Stefanie Kremser

 3.9 Sterne bei 138 Bewertungen
Stefanie Kremser

Lebenslauf von Stefanie Kremser

Stefanie Kremser wurde im Dezember 1967 in Düsseldorf geboren und lebte in zwei weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen und Hessen, bevor sie im Alter von sieben mit ihren Eltern nach Südamerika zog. Sie wuchs dreisprachig zwischen den Welten auf: ihre neue Heimat war São Paulo, in Brasilien, die väterliche Familie lebte in Cochabamba, Bolivien, die mütterliche in Deutschland, nahe Neuss. Noch in São Paulo besuchte sie eine Fotografieschule und zog mit zwanzig weiter nach München, um Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film zu studieren. Sie arbeitete als Dokumentarfilmerin in Südamerika, Afrika und Europa, bis sie das Fach zur Autorin wechselte - um gleichzeitig von Portugiesisch, ihrer bisherigen Kultursprache, ins Deutsche zu wechseln. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans "Postkarte aus Copacabana" begann sie auch als Drehbuchautorin zu arbeiten und schuf mehrere Drehbücher für den Münchener Tatort (einer davon nominiert für den Adolf Grimme Preis) und fürs Kino. www.stefaniekremser.de

Alle Bücher von Stefanie Kremser

Der Tag, an dem ich fliegen lernte

Der Tag, an dem ich fliegen lernte

 (67)
Erschienen am 09.06.2016
Die toten Gassen von Barcelona

Die toten Gassen von Barcelona

 (62)
Erschienen am 18.08.2011
Die toten Gassen von Barcelona: Krimi

Die toten Gassen von Barcelona: Krimi

 (3)
Erschienen am 18.08.2011
Der Tag, an dem ich fliegen lernte

Der Tag, an dem ich fliegen lernte

 (5)
Erschienen am 21.08.2014

Neue Rezensionen zu Stefanie Kremser

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Botte05s avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" von Stefanie Kremser

Fliegen kann viel mehr sein als nur das
Botte05vor 7 Monaten

Der Titel "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" scheint sich unmittelbar zu erschließen, als Luisa gerade das Licht der Welt erblickt. Indem ich mich auf die Reise durch dieses Buch begebe, erkenne ich, dass "fliegen Lernen" so viel mehr an Bedeutungen haben kann. Ist es der Vorgang an sich? Ist es die Reise durch das Leben? Ist es das mit dem Flugzeug? Oder ist es eine Umschreibung für die Lebensreise, wenn ich mich selbst gefunden habe und mich auf meinen ureigenen Weg begebe?

Luisa plumpst in die Welt und gewinnt direkt einen Freund fürs Leben in dem Engländer Fergus. Ihr Vater Paul lebt in einer WG, so dass Luisa zwar mutterlos, jedoch wohlbehütet aufwächst, von allen geliebt und nie allein. Obwohl Luisa nichts zu fehlen scheint, gewinnt die Frage nach der eigenen Herkunft an Gewicht. Und auch wenn es nicht offen diskutiert wird, normal ist es letztlich nicht, dass eine Mutter ihr Neugeborenes sofort verlässt. So kommt der Tag, an dem Vater und Tochter ihr bisheriges Leben hinter sich lassen und sich auf Spurensuche nach Brasilien begeben, der Heimat von Aza, Luisas Mutter.

Mit diesem Buch hat Stefanie Kremser mir eine ungewöhnliche, wunderschöne, warmherzig erzählte Geschichte an die Hand gegeben, in die ich - ehe ich mich versehe - tief eintauche und die Protagonisten auf ihrer Reise gerne begleite. Meine anfänglichen Vorbehalte ob der Umstände hinsichtlich Luisas Start ins Leben weichen der entfachten Neugier sowie dem Wunsch herauszufinden, was Herkunft und eigene Identität für eine eigene Biographie bedeuten können. Dabei erhalte ich nicht nur eine Blick hinter die Biographie von Luisa und ihrer Mutter Aza, sondern auch in die ihrer Ahnen, welche 1893 die Weichen für die Zukunft neu ausgerichtet haben. 

Stefanie Kremser, Der Tag, an dem ich fliegen lernte, Verlag Kiepenheuer & Witsch, 304 Seiten, 19,99 €, Erscheinungstermin 14.08.2014

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Rezension zu "Die toten Gassen von Barcelona: Krimi" von Stefanie Kremser

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Lesebegeistertevor 2 Jahren

Toller Krimi
Also dieser Krimi eignet sich sehr gut, wenn Sie demnächst vor haben nach Barcelona zu reisen! Die Autorin kennt sich sehr gut in dieser Stadt aus und das merkt man auch in diesem Krimi. Ich selber war schon einmal dort und für mich war es ein Vergnügen dieses Buch zu lesen! Sehr spannend!!!

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Kallisto92s avatar

Rezension zu "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" von Stefanie Kremser

Luisa
Kallisto92vor 2 Jahren

Der Tag, an dem ich fliegen lernte, geschrieben von Stefanie Kremser, handelt von Luisa.
Luisa wurde gerade neu geboren ,als ihre mutter sie aus den 5. Stock des Krankenhaus wirft und selbst nach Brasilien zu ihrer Familie flüchtet.
Doch Luisa hat Glück, den ein Rugbyspieler namens Fergus führt gerade seinen Hund aus und fängt die kleine auf.
Danach bringt er sie ins Krankenhaus zurück und es wird gerätzelt wo die kleine bleiben soll.
Luisa wächst in der WG ihres Vaters Paul auf. Als sie 7 ist beschließt Paul Aza zu suchen.
Im weiteren Buch geht es darum wie die Vorfahren von Aza und Luisa aus ihren Land ausgewandert sind und wie die suche in Brasilien läuft.

Das Buch ist flüssig geschrieben,Man kann es auch schnell durchlesen, jedoch wird aus der Sicht des Babys geschrieben, das wie ein erwachsener denkt. Was richtig aus der Familie wird erfährt man leider auch nicht.
Irgendwie ist das ein Buch wo ich mir mit meiner Meinung nicht so sicher bin.
Man muss einfach der Typ für solche Bücher sein,aber ich bin doch eher für Wahre Begebenheiten oder meine Elfen und Engel

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Gespräche aus der Community

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Jules1988s avatar
Ein warmherziger Roman über die Suche nach der eigenen Herkunft

Stefanie Kremser hat mit "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" einen Roman voller ungewöhnlicher Wendungen von den skurrilen Folgen einer Auswanderung, von der Sehnsucht, die eigene Herkunft zu erkunden, und der Langlebigkeit von Familienlegenden geschrieben. Hier könnt ihr dieses gefühlvolle Buch in unserer Leserunde diskutieren!

Mehr zum Inhalt:
Als Luisas Mutter Aza gleich nach der Geburt das Weite sucht und zurück in ihr Heimatland Brasilien flüchtet, nimmt Luisas Vater Paul das Kind zu sich in die Münchener Studenten-WG. Erst viele Jahre später machen sich die beiden auf, um Azas Beweggründen auf die Spur zu kommen.
Luisa hat ihr Leben dem beherzten Einsatz des Engländers Fergus zu verdanken, der sie kurz nach der Geburt rettet. Fergus zieht dann auch gleich mit Luisa in die WG ihres Vaters Paul, der nicht verstehen kann, dass Aza einfach so abgehauen ist. Ihr Name ist fortan in der WG tabu. Als sich jedoch die heranwachsende Luisa für die Geschichte ihrer Mutter zu interessieren beginnt und Paul merkt, dass er verstehen muss, um mit Aza abschließen zu können, machen sich die beiden auf, um ihren Spuren zu folgen. Die Reise führt zunächst nach Hinterdingen, einem kleinen bayerischen Dorf, das in der Vergangenheit von Azas Familie eine große Rolle spielt. Doch hier nimmt die Geschichte nur ihren Anfang. Weiter erzählt wird sie in Brasilien, wo ein Teil der Hinterdingener 1893 ein neues Leben begann.


Zur Leseprobe

Mehr zur Autorin:
Stefanie Kremser wurde im Dezember 1967 in Düsseldorf geboren und lebte in zwei weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen und Hessen, bevor sie im Alter von sieben mit ihren Eltern nach Südamerika zog. Sie wuchs dreisprachig zwischen den Welten auf: ihre neue Heimat war São Paulo, in Brasilien, die väterliche Familie lebte in Cochabamba, Bolivien, die mütterliche in Deutschland, nahe Neuss. Noch in São Paulo besuchte sie eine Fotografieschule und zog mit zwanzig weiter nach München, um Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film zu studieren. Sie arbeitete als Dokumentarfilmerin in Südamerika, Afrika und Europa, bis sie das Fach zur Autorin wechselte - um gleichzeitig von Portugiesisch, ihrer bisherigen Kultursprache, ins Deutsche zu wechseln. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans "Postkarte aus Copacabana" begann sie auch als Drehbuchautorin zu arbeiten und schuf mehrere Drehbücher für den Münchener Tatort (einer davon nominiert für den Adolf Grimme Preis) und fürs Kino.

Gemeinsam mit dem KiWi-Verlag verlosen wir für die Leserunde 25 Exemplare des Romans "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" von Stefanie Kremser.* Wenn ihr eines der Bücher für die Leserunde gewinnen wollt und die Chance nutzen wollt, mit der Autorin selbst zu diskutieren, beantwortet einfach folgende Frage:

Was bedeutet Heimat für euch?

Ich wünsche euch viel Glück für eure Bewerbung und viel Spaß bei der Leserunde mit Stefanie Kremser!



*Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und dem Schreiben einer abschließenden Rezension.


StefanieKremsers avatar
Letzter Beitrag von  StefanieKremservor 4 Jahren
Danke, Stjama, wie schön.
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Angizias avatar
Was mag wohl hinter dem Namen "Die toten Gassen von Barcelona" stecken? "Was Donna Leon für Venedig ist, wird Stefanie Kremser für Barcelona werden" - so lautet das Zitat, das in Zusammenhang mit diesem Buch genannt wird und auf die Liebe zur Stadt Barcelona hinweisen soll, die in diesem Roman steckt. Es handelt sich dabei um den ersten Roman der bisher als Drehbuchschreiberin für den Tatort bekannten Autorin Stefanie Kremser. Die Autorin wird diese Leserunde aktiv begleiten und mit euch an der Diskussion teilnehmen - bei Fragen nutzt bitte die Kategorie "Fragen an die Autorin"! Auf jeden Fall erwartet uns ein Krimi, der neben seinem liebevoll gestalteten Hintergrund der wunderschönen Stadt Barcelona mitreißen und mitfiebern lassen soll. Hier erfahrt ihr mehr zur Geschichte: "Anna Silber reist nach Barcelona in die Geburtsstadt ihrer Mutter, um dort einen alternativen Reiseführer zu schreiben. Doch schon bei ihrer Ankunft liegt ein toter Mann auf der Straße, und ein kleiner Junge drückt ihr ein Bleistückchen in die Hand, das vielleicht dem Toten – oder dem Mörder? – gehörte. Der Tote ist nicht das einzige Opfer – ein Serientäter scheint umzugehen, doch wo ist das Muster, wo das Motiv? Durch einen Zufall kommt Anna dem Täter auf die Schliche – und gerät dabei selbst in große Gefahr. Stefanie Kremser, die in Barcelona lebt, hat einen Roman geschrieben, der warmherzig und spannend zugleich von Mord und Verbrechen, aber auch von Freundschaft, Loyalität und Liebe erzählt. Ein spannender Krimi, der den Leser über die Plätze und durch die Gassen Barcelonas führt und zugleich einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Mittelmeermetropole wirft." So fließt die ganze Liebe zu dieser Stadt in die Geschichte ein. Trotz der toten Gassen, die der Titel beschreibt, können wir uns also auf eine lebendige Erzählung freuen. Eine Geschichte, die uns eine Stadt näherbringt, die wir so vielleicht noch nicht kannten. Wenn ihr nun heiß darauf seid, euch schon bald mitten in der Geschichte rund um Anna Silber wiederzufinden und eins von 25 Testleseexemplaren zu gewinnen, dann beantwortet einfach folgende Frage: Wenn ihr Urlaub an einem Schauplatz aus einem eurer Bücher machen könntet, an welchen würde es euch verschlagen? Vielleicht habt ihr ja selbst heimlich Lust, einem Krimischauplatz beizuwohnen ;-) Unter allen, die bis einschließlich 10.08.2011 ihre Antwort in das Feld Bewerbungen schreiben werden die 25 Exemplare verlost und ihr könnt euch auf eine spannende Diskussion mit der Autorin und ein paar spannende Lesestunden freuen! Wir wünschen viel Spaß und viel Glück allen, die teilnehmen werden!
schlumelines avatar
Letzter Beitrag von  schlumelinevor 7 Jahren
Oh, mir ist aufgefallen, dass ich total vergessen habe die Rezension hier noch zu posten, aber hier kommt sie: Anna Silber hat ihre gesamte Familie verloren. Den Tod ihrer Liebsten hat sie noch nicht verwunden und so begrüßt sie den Auftrag für ein Projekt nach Barcelona zu reisen als willkommene Ablenkung. Anna soll über diese Stadt einen alternativen Reiseführer schreiben und findet Unterkunft bei einem alten Bekannten. Der Journalist Rafael stellt ihr seine Wohnung zur Verfügung, denn er ist gerade dabei mit seinem Freund Quim, der bei der Mordkommission arbeitet, eine gemeinsame Wohnung zu beziehen. In der Nähe von Rafaels Wohnung hat es einen Todesfall gegeben. Ein Mann ist von einem Hochhaus herabgestürzt. Schnell steht fest, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt, denn der Tote wurde zuvor bereits erwürgt. Und nicht nur das: Es gibt eine ganze Reihe ungeklärter Mordfälle in letzter Zeit. Quim und seine Mordkommission stehen vor einem Rätsel, vor allem aber sehen sie die Verbindung nicht, die zwischen den Todesfällen besteht. Anna Silber macht sich gerne daran den Ermittlern zu helfen, liegt ihr etwas Detektivsinn doch im Blut. Bei ihren Recherchen den Reiseführer betreffend kommt sie Stück für Stück des Rätsels Lösung auf die Spur, macht dabei aber auch Bekanntschaft mit einer dunklen Seite Spaniens und der wundervollen Touristenstadt Barcelona. Hier werden auf ganz miese Art Immobiliengeschäfte betrieben. Häuser verkommen, Mieter werden vergrault und dann werden die Objekte für andere Zwecke vermarktet. Barcelona verändert sich, das Flair einer Stadt wird überschattet durch miese Geschäfte. Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Anna in der Ich-Perspektive geschildert. Einschübe gewähren dem Leser auch einen Blick auf eine andere Person, die eine entscheidende Rolle im Buch spielt. Nach dem Lesen des Buches wird auch die Verbindung zum Cover klar. Was zunächst nicht auf einen Krimi schließen lässt, sondern eher auf einen historischen Roman, ist die auf dem Cover abgebildete Statue einer Heiligen. Diese aber ist der Schlüssel zur Lösung des Falles und damit ein wichtiges Puzzlestück bei der Suche nach dem Täter. Das Buch lässt sich flüssig lesen und beschreibt auch in außergewöhnlicher Weise die Stadt Barcelona. Hier werden sich allerdings Kenner dieser Stadt wohler fühlen als solche, die noch nie in Barcelona waren. Etwas gestört haben die vielen Zufälle, die Anna dazu verhelfen der Lösung immer ein Stückchen näher zu kommen. Wenn man bedenkt wie groß Barcelona ist, so war das dann doch ein wenig zu viel des Guten. „Die toten Gassen von Barcelona“ ist nicht nur Krimi sondern mehr als das und trotz einiger weniger Abstriche ein gelungener und auch nicht alltäglicher Roman.
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