Mein schlimmster schönster Sommer

von Stefanie Gregg 
4,3 Sterne bei91 Bewertungen
Mein schlimmster schönster Sommer
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Positiv (74):
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Eine schöne und lustige Geschichte über das Leben und den Tod

Kritisch (5):
Sigismunds avatar

Leider nicht nach meinem Geschmack war dieser Roman.

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Inhaltsangabe zu "Mein schlimmster schönster Sommer"

Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen

Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.

„Stefanie Gregg zeigt uns, wo die Hoffnung liegt: Immer direkt vor uns.
Aberwitzig und bittersüß.“ Nicole Neubauer

Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783746633213
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Aufbau TB
Erscheinungsdatum:17.02.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.06.2018 bei Aufbau Verlag erschienen.

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    zauberblumes avatar
    zauberblumevor 2 Monaten
    Die bewegendste und berührendste Geschichte seit Langem!

    "Mein schlimmster schönster Sommer" ist nun das zweite Buch, das ich von der Autorin Stefanie Gregg gelesen habe und auch mit dieser Geschichte hat mich die Autorin bis tief in die Seele berührt und mich nachdenklich zurückgelassen.

    Der Inhalt: Isabel ist eine Karrierefrau. Mit ihrem Freund lebt sie in einer schicken Wohnung. Beide gehen in ihren Berufen auf. Doch von heute auf Morgen ist für Isabel alles anders. Als sie mit einer niederschmetternden Diagnose aus dem Krankenhaus entlassen wird, ist nichts mehr wie es war. Zum ersten Mal ist Isabell spontan. Sie kauft sich einen alten VW-Bus und führt los. Eigentlich wollte sie in die Provence, doch das Schicksal hat etwas anders mit ihr vor. Eine außergewöhnliche Reise beginnt, auf der Isabel die unterschiedlichsten Menschen trifft und auch Dinge tut, die so wahrscheinlich in ihrem "normalen" Leben nicht gemacht hätte. Sie lässt ihr altes Leben los und fängt ein neues an und vor allem findet sie die Liebe ....

    Noch jetzt, nach Beendigung des Buches, habe ich Tränen in den Augen. Wieder einmal hat es die Autorin mit ihrem ganz besonderen Schreibstil geschafft, mich von Anfang an in die Geschichte eintauchen zu lassen. Ich habe das Gefühl, die Reise gemeinsam mit Isabel unternommen zu haben. Endlich mal verrückte Dinge tun, ohne sich groß den Kopf darüber zu zerbrechen. Isabel ist ein wunderbarer Mensch, den ich sofort ins Herz geschlossen hab. Ich habe mit ihr gelitten, gehofft und gebangt. Ich habe mich auch gefreut, dass ich ein Teil ihres neuen Lebens sein durfte. Isabels Geschichte hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Man ist viel zu festgefahren in seinen täglichen Strukturen, vielleicht sollte man sich des öfteren eine Auszeit gönnen und das Leben einfach genießen. Denn oft sind es doch oft die kleinen Dinge im Leben, die uns glücklich machen. Dafür hat uns Isabel das beste Beispiel gegeben. Die Geschichte ist für mich hochemotional. Es gab Gelegenheiten zum Träumen, zum Lachen, aber auch zum Weinen. Jedesfalls sollte man die Hoffnung nie aufgeben und an seinen Träumen und Wünschen festhalten.

    Eine außergewöhnliche und berührende Geschichte, die mich total begeistert hat. Diese Traumlektüre hat mir wunderbare Lesestunden beschert und mich auch zum Nachdenken gebracht. Das Cover gefällt mir auch sehr gut - es verbreitet ein ganz besonderes Gefühl. Gerne vergebe ich für diese herausragende Lektüre 5 Sterne und freue mich schon auf das nächste Buch von Stefanie Greg.

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    YasminRs avatar
    YasminRvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nette Sommerlektüre für nebenbei, mehr leider nicht.
    Nette Sommerlektüre, mehr leider nicht

    Nach vielen guten Rezensionen hatte ich einen bewegenden, lebensverändernden und lebensbejahenden Roman erwartet. Leider hat sich diese Erwartung für mich nicht erfüllt. Worum geht es? Isabel hat Krebs. Ihr Arzt rät ihr, die nächsten zwei Wochen Ferien zu machen. Daraufhin entdeckt sie einen Bulli zum Verkauf - und macht sich nach einem kurzen Telefonat mit diesem und seinem Besitzer Rasso auf die Reise. Ihr Ziel ist die Provence, doch es verschlägt sie an ganz andere Orte mit sehr unterschiedlichen Charakteren, die ihr auf ihrer Reise begegnen. Wie hat mir das Buch gefallen? Die Idee der Geschichte fand ich super. Vor allem von Geschichten über so vernichtende Diagnosen wie Krebs erhoffe ich mir immer, dass man mit einer eigenen neuen Wertschätzung für das Leben aus der Geschichte geht. Leider konnte sich diese Stimmung bei mir nicht einstellen. Der Start war absolut überzogen: Das Gras unterm Bus vor einem Banküberfall geflohen, die Beute dann noch im Bus gehabt und dann noch ein Guru, dem sich eine Prophezeiung erfüllt zeigt. Das war mir zu viel und nervte mich. Es beruhigte sich, die Begegnungen wurden „realistischer“, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte einfach nicht. Obwohl Rasso Liebermann wirklich ein sehr lieber Mann war und ich ihn sehr lieb gewonnen konnte, hat das Buch mich einfach nicht erreicht, sehr schade. Wer sollte das Buch lesen? Wer Lust auf eine nette Sommerlektüre hat, einen kurzen (sowohl zeitlich als auch auf die Strecke bezogen) Roadtrip und eine trotz der Krebsthematik einfache Lektüre hat, ist mit „Mein schlimmster schönster Sommer“ sehr gut bedient.

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    Phyrias avatar
    Phyriavor 6 Monaten
    Ein Abenteuer der anderen Art

    Isabel Drievers verlässt das Krankenhaus in dem Wissen, dass sie einen Tumor hat, es ist einfach nichts mehr so wie es mal war. Sie möchte ihrem immer geplanten Alltag entfliehen und handelt zum ersten Mal ohne viel zu überlegen, ganz spontan. Auf dem Weg nach Hause erblickt sie diesen auffälligen VW-Bus und mietet ihn. Von da an beginnt für sie eine abenteuerliche Reise, die ihr Leben auf den Kopf stellt, endlich empfindet sie Freude. 

    Stefanie Gregg lässt den Leser ohne Umschweife in die Geschichte eintauchen, die temporeiche Erzählweise bietet Langeweile keinen Spielraum sodass die Seiten förmlich dahin fliegen. Die lockere Schreibweise und die Ich-Perspektive, die uns die Protagonisten noch näher bringt, ließen mich das Buch kaum zur Seite legen. 
    Es ist eine wunderschöne Idee, die sehr gut umgesetzt wurde und für mich ein angenehmes Leseerlebnis geboten hat Isabel auf ihrem Roadtrip zu begleiten. Das Buch handelt keinesfalls vom Abschied, es geht nicht darum all die Sachen zu bereuen, die Isabel nie gemacht hat sondern die Chance zu ergreifen und einfach nur das Leben zu genießen, denn dafür ist es nie zu spät. Man sollte sich nicht mit dem zufrieden geben, das man hat sondern danach streben glücklich zu werden. Und diese Botschaft entspricht einfach der Wahrheit und sie ist nicht die einzige in diesem tollen Roman. Es wird vieles angesprochen, darunter auch einige interessante Themen, sodass ich mich dabei ertappt habe über mein eigenes Leben nachzudenken. Generell fand ich die Gedanken von Isabel immer sehr nachvollziehbar, ich mochte ihre Art und die Rückblenden haben dazu beitragen sie besser zu verstehen und auch zu sehen wie sie vorher gelebt hat, wieso die Wandlung der erfolgreichen Unternehmungsberaterin für sie ein guter Schritt war, wieso es Zeit wurde etwas zu verändern. Man bekommt noch zwischendurch einen Einblick wie Georg, Isabels Lebensgefährte, mit der ganzen Situation umgeht.
    Manchmal vergisst man, dass Isabel krank ist, weil sie und Rasso, der Besitzer des VW-Busses, so viel skurriles und unglaubliches erleben und man sich dabei ganz einfach fallen lassen kann. Man begegnet mit ihnen unterschiedlichen Menschen, besucht einige schöne Plätze und wird zum Teil dieser Reise. Und dann gibt es die Momente an denen man sich wieder erinnert, auf den Boden der Tatsachen ankommt und Trauer verspürt und dennoch muss ich gestehen, dass mich das Buch nicht vollends runter gezogen sondern auf mich eher einen nachdenklichen, mutigen und hoffnungsvollen Eindruck gemacht hat. 
    Ich mochte die Protagonisten wirklich sehr und gerade Isabel und Rasso konnte ich ganz schnell ins Herz schließen, die zwei haben sich zum richtigen Zeitpunkt gefunden und die Harmonie stimmt einfach.


    Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe, die Ängste und das Leben, in der es zwar ein paar Zufälle zu viel gibt die jedoch im Gesamten nicht ganz so ins Gewicht fallen, weil die Botschaft dieses Romans wundervoll ist. Man muss sich darauf einlassen können, dass es nun mal nicht ganz so realitätsnah zugeht, dafür habe ich auch einige Seiten Zeit gebraucht, und wenn man es schafft verspricht dieses Buch ein paar herrliche Lesestunden! 

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    NeriFees avatar
    NeriFeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöne Idee. Langweilige Charaktere.
    Schöne Idee, nicht ganz so gute Umsetzung.

    Das Cover und der Titel von Mein schlimmster schönster Sommer haben mich sofort neugierig gemacht und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war klar, dass ich das Buch lesen möchte. Der farbige Umschlag und die auf dem Cover befindlichen Motive wirken sehr ansprechend und lebensfroh. Sie verraten, wer oder was mir als Leser im Buch begegnen wird. Von der Autorin hatte ich bis dato nichts nichts gehört. Das machte mich aber besonders neugierig.


    Klappentext
    Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen.
    Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.


    Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Schon ab der ersten Seite war mir klar, was mich ungefähr erwarten würde. Diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht. Normalerweise lese ich Geschichten, in denen es um den bevorstehenden Tod eines Menschen geht, recht ungern. Dieses Buch aber versprach Lebensfreude pur und die ganz große Liebe. Diese Aspekte haben es mir dann leicht gemacht, das Buch weiterlesen zu wollen. Ich erhoffte mir wenig Kitsch und eine abenteuerlustige Reise auf dem Weg zum eigenen Ich.

    Die Story beginnt amüsant und witzig. Die Charaktere werden anfangs nur kurz vorgestellt, was mir zu dem Zeitpunkt auch genügte. Sehr schnell allerdings wird klar, dass ich mich mit Rasso und Isabel nicht identifizieren kann. Die Fahrt im VW-Bus hält zwar viel Aufregung und einige Abenteuer für die beiden Protagonisten bereit, jedoch wirken diese Ereignisse zu großen Teilen absurd und wenig glaubwürdig. Fantasiereiche Darstellungen der Erlebnisse allein wären sicher nicht verkehrt gewesen, sofern diese beim Lesen Spass bringen und sich ein roter Faden zeigt. Durch die etwas zu abenteuerlichen Geschehnisse war mir vieles aber einfach viel zu langatmig.

    Rasso erschien mir zunächst sympathisch, ziemlich schnell aber war ich gelangweilt von seinen Geschichten. Was mir leider auch sehr negativ auffiel, war das Verhalten der Hauptprotagonistin. Denn obwohl sie vor ihrer Krankheit eine erfolgreiche Geschäftsfrau war, wird sie oft etwas dümmlich dargestellt. Naiv und unwissend. Vieles ist ihr fremd, vieles weiß sie nicht, von dem ich behaupten würde, dass das bei einer gebildeten und im Leben stehenden Frau sehr unwahrscheinlich wäre. Auch haben mich ihre Handlungen und ihr Verhalten häufig genervt.

    Das Ende, der Epilog hingegen ist sehr gelungen. Ich war wirklich gerührt und hatte Tränen in den Augen. Auch wenn es hier – soviel darf ich verraten – kein Happy End im eigentlichen Sinne gibt. Hier hat sich die Autorin selbst übertroffen, auch wenn vorhersehbar war, was geschehen würde.


    Ich bedanke mich beim Aufbau-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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    Gwendolyn22s avatar
    Gwendolyn22vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Humorvoll-ernster Roman gespickt mit einigen kleinen Weisheiten. Leider nicht nachhaltig beeindruckend.
    Veränderungen

    Nach einer Krebsdiagnose beschließt Isabel, einen VW-Bus zu kaufen und damit gen Süden in den Urlaub zu fahren.

    Sie lernt allerlei interssante Menschen kennen, macht verschiedenen Erfahrungen beschließt schlussendlich, ihr Leben zu verändnern. Dass sich dabei auch noch die große Liebe einstellt, ist dabei ein schöner Nebeneffekt.


    Stefanie Gregg hat eine flüssige Art und Weis zu schreiben, wobei sie sich in manchen Details verliert und anderes nicht genau genug erzählt. So kürzt sie die gesamte Passage nach der Reise zugunsten eines schönen Epilogs heraus. Für mich kommt da einiges zu kurz.

    Außerdem lässt sie bei ihren Schilderungen doch immer eine gewisse Tiefe vermissen, denn auch wenn sich Isabel für das Leben im Hier und Jetzt entscheidet, so ist die Beschäftigung mit dem Krebs für mich auch von existenzieller Bedeutung. Diese wird irgendwann schlicht ignoriert.


    Aufgrund des flüssigen und lockeren Erzählstiles habe ich das Buch schnell ausgelesen und fühlte mich auch insgesamt gut unterhalten.

    Nachhaltig beeindruckend fand ich das Buch leider nicht.


    Drei Sterne.

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    Sternenstaubfees avatar
    Sternenstaubfeevor einem Jahr
    Eine verhängnisvolle Reise

    Isabel wird aus dem Krankenhaus entlassen. Es wurde ein Tumor bei ihr entdeckt. Das Ergebnis der Untersuchung sowie die weitere Behandlungsart soll ihr in 14 Tagen mitgeteilt werden. Bis dahin soll sie einmal Urlaub machen, schlägt der Arzt vor. Kurzentschlossen mietet sich Isabel einen alten VW-Bulli und will damit spontan in die Provence reisen. Es kommt jedoch anders...

    Mein Leseeindruck:

    Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es hat mich unterhalten und es hat sich sehr flüssig lesen lassen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm.

    Allerdings muss ich sagen, dass mir ein wenig das Gefühl gefehlt hat. Liest man die Inhaltsangabe, dann vermutet man eigentlich, einen sehr emotionalen Roman vor sich zu haben. Eine Frau in den besten Jahren erfährt von einer schlimmen Krankheit, macht sich spontan auf eine Reise und findet dort - laut Klappentext - die Liebe.

    Ich hätte mir hier mehr Gefühl gewünscht. Die Emotionen kamen bei mir beim Lesen leider nicht an. Ich habe weder die Verzweiflung und Trauer bei Isabel gefühlt, die ich nach einer solchen Diagnose doch vermuten würde, noch habe ich wirklich gefühlt, dass sie sich neu verliebt. Dafür wurde die Geschichte - für meinen persönlichen Geschmack - etwas zu nüchtern erzählt.

    Vielleicht sollte man das Buch - trotz des eigentlich ernstes Themas - nicht so ganz ernst nehmen, denn auch das, was Isabel alles auf ihrer Reise erlebt, ist wohl eher mit einem Augenzwinkern zu sehen, da es doch recht unrealistisch erscheint.

    Somit kann ich trotz mangelnder Emotionen vier Sterne vergeben, da mich das Buch einfach gut unterhalten hat.

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    Simi159s avatar
    Simi159vor einem Jahr
    absolut lesenswert

    14 Tage, in diesen soll sich  Isabell eine schöne Zeit machen, Urlaub am besten. Dann geht es wieder ins Krankenhaus, damit der Faustgroße Tumor aus ihrem Bauch entfernt werden kann.

     Was nun?

    Spontan kauft Isabell einen VW-Bus, dich da der Vorbesitzer noch zwei Dinge erledigen muss, und die Richtung   Süden -Provence- liegen, nimmt Isabell ihn mit….und schon steckt sie mitten in einer verrückten Reise….

    Fazit:

    Diese Geschichte ist sehr emotional,  es geht nur um das ganz normale Leben und den Tod. Und dass man das Leben nicht planen kann, sondern dass dieses einfach passiert, egal wieviel Struktur man hat.

    Die Autorin, Stefanie Gregg, hat mit Isabell eine wunderbare Hauptfigur erschaffen, die man sofort mag und man ebenso schnell wissen möchte, wie ihr Leben weiter geht. Denn Isabells Leben gerät aus den Fugen, da sie unheilbar krank ist, bisher war sie erfolgreiche Beraterin mit festem Freund und einem sehr geregelten Leben. Aus dem sie jetzt spontan aus und in Lassos VW-Bus einsteigt….

    Alle  Charaktere sind gut beschrieben, lebensnah und authentisch. Nie hat man das Gefühl, hier werden Klischeeschubladen geöffnet, eher ist man als Leser Gast , bei dieser verrückten Reise. 

    Man lacht, staunt und weint mit den Figuren…. …denn egal wieviel Zeit einem noch bleibt, man sollte sie mit Leben füllen und nicht nur ein Rädchen in einem System sein….

    Eine schöne ans Herz gehende Geschichte, die bewegt und in einem nachhält….

    von mir gibt es 5 STERNE.

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    tardys avatar
    tardyvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Macht Lust auf das Leben
    Mein schlimmster, schönster Sommer

    Isabel wird nach einer niederschmetternden Krebsdiagnose aus dem Krankenhaus entlassen. Machen sie doch einfach noch einmal Urlaub, wird ihr vom Arzt gesagt. Als sie beim Heimweg am Straßenrand einen alten VW-Bus sieht, der verkauft werden soll, fasst die sonst so rationale und vernünftige junge Frau einen spontanen Entschluss. Sie will noch einmal die Lavendelfelder in der Provence sehen, überredet den Besitzer des Bullis ihn für zwei Wochen zu verleihen und nimmt ihn erst einmal mit auf die Tour, da er noch einiges erledigen muss. Ohne ihrem Freund Bescheid zu geben und ohne Handy macht sie sich auf die letzte Reise ihres Lebens, die wohl ihre schönste werden wird.

    Stefanie Gregg hat ein Buch über den Tod geschrieben, aber auch eines über das Leben. Ein Mutmachbuch, das zwar eine leise Trauer in sich trägt, aber gleichzeitig doch soviel Hoffnung und Glück. Es ist witzig und teilweise echt schräg und auch wenn man das Unvermeidliche nicht aufhalten kann, ist es doch durch und durch positiv und macht Lust auf das Leben. Isabel hat in ihrem Leben immer nur das gemacht, was vernünftig war, was man von ihr erwartet hat. Durch die Krebsdiagnose überdenkt sie ihr Leben komplett neu und macht Dinge, die unvernünftig sind und die ihr viel Spaß machen. Endlich kommt sie dazu ihr Leben zu genießen und sich frei zu fühlen. Der angenehme, leicht zu lesende Schreibstil haben mich das Buch fast in einem Rutsch lesen lassen und auch wenn das Ende, wie erwartet, sehr traurig war, sieht man doch einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Das Leben ist zu wertvoll, um es mit unangenehmen Dingen vollzumüllen. Ich konnte Isabel gut verstehen, dass sie diesen unerwarteten Weg geht, so entdeckt sie noch einmal die Liebe und macht verrückte Sachen, begegnet ungewöhnlichen und skurrilen Charakteren, lacht und weint und lebt. Und auch wenn sie am Ende sterben muss, aber das müssen wir alle, hat sie ihre letzten Tage noch einmal so richtig in allen Zügen genießen können. Wir sollten uns das Buch und seine Aussage sehr zu Herzen nehmen, niemand weiß, wie lange er noch hat, deshalb: Genieße jeden Tag, als wäre er Dein letzter.

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    Die-weins avatar
    Die-weinvor einem Jahr
    Konnte mich trotz einiger Kritikpunkte gut unterhalten ...

    Isabel wird nach einem Klinikaufenthalt mit den Worten entlassen, sie soll doch nochmal verreisen, bevor sie sich erneut in Behandlung begibt. Eigentlich überhaupt nicht ihre Art, so spontan Dinge zu tun, ohne genaue vorherige Planung. Doch nun wurde ihr ein Tumor prognostiziert und als sie einen alten VW Bully sieht, der verkauft werden soll, fasst sie innerhalb weniger Minuten den Entschluss nach Südfrankreich zu reisen. Da der Besitzer Rasso jedoch zuvor noch einiges erledigen muss, wird daraus eine ereignisreiche Reise und Isabels schlimmster schönster Sommer.

    Ich liebe Roadtrip-Romane und nachdem ich das Cover dieses Buches sah, mit dem VW Bully vorne drauf, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Nun, die Handlung verlief dann doch etwas anders, als ich es erwartet hatte, aber begeistern konnte mich diese Geschichte dennoch.

    Isabel lebt in einer festen Beziehung, aber so richtig glücklich ist sie mit ihrem Partner schon lange nicht mehr. Es hat eher was von einer Zweckgemeinschaft, beide leben für ihre Arbeit, und Ehe oder Kinder waren nie ein Thema. Mit Isabels Erkrankung kann ihr Freund absolut nicht umgehen, sodass sie kurzerhand beschließt einfach alleine zu verreisen. Doch dann kommt alles ganz anders, denn sie findet in Rasso, der sie eigentlich nur kurz begleiten wollte, bevor sie alleine nach Südfrankreich fährt, einen wahren Freund, lernt weitere außergewöhnliche Menschen kennen und lernt viel über sich selber während dieser Reise.

    Die beiden Hauptcharaktere Isabel sowie Rasso geben ein sehr gegensätzliches Paar ab, aber ich mochte sie auf Anhieb und konnte auch gut nachvollziehen, was in Isabels Kopf vorgeht, nachdem sie diese niederschmetternde Diagnose erhalten hat. Auch Rasso fand ich sehr realistisch dargestellt und seine Wandlung während dieser Geschichte überzeugten mich gänzlich. Bisher lebte er für seinen Traum Musiker zu werden, es fehlte jedoch immer das nötige Kleingeld und so hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, genoss seine Freiheit und versuchte seine Träume zu verwirklichen.

    Eigentlich hatte ich aufgrund des Klappentextes sowie den ersten Seiten eine eher traurige Geschichte erwartet und war anfangs etwas enttäuscht, dass dieses Buch oftmals so lustig war. Stellenweise war mir das fast schon etwas zu viel des Guten und ich vermisste die Ernsthaftigkeit, die tiefgründigen Gespräche oder auch bedrückende Momente. Ab und an gab es all das auch, aber oftmals waren mir die Szenen einfach zu albern, die Nebencharaktere zu schräg oder auch die Themen zu belanglos. Dennoch mochte ich diesen Roman und fand ihn unterhaltsam. Naja, und da das Ende dann doch sehr passend war, sah ich vieles auch etwas weniger kritisch im Nachhinein. Die Geschichte soll eher die Leichtigkeit einer unbeschwerten Reise vermitteln und vielleicht auch zum Nachdenken anregen, was ihr dann letztendlich auch gut gelang.

    Die Handlung ist abwechslungsreich und teilweise urkomisch beschrieben, sodass keine Langeweile aufkommt, aber besonders am Anfang empfand ich die vielen "glücklichen Zufälle" doch eher unglaubwürdig. Das legte sich jedoch dann urplötzlich und dadurch konnte mich das Ganze auch wesentlich mehr fesseln.

    Mein Fazit:

    Mich konnte "Mein schlimmster schönster Sommer" trotz einiger Kritikpunkte gut unterhalten. Die Tiefgründigkeit blieb bei der Fülle an merkwürdigen Geschehnissen leider etwas auf der Strecke, aber als lockere Lektüre für zwischendurch passte es ganz gut.

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    MonaBuschs avatar
    MonaBuschvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein Buch wie ein Aperol Spritz: Prickelnd-leicht, sommerlich leuchtend, leicht berauschend mit einer bittersüßen Note. Das Leben ist kostbar
    Ein Buch wie ein Aperol Spritz...

    Ein Buch wie ein Aperol Spritz: Prickelnd-leicht, sommerlich leuchtend, leicht berauschend mit einer bittersüßen Note.

    Die Story um Isabel zog mich von Anfang an mit. Weil Isabel die Endlichkeit und Vergänglichkeit ihres Lebens bewusst wird, findet sie den Mut, ihr bisheriges Leben zu überdenken - und fängt ein neues Leben voller Lebenslust an. Der gelbe Campingbus mit dem Regenbogenaufkleber fährt Isabel "hinein ins Abenteuer, in ein Leben voller Überraschungen und Lachen, ein Leben, an dem ich bisher immer nur vorbeigerast war. Vorbeigerast an den Wäldern, in denen das Gras verbrannte, vorbeigerast an den verrückten Menschen, vorbeigerast an Musik, vorbeigerast an der Natur, vorbeigerast an allem, was ich wirklich mag. ... Vorbeigerast am Leben."
    Gerne ging ich als Leserin mit Isabel auf eine abenteuerliche, oft lustig-skurrile, manchmal nachdenkliche Reise quer durch Deutschland. Ich fragte mich, ob ich selbst den Mut hätte, alle Brücken hinter mir so konsequent abzubrechen und neu anzufangen. Zumindest im Kopf tat ich es gerne. Ich dachte mit Isabel selber darüber nach, ob ich wirklich glücklich bin in meinem Leben. Ob ich etwas ändern sollte. Schließlich könnte mich, könnte jeden von uns jederzeit eine ähnliche Diagnose treffen: die Männerfaust, die einen umhaut.
    Stefanie Gregg zeigt ihren Lesern, wie schön das Leben sein kann, wenn man es zulässt, wenn man sich Zeit nimmt, wenn man das Leben einfach geschehen lässt.
    "Mein schlimmster, schönster Sommer" bietet die richtige Mischung aus sommerlicher Leichtigkeit und guten Gedanken.
    Es bleibt die Erkenntnis: Das Leben ist kostbar!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    aufbauverlags avatar
    Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen

    Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt. 

    Hier zur Leseprobe:  http://www.aufbau-verlag.de/media/Upload/leseproben/9783746633213.pdf

    Mehr zu »Mein schlimmster schönster Sommer« unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/mein-schlimmster-schonster-sommer.html

    Leserunde mit Autorin Stefanie Gregg

    Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München.

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