Der Tag, an dem ich fliegen lernte

von Stefanie Kremser 
4,2 Sterne bei67 Bewertungen
Der Tag, an dem ich fliegen lernte
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

makamas avatar

war nicht mein Ding

Corsicanas avatar

Eine gut und spannend geschriebene Geschichte über ein Kind auf der Suche nach seiner Mutter. Spannend, Humorvoll. Tragisch. Alles dabei.

Alle 67 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Der Tag, an dem ich fliegen lernte"

Über die skurrilen Folgen einer Auswanderung
Luisa hat ihr Leben dem beherzten Einsatz des Engländers Fergus zu verdanken, der sie als Neugeborene rettet, als sie aus dem Fenster fliegt. Fergus zieht dann auch gleich mit Luisa in die WG ihres Vaters Paul, der nicht verstehen kann, dass Aza, Luisas Mutter, einfach so abgehauen ist. Ihr Name ist fortan in der WG tabu. Als sich jedoch die heranwachsende Luisa für die Geschichte ihrer verschwundenen Mutter zu interessieren beginnt und Paul merkt, dass er Azas Gründe verstehen muss, um mit ihr abschließen zu können, machen sich die beiden auf, um den Spuren Azas zu folgen. Die Reise führt zunächst nach Hinterdingen, einem kleinen bayerischen Dorf. Doch hier nimmt die Geschichte nur ihren Anfang, die Vater und Tochter bis nach Brasilien führen wird.
Stefanie Kremser erzählt in diesem warmherzigen Roman voller ungewöhnlicher Wendungen von den skurrilen Folgen einer Auswanderung. Ein Buch, das gute Laune macht und den Appetit auf Mango und Papaya weckt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462049091
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:304 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:09.06.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.08.2014 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4,2 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne24
  • 4 Sterne32
  • 3 Sterne11
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:
    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 2 Jahren
    Der Tag an dem ich fliegen lernte

    Lulu ist das ungewollte Kind von Aza. Sie wirft aus diesem Grund ihr Kind aus dem Fenster, unfassbar. Gott sei Dank wird das Kind gerettet. Ihr Vater nennt sie nun Lusia und sie wächst bei ihm in seiner WG auf. Unter diesen bewegenden Umständen wird das Mächen groß. Laut Klappentext machen sich irgendwann Lusia und ihr Vater Paul auf um Luisas Wurzeln zu finden. Ihr langer Weg wird sie bis nach Brasilien führen. Der sehr gefühlvolle Schreibstil macht diesen Roman zu etwas Besondern. Wird Lusia vielleicht ihre Mutter finden und sie zur Rede stellen?

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Greedyreaders avatar
    Greedyreadervor 2 Jahren
    Familiengeschichten

    Das Leben der kleinen Luisa endet fast, kaum dass es begonnen hat. Ihre Mutter Aza wirft das Neugeborene aus einem Fenster im Krankenhaus und verschwindet spurlos. Luisa hat Glück. Unten steht der durchtrainierte Sportler Fergus mit hervorragenden Reflexen und fängt sie auf. Bald darauf wird ihr Retter zu Luisas Vater Paul und den anderen in die WG ziehen. Luisa hat zwar keine Mutter, aber gleich zwei liebevolle Väter und natürlich auch die Großeltern väterlicherseits. Jahre später wird Ihr Mitbewohnerin Irene, die sich Hoffnungen hatte, Paul nach Azas Verschwinden für sich gewinnen zu können, die Wahrheit über ihre Mutter sagen – soweit sie bekannt ist. In Irenes Besitz hat sich auch viele Jahre lang Azas Abschiedsbrief befunden. Paul folgt Azas Spuren, erst nach Hinterdingen, später nach Brasilien, denn Aza hat deutsche Wurzeln. Ihre verarmten Vorfahren waren Generationen zuvor nach Brasilien ausgewandert, in der Hoffnung, dort bessere Lebensbedingungen zu finden.

    Die Geschichte dieser Auswanderung nimmt breiten Raum im Roman ein. Sie ist interessant und teilweise recht amüsant zu lesen, weil die Auswanderer am anderen Ende der Welt in einem abgelegenen Tal ein zweites Hinterdingen mit portugiesischem Namen (Atrás das Coisas) bauen. Sogar eine Kirche mit Zwiebelturm gibt es dort. Nur die Malerei an den Häusern fehlt, weil der Lüftlmaler die Strapazen der Reise nicht überstanden hat. Sie leben dort in völliger Abgeschiedenheit und bewahren über ein Jahrhundert lang die deutsche und Tiroler Kultur.

    Erzählt wird aus Luisas Perspektive lange nach den Ereignissen, die ihr Leben prägten. Die Auflösung ist nicht gerade spektakulär. Dennoch ist der Roman empfehlenswert – gut geschrieben und teilweise berührend.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    miss_mesmerizeds avatar
    miss_mesmerizedvor 3 Jahren
    Stefanie Kremser - Der Tag, an dem ich fliegen lernte

    Sie hatte einen chaotischen Start ins Leben: noch im Krankenhaus ergreift Luisas Mutter Aza die Flucht und wirft mal eben noch das Töchterchen aus dem Fenster. Ein Schutzengel in Form des Engländers Fergus ist jedoch zur Stelle, um sich ebenso um das Wohlergehen des Mädchens zu kümmern wie der nun alleinerziehende Student Paul und der Rest der WG: der angehende Comiczeichner Max sowie die etwas verschrobene Irene. Gemeinsam erziehen sie Lulu, der es an nichts fehlt, schon gar nicht an einer Mutter. Erst ein tragisches Ereignis lässt diese Idee Jahre später überhaupt erscheinen und als die WG nach Ende des Studiums vor der Auflösung steht, entscheidet Paul, dass es an der Zeit ist, Aza aufzusuchen. Gemeinsam begeben sich Vater und Tochter auf eine Reise in die Vergangenheit und quer über den Planeten.

    Titel und Cover haben mich lange Zeit so gar nicht angesprochen und die Vorstellung einer sehr leichten Liebesschnulze erweckt. Das ist das Buch so gar nicht, ganz im Gegenteil. Ich bezaubernd lockerem Plauderton berichtet Lulu als kindliche Erzählerin von ihrer ungewöhnlichen Lebenssituation und der Suche nach der Mutter. In zwei der drei Teile steht das Mädchen im Zentrum und diese sind die wirklich gut gelungenen und durchaus spannend, da man schnell wissen möchte, ob das Unterfangen, die Mutter zu finden, gelingt. Der Mittelteil, der die Vergangenheit der Auswanderer beleuchtet, weist doch einige Längen auf, ist jedoch zum Verständnis des Handelns der Figuren auch notwendig. Die Handlung ist amüsant und lädt an vielen Stellen zum Schmunzeln ein, die Dialoge wirken authentisch und so entsteht eine ungewöhnliche Geschichte, die einem wirklich packen kann.

    Fazit: für mich völlig überraschend ein gelungener und unterhaltsamer Roman.

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Bokmals avatar
    Bokmalvor 3 Jahren
    Pozuzo in Brasilien

    Bevor ich anfing zu lesen, führte ich mir den "Beipackzettel" der Autorin zu Gemüte und war begeistert. Was aus der Leseprobe noch nicht hervorging, war die Hintergrundstory des Buches - es sollte um die Auswanderung der bayrischen Bauern nach Peru gehen, hier im Buch umgeleitet auf Brasilien. Ein wunderbares Thema, das noch keine Beachtung in einer Romanverarbeitung gefunden hat.
    Wir lernen also zu Beginn des Buches, in der Gegenwart, Luisa kennen, die kurz nach der Geburt aus dem Fenster geworfen, aber glücklicherweise von dem Engländer Fergus gerettet wird. Ihre Mutter verschwindet und wird nicht mehr gesehen. Luisas Vater Paul zieht das Kind allein als Student in seiner Münchner WG groß. Doch eines Tages lässt es Luisa trotz liebevoller Zuneigung durch die ihr nahestehenden Personen keine Ruhe mehr. Sie wird doch wohl auch eine Mutter haben? Wer ist sie, wo ist sie hin? Auf der Suche nach ihr stoßen Vater und Tochter auf die außergewöhnliche Geschichte der bayrischen Auswanderer im 19. Jahrhundert und erkennen, wie Aza, Luisas Mutter damit zusammenhängt. Die Tickets nach Brasilien sind gebucht...

    Ein wundervolles Buch! Besonders wenn man das Dorf im peruanischen Dschungel, das als Vorlage für "Atrás das coisas" in Brasilien dient kennt, eröffnet sich einem vor Augen das grüne Tal, und man meint den Pilgerstrom von damals noch sehen zu können. Ein großartiges Werk!

    Kommentieren0
    4
    Teilen
    Maunzerles avatar
    Maunzerlevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein emotionelles Buch, was mich bestimmt gedanklich noch länger begleitet
    Ein Roman der mich sehr überrascht hat


    Das Cover muss ich gestehen hat mich nicht sooo angesprochen wie bei manch anderem Buch was ich gelesen habe.
    Von der Geschichte selbst war ich aber mehr als überrascht und kann sie nur weiterempfehlen.

    Luisa erlebt einen turbulenten und nicht so dollen Start in ihr Leben, denn ihre Mutter wirft sie aus dem Fenster  im Krankenhaus. Doch Luisa wird aufgefangen und erlebt eine - ja ich würde sagen - glückliche Kindheit in der Studenten-WG ihres Vaters.
    Luisa selbst fehlt die Mutter glaube ich nicht so sehr wie ihrem Vater.
    Mit etwa 7 fängt Luisa dann doch an Fragen zu stellen und sich für ihre Mutter zu interessieren. So kommt es also, dass die beiden sich auf die Suche nach der Vergangenheit der Mutter machen und sie so in Brasilien landen.
     
    Die Geschichte bietet leider ein paar traurige Stellen, die sich aber schnell wieder in etwas erfreuliches oder positives umwandeln und ich das Buch allgemein nicht als traurig bezeichnen würde eher als emotional.
     
    Etwas irritiert hat es mich, dass Luisa selbst ihre Geschichte erzählt wo sie sich ja bestimmt an einige Zeiten in ihrem Leben "nur" selbst aus Erzählungen erinnern kann. Man beim lesen aber meint sie weiß ganz genau was los war.
     
    Für mich ist es eine nur so sprudelnde Geschichte die Stefanie Kremser geschrieben hat. Das Buch lies sich super lesen und man konnte es nur so verschlingen.
     
    In dem Buch gibt es irgendwie drei Zeitabschnitte durch die man mit Luisa reist.
     
    "Der Tag an dem ich fliegen lernte" ist ein Buch was mich überrascht hat, was sehr emotional war aber nicht traurig. Es gab schöne Momente mit einem wohligen Gefühl. Doch leider ist die Realität oft hart.
     
    Ich bedanke mich bei der Schriftstellerin und der Leserunde das ich teilnehmen durfte! Auch wenn ich erst jetzt meine Meinung preis gebe. Irgendwie ist mir das als "Neuling" leider durchgegangen - sorry hierfür!

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    Stjamas avatar
    Stjamavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: So beeindruckende Charaktere habe ich selten gesehen. Gemeinsam mit der ungewöhnlichen Perspektive und den faszinierenden Detail-Beschreibun...
    Ein Buch zum Immer-Wieder-Lesen!

    Inhalt:

    Luisa wird direkt nach der Geburt von ihrer Mutter aus dem Krankenhausfenster geworfen und nur durch einen Zufall gerettet, der schon an ein Wunder grenzt. Ihre Mutter verschwindet, wahrscheinlich in ihr Heimatland Brasilien, und niemand redet mit Luisa über sie. Erst Jahre später macht sie sich gemeinsam mit ihrem Vater auf die Suche nach ihrer Mutter, ihrer gemeinsamen Geschichte und ihren Wurzeln in Brasilien.

    Geschichte:

    Die Geschichte in "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" ist zu jeder Zeit spannend, gleichzeitig aber sanft und eindrucksvoll. Es geht um Luisas Geschichte, aber auch um große Themen: Identität, Heimat, Verlassenwerden, Urvertrauen. Eine Geschichte, die nicht von Knallereffekten oder von "Wie-zur-Hölle-geht-es-jetzt-weiter?" lebt und die sich deshalb zum wiederholen Lesen perfekt eignet. Die beschriebene Atmosphäre ist einmalig, egal ob im bayerischen Dorf, in der WG von Luisas Vater oder im fremden Brasilien. Oft sind es winzige Details, die tief berühren.

    Charaktere:

    Luisa ist einfach wunderbar. Ein Kind, das man nur liebhaben kann, mit einer äußerst bewegten Geschichte. Auch die anderen Charaktere haben mich voll und ganz überzeugt. Mit einer optischen Ausnahme: Ich kann mir nicht vorstellen, wie eine Dunkelhäutige mit natürlich-roten Haaren aussieht. Gibt es so etwas tatsächlich?

    Perspektive:

    Die Perspektive in diesem Buch ist etwas ganz Besonderes. Die Geschichte wird komplett von Luisa erzählt. Sie bringt allerdings fast ständig Informationen ein, die sie nicht direkt wissen konnte, sondern nur erzählt bekommen oder sich hinterher zusammengereimt hat. So ist nie ganz klar, welche Dinge in dieser Form tatsächlich stattgefunden haben. Damit wird gerade durch das Brechen der Perspektive nur noch klarer, dass es sich bei einer Perspektive immer nur um einen Teilaspekt der (beschriebenen) Wirklichkeit handelt. Gerade die Perspektive hat mich in diesem Buch sehr fasziniert.

    Mein Fazit:

    "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" gehört zu den besten Büchern, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich kann es uneingeschränkt weiterempfehlen und werde es ganz sicher noch öfter lesen.

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Khaleesi2410s avatar
    Khaleesi2410vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Schön geschriebenes Buch über die Heimat :-)
    Ein tolles Buch, über den Alltag in der Heimat

    Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da man deutlich merkt das es mit viel Liebe und Bedacht geschrieben wurde, das Herzblut der Autorin ist deutlich zu spüren.
    Die Story an sich ist sehr flüssig zu lesen, eintönig fande ich es überhaupt nicht. Viele Sätze haben versteckte Inhalte, die man meist erst durch ein erneutes Lesen, oder durch eine Stille Minute zum nachdenken herausfinden kann.
    Alles im einen ein tolles Buch!

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Insomnia1106s avatar
    Insomnia1106vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch, das auf süße Weise, dich zum nachdenken anregt!
    Ein zuckersüßes Werk, das einem nicht so schnell aus dem Kopf geht.

    Das Buch "Der Tag an dem ich fliegen lernte" hat mir wirklich sehr gut gefallen.
    Das gesamte Bild, nicht nur von der Heimat, kann man sich sofort zusammenstellen. Und dieses Bild, von Liebe, Wärme und Heimat bleibt das ganze Buch lang.
    Der Schreibstil ist sehr warm, flüssig zu lesen. Viele Sätze hatten einen gewissen "Kick", bei dem ich oft aussetzen, und drüber nachdenken musste. Auch oft habe ich ihn noch einmal gelesen, um versteckte Nachrichten herauszulesen. Diese Art hat mir sehr gut gefallen.
    Es war definitiv ein Buch, was ich am liebsten sofort durchgelesen hätte, und was noch weitere 200 Seiten haben könnte. Es hat mich sehr gefesselt, da es sich wirklich um den bekannten "Alltag" und unsere Gefühle geht, die jedem bekannt sind. Es ist kein Buch, was fernab handelt, und man sich in nichts hineinversetzen kann.
    Die verschiedenen Charaktere sind sehr gut auserwählt, und mit einigen konnte ich mich hiermit sehr gut indentifizieren.
    Ich muss wirklich sagen, das ich sehr froh bin dieses Buch erhalten zu haben, und bin nun offiziel ein Fan der Autorin, und bin auf weitere Werke sehr gespannt!

    Kommentieren0
    14
    Teilen
    Denraproms avatar
    Denrapromvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Buch mit vielen Facetten. Schön zu lesen!
    Was ist passiert, Aza?

    Inhaltsangabe:

    Luisa hat ihr Leben dem beherzten Einsatz des Engländers Fergus zu verdanken, der sie kurz nach der Geburt rettet. Fergus zieht dann auch gleich mit Luisa in die WG ihres Vaters Paul, der nicht verstehen kann, dass Aza einfach so abgehauen ist. Ihr Name ist fortan in der WG tabu. Als sich jedoch die heranwachsende Luisa für die Geschichte ihrer Mutter zu interessieren beginnt und Paul merkt, dass er verstehen muss, um mit Aza abschließen zu können, machen sich die beiden auf, um ihren Spuren zu folgen. Die Reise führt zunächst nach Hinterdingen, einem kleinen bayerischen Dorf, das in der Vergangenheit von Azas Familie eine große Rolle spielt. Doch hier nimmt die Geschichte nur ihren Anfang. Weiter erzählt wird sie in Brasilien, wo ein Teil der Hinterdingener 1893 ein neues Leben begann. Stefanie Kremser erzählt in diesem warmherzigen Roman voller ungewöhnlicher Wendungen von den skurrilen Folgen einer Auswanderung, von der Sehnsucht, die eigene Herkunft zu erkunden, und der Langlebigkeit von Familienlegenden.

    Ich denke:

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es mal was ganz anderes ist. Schockend fing es gleich an, denn als Luisa zur Welt kommt, fällt sie aus den Händen ihrer Mutter Aza ziemlich tief, in die Hände von Fergus. Aza verschwindet auf geheimnisvolle Weise und zwischen Fergus, Luisa und ihrem Vater entwickelt sich eine Freundschaft. Die drei ziehen sogar zusammen.

    Doch wie es so kommt, soll es Jahre später doch noch auch in Luisa's Welt eine Mutter geben und so schön und wunschlos sie bisher gelebt hat, will sie nun doch mehr über ihre Mutter erfahren. Paul macht sich also mit seiner Tochter, auf die Suche nach Aza. Nun machen sie sich aus dem schönen Bayern auf nach Brasilien, wo man Aza vermutet.

    Eine tolle und vor allem ereignisreiche Reise beginnt, auf der sie wirklich viel erleben. Mir hat das Buch sehr viel Freude bereitet. Ich habe es als lebendig, bunt und sehr liebevoll empfunden. Tolle Charaktere und wunderbare Schauplätze, machen das Buch zu einem ganz besonderem Leseerlebnis. Man erlebt hier mit den Protagonisten viele Facetten und kann sich einfach von Gefühlen berieseln lassen und dabei ausreichend über alles Nachdenken.

    Vollste Leseempfehlung!

    Kommentieren0
    31
    Teilen
    beccys avatar
    beccyvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein Gefühlvoll geschriebenenes Buch was zum nachdenken anregt
    Ein Gefühlvoll geschriebenenes Buch was zum nachdenken anregt

    Inhalt:
    In "Der Tag an dem ich fliegen lernte" ist ein Roman über die tücken des Lebens und der Heimat.

    Wir lernen Aza kennen ein bayrisches Mädchen. Doch Aza trift ein schwerer Schicksalsschlag den ihre Mutter warf sie auf dem Fenster.
    Doch wie der Zufall es wollte wurde sie von einem netten Engländer Namens Fergus gefangen.
    Aza wird in eine WG aufgenommen, wo sie super liebe Leute kennen lernt die mehr oder weniger zu ihrer "Familie" werden.
    Trotzalledem Stellt sich Aza immer wieder die Frage wie es zu diesem Vorfall ihrer Mutter kommen konnte, die mitlerweile nach Brasilien ausgewandert ist.
    Zusammen mit ihrem Vater macht sie sich auf die Reise, die Steine die sie in den Weg gelegt bekommen hat, auf zu räumen.


    Meine Meinung:
    Das Buch ist wirklich außergewöhnlich und ich finde das man es auch mit keinen anderen Buch vergleichen kann.
    Aza ist eine seht starke Person die jedoch auch Ängste hat. Meiner Meinung nach waren die Personen sehr real beschrieben und man konnte die Handlungen und Fragen nachvollziehen.

    Sehr sehr gut Gefallen hat mir der Schreibstil. Das ganze Buch ist durch und durch sehr Gefühlvoll und poetisch geschrieben, sodass man gerne den ein oder anderen Satz ein weiteres Mal ließt und auf der Zunge zergehen lässt.
    Zum Teil sind im Buch auch "Weise" Worte beschrieben. Die Message dahinter "Liebe dein leben und auch deine Heimat".
    Wie ihr hört kann ich sehr viel gutes über das Buch sagen.
    4 Sterne hat das Buch von mir bekommen, da es mir zeitweilig etwas zu langartmig war. Manche Stellen kamen mir auch etwas merkwürdig vor (ohne Beschreiben zu können was mich daran gestört hat).

    Wenn ihr gerne gefühlvolle Bücher leßt, indem es nicht nur leere Worte gibt, solltet ihr euch das Buch aufjedenfall mal anschauen :).

    Das Buch ist im Kiwi- Verlag erschienen, kostet im HC 19,99€ und hat 304 Seiten. http://www.kiwi-verlag.de/buch/der-tag-an-dem-ich-fliegen-lernte/978-3-462-04705-9/

    Kommentieren0
    13
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    Jules1988s avatar
    Ein warmherziger Roman über die Suche nach der eigenen Herkunft

    Stefanie Kremser hat mit "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" einen Roman voller ungewöhnlicher Wendungen von den skurrilen Folgen einer Auswanderung, von der Sehnsucht, die eigene Herkunft zu erkunden, und der Langlebigkeit von Familienlegenden geschrieben. Hier könnt ihr dieses gefühlvolle Buch in unserer Leserunde diskutieren!

    Mehr zum Inhalt:
    Als Luisas Mutter Aza gleich nach der Geburt das Weite sucht und zurück in ihr Heimatland Brasilien flüchtet, nimmt Luisas Vater Paul das Kind zu sich in die Münchener Studenten-WG. Erst viele Jahre später machen sich die beiden auf, um Azas Beweggründen auf die Spur zu kommen.
    Luisa hat ihr Leben dem beherzten Einsatz des Engländers Fergus zu verdanken, der sie kurz nach der Geburt rettet. Fergus zieht dann auch gleich mit Luisa in die WG ihres Vaters Paul, der nicht verstehen kann, dass Aza einfach so abgehauen ist. Ihr Name ist fortan in der WG tabu. Als sich jedoch die heranwachsende Luisa für die Geschichte ihrer Mutter zu interessieren beginnt und Paul merkt, dass er verstehen muss, um mit Aza abschließen zu können, machen sich die beiden auf, um ihren Spuren zu folgen. Die Reise führt zunächst nach Hinterdingen, einem kleinen bayerischen Dorf, das in der Vergangenheit von Azas Familie eine große Rolle spielt. Doch hier nimmt die Geschichte nur ihren Anfang. Weiter erzählt wird sie in Brasilien, wo ein Teil der Hinterdingener 1893 ein neues Leben begann.


    Zur Leseprobe

    Mehr zur Autorin:
    Stefanie Kremser wurde im Dezember 1967 in Düsseldorf geboren und lebte in zwei weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen und Hessen, bevor sie im Alter von sieben mit ihren Eltern nach Südamerika zog. Sie wuchs dreisprachig zwischen den Welten auf: ihre neue Heimat war São Paulo, in Brasilien, die väterliche Familie lebte in Cochabamba, Bolivien, die mütterliche in Deutschland, nahe Neuss. Noch in São Paulo besuchte sie eine Fotografieschule und zog mit zwanzig weiter nach München, um Dokumentarfilm an der Hochschule für Fernsehen und Film zu studieren. Sie arbeitete als Dokumentarfilmerin in Südamerika, Afrika und Europa, bis sie das Fach zur Autorin wechselte - um gleichzeitig von Portugiesisch, ihrer bisherigen Kultursprache, ins Deutsche zu wechseln. Nach der Veröffentlichung ihres ersten Romans "Postkarte aus Copacabana" begann sie auch als Drehbuchautorin zu arbeiten und schuf mehrere Drehbücher für den Münchener Tatort (einer davon nominiert für den Adolf Grimme Preis) und fürs Kino.

    Gemeinsam mit dem KiWi-Verlag verlosen wir für die Leserunde 25 Exemplare des Romans "Der Tag, an dem ich fliegen lernte" von Stefanie Kremser.* Wenn ihr eines der Bücher für die Leserunde gewinnen wollt und die Chance nutzen wollt, mit der Autorin selbst zu diskutieren, beantwortet einfach folgende Frage:

    Was bedeutet Heimat für euch?

    Ich wünsche euch viel Glück für eure Bewerbung und viel Spaß bei der Leserunde mit Stefanie Kremser!



    *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten und dem Schreiben einer abschließenden Rezension.


    StefanieKremsers avatar
    Letzter Beitrag von  StefanieKremservor 4 Jahren
    Danke, Stjama, wie schön.
    Zur Leserunde

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks