeschlossen. Urlaub? Eher spontan, er kann aber auch wegen einem wichtigen Fall abgeblasen werden. Beistand bei einer schlimmen Diagnose? Fehlanzeige. Dadurch, dass die Kapitel sowohl aus Isabels als auch aus Georges Sicht erzählt werden, können wir zwar eine Entwicklung bei ihm feststellen. Trotzdem scheint er nicht zu verstehen, dass Isabel ihn in dieser Situation an ihrer Seite braucht. Rasso ist mir direkt sehr sympathisch. Er wirkt von Anfang an etwas verplant, aber das macht ihn liebenswert. Gemeinsam mit Isabel macht er sich auf eine Reise ohne so recht zu wissen, wo es hingehen soll. Aber er ist ein offener Mensch, der sich allen Gegebenheiten anpasst und auch mal spontan auf einen Parkplatz fährt und für Isabel Gitarre spielt und singt (das klingt romantischer als es war  ). Er ist der Typ Mensch, den man nachts anrufen kann, egal in welcher Situation. Und der sich ohne zu fragen auf den Weg macht, um zu dir zu fahren. Solche Menschen braucht man an seiner Seite. Das Buch hat mir im Großen und Ganzen wirklich gut gefallen. Aber mir waren die letzten Kapitel zu schnelllebig und überstürzt. Auf mich hat es etwas gehetzt gewirkt. Und das habe ich sehr schade gefunden. Ich habe mir ein kleines bisschen mehr Rast gewünscht. Auch wenn mich das Ende wieder zu Tränen gerührt hat. Alles in allem war es ein wirklich ansprechendes Buch und eine tolle Geschichte. Gregg’s Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Toll fand ich auch, dass wir abwechselnd die Sicht von Isabel und George erfahren. Das hat alles ein wenig aufgelockert und hat der Geschichte wirklich gut getan. 

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  • "Mein schlimmster schönster Sommer" von Stefanie Gregg

    Mein schlimmster schönster Sommer
    erinrosewell

    erinrosewell

    12. March 2017 um 20:56

    Autorin: Stefanie GreggTitel: Mein schlimmster schönster SommerGattung: Roman, Erzählung, Chiclit, LiebesromanErschienen: 2017Gelesene Ausgabe: Aufbau, 2017ISBN: 978-3-7466-3321-3Gelesen auf: DeutschGelesen im: Februar 2017   Zum Buch:Frifrafrisch ist dieses Jahr bei Aufbau Stefanie Greggs neuster Roman, ihr erster bei dem Verlag. Isabel hat Krebs. Als sie erfährt, dass es nicht gut aussieht, bricht sie aus ihrem geregelten Leben aus. Die schicke Wohnung, ihren gutbezahlten Job, ihren Freund - sie kauft sich einen uralten VW-Bus. Mit dem Besitzer macht sie sich auf einen Roadtrip, der die beiden quer durch Deutschland führt. Sie lernen neue Leute kenne, flüchten vor der Polizei und erleben spontan eine Menge Abenteuer - und Isabel merkt, dass sein Leben ständig zu planen dazu führen kann, dass man ziemlich viel einfach verpasst. Eigentlich eine berührende und wirklich nette Geschichte, leider versucht die Autorin ziemlich krampfhaft besonders witzig und einfallsreich zu sein und verpasst dem ganzen so leider nicht den Miss Sunshine sondern eher den Traumschiffdreh.   Eine der LieblingsstellenZitat: "Es ging mir schlecht, offensichtlich schon seit Jahren, ohne dass ich es bemerkt hatte. Es war ein Loch in mir, ein schwarzes Nichts, das sich ausbreitete, mich überspülte mit Langeweile und Sinnlosigkeit, mich von innen aushöhlte, mich auffraß. Das war das Loch gewesen, in dem die Männerfaust Platz fand."[1] Stil und Sprache: Einfach zu lesen, Umgangssprache teilweise.Zitat: "Wonach suchte er wirklich? Er suchte nach einer Frau, für die er brannte. Neben der er morgens aufwachen und sie sofort küssen wollte. Mit der er den ganzen Tag verbringen wollte, mit der er über alles reden konnte, aber auch schweigen. Und lachen!"[2] Schlüssigkeit der Handlung: Ziemlich unrealistische Wendungen, sehr bemüht.  Das hat mir gefallen: Die Behutsamkeit mit der eine Krebsgeschichte erzählt wird.Das hat mir nicht gefallen: Leider zu unrealistisch, hier wurde arg versucht skurril zu sein. In One Sentence: Netter Roadtrip durch Deutschland. Leider zu bemüht.Sterne: 3   [1] S.88[2] S.202

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  • Ein Buch über das Leben

    Mein schlimmster schönster Sommer
    AdelheidS

    AdelheidS

    12. March 2017 um 10:23

    "Was für ein Sommer! Wunderschöne, verrückte Tage waren das mit ihr gewesen. Tage, nach denen sich alles verändert hatte,.... Isabel erhält die Diagnose Krebs und soll nun 2 Wochen auf die endgültige Diagnose warten. Ihr Arzt meint: "Fahren sie in Urlaub" - aber Isabel hatte bisher ihr Leben immer genau durchgeplant und war nur in ihren Träumen eine freie Seiltänzerin, die das Leben nimmt, wie es kommt. Doch dann ändert ein "Verkaufen" Schild auf einem alten gelben VW-Bus alles und das Leben beginnt, wo andere es enden sehen. Zum Cover: Wunderschön, bunt und voller Leben. Wenn ich den Buchrückentext nicht gelesen hätte, hätte ich bei dem Buch nur an leichte Strandlektüre gedacht. Doch es steckt mehr dahinter. Meine Meinung zum Buch: Die Autorin pflegt trotz der ernsten Thematik einen lockeren Schreibstil. Manchmal kam es mir surreal vor, das man sich in Isabels Lage wirklich so frei fühlen kann. Und doch war es wunderschön und ist glaube ich Traum vieler kranker Menschen, sich von den Zwängen zu befreien und das zu tun, was einem gut tut. Es ist ein hoffnungsvolles Buch mit vielen witzigen Elementen. Zwei und mehr Menschen, die das Leben gerade so nehmen wie es kommt und darauf aufbauen. Dabei helfen sie sich gegenseitig. Das Buch ist weder massiv auf die Tränendrüse drückend noch schnulzig - es ist schlicht hoffnungsvoll und befreiend. Ach ja, und es hat eine wunderbar große Schriftgröße.  Fazit: Ein lesenswertes Buch das die Schönheit des Lebens zeigt auf einer Reise durch Deutschland.

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    • 2
  • Sehr emotionaler und berührender Roman

    Mein schlimmster schönster Sommer
    Vampir989

    Vampir989

    12. March 2017 um 07:20

    Isabel erfährt im Krankenhaus das Sie einen Tumor hat.Spontan kauft Sie sich einen kleinen Bus und fährt damit in den Urlaub.Sie winn diese Zeit genießen und für sich haben und Ihr Leben überdenken.Sie lernt Rasso kennen der Sie auf dieser Reise begleitet.Auf diesem Urlaubstrip macht sie nun die Bekanntschaft mit vielen unterschiedlichen Menschen.Das Buch hat mich von anfang an in den Bann gezogen.Der Schreibstil ist leicht und locker.die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin.Einmal angefangen zu lesen ,möchte man gar nicht mehr aufhören.Die Hauptcharaktere werden sehr gut beschrieben und so konnte ich Sie mr bildlich gut vorstellen.Besonders Isabel habe ich gleich in mein Herz geschlossen.Aber auch Rasso finde ich sehr sympatisch.Viele Szenen werden sehr detaillirt dargestellt.So war ich teilweise direkt bei dieser Reise dabei.Die Spannung bleibt bis zum Ende erhalten und so kommt nie Langeweile auf.Die Autorin versteht es trotz des eigentlich traurigen Themas viel Humor und Witz in die Geschichte mit einzubauen .Das hat mir sehr gut gefallen.Auch gelingt es Ihr uns zum Nachdenken anzuregen .Ich habe angefangen mein Leben zu erfagen.Man sollte jeden Tag mit Freude,Freundschaft ,Zufriedenheit und Hoffnung genießen.Denn es könnte jeden Moment zu Ende sein.Beim Lesen sind viele Emotionen in mir hoch gekommen.So war ich manchmal traurig und habe mit gelitten und gebangt.Dann wieder habe ich gelacht und geschmunzelt.Auch ein paar Tränen sind geflossen.Besonders der traurige Abschluss des Buches hat mich sehr bewegt.Das Cover finde ich auch einfach sehr schön gewählt und genau passend zum Buchtitel und der Geschichte.Mir hat das Lesen dieses Buches sehr viele Freude bereitet.Ich hatte viele emotionale berührende Lesestunden und war total begeistert.Ich kann diese Lektüre sehr empfehlen.

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  • Vergisst nicht zu leben!

    Mein schlimmster schönster Sommer
    Celena

    Celena

    11. March 2017 um 15:17

    Isabel Drievers verlässt das Krankenhaus in dem Wissen, dass sie einen Tumor hat, es ist einfach nichts mehr so wie es mal war. Sie möchte ihrem immer geplanten Alltag entfliehen und handelt zum ersten Mal ohne viel zu überlegen, ganz spontan. Auf dem Weg nach Hause erblickt sie diesen auffälligen VW-Bus und mietet ihn. Von da an beginnt für sie eine abenteuerliche Reise, die ihr Leben auf den Kopf stellt, endlich empfindet sie Freude. Stefanie Gregg lässt den Leser ohne Umschweife in die Geschichte eintauchen, die temporeiche Erzählweise bietet Langeweile keinen Spielraum sodass die Seiten förmlich dahin fliegen. Die lockere Schreibweise und die Ich-Perspektive, die uns die Protagonisten noch näher bringt, ließen mich das Buch kaum zur Seite legen. Es ist eine wunderschöne Idee, die sehr gut umgesetzt wurde und für mich ein angenehmes Leseerlebnis geboten hat Isabel auf ihrem Roadtrip zu begleiten. Das Buch handelt keinesfalls vom Abschied, es geht nicht darum all die Sachen zu bereuen, die Isabel nie gemacht hat sondern die Chance zu ergreifen und einfach nur das Leben zu genießen, denn dafür ist es nie zu spät. Man sollte sich nicht mit dem zufrieden geben, das man hat sondern danach streben glücklich zu werden. Und diese Botschaft entspricht einfach der Wahrheit und sie ist nicht die einzige in diesem tollen Roman. Es wird vieles angesprochen, darunter auch einige interessante Themen, sodass ich mich dabei ertappt habe über mein eigenes Leben nachzudenken. Generell fand ich die Gedanken von Isabel immer sehr nachvollziehbar, ich mochte ihre Art und die Rückblenden haben dazu beitragen sie besser zu verstehen und auch zu sehen wie sie vorher gelebt hat, wieso die Wandlung der erfolgreichen Unternehmungsberaterin für sie ein guter Schritt war, wieso es Zeit wurde etwas zu verändern. Man bekommt noch zwischendurch einen Einblick wie Georg, Isabels Lebensgefährte, mit der ganzen Situation umgeht.Manchmal vergisst man, dass Isabel krank ist, weil sie und Rasso, der Besitzer des VW-Busses, so viel skurriles und unglaubliches erleben und man sich dabei ganz einfach fallen lassen kann. Man begegnet mit ihnen unterschiedlichen Menschen, besucht einige schöne Plätze und wird zum Teil dieser Reise. Und dann gibt es die Momente an denen man sich wieder erinnert, auf den Boden der Tatsachen ankommt und Trauer verspürt und dennoch muss ich gestehen, dass mich das Buch nicht vollends runter gezogen sondern auf mich eher einen nachdenklichen, mutigen und hoffnungsvollen Eindruck gemacht hat. Ich mochte die Protagonisten wirklich sehr und gerade Isabel und Rasso konnte ich ganz schnell ins Herz schließen, die zwei haben sich zum richtigen Zeitpunkt gefunden und die Harmonie stimmt einfach.Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe, die Ängste und das Leben, in der es zwar ein paar Zufälle zu viel gibt die jedoch im Gesamten nicht ganz so ins Gewicht fallen, weil die Botschaft dieses Romans wundervoll ist. Man muss sich darauf einlassen können, dass es nun mal nicht ganz so realitätsnah zugeht, dafür habe ich auch einige Seiten Zeit gebraucht, und wenn man es schafft verspricht dieses Buch ein paar herrliche Lesestunden! 4,5 Sterne von mir.

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  • Ein spontaner Ausflug

    Mein schlimmster schönster Sommer
    DamlaBulut

    DamlaBulut

    Mein schlimmster schönster Sommer - Stefanie Gregg Sprache: DeutschVerlag: Aufbau TBFlexibler Einband: 304 SeitenErscheinungsdatum Erstausgabe: 17.02.2017Aktuelle Ausgabe: 17.02.2017ISBN: 9783746633213 KlappentextIsabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nie getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt. Meine MeinungDas Leitmotiv dieses Buches ist ziemlich abgedroschen.Der einzige Kontrast zu bisherigen Büchern dieser Art besteht darin, dass in diesem Buch keine Bucket List vorhanden ist, die der Protagonist im Laufe der Geschichte abhaken kann.Der Schreibstil der Autorin ist durchgehend monoton.Man hat versucht, das desolate Thema mit viel Humor aufzubereiten, was mir in diesem Fall nicht besonders zugesagt hat. Im Laufe der Geschichte ist mir aufgefallen, dass sich bestimmte Klischees nur so anhäufen. Dadurch wirkte sie zu gewollt und unrealistisch.  Ein Buch mit einem abgedroschenen Thema und verfehltem Humor.

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    • 3
  • Ein Abschied und ein Neubeginn

    Mein schlimmster schönster Sommer
    camilla1303

    camilla1303

    11. March 2017 um 09:48

    Der traurige, melancholische und doch wunderschöne Roman „Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg ist 2017 im aufbau Verlag erschienen. „Machen Sie doch einfach Urlaub“, hatte der Typ in Weiß zu mir gesagt, „in vierzehn Tagen müssen Sie wieder hier sein zum Vorstellen.“ Mit diesen Worten wird Isabel aus dem Krankenhaus entlassen. Als sie auf der Taxifahrt nach Hause einen VW-Bus sieht, kauft sie diesen kurzentschlossen um schwerkrank eine Reise anzutreten, auf der sie Menschen trifft, denen sie sonst wohl nie begegnet wäre und auf der sie zu sich selbst findet, jetzt wo doch alles anders ist. „Mein schlimmster schönster Sommer“ ist ein Buch, das auf wunderschön geschriebene Weise Hoffnung gibt. Während Isabels Reise vergisst man als Leser nur so oft den traurigen Hintergrund des Buches, ermöglicht die Schreibweise der Autorin doch eine herrlich humorvolle Sichtweise auf die Reise. In kleinen Rückblicken, meist Erinnerungen Isabels, lernt man Isabel immer besser kennen und gewinnt Einblick in ihre Vergangenheit. Isabels Reise ist nicht nur ein Abschied und Loslassen, sondern auch ein Neubeginn. „In ihr altes Leben zurück“, schob der Notar nach, „sie wollte ein neues anfangen, wenn auch ein kurzes.“ „Mein schlimmster schönster Sommer“ ist ein Buch, das trotz des tragischen Hintergrunds eine wunderbare Hommage an das Leben ist und bekommt von mir eine klare Leseempfehlung.

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  • Mein schlimmster schönster Sommer

    Mein schlimmster schönster Sommer
    Wurm200

    Wurm200

    10. March 2017 um 16:50

    Stefanie Gregg Mein schlimmster schönster Sommer Aufbau Verlag Autor: Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München. (Quelle: Aufbau Verlag) Als Isabel nach ihrem Besuch im Krankenhaus im Taxi sitzt, sieht sie auf der Fahrt einen VW-Bus, der zu verkaufen ist. Sofort sagt sie dem Taxifahrer, dass er anhalten soll, und wählt die angegebene Nummer. Ihr Plan? Den Bus kaufen und in den Urlaub fahren. Das Buch besteht aus insgesamt 30 Kapiteln und einem Epilog. Die Kapitelüberschrift steht immer in der linken oberen Ecke, in einer anderen Schriftart geschrieben. Außerdem wird die Kapitelangabe durch einen Samen der Pusteblume ergänzt (diese Pusteblume finden wir ebenfalls auf dem Cover wieder). Schon beim Aufschlagen des Buches fällt dem Leser sofort ein sehr trauriges Zitat auf, das andeutet, dass es sich beim Buch um kein sonderlich fröhliches Buch handeln könnte. Die Beweggründe der Hauptperson sind in der Tat auch nicht sonderlich fröhlich, jedoch hat die Autorin es geschafft, das Buch sehr humorvoll zu gestalten. So vergisst man zeitweise sogar als Leser den recht traurigen Grund (aber dies gelingt Isabel selbst ja auch im Laufe ihres Abenteuers.). Im Laufe der Story erfährt man immer mehr über die Vergangenheit von Isabel. Dies löst die Autorin meistens durch Erinnerungen, die leider nicht stilistisch vom Text hervorgehoben sind. Diese Erinnerungen bekommen jedoch immer einen eigenen Absatz im Kapitel selbst, sodass es dem Leser doch recht leicht fällt, diese zu erkennen. Manche der Kapitel sind aus der Sicht einer anderen Person erzählt, dies merkt man aber sofort, da der Name der Person zu Beginn des Kapitels steht. Diese Kapitel helfen auch, die Story einzuordnen, da dort jeweils immer eine Tagesangabe steht. Cover: Das Cover hat als Grundfarbe die Farbe beige. Auf der Vorderseite sehen wir außerdem fünf bunte Streifen, die jeweils von links nach rechts verlaufen. Diese Streifen heben sich auch dadurch vom Rest ab, da diese in Hochglanz gedruckt sind. Zwischen jedem dieser Streifen steht ein Wort des Titels, ebenfalls in Farbe. Beim Lesen des Titels fällt auf, dass es sich um ein Oxymoron handelt, (diese Widersprüchlichkeit findet man ebenfalls im Handeln der Hauptperson). Neben diesen Streifen, finden wir auch einige Bilder, die im direkten Zusammenhang zum Inhalt des Buches stehen. Fazit: Ein Buch das ein trauriges Thema, in eine humorvolle Story verpackt. Dies gelingt der Autorin sogar sehr gut. Auch schafft sie es, dass man als Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Ein wirklich tolles Buch, das von mir 5/5 Sterne bekommt. Klappentext: Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. (Quelle: Aufbau Verlag) Autor: Stefanie Gregg Titel: Mein schlimmster schönster Sommer Verlag: Aufbau Verlag Genre: Roman Seiten: 304 Preis: 9,99 ISBN: 978-3-7466-3321-3http://wurm200.blogspot.de/

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