Stefanie Höfler Tanz der Tiefseequalle

(7)

Lovelybooks Bewertung

  • 4 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 5 Rezensionen
(5)
(2)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Tanz der Tiefseequalle“ von Stefanie Höfler

Manchmal ist es diese eine Sekunde, die alles entscheidet: Niko, der ziemlich dick ist und sich oft in Parallelwelten träumt, rettet die schöne Sera vor einer Grapschattacke. Sera fordert Niko daraufhin zum Tanzen auf, was verrückt ist und so aufregend anders, wie alles, was in den nächsten Tagen passiert. Vielleicht ist es der Beginn einer Freundschaft von zweien, die gegensätzlicher nicht sein könnten - aber im entscheidenden Moment mutig über ihren Schatten springen.

Ich weiß nicht was es war.. Aber das Buch ist extrem besonders für mich. Ich bin sowas von Baff.

— Vanii
Vanii

Ein ganz wunderbares Buch über Mobbing und Freundschaft.

— Lesemama
Lesemama

Die Geschichte sensibilisiert den Leser und regt zum Nachdenken an. Vorurteile, Ausgrenzung und Mobbing stehen im Zentrum.

— EmmyL
EmmyL

Stöbern in Jugendbücher

Fangirl

Besonders gestört hat mich das, was gar nicht oder sehr wenig thematisiert wurde, wie die psychischen Krankheiten & die Konflikte. - 2,5 Ste

schokigirl

Beautiful Liars - Verbotene Gefühle

Eine raffinierte Verstrickung von Geheimnissen, die mit einem lauten Höhepunkt endet. Hätte aber manchmal mehr Spannung vertragen können.

jackiherzi

Der Prinz der Elfen

Jugendbuch fernab der üblichen Klischees mit so mancher Überraschung

Azalee

Amrita. Am Ende beginnt der Anfang

Orientalisches Setting und Themen wie Tod, Wiedergeburt, Mythologie, Spiritualität, Politik...

Niccitrallafitti

Göttertochter - Royal Blood

Nach diesem Band gibt es kein Entrinnen mehr vor Begeisterung.

buchlilie

Schattenkrone - Royal Blood

Für alle Lesebegeisterte ein Muss, denen ein Mix aus historischen und fantastischen Elementen gefällt.

buchlilie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Eines meiner Lesehighlights dieses Jahres!

    Tanz der Tiefseequalle
    Vanii

    Vanii

    17. August 2017 um 20:27

    Inhalt:Das Buch "Tanz der Tiefseequalle" handelt um den (ich denke es war vierzehn) 14-Jährigen Jungen Nikolaus. Niko ist Fettleibigkeit und hat es deswegen nicht leicht.. In der Schule wird er gemobbt und er scheint auch sonst keine Freunde in der Klasse zu haben. Aber Niko hört nicht auf die Kommentare und die Beschimpfungen die er Tag für Tag erleidet. Er nimmt es einfach hin. Nikolaus ist auch nicht besonders mutig (nur in manchen Situationen) aber als er mitbekommt das seine Mitschülerin Sera begrabscht wird kann er nicht anders und schreitet ein. Ab da kommen sich Nikolaus und Sera immer näher und näher und es entsteht auch (zaghaft) eine Freundschaft zwischen den beiden.Sera lernt Niko immer besser kennen und alles artet den aus als Sera weiß was sie wirklich will. Fazit:Das Buch hat ganz bestimmt eine  ganz besonderen Platz in meinen Herzen. Ich war sofort angetan wie Niko mit allem umgeht. Er ist ein extrem liebenswerter, humorvoller Charakter und ich musste so oft einfach laut lachen weil er fast schon ironisch/sarkastisch drauf ist (auch was sein Körper betrifft). Aber man lernt Niko auch von der traurigen Seite kennen. Von den Eltern vernachlässigt und wohnt bei der (überaus netten) Oma. Die ganzen Mobbing-Attacken die ihm zum Schluss sehr treffen. Er war für mich ein perfekter und vorallem ECHTER Charakter! Auf der anderen Seite haben wir Sera. Eine Schönheit die aber doch nicht ganz glücklich mit allem ist. Am Anfang konnte ich sie nicht leiden weil sie so komisch war aber je mehr man sie versteht und weiß wie die Welt aus ihrer Sicht ist desto mehr mag man sie. Das Buch ist einfach toll. Ich hab es geliebt wie das abwechselnd von Niko und Sera erzählt. Die Geschichte ist toll. Das Thema ist toll. Das ganze Buch ist einfach toll! Lest es! 😊

    Mehr
  • Eine Geschichte, in der es geht um Vorurteile, Mut und starke Charaktere

    Tanz der Tiefseequalle
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    19. June 2017 um 15:18

    Stefanie Höfler weiß wovon sie schreibt. Selbst  als Lehrerin arbeitend, kann sie sich auf eine bewegende und überzeugende Weise in die jugendlichen Protagonisten ihres hier vorliegenden preisgekrönten Romans hineinversetzen.Es ist eine Geschichte, in der es geht um Vorurteile, Mut und starke Charaktere, eine Geschichte von Jugendlichen mitten in den Wehen der Pubertät. Spannend und mit einer überzeugenden und nüchternen Sprache lässt sie die hübsche Sera und den dicken Niko aus deren Sicht erzählen, wie sie nach etlichen  Mobbingerfahrungen vorsichtig eine gewissen Faszination füreinander entdecken und sich näherkommen.Stefanie Höfler schenkt den beiden Jugendlichen eine eigene Sprache, in der sie warmherzig und gefühlvoll eine Geschichte erzählt, die wie gemacht ist für jugendliche Leser. Vielleicht wird dieses Buch in einigen Jahren ebenso als Unterrichtstoff in der 8. Klasse verwendet, wie zum Beispiel Bauers „Nennt mich nicht Ismael“ und andere.

    Mehr
  • Tolles Buch über Mobbing und Freundschaft

    Tanz der Tiefseequalle
    Lesemama

    Lesemama

    18. June 2017 um 19:53

    Bewertet mit 4 Sternen Zum Inhalt:Nikolaus ist eigentlich ein ganz normaler vierzehnjähriger Junge, außer das er ziemlich Übergewichtig ist. Niko scheint die Mobberei seiner Klassenkameraden scheinbar nichts auszumachen, er träumt von Nikosuperbrause, irgendwelchen Anzügen mit denen man besonders stark und mutig ist und davon, Erfinder zu werden. Sera ist beliebt und superhübsch. Der Klassenmacho Marko macht sich auf dem Klassenausflug an Sera ran und begrabscht sie, obwohl sie nein sagte. Nikolaus ist zur rechten Zeit sa und rettet Sera.Und schon stehen beide auf der anderen Seite und Sera spürt am eigenen Leib, wie sich Mobbing anfühlt... Meine Meinung:Eine wundervoll berührende Geschichte über Mobbing und wie weit manche gehen, um auf der "richtigen" Seite zu stehen.Die Geschichte wird abwechselnd aus Sicht von Sera und Niko erzählt. Der Schreibtisch ist super zu lesen.Mir haben vor allem Nikos Abschnitte gut gefallen, sie haben mich sehr berührt. Fazit:Ein ganz tolles Buch über Mobbing und die Kraft der Freundschaft für Leser ab der fünften Klasse, aber auch ältere Jugendliche dürften diesem Buch noch was abgewinnen.Mir jedenfalls hat es sehr gut gefallen, auch wenn ich schon über das Alter raus bin. Meine 13jährige Tochter fand es so gut, das sie meinte, ich muss es unbedingt lesen.Ich kann es jedenfalls nur weiterempfehlen.

    Mehr
  • Vorurteile, Ausgrenzung, Mobbing

    Tanz der Tiefseequalle
    EmmyL

    EmmyL

    30. April 2017 um 16:23

    Niko weiß, dass er zu dick ist. Unzählige Sticheleien, gemeine Ausdrücke und Schikanen gehören zu seinem Schulalltag. Besonders schlimm ist Marko. Der aufgeblasene Schönling dominiert mit seiner Meinung die Klasse. Jeder orientiert sich an seinem Verhalten. Sogar die Lehrer lassen sich von ihm um den Finger. Jeden Tag lässt sich Marko eine neue Gemeinheit für Niko einfallen. Niko hat eine ganz eigene Strategie mit all den Beleidigungen fertig zu werden. Er träumt sich einfach in eine Fantasiewelt. Dort erfindet er die genialsten Dinge. Zum Beispiel einen Sprunganzug mit dessen Hilfe er all seine Sachen wieder aus dem Baum vor der Schule holen kann oder Superbrause, die ihn Mut einflößt. Leider bewahrt ihn die erträumte Fantasiewelt nicht davor, den Hohn und Spott seiner Klassenkammeraden wahrzunehmen. Dabei geht die Wahrnehmung der Anderen über reine Äußerlichkeiten nicht hinaus. Keiner hat sich je die Zeit genommen Niko kennenzulernen, aus Angst selbst zum Mobbingopfer zu werden. Sera geht mit Niko in eine Klasse. Sie findet es nicht schön, dass Marko über Niko herzieht. Genau wie alle anderen, übergeht sie die Gemeinheiten, schaut weg und verschweigt ihre Meinung. Das ändert sich auf der Klassenfahrt, als sie ausgerechnet von Niko vor Markos zudringlichen Übergriffen gerettet wird. In der Geschichte bekommen viele Stereotypen ein Gesicht. Stellvertretend visualisieren sie leicht überspitzt die Realität in einem Klassengefüge. Die Beschreibungen sind so allgemein gehalten, dass sie auf jede beliebige Klasse zutreffen. Genau das macht dieses Buch für junge Leser attraktiv. Jeder findet sich in irgendeinem Charakter wieder und bekommt genügend Informationen geliefert, um sein eigenes Verhalten erneut zu überdenken. Im Buch wird sehr deutlich aufgezeigt, dass es nicht nur Täter und Opfer gibt, sondern jeder stille Beobachter zum Täter wird. Niko wird wegen seines körperlichen Übergewichts zum Mobbingopfer. Niemand will mit ihm zusammen gesehen werden. Seine sozialen Kontakte beschränken sich auf einen überschaubaren Freundeskreis. Als Sera zu Niko eine Freundschaft aufbaut, beleuchten ihre Gedanken und Erkenntnisse genauer, welche Gründe zu Übergewicht führen können. Sehr schön ist Nikos realistische Einschätzung sämtlicher Situationen. Er liest die Gedanken im Gesicht des Gegenübers ab und konfrontiert ihn damit durch lautes Aussprechen. Das Marko eigentlich auch nur ein armer Kerl ist, der in seinem Streben nach Anerkennung immer wieder auf dem Schwächsten herumhackt, wird nicht genauer beleuchtet. Die Geschichte wird abwechselnd aus Nikos und Seras Perspektive erzählt. Dies wird für den Leser durch unterschiedliche Schriftarten visualisiert. An manchen Stellen überschneiden sich die Erzählungen, geben dabei jedoch die Situationen aus einer anderen Blickrichtung wieder. Das Buch ist für Jungen und Mädchen ab 9 Jahren sehr geeignet. Als Klassensatz für den Einsatz im Unterricht zum Thema Mobbing, Ausgrenzung, Vorurteile unbedingt zu empfehlen.

    Mehr
  • Liebvoll erzählte Geschichte

    Tanz der Tiefseequalle
    Ramgardia

    Ramgardia

    08. April 2017 um 19:41

    Sera, ein hübsches Mädchen mit ägyptischen Wurzeln, ist beliebt in der Klasse und Marko, der Star bei den Jungs, möchte mit ihr zusammen sein. Niko, ein fetter, hellhäutiger Junge, der bei seiner Oma wohnt, weil die getrennten Eltern ihn nicht mehr wollten, ist das beliebteste Mobbingopfer der Klasse. Die kurzen Kapitel des Buches werden abwechseln und fortlaufend aus der Sicht diese beiden Personen erzählt. Auf der Klassenfahrt beobachtet Niko, dass Sera von Marko bedrängt wird und schreitet ein. Später fordert Niko Sera zum Tanzen auf, zum Tanz der Tiefseequalle. Damit wechselt Sera die Seiten. Alle wenden sich von ihr ab und sie brennt mit Niko durch. So kommt es, dass die beiden sich näher kennenlernen. Bald bemerkt Sera, dass Niko wunderschöne flaschengrüne Augen hat. Sie, die immer nur kurze Sätze spricht, freut sich über die poetischen Sätze von Niko. Überhaupt mutet Niko etwas altmodisch an, er ist sehr höflich, flucht nicht und handelt überlegt. Sera merkt, dass ihr Freundschaft zu Melinda sehr oberflächlich war und stellt fest, dass Niko mit Little, einem hyperaktiven Jungen, einen richtigen Freund hat. Ich habe das Buch mit großer Freude gelesen, vielleicht weil meine Waage auch weit über Idealgewicht steht. Das Buch ist trotz des "schweren" Themas leicht zu lesen und humorvoll geschrieben.

    Mehr