Stefanie Herbst , Juna Brock Libellenfeuer

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Inhaltsangabe zu „Libellenfeuer“ von Stefanie Herbst

Kein guter Tag für Robin: Frisch aus dem Gefängnis entlassen, muss er sich als Tellerwäscher in einem der nobelsten Restaurants Londons wieder in die Gesellschaft einfügen. Doch die Launen seines charakterlosen Chefs sind nichts, im Vergleich zu dessen lästigem Sohn Oliver. Aber schon bald merkt Robin, dass sich hinter der Fassade des reichen Restauranterben ein ganz anderer Mann verbirgt. Und es gibt eine Sache, die sie sehr wohl miteinander verbindet. Doch ihre zarte Affäre steht unter keinem guten Stern.

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    Libellenfeuer

    Chibi-Chan

    01. February 2016 um 07:09

    Meine Meinung Allgemein Vorweg muss ich sagen, dass dies mein erstes Erotikbuch ist. Ich habe keinerlei Vergleiche zu anderen direkten Erotikbüchern. Nur zu Szenen aus anderen Genres. Der Anfang geht zügig voran. Der Protagonist Robin wurde frisch aus dem Gefängnis entlassen und muss sich nun in einem neuen Job herumschlagen. Doch da ist noch dieser penetrante, reiche Schnösel Oliver, der ihm alles zeigen sollte und seitdem nicht mehr von seiner Seite weicht. Doch Oliver zeigt ihm mehr. Oliver zeigt ihm Gefühle, die sich bei Robin im Gefängnis nicht entfalten konnten. Er zeigt ihm Geborgenheit und Nähe und das alles ist kompliziert für Robin. So hat man also vorneweg schonmal das Grundproblem geschaffen: Die Weigerung zum Offensichtlichen. So schön so gut. Die Szenen gehen von einer in die anderen über. Sie sind schnell beschrieben und somit mit wenig Tiefgang. Schnell geht es dann natürlich auch zu den Sexszenen über. Und wenn ich hier im Plural spreche, meine ich wirklich eine Menge. Den die beiden können kaum noch die Finger voneinander lassen. Jedoch konnte ich nicht in ihren Gefühlen versinken und auch die Sexszenen waren mehr dahingeschmissen für mich. Es gab zwei oder drei, die wirklich detailreich beschrieben wurden und mich somit ein wenig mehr ans Buch gefesselt haben, doch allgemein hätte ich mir mehr Szenen außerhalb des Sexlebens gewünscht. Einfach die schöne Zeit zwischen den beiden, das Glück das sie gefunden haben. Aber so scheint es mir, dass sich beide nur treffen, um Sex zu haben. Meiner Meinung nach ist es auch im Erotikbuch kein muss permanent über Sex zu lesen. Zudem muss man auch darauf stehen, die ganze Zeit "Oh, fuck" zu lesen. Auch das Ende war für mich so lala. Die Autorin versucht ein wenig Spannung in die Geschichte zu bringen und die Idee an sich war wirklich gut. Nicht das, was ich erwartet hatte. Überraschend. Doch leider wusste man die ganze Zeit über, was die Wahrheit ist und durch die Perspektiven von Oliver und Robin, wusste man auch von beiden Gefühlswelten. Charaktere In erster Linie geht es natürlich um Robin und Oliver. Robin ist der Bad Boy. Frisch aus dem Gefängnis entlassen traut er niemanden, außer seiner alten Clique, über den Weg und hat somit eine ziemlich große Klappe, hinter der eine weiche Fassade steckt. Reden tut er jedoch nicht allzu viel, den er ist lieber alleine. Es freute mich zu lesen, wie nach und nach die Gefühle in ihm sich veränderten und die Gründe seiner Vergangenheit zu erfahren. Oliver ist der reiche Schnösel.. so wirkt er nach außen. Doch eigentlich ist er ein wohlerzogener Junge, der eine Fassade aufgebaut hat. Den er steht gewaltig unter der Fuchtel seines Vaters und wäre das nicht schon schlimm genug, hat er auch noch eine kranke Mutter. Auch er verändert sich und mir gefiel es, wie er zum Schluss seine Wünsche durchsetzte. Jedoch fehlte mir auch hier der Weg dorthin. Eine Szene mit seinem Vater, eine direkte Konfrontation. Ganz besonders ist mir Olivers Mutter ans Herz gewachsen. Ihre verträumte Art gefiel mir einfach besonders und vor allem ihre Krankheit interessierte und faszinierte mich sehr. Schreibstil & Sichtweise Die Art der Autorinnen war kurz und knapp. Die Szenen, die beide erschafften, kamen ziemlich schnell - im wahrsten Sinne des Wortes - auf den Punkt und somit fehlte mir dadurch jegliches Gefühl. Doch wenn dann mal tiefgründiger beschrieben wurde, konnte ich mich gut in die Protagonisten hinein fühlen. Geschrieben wurde das Buch aus der Sicht von Oliver und Robin in der dritten Person. Cover & Titel  Bei dem Cover war ich mir zeitweise gar nicht so sicher, ob das wirklich Robin und Oliver darstellen soll. Der untere Mann wirkt viel älter von den Gesichtszügen, die man sieht, als der obere. Doch das kann nicht sein, da Oliver als schwarzhaarig beschrieben wurde und somit unten ist. Zudem wirkt Robin auf mich sehr schmächtig dort. Ich kann die Personen auf dem Cover nicht wirklich denen im Buch zuordnen. Auch beim Titel bin ich mir nicht sicher. Da Libellen bunt und schillernd sind, könnte es die Empfindung der Protagonisten in ein Wort fassen. Zudem ist der englische Name "Dragonfly" und hat somit Bezug auf das Restaurant der Familie von Oliver. Auch Feuer kann man unterschiedlich deuten. Einerseits im Zusammenhang mit Robins Vergangenheit, andererseits erneut mit den Empfindungen zwischen den beiden. Somit klingt der Titel doch gut durchdacht und passt zu dem Buch. Zitat "Nur zu gerne wäre er Oliver gefolgt, hätte sich mit ihm unter die Decke gelegt und sich dicht an ihn geschmiegt. Endlich einmal loslassen. Nur spüren, nicht denken." - Position 2532 Fazit Das Buch an sich hatte viel Potenzial. Die Autorinnen hatten viele Gedanken, doch an der Umsetzung ist es für mich persönlich gescheitert. Die Gefühle kamen nicht so bei mir an und die Sexszenen dominierten sehr stark, doch waren zu schnell abgehandelt. Auch das Ende das die Spannung heben sollte, konnte mich nicht packen.

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  • Rezension zu "Libellenfeuer" von Juna Brock / Stefanie Herbst

    Libellenfeuer

    JulesB

    25. July 2013 um 18:04

    Nachdem Robin wegen Brandstiftung im Gefängnis saß, muss er den Bewährungsauflagen gerechet werden und im "Dragonfly" jobben. Dort nervt ihn nicht nur sein strenger, kaltherziger Chef, sondern auch dessen Sohn Oliver, der Robin einfach zu neugierig ist. Dennoch kann er sich dem Jungen nicht lange entziehen und es entsteht eine Art Affäre, die immer wieder mit Problemen konfrontiert wird. Als das "Dragonfly" abbrennt, gerät Robin natürlich unter Verdacht und das Vertrauen zwischen den beiden Männern scheint zu zerbrechen. Das Buch beinhaltet eine klassische Liebesgeschichte, die locker leicht und spritzig beschrieben ist und sich somit für alle eignet, die ein kurzweiles Leseerlebnis wollen, dass die Höhen und Tiefen einer zarten Affäre bzw. Beziehung umfasst. Auch an erotischen Momenten mangelt es in diesem Buch nicht. Einzig das ständig auftauchende Gejammere von Robin, er sei nicht gut für Oliver, nervt mit der Zeit, stört aber nicht gravierend. Eine ausführliche Review zu dem Buch findet ihr auch auf meinem Blog: www.julesbunteweltderbuecher.blogspot.de

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