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Angizia

vor 6 Jahren

Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner

Was mag wohl hinter dem Namen "Die toten Gassen von Barcelona" stecken?

"Was Donna Leon für Venedig ist, wird Stefanie Kremser für Barcelona werden" - so lautet das Zitat, das in Zusammenhang mit diesem Buch genannt wird und auf die Liebe zur Stadt Barcelona hinweisen soll, die in diesem Roman steckt. Es handelt sich dabei um den ersten Roman der bisher als Drehbuchschreiberin für den Tatort bekannten Autorin Stefanie Kremser. Die Autorin wird diese Leserunde aktiv begleiten und mit euch an der Diskussion teilnehmen - bei Fragen nutzt bitte die Kategorie "Fragen an die Autorin"!

Auf jeden Fall erwartet uns ein Krimi, der neben seinem liebevoll gestalteten Hintergrund der wunderschönen Stadt Barcelona mitreißen und mitfiebern lassen soll.

Hier erfahrt ihr mehr zur Geschichte:

"Anna Silber reist nach Barcelona in die Geburtsstadt ihrer Mutter, um dort einen alternativen Reiseführer zu schreiben. Doch schon bei ihrer Ankunft liegt ein toter Mann auf der Straße, und ein kleiner Junge drückt ihr ein Bleistückchen in die Hand, das vielleicht dem Toten – oder dem Mörder? – gehörte. Der Tote ist nicht das einzige Opfer – ein Serientäter scheint umzugehen, doch wo ist das Muster, wo das Motiv? Durch einen Zufall kommt Anna dem Täter auf die Schliche – und gerät dabei selbst in große Gefahr.

Stefanie Kremser, die in Barcelona lebt, hat einen Roman geschrieben, der warmherzig und spannend zugleich von Mord und Verbrechen, aber auch von Freundschaft, Loyalität und Liebe erzählt. Ein spannender Krimi, der den Leser über die Plätze und durch die Gassen Barcelonas führt und zugleich einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Mittelmeermetropole wirft."

So fließt die ganze Liebe zu dieser Stadt in die Geschichte ein. Trotz der toten Gassen, die der Titel beschreibt, können wir uns also auf eine lebendige Erzählung freuen. Eine Geschichte, die uns eine Stadt näherbringt, die wir so vielleicht noch nicht kannten.

Wenn ihr nun heiß darauf seid, euch schon bald mitten in der Geschichte rund um Anna Silber wiederzufinden und eins von 25 Testleseexemplaren zu gewinnen, dann beantwortet einfach folgende Frage:

Wenn ihr Urlaub an einem Schauplatz aus einem eurer Bücher machen könntet, an welchen würde es euch verschlagen? Vielleicht habt ihr ja selbst heimlich Lust, einem Krimischauplatz beizuwohnen ;-)

Unter allen, die bis einschließlich 10.08.2011 ihre Antwort in das Feld Bewerbungen schreiben werden die 25 Exemplare verlost und ihr könnt euch auf eine spannende Diskussion mit der Autorin und ein paar spannende Lesestunden freuen! Wir wünschen viel Spaß und viel Glück allen, die teilnehmen werden!

Autor: Stefanie Kremser
Buch: Die toten Gassen von Barcelona

Angizia

vor 6 Jahren

Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner

So, ab jetzt könnt ihr euch bewerben! Ich wünsche viel Spaß - und natürlich könnt ihr auch schon Fragen an die Autorin stellen. Also, viel Glück an alle, die gerne an der Leserunde teilnehmen würden :-)

Autor: Stefanie Kremser
Buch: Die toten Gassen von Barcelona

Buecherfee82

vor 6 Jahren

Bewerbung und Bekanntgabe der Gewinner

Ich würd gern Urlaub auf Sylt machen. Ich habe schon viele Bücher gelesen, die dort gespielt haben und da ich die See und das Meer liebe würde es mich dahin ziehen :).

Meine Frage: Liebe Frau Kremser, was bedeutet es Ihnen mit Donna Leon gleichgesetzt/in einem Satz genannt zu werden?

LG
Steffi

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wintertraum07

vor 6 Jahren

Seite 171 bis Ende

Schon länger ausgelesen, aber keine Zeit gefunden. Wie schon von anderen Lesern beschrieben: zuviele Zuföllte, irgendwann wurde es fast ein bisschen langweilig. Wäre es nicht in dem Stil geschrieben, hätte ich es nicht so schnell durchgelesen..

wintertraum07

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

Nicki5287 hat genau das geschrieben, was ich von diesem Buch halte...

schlumeline

vor 6 Jahren

Seite 86 - 170
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So, zunächst einmal muss ich sagen, dass das Ende dieses Leserundenabschnitts ja etwas merkwürdig war, so mitten drin ohne jeglichen Absatz. Ich habe daher bis Seite 172 weiter gelesen, weil es dort wenigstens einen Absatz, wenn auch kein Kapitelende gibt.

Anna ist scheinbar von den Ermittlungen vollkommen fasziniert und scheint auch fast nur noch diese im Kopf zu haben. Mir scheint es, als wäre ihr Tun eine Flucht vor der Realität, eine Verdrängung der vergangenen Ereignisse, des Verlustes ihrer Familie. Sie sucht nach einer Aufgabe, die ihr Halt gibt.
Ich habe auch das Gefühl, dass man die körperliche Liebe zu Sregej hier einordnen muss. Anna ist innerlich unsicher und unentschlossen ohne Ziel. Das war einfach nur so ein in denTtag hineinleben. Deshalb kann sie sich auch nicht ihrer eigentlichen Arbeit, dem REiseführer, widmen.

Dabei ist hier der Zufall ordentlich mit von der Partie und nur durch seine Hilfe kommen die Ermittlungen voran. Anna erkennt Dinge, die der örtlichen Polizei schon längst aufgefallen sein müssten. Allerdings bin ich nun gespannt, wie der Täter die Reihe der Opfer vollenden wird. Durch den Tod eines des Schlägertypen und seiner Mutter hat er ja schon zwei weitere Opfer "gefoltert." Nun bleibt nicht mehr viel über. Und warum überhaupt hat die Heilige etwas mit seinem Morden zu tun? Steht Eulalia im Zusammenhang zu seiner Mutter? Ich bin gespannt. Das Motiv ist mir noch nicht klar.

Nach wie vor gefällt mir der Schreibstil gut, die kursiven Zeilen aus Sicht des Mörders allerdings finde ich immer noch abstrus und sonderbar.

schlumeline

vor 6 Jahren

Seite 171 bis Ende
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Mit dem letzten Abschnitt hat es bei mir nun eine ganze Weile gedauert, aber auch ich bin nun am Ende angelangt. Das Ende stimmt mich relativ zufrieden und eigentlich finde ich es sehr gut, dass alle Handlungsstränge einen schönen Abschluss gefunden haben. Anna hat einen Neuanfang vor sich, sowohl privat als auch beruflich. Der Täter ist überführt und es hat nach vielen Toten kein weiteres Opfer gegeben.
Auch an diesem letzten Abschnitt haben mich leider die vielen Zufälle ein wenig gestört. Wieder einmal läuft Anna der Täter ganz zufällig während ihrer Recherchearbeiten über den Weg und ihr gelingt es sogar ihn mit Hilfe ihres Freundes zu verfolgen. Das ist irgendwie ein wenig zu viel des Guten. Die Gesamtauflösung allerdings wer der Täter war, wer seine Opfer und die Aufklärung der Zusammenhänge auch damit sein Motiv finde ich wirklich schlüssig und logisch.
Gefallen hat mir auch der etwas andere Blick auf Barcelona, der hier gerade in den sonderbaren Wohngemeinschaften nochmals zum Ausruck kam.

Alles weitere folgt bald in einer Rezension.

Buchsucht

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

Anna Silber reist nach Barcelona, um dort den Unfalltod ihrer Eltern und ihres Bruders zu verarbeiten. Aber auch um einen alternativen Reiseführer zu schreiben, denn Anna ist Journalistin und so ein Tapetenwechsel erscheint ihr momentan genau das Richtige zu sein. Barcelona – die Geburtsstadt ihrer Mutter - und so hat Anna eine ganz eigene, besondere Beziehung zu der Metropole. Dort angekommen gerät sie kopfüber in Mordermittlungen. Schon kurz nach ihrer Ankunft liegt ein toter Mann auf der Straße. Und der Strudel nimmt seinen Lauf. Anna wohnt bei ihrem Bekannten Rafael, ebenfalls Journalist, und seinem Lebensgefährtenn Quim, der bei der Polizei arbeitet. Und die Neugier an den Mordermittlungen lässt Anna nicht los. Schließlich ist sie Journalistin, da gehört ein Fünkchen Neugier ja dazu, und sie hat zudem von jeher eine gute Kombinationsgabe, durfte sie doch früher ihrem Vater bei seiner Detektivarbeit über die Schulter schauen. Und so gerät Anna immer mehr in die Ermittlungen und die Suche nach dem Serienmörder hinein. Ihre Arbeiten am alternativen Reiseführer hingegen kommen nicht so recht voran.
Mehr sei an dieser Stelle nicht zum Inhalt verraten, es soll ja für diejenigen, die das Buch noch nicht gelesen haben, noch genug Spannung übrig sein. :-)
Verraten werde ich hingegen, was ich von dem Buch halte. Nun, es ist für mich nicht der typische Krimi, so wie ich ihn mir vorstelle und es sonst gewohnt bin zu lesen. Enttäuscht bin ich deswegen aber nicht, denn die Story ist nicht schlecht, es ist gut und locker geschrieben, ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass ich mich langweile. Ein bisschen hin und her gerissen bin ich dann aber doch – und das haben einige hier ja auch schon angerissen – weil einige der Sequenzen doch sehr unrealistisch sind. Zum einen, dass Anna so tief in die Ermittlungen als Außenstehende eintauchen darf und zum anderen, dass ausgerechnet sie immer die Zusammenhänge erkennt, die die ermittelnden Polizisten vergebens suchen. Das hat mich beim Lesen dann doch immer mal aufstoßen lassen.
Als Fazit kann ich sagen: das Buch ist ok, es liest sich flüssig, ist interessant und spannend geschrieben und macht es vielleicht auch so lesbar, weil es nicht der typische Krimi ist, den ich sonst gewohnt bin zu lesen. Also für die anstehenden Herbsttage auf jeden Fall zu empfehlen.

Starbucks

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

'Die toten Gassen von Barcelona' von Stefanie Kremser ist gleichzeitig ein Krimi und ein Barcelona-Liebhaber-Buch. Ich kenne die Stadt kaum und beschränke mich daher mehr auf den Krimiteil!
Anna, die eigentlich nur einen Reiseführer in Barcelona schreiben möchte, wird gleich bei ihrer Ankunft in einen mysteriösen Mordfall verwickelt, da ihr ein Junge ein Bleistückchen in die Hand drückt. Und nun? Es gibt weitere Morde, und Anna Silber kommt zufällig dem Mörder auf die Spur - ein wenig viel Zufall vielleicht? Auch die Liebesgeschichte kommt mr nicht so ganz realistisch vor - alles leicht konstruiert.
Alles in allem fehlt es dem Buch aber nicht an Spannung, und ich finde es ganz gut, dass man es aufgrund seiner Kürze auch recht zügig lesen kann. Der Barcelona-Liebhaber findet sicher noch mehr im Buch, das mir nicht so wichtig war.
Das Cover selbst ist zwar nach der Lektüre gut erklärbar, aber es hätte mich vom Kauf des Buches kaum überzeugen können. Alles in allem bleiben sich die KiWi-Bücher in ihrer Qualität aber treu.
'Die toten Gassen von Barcelona' sind ein durchaus lesenswertes Vergnügen mit viel Spaß, noch mehr Spannung und etwas Reisefeeling!

schlumeline

vor 6 Jahren

Fazit / Rezension

Oh, mir ist aufgefallen, dass ich total vergessen habe die Rezension hier noch zu posten, aber hier kommt sie:

Anna Silber hat ihre gesamte Familie verloren. Den Tod ihrer Liebsten hat sie noch nicht verwunden und so begrüßt sie den Auftrag für ein Projekt nach Barcelona zu reisen als willkommene Ablenkung. Anna soll über diese Stadt einen alternativen Reiseführer schreiben und findet Unterkunft bei einem alten Bekannten. Der Journalist Rafael stellt ihr seine Wohnung zur Verfügung, denn er ist gerade dabei mit seinem Freund Quim, der bei der Mordkommission arbeitet, eine gemeinsame Wohnung zu beziehen.

In der Nähe von Rafaels Wohnung hat es einen Todesfall gegeben. Ein Mann ist von einem Hochhaus herabgestürzt. Schnell steht fest, dass es sich nicht um einen Selbstmord handelt, denn der Tote wurde zuvor bereits erwürgt. Und nicht nur das: Es gibt eine ganze Reihe ungeklärter Mordfälle in letzter Zeit. Quim und seine Mordkommission stehen vor einem Rätsel, vor allem aber sehen sie die Verbindung nicht, die zwischen den Todesfällen besteht.

Anna Silber macht sich gerne daran den Ermittlern zu helfen, liegt ihr etwas Detektivsinn doch im Blut. Bei ihren Recherchen den Reiseführer betreffend kommt sie Stück für Stück des Rätsels Lösung auf die Spur, macht dabei aber auch Bekanntschaft mit einer dunklen Seite Spaniens und der wundervollen Touristenstadt Barcelona. Hier werden auf ganz miese Art Immobiliengeschäfte betrieben. Häuser verkommen, Mieter werden vergrault und dann werden die Objekte für andere Zwecke vermarktet. Barcelona verändert sich, das Flair einer Stadt wird überschattet durch miese Geschäfte.

Die Geschichte wird größtenteils aus der Sicht von Anna in der Ich-Perspektive geschildert. Einschübe gewähren dem Leser auch einen Blick auf eine andere Person, die eine entscheidende Rolle im Buch spielt.

Nach dem Lesen des Buches wird auch die Verbindung zum Cover klar. Was zunächst nicht auf einen Krimi schließen lässt, sondern eher auf einen historischen Roman, ist die auf dem Cover abgebildete Statue einer Heiligen. Diese aber ist der Schlüssel zur Lösung des Falles und damit ein wichtiges Puzzlestück bei der Suche nach dem Täter.

Das Buch lässt sich flüssig lesen und beschreibt auch in außergewöhnlicher Weise die Stadt Barcelona. Hier werden sich allerdings Kenner dieser Stadt wohler fühlen als solche, die noch nie in Barcelona waren. Etwas gestört haben die vielen Zufälle, die Anna dazu verhelfen der Lösung immer ein Stückchen näher zu kommen. Wenn man bedenkt wie groß Barcelona ist, so war das dann doch ein wenig zu viel des Guten. „Die toten Gassen von Barcelona“ ist nicht nur Krimi sondern mehr als das und trotz einiger weniger Abstriche ein gelungener und auch nicht alltäglicher Roman.

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