Stefanie Hasse Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

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Inhaltsangabe zu „Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung“ von Stefanie Hasse

Eine Romantasy-Geschichte zum Verlieben! Als erfolgreiche Buchbloggerin weiß Stefanie Hasse genau, was eine mitreißende Liebesgeschichte ausmacht: eine sympathische Protagonistin, ein prickelnder Love Interest (oder besser gleich zwei), eine Prise Humor und ein düsteres Geheimnis. Und wer würde nicht gern selbst einmal Schicksal spielen? Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ... „Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung“ ist der erste von zwei Bänden.

Finde es soweit gut tolle Geschichte für zwischendurch nur das ende ist ein bisschen chaotisch

— kikimoon

Leider mein Flop des Lesejahres 2017 :(

— bookblossom

Für die Leute die Romanfantasy lieben!!!!!!!

— Lorella

ich hätte nicht gedacht das ich das gut so gut finde weil ich sonst eine andere Richtung lese :)

— jassmin

Viel zu viele Klischess, viel zu oberflächlich - zu wenig Originalität.

— IvyBooknerd

Ein rundum gelungener Auftakt, der Lust auf mehr macht

— SylviaRietschel

Ich war einfach maßlos enttäuscht von diesem Buch und kann leider keine Leseempfehlung geben.

— Smalin

Frische Idee mit angenehmem Schreibstil, aber leider nicht ganz überzeugender Liebesgeschichte...

— book_lover01301

Was würde passieren, wenn das Schicksal sich verliebt...?

— -booklover-

Dies ist eine Geschichte um Liebe, Macht und den Kampf des Schicksals, welche ich euch nur ans Herz legen kann.

— BooksofFantasy

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    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    bookblossom

    09. October 2017 um 17:53

    KlappentextKiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ... Meine Meinung Die Grundidee dieser Geschichte lässt Zufall und Schicksal zu handelnden Personen werden und verwebt mythologische Ansätze mit der heutigen Moderne. Ein Konzept, welches überaus vielversprechend ist und für mich bisher einzigartig im Jugendbuchgenre. Meine Vorfreude auf das Buch und seine Geschichte war folglich groß! Der anfängliche Enthusiasmus wurde allerdings alsbald in Klischees und Ungereimtheiten erstickt... Denke ich nach dem Lesen zum Beispiel an die Protagonistin Kiera zurück, so kann ich nicht sagen, was sie für mich einmalig gemacht hätte, denn da war einfach nichts besonderes an ihr. Trotz guter Ansätze blieb das Mädchen für mich oberflächlich und ungreifbar. Da wäre zum Beispiel der Umstand, dass sie Leadängerin einer Band ist, doch Leidenschaft für Musik war für mich absolut nicht spürbar. Die ganze Sache wurde im Laufe der Handlung immer mehr zu einer Requisiete, die nur erwähnt wurde, wenn es halt grad passte. Stattdessen rückten andere Dinge in den Vordergrund: Der unglaublich attraktive Phönix etwa, welcher das typische Bad Boy Klischee bedient nach einigen groben Aussprüchen jedoch völlig handzahm wird. Dann natürlich Cody, Kieras bester Freund, der unheimlich verknallt in sie ist. Die ganze Schule weiß davon, nur ratet mal wer nicht? Genau: Kiera! Von diversen anderen Nebenfiguren möchte ich gar nicht erst anfangen, denn entweder habe ich diese bereits vergessen, oder auch sie ließen sich ohne nachzudenken in eine bestimmte Schublade stecken.  Positiv empfand ich die kurzen Kapitel des Buches, welche den Lesefluss sehr mühelos gestalteten und mich schnell in der Geschichte vorankommen ließen. Das flugse Tempo konnte allerdings nicht über einige Stolpersteine in den Formulierungen der Autorin hinwegtäuschen. Immer wieder begeneten mir sich wiederholende Sätze und Satzfragmente. Der Schreibstil wirkte dadurch unausgereift und kindlich und die sich häufenden Fehler, gingen mir mit der Zeit nur noch auf die Nerven. Auch in der Storyline vermisste ich den durchgängigen roten Faden, denn Spannungspitzen gab es kaum. Viele Szenen erschienen überflüssig und zögerten die wirklich wichtigen Vorkommnisse künstlich hinaus. Im spektakulär angedachten Showdown verwirrten mich sogar einige Szenen so sehr, dass ich sie ein zweites mal lesen musste. Insgesamt gestehe ich mir also schweren Herzens ein, dass Schicksalsbringer leider mein bisheriger Flop des Lesejahres 2017 ist. Wobei ich an dieser Stelle noch mal anmerken möchte, dass es sich hier um mein ganz persönliches Leseerlebnis handelt. Das bedeutet nicht, dass andere Leser genauso empfinden müssen.Fazit: Eine grandiose Idee welche unter seiner unausgereiften Ausführung zu leiden hat:  Schicksalsbringer bot für mich trotz großem Potenzials leider nur Klischees ohne Ende, sowie eine Handlung ohne rotem Faden. Deshalb kann ich leider keine Leseempfehlung aussprechen. Vielen Dank an die Autorin und den Loewe Verlag für dieses Rezensionsexemplar!© BookBlossom

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  • toller auftakt

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    xxxSunniyxxx

    09. October 2017 um 10:34

    Ich habe schon viel von diesem Buch gehört und der Klappentext hat mich sehr neugierig gemacht. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig sodass man sich schnell in die Geschichte einfindet, diese wird vorwiegend aus Kieras Sicht erzählt aber meist am Kapitel Ende noch kurz von einer bis dato unbekannter Person. Was dazu führt das mit grübelt und versucht die Antworten auf die Fragen zu entschlüsseln. Außerdem fand ich toll das das die Kapitel nicht so lang waren. " [...] Die Zeit war gekommen, die Schicksalspfade von Göttern und Menschen wieder zu vereinen. Fortunas Rückkehr war nur noch eine Frage der Zeit. Ihr Rad drehte sich unaufhöelich. [...] " (Im Buch S. 56)In der Geschichte selbst geht es um die 17-jährige Kiera Mallory, die mit ihrem besten Freund Cody Weaver zur Schule geht. Sie scheint ein ganz normales Mädchen zu sein, das sich mit der Trennung der Eltern und dem täglichen Wahnsinn der Schule und Bandproben rumschlägt. Als sie eines Tages in ihrem Erinnerungs- Schatzkästchen eine alte Münze wiederfindet und sich daran verletzt bringt das ihr Leben völlig durcheinander.  In der Schule tauchen am nächsten Tag zwei neue Mitschüler auf die nicht unterschiedlicher sein könnten und es passieren auf einmal merkwürdige Dinge. Aber nur Kiera kann sie bemerken doch im Hintergrund lauert die Gefahr, denn irgendjemand hat seine ganz eigenen Pläne und Kiera ist der Schlüssel dazu.Zu den Protagonisten, Kiera Mallory ist sehr sympatisch denn sie besitzt viele Ecken und Kanten. Sie ist nicht der Typ der über seine Gefühle spricht denn dies empfindet sie als unnötig. Sie ist selbstbewusst, freundlich, berechnend und sehr Neugierig was dazu führt das sie auch vieles hinterfragt. Zudem ist sie die Frontfrau der Band Exellence.Ihr bester Freund Cody ist ein wirklicher Sunnyboy, er besitzt viel Charme denn er nur so versprüht. Er ist ein liebenswerter und herzensguter Mensch denn man sofort in sein Herz schließen muss. Zudem gilt er auch als grübelnder und Sonnenhassender Rockstar." [...] Glaube an etwas Größeres, Mächtigeres und nutze jede günstige Gelegenheit. [...] " (Im Buch S. 226)Dann gibt es noch den Bad Boy dieser Geschichte und zwar Phoenix, auf den ersten Blick wirkt dieser Charakter mehr als überheblich und arrogant. Aber schaut man hinter sein selbstsicheres Auftreten und dem großen Ego erkennt man auch seine freundliche und liebevolle Art. Das fand ich sehr gut gemacht und natürlich bleibt es spannend wie er sich weiterentwickelt. Dann gibt es noch Hayden und ehrlich gesagt weiß ich nicht was ich so von ihm halten soll und was hinter ihm steckt. Mir gefiel die Geschichte richtig gut, sie hat mich von der ersten bis zur letzten Seite mit ihrer spannenden und gefühlvollen Art mitgerissen. Es gibt auch viele kleine überraschende Wendungen mit denen man so nicht gerechnet hat zudem gibt es immer wieder kleine Informationen zum Schicksal selbst und wie es alles miteinander zusammenhängt. Dennoch hätten die Protagonisten zum Ende hin zeitweise eher was ahnen können, diejenigen die es schon gelesen haben wissen bestimmt was ich meine, deswegen bin ich nicht ganz so zufrieden mit dem Ende.Insgesamt hat mir dieser Auftakt der Reihe sehr gelungen und es war mal etwas neues von der Geschichte her. Denn es ist wirklich spannend wie das Schicksal zusammenhängt ob wirklich alles Zufall im Leben ist oder doch durchdacht?! Man kam selbst ins Grübeln und sollte dies sein hat es sehr gut bei mir geklappt. Auf jeden Fall bin ich neugierig auf den zweiten Teil geworden. 

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  • Kannst du das Schicksal lieben?

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    Iria

    08. October 2017 um 17:43

    Ja, man kann es! Zumindest in dieser Geschichte. Das Buch hatte ich in einer Buchbox und hätte es mir ansonsten wohl auch nicht selbst gekauft, was ich im nachhinein sicher bereut hätte. Das Buch ist wirklich sehr schön geschrieben und wirft mal einen ganz neuen Blickwinkel auf die Sache mit dem Schicksal. Kiera ist eine sehr sympathische Protagonistin, die ich schnell in mein Herz geschlossen habe. Die beiden Zwillingsbrüder sind ebenfalls sehr interessant, auch wenn mir persönlich gewisse Dinge etwas zu schnell gingen. Dennoch ist es spannend Kieras Versuche zu verfolgen, das Schicksal zu beeinflussen. Schicksalsbringer ist eine leichte Lektüre, deren Überraschungen zwar vorhersehbar sind, aber dennoch unterhalten. Romantasy Fans sind damit gut beraten und durch den Schreibstil ist es absolut unterhaltsam.

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  • Klischees über Klischees - große Enttäuschung

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    IvyBooknerd

    25. September 2017 um 19:23

    Aufmerksam, sowohl auf das Buch, als auf die Autorin, wurde ich erst, als ich eine merkwürdige goldene Münze in der Post vor fand, die mir zu Werbezwecken ebenfalls vom Loewe Verlag zugesandt wurde; bei lag eine Postkarte die neugierig machte auf mehr. Wenig später befand sich dann auch schon das zugehörige Buch in meinem Briefkasten. Wie viele andere Blogger hatte auch ich die Ehre, das Buch vorab lesen zu dürfen, nur mit dem Unterschied, dass ich es tatsächlich erst jetzt geschafft habe es zu lesen, was weniger damit zusammen hängt, dass ich viel im Stress war, sondern mehr mit der Tatsache, dass das Buch und ich eine schwierige Zeit hatten und einfach keine Freunde wurden. Wieso ich mich all den Lobeshymnen und positiven Kritiken nicht vollends anschließen kann, könnt ihr nun in meiner nachfolgenden Rezension lesen. Während mich der Schreibstil von Anfang an beeindruckte und mir auch die Idee von Zufall und Schicksal in Form von handelnden Personen unfassbar gut gefiel, bediente sich die Autorin an fast allen gängigen Jugendbuchklischees, was mir das Lesen nicht nur erschwerte, sondern mir auch den Spaß an der Geschichte nahm und dafür sorgte, dass das Buch eine ganze Weile lang unbeachtet einfach nur auf dem Wohnzimmertisch herum lag. Immer dann wenn ich Bücher lese wie Schicksalsbringer, kommt es mir vor, als müsse man bestimmte Regeln, Gesetze und tatsächlich Klischees befolgen und einhalten, wenn man als (Jugendbuch)-Autor/in erfolgreich und bekannt werden möchte. Ist das wirklich so? Wieso wird hier nichts Neues versucht, frage ich mich? Ist es ein ungeschriebenes Gesetz, dass man als Autor/in nur dann einen passenden Verlag findet, wenn man eben solche „Regeln“ befolgt? Dann allerdings fallen mir Autoren wie Becky Albertalli, Angie Thomas, Adam Silvera etc. pp. ein, womit sich meine Frage wie von selbst beantwortet. Es geht definitiv auch anders. Ich sage nicht, dass Klischees alle automatisch schlecht sind, mich persönlich nerven sie allerdings. Wenn ich das Gefühl habe, eine Geschichte schon tausend Mal gelesen zu haben, nur ein bisschen anders verpackt, verliere ich ganz einfach die Lust an dem Buch. Es ist vorhersehbar, oberflächlich und langweilig. Ich möchte was Neues, etwas Aufregendes, etwas, das mich umhaut und gleichzeitig unterhält – was bei Schicksalsbringer leider nicht der Fall war. BITTE MEHR ORIGINALITÄT UND WENIGER KLISCHEES – DIE GIBT ES BEREITS ZU GENÜGE Ein „Klischee“ was mich jedoch am meisten stört; ein solches, das ich weder nachvollziehen kann, noch will, ist die Tatsache, dass es offenbar noch immer „in“ ist, dass der Typ, der anfangs ein geheimnisvolles – auf gut Deutsch gesagt – Arschloch ist, das Mädchen wie Dreck behandelt, sich im Laufe der Geschichte dann allerdings in ein treues Schoßhündchen verwandelt. Ich persönlich finde es weder heiß, noch attraktiv, wenn ein Kerl, trotz sehr stark ausgeprägten Bauchmuskeln, das Mädchen, für das er sich angeblich interessiert, behandelt, als wäre es nichts Wert. Was ist daran sexy? Es zeugt lediglich davon, dass der Kerl keinen Charakter hat; dass er das weibliche Geschlecht weder wertschätzt, noch respektiert. Nur weil ein Typ angeblich aussieht wie ein Gott, Bauchmuskeln hat, von denen Brad Pitt sogar nur träumen kann, bedeutet das nicht, dass jedes Mädchen ihm plötzlich sabbernd hinterher läuft und einfach alles mit sich machen lässt. Dies ist mit unter ein Grund, weshalb ich Kiera nicht mochte. Man muss ihr zugestehen, dass sie Phoenix das ein oder andere Mal auch schon mal widersprach; dass sie sich wehrte und es gibt auch definitiv schlimmere Protagonisten als Phoenix, trotz allem ging mir dieses Hin und Her „Eigentlich ist er ja das totale Arschloch, aber seine Bauchmuskeln … hach, er sieht so toll aus in dem viel zu engen T-Shirt … und vielleicht ist er ja gar nicht so gemein wie er tut … aber vorhin, das was er gesagt hat, das war echt nicht nett …“ sowas von auf die Nerven, dass ich Kiera die meiste Zeit weder Ernst nehmen, noch mich mit ihr identifizieren konnte. Liebe Autorinnen, wieso stellt ihr euer eigenes Geschlecht ständig hin, als wären wir nichts weiter als weinerliche kleine Püppchen, die nichts können, außer schön aussehen und von einem starken muskelbepackten Mann gerettet zu werden? Erschafft Idole; erschafft großartige, starke, selbstbewusste Frauen, die sich junge Mädchen, wenn sie eure Bücher lesen, zum Vorbild nehmen können. Kiera ist ein Charakter wie es ihn in 90 % aller Jugendbücher gibt. Sie ist weder speziell, noch sonderlich interessant und ähnlich ausgearbeitet wie zig andere Mädchen, die wir aus so vielen anderen Jugendromanen bereits kennen. Dann wäre da auch noch Cody. Cody ist Kieras bester Freund, den sie schon von klein auf kennt und der wie ein Bruder für sie ist. Natürlich gehen Codys Gefühle etwas weiter, was bereits die ganze Schule weiß, nur Kiera hat es noch nicht bemerkt – natürlich hat sie das nicht. Neben Phoenix, der nicht nur blendend gut aussieht, sondern auch Muskeln aus Stahl hat, ist Hayden als Charakter ebenso klischeebehaftet wie alle anderen Figuren in dieser Geschichte. Sie sind nicht nur unverschämt und unverschämt gutaussehend, sondern auch leider absolut austauschbar, was letztendlich dazu geführt hat, dass ich die beiden weder wirklich mochte, noch in Bezug auf ihre Geschichte, Gefühle, Entwicklung, etc. pp. mitfiebern konnte, wie ich es mir gewünscht hätte. Aufgrund des großen Potentials, das diese Geschichte aufweist, hätte ich mir viel originellere Charaktere mit interessanteren Charakterzügen gewünscht. Trotz der Unmengen an Klischees an denen sich die Autorin bedient, würde ich das Buch nicht als schlecht bezeichnen. Und hier kommt jetzt das, was mich während des Lesens die ganze Zeit in den Wahnsinn getrieben hat. Ich mochte die Story; mir gefiel die Idee dahinter. Ich fand die Erklärungen und Gedankengänge, die Geschehnisse und all das einfach großartig. Das Schicksal und der Zufall als handelnde Personen? Rivalen, die um die Gesetze der Erde gegeneinander kämpfen, um das Leben der Menschheit entweder in die eine oder andere Richtung zu lenken? Absolut großartig. Der Plot war meiner Meinung nach sehr gut ausgearbeitet, wenngleich teilweise nicht gut umgesetzt. Vorhersehbar war die Geschichte dennoch. Bereits ab Mitte des Buches wusste ich, wie es ausgehen würde, was allerdings nicht weiter schlimm war. Ich habe dennoch auf das Ende hin gefiebert, da ich unbedingt herausfinden wollte, ob ich mit meiner Vermutung richtig lag. Während sich die erste Hälfte des Buches wirklich ein bisschen zog und ich immer mal wieder kurz davor war, das Buch abzubrechen (dabei mag ich es gar nicht, Rezensionsexemplare abzubrechen, selbst wenn sie mir – wie dieses – unangefragt zugesandt wurden), konnte mich die Geschichte zum Ende teilweise wirklich fesseln. Es ist lange her, seit ich das letzte Mal so hin und her gerissen und mir unsicher war hinsichtlich der Bewertung eines Buches. Allerdings ist für mich nicht nur die Idee wichtig, sondern auch die Charaktere tragen einen sehr großen Teil dazu bei, ob ich eine Geschichte mag oder nicht. Mir waren sie zu wenig ausgearbeitet, zu oberflächlich; einfach zu uninteressant. Obwohl ich das Buch erst vor zwei Tagen beendet habe, musste ich die Namen der beiden Jungs nachschlagen, weil ich sie schlicht bereits vergessen hatte und das obwohl Phoenix nicht gerade ein gängiger Name ist. Auch wenn ich mir zum jetzigen Zeitpunkt noch unsicher bin, ob ich den zweiten Teil lesen möchte hoffe ich sehr auf ein bisschen „Charakter Development“ in der Fortsetzung. Interessieren würde es mich allerdings schon, wie es weiter geht mit dem Schicksal und dem Zufall … VERSCHENKTES POTENTIAL Beeindruckt hat mich der Schreibstil. Das Buch ließ sich unglaublich flüssig und leicht lesen; man flog praktisch durch die Seiten und konnte sich dank des angenehmen Stils schnell in der Geschichte einfinden. Die Be- und Umschreibungen passten, die Dialoge waren toll und angemessen; alles ergab irgendwie Sinn, auch was den Plot und die Story angeht. Auch mochte ich – wie oben bereits erwähnt – die Idee unglaublich. Was mich richtig störte jedoch und mich auch einige Male auf die Palme brachte, wodurch ich die Geschichte nicht so genießen konnte, wie ich es mir gewünscht hätte, waren die Klischees sowie die Ausarbeitung der Charaktere. Nachdem ich mir alles jedoch noch mal durch den Kopf habe gehen lassen, überwog für mich dennoch das Negative. Es war einfach nicht stimmig, zu viele Sachen beeinflussten mein Leseerlebnis negativ und das trotz des wahnsinnigen Potentials, das teilweise bedauerlicherweise einfach nur verschenkt wurde. Man hätte so viel aus dieser Idee rausholen können, so viel … schade um die Geschichte. Obwohl mich das Buch nicht vollends überzeugen konnte, würde ich das Buch dennoch denjenigen empfehlen, die sich weder an Klischees stören, noch an Charakteren, von denen man schon zu Genüge in anderen Jugendbüchern gelesen hat und die einmal Lust haben auf eine andere Art von Geschichte, denn die Idee war tatsächlich originell, nur der Rest irgendwie nicht.

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    • 2
  • Langatmig und oberflächlich

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    FaMI

    25. September 2017 um 15:38

    In den letzten Wochen wurde für „Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung“ in den sozialen Netzwerken reichlich Werbung  gemacht. Ich war sehr gespannt auf mein erstes Buch von Stefanie Hasse, aber leider hat es mir überhaupt nicht gefallen. Die Idee dahinter ist sehr interessant. Die Verzweigung von Mythologie und heutiger Zeit hat mir gefallen. Stefanie Hasse hat sich die aus der römischen Mythologie bekannte Glücks- und Schicksalsgöttin Fortuna ausgesucht und daraus eine eigene, moderne Geschichte gemacht. Die Idee der Schicksalsfäden und Schicksalsbringer ist mir besonders im Kopf geblieben. Ich fand die Beschreibung dieser wunderbar bildlich. Trotz dessen fand ich die Geschichte über weite Strecken langatmig, die Figuren blass und den Schreibstil holprig. Und täglich grüßt das Murmeltier Der Klappentext suggeriert eine atmosphärische Geschichte voller Geheimnisse und Romantik. Doch atmosphärisch fand ich da gar nichts. Viel zu lange erlebt man den Alltag von Protagonistin Kiera an ihrer Highschool in Seattle. Man erfährt, wen sie mag und wen nicht, dass sie in einer Band spielt und Pizza liebt – es war ein bisschen wie in dem Film „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Die spannendsten Stellen waren für mich die, in denen es Informationen zu dem Schicksalsthema gab. Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive Kieras erzählt. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Sie hatte nichts an sich, dass sie mir hätte sympathisch machen können. Ich fand ihre Gedanken eintönig und ihre Reaktionen teilweise nervig. Genauso ging es mir mit allen anderen Charakteren Cody, Phoenix und Hayden. Seltsame Formulierungen Der Schreibstil hat mir wohl die größten Probleme bereitet und die Geschichte madig gemacht. Die Geschichte liest sich leicht und dank der kurzen Kapitel auch sehr schnell. Es gibt aber so viele Wortwiederholungen und teilweise wirklich seltsame Formulieren, dass ich das Buch immer wieder zur Seite gepackt habe. „Deshalb wollte ich mich von dir fernhalten“, flüsterte er in mein Ohr und schlug die Arme fest um mich. (Pos. 244/336) Zum Schluss wollte ich das Buch einfach nur fertig lesen und bin froh, es beendet zu haben. Die Schicksalsbringer-Dilogie wird definitiv ohne mich weitergehen.

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  • ღRezension zu >Schicksalsbringer: Ich bin deine Bestimmung< von Stefanie Hasseღ

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    SylviaRietschel

    20. September 2017 um 10:31

    Als ich das Cover das erste Mal sah, wusste ich, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss, und als es dann überraschenderweise auch noch unangekündigt in meinem Briefkasten lag, war ich total aus dem Häuschen und stürzte mich neugierig in die Geschichte. Ich kann nur sagen, dass mich Steffi nicht enttäuscht hat!Das Buch beginnt in meinen Augen recht sanft, was aber keine Kritik sein soll, denn so konnte ich mich erst einmal in die Figuren „einfühlen“, sie kennen (und lieben) lernen und mich mit der Materie vertraut machen. Durch die kleinen kursiven Passagen, die sehr mysteriös sind, wurde die Spannung von Anfang an eingebaut und ich war wie gefangen in Kieras Geschichte, konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich wissen musste, wie es weitergeht. Das lag vor allem auch an Steffis wunderbarem Schreibstil, der flüssig, humorvoll und fesselnd ist, wodurch die Seiten nur so dahinflogen. Die Figuren sind der Autorin ebenfalls sehr gelungen. Sie sind facettenreich und mit viel Liebe zum Detail ausgearbeitet, sodass jede von ihnen ihren ganz eigenen Charakter hat, was sie authentisch erscheinen lässt – allen voran natürlich Kiera, die ich schnell in mein Herz geschlossen hatte. Sie ist eine tolle, starke Protagonistin, die aber auch ihre Ecken und Kanten hat und Fehler macht, was sie nur noch sympathischer erscheinen lässt.Die Handlung ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend und gut durchdacht. So lernt man nicht nur die Charaktere nach und nach kennen, sondern nähert sich auch dem Geheimnis, das die Münze umgibt, langsam an, was mir besonders gut gefallen hat, denn hier wird man nicht einfach ins kalte Wasser geworfen. Die Erklärungen hinter diesem Geheimnis haben mich gefesselt und die Wendungen, die die Autorin eingebaut hat, konnten mich überraschen – so eine Entwicklung hatte ich nicht erwartet, weshalb ich mich nun nur noch mehr auf den zweiten Teil freue.Fazit:„Ich bin deine Bestimmung“ ist ein gelungener und fesselnder Auftakt zur Schicksalsbringer-Dilogie. Ein toller Schreibstil, authentische Charaktere, eine gut durchdachte Handlung und eine wundervolle Mischung aus Romanze, Schicksal und Spannung machen dieses Buch zu einem wahren Pageturner. Ich vergebe 5/5 Leseeulen und freue mich auf den zweiten Teil!

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  • Mir fehlt die Tiefe und der bleibende Eindruck. Eher ein Mainstream als etwas Besonderes

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    Sandra251

    Achtung Spoiler-Rezension! Ich äußere in dieser Rezension sehr viel Kritik, deswegen muss ich leider ausnahmsweise Spoilern. Ich denke es ist nur fair, wenn ich meine Kritik an diesem Buch genau erkläre. Klappentext:"Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ...Ich weiß nicht wo ich anfangen soll, ich bin so enttäuscht von diesem Buch.  Ich habe eine fantastische Geschichte über das Schicksal und eine antike Münze erwartet, begleitet von Musik die einen mitsingen lässt und das Kopfkino berauscht. Aber es haben sich so unendlich viele Logikfehler in dem Buch finden lassen, dass ich Zwischendurch hätte weinen können. Ich möchte niemanden mit meiner Kritik verletzten, dennoch muss ich als Rezensentin meine ehrliche Meinung sagen. Das Buch beginnt bereits mit einem lateinischem Text, ohne Übersetzung. Nach dem ich etwas nachgeforscht habe, was eigentlich nicht notwendig sein sollte, wenn man ein Buch liest, stellte ich fest, dass der Text aus der Camina Burana eine Art Songtext ist. Dieser Text kommt in einem opernähnlichem Lied vor, dass in Filmen wie z.B. Twilight und "300" die Kampfszenen dramatisch und episch untermalt. Ich weiß nicht, ob Stefanie Hasse automatisch davon ausgegangen ist, dass jeder auf Anhieb weiß, was die Camina Burana ist. Ich denke, die meisten von uns erkennen die Melodie, aber automatisch davon ausgehen, kann man nicht. Das Nächste was auffällt ist, dass "Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" viel zu viele Themen enthält, die dadurch leider alle nur oberflächlich behandelt werden. Da ist zunächst einmal der Prolog, indem Kiera die Münze erhält. Man hätte viel mehr daraus machen können und somit hätte die Geschichte eine ganz andere geheimnisvollere Stimmung bekommen können. Dann ist da die Scheidung von Kieras Eltern, der Auszug aus ihrem bisherigem Zuhause, Pflichtbesuche bei einer Psychologin, das Tagebuchschreiben, ihr bester Freund, eine Erzfeindin, zwei Kerle, eine Band und ein großer Auftritt und natürlich das Rad des Schicksals. Dann geht es auch schon los mit den Logikfehlern. Kieras Mutter stellt sich im Laufe des Buches als eine sehr überfürsorgliche Frau da, die sogar einen Kontrollzwang hat, nur leider ist sie nie anwesend und nur am arbeiten. Was leider immer wieder auffällt, Kiera scheint sich ständig zu beamen, wie in einem schlecht geschnittenem Film, fehlen einfach die Übergänge. z.B. liegt sie in dem einen und im nächsten Satz steht sie an einer Brüstung. Sie spürt Phoenix Wärme in ihrem Rücken und plötzlich liegt ihr Gesicht an seiner Brust. Es gibt leider ständig solche Szenen, die Knoten im meinem Kopfkino verursacht haben, anders kann ich es nicht beschreiben. Dann geht es weiter: Ihr bester Freund hat einen Unfall und sie denkt nur an den Auftritt, anstatt nach im zu sehen. Gegen Ende des Buches steigt sie mit Phoenix in einen Bus, zuvor lag dieser aber in einer Pfütze aus seinem eigenen Blut, als die beiden aussteigen und fast an der angestrebten Location ankommen, fällt Kiera ein, dass er sich vll. doch mal umziehen sollte, damit die Leute nicht komisch reagieren. Die beiden sind vorher mit einem öffentlichen Verkehrsmittel gefahren, einfach eingestiegen... Hayden kann sich selbst heilen, aber Phoenix sich nicht, obwohl die beiden sonst über die selben Fähigkeiten verfügen. Ich meine, wenn man darüber nachdenkt, kann man sich alles zusammenreimen was fehlt, aber muss das den wirklich sein?Die Charaktere sind allesamt blass und haben nichts besonderes an sich. Kiera nimmt alles so hin wie es ihr gesagt wird. Da ist nur eine Sekunde lang, ein kleiner Widerstand zu spüren und plötzlich wirkt alles, als wär es normal. Das einzige das bei Kiera heraussticht, ist ihre Vorliebe für Kaffee, was ich bei einer 16jährigen auch für bedenklich halte. Der vermeintliche Bad Boy wirkt überhaupt nicht böse. Würde der "Good Boy" nicht behaupten dass sein "Bruder" böse ist, wäre ich nicht auf die Idee gekommen. Einen "Guten" der beiden kann ich auch nicht erkennen. Die "Erzfeindin" ist leicht erkennbar, dennoch irgendwann nur noch jemand der 2-3 mal schweigend am Rand der Szene steht, was ich sehr seltsam finde. Der Sunnyboy und beste Freund von Kiera ist der einzige der mir etwas sympathisch war, ihn würde ich wirklich als guten Menschen bezeichnen, weil er sich für andere einsetzt. Ich finde "Schicksalsbringer" hat keinen richtigen roten Faden. Im Laufe des Buches hatte ich das Gefühl, dass sich ständig die Meinung der Autorin verändert hat. Ok, ja man kann davon ausgehen, dass es Absicht war um die Geschichte spannender zu machen, bei mir hat das leider nicht funktioniert.  Der Bad Boy war nie böse und ist es zum Schluss tatsächlich auch nicht, aber gut ist er eben auch nicht. Der "Gute" ist eigentlich böse, aber doch nicht weil er sich verändert. Der Sunnyboy verliebt sich und doch nicht und dann am Schluss ist er doch in Kiera verliebt. Amy, die Erzfeindin mobbt ihr Mitschüler und dann hört sie plötzlich damit auf und wird zur gruseligen, stummen Stalkerin. Kieras Mutter ist nur dafür da, um aufzuzeigen, wie schwer es Kiera hat, so schwer hat sie es aber doch nicht, denn ihre Mutter ist ja nie da. Ihr Vater spielt bis zum Schluss eigentlich überhaupt keine Rolle, um dann plötzlich neben Kiera zum Hauptprotagonisten zu werden. Protagonisten verschwinden plötzlich, weil sie umziehen müssen und schaffen so den perfekten Platz für den "Guten"... Ich hatte mich auch drauf gefreut, mehr über das Bandleben zu lesen und darauf, dass Musik eine größere Rolle spielt, schließlich ist Kiera eine Frontsängerin. Leider wurde ich auch da enttäuscht. Es kommt ein einziger Songtitel vor, aber leider kann ich mich nicht daran erinnern, zu welcher Musikrichtung "Love Lost" gehört.Die Schicksalsmünze ist anfangs zweimal zu sehen und zwar im Prolog und als Kiera sie beim Umzug findet und sich daran schneidet. Dann verschwindet sie und plötzlich, nach ca. 170 Seiten taucht die Münze wieder in ihrem BH auf. Der Witz kam irgendwie nicht mehr bei mir an, da ich mich da schon durch das Buch gequält habe. Meine Enttäuschung ist auch gerade deswegen so groß, weil Monate vorher ein riesiger Hype um das Buch stattgefunden hat. Es gab unendlich viele Aktionen rund um das Buch, Appetithappen in Form von Textschnipseln, tolle Goodies (die allerdings nur ein ausgewählter Personenkreis bekommen hat) und man konnte nirgendwo hinsehen, ohne einen Hinweis auf das Buch zu bekommen. Außerdem sollte man meinen, dass es Stefanie Hasse als erfahrene Bloggerin und Autorin versteht, ihre Leser in ihren Bann zu ziehen, wenn man sich die Rezensionsmeinungen ansieht, stimmt das auch, aber ich muss mich ernsthaft fragen, warum. Mir hat insgesamt komplett die Tiefe der Szenen, Charaktere und Themen gefehlt. Es war zu viel auf einmal und dadurch alles nur oberflächlich. Die Charaktere sind nichts Besonderes. Die Stimmung kam bei mir nicht an, weil ich zu viel mit den Logikfehlern kämpfen musste und wenn ich etwas nachschlagen muss um es zu verstehen, finde ich das auch nicht gerade berauschend. Für mich gehört "Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" in die Kategorie Mainstream, was nichts Schlechtes bedeutet, aber genau dadurch nichts für mich ist. Leider kann man das im Voraus nicht wissen. Geschrieben ist das Buch aus Kieras Ich-Perspektive und durch die 65 kurzen Kapitel, die sich nur über 2-5 Seiten erstrecken, lässt es sich auch relativ schnell lesen.Sehr Positiv, finde ich das Cover. Es ist sehr schön und fällt sofort überall auf. Es ist offensichtlich, dass sich da jemand ganz viele Gedanken gemacht hat. Ich mag die Farben, die nach unten hin langsam dunkler werden und es ist toll, dass es nicht zu rosa ist. Die Schriftart passt wunderbar zum Titel. Von der Münze bin ich total begeistert, weil ich es ganz toll finde, wenn es Zeichen gibt, die man sofort mit dem Buch in Verbindung bringen kann.Kiera finde ich ganz toll, das Bild ist wunderschön, wie eine Mischung aus einer Zeichnung und einer Fotografie. Das gesamte Cover, der Buchrücken und die Rückseite fügen sich einfach wundervoll zusammen. Ich mag auch das Material des Buches und dass es keinen Umschlag hat. Das Buch liegt gut in der Hand, weil es so weich und geschmeidig ist. Das absolute Highlight ist natürlich das Glitzer ;-) Ich schreibe sehr ungerne Rezensionen in denen Bücher nicht besonders gut wegkommen, da mir bewusst ist, wie viel Arbeit und Zeit in einem Buch stecken. Aber da ich "Schicksalsbringer" als Rezensionsexemplar bekommen habe, bleibt mir nichts anderes übrig. Ihr solltet aber immer bedenken, meine Rezensionen drücken meine persönliche Meinung aus. Lasst euch also nicht abschrecken, sondern bildet euch eure eigene Meinung ;-)„Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung“ ist der erste von zwei Bänden und endet ohne Cliffhanger, wer also Interesse hat mehr zu lesen, kann sich auf die Fortsetzung "Schicksalsjäger" im Frühjahr 2018 freuen. 

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    • 3
  • Eine große Enttäuschung...

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    Smalin

    19. September 2017 um 10:37

    Ich war einfach maßlos enttäuscht von diesem Buch und kann leider keine Leseempfehlung geben. Eigentlich hätte ich das Buch abbrechen sollen, aber irgendwie hatte ich die Hoffnung, dass es noch besser werden würde.Der Grund, warum dieses Buch noch 2 Sterne von mir bekommt, ist der meist doch recht flüssige Schreibstil der Autorin und vor allem die Grundidee, die hinter der Geschichte steht. Die Umsetzung allerdings... aber dazu im Detail.Die Geschichte selbst ist eigentlich ganz nett. Als Kind erhält Kiera auf einem Jahrmarkt eine goldene Münze von einem Fremden. Jahre später fällt ihr diese bei einem Umzug wieder in die Hände. Dabei handelt es sich natürlich um keine gewöhnliche Münze, sondern sie verleiht ihrem Träger besondere Kräfte. Das wird Kiera klar als um sie herum seltsame Dinge passieren und an einem Tag gleich zwei seltsame neue Mitschüler in ihrer Schule auftauchen, die gegensätzlicher nicht sein könnten...Klingt erstmal ganz spannend. Leider zieht sich die Erzählung einfach endlos hin. Über große Teile des Buches passiert einfach nicht viel. Die Figuren laufen von A nach B, hin und wieder wird etwas Hintergrundinfo eingestreut und ein bisschen rumgeknutscht. Viele Szenen erscheinen einfach überflüssig und ohne wirkliche weitere Bewandnis für die Geschichte.Natürlich gibt es auch die obligatorische Romanze, die sich innerhalb weniger Seiten von anfänglichem Interesse zu großem Herzschmerz steigert und damit - wie alle "Insta-Love"-Erzählungen - einfach vollkommen unrealistisch und unglaubwürdig wirkt. "Verliebtheit auf den ersten Blick" ist schön und gut, dass habe ich persönlich auch schon erlebt, damit kann man was anfangen. Aber große Gefühle brauchen Zeit zum wachsen und das passiert eben nicht innerhalb weniger Stunden/Seiten/durch einen Kuss o.ä. Aber vielleicht stören sich ja andere Leser weniger daran.Darüber hinaus gibt es leider einfach so viele "Löcher" in der Geschichte, Ungereimtheiten und Logikfehler. Das fängt bei kleinen sprachlichen Dingen an, beispielsweise wenn die Figuren auf dem Sofa sitzen und im nächsten Moment macht einer "einen Schritt zurück". Es setzt sich dann fort bis zu größeren Punkten, auf die ich wegen Spoilern nicht weiter eingehen will (Beispielsweise wird gesagt, wenn A gemacht wird, passiert B. Als A dann getan wird, geschieht B aber nicht.).Auch die Charaktere sind leider völlig flach. Insbesondere die Protagonistin Kiera hat irgendwie gar nichts, was sie als Person auszeichnet. Man weiß bis zum Schluss nichts über sie, abgesehen von etwas Familiengeschichte. Ihr bester Freund scheint ihr wichtig zu sein und das war es dann auch schon. Sie hat nicht einmal richtige Hobbys. Irgendwann wird mal in einem Nebensatz erwähnt, dass sie wohl gerne liest - mehr wird dazu aber nicht gesagt. Sie singt in einer Band, weshalb wohl davon auszugehen ist, dass sie was für Musik übrig hat. Auch dazu erfährt man aber nichts weiter. Man würde erwarten, dass sie öfter Musik hört, sich mit ihrem besten Freund (der auch in der Band spielt) über Musik unterhält etc. Aber wir wissen nicht mal welche Art von Musik die Band überhaupt macht, bis auf ein oder zwei Songs, die mal irgendwann erwähnt werden. Bei den Bandproben wird immer zu Beginn der Probe ausgeblendet und im nächsten Kapitel an anderer Stelle die Geschichte fortgesetzt. Und das ist schon ziemlich traurig, schließlich spielt sich das gesamte Geschehen um einen großen Bandcontest herum ab, bei dem die Bandmitglieder die anwesenden Talentsucher begeistern wollen.Was mich darüber hinaus ziemlich geärgert hat, ist dass Kiera einfach immer nur passiv ist. Die Dinge passieren ihr einfach. Sie sitzt da, Leute nehmen sie mit hierhin und dorthin und erklären ihr irgendwas. Dann passiert mal was und sie lamentiert nur, heult rum oder grübelt, während andere die Probleme lösen. Es dauert ganze 300 Seiten (in meiner ebook-Version, die nur etwa 340 Seiten hat) bis sie selbst mal von sich aus (und nicht nur eher unfreiwillig wie zu Beginn des Buches) versucht, wirklich auf das Geschehen Einfluss zu nehmen. Es gibt natürlich Protagonisten die absichtlich als lethargisch und unselbstständig dargestellt werden, wenn dies ihren Charakter auszeichnet. Dies scheint mir allerdings hier nicht das Ziel der Autorin gewesen zu sein.Ansonsten ist der Schreibstil flüssig und angenehm. Kleinere sprachliche Ungereimtheiten halten sich in Grenzen (z.B. "ich verzog schmerzhaft das Gesicht": wie bitte verzieht man das Gesicht so, dass es wehtut? Die Autorin meinte wohl "ich verzog das Gesicht vor Schmerz"). Ich hätte mir etwas mehr Beschreibungen gewünscht, damit sich mehr Atmosphäre aufbaut. Schon in der ersten Szene des Buches, die einzig und allein dazu dient, zu zeigen wie Kiera als Kind die Münze erhält, hätte es so viele Möglichkeiten gegeben den Jahrmarkt in der Fantasie der Leser aufleben zu lassen. Das ist doch ein magischer und aufregender Ort, insbesondere für ein kleines Kind. Lauter Farben, Gerüche, seltsame Personen etc. Stattdessen schildert die Autorin mehr oder weniger nur kurz was passiert und springt dann direkt in die Gegenwart, um zu erzählen wie Kiera Jahre später die Münze wiederfindet. Meiner Meinung nach hätte man sich diese erste Szene dann auch sparen und es über eine Rückblende lösen können. Diese halbherzig wirkende Erzählweise zieht sich leider durch das gesamte Buch.Mir ist klar, dass es sich um einen Jugendroman handelt und an einen solchen generell andere Ansprüche gestellt werden als an ein Buch für Erwachsene. Der Unterschied sollte aber in der Komplexität sowie den Inhalten bestehen und nicht in der Qualität, weshalb dieses Argument in meinen Augen keine Erklärung für die oben erwähnten Mängel ist.Zum Schluss möchte ich noch kurz anmerken, dass diese Rezension natürlich mein persönliches Leseerlebnis wiederspiegelt. Dies bedeutet nicht, dass andere Leser das Buch nicht mit ganz anderen Augen sehen und weit mehr genießen können als ich.

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  • Frische Idee mit angenehmem Schreibstil, aber nicht ganz überzeugender Liebesgeschichte...

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    book_lover01301

    15. September 2017 um 19:39

    Worum geht's?"Kiera war noch ein kleines Mädchen, als ihr ein unheimlicher Mann auf dem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze zusteckte. Jahre später findet sie die Münze beim Aufräumen wieder und verletzt sich daran. Von da an steht Kieras Leben Kopf: An der Schule tauchen die geheimnisvollen Zwillingsbrüder Phoenix und Hayden auf. Und Phoenix – unfreundlich, überheblich, aber wahnsinnig attraktiv – behauptet, Kiera könne mit der Münze das Schicksal beeinflussen. Und daher dürfe er nun einen ganzen Mondmonat lang nicht mehr von ihrer Seite weichen ..."Warum hab ich es gelesen?Oh, da gab es so einige Gründe. Zum einen fand ich das Cover sehr schön gestaltet; die lila und schimmerigen Goldtöne haben doch direkt mein Mädchenherz höher schlagen lassen. Der Klappentext versprach zudem typische Romantasy mit einer unbekannten Idee - für mich immer ein Grund, mir das Buch mal näher anzusehen.Wie war's?Die Geschichte wird aus der Ich-Perspektive von der 17-jährigen Kiera erzählt. Die Protagonistin war mir von Beginn an sympathisch - sie bloggt, sie singt in einer Band und hat ihr Herz am rechten Fleck. Ihre Eltern haben sich gerade getrennt, was sie doch mehr beschäftigt als sie es sich eingestehen möchte. Als dann noch Phoenix auftaucht und Kiera von ihrem Schicksal als Schicksal erzählt, ist es um ihre vormals heile Welt endgültig geschehen.Phoenix ist mit typischen Bad-Boy-Charakteristika ausgestattet: Verwegen, etwas reserviert und natürlich unfassbar gut aussehend. Leider war er für mich als Figur nicht so wirklich greifbar. Dies führte sich dann auch in der Liebesbeziehung der beiden, die ja von Anfang an zu erwarten ist, fort: Ja, es handelt sich hierbei um ein Jugendbuch, aber mir ging es leider alles etwas zu schnell. Die gewisse Tiefe und vielleicht auch ein paar Ereignisse, die es für mich als Leser nachvollziehbar machen, warum die beiden so füreinander empfinden, fehlten einfach. Ähnlich erging es mir mit Kieras Reaktion darauf, dass sie das Schicksal beeinflussen kann. Stefanie Hasse hat eine so herrlich unbekannte Hintergrundstory zum Schicksal ersponnen, doch leider reagiert ihre Protagonistin darauf irgendwie ziemlich unbeeindruckt.Wenn man sich Kieras Äußerungen zur innigen Liebesbeziehung und der großen Offenbarung abgefunden hat, kann man das Buch allerdings wieder sehr genießen. Kieras Ich-Perspektive wird ab und an durch kurze, kursive Einschübe eines Unbekannten beendet, dessen Äußerungen maßgeblich zum Spannungsaufbau der Geschichte beitragen. Die Handlung beginnt sich recht schnell zu verdichten und hält auch noch einige Wendungen bereit. Am Schluss bleiben noch einige offene Fragen, auf deren Beantwortung man im nächsten und abschließenden Teil der Diologie hoffen darf.Absolt verliebt bin ich in den absolut locker-leichten Schreibstil der Autorin, der mir einen sehr angenehmen Lesefluss ermöglichte. Die kurzen Kapitel, deren Startseiten immer mit dem hübschen Schicksalsrad vom Cover verziert sind, fliegen nur so dahin. Noch dazu fand ich ihn in Bezug zum Alter der Protagonistin sehr passend, man konnte sich sehr gut in Kieras Teenagergefühlswelt hinein versetzen.Was war besonders?Ganz klar die neue und völlig unverbrauchte Idee des Schicksals. Hier ist der Autorin wirklich eine ganz besonders interessante Hintergrundgeschichte abseits der Mainstreamvampire gelungen.Reading Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung makes me feel like......die Liebesgeschichte konnte mich nicht überzeugen, ganz im Gegensatz zur frischen Idee und dem angenehmen Schreibstil der Autorin. Definitv mal etwas Neues!

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  • Auch eine Nasenop kommt nicht gegen das Schicksal an...

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    -booklover-

    13. September 2017 um 16:03

    Was wäre, wenn das Schicksal sich verliebt...? Oder Du Dich in das Schicksal? Inhalt:Kiera ist noch ein kleines Mädchen, als sie von einem unheimlichen Mann auf einem Jahrmarkt eine Münze geschenkt bekommt. Als sie sich Jahre später an dieser Münze schneidet, beginnen sich die Ereignisse zu überschlagen. Als der arrogante aber sehr attraktive Phönix auftaucht und Kiera erzählt sie könne mit der Münze das Schicksal lenken und er müsse jetzt für einen Monat bei ihr bleiben beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln. Aber was wäre, wenn Phönix ihr Schicksal ist?***Meine Meinung:Meine Freundin hat "Schicksalsbringer" vor mir gelesen und gemault es sei so "zäh". Aber da ich weiß, dass unsere Meinungen zu "zäh oder nicht zäh?" deutlich auseinander gehen, habe ich mich davon nicht abschrecken lassen und ich habe es nicht bereut! Angefangen beim Cover über die Story bis hin zum Cliffhanger ist die Geschichte einfach atemberaubend spannend! :-)Die Geschichte ist flüssig und interessant erzählt, man hat die ganze Zeit ein mulmiges Bauchkribbeln und die Außenansicht eines gewissen "K" macht das ganze um so spannender! Kiera hat so viele Jungs von denen manche irre, manche heiß, manche aber auch eher "Teddy" sind (Cody... vielleicht.. :D). Ich habe Kiera als Person sehr liebgewonnen und kann Teil 2 kaum erwarten! Ich habe mich auf jeden Fall in das Schicksal verliebt...***Fazit:Ich bestelle mir meinen eigenen Phönix! *__* Und empfehle das Buch natürlich nicht weiter... sonst ist der bald nicht mehr auf Lager :D - Quatsch.. kauft und lest das Buch Leute!

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  • Einfach nur toll <3

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    BooksofFantasy

    13. September 2017 um 11:15

    Dies war mein erstes Buch von Stefanie Hasse und bestimmt nicht mein letztes. Das Cover ist einfach nur Mega! Die Farben harmonieren total miteinander und es passt auch perfekt zur Geschichte. Der flüssige Schreibstil von Stefanie Hasse lässt einen nur so durch das Buch schweben. Ich war wirklich richtig traurig als das Buch zu Ende war.Auch wenn ich mit Kiera nicht so warm wurde, da sie sich oft wie ein Kleinkind verhalten hat, so gefiel mir doch die spannende, achtionreiche und mit überraschenden Wendungen gespickte Geschichte sehr gut. Die Autorin konnte hier mit ihren neuen, frischen Ideen bei mir hoch punkten.Die Charaktere waren alle zusammen sehr gut ausgearbeitet und passten perfekt in die Geschichte. Vor allem Phoenix :D Ich war von Anfang an von Hayden und vor allem von Phoenix überzeugt, wenn auch keiner der beiden für mich einen typische Bad Boy verkörperte. Allgemein hatte die Geschichte sehr unterschiedliche Charaktere, welche meiner Meinung nach eine gute Geschichte braucht. Da gab es Kiera unsere Hauptheldin, dann den Anfangs arroganten Phoenix, den freundlichen Hayden, die zickige Prinzessin Amy und den liebenswürdigen besten Freund Cody.Fazit:✘ Geniales Cover✘ Spannende, actionreiche und gefühlvolle Geschichte✘ Tolle Charaktere✘ Überraschende WendungenDies ist eine Geschichte um Liebe, Macht und den Kampf des Schicksals, welche ich euch nur ans Herz legen kann. Ihr werdet es genauso lieben wie ich, da bin ich mir sicher :) Ich freue mich schon mega auf die Fortsetzung.

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  • Spannung, Intrigen, Liebe & Freundschaft

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    Bloom1402

    12. September 2017 um 19:11

    Meine Meinung:Das Cover von „Schicksalsbringer“ ist einfach traumhaft schön. Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig. Als Leser hat man keine Probleme der Story zu folgen. Erzählt wird das Ganze aus Kieras sicht.Die Geschichte hatte von Beginn an etwas mysteriöses an sich. Ich konnte und wollte das Buch nicht aus der Hand legen, weil es soviele Geheimnisse gab die ich unbedingt wissen musste. > Was hat es mit der Münze auf sich ?, Wer sind diese Jungs und was für ein Geheimnis verbergen sie ? Wer ist der Gute und wer der Böse?.... usw.

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  • Das Schicksal kann man nicht ändern - oder doch?

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    terii

    05. September 2017 um 19:29

    Die 17-jährige Kiera lebt ein ziemlich normales Teenagerleben. Sie lebt mit ihrer Mutter in den USA und ist Sängerin in einer kleinen Band. Ihr Leben ändert sich jedoch schlagartig, als sie eine Münze wiederfindet, die sie als Kind von einem seltsamen Mann auf dem Jahrmarkt bekommen hat. Plötzlich betreten die zwei gut aussehenden Jungs Phoenix und Hayden ihr Leben - und von da an ist nichts mehr so, wie es einmal war."Schicksalsbringer" war im letzten Monat ja überall auf den Blogs zu finden, deshalb wollte ich das Buch nicht gleich lesen und mich von den Meinungen beeinflussen lassen.Das Buch fängt gleich mal spannend mit der Jahrmarktsszene an, die Kieras Schicksal Jahre später prägen wird. Daraufhin wird es aber etwas langatmiger. Auf gut 100 Seiten passiert nichts Außergewöhnliches mehr. Natürlich, der Leser soll ja erst mal Kiera kennenlernen, aber trotzdem fand ich es etwas zäh. Kiera ist auch eine Protagonistin, mit der ich mich nicht so anfreunden konnte. Es ist zwar cool, dass sie Leadsängerin einer Band ist, aber ich fand es klischeehaft, wie die Kerle - allen voran ihr bester Freund und Gitarrist - auf sie fliegen.Die "Dreiecksbeziehung" finde ich unnötig. Ich bin kein Fan davon, wenn die Protagonistin zwischen zwei Männern  - oder hier 3 Männern - steht. Es ist auch relativ unklar für wen Kieras Herz schlägt und ich denke, dass sich da in Band 2 noch etwas an den Gefühlen ändern könnte.Was ich wieder gut fand, war die Geschichte rund um Fortuna, leider gab es davon in Band 1 noch nicht so viel von ihr zu lesen. Dafür gab es überwiegend Teenieprobleme ...Auch der "Bösewicht" der Geschichte war eine Wendung, die ich so nicht hätte kommen sehen. Was ich an dem Cover am meisten mag, ist - neben dem Glitzer -, dass man Band 2 der Dilogie dazustellen kann und ein tolles Gesamtbild erhält. Das ist dem Verlag echt gut gelungen :)Ich empfehle "Schicksalsbringer" allen, die Lust auf ein leichtes Fantasy-Buch mit interessanter und so noch nie dagewesener Storyline haben :)"Schicksalsbringer" war ein netter Auftakt der Dilogie. Ich hoffe nur, dass die Klischees im zweiten Band weniger werden. 

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  • Mal wieder eine tolle Geschichte von Stefanie Hasse

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    lenasbooklounge

    03. September 2017 um 13:20

    Kiera träumt nach der Trennung ihrer Eltern eigentlich nur davon endlich zum College zu gehen. An einen Ort zu ziehen wo es immer warm ist und die Sonne scheint.Doch stattdessen versinkt sie erstmal im Umzugschaos, verletzt sich an einer blöden Münze die sie vor etlichen Jahren auf einem Jahrmarkt bekommen hat und einer der beiden Neuen an ihrer Schule nervt sie und ihren besten Freund Cody zu allem Überfluss auch noch sehr.Und dann verhalten sich andere Mitschüler auch noch merkwürdiger als sonst und es gehen überdurchschnittlich viele von Kieras Wünschen in Erfüllung.Nachdem ich Fortunas Vermächtnis, das Prequel zu Schicksalsbringer, gelesen hatte konnte ich es gar nicht mehr abwarten das neue Buch von Stefanie Hasse endlich in den Händen zu halten und ich liebe das Cover, es glänzt so schön.Ihr Schreibstil ist leicht zu lesen und zu verstehen und mit einer Prise Humor und Jugendlichkeit versehen, passend zu Protagonistin Kiera. Die Kapitel sind eher kurz gehalten, was mir gut gefällt. Zum Abschluss mancher Kapitel ist noch ein kleiner Abschnitt aus der Sicht eines zunächst Unbekannten geschrieben, was mich Anfangs eher verwirrt hat aber dann, wenn man weiß aus wessen Sicht diese Abschnitte kommen, finde ich sie einfach genial.Kiera, Phoenix, Cody und Hayden, die Hauptprotagonisten, sind mir allesamt sympathisch.Kiera ist eine "typische" Jugendliche, deren Hobby die Musik ist und dies teilt sie mit ihrem besten Freund Cody. Phoenix kann sie eigentlich gar nicht ausstehen, seinen Bruder Hayden hingegen schon eher, doch ich finde, sie geben trotzdem ein tolles Team mit viel Humor ab.Nach dem Ende bin ich richtig gespannt, wie es im zweiten Teil der Dilogie weitergeht.Falls ihr noch nicht wisst, ob Schicksalsbringer was für euch ist, würde ich empfehlen, das schon erwähnte, kurze Prequel zu lesen, es gibt einen groben Einblick um was es geht.Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung bekommt eine Leseempfehlung von mir.Der zweite Teil der Dilogie erscheint im Frühjahr 2018.

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  • Rezension zu "Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung" von Stefanie Hasse

    Schicksalsbringer - Ich bin deine Bestimmung

    kathrineverdeen

    01. September 2017 um 14:29

    Wenn man sich so in der Buchblogger-Gemeinde umschaut, bekommt man das Gefühl, dass sich viele auch ganz gut kennen. Wenn dann jemand aus dieser Gemeinschaft selbst ein Buch schreibt, ist das schon eine spannende Sache. Und wenn man diesen Buchmenschen und seinen (ihren) Blog über Jahre begleitet hat, ist es sogar noch viel spannender. Man möchte sich selbst eine Meinung bilden und das Buch lesen. Aus diesem Grund wollte ich auch „Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung“ lesen, denn die Autorin Stefanie Hasse kenne ich, seitdem ich selbst zur Buchbloggerin wurde.Das recht verspielte und wunderschön schimmernde Cover von Stefanie Hasses neuem Buch suggerierte mir im Vorfeld, dass ich der Zielgruppe längst entwachsen bin. Trotzdem war ich sehr neugierig, mit welchem Thema sich die Autorin beschäftigt hat und ob sie mich damit packen kann.Die ersten Passagen begannen sehr vielversprechend mit einem Rückblick in die Vergangenheit der literarischen Hauptfigur Kiera. Diese bekommt als Kind bei einem Besuch auf einem Jahrmarkt eine geheimnisvolle Münze von einem mysteriösen Mann geschenkt. Doch die Münze gerät schnell in Vergessenheit und erst nach vielen Jahren findet Kiera diese beim Aufräumen wieder und verletzt sich an ihr. Und plötzlich ist nichts mehr, wie es war. Kiera spürt deutlich, dass diese Verletzung einen befremdlichen Prozess in ihrem Inneren vorantreibt, der ihr Angst macht. Plötzlich kann sie das Schicksal von anderen Menschen beeinflussen. Jedoch hat diese ihr verliehene Gabe auch eine Schattenseite.So weit, so interessant. Die ersten Kapitel waren dank des einfach gehaltenen Schreibstils schnell gelesen und ich erfuhr einiges über Kieras Leben und was sie aktuell beschäftigt. Ich lernte ihre Familie, die leider etwas zerrüttet ist, und ihren besten Freund Cody kennen und konnte mir ein gutes Bild über die Person Kiera machen. Unterschwellig knistert die Spannung in den ersten Kapiteln, denn man fragt sich als Leser schon, was es mit dieser mysteriösen Münze auf sich hat. Stefanie Hasse klärt ihre Leser aber erst im Laufe der Handlung auf, um die Spannung aufrechtzuerhalten.Dann kam, was in Büchern dieses Genre anscheinend kommen muss: Auftritt Bad Boy und das ungewollte Dahinschmelzen der weiblichen Hauptfigur. Der geheimnisvolle Phönix ist neu an Kieras Schule und sorgt mit seinem guten Aussehen und mit seinem ungehobelten Verhalten für Aufsehen. Es folgen viele Szenen und Sequenzen, die etwas oberflächlich mit dem Liebeshin und her gestaltet sind, die Spannung rausnehmen und mich an einen Teenagerstreifen aus Hollywood erinnerten. Stefanie Hasse wählte für diese Passagen einen sehr sprunghaften Stil, der mich zum Teil irritierte, weil ich Kieras Ortswechsel nicht nachvollziehen konnte. Auch vermisste ich einen roten Faden, der mich durch die Handlung führt. Dadurch geriet die interessante Grundidee etwas in den Hintergrund.Sehr erfrischend habe ich die Passagen eines unbekannten und nicht gerade freundlichen Erzählers empfunden, der sich immer wieder in die Handlung einmischt. Diese sind überaus gelungen und machen neugierig, weil man nicht weiß, um wen es sich handelt.Am Ende baut die Autorin die Handlung wieder etwas spannender und komplexer auf und verdeutlicht, dass ein Folgeband auf uns Leser wartet.Ich muss zugeben, dass es mir sehr schwerfällt, diese Rezension zu schreiben. Ich habe großen Respekt vor allen Autoren, die uns mit ihren Werken begeistern möchten. Jedoch glaube ich auch, dass sie an ehrlichen Kritiken interessiert sind. „Schicksalsbringer – Ich bin deine Bestimmung“ von Stefanie Hasse wird bei seiner jungen Zielgruppe sicher gut ankommen. Für meinen Geschmack wurden die Handlung zu unstrukturiert und die literarischen Figuren und die Liebesgeschichte zu trivial und oberflächlich gestaltet. Ich konnte nicht mit ihnen mitfiebern und erkannte keinerlei Intentionen für ihr Tun. Die interessante Grundidee hat mir jedoch sehr gefallen und ich bin gespannt, ob Stefanie Hasse ihr Potenzial im Folgeband nutzt. Ich bin fest davon überzeugt, dass da noch mehr in ihr schlummert.www.kathrineverdeen.blogspot.de

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