Stefanie Klinge-Engelhardt

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Herr Kules und der Löwe

Herr Kules und der Löwe

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Erschienen am 15.03.2018

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Rezension zu "Herr Kules und der Löwe" von Stefanie Klinge-Engelhardt

Eine spannende, witzige, aufregende, mutige Geschichte mit eindrucksvollen Bildern und viel Gefühl
Kinderbuchkistevor 8 Monaten

Eine witzige, mutige Freundschaftsgeschichte
für Kinder ab 3 Jahren


SOO schöön können Bilderbücherei sein!!
Witzig, aufregend und gefühlvoll ist dieses wunderbare Bilderbuch von Stefanie Engelhardt und Barbara Steinitz.
Da lernen wir Herrn Kules kennen. Der ein oder andere wird sagen Herr Kules ist ein biederer Mann mittleren Alters. Typ Sonderling und Einzelgänger.
Wieso man den Eindruck bekommen könnten?
Nun Herr Kules liebt die Routine.
 So geht er zum Beispiel jeden Sonntag in den Zoo. Bevor er losgeht packt immer nach dem gleichen Schema seine Sachen zusammen. Im Zoo nimmt er immer den gleichen Weg. Langweilig, finden das einige unserer Lesekinder. Immer das gleiche ist für sie überhaupt nicht spannend. Doch die Geschichte, die wir diesen Sonntag mit Herrn Kules erleben dürfen ist anders. Furchtbar aufregend, beängstigend, spannend, mutig aber auch witzig und gefühlvoll, denn an diesem Sonntag ist im Zoo alles so ganz anders wie sonst. Die Tiere verhalten sich seltsam. Herr Kules, der sie nun ja schon lange und gut kennt wundert sich. Kann sich das seltsame Verhalten nicht so recht erklären. Als dann auch noch ein Zoowärter panisch umher rennt und "Her ku les" ruft ist die Verwunderung noch größer.
Der Zoowärter sucht den Löwenbändiger Herkules doch kennt ihn anscheinend nicht denn als unser lieber, netter, schüchterner Herr Kules leise sagt er sein "Herr Kules" kommt es zu einer tragischen Verwechselung. Es hört sich aber auch wirklich gleich an. Herkules und Herr Kules. Der Zoowärter hielt ihn für den Löwenbändiger. Doch wie bändigt man einen Löwen und überhaupt wo ist der Löwe. Letzterer steht im gleichen Augenblick vor ihm. Bedrohlich sieht das aus. Unser Herr Kules sieht plötzlich so winzig aus.

Oh, je, er kann einem aber auch leid tuen.
Wer nun denkt der Kules würde versuchen weg zu laufen oder ähnliches der täuscht sich. Wie selbstverständlich, nur scheinbar ohne Angst redet er mit dem Löwen. Er redet und lässt sich nicht von den Drohungen des Löwen einschüchtern.
Ob das gut gehen wird?
Wie es weiter geht verrate ich nicht, das muss jeder selbst entdecken. Nur so viel sei verraten, es wird richtig nett, denn Herr Kules erkennt wieso der Löwe so böse ist und was ihm wirklich fehlt.
Am Ende hat Herr Kules ein neues Sonntagsritual und ......, nein ich verrate es noch nicht!
*
Eine wundervolle Geschichte, die nicht nur Kindern gefällt!!
Die Geschichte selbst lebt von vielen Wiederholungen, die Kinder in Geschichten sehr lieben weil sie spontan mitmachen können, da sie die das Schema der Wiederholung gleich erkennen. Dadurch entsteht schon beim Vorlesen eine besondere Bindung der Zuhörer an die Geschichte. Die Aufmerksamkeit ist wesentlich höher wenn man weiß, dass gleich etwas kommen könnte wo man mit einsetzten kann.
Darüber hinaus ist der mächtige Löwe, den Barbara Steinitz in ihren Illustrationen übergroß und sehr imposant wirken lässt, für die Kinder eine Figur, die einen trotz sicherer Distanz zittern lässt. Bei unseren Lesekindern war das mit Angst haben, das Fürchten , wenn gleich es sicherlich nur gespielt war, deutlich zu bemerken. Ein Zeichen dafür wie sehr die Kinder sich in die Geschichte vertieften.
Einige der Kleineren zogen sich etwas erschrocken zurück um dann mutig wieder näher zu rücken und auf der folgenden Seite in eine skeptische, etwas verunsicherte abwartende und dennoch schmunzelnde Gefühlswelt einzutauchen. Sie trauten dem was sie da sahen nicht so recht zumal der Löwe immer noch nicht wirklich freundlich aussieht.
Dann aber absolut verzückt von dem nächsten Bild waren . Plötzlich hatte ein kleines Mädchen sogar ein paar Tranchen im Auge weil ihr der Löwe so leid tat.
Fröhlich führen uns Autorin und Illustratorin aus der Geschichte die schöner kaum enden könnte.
*
"Ein tolles Buch!" rief der kleine Simon.
Ja, ein wirklich tolles, einfach schönes Bilderbuch dessen Geschichte genauso eindrucksvoll ist wie die Bilder.
Kinder lieben es sich manchmal etwas zu gruseln, zu ängstigen. Sie können so herrlich naiv alles miterleben und mit fühlen als seien sie selbst betroffen.
Ein Buch, dass es schafft Kinder so zu fesseln ist einfach ein wirklich gutes Buch, so wie dieses hier.
Gleichzeitig vermittelt es aber auch eine Botschaft, die die größeren unter unseren Lesekindern so formulierten:
"..... wenn jemand böse oder gemein ist, ist er das vielleicht nur weil er traurig oder allein ist. Dann versucht er cool zu sein obwohl er viel lieber nett wäre."
Dem ist glaube ich nichts mehr hinzu zufügen.
*


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