Stefanie Gregg Mein schlimmster schönster Sommer

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Inhaltsangabe zu „Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg

Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen

Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.

„Stefanie Gregg zeigt uns, wo die Hoffnung liegt: Immer direkt vor uns.
Aberwitzig und bittersüß.“ Nicole Neubauer

Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.

Schöne Idee. Langweilige Charaktere.

— NeriFee

Humorvoll-ernster Roman gespickt mit einigen kleinen Weisheiten. Leider nicht nachhaltig beeindruckend.

— Gwendolyn22

Dieser Roman behandelt ein schwieriges Thema und weiß doch wie man den Leser motiviert und unterhält. Man darf nicht vergessen zu leben..

— Lyca

Motivierend und unterhaltsam...

— SophiasBookplanet

Ein Buch für ein Wochenende. Nach der Lektüre sieht man die Welt mit anderen Augen. Sehr schön zu lesen. Bücher machen glücklich.

— ELSHA

Macht Lust auf das Leben

— tardy

Ein Buch wie ein Aperol Spritz: Prickelnd-leicht, sommerlich leuchtend, leicht berauschend mit einer bittersüßen Note. Das Leben ist kostbar

— MonaBusch

Schöner Road Trip mit ernstem Thema

— Tine_1980

Leider nicht nach meinem Geschmack war dieser Roman.

— Sigismund

Ein Buch, wie es nur das Leben schreiben kann

— Alaska111

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Schöne Idee, nicht ganz so gute Umsetzung.

    Mein schlimmster schönster Sommer

    NeriFee

    22. October 2017 um 14:13

    Das Cover und der Titel von Mein schlimmster schönster Sommer haben mich sofort neugierig gemacht und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war klar, dass ich das Buch lesen möchte. Der farbige Umschlag und die auf dem Cover befindlichen Motive wirken sehr ansprechend und lebensfroh. Sie verraten, wer oder was mir als Leser im Buch begegnen wird. Von der Autorin hatte ich bis dato nichts nichts gehört. Das machte mich aber besonders neugierig.KlappentextErst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen.Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Schon ab der ersten Seite war mir klar, was mich ungefähr erwarten würde. Diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht. Normalerweise lese ich Geschichten, in denen es um den bevorstehenden Tod eines Menschen geht, recht ungern. Dieses Buch aber versprach Lebensfreude pur und die ganz große Liebe. Diese Aspekte haben es mir dann leicht gemacht, das Buch weiterlesen zu wollen. Ich erhoffte mir wenig Kitsch und eine abenteuerlustige Reise auf dem Weg zum eigenen Ich.Die Story beginnt amüsant und witzig. Die Charaktere werden anfangs nur kurz vorgestellt, was mir zu dem Zeitpunkt auch genügte. Sehr schnell allerdings wird klar, dass ich mich mit Rasso und Isabel nicht identifizieren kann. Die Fahrt im VW-Bus hält zwar viel Aufregung und einige Abenteuer für die beiden Protagonisten bereit, jedoch wirken diese Ereignisse zu großen Teilen absurd und wenig glaubwürdig. Fantasiereiche Darstellungen der Erlebnisse allein wären sicher nicht verkehrt gewesen, sofern diese beim Lesen Spass bringen und sich ein roter Faden zeigt. Durch die etwas zu abenteuerlichen Geschehnisse war mir vieles aber einfach viel zu langatmig.Rasso erschien mir zunächst sympathisch, ziemlich schnell aber war ich gelangweilt von seinen Geschichten. Was mir leider auch sehr negativ auffiel, war das Verhalten der Hauptprotagonistin. Denn obwohl sie vor ihrer Krankheit eine erfolgreiche Geschäftsfrau war, wird sie oft etwas dümmlich dargestellt. Naiv und unwissend. Vieles ist ihr fremd, vieles weiß sie nicht, von dem ich behaupten würde, dass das bei einer gebildeten und im Leben stehenden Frau sehr unwahrscheinlich wäre. Auch haben mich ihre Handlungen und ihr Verhalten häufig genervt.Das Ende, der Epilog hingegen ist sehr gelungen. Ich war wirklich gerührt und hatte Tränen in den Augen. Auch wenn es hier – soviel darf ich verraten – kein Happy End im eigentlichen Sinne gibt. Hier hat sich die Autorin selbst übertroffen, auch wenn vorhersehbar war, was geschehen würde.Ich bedanke mich beim Aufbau-Verlag für das Rezensionsexemplar.

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  • Veränderungen

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Gwendolyn22

    08. October 2017 um 20:31

    Nach einer Krebsdiagnose beschließt Isabel, einen VW-Bus zu kaufen und damit gen Süden in den Urlaub zu fahren. Sie lernt allerlei interssante Menschen kennen, macht verschiedenen Erfahrungen beschließt schlussendlich, ihr Leben zu verändnern. Dass sich dabei auch noch die große Liebe einstellt, ist dabei ein schöner Nebeneffekt. Stefanie Gregg hat eine flüssige Art und Weis zu schreiben, wobei sie sich in manchen Details verliert und anderes nicht genau genug erzählt. So kürzt sie die gesamte Passage nach der Reise zugunsten eines schönen Epilogs heraus. Für mich kommt da einiges zu kurz. Außerdem lässt sie bei ihren Schilderungen doch immer eine gewisse Tiefe vermissen, denn auch wenn sich Isabel für das Leben im Hier und Jetzt entscheidet, so ist die Beschäftigung mit dem Krebs für mich auch von existenzieller Bedeutung. Diese wird irgendwann schlicht ignoriert. Aufgrund des flüssigen und lockeren Erzählstiles habe ich das Buch schnell ausgelesen und fühlte mich auch insgesamt gut unterhalten. Nachhaltig beeindruckend fand ich das Buch leider nicht. Drei Sterne.

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  • Man darf nie vergessen zu leben

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Lyca

    05. October 2017 um 12:13

    Isabel Drievers verlässt das Krankenhaus in dem Wissen, dass sie einen Tumor hat, es ist einfach nichts mehr so wie es mal war. Sie möchte ihrem immer geplanten Alltag entfliehen und handelt zum ersten Mal ohne viel zu überlegen, ganz spontan. Auf dem Weg nach Hause erblickt sie diesen auffälligen VW-Bus und mietet ihn. Von da an beginnt für sie eine abenteuerliche Reise, die ihr Leben auf den Kopf stellt, endlich empfindet sie Freude.Stefanie Gregg lässt den Leser ohne Umschweife in die Geschichte eintauchen, die temporeiche Erzählweise bietet Langeweile keinen Spielraum sodass die Seiten förmlich dahin fliegen. Die lockere Schreibweise und die Ich-Perspektive, die uns die Protagonisten noch näher bringt, ließen mich das Buch kaum zur Seite legen.Es ist eine wunderschöne Idee, die sehr gut umgesetzt wurde und für mich ein angenehmes Leseerlebnis geboten hat Isabel auf ihrem Roadtrip zu begleiten. Das Buch handelt keinesfalls vom Abschied, es geht nicht darum all die Sachen zu bereuen, die Isabel nie gemacht hat sondern die Chance zu ergreifen und einfach nur das Leben zu genießen, denn dafür ist es nie zu spät. Man sollte sich nicht mit dem zufrieden geben, das man hat sondern danach streben glücklich zu werden. Und diese Botschaft entspricht einfach der Wahrheit und sie ist nicht die einzige in diesem tollen Roman. Es wird vieles angesprochen, darunter auch einige interessante Themen, sodass ich mich dabei ertappt habe über mein eigenes Leben nachzudenken. Generell fand ich die Gedanken von Isabel immer sehr nachvollziehbar, ich mochte ihre Art und die Rückblenden haben dazu beitragen sie besser zu verstehen und auch zu sehen wie sie vorher gelebt hat, wieso die Wandlung der erfolgreichen Unternehmungsberaterin für sie ein guter Schritt war, wieso es Zeit wurde etwas zu verändern. Man bekommt noch zwischendurch einen Einblick wie Georg, Isabels Lebensgefährte, mit der ganzen Situation umgeht.Manchmal vergisst man, dass Isabel krank ist, weil sie und Rasso, der Besitzer des VW-Busses, so viel skurriles und unglaubliches erleben und man sich dabei ganz einfach fallen lassen kann. Man begegnet mit ihnen unterschiedlichen Menschen, besucht einige schöne Plätze und wird zum Teil dieser Reise. Und dann gibt es die Momente an denen man sich wieder erinnert, auf den Boden der Tatsachen ankommt und Trauer verspürt und dennoch muss ich gestehen, dass mich das Buch nicht vollends runter gezogen sondern auf mich eher einen nachdenklichen, mutigen und hoffnungsvollen Eindruck gemacht hat.Ich mochte die Protagonisten wirklich sehr und gerade Isabel und Rasso konnte ich ganz schnell ins Herz schließen, die zwei haben sich zum richtigen Zeitpunkt gefunden und die Harmonie stimmt einfach.Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe, die Ängste und das Leben, in der es zwar ein paar Zufälle zu viel gibt die jedoch im Gesamten nicht ganz so ins Gewicht fallen, weil die Botschaft dieses Romans wundervoll ist. Man muss sich darauf einlassen können, dass es nun mal nicht ganz so realitätsnah zugeht, dafür habe ich auch einige Seiten Zeit gebraucht, und wenn man es schafft verspricht dieses Buch ein paar herrliche Lesestunden! 4,5 Sterne von mir. 

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  • Eine verhängnisvolle Reise

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Sternenstaubfee

    02. June 2017 um 20:33

    Isabel wird aus dem Krankenhaus entlassen. Es wurde ein Tumor bei ihr entdeckt. Das Ergebnis der Untersuchung sowie die weitere Behandlungsart soll ihr in 14 Tagen mitgeteilt werden. Bis dahin soll sie einmal Urlaub machen, schlägt der Arzt vor. Kurzentschlossen mietet sich Isabel einen alten VW-Bulli und will damit spontan in die Provence reisen. Es kommt jedoch anders... Mein Leseeindruck: Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es hat mich unterhalten und es hat sich sehr flüssig lesen lassen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm. Allerdings muss ich sagen, dass mir ein wenig das Gefühl gefehlt hat. Liest man die Inhaltsangabe, dann vermutet man eigentlich, einen sehr emotionalen Roman vor sich zu haben. Eine Frau in den besten Jahren erfährt von einer schlimmen Krankheit, macht sich spontan auf eine Reise und findet dort - laut Klappentext - die Liebe. Ich hätte mir hier mehr Gefühl gewünscht. Die Emotionen kamen bei mir beim Lesen leider nicht an. Ich habe weder die Verzweiflung und Trauer bei Isabel gefühlt, die ich nach einer solchen Diagnose doch vermuten würde, noch habe ich wirklich gefühlt, dass sie sich neu verliebt. Dafür wurde die Geschichte - für meinen persönlichen Geschmack - etwas zu nüchtern erzählt. Vielleicht sollte man das Buch - trotz des eigentlich ernstes Themas - nicht so ganz ernst nehmen, denn auch das, was Isabel alles auf ihrer Reise erlebt, ist wohl eher mit einem Augenzwinkern zu sehen, da es doch recht unrealistisch erscheint. Somit kann ich trotz mangelnder Emotionen vier Sterne vergeben, da mich das Buch einfach gut unterhalten hat.

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  • absolut lesenswert

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Simi159

    23. May 2017 um 20:40

    14 Tage, in diesen soll sich  Isabell eine schöne Zeit machen, Urlaub am besten. Dann geht es wieder ins Krankenhaus, damit der Faustgroße Tumor aus ihrem Bauch entfernt werden kann.  Was nun? Spontan kauft Isabell einen VW-Bus, dich da der Vorbesitzer noch zwei Dinge erledigen muss, und die Richtung   Süden -Provence- liegen, nimmt Isabell ihn mit….und schon steckt sie mitten in einer verrückten Reise…. Fazit: Diese Geschichte ist sehr emotional,  es geht nur um das ganz normale Leben und den Tod. Und dass man das Leben nicht planen kann, sondern dass dieses einfach passiert, egal wieviel Struktur man hat. Die Autorin, Stefanie Gregg, hat mit Isabell eine wunderbare Hauptfigur erschaffen, die man sofort mag und man ebenso schnell wissen möchte, wie ihr Leben weiter geht. Denn Isabells Leben gerät aus den Fugen, da sie unheilbar krank ist, bisher war sie erfolgreiche Beraterin mit festem Freund und einem sehr geregelten Leben. Aus dem sie jetzt spontan aus und in Lassos VW-Bus einsteigt…. Alle  Charaktere sind gut beschrieben, lebensnah und authentisch. Nie hat man das Gefühl, hier werden Klischeeschubladen geöffnet, eher ist man als Leser Gast , bei dieser verrückten Reise.  Man lacht, staunt und weint mit den Figuren…. …denn egal wieviel Zeit einem noch bleibt, man sollte sie mit Leben füllen und nicht nur ein Rädchen in einem System sein…. Eine schöne ans Herz gehende Geschichte, die bewegt und in einem nachhält…. von mir gibt es 5 STERNE.

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  • Mein schlimmster, schönster Sommer

    Mein schlimmster schönster Sommer

    tardy

    18. May 2017 um 13:22

    Isabel wird nach einer niederschmetternden Krebsdiagnose aus dem Krankenhaus entlassen. Machen sie doch einfach noch einmal Urlaub, wird ihr vom Arzt gesagt. Als sie beim Heimweg am Straßenrand einen alten VW-Bus sieht, der verkauft werden soll, fasst die sonst so rationale und vernünftige junge Frau einen spontanen Entschluss. Sie will noch einmal die Lavendelfelder in der Provence sehen, überredet den Besitzer des Bullis ihn für zwei Wochen zu verleihen und nimmt ihn erst einmal mit auf die Tour, da er noch einiges erledigen muss. Ohne ihrem Freund Bescheid zu geben und ohne Handy macht sie sich auf die letzte Reise ihres Lebens, die wohl ihre schönste werden wird.Stefanie Gregg hat ein Buch über den Tod geschrieben, aber auch eines über das Leben. Ein Mutmachbuch, das zwar eine leise Trauer in sich trägt, aber gleichzeitig doch soviel Hoffnung und Glück. Es ist witzig und teilweise echt schräg und auch wenn man das Unvermeidliche nicht aufhalten kann, ist es doch durch und durch positiv und macht Lust auf das Leben. Isabel hat in ihrem Leben immer nur das gemacht, was vernünftig war, was man von ihr erwartet hat. Durch die Krebsdiagnose überdenkt sie ihr Leben komplett neu und macht Dinge, die unvernünftig sind und die ihr viel Spaß machen. Endlich kommt sie dazu ihr Leben zu genießen und sich frei zu fühlen. Der angenehme, leicht zu lesende Schreibstil haben mich das Buch fast in einem Rutsch lesen lassen und auch wenn das Ende, wie erwartet, sehr traurig war, sieht man doch einen Hoffnungsschimmer am Horizont. Das Leben ist zu wertvoll, um es mit unangenehmen Dingen vollzumüllen. Ich konnte Isabel gut verstehen, dass sie diesen unerwarteten Weg geht, so entdeckt sie noch einmal die Liebe und macht verrückte Sachen, begegnet ungewöhnlichen und skurrilen Charakteren, lacht und weint und lebt. Und auch wenn sie am Ende sterben muss, aber das müssen wir alle, hat sie ihre letzten Tage noch einmal so richtig in allen Zügen genießen können. Wir sollten uns das Buch und seine Aussage sehr zu Herzen nehmen, niemand weiß, wie lange er noch hat, deshalb: Genieße jeden Tag, als wäre er Dein letzter.

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  • Konnte mich trotz einiger Kritikpunkte gut unterhalten ...

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Die-wein

    28. April 2017 um 06:35

    Isabel wird nach einem Klinikaufenthalt mit den Worten entlassen, sie soll doch nochmal verreisen, bevor sie sich erneut in Behandlung begibt. Eigentlich überhaupt nicht ihre Art, so spontan Dinge zu tun, ohne genaue vorherige Planung. Doch nun wurde ihr ein Tumor prognostiziert und als sie einen alten VW Bully sieht, der verkauft werden soll, fasst sie innerhalb weniger Minuten den Entschluss nach Südfrankreich zu reisen. Da der Besitzer Rasso jedoch zuvor noch einiges erledigen muss, wird daraus eine ereignisreiche Reise und Isabels schlimmster schönster Sommer.Ich liebe Roadtrip-Romane und nachdem ich das Cover dieses Buches sah, mit dem VW Bully vorne drauf, stand für mich fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Nun, die Handlung verlief dann doch etwas anders, als ich es erwartet hatte, aber begeistern konnte mich diese Geschichte dennoch.Isabel lebt in einer festen Beziehung, aber so richtig glücklich ist sie mit ihrem Partner schon lange nicht mehr. Es hat eher was von einer Zweckgemeinschaft, beide leben für ihre Arbeit, und Ehe oder Kinder waren nie ein Thema. Mit Isabels Erkrankung kann ihr Freund absolut nicht umgehen, sodass sie kurzerhand beschließt einfach alleine zu verreisen. Doch dann kommt alles ganz anders, denn sie findet in Rasso, der sie eigentlich nur kurz begleiten wollte, bevor sie alleine nach Südfrankreich fährt, einen wahren Freund, lernt weitere außergewöhnliche Menschen kennen und lernt viel über sich selber während dieser Reise.Die beiden Hauptcharaktere Isabel sowie Rasso geben ein sehr gegensätzliches Paar ab, aber ich mochte sie auf Anhieb und konnte auch gut nachvollziehen, was in Isabels Kopf vorgeht, nachdem sie diese niederschmetternde Diagnose erhalten hat. Auch Rasso fand ich sehr realistisch dargestellt und seine Wandlung während dieser Geschichte überzeugten mich gänzlich. Bisher lebte er für seinen Traum Musiker zu werden, es fehlte jedoch immer das nötige Kleingeld und so hielt er sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser, genoss seine Freiheit und versuchte seine Träume zu verwirklichen.Eigentlich hatte ich aufgrund des Klappentextes sowie den ersten Seiten eine eher traurige Geschichte erwartet und war anfangs etwas enttäuscht, dass dieses Buch oftmals so lustig war. Stellenweise war mir das fast schon etwas zu viel des Guten und ich vermisste die Ernsthaftigkeit, die tiefgründigen Gespräche oder auch bedrückende Momente. Ab und an gab es all das auch, aber oftmals waren mir die Szenen einfach zu albern, die Nebencharaktere zu schräg oder auch die Themen zu belanglos. Dennoch mochte ich diesen Roman und fand ihn unterhaltsam. Naja, und da das Ende dann doch sehr passend war, sah ich vieles auch etwas weniger kritisch im Nachhinein. Die Geschichte soll eher die Leichtigkeit einer unbeschwerten Reise vermitteln und vielleicht auch zum Nachdenken anregen, was ihr dann letztendlich auch gut gelang.Die Handlung ist abwechslungsreich und teilweise urkomisch beschrieben, sodass keine Langeweile aufkommt, aber besonders am Anfang empfand ich die vielen "glücklichen Zufälle" doch eher unglaubwürdig. Das legte sich jedoch dann urplötzlich und dadurch konnte mich das Ganze auch wesentlich mehr fesseln.Mein Fazit:Mich konnte "Mein schlimmster schönster Sommer" trotz einiger Kritikpunkte gut unterhalten. Die Tiefgründigkeit blieb bei der Fülle an merkwürdigen Geschehnissen leider etwas auf der Strecke, aber als lockere Lektüre für zwischendurch passte es ganz gut.

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  • Ein Buch wie ein Aperol Spritz...

    Mein schlimmster schönster Sommer

    MonaBusch

    26. April 2017 um 22:33

    Ein Buch wie ein Aperol Spritz: Prickelnd-leicht, sommerlich leuchtend, leicht berauschend mit einer bittersüßen Note. Die Story um Isabel zog mich von Anfang an mit. Weil Isabel die Endlichkeit und Vergänglichkeit ihres Lebens bewusst wird, findet sie den Mut, ihr bisheriges Leben zu überdenken - und fängt ein neues Leben voller Lebenslust an. Der gelbe Campingbus mit dem Regenbogenaufkleber fährt Isabel "hinein ins Abenteuer, in ein Leben voller Überraschungen und Lachen, ein Leben, an dem ich bisher immer nur vorbeigerast war. Vorbeigerast an den Wäldern, in denen das Gras verbrannte, vorbeigerast an den verrückten Menschen, vorbeigerast an Musik, vorbeigerast an der Natur, vorbeigerast an allem, was ich wirklich mag. ... Vorbeigerast am Leben." Gerne ging ich als Leserin mit Isabel auf eine abenteuerliche, oft lustig-skurrile, manchmal nachdenkliche Reise quer durch Deutschland. Ich fragte mich, ob ich selbst den Mut hätte, alle Brücken hinter mir so konsequent abzubrechen und neu anzufangen. Zumindest im Kopf tat ich es gerne. Ich dachte mit Isabel selber darüber nach, ob ich wirklich glücklich bin in meinem Leben. Ob ich etwas ändern sollte. Schließlich könnte mich, könnte jeden von uns jederzeit eine ähnliche Diagnose treffen: die Männerfaust, die einen umhaut. Stefanie Gregg zeigt ihren Lesern, wie schön das Leben sein kann, wenn man es zulässt, wenn man sich Zeit nimmt, wenn man das Leben einfach geschehen lässt."Mein schlimmster, schönster Sommer" bietet die richtige Mischung aus sommerlicher Leichtigkeit und guten Gedanken. Es bleibt die Erkenntnis: Das Leben ist kostbar!

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  • Tod und Leben

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Tine_1980

    23. April 2017 um 20:06

    Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Kurzentschlossen hält sie sich an den Rat ihres Arztes und macht Urlaub. Zusammen mit Rasso und seinem VW-Bus beginnt sie die Reise Richtung Provence. Doch das Leben spielt nicht immer so mit, wie man denkt und so passieren die unterschiedlichsten Dinge und Personen. Die Reise beginnt, das alte Leben lässt sie hinter sich und ein neues beginnt.   In diesem Buch wird ein trauriges Thema mit viel Humor, aber auch Tiefe behandelt. Kaum im Buch angekommen, geht man mit Isabel, der taffen Geschäftsfrau auf Reisen. Doch so hätte sie sich wohl vor der Krankheit nie einen Urlaub vorgestellt. Sie entwickelt sich im Laufe der Reise zu einem anderen Menschen. Dies liegt bestimmt auch an den Personen, die sie während der Fahrt trifft. So ist Rasso doch so ein ganz anderer Typ Mensch mit seinen Dreadlocks und seinem Lebensstil einfach in den Tag hineinzuleben. Doch auch Gandhi, Jesus und letztendlich Piet verändern sie. Diese Veränderung, die einfach ganz langsam vor sich geht ist wunderschön beschrieben. Die Fahrt mit ihren Ereignissen war für mich teils etwas übertrieben dargestellt, denn das nicht alles so läuft, wie man es vorher plant ist klar, doch war es hier einfach etwas too much. Ich fand es klasse, das mich dieses Buch in meine Heimat Kreuz Biebelried, Würzburg und Lohr am Main geführt hat. Da habe ich mich gleich heimisch gefühlt. In der Geschichte wird nicht wie erwartet sehr viel über die männerfaustgroße Bedrohung erzählt, dies spielt zwar natürlich eine Rolle, teils auch in Rückblicken, doch der Road Trip ist das eigentliche Thema. Dies ist mit viel Humor, einer lebensbejahenden Protagonistin und einer Reise quer durch Deutschland wunderbar erzählt. Auch das Ende war für mich sehr bewegend und passend gewählt. Durch den flüssigen Schreibstil wird man ganz schnell durch die Geschichte geschleudert. Kaum aufgeschlagen, ist man schon fertig. Es liest sich schnell und kann mit tollen Ortsbeschreibungen punkten.   Dieser Road Trip zeigt einem, wie wichtig es ist, jeden Moment auszukosten, nicht immer zurück zu stecken, sondern sich auch etwas zu gönnen. Es ist eine Erzählung, die wunderbar zeigt, dass eine Krankheit manchmal auch die Chance ist, sein Leben trotzallem umzukrempeln und so für die Zeit die man zu leben hat, dass zu finden, was einem wirklich wichtig ist. Greift zu!

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  • Lebe dein Leben!

    Mein schlimmster schönster Sommer

    buecherwurm1310

    22. April 2017 um 15:10

    Vor lauter Arbeit hat Isabel vergessen, was wichtig ist im Leben. Daher ignoriert sie auch ihre Beschwerden solange, bis es nicht mehr zu übersehen ist, dass etwas nicht stimmt. Sie lässt sich durchchecken und bekommt das traurige Ergebnis: Sie hat Krebs. Vor den Behandlungen soll sie sich aber noch eine kleine Auszeit gönnen. Sie reagiert spontan. Als sie einen VW-Bus sieht, der zum Verkauf steht, mietet sie ihn mitsamt seines Besitzers für eine Reise in die Provence. Isabel braucht nur wenig für die Reise, und Rasso, ein Hippie mit Rastalocken und dem Traum von einer Musikerkarriere, muss nur noch die Urne seiner Mutter abholen. Schon kann es losgehen. Auf der Reise lernt Isabel Menschen kennen, denen sie sonst im Leben wohl nicht begegnet wäre, und sie kommt zu unverhofften Einsichten. Am Ende kommt alles ganz anders als geplant. Zunächst hatte ich ein wenig Schwierigkeiten mit den Wechseln der Erzählperspektiven, aber das legte sich bald. Die Charaktere sind gut und lebendig beschrieben. Isabels Leben war vor der Diagnose Krebs immer genau durchgeplant, aber dann macht sie sich ganz spontan auf eine Reise ins Ungewisse. Ich konnte gut mit ihr fühlen und es ist schön, dass sie trotz wiederkehrender Schmerzen das Leben noch einmal genießen kann. Sie erkennt, was in ihrem bisherigen Leben falsch gelaufen ist und weiß, dass sie zu viel gearbeitet hat. Aber sie hatt auch Zweifel, was ihre Beziehung zu Georg betrifft. Der macht sich Sorgen, weil er nicht weiß, wo Isabel ist und sie nicht erreichen kann. Auch wenn im Laufe der Geschichte sein Verhalten verständlicher wird, war er mir nicht sehr sympathisch. Rasso lebt unbeschwert in den Tag hinein. Für ihn ist alles ein Fest. Aber auch die Zufallsbegegnung Piet ist sympathischer Mensch. Er hat bestimmte Vorstellungen von seiner Traumfrau und ist davon überzeugt, dass keine Frau diese Anforderungen erfüllen kann. Doch dann begegnet er Isabel. Obwohl das Thema durchaus traurig ist, gibt es in dieser Geschichte auch sehr schräge Situation, so dass sehr unterhaltsam ist. Man sollte das Leben nehmen, wie es kommt und zulassen, dass es Überraschungen bietet. Ein Roman, der traurig und witzig zugleich ist und hoffnungsvoll stimmt.

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  • verrückt, aber gut

    Mein schlimmster schönster Sommer

    KerstinTh

    21. April 2017 um 16:56

    Die junge Isabel Drievers hat Krebs. Ihr Arzt entlässt sie für zwei Wochen aus dem Krankenhaus und rät ihr Urlaub zu machen. Auf dem Heimweg sieht sie einen alten VW-Bus, der zu verkaufen ist. Isabel, Miss Plant-alles-ganz-genau, ist nun spontan und mietet sich diesen gelben VW-Bus, Baujahr 1985, für zwei Wochen um damit in die Provence zufahren. Sie will unbedingt die violetten Lavendelfelder sehen. Doch der Besitzer des Bullis, Rasso, ein blonder Rastamann, muss noch ein paar Erledigungen machen. So kommt es, dass der Rastamann und Isabel gemeinsam in ihr Abenteuer starten. Isabels Freund weiß von nichts und steht plötzlich allein in der leeren Wohnung. Ein skurriles und schönes Abenteuer beginnt – eben Isabels schlimmster schönster Sommer! Wer einen Roman erwartet in dem es um Isabels Krebsleiden geht ist hier falsch. Es geht um eine junge Frau, die ihre kurze letzte Zeit nutzen möchte und ihr Leben umkrempelt. Getreu dem Motto: „Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen.“ Sie tut Dinge, die sie noch nie getan hat – hauptsächlich weil es sich nicht gehört. Dieser Roman erzählt auf lustige, unterhaltsame, schöne, aber auch traurige Weise von Isabels letztem Abenteuer. Es ist ein sehr kurioses Abenteuer und die Geschichte ist recht verrückt. Wer gerät schon in einen Banküberfall, begegnet einem Guru und Jesus?! Teilweise ist es auch nicht ganz schlüssig, da Isabels ausgeschaltetes Handy ein paar Seiten später plötzlich klingelt? Realistisch ist Isabels Abenteuer nicht, aber es ja auch ein Buch! Und in einem Buch kann es auch mal verrückt und unrealistisch zugehen. Klar, man muss so etwas in einem Roman mögen – mir hat es in diesem Fall sehr gefallen! Erzählt wird die Geschichte hauptsächlich aus Isabels Sicht, in der Ich-Perspektive. Zwischendurch wird auch mal berichtet was Isabels verzweifelter Freund tut und denkt. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und wirken sehr sympathisch. Mit Ausnahme von Georg, Isabels Freund. Dieser ist leider immer noch materialistisch und berufsorientiert. Er bräuchte auch mal einen Stupser, wie ihn Isabel bekommen hat. Der Leser leidet mit Isabel mit. Sie hat nun endlich Spaß am Leben und genießt die Zeit, doch ihre Krankheit schwebt über ihr. Ich hatte beim Lesen Isabel bildlich vor mir, wie sie in einem gelben Bulli sitzt und das Leben genießt. Der Schreibstil ist sehr angenehm und lässt sich sehr flüssig lesen. Ich habe dieses Buch ohne größere Unterbrechungen gelesen. Ich habe mich mit diesem Roman sehr unterhalten gefühlt und war voll und ganz zufrieden, deshalb erhält „Mein schlimmster schönster Sommer“ von mir volle fünf von fünf Sternen! Eine klare Leseempfehlung für alle, die auch über etwas blühende Phantasie und schreiberische Freiheit hinwegsehen können.

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  • Abgebrochen

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Sigismund

    11. April 2017 um 15:03

    Lektüre ABGEBROCHEN: Dieser Roman war leider nicht nach meinen Geschmack! Ein sehr ernster Ausgangspunkt (Krebsdiagnose), aber eine allzu platte Geschichte, fand ich.

  • „Machen Sie doch einfach Urlaub“

    Mein schlimmster schönster Sommer

    JanaBabsi

    07. April 2017 um 17:29

    Nach 1 Woche Aufenthalt und einer niederschmetternden Diagnose, verlässt Isabel Drievers das Krankenhaus. In ihrem Bauch wächst ein männerfaustgroßes Etwas und innerhalb der nächsten 14 Tage entscheidet sich, ob eine OP durchgeführt werden kann oder nicht. Damit sie zu Hause nicht vor lauter Warterei den Verstand verliert, rät der Arzt ihr zu einem Urlaub. Die Gelegenheit ergibt sich schneller als erwartet, denn auf dem Weg zwischen dem Krankenhaus und ihrem Zuhause steht ein grellgelber Bus mit einem „Zu Verkaufen“-Schild am Straßenrand. Kurzentschlossen kauft Isabel den Bus, um sich ihren Traum von einer Reise in die Provence zu erfüllen. Der ehemalige Besitzer, Rasso Liebermann, bittet Isabel jedoch, sie ein kurzes Stück mitzunehmen, da er für seine Tante einen Auftrag zu erfüllen hat. So machen sich die 2 auf zu einer Reise mit ungewissem Ausgang.Bei „Mein schlimmster schönster Sommer“ handelt es sich um einen Roadtrip. Eigentlich ist das nicht ganz mein bevorzugtes Genre, denn diese Bücher erfreuen sich oft einer Art von Humor, der sich nicht mit meinem Humor deckt. Stefanie Gregg jedoch schafft es, durch ihren lockeren und wirklich erfrischenden Schreibstil, dass ich das Buch in kürzester Zeit gelesen habe. Der Inhalt des Buches ist schräg und unrealistisch, aber es liest sich einfach schön weg. Isabel macht sich also mit Rasso auf den Weg. Er will nach Freilassing um beim Bestatter die Urne seiner Mutter abzuholen und anschließend will er eine Kommode zu seiner Tante nach Füssen bringen, Isabel will weiter in die Provence um dort die paar Tage „Freizeit“ bis zur OP-Entscheidung zu verbringen. Da sie ihr Handy - neben einer kurzen Nachricht für ihren Lebensgefährten Georg - zu Hause auf dem Küchentisch hat liegen lassen, ist sie fortan für niemanden erreichbar. Was den Beiden passiert, bewegt sich fernab jeder Realität. Wobei … es gibt Dinge, die glaubt einem niemand. So reiht sich Zufall an Zufall und die Geschichte ist so hahnebüchen, dass sie schon wieder schön zu lesen ist. Während Isabel Tag für Tag versucht, ihren Tumor im Bauch zu verdrängen, versucht ihr Arzt händeringend sie zu erreichen. Mangels Handy und das Wissen darum, wo Isabel sich aufhält, kann jedoch auch ihr Lebensgefährte Georg sie nicht erreichen. Der versteht Isabel sowieso nicht. Wie kann sie als vollkommen durchorganisierte Businessfrau einfach kommentarlos und ohne Handy verschwinden? Wenn Georg wüsste, dass Isabel ihre Businesskleidung auf einem Autobahnparkplatz gegen einen Hippierock mit Mondmuster getauscht hat, würde er wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Für Isabel waren die Tage mit Rasso – nach ihrer eigenen Aussage - die „ungradlinigsten Tage ihres Lebens“. Als sie in Füssen, bei Rassos Tante, die Kommode ausladen, lernt Isabel dann Rassos Freund Piet kennen …............Wie schon erwähnt, ist der Schreibstil der Autorin jugendlich locker und erfrischend und die Charaktere werden sympathisch und authentisch dargestellt. Die größte Entwicklung macht hier Isabel durch, die auf dem gemeinsamen Weg mit Rasso feststellt, dass sie bisher zu viel gearbeitet und zu wenig gelebt hat. Das Buch hat mich ganz gut unterhalten, ich bevorzuge es jedoch ein klein wenig näher an der Realität.

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  • Eine anrührend Geschichte, die immer eine Geschichte bleibt

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Wichella

    01. April 2017 um 18:57

    Inhalt Isabel hat Krebs. Noch stehen verschiedene Befunde aus. Ein Arzt empfiehlt ihr Urlaub zu machen bis zu ihrem nächsten Termin in 14 Tagen. Der Zufall will es, dass sie auf dem Weg nach Hause einen Campingbus erziehen kann. Da sie den Bus sofort will, einigt sie sich mit dem Besitzer,einem  jungen Musiker,  diesen noch in seinen Heimatort zu fahren. So eine spontane, ausgefeilte Idee hatte die erfolgreiche Karrierefrau noch nie. Ohne ihrem Lebensgefährten mehr als eine kurze Nachricht zu hinterlassen, startet sie ihre große Fahrt. Durch den Besitzer des Busses, der länger als geplant, Reisebegleiter und Chauffeur wird, begegnet Isabell Personen, die sie alleine unterwegs wohl nie getroffen hätte. Auch wenn sie Phasen hat, in denen es ihr schlecht geht und sie Schmerzen hat,  genießt sie diese ungebunden und ungewohnten Urlaubstage. Aber sie wird auch vermißt und verzweifelt gesucht. Georg ihr Lebensgefährte und ihr Arzt machen sich Sorgen und schalten die Polizei ein. Das Buch ist aus mehreren Perspektiven und in verschiedenen Zeiten geschrieben. Aus Sicht der Protagonistin in der Gegenwart und dazwischengestreut in der Vergangenheit. Zum Teil nur wenige Tage zurück. Auch der " Nebenfiguren " ihr Erleben wird aus deren Sichtweise geschildert. Meinung Die Geschichte ist flüssig geschrieben. Trotz des traurigen Anlasser, der Krebserkrankung, artet sie nie tragisch aus. Die Charaktere sind sympathisch mit all ihren Schwächen.  Ob ein Mensch, der weiß dass er Krebs Tumore hat, wirklich empfinden kann, endlich Zeit zu haben um tun und lassen zu können was er will, das mag dahingestellt bleiben. Es wird mehrmals so erwähnt und ich kann es mir nicht so recht vorstellen. Mir fehlt auch zumindest ein Nachwort zu  Georg. Insgesamt ist es eine Geschichte die man gerne liest, die etwas anrührt,  die aber immer eine Geschichte bleibt. Daher gibt es von mir keine volle 5 Sterne.

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  • Rezension zu "Mein schlimmster schönster Sommer"

    Mein schlimmster schönster Sommer

    Alaska111

    30. March 2017 um 18:47

    Zum Inhalt:Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. „Stefanie Gregg zeigt uns, wo die Hoffnung liegt: Immer direkt vor uns. Aberwitzig und bittersüß.“ Nicole Neubauer Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.Zum Cover:WOW! "Mein schlimmster schönster Sommer" Allein der Titel verspricht schon vielversprechend zu sein. Mir gefällt das Cover unglaublich gut, denn es steckt einfach dass darin, was man im Buch findet: Lebensfreude und die Chance, alles loszulassen, um etwas komplett Neues zu beginnen. Dabei gefällt mir vor allem die bunten Farben, die einem ein Gefühl von Unbeschwertheit vermitteln. Die bunten Farben als auchdie Motive, also der VW-Bus, der Hund, die Feder, all diese Gegenstände haben im Buch eine sehr besondere Bedeutung und sind sehr wichtig, um die Gesamtzusammenhänge zu verstehen. Deswegen finde ich es umso besser, dass diese Gegenstände schon auf dem Cover vertreten sind, denn sie geben einem schon unbewusst einen Einblick in das Buch, der größer ist, als man es vielleicht vermutet.Zur Bewertung:Wie schon oben genannt, ist dies ein Buch, wie es eigentlich nur das Leben schreiben kann. Es geht um das Leben, die Liebe und vor allem um eines: das Loslassen. Die zentrale Handlung ist eigentlich ein Roadtrip, den Isabel mit einem völlig Fremden beginnt, der sich aber schnell zur besten Reise ihres Lebens entwickeln wird. Sie erfährt eine Menge über sich selbst und lernt Menschen kennen, von denen sie sich noch nichtmal hat erträumen lassen, sie je zu treffen.All diese Menschen geben Einblick in ihr Leben oder eher gesagt, wie sie es vorher gelebt hat. Es steht jetzt im kompletten Gegensatz zu dem Leben, dass sie jetzt lebt und es ist einfach wunderschön zu sehen, wie eine Figur eine vollkommen neue Seite an sich entdeckt und auslebt. Sie ist unbeschwert und vor allem eines: Glücklich. Und das ist es, was das Buch für mich so besonders macht. Es vermittelt einem Gefühle: von Glück, Unbeschwertheit, Ungewissheit und Spontanität bis hin zu Trauer. Es ist einfach alles dabei und gerade das hat mir in diesem Buch so gut gefallen. Es ist einfach wunderbar zu lesen und lässt sich leicht an einem lauen Sommerabend verschlingen und verspricht meiner Meinung nach viel mehr, als es auf den ersten Blick scheint. 

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