Stefanie Kasper

 3.9 Sterne bei 181 Bewertungen
Autorin von Das verlorene Dorf, Das Haus der dunklen Träume und weiteren Büchern.
Stefanie Kasper

Lebenslauf von Stefanie Kasper

Jahrgang 1984, aufgewachsen in der schönen Marktgemeinde Peiting im Bayerischen Oberland, hat es mich inzwischen in das nicht minder reizvolle Ostallgäu verschlagen, wo ich mich als freiberufliche Autorin mit Mann, Sohn & zwei Katzen auf dem Gelände einer ehemaligen Gärtnerei häuslich niedergelassen habe. Und neben dem Schreiben? Gärtnern, Angeln, Basteln & Saunieren sind meine Steckenpferde. Nicht zu vergessen - das Abtauchen in gute Bücher.

Alle Bücher von Stefanie Kasper

Das verlorene Dorf

Das verlorene Dorf

 (80)
Erschienen am 20.04.2015
Das Haus der dunklen Träume

Das Haus der dunklen Träume

 (36)
Erschienen am 17.02.2014
Die Tochter der Seherin

Die Tochter der Seherin

 (32)
Erschienen am 01.10.2007
Der dunkle Grund des Sees

Der dunkle Grund des Sees

 (18)
Erschienen am 18.07.2016
Der Eid der Seherin

Der Eid der Seherin

 (9)
Erschienen am 15.10.2009
Das Bündnis der Jungfrauen

Das Bündnis der Jungfrauen

 (6)
Erschienen am 14.11.2011
Der Eid der Seherin

Der Eid der Seherin

 (0)
Erschienen am 01.01.2010

Neue Rezensionen zu Stefanie Kasper

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melanieliests avatar

Rezension zu "Das Haus der dunklen Träume" von Stefanie Kasper

Geheimnisvoller Neuanfang
melanieliestvor 4 Monaten

Annika hat das Großstadtleben und ihren versnobbten Freund satt und kauft sich kurzerhand von ihrem Erbe einen alten Pfarrhof in ihrem Heimatlandkreis und beschließt, ihn zu restaurieren und ein gemütliches Landleben zu führen. Durch einen Zufall (oder auch nicht?) kommt Victor in ihr Leben und auf den Hof geschneit.
Eines Tages beginnen seltsame Geräusche das Bauernhaus heimzusuchen und spätestens, als Annika anfängt, von der Magd Maria Bodel zu träumen, die Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Hof gelebt hat, beginnt sie die Sache zu hinterfragen und mit Victor auf "Spurensuche" zu gehen.

Eine Horrorstory darf man hier nicht erwarten. Allerdings hat mich der Roman dennoch sehr gut unterhalten. Wir haben an einigen Stellen Spannung, sogar ein paar unerwartete Dinge passieren am Ende, die für mich nicht vorhersehbar waren, und eine nette, aber nicht übertriebene kleine Liebesgeschichte. Von allem ein bisschen, aber nicht zu viel des Guten.

Die Geschichte um die Magd Maria ist schön ausgeschmückt und man kann gut nachvollziehen, was damals mit ihr passiert ist und warum sie als Geist einige Menschen heimsucht.

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Ginger1986s avatar

Rezension zu "Der dunkle Grund des Sees" von Stefanie Kasper

Kriminalroman auf zwei Zeitebenen
Ginger1986vor 9 Monaten

Der Klappentext klang für mich so vielversprechend, dass ich sofort in die Welt am Forggensee eintauchen wollte. Dies ist bisher der dritte Roman den ich von der Autorin Stefanie Kasper gelesen habe. Der Kriminalroman spielt auf zwei Zeitebenen. Einmal befinden wir uns in der Gegenwart (Im Jahr 2016) und einmal in der Vergangenheit (1954). Insgesamt ist das Buch in 40 Kapitel unterteil. Innerhalb der Zeitsprünge gibt es auch noch Erinnerungen. Ich hatte aufgrund dieser Zeitsprünge und den vielen Protagonisten und deren Verbindungen untereinander wirklich Probleme mit dem Buch und bin am Anfang trotz Spannung nicht wirklich warm geworden.
Die Thematik des Buches finde ich spitze und auch wichtig. Denn auch heute gibt es noch Menschen, die Aufgrund von wirtschaftlichen Gründen (Bau von Staudämmen oder Abbau von Braunkohle) ihre Heimat aufgeben müssen, welche dann dem Erdboden gleichgemacht werden. Siehe dieser Zeitungsartikel aus der WAZ von 2013: https://www.waz.de/region/rhein-und-ruhr/ein-ganzes-dorf-muss-dem-braunkohle-tagebau-weichen-id8427170.html. Dieses Szenario ist also keinesfalls fiktiv. Das Buch blieb auch trotz der Probleme die ich hatte spannend und bis zum Schluss wollte ich nun die Lösung des Rätsels erfahren, daher kam ein Abbruch für mich nicht in Frage. Leider hatte das Buch auch einige Längen und hat mich als Leser wirklich herausgefordert am Ball zu bleiben. Das Ende war spannend und gut gemacht und absolut nicht vorhersehbar. So nun muss ich dieses Buch bewerten, was durch seine Thematik und einen langsamen Spannungsaufbau begeistert aber sich auch in die Länge zog und einen Schreibstil, wo ich mir teilweise dachte, im Jahre 2016 redet niemand so. Aber vielleicht ist das mein persönliches Empfinden. Und eine Szene im Buch, die ich persönlich so grausam fand, dass ich kurz davor war wirklich abzubrechen.

Fazit: Ein spannender seichter Kriminalroman mit einer wichtigen Thematik. Das ganze hin und her ist etwas verwirrend und fordert dem Leser einiges ab.

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Klusis avatar

Rezension zu "Das Haus der dunklen Träume" von Stefanie Kasper

Das Haus der dunklen Träume
Klusivor 10 Monaten

Mit dem Kauf des Bodelhofs erfüllt sich Annika Burgdorfer einen Traum. Nachdem sie München den Rücken gekehrt und sich von ihrem langjährigen Freund getrennt hat, möchte sie in ihrem Heimatdorf, wo ihre Eltern, Geschwister und Freunde wohnen, endlich ein richtiges Zuhause finden. Ich konnte Annikas Begeisterung an dem alten Anwesen gut verstehen, denn alte Häuser haben eine große Anziehungskraft und ihren besonderen Reiz. Gegen den Willen ihres Vaters, der ganz und gar nicht begeistert von den Plänen seiner Tochter ist, stürzt sich Annika in die Arbeit, um das alte Haus und das Grundstück wohnlich zu gestalten. Als der Student und Weltenbummler Victor Rautenstein bei ihr auftaucht und ihr kurz entschlossen seine Hilfe anbietet, lehnt sie nicht ab, denn sie ist froh um jede Unterstützung. Nur lässt Victor die junge Frau über seine wahren Beweggründe im Unklaren. Seit Annika auf den alten Hof gezogen ist, wird sie immer häufiger von seltsamen Träumen heimgesucht, in denen ihr eine Magd erscheint, die wohl früher auf dem Hof gewohnt hat. Immer mehr kommen Annika und Victor zu der Ansicht, dass es in dem alten Haus spukt, und sie beginnen, nachzuforschen, um den seltsamen Vorgängen auf dem Bodelhof auf die Spur zu kommen.

Annika und Victor wirken auf Anhieb sympathisch, und sie mögen sich auch gegenseitig sehr, obwohl sie sich manchmal selbst im Weg stehen, denn beide haben eine etwas aufbrausende Art und sind auf ihre Unabhängigkeit bedacht. Auch ergeben sich immer wieder neue Probleme, die diese junge Beziehung, sofern es eine solche ist, überschatten.
Die Atmosphäre auf dem Bodelhof und auch die Auswirkungen auf das junge Paar sind sehr gut und fesselnd beschrieben, ebenso die Rückblicke in die Vergangenheit, die sich durch Annikas Träume offenbaren. Die angesprochenen Themen faszinierten mich schon immer, und die Autorin hat tadellos recherchiert, was die paranormalen Phänomene angeht, die im Roman eine große Rolle spielen. Ich fand es absolut spannend, die Sache auf dem Bodelhof zu verfolgen, wie sich die Lage immer mehr zuspitzt. Aber nicht nur die Geister machen Probleme, sondern hinter so manchem Phänomen steckt dann doch ein Mensch aus Fleisch und Blut. Annika muss gegen Misstrauen und Skepsis ankämpfen, denn sie findet bei vielen Zeitgenossen keinen Glauben, was die Geistererscheinungen angeht, und sie wird mit einigen Enttäuschungen konfrontiert. So wie die Reaktionen der verschiedenen Charaktere beschrieben sind, empfand ich das sehr glaubwürdig, denn die Parapsychologie mit all ihren Facetten ist nicht jedermanns Thema. Die hier beschriebenen Szenarien könnten sich also jederzeit wirklich so oder ähnlich abgespielt haben. Was es mit den übersinnlichen Ereignissen auf sich hat und die Gründe dafür, dem kommt Annika erst langsam auf die Spur. Wie sich dieses Element der Handlung am Ende fügt, hat mir sehr gut gefallen. Allerdings kommen kurz vor Schluss dann plötzlich noch völlig neue Aspekte ins Spiel, die für mein Empfinden doch ziemlich an den Haaren herbeigezogen wirkten. Ich hatte dabei das Gefühl, hier sollte die Geschichte unbedingt noch etwas in die Länge gezogen werden. Auf diesen „Showdown“ hätte ich aber gerne verzichten können und dafür lieber noch ein paar andere Fragen geklärt, die im Lauf der Handlung zur Sprache kamen, aber am Ende dann offen gelassen wurden.
Da sich meine kritische Anmerkung nur auf die letzten drei Kapitel bezieht, wurde die Lesefreude und die Spannung für mich nicht gemindert, und insgesamt hat mir der Roman ausgesprochen gut gefallen. 

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Zusätzliche Informationen

Stefanie Kasper wurde am 23. Mai 1984 in Peißenberg (Bayrisches Oberland) (Deutschland) geboren.

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