Stefanie Kullick Regenprinzessin

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Inhaltsangabe zu „Regenprinzessin“ von Stefanie Kullick

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  • Regenprinzessin

    Regenprinzessin
    Marie1990

    Marie1990

    01. January 2017 um 18:27

    "Regenprinzessin" ist der erste Band einer Trilogie aus der Feder von Stefanie Kullick.Das Rad bei phantastischen Geschichten neu zu erfinden ist nicht immer ganz leicht. Oftmals trifft man auf Altbewährtes das mit neuen Facetten verknüpft wird, was keineswegs schlecht ist, denn auch diese Bücher bieten aufregende Welten, die es zu ergründen gilt. Dann gibt noch Autoren wie Stefanie Kullick, die mich mit ihren Werken zu überraschen wissen und mir ein nie dagewesenes Lesevergnügen bereiten. Wer denkt, schon alles gelesen hat, wird hier eines Besseren belehrt. "Regenprinzessin" bietet alles, was das Herz eines jeden Fantasylesers höher schlagen lässt und punktet mit wunderbaren innovativen Ideen, die zu einer aufregenden Geschichte verwoben werden.Dabei ist eine stete Spannung vorhanden, die sich mal aktiv, aber auch eher unterschwellig äußert und so eine tolle Konstante bildet. Dementsprechend angenehm ist auch das Tempo, welches einen wunderbaren Lesefluss garantiert, dem man sich gar nicht entziehen kann. Überraschungen, Geheimnisse und aufregende Wendungen geben sich hier die Klinke in die Hand und lassen den Leser nicht nur mitfiebern, sondern auch ob der Dramatik mitbangen. Sobald ich mit dem Lesen begonnen hatte, war mir direkt klar, dass ich mit diesem Roman ein echtes Schätzchen in den Händen halte. Aus diesem Grund vermochte ich es auch nicht, mich der Geschichte zu entziehen, sodass ich das Buch zügig durchgeschmökert habe.Zudem bietet dieser Roman eine überaus tolle Atmosphäre, bei der man als Leser direkt in die Handlung hineingesaugt wird. Eine leichte Düsternis, die gepaart ist mit romantischeren Momenten, sorgt für eine wunderbare Abwechslung und eine atmosphärische Tiefe. Dabei wird diese auch von den ausdrucksstark und dreidimensional skizzierten Charakteren beeinflusst, die überaus authentisch ihren Teil zu der Geschichte beitragen und diese lebendig werden lassen. Der Schluss erweckt im ersten Moment den Eindruck als sei "Regenprinzessin" soweit in sich abgeschlossen als das ein neuer Grundstein für den zweiten Band gelegt wurde. Doch der letzte Satz wirft noch einmal alles über den Haufen und sorgt für ein wahrliches Cliffhangerfeeling, bei dem man gar nicht anders kann als dem zweiten Band "Sturmbringerin" noch mehr entgegen zu fiebern als ohnehin schon. Fazit: Ein aufregendes phantastisches Abenteuer. Atmosphärisch, romantisch und unheimlich spannend. Ein echtes Lesehighlight, das man sich keineswegs entgehen lassen sollte.

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  • Mal eine etwas andere Hauptprotagonistin

    Regenprinzessin
    Lianesbuchgefluester

    Lianesbuchgefluester

    24. February 2014 um 18:01

    Meine Meinung „Die Regenprinzessin“ war das erste Buch, das ich auf dem ebook gelesen habe. Das war vor zwei Jahren. Warum ich jetzt erst die Rezension schreibe? Weil ich das Buch kurzerhand nochmal gelesen habe (will nämlich Teil zwei lesen) und mir dann dachte: Doch, das ist definitiv eine Rezension wert. Mir gefiel der Schreibstil der Autorin von Anfang an: Er ist flüssig, nicht zu schwülstig und auch nicht allzu ausufernd. Manche Dialoge fand ich ein bisschen zu viel des Guten, aber hey: Das ist ein romantischer Roman, da darf das auch mal sein. Giannas Charakter ist erst mal gewöhnungsbedürftig: Sie ist kratzbürstig, mies gelaunt und muffelig. Dank der flotten Schreibe hat mich das aber nicht gestört, im Gegenteil: Es war mal ein interessanter Charakterzug. Dass Van sie dann aus ihrem Schneckenhaus holt, ging mir zwar zu schnell, war aber wiederum auch mal was anderes. Interessant fand ich, dass ja eigentlich Van ihr Beschützer sein sollte – im Laufe des Romans wird Gianna aber immer mehr zu Geheimwaffe, aber ich will hier nicht spoilern: Diese Wandlung fand ich gut und hätte auch noch ein bisschen mehr herausgearbeitet werden können. Bis zur Mitte habe ich das Buch auch wirklich verschlungen, auch beim zweiten Mal. Dann verliert es allerdings etwas an Schwung, holt gegen Ende aber wieder auf. Es gab einige triviale Stellen, die mich an meine Jungmädchenfantasien erinnerten und mich innerlich kringeln ließen, aber irgendwie … fand ich das dann auch wieder niedlich. Fazit Ein schönes Buch: Leichte Kost in einer interessanten Welt mit einer Grundidee, die definitiv lesenswert ist.

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  • Rezension zu "Regenprinzessin" von Stefanie Kullick

    Regenprinzessin
    Knorke

    Knorke

    04. August 2012 um 22:59

    Gekauft habe ich mir dieses Buch, weil die Leser bei Amazon sehr begeistert davon waren und weil einfach der Preis dazu gestimmt hat. Auch der Klapptext klang wie ein vielversprechendes Fantasybuch und nach einer schönen neuen Idee. Aber weit gefehlt. Erste Enttäuschung: Der Schreibstil. Wenn man ein mittelalterliches Fantasybuch liest, möchte man doch auch einen stilechten Schreibstil haben. Leider ist der Schreibstil, wie in jedem x-beliebigen Romantasybuch, in typischer Jugendsprache geschrieben, gespickt mit der damaligen Höflichkeitsform "Euch", was ich irgendwie seltsam fand. Und auch sonst benehmen sich die Figuren eher wie aus unseren Welt. Die Prinzessin bekommt zum Beispiel Taschengeld und dass sie mit 23 unverheiratet ist, stört eigentlich auch niemanden. Außerdem spielen die Fantasy-Elemente nur eine sehr kleine Rolle. Ja die Hauptperson beherrscht das Wasser und muss den Regen beschwören. Außerdem kann sie noch ein paar weitere Tricks mit Wasser anstellen, doch das ist alles nur zweitrangig. Im Vordergrund steht mal wieder eine Liebesgeschichte nach Schema F. Die Prinzessin findet sich selbst sooo hässlich und es hat ihr auch noch nie jemand etwas gegenteiliges gesagt, bis ein neuer Ritter (Van) an den Hof kommt, der ihrem Charme (der nicht vorhanden ist, da alle sie nur die "Eisprinzessin" nennen, da sie so kalt und abweisend ist) sofort verfällt und natürlich auch sofort weiß, dass sie eigentlich nur ein kleines verletztes Mädchen ist, welches sich hinter dieser kalten Fassade versteckt. Und damit fängt dann erst mal das Elend an. Bis zur Hälfte des Buches konnte ich mich eigentlich nur noch aufregen. Van hat nämlich, seit er der Prinzessin verfallen ist, nur noch ihr Wohlergehen im Kopf. Und das nicht auf die Edward-Tour, sondern noch schlimmer. Ständig fragt er sie, wie sie sich fühlt oder will sie zu irgendwas zwingen, weil es ihr ja sicher schlecht geht und hier und da. Dieses ständige "Prinzessin, euch geht es bestimmt sooooooooo schlecht, ihr müsst ins Bett" hat mich manchmal sehr genervt und irgendwie kam es mir manchmal schon sehr lächerlich vor. Neben diesem Geschichts-Strang, der sich eben um die Beziehung der beiden dreht, bei dem allerdings sehr schnell klar wird, auf was es hinaus läuft und der sich auch erst mal schön an Schema F des Romantasy-Genres hält, gibt es zu Beginn noch einen weiteren Strang. Dieser dreht sich darum, dass sich die Prinzessin jeden zweiten Tag zum Heiler begeben muss, weil sie von irgendwelchen Menschen entführt, ermordet oder vergewaltigt werden sollte, doch sie kann sich Gott sei Dank immer zu Wehr setzen, auch wenn sie sich ständig dabei verletzt (was dann wieder das Stichwort für den Ritter Van ist, wie ihr seht, ein ewiger Kreislauf...). Nichts desto trotz fand ich die Geschichte um Van und Gianna eigentlich ganz süß, vor allem, als sie irgendwann über das "Du bist doch verletzt"-Stadium herauskommt und etwas tiefer geht. Denn hier haben endlich mal eine Geschichte, bei der sich die Gefühle der Protagonisten entwickeln können und deren Gefühlen auch einfach mal Zeit gelassen wird. Endlich mal eine Liebesbeziehung, die mich überzeugen konnte. Auch wird die Geschichte irgendwann besser, da unser Liebespaar mit einigen Problemen konfrontiert wurde. Zwar habe ich mit diesen Problemen irgendwie gerechnet und es sind eher Probleme, die sich aus ihrer Beziehung heraus entwickeln, aber doch wurde es noch recht spannend und ich wollte schließlich doch mal wissen, wie es weiter geht. Allein das Ende war mir dann doch wieder zu seicht und hat sich noch mal ganz schön gezogen. Selbst die Auflösung, wer die Prinzessin nun umbringen will, war irgendwie langweilig und wirkt eher nach "halt da war ja was" und nicht von Anfang an geplant. Und netterweise endet das Buch mit einem Cliffhanger, der echt ziemlich gemein ist und im letzten Satz einfach mal so herausgelassen wird, als man gerade denkt "Gott sei dank, wenigstens ein Happy End". Fazit Ein typisches Jugendbuch verpackt in ein Mittelalter-Szenario. Definitiv steht hier die Liebesgeschichte im Vordergrund und unser junges Glück wird mit einigen typischen Problemen konfrontiert. Für mich war es eher eine Enttäuschung als ein neues Highlight, auch wenn wenn das Buch im großen und ganzen in Ordnung war, ich hatte einfach nur ganz andere Erwartungen und war dann dementsprechend enttäuscht. Jeder, der gerne Jugenbücher mit schöner Liebesgeschichte, allerlei typischen Problemen und einem fantasy-tosch liest, darf gerne zugreifen, Diejenigen, die lieber High-Fantasybücher lesen alla "die Beschenkte", "der Kuss des Kjers" oder auch "Eragon", sollten die Finger davon lassen, denn das Buch ist so weit von einem High-Fantasy-Roman entfernt, wie Twilight von Eragon. Ob ich mir den nächsten Teil kaufen werde, wage ich zu bezweifeln, doch sehr vielleicht gebe ich der Autorin eine weitere Chance, immerhin weiß ich jetzt, was mich erwartet.

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