Stefanie Kasper Das Haus der dunklen Träume

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Inhaltsangabe zu „Das Haus der dunklen Träume“ von Stefanie Kasper

Ein altes Pfarrhaus, böse Träume und eine schreckliche Wahrheit Nach sieben Jahren in der Großstadt zieht die junge Annika Burgdorfer wieder in ihr altes Heimatdorf in Oberbayern, wo sie einen alten Pfarrhof kauft und eigenhändig restauriert. Als sie eines Nachts seltsame Geräusche hört, glaubt sie zunächst, die alten Dielen des Hauses würden ächzen. Doch die Geräusche werden zunehmend bedrohlicher. Außerdem verfolgen Annika immer häufiger seltsame Träume, in denen ihr eine Magd namens Maria erscheint, die Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Hof lebte. Zusammen mit dem Weltenbummler Victor Rautenstein kommt Annika einem grausamen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur …

Spannung und Geheimnisse, eine sehr gute Mischung

— Jane1990
Jane1990

dürfte gruseliger sein

— luan
luan

Sehr spannende Geschichte, aber leider mit einigen Klischees

— odenwaldcollies
odenwaldcollies

Eine solide Geschichte, die mich leider im Nachhinein enttäuscht hat.

— MsBookpassion
MsBookpassion

Ein schöner Roman, welcher nicht perfekt ist, aber dennoch Lesespaß bietet

— AnnaSalvatore
AnnaSalvatore

Bezaubernder Mystery-Roman! Ein spannender Plott mit tollen Charakteren.

— missmistersland
missmistersland

Dunkel, aber nicht das beste

— seitenweiser
seitenweiser

Düster, spannend und dennoch mit Herz erzählt!

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

Es wird eine gespenstisch-tolle Atmosphäre geschaffen, die zum Gruseln einlädt!

— Seitenfluesterin
Seitenfluesterin

Eine nette Geschichte für Zwischendurch für Leute, die es eher weniger gruselig mögen!

— Unzertrennlich
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  • Kein großer Gruseleffekt aber sehr angenehmer Schreibstil

    Das Haus der dunklen Träume
    homealwaysfeelssofaraway

    homealwaysfeelssofaraway

    11. March 2017 um 21:10

    Annika hat das Großstadtleben und ihren versnobbten Freund satt und kauft sich kurzerhand von ihrem Erbe einen alten Pfarrhof in ihrem Heimatlandkreis und beschließt, ihn zu restaurieren und ein gemütliches Landleben zu führen. Durch einen Zufall (oder auch nicht?) kommt Victor in ihr Leben und auf den Hof geschneit.Eines Tages beginnen seltsame Geräusche das Bauernhaus heimzusuchen und spätestens, als Annika anfängt, von der Magd Maria Bodel zu träumen, die Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Hof gelebt hat, beginnt sie die Sache zu hinterfragen und mit Victor auf "Spurensuche" zu gehen.Eine Horrorstory darf man hier nicht erwarten. Allerdings hat mich der Roman dennoch sehr gut unterhalten. Wir haben an einigen Stellen Spannung, sogar ein paar unerwartete Dinge passieren am Ende, die für mich nicht vorhersehbar waren, und eine nette, aber nicht übertriebene kleine Liebesgeschichte. Von allem ein bisschen, aber nicht zu viel des Guten.Die Geschichte um die Magd Maria ist schön ausgeschmückt und man kann gut nachvollziehen, was damals mit ihr passiert ist und warum sie als Geist einige Menschen heimsucht.

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  • Ein durchaus gruseliger Roman

    Das Haus der dunklen Träume
    Deltajani

    Deltajani

    24. January 2017 um 11:09

    Was als Roman betitelt ist entwickelt sich meiner Meinung nach stark zu einem gut gelungenen Mystery-Thriller mit geisterhaften Erscheinungen. Wir lernen Annika kennen, die das Leben in der Großstadt satt hat und vor allem von ihrem Partner die Schnauze voll hat. So starten wir sachte in die Geschichte und nach ein wenig Geplänkel kommt das Haus welches Annika kauft ins Spiel. Doch schon der Makler verhält sich komisch, und auch ihre Eltern, vor allem ihr Vater, sind alles andere als begeistert, dass sie diese Bruchbude die komplett renoviert werden müsste, kauft. Auch ihre Brüder sind zwiespaltig. Doch sie lässt sich nicht davon abbringen ihren Traum zu leben, und die Familie erlebt ihr eigenes dramatisches Kapitel.Und apropos Traum, hier spielt sich ein wichtiger Teil der Geschichte ab. Denn immer wieder wird der Leser zurück in die Vergangenheit geschleudert und im astreinen bayerischen Dialekt erfährt man die Geschichte des Brodelhofes. Ich selbst hatte mit dem Dialekt keine Probleme - aber als Nicht-Bayer wird man manche Zeilen sicher öfters lesen müssen. Und natürlich gibt es kein Buch in dem es nicht doch irgendwie um Liebe und Gefühle geht. Und so trifft Annika ziemlich zeitnah auf Victor, der vorgibt ein Student zu sein, und sich um die Architektur und den Hof an sich interessiert. Er bietet seine Hilfe an und darf so bei Annika leben. Doch die Träume von Annika werden immer intensiver und häufiger, und nicht nur sie spürt, dass mit dem Hof etwas seltsames vor sich geht. Und sie begibt sich bei ihren Nachforschungen mehr in Gefahr als es ihr lieb sein kann. Leider ist das Ende dann ein wenig zu überspitzt, das große Finale hätte man meiner Meinung nach durchaus ganz weglassen können. Natürlich wirkt ein gruseliges Buch niemals so, als wenn man sich das ganze als Film ansieht. Aber ich finde die Atmosphäre wurde von der Autorin ziemlich gut auf den Leser übertragen und man fühlte sich live dabei die Geschichte des Brodelhofes zu erleben. 

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  • Sehr spannend...

    Das Haus der dunklen Träume
    Di_ddy

    Di_ddy

    13. December 2016 um 19:37

    ... und super gruselig!Man kommt nicht umhin in den dunklen Flur zu starren und zu überlegen, wie man selbst wohl reagieren würde, wenn einem so etwas widerfahren würde.Die Protagonisten sind sympatisch, und man kann wirklich gut mit ihnen fühlen. Die Umgebung ist gut beschrieben, sodass einem der Sprung in die Vergangenheit durch nichts verwehrt wird. Ein wirklich gutes Buch, so wie man es von Stefanie Kasper gewohnt ist. 

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  • Hilferuf aus der Vergangenheit

    Das Haus der dunklen Träume
    Jane1990

    Jane1990

    20. October 2016 um 15:35

    Annika Burgdorfer zog einen Schlussstrich unter ihr Leben in München. Ihr Freund war mehr mit seinem äußeren Erscheinungsbild und der Gesellschaft beschäftigt als mit ihr. Sie wollte wieder zurück in ihr Heimatdorf und schaute sich prompt eine alten Hof an. Doch was sie nicht wusste, in diesen Gemäuern lebte ein Geist, eine verirrte Seele. Am Anfang bemerkte sie dies nur durch ihre Träume. Sie träumte von einer jungen rau die als Magd im 18. Jahrhundert lebte. Doch diese Magd hatte alles andere als ein glückliches Leben. Sie musste einen Mann heiraten den sie nicht wollte und war von ihrer wahren Liebe schwanger. Irgendetwas muss passiert sein, den diese Magd brauchte dringend Hilfe. Annika beschloss es zu wagen und unternahm eine Reise in die Vergangenheit um endlich der armen Seele Ruhe zu geben.   Ein sehr bayrisches Buch. und die Gespräche in diesem Dialekt sind nicht einfach zu verstehen. Dennoch ist sehr gut. Es hat Spaß gemacht zusammen mit Annika das Leben der Magd Marie zu studieren und Stück für Stück alle Geheimnisse aufzudecken. Doch leicht hatte es Annika bei weiten nicht. Maria wurde irgendwann so aufdringlich, das Annika keine ruhige Minute mehr hatte und schon überlegte den Hof wieder zu verkaufen. Die Vergangenheit ist nicht leicht zu begreifen, da vieles nur Bruchstück haft geschildert wurde, doch wenn man dabei bleibt und sich nicht von den ersten Seiten ablenken lässt und wirklich bis zu Schluss liest hat eine wundervolle und tragische Liebesgeschichte. Auch der bayrische Dialekt tut dem Schreibstil keinen Abbruch. Er passt irgendwie dazu und lässt einen auch oft schmunzeln.

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  • Spuk oder Traumhaus

    Das Haus der dunklen Träume
    luan

    luan

    15. January 2016 um 18:07

    In einer Zeitungsannonce liest Annika,dass das Pfarrhof in ihrer Heimatstadt In Bayern zum verkauf steht.Kurz entschlossen trennt sie sich von ihrem Freund Daniel und beschließt das renovierungsbedürftige Haus zu kaufe. Annika lernt den Studenten Viktor kennen,der angeblich wegen seiner Architekturarbeit sich für das Haus interessiert und darüber in seiner Arbeit schreiben möchte.Nachdem er bei ihr eingezogen ist, geschehen mysteriöse Dinge die sich beide nicht erklären können. Anfangs fing die Geschichte locker und ruhig an, das ich mich gleich in wohlgefühlt habe.Aber der bayrische Dialekt der die Vergangenheit erzählte, für mich als Norddeutsche nerven tötend und kaum verständlich,hat meiner Meinung nach in einem Buch nichts zu suchen.Was mir ebenfalls auf die Nerven ging, waren die ganzen Zufälle die schon relativ am Anfang waren und selbst das Ende nicht verschonten. Eine gute Grundidee aber leider schwach umgesetzt. 3*

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  • Liebesgeschichte mit leichten Spukelementen

    Das Haus der dunklen Träume
    MsBookpassion

    MsBookpassion

    17. December 2015 um 06:43

    Annika Burgdorfer lebt mit ihrem Freund Daniel Hohen in einer schicken Wohnung in München. Sie arbeitet für eine Frauenzeitschrift und darf nun endlich ihre eigene Kolumne veröffentlichen. An Geld mangelt es den beiden, dank Daniels Vater, nicht. Eigentlich könnte also alles perfekt sein.  Doch mit den Jahren merkte Annika, ein Mädchen vom Lande, dass ihr das snobistische Leben in Luxus und Gloria nicht gefällt. Daniel legt seine wahre Seite offen: oberflächlich und egoistisch.  Als Annika auf eine Zeitungsannonce stößt in der der Kinsauer Bodelhof zum Kauf angeboten wird, zögert sie nicht lang. Sie packt ihre sieben Sachen, trennt sich Hals über Kopf von Daniel und kauft den alten Bodelhof in ihrem Heimatdorf Kinsau. Heruntergekommen, stark renovierungsbedürftig und abseits der Straßen liegt der alte Hof.  Annikas Familie ist wenig begeistert von dem Kauf, denn der Hof hat keinen guten Ruf.  Doch entgegen aller Warnungen richtet Annika sich ein, beginnt zu renovieren und sich heimisch zu fühlen. Bis die Träume beginnen...  Träume von einer Frau...  Träume die Annika ängstigen...  Und plötzlich scheint das Haus ein Eigenleben zu entwickeln.  Der Klappentext des Buches hatte mich neugierig gemacht und anfangs wurde ich schnell in die Geschichte hineingezogen und mich packte schnell leichter Grusel.  Ein beklemmendes Gefühl, gerade wenn man das Buch am Abend liest, wenn alles dunkel und still ist.  Annikas Geschichte konnte ich nachempfinden, ihre Sorgen und Ängste verstehen und ich wollte ihr helfen das Rätsel um den Bodelhof aufzuklären.  Doch die Geschichte kippt sehr schnell in eine Richtung, die ich für die Thematik des Buches einfach unpassend fand.  VORSICHT SPOILER! Die Liebesgeschichte zwischen Annika und Viktor, die deutlich dargestellten Sexszenen und die Rachesucht von Daniel passten für mich überhaupt nicht ins Bild und haben die Geschichte weitestgehend ruiniert. SPOILER ENDE! Diese Aspekte gehörten für mich einfach nicht in die Geschichte hinein und haben für mich den Sinn einfach verfehlt. Gern hätte ich noch mehr über das Haus und seine Geschichte erfahren, hätte gern noch mehr Gruselmomente erlebt und hätte es schön gefunden, wenn der Schwerpunkt auf dem Haus und den dunklen Träumen geblieben wäre.  Im Nachhinein kann ich sagen, dass die Geschichte solide funktioniert. Der leichte Grusel ist überzeugend, stellenweise aber auch vorhersehbar.  Die Figuren waren mir oft einfach zu schwach und haben für mich oft auch irrational reagiert (und das nicht im Bezug auf Spukerscheinungen, wo Irrationalität nicht sonderlich ungewöhnlich wäre).  Alles in allem eine nette Geschichte, die man lesen kann. Aber nicht gelesen haben muss.  Schade, ich hatte mir nach dem Klappentext wirklich eine Menge mehr versprochen.  Hätte die Autorin, die oben - im Spoiler - genannten Aspekte rausgelassen oder einfach niveauvoller verpackt, dann hätte die Geschichte sicherlich einen anderen Eindruck bei mir hinterlassen.  So bin ich letzten Endes doch ein wenig enttäuscht.

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  • Ein schöner Roman, welcher nicht perfekt ist, aber dennoch Lesespaß bietet

    Das Haus der dunklen Träume
    AnnaSalvatore

    AnnaSalvatore

    03. December 2015 um 19:08

    http://annasalvatoresbuchblog.blogspot.de/2015/12/rezension-das-haus-der-dunklen-traume.html Schon ein Buch der Autorin, Das verlorene Dorf, konnte mich ja wirklich überzeugen. Da wollte ich jetzt noch mehr von der Autorin lesen, da dies Thriller/Grusel/Historisch-Artige eigentlich gar nicht mein Genre ist, aber es mir doch ganz gut gefällt! Cover/Gestaltung Eher schlicht und einfach. Man sieht das Haus im Hintergrund. Die Atmosphäre ist grau & düster. Es passt, auch vom Buchrücken her, zu ihren anderen Büchern. MEINUNG Also vorweg: Das Buch hat mir gut gefallen. So. Fangen wir mal mit dem Schreibstil an: Ich fand den Stil sehr angenehm & modern. Geschildert ist die Sicht aus der 3. Person, und zwar aus mehreren Perspektiven. Hauptsächlich aus der von Annika, aber auch aus anderen. Manchmal wurde mitten in einer Szene auf einmal die Perspektive gewechselt, was manchmal leicht verwirrend war. Dennoch konnte man durch die vielen Perspektiven die Geschichte aus mehreren Blickwinkeln betrachten, was auch ganz interessant war :) So ... zur Story. Wie ich schon erwähnte, fand ich "Das verlorene Dorf" der Autorin sehr gut, manchmal schon gruselig und auf jeden Fall packend. Hier war das teilweise eben so. Also es geht ja um Annika, die ihren unsympathischen Freund nach 7 Jahren verlässt, und sich ein altes Pfarrerhaus in ihrer Heimat kauft. Sie bricht also komplett mit ihrem jetzigen Leben und wagt etwas völlig Neues. Zu Anfang läuft alles gut, sie muss zwar renovieren, aber zu dem Zeitpunkt mutete es schon fast wie ein Roman an. Sie steht mitten im Leben, renoviert ihr riesiges Haus, schreibt ihre Kolumnen & es herrscht ein richtig tolles Gemeinschaftsgefühl, da ihre Brüder, ihre Freundin, ihre Mutter & Typ beim Ausbau helfen, abends grillen sie zusammen, und die Atmosphäre ist hell & freundlich. Erst als ihre Nichte Hanna eine scheinbar unsichtbare Frau in der Küche sieht, beginnt es mysteriös zu werden. Annika hat komische Träume, in welchen sie aus der Sicht von einer gewissen Maria eine Zwangsehe erlebt. Es gibt komische Geräusche im Haus, Kerzen gehen ohne Grund aus, eine gewisse Frau wird schemenhaft sichtbar ... Dennoch hätte man es noch gruseliger rüberbringen können. Ich weiß nicht warum, aber ich habe mich nicht wirklich gefürchtet bzw. Angst gehabt. Dennoch haben auch die zwischenmenschlichen Handlungen, wie Annikas & Viktor Beziehung oder ihre Freundin Katrin, ein bisschen Schwung und Abwechslung in die Geschichte gebracht. Die Rahmengeschichte, welche man auch in den Träumen erfährt, ist echt gut ausgedacht.  Mein großes Problem war allerdings, dass in diesen Träumen/Visionen Bayrisch geredet wurde. Und zwar Hardcore. Das fand ich echt sehr störend, da mein Lesefluss erheblich gestört wurde, und ich teils den Sinn nicht mehr komplett nachvollziehen konnte. Das war echt ein riesen Manko, man hätte es ja einfach 'normal' schreiben können. Vielleicht sollte es so ja authentischer sein? Was mich dann richtig verwunderte:  Hinten im Buch stand, dass der Dialekt schon stark vereinfacht wurde o.O Das Ende ist ein richtiges Wohlfühl-Ende. Es hat noch einmal einen drastischen Spannungshochpunkt, als man schon dachte, es sei jetzt vorbei. Auf jeden Fall habe ich die Geschichte mit einem zufriedenen Lächeln abgeschlossen. FAZIT Ein schöner Roman, welcher nicht perfekt ist, aber dennoch Lesespaß bietet. Es gab ein paar Mankos, wie der ab und an aufkommende bayrische Dialekt, doch alles in Einem ist es eine gute Geschichte. - 3 von 5 Feenfaltern -

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  • Das Haus der dunklen Träume - Stefanie Kasper

    Das Haus der dunklen Träume
    missmistersland

    missmistersland

    30. September 2015 um 09:46

    Inhalt: Nach sieben Jahren in der Großstadt zieht die junge Annika Burgdorfer wieder in ihr altes Heimatdorf in Oberbayern, wo sie einen alten Pfarrhof kauft und eigenhändig restauriert. Als sie eines Nachts seltsame Geräusche hört, glaubt sie zunächst, die alten Dielen des Hauses würden ächzen. Doch die Geräusche werden zunehmend bedrohlicher. Außerdem verfolgen Annika immer häufiger seltsame Träume, in denen ihr eine Magd namens Maria erscheint, die Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Hof lebte. Zusammen mit dem Weltenbummler Victor Rautenstein kommt Annika einem grausamen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur ... (Klappentext) Meine Meinung: In den ersten Kapiteln lernt man Annika und das Dorf kennen. Das hier nicht alles mit rechten Dingen zugeht spürt man quasi von den ersten Zeilen an. Victor hatte ich quasi seit seinem Auftauchen ins Herz geschlossen. Auch der Hof ist von Anfang an interessant und mysteriös. Die Spannung baut sich langsam auf und man versucht mit zusammen gekniffenen Augen ein Bild zu erkennen, wie bei einem Puzzle. Je weiter man in die Geschichte eindringt, umso spannender wird es. Es geschehen immer mehr seltsame Dinge! Wer hat welches Geheimnis? Wer steckt hinter all dem? Wer ist nur ein Statist in der Geschichte? Die Haupterzählungen bewegen sich um Annika und Victor im „Jetzt“ als auch um Maria und den Hof in der Vergangenheit. Die Autorin streut genau im richtigen Maß Hinweise für den Leser. Ein weiterer Pluspunkt für den Roman ist (für mich) die Nähe zum Schauplatz. Es war großartig mit Annika und Victor auf den Spuren der Vergangenheit zu wandeln. Beide sind mir ungemein sympathisch gewesen. Auch die weiteren Protagonisten der Geschichte sind liebenswert. Nachdem ich „Das verlorene Dorf“ (Rezension) von Stefanie Kasper gelesen hatte, war ich begeistert von der Autorin. Der Schreibstil ist bildreich und mitreißend. Einmal angefangen gibt es kein Entkommen mehr aus der Geschichte. Stefanie Kasper ist für mich eine geborene Erzählerin. Bei ihrer Erzählung wechselt sie zwischen den Jahrhunderten, was mir sehr gut gefiel. Zum Ende möchte ich nicht viel sagen, nur so viel: alle Puzzelteile fügen sich zu einem Bild. Es ist spannend bis zur letzten Seite. Mein Fazit: Bezaubernder Mystery-Roman! Ein spannender Plott mit tollen Charakteren. Mich hat Stefanie Kasper süchtig gemacht.

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  • Ein Haus mit dunklem Geheimnis

    Das Haus der dunklen Träume
    Ginger1986

    Ginger1986

    08. September 2015 um 12:32

    Inhalt: Annika lebt mit ihrem Freund Daniel in München. Nach aussen hin scheint alles perfekt. Doch Annika fehlt etwas und glücklich ist sie schon lange nicht mehr. Da entdeckt sie eines Tages eine Anzeige in der steht, dass ein alter Bauernhof in ihrem Heimatdorf zu verkaufen ist. Ohne lang zu überlegen kauft Annika den Hof und will einen Neubeginn starten. Doch der Hof ist nicht so friedlich wie er scheint. Nachts hört sie unheimliche Geräusche. Zusammen mit Victor, der seine Abschlussarbeit über den Hof schreiben will, macht Annika sich auf die Suche nach dem Geheimnis des Hofes. Meine Meinung: Dieses Buch ist wirklich ein Roman und kein Thriller. Gänsehaut wollte leider nur selten aufkommen. Auch wenn einige Stellen sehr gut beschrieben waren, wirkte der Hof nicht sonderlich bedrohlich. Es gibt immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit in denen mit starkem bayrischen Akzent gesprochen wird. Keine Sorge auch als Nicht-Bayer kann man es gut verstehen. Die Figuren sind sympatisch, vorallem Annika´s Familie fand ich sehr liebevoll. Aber es gab auch Figuren gegen die man echte Abneigungen entwickelt und ich denke dass ging vielen Lesern so. Jeder in diesem Buch hat seine eigene Geschichte, dass finde ich sehr bemerkenswert. Man lernt viele Menschen aus dem Dorf kennen und schnell merkt man, dass jeder jeden kennt. Am Ende bleiben keine Fragen offen und vieles wird entschlüsselt, was mir sehr gut gefallen hat. Was ich ein bisschen übertrieben fand, war die Art der Rückblenden. Denoch lässt sich das Buch flüssig lesen und die Handlung ist spannend. Allerdings fand ich einige Punkte so übertrieben, dass sie mich gestört haben. Fazit: Ein spannendes Buch mit dunklen Geheimnissen.

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  • Ein Haus voller dunkler Erinnerungen

    Das Haus der dunklen Träume
    seitenweiser

    seitenweiser

    01. July 2015 um 15:49


    Die Geschichte klingt viel versprechend, aber an der Umsetzung hapert es. Es fehlt ein bisschen an der Realität. Alles in allem: eine Lektüre, die man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss. 
    Mehr erfahrt ihr hier: https://seitenweiser.wordpress.com/2015/07/01/ein-haus-voller-erinnerungen/

  • Liebesroman statt Gänsehaut

    Das Haus der dunklen Träume
    lord-byron

    lord-byron

    Ein altes Pfarrhaus, böse Träume und eine schreckliche Wahrheit Nach sieben Jahren in der Großstadt zieht die junge Annika Burgdorfer wieder in ihr altes Heimatdorf in Oberbayern, wo sie einen alten Pfarrhof kauft und eigenhändig restauriert. Als sie eines Nachts seltsame Geräusche hört, glaubt sie zunächst, die alten Dielen des Hauses würden ächzen. Doch die Geräusche werden zunehmend bedrohlicher. Außerdem verfolgen Annika immer häufiger seltsame Träume, in denen ihr eine Magd namens Maria erscheint, die Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Hof lebte. Zusammen mit dem Weltenbummler Victor Rautenstein kommt Annika einem grausamen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur … (Amazon) Vor kurzer Zeit hatte ich von Stefanie Kasper das Buch "Das verlorene Dorf" gelesen und war sooo begeistert. Ich konnte und wollte das Buch überhaupt nicht mehr aus der Hand legen und als ich dann sah, dass "Das Haus der dunklen Träume" auch von der Autorin ist, musste ich es unbedingt lesen. Hier ein herzliches Danke schön an das randomhouse Bloggerportal, die mir das Buch zur Verfügung stellten. Leider kommt die Autorin mit diesem Buch nicht im entferntesten an "Das verlorene Dorf" heran. Während mich dort alles fesselte, von den Charakteren, über den Schreibstil und die Handlung, war ich bei diesem Buch einfach nur froh, als ich es beendet hatte. Ich kann noch nicht mal genau sagen, an was es eigentlich lag, außer dass ich die Rückblenden im altbayrischen Dialekt als sehr anstrengend und ermüdend empfand. Da hätte man sich vielleicht auf wenige Sätze beschränken und nicht alle Rückblenden komplett im Dialekt schreiben sollen. Ich denke mal so verschieden kann ja der Schreibstil nicht gewesen sein, aber bei mir wollte sich einfach keine Spannung einstellen. Auch die Charaktere des Buches blieben in meinen Augen ziemlich blass. Die Handlung konnte mich nur stellenweise fesseln. Natürlich kann es sein, dass es einfach der falsche Zeitpunkt für das Buch war. Das habe ich schon öfter erlebt, dass mir ein Buch bei einem erneuten Lesen nach einiger Zeit richtig gut gefiel. Das weiß ich jetzt aber natürlich noch nicht. Ich hatte mir ja schon etwas Gänsehaut erwartet, denn ich finde, das verspricht uns der Klappentext. Aber bekommen habe ich eine Liebesgeschichte. Und wer mich kennt weiß, dass ich die nicht besonders bis gar nicht leiden kann.  Darum kann ich für mich auch nur 3 von 5 Punkten vergeben und jedem den der Klappentext interessiert raten, es doch einfach selbst einmal zu versuchen. Ich werde mir einfach das nächste Buch schnappen und hoffentlich wieder einen Volltreffer landen. © Beate Senft                 

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    • 6
  • ...und wieder laufen einem Schauer über den Rücken

    Das Haus der dunklen Träume
    Zwillingsmama2015

    Zwillingsmama2015

    17. June 2015 um 00:13

    Warum wollte ich das Buch lesen? „Das verlorene Dorf“ hat mich sehr gut unterhalten und war für mich bisher eines meiner Lesehighlights in 2015 und deshalb musste Nachschub von Stefanie Kasper her... Inhalt:Nachdem Annika sind endlich von ihrem snobistischen Freund Daniel getrennt hat, kann sie in ihr neues Leben in ihrer Heimat Kinsau starten. Dort hat sie sich das alte Pfarrhaus gekauft. Doch so idyllisch, wie sie sich ihr neues Leben vorstellt, wird es dann leider nicht. Des Nachts hört sie Geräusche und je länger sie auf dem Bodelhof wohnt, desto merkwürdigere Träume suchen sie heim. Wie gut, dass ihr Victor zur Seite steht... Meinung:Nach Stefanie Kaspers aktuellem Buch „Das verlorene Dorf“, wollte ich gerne noch weitere Bücher von Stefanie Kasper lesen – und somit ist „das Haus der dunklen Träume“ bei mir eingezogen. Und wie schon in dem anderen Buch, konnte Stefanie Kasper mich wieder nach ein paar Seiten in ihre Buchwelt ziehen. Ihr Schreibstil ist einfach nur total toll und sehr atmosphärisch. Sie versteht es die verschiedensten Welten vor Augen auferstehen zu lassen. Egal, ob es sich um die Stimmung im alten Pfarrhof handelt oder um den Erzählstrang aus der Vergangenheit. In beides findet man sich schnell ein und kann ihnen ohne Probleme folgen. Man selbst wird, wie die Hauptfigur , immer tiefer in die Geschichte hineingerissen und kann ihr auch nicht mehr entfliehen, bis man zum Ende und somit zur Auflösung kommt. Neben Annika, die man als Leser, aufgrund ihrer freundlichen, empathischen und aktiven Wesens sehr schnell ins Herz schließt, gibt es noch eine ganze Menge anderer liebenswerter Charaktere. Angefangen bei Annikas Familie, ihre Mutter Erika und ihre Brüder – und auch der bärbeißige kranke Vater, ist auf seine Art liebevoll, über den Immobilienmakler bis natürlich hin zu Viktor Rautenstein, finden wir hier wundervolle Charaktere mit Wiedererkennungswert. Grade die Geschichte zwischen Annika und Victor ist sehr schön zu lesen. Nicht immer einfach, steht ihr Kennenlernen doch unter keinem allzu guten Stern. Dennoch möchte man ja nicht nur eine ordentliche Portion Spuk und Grusel, sondern auch noch etwas fürs Herz! Ich hoffe, dass Stefanie Kasper schon an ihrer nächsten Mystery-Lovestory arbeitet und wir nicht all zulange auf Nachschub warten müssen. „Das Haus der dunklen Träume“ ist eine wundervolle Geschichte, die einen mit einer ordentlichen Portion Grusel und einer spannenden Reise in die Vergangenheit belohnt! Düster, spannend und dennoch mit Herz erzählt!

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  • Liebesroman mit leichten Gruselfaktor

    Das Haus der dunklen Träume
    Morrigan

    Morrigan

    09. June 2015 um 21:44

    Annika lebt mit ihrem Freund Daniel in München. Wirklich glücklich ist sie bereits seit einiger Zeit nicht mehr mit Daniel und sie hat Heimweh nach ihrem oberbayerischen Dorf. In einem Päckchen von ihrer Mutter entdeckt sie eine Immobilienanzeige für einen alten Hof in ihrem Heimatdorf und sie beschließt Nägel mit Köpfen zu machen und ihr Leben zu ändern. Sie kauft den restaurierungsbedürftigen Bodelhof und zieht ohne Daniel zurück nach Kinsau. Ihr Vater hält den Immobilienkauf für eine Schnapsidee und boykottiert Annika. Ihre Mutter und ihre Brüder freuen sich jedoch das Annika wieder so nah bei ihnen wohnt und helfen ihr wo sie nur können den Bodelhof wieder bewohnbar zu machen. Annika fühlt sich in ihrem neuen Domizil sehr wohl, bis ihre dreijährige Nichte Hanna das Haus wegen der „toten Frau“ nicht mehr betreten möchte. Annika kriegt es langsam mit der Angst zu tun, als plötzlich Kerzen von allein angehen, sie komische Geräusche hört und auch sehr lebhafte Träume bekommt. Annika und ihr Mitbewohner Victor versuchen dem Spuk auf den Grund zu gehen. Ist der Geist Maria aus Annikas Träumen?   Cover und Titel haben mich sofort angesprochen und haben mich auf das Buch sehr neugierig gemacht. In der Hoffnung auf eine gruselige Geistergeschichte habe ich das Buch auch schnell begonnen. Das Cover hat mich von Anfang an vermuten lassen, dass das Buch in Bayern spielt. Der Schnee auf dem Cover ist allerdings etwas irreführend, da das Buch größtenteils im Sommer spielt. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und das Buch liest sich eher wie ein Liebesroman. Es dauert etwas, bis die unheimlichen Ereignisse ihren Lauf nehmen. Teilweise hatte ich den Eindruck, dass Victors und Annikas Liebesgeschichte im Vordergrund stand. Die paranormalen Akzente sind gut konstruiert, aber nicht wirklich gruselig. Ein lautes Geräusch hier und ein Schatten da, mehr ist Anfangs nicht vorhanden. Erst als Annikas Träume mehr und realer werden kommt Spannung auf. Annika träumt von Maria Bodel, die auf dem Hof im 18. Jahrhundert ein wahres Martyrium erlebte. In den Träumen, über die Vergangenheit verwendet Stefanie Kaspar den bayerischen Dialekt. Da ich selbst aus Oberbayern stamme, hatte ich damit keine Probleme auch, wenn sich mein Dialekt mit dem Verwendeten geringfügig unterscheidet. Ein Nicht-Bayer könnte dadurch allerding im Lesefluss gebremst werden. Sehr schön finde ich auch, dass die Träume, die Tagebucheinträge, E-Mails und Zeitungsartikel jeweils mit einer anderen Schriftart gekennzeichnet sind. Diese lockern das Ganze noch etwas auf. Die Auszüge aus Annikas Kolumne fand ich allerdings störend, da sie nicht zur Story beitragen und die Spannung teilweise zunichte gemacht haben. Den „Showdown“ zum Schluss fand ich überflüssig. Ohne ihn wäre der Abschluss runder gewesen. „Das Haus der dunklen Träume“ war sicher nicht das letzte Buch, das ich von Stefanie Kasper gelesen haben.   Fazit: Wer einen Gruselroman erwartet, wird hier enttäuscht werden. Dennoch ist es eine spannende Liebesgeschichte mit paranormalen Elementen, der ein wenig mehr Gruselfaktor nicht geschadet hätte. 4,5 von 5 Sternen.

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  • Gespenstisch-tolle Atmosphäre, die zum Gruseln einlädt!

    Das Haus der dunklen Träume
    Seitenfluesterin

    Seitenfluesterin

    13. May 2015 um 19:54

    Annika Burgdorfer, die genug vom Dasein des typischen 'Landemädels' hatte, beschließt ihr Glück in der Großstadt München zu versuchen. Dort lernt sie Daniel Hohen, einen Kerl aus dem Hause einer wohlständigen Familie, kennen und lieben. Der festen Überzeugung, dass der charmante Daniel ihre große Liebe ist, zieht sie mit ihm in eine von seinem Vater zur Verfügung gestellten Wohnung, dabei das Gefühl des Heimwehs unterdrückend. Doch nach und nach fühlt Annika sich in den gemeinsamen vier Wänden eingeengt und auch Daniel scheint nicht der zu sein, für den Annika ihn zu Anfang ihrer Beziehung gehalten hatte. Immer wieder geraten sie in einen Streit, woraufhin Annika sich kurzerhand wieder für ihr Leben auf dem Land entscheidet, ohne ihren Freund. Denn ihr Augenmerk ist auf ein altes, sanierungsbedürftiges Pfarrhaus in ihrer Heimatstadt Kinsau gerichtet- "Der Bodelhof". Schon von Anfang an verspürt Annika eine starke Anziehungskraft, die von dem ehemaligen Pfarrhaus ausgeht. Auf die Überredungsversuche der Familie, des Exfreundes, dessen Vater und des Maklers hin, die Finger von dem Anwesen zu lassen, fühlt sie sich nur noch mehr in ihrem Kauf bestätigt. Aber auch andere können sich der Ausstrahlung des Pfarrhauses nicht entziehen- darunter der angebliche Architekturstudent Victor Rautenstein, der dafür zu forschen scheint und Annikas neuer Mitbewohner wird. Allerdings ist dieses Gebäude schon alt, sehr alt, und hatte demnach schon einige Besitzer. Diese Besitzer schreiben die Geschichte des Hofes, die sich in jedem einzelnen Raum wiederfindet. Und diese Geschichte versucht das Haus Annika mitzuteilen und dabei wird sie in eine ganz andere Zeit zurückversetzt, als die noch so ruhig scheinenden Mauern ein finsteres und grausames Geheimnis verbergen mussten und immer noch tut. Denn damals, bis ins tiefe 18. Jahrhundert hin, ereignete sich ein Schicksal, dass der Seele des Hofes keine Ruhe gibt..   Nach dem Betrachten des Buchcovers und Lesen des Klappentextes wurde meine Neugier für den Roman von Stefanie Kasper angefacht. In der Erwartung, das mir das Buch schaurige "Gespensterstunden" bescheren würde, begann ich nun guten Gewissens zu lesen. Der Einstieg erfolgte bei mir problemlos, denn der Prolog war fesselnd und geheimnisvoll zugleich, da der Leser ganz mit seiner Leserfantasie alleingelassen war und nur über den Zusammenhang mit der Geschichte spekulieren konnte. Beim Beginn der eigentlichen Handlung rücken die Eindrücke des Prologs dann erst einmal in den Hintergrund, da man einen genauen Einblick über das Leben der jungen Annika Burgdorfer bekommt, die in ihrem jungen 'Leichtsinn' und ihrer Lust auf 'Abenteuer' ihr Leben auf dem Land hinter sich lässt und sich dann Hals über Kopf in einen jungen Herrn aus wohlständigem Hause verliebt, um dann irgendwann zu merken, dass dies eigentlich nichts für sie ist. Ich mochte Annika auf Anhieb, da sie ihre Interessen zu verteidigen wusste, ob es nun ihre eigene kleine Gartenkolumne in einer Zeitschrift, der Kauf des Hauses oder das Lösen des Geheimnisses war, weshalb sie mir auch als passend für die Handlung erschien. An manchen Stellen konnte ich allerdings ihre plötzliche Wut über gesagtes nicht ganz nachvollziehen, was mich ein wenig an ihrer Person gestört hat.  Ich muss zugeben, dass mich die ersten Seiten- bis auf den Prolog- anfangs nicht fesseln konnten, da zunächst nichts von der eigentlichen Handlung zu spüren gewesen war, man war lediglich von der mysteriösen und düsteren Atmosphäre, die von dem alten Bau ausging, fasziniert. Doch im Laufe der Handlung wurde immer deutlicher, dass nicht nur das ehemalige Pfarrhaus seine Geheimnisse birgt, sondern auch Annikas Mitmenschen. Daraus entstand dann ein großes Puzzle mit vielen Puzzleteilen, die zu Anfang noch kein richtiges Bild ergeben wollten, nach und nach aber dann zu einem Ganzen zusammengesetzt wurden. Ein Bild aus Geheimnissen, die tief aus der Vergangenheit herrühren, Intrigen, Gefühlen, Verlusten und Vertrauensbrüchen. Was wirklich sehr schlau von der Autorin eingespannt worden ist, weil sich somit die Handlung nicht nur auf die Geschichte des Hauses bezieht, sondern auch speziell auf Annikas Umfeld. Dennoch bilden die Geschehnisse, die sich am Bodelhof abspielen, den Höhepunkt des Romans aus meiner Sicht. Ich hatte anfangs zwar die Befürchtung, dass der Schreibstil es nicht schafft, mich in die Handlung hineinzuversetzen und mich 'zu gruseln', doch dann wurde ich des besseren belehrt. Besonders haben mich die Rückblicke in die Anfangszeit des Hofes gefesselt, die Annika in Formen von Träumen Stück für Stück offenbart wurden, und an machen Stellen das Blut in meinen Adern gefrieren ließen. Auch die Spannung, die für mich anfangs noch nicht als allzu ausgeprägt schien, nahm im Laufe der Handlung stetig zu und entlud sich dann am Schluss, wo ich innerlich mit meiner eigenen Aufregung und Nervosität nicht wusste wohin damit, weshalb ich die letzten Seite einer nach der anderen verschlungen habe. Alles in allem wurde mir eine tolle Leseatmosphäre geboten und ich wurde in meiner Erwartung, mich ein wenig zu gruseln nicht enttäuscht. Außerdem, sobald die Handlung an Spannung aufnimmt, ist das Buch nicht mehr aus der Hand zu legen.

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  • Gute Unterhaltung für Zwischendurch!

    Das Haus der dunklen Träume
    Unzertrennlich

    Unzertrennlich

    30. April 2015 um 20:06

    Inhalt "Ein altes Pfarrhaus, böse Träume und eine schreckliche Wahrheit Nach sieben Jahren in der Großstadt zieht die junge Annika Burgdorfer wieder in ihr altes Heimatdorf in Oberbayern, wo sie einen alten Pfarrhof kauft und eigenhändig restauriert. Als sie eines Nachts seltsame Geräusche hört, glaubt sie zunächst, die alten Dielen des Hauses würden ächzen. Doch die Geräusche werden zunehmend bedrohlicher. Außerdem verfolgen Annika immer häufiger seltsame Träume, in denen ihr eine Magd namens Maria erscheint, die Ende des 18. Jahrhunderts auf dem Hof lebte. Zusammen mit dem Weltenbummler Victor Rautenstein kommt Annika einem grausamen Geheimnis aus der Vergangenheit auf die Spur …" Schreibstil "Das Haus der dunklen Träume" spielt abwechselnd in der heutigen Zeit und in der Vergangenheit, genauer gesagt im 18. Jahrhundert. Der Schreibstil der Autorin ist hierbei sehr einfach gehalten, für meinen Geschmack ein wenig zu einfach, denn besonders in den Abschnitten aus der Sicht der Magd hat es die Autorin für mich leider nicht geschafft, diese Zeitepoche rüberzubringen. Das verwundert mich doch sehr, denn ich habe gelesen, dass die Autorin vorwiegend historische Romane schreibt. Ich weiß natürlich nicht, wie ihre anderen Bücher sind, aber in "Das Haus der dunklen Träume" war für mich kaum ein Unterschied zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit zu spüren. Das fand ich ein wenig schade. Die Autorin hat ohne jeden Zweifel Talent zum Schreiben, nur leider ist die Geschichte rund um "Das Haus der Träume" nicht ganz ausgereift in meinen Augen. Es fehlt ein wenig Recherche, um dem Haus und den einzelnen Personen (besonders in der Vergangenheit) Tiefe zu geben. Bei den Rückblenden in die Vergangenheit waren die Dialoge größtenteils auf bayerisch verfasst. Bei kurzen Abschnitten wäre das für mich sicher kein Problem gewesen, aber nach einiger Zeit fand ich diese Dialoge nur noch anstrengend, da man schon sehr genau lesen musste, um das alles zu verstehen. Klar, die Autorin hat ihre Geschichte in Bayern angesiedelt, aber für die Leser, die damit keinerlei Erfahrung haben, ist dies etwas schwer und nimmt auch teilweise die Spannung! Dauernd habe ich mich gefragt: "Was heißt das noch gleich?" und "Wie soll ich das jetzt verstehen?" Leider muss ich sagen, dass ich die Abschnitte aus der Sicht der Magd dadurch sehr langatmig fand. Wie zuvor erwähnt, fehlte mir hier auch das Gefühl der Zeit. Die Magd hätte wohl genauso gut ein normales Dorfmitglied in der heutigen Zeit sein können!! Charaktere Annika Burgdorfer ist eine junge Frau mit der ich mich ganz am Anfang nicht so recht identifizieren konnte. Sie wirkte auf mich zu Beginn der Geschichte recht naiv und nicht besonders stark. Wir lernen sie zwar in einer Situation kennen, wo sie ihr Leben gerade komplett neu umkrempelt, aber irgendwie waren ihre Gedanken für mich teilweise nicht nachvollziehbar. Alles geht sehr schnell, sie verlässt ihren Freund und fängt ein neues Leben auf dem Pfarrhof an, den sie mithilfe ihrer Familie wieder aufbaut. Leider wurde ich erst gegen Ende des Buches warm mit der lieben Annika, denn sie wirkte für mich teilweise noch recht jung und irgendwie unerfahren, obwohl das im riesigen Kontrast zu der Rolle steht, die die Autorin ihrer Protagonistin auferlegt hat. Interessant und ganz spannend fand ich hingegen Viktor, der urplötzlich auftaucht und auch eine Verbindung zu dem Pfarrhaus hat. Doch welche? Und was verschweigt er Annika? Die Auflösung fand ich ganz spannend und auch ihre gemeinsame Ermittlung war für mich das Highlight dieses Buches. Meine Meinung Ich liebe Bücher, die in alten, gruseligen Gemäuern spielen und dann auch noch mit Geistern zu tun haben. In "Das Haus der dunklen Träume" steht diese paranormale Geschichte aber leider nicht im Vordergrund. Wirklich schade fand ich, dass es die Autorin nicht geschafft hat, das Haus mit seiner dunklen Vergangenheit so genau zu beschreiben, dass ich es mir bildhaft vorstellen konnte. Für mich war es nur ein Haus. Ich habe beim Lesen kein bedrückendes Gefühl gehabt, da die gruseligen Stellen leider viel zu kurz waren und auch sonst keinerlei Spannung in Bezug auf das Haus aufgebaut wurde. Ich denke, ein wenig mehr Recherche hätte dem Buch auf jeden Fall gut getan, besonders was die Zeitepoche und die Geschichte des Pfarrhauses betrifft. Hier hätte ich mir viel mehr Hintergründe gewünscht und viel mehr kleine Dinge, die der guten Annika passieren. Die einzigen "Geister"-Abschnitte waren für mich leider alles andere als unheimlich.  Trotz all meiner Kritik muss ich sagen, das mich "Das Haus der dunklen Träume" durchaus unterhalten konnte, aber auf einer anderen Weise. Ich hatte mit einem Mystery-Thriller gerechnet, doch letztendlich ist das Buch eher eine leichte Liebesgeschichte, die später dann mit einem Hauch Paranormales versüßt wird. Das Buch ist wirklich gut und schnell zu lesen und das Ende fand ich auch nicht schlecht, aber bei mir persönlich hat es leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen. Fazit Ein gutes Buch für Zwischendurch für Leute, die es eher weniger gruselig mögen!

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