Das Frostmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Frostmädchen“ von Stefanie Lasthaus

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …

bis zur Hälfte durchgehalten dann abgebrochen

— rainybooks
rainybooks

Sehr schöne Geschichte für verschneite Tage und ganz besonders für Winterliebhaber.

— Blintschik
Blintschik

top

— sunshineladytestet
sunshineladytestet

Schöne Geschichte mit leider kleinen Schwächen und birgt Potenzial (3,5⭐)

— spezii
spezii

Stimmunsgvoller Winterroman, der einen berührt und nachdenklich zurücklässt. Stellenweise anspruchsvoll zu lesen!

— AdrianCanis
AdrianCanis

Eine berührende Geschichte, wenn auch nicht das, was ich erwartet hatte

— Nachtschwärmer
Nachtschwärmer

Leider eine Enttäuschung für mich.

— MoonlightBN
MoonlightBN

Ruhiger Winterroman mit einem kleinen Hauch Fantasy

— HeidisLesezeichen
HeidisLesezeichen

Gut geschriebener Raunächte-Mystery im Genremix, der mich leider dennoch nicht überzeugen konnte....

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Die Grundidee fand ich sehr ansprechend, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

— Buechertina
Buechertina

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  • Zarte und fantasievolle Liebesgeschichte im Schnee

    Das Frostmädchen
    Blintschik

    Blintschik

    14. January 2017 um 18:44

    In dem Buch das "Frostmädchen" geht es um Neve, die nach einem Streit mit ihrem Freund in die kalte, verschneite Nacht läuft und dort zusammenbricht. Dabei wird sie von Lauri gefunden, der sie mit zu sich nimmt und ihr hilft. Jedoch ist etwas mit Neve geschehen, dass ihre frische Liebe auf eine harte Probe stellt.Die Geschichte erinnert leicht an das Märchen, der Schneekönigin, obwohl es von der Handlung ganz anders ist, aber trotzdem ein leichtes Märchen "Feeling" zurückbleibt. Man kann es also als modernes Märchen sehen.Der Schreibstil ist leicht zu lesen und es wird abwechselnd aus Neves und Lauris Sicht erzählt. DIe Dinge werden alle sehr gut und detailliert beschrieben, besonders die Gefühle. Wobei ich sagen muss, dass es an einigen Stellen deswegen etwas langatmig wird. Jedoch bleibt es bis zum Schluss sehr spannend. Am Anfang beginnt es sehr langsam und die Beziehung der beiden ist sehr feinfühlig und sanft, während es gegen Ende stürmischer wird und genauso verändert sich auch die Handlung. Dadurch kann man gut sehen wie sich die Personen weiterentwickeln und sich die Handlung zuspitzt.Die Geschichte an sich ist sehr fantasievoll. Manchmal erinnert sie sogar an einen Gruselgeschichte z.B. in den Szenen in denen die Personen Nachts durch einen Schneesturm laufen. Man bekommt auch einen kleinen Einblick in das Leben in Kanada in kleinen Gemeinschaften, jedoch hätte ich mir gerne auch ein bisschen mehr Beschreibungen der Natur gewünscht, da ich ein großer Winterliebhaber bin. Die Personen wurden sehr schön beschrieben, nicht nur das Aussehen, sondern auch der Charakter. So konnte man sich auch in Personen einfühlen, deren Handlungen vielleicht nicht ganz nachvollzeihbar sind. Besonders die Winterherrin hat mir gefallen, da sie sehr schön den Winter repräsentierte und dabei mystisch wirkte. Allgemein ist die Geschichte sehr unterhaltsam, trotz kleiner Schwächen. Sie ist perfekt für verschneite Wintertage am Kamin, wenn man Fantasiegeschichten mag. Es ist mal was anderes als die klassische Schneekönigingeschichte und daher umso spannender.

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  • Leider anders als erwartet....

    Das Frostmädchen
    Angel1607

    Angel1607

    11. January 2017 um 10:37

    Worum gehts?Eigentlich sollte es ein schöner Urlaub zu zweit werden und sie einander wieder näher bringen, jedoch kommt es anders als geplant. Nach einem Streit mit ihrem Freund Gideon, der mit Handgreiflichkeiten endete, flüchtet die junge Neve in den verschneiten Wald...ohne Schuhe...ohne warme Jacke...ohne jegliche Sachen. Eine Kurzschlussreaktion? Schon lange hat sie das Ende ihrer Beziehung gespürt und wollte die Änderungen jedoch nicht wahrhaben. Verzweifelt irrt sie bis zur Bewusstlosigkeit durch den Wald! Der Retter in der Not, der junge Lauri, der derzeit ebenfalls Urlaub in der Gegend macht und die halbtote und fast erfrorene Neve mit zu sich in die Hütte nimmt um sie wieder aufzupeppeln. Jedoch hat Neve eine uralte Macht wiedererweckt, die nach und nach erwacht....Wie erging es mir mit dem Buch?Als ich das Cover das erste Mal sah, hat es mich gleich fasziniert! Das frostige Mädchen mit den weißen Haaren, der Wald, der Schnee, die Dunkelheit....etc. Ein passenderes Cover gibt es - denke ich - nicht! Perfekt getroffen!!!Der Klappentext dazu und schon hatte mich das Buch gefangen!Ich muss sagen, dass ich mich ehrlich auf das Buch gefreut habe, obwohl ich mit gemischten Gefühlen an die Geschichte rangegangen bin. Die Meinungen der anderen Blogger und Leser waren eher durchwachsen, so wirklich fasziniert schien mir niemand, aber im Endeffekt bilde ich mir IMMER selber meine Meinung, denn jeder hat einen anderen Geschmack was Geschichten und Bücher betrifft! Gott sei dank ;-)Als ich dann die ersten Kapitel hinter mir hatte, muss ich ehrlich sagen, dass ich enttäuscht war. Die Geschichte plätscherte leicht dahin...war eher spannungslos und ohne besonders faszinierende Aspekte. Auch als ich bereits die Hälfte hinter mir hatte, musste ich mich eher dazu zwingen es weiterzulesen. Die Prota Neve hat mich nach kurzer Zeit sehr angestrengt, weil ich mir durch ihre Handlungsweise immer wieder wie bei "Täglich grüßt das Murmeltier" fühlte. Immer wieder hat sie für mich die selben Fehler gemacht, immer wieder hat sie es Lauri schwer gemacht und zeitweise hat sie mich einfach nur mehr genervt....Dem zweiten Prota - Lauri - fehlte meiner Ansicht nach ein wenig das Leben und die Leidenschaft. Er hat sich irgendwie an das Buch angepasst, plätscherte dahin und hat nicht wirklich meine Sympathie erreicht. Er hat mir zeitweise auch einfach nur leid getan. Auch wenn es gegen Ende etwas besser wurde und mehr Spannung aufkam, ist es für mich dennoch eine Enttäuschung. Wahrscheinlich war es da für mich schon zu spät! Diese zarte Liebesgeschichte hat mein Herz nicht erreicht und auch wenn es nicht die typische Fantasiegeschichte ist, was eigentlich ein positiver Aspekt ist, habe ich mir doch mehr erwartet und auch gewünscht! Es war für mich einfach keine Freude da das Buch zu lesen....Auch der Perspektivenwechseln zwischen den Protas hat die Spannung nicht gehoben. Es plätscherte auf beiden Seiten dahin....Auch wenn es mir hier jetzt nicht gefallen hat, muss sich doch im Endeffekt jeder selbst eine Meinung bilden. Und wenn man es mag, eher ein - ich nenne es mal so - zartes Buch zu lesen, dann ist man mit dem Frostmädchen genau richtig. Ein Hauch von Fantasy in Form einer uralten Macht dargestellt, auf die ich aber nicht näher eingehen möchte um nicht komplett die Spannung zu nehmen, aber vorrangig ist auf jeden Fall die Geschichte um Lauri und Neve. Die schnell aufkeimende Liebe zwischen den Beiden mit den schönen und weniger schönen Momenten.Vielen hat es gefallen, vielen nicht, für mich selbst war es absolut nichts. Die Idee ansich war gut, aber die Umsetzung ist für mich nicht gelungen! Der Funke ist nicht übergesprungen.

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  • So genial

    Das Frostmädchen
    sunshineladytestet

    sunshineladytestet

    10. January 2017 um 21:36

    Womit fang ich da bloss an.Ich könnte stundenlang über dieses Buch schwärmen.Es gibt wenige Bücher die mich so geflasht haben.Dieses Buch ist so so wundervoll.Das Cover alleine ist ja schon der Hammer.Als ich das sah,wusste ich das muss ich lesen.Dann auch noch Fantasy war ja total mein Ding.Die Story darin war so toll.In jeder Minute war ich voll bei der Protagonistin.In dieser Welt waren die Charaktere sogut beschrieben,das ich mir jeden Charakter wirklich bildlich vor Augen führen konnte.Auch der Mann in den sich die Hauptprotagonistin verliebt,ist so wundervoll.Man möchte genau so behandelt werden,wie die Protagonistin behandelt wird.Die verletzliche Seite der Frau wird immer mehr deutlich im Laufe des Buches,nachdem was sie durchmachen musste.Auch eine entäuschte Liebe wie sie leider so oft läuft wird dort gut deutlich und das man sich danach wieder glücklich verlieben kann und hach wie sehr die sich verliebt hat.Und so verliebt wie er war und sein Verhalten machten es mir auch nicht schwer,mich auch in den Kerl zu verlieben:)Die Story ist so wundervoll.Öfter ein auf und ab und es wird in vielen Momenten kritisch,sodass die Spannung aufrecht bleibt.Dann als es dem Ende zuging,hatte ich so dolle Angst,das das kein Happy end gibt.Weil wenn Liebesstory drin ist,brauch ich mein Happy end,sonst bin ich unglücklich und doch herm das gab  es dann auf jedenfall noch Zu schön und die Autorin hat es echt drauf wahre Liebe zu beschreiben,wie sie sein sollte und wie jeder sie verdient hat.Genau so stell ich mir so richtig verknallen vor.Und genauso muss es boom machen,.Langweilig wurde mir in keines Sekunde,da die Story ansich alles so spannend gemacht hat,das das Liebesding nicht nur Vorrang hatte.Also genau die richtige Balance getroffen,wenn ihr mich fragt.

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  • Für mich ein Highlight!

    Das Frostmädchen
    Line1984

    Line1984

    10. January 2017 um 10:24

    Auf dieses Buch bin ich durch Zufall in der Verlagsvorschau aufmerksam geworden.Was soll ich sagen? Das Cover ist ein absoluter Traum, ich habe mich auf den ersten Blick in das Cover verliebt.Doch auch der Klappentext konnte mich auf Anhieb überzeugen.Was mich allerdings verwunderte waren die doch durchwachsenden und meist negativen Rezension.Einige habe ich überflogen, doch ich war mir nicht sicher was ich davon halten soll. Ich wollte mir lieber selbst ein Bild über das Buch machen.Rückblickend betrachtet kann ich diese Rezension nicht nachvollziehen.Vielleicht wurde etwas anderes erwartet, ich weiß es nicht, aber dieses Buch ist für mich ein wirkliches Highlight.Ich begann mit dem lesen und landete in eine verschneite und winterliche Welt.Und genau das liebe ich ja, ich bin im Winter geboren und für mich ist der Winter die schönste Jahreszeit.Ich war begeistert und habe immer weiter gelesen.Und eins kann ich jetzt schon sagen, mir hat dieses Buch richtig gut gefallen.Der ruhige und doch fesselnde Schreibstil der Autorin zog mich sofort in den Bann der Story.Die einmalig Kulisse die sie hier geschaffen hat gleicht einem wahren Märchen.Sie beschreibt und erzählt dies voller Leidenschaft, das merkte ich deutlich.Erzählt wird die Story abwechselnd zwischen den beiden Protagonisten.Das sorgte dafür das ich mich noch besser in beide hineinfühlen konnte.Neve flieht nach einem heftigen Streit mit ihren Freund in den verschneiten Wald, sie kann es kaum glauben das Gideon sie wirklich geschlagen hat, Neve ist völlig verzweifelt.Doch lange kann sie der Kälte nicht trotzen und so bricht sie zusammen. Was in dieser Zeit mit ihr geschieht und welche Macht in ihr entfesselt wird erfährt sie erst viel später.Zum Glück findet Lauri die halb erfrorene Neve und nimmt sie mit.Er kümmert sich liebevoll um die junge Frau.Bald schon entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz zarte Liebe.Diese Liebesgeschichte zwischen den beiden gleicht einen zarten Flügelschlag, sie ist emotional und wundervoll geschildert.Anfänglich habe ich vermutet es handelt sich hier um ein typisches Fantasybuch, doch da habe ich mich getäuscht denn dieses Buch entwickelte sich zu einem anspruchsvollen Buch für Erwachsene.Das besondere war ebenfalls das man bis zum Schluss nicht recht wusste was einem erwarten wird, wie geht das Buch aus? Was geschieht noch?Das ist ungewöhnlich denn bei den meisten Bücher kann man eine Richtung erahnen, das ist hier nicht der Fall.Hier stimmt einfach alles, eine wundervolle Geschichte, realistische Charaktere, eine atemberaubende Kulisse und eine Handlung die fesselt und begeistert.Ich kann einfach nicht anders. Ich muss euch dieses Buch ans Herz legen.Lest vorab die Leseprobe falls ihr euch nicht sicher seid.Klare Empfehlung.Fazit:Mit "Das Frostmädchen" ist der Autorin ein wundervoller winterlicher Roman gelungen der mich begeistert hat.Von mir bekommt dieses Buch die volle Punktzahl.

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  • Potenzial ist da (3,5)

    Das Frostmädchen
    spezii

    spezii

    09. January 2017 um 20:01

    Vorweg möchte ich mich für das Rezensionsexemplar, welches mir von Heyne Verlag zur Verfügung gestellt wurde ganz herzlich bedanken. Darum geht es in "Das Frostmädchen" von Autorin Stefanie Lasthaus.Die Geschichte spielt im winterlichen Canada, in dem kleinen abgelegenen undverschneiten Städtchen Longtree. Hauptprotagonist ist zum einen der junge Mann und Zeichner Lauri, der in der Hütte der Eltern seines besten Freundes Ben Urlaub mach. Und um etwas abzuspannen oder eventuell neue Ideen für seine Zeichnungen zu bekommen.Und dann ist da die 21. jährige Neve, welche die eigentliche Hauptprotagonistin der Geschichte spielt. Um ihr Beziehung zu ihrem Freund Gideon zu kitten machen die beiden in dem kleinen Städtchen Longtree Urlaub.Nachdem Neves gewaltiger Freund Gideon sie bei einem Streit geschlagen hat verlässt sie fluchtartig, ohne warme und feste Winterbekleidung ihre Hütte und verschwindet in die weiße und eiskalte Landschaft Canadas. Ohne Mantel oder Jacke merkt Neve anfangs die Kälte nicht, bis sie fast schon verfroren in einem Schneesturm einer ungewöhnlichen und mysteriösen Frau begegnet. Die Frau strahlt für Neve eine gewisse Geborgenheit und Sanftheit aus, Neve scheint fast schon gefesselt von ihr zu sein und merkt schließlich nicht mal mehr die Kälte. Als Lauri die schon fast erfrorene und halbtote Neve alleine findet zögert er schließlich keinen Moment. Er nimmt sie mit und trägt sie zu sich in die Hütte und pflegt sie wieder gesund. Als Lauri ihr anbietet sich noch ein paar Tage in der Hütte zu erholen, ist Neve von seiner ganzen Art begeistert und es sieht so aus, als könnte sie sich sogar mehr mit ihm vorstellen. Auch Lauri spürt das da etwas ganz besonders zwischen ihnen beginnt.Doch irgendetwas scheint mit Neve in der Kälte und seit sie dieser seltsamen Frau, die sich die Winterherrin nennt geschehen zu sein. Es zieht sie immer wieder in die Kälte und den Schnee. Lauri kann sie auch ein zweites mal gerade noch so vor dem Tod retten, doch Neve ist auf einmal irgendwie anders und diese seltsame Frau, die Winterherrin nennt Neve ein "Kind der Rauhnächte". Neve muss sich entschieden und sie kann dem Drang der Winterherrin nicht widerstehen. Neve möchte zu ihr, doch dafür muss sie etwas tun. Doch da ist nun auch noch Lauri, der bei ihr niegeahnte Gefühle auslöst.Wie wird sich Neve wohl entscheiden? Und was hat es mit dieser mysteriösen Frau eigentlich auf sich? Was verlangt sie von Neve?Diese und noch viele weitere Fragen bekommt ihr beantwortet, wenn ihr das Buch lest. Das Cover:Ich muss sagen, dass mir das Cover sofort ins Auge gefallen ist. Zu sehen ist die weibliche Hauptfigur Neve. Während dem lesen hat !an sofort wieder das Bild des Covers vor Augen.Was ich ebenfalls noch sehr gerne anmerken möchte sind die liebevoll gestalteten Kapitel, deren Zahlen mit Schneekristallen verziert sind. Meine Meinung:Im großen und ganzen finde ich die Geschichte um die 21. jährige Neve eine schöne Geschichte. Der Schreibstil von Autorin Stefanie Lasthaus ist leicht und flüssig zu lesen. Ich habe mich auch soweit gut in der Geschichte zurecht gefunden, also es waten keine große Gedankensprünge. Die Umgehung konnte ich mir soweit eigentlich gut vorstellen, allerdings hätte ich eventuell gerne noch etwas über den Ort selbst, die Einwohner oder die Winterherrin und ihr Volk etc erfahren. Gerade in Bezug auf die Winterherrin, wie zum Beispiel ob es Aberglaube oder Geschichten über sie gibt. Ich hatte ebenso gerne auch noch mehr über Gideon, Lauri und über Neve erfahren. Anfangs fand ich persönlich, dass die Geschichte etwas vor sich hin geplätschert hat und das ganze hin und her mit Neve mit ein bisschen zu viel war. Auch als dann die Ermittlungen der Polizei stattfanden, denke ich, dass Mann vielleicht hätte mehr daraus machen können. Es kam mir vor wie: der... ist tot und was soll's, es interessiert sowieso niemanden. Gefallen haben mir die Szenen unter anderem die Verfolgungen und der Kampf mit der Winterherrin, auch wenn man dort vielleicht noch mehr ins Detail hätte gehen können.Fazit: Eine schöne Geschichte, nicht nur für die kalten Tage. Auch wenn sie etwas zäh wirkt, so birgt sie doch recht viel Potenzial. Mit etwas mehr Spannung, mehr Dialogen, und weniger Wanderungen durch Winterstürme oder mehr Hintergrund Informationen hätte "Das Frostmädchen" sogar richtig gut abschneiden können.Alles in allem finde ich das Buch aufjedenfall gar nicht so schlecht, man kann es durchaus lesen.Von mir bekommt "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus für dieses gesamt Paket 3,5 von 5 Bücher.Lese-/Kaufempfehlung:JA, kann man lesen bzw ist es Geschmackssache   

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  • Das Frostmädchen

    Das Frostmädchen
    MoonlightBN

    MoonlightBN

    07. January 2017 um 11:48

    Klappentext:Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …Quelle: HeyneMeine Meinung:Puuuh, das wird jetzt etwas schwieriger. Zunächst habe ich mich wirklich sehr auf dieses Buch gefreut, denn es klang einfach nur richtig gut und voll nach meinem Geschmack. Nach den vielen eher negativen Stimmen hatte ich schon  ein wenig Angst bekommen, wollte mir aber natürlich selbst ein Bild machen und als ich mit dem Buch begonnen habe, war ich auch zunächst positiv und habe mir Gutes vom Buch erhofft. Leider musste ich sehr schnell feststellen, dass es kein Highlight werden würde und je länger ich las, umso enttäuschter wurde ich.Protagonistin Neve wirkt zu Beginn noch relativ normal und ich fand sie nicht unsympathisch. Sie ist ein wenig neben der Spur, eher der schüchterne Typ Mensch, aber sie ist freundlich. Während der Geschichte entwickelt sich ihr Charakter stark weiter, sie wird geradezu zu einem anderen Menschen, istplötzlich ganz selbstbewusst und war mir insgesamt irgendwie zu krass dargestellt. Das kann aber auch nur meine Wahrnehmung nach einer bestimmten Szene gewesen sein, die mich an ihrem Charakter leider mehr als zweifeln lies, und die dann nachträglich einen dunklen Schatten auf die ganze Geschichte geworfen hat. Einfach weil… nein, so echt nicht Mädchen. Das geht einfach mal gar nicht.Soweit zur ihr, sie hat ja noch einen Gegenpart und das ist Lauri. Lauri war zwar überhaupt kein schlechter Charakter, er ging mir allerdings auch nicht wirklich ans Herz und das machte eine Bindung zu ihm für mich ziemlich schwierig. Er ist ein eher ruhiger und nachdenklicher Typ, der selten aus seiner Haut ausbricht und meiner Meinung nach auch nicht über sich hinaus wächst. Oder anders: Ich fand ihn irgendwie ziemlich langweilig. Als geheimnisvollen Unbekannten in einer Hütte mitten im Schnee war er einfach zu uninteressant und leider auch gar nicht geheimnisvoll, sondern eher schon ein wenig plump. Klingt wahrscheinlich zu hart, aber mir fällt gerade kein anderes Wort ein. Trotzdem fand ich Lauri als Charakter um einiges gelungener als Neve. Mich müssen die Männer nicht immer aus den Socken hauen in solchen Geschichten, aber ein bisschen mehr Pepp hätte der Charakter vertragen, gerade weil Neve schon so einnehmend wird im Verlauf der Geschichte.Viele andere Charaktere lernt man gar nicht kennen, insgesamt fehlte mir aber bei allen Haupt- und Nebencharakteren ein bisschen die Tiefe und mir fehlte einfach die Verbundenheit. Ich konnte zu niemanden einen Draht aufbauen, fand niemanden mega sympathisch, so dass ich beim Lesen schnell die Lust verlor und mich ablenken ließ.Die Story an sich ist dabei nicht mal so schlecht, also die Idee dahinter. Leider braucht die Geschichte zu lange um Fahrt aufzunehmen und durch die schwierigen Charaktere war es für mich dann einfach wenig spannend.Die Handlungen in der Geschichte überraschten mich teilweise, manchmal war das wirklich gut und manchmal auch überhaupt nicht. Teilweise war ich echt ein wenig sprachlos… ^^Der Schreibstil hat mir aber ziemlich gut gefallen, deswegen finde ich es auch besonders schade, dass es für mich einfach an der Umsetzung haperte. Man hätte mehr aus der Idee machen können, denke ich. Ach, ich finde es so schade! Ich war einfach nicht kompatibel mit den Charakteren und dem Handlungsverlauf, es sollte einfach nicht sein. =(Fazit:Leider eine Enttäuschung für mich. Obwohl die Grundidee echt klasse ist und mich der Schreibstil überzeugen konnte, mangelte es einfach an sympathischen Charakteren und einem guten Handlungsverlauf. Super schade!2 von 5 Pfotenherzen von mir

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  • Nicht wie erwartet

    Das Frostmädchen
    Blacksally

    Blacksally

    04. January 2017 um 10:32

    Mich hat zu aller erst natürlich dieses wunderschöne Cover angesprochen, es passt super zur Winterzeit und ist außergewöhnlich. Auch den Klappentext fand ich sehr interessant.Leider hatte ich so ein wenig Probleme mit der Protagonistin bzw. mit beiden Protagonisten. Neve war zu Anfang recht schreckhaft und es ging ihr nicht besonders gut, denn sie hat etwas schreckliches erlebt und ist in den Wald geflohen. Dort verlassen sie die Kräfte und sie wird Ohnmächtig. Zum Glück findet sie Lauri, ein Künstler der in einer Hütte im Wald Urlaub macht, um Bilder für Bücher zu malen.Ich hatte bei Neve sehr schnell das Gefühl das sie überhaupt nie weiß was sie will und ihr Leben überhaupt nicht im Griff hat. Sie hat Stimmungsschwankungen, die ich sehr schlecht nachvollziehen konnte und zieht Lauri irgendwie mit in diese Gefühlslagen. Das wiederum hätte ich ebenfalls eher nicht erwartet, das sich Lauri so schnell beeinflussen lässt. Denn er kam mir Anfangs als junger Mann vor, der mitten im Leben steht und ganz genau weiß was er will.Das ganze wird in 2 Perspektiven erzählt. Von Neves Seite und von Lauris. Ich persönlich mochte Lauris Part lieber, da er klarer Denkt und ich seinen Charakter allgemein mehr mochte.Was mir aber gut gefallen hat an dem Roman war die Kanadische Kulisse der Wälder, die verschneit sind. Gerade aktuell wo es bei uns auch schneit, fand ich das sehr passend und bin froh das ich das Buch direkt zu beginn des Jahres ausgewählt habe.Durch die Probleme mit dem Protagonisten hatte ich aber leider das Gefühl, das ich ewig an diesem Buch lese.Die Autorin:Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Fantasy-Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe.Mein Fazit:Ein Buch, das leider nicht so war wie ich es erwartet hatte.

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  • Leider nicht überzeugend!

    Das Frostmädchen
    _-Cinderella-_

    _-Cinderella-_

    03. January 2017 um 14:22

    Autorin: Stefanie LasthausTitel: Das FrostmädchenPreis: 12,99€Seiten: 400Verlag: HeyneErscheinungstag: 14. November 2016ISBN-13: 978-3453317291Teil einer Reihe: -Das Buch kaufen?Gleich zum Verlag?Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …(Quelle: Verlag)Auf das Buch wurde ich aufmerksam, da ich die Gestaltung sehr ansprechend fand und viele Blogger darüber berichteten. Auch der Klappentext war interessant und so freute ich mich schon sehr aufs Lesen.Der Schreibstil von Stefanie Lasthaus konnte mich leider so gar nicht von sich überzeugen. Ich kam nur stockend voran und kam auch nie so richtig in die Geschichte rein. Geschrieben war das Buch aus den Perspektiven der beiden Protagonisten Lauri und Neve, zu denen ich jedoch leider keinen Bezug herstellen konnte.Die ersten 100 Seiten hatte ich sogar noch die Hoffnung, dass die Geschichte an Fahrt aufnehmen und spannender werden würde. Doch diese wurde immer langatmiger und die letzten Seiten habe ich nur noch überblättert.Auch die Verbindung zwischen den Protagonisten konnte ich nicht verstehen. Da spricht Neve nach 24 Stunden schon von der großen Liebe und will Lauri auf keinen Fall verlieren. Das war so was von unglaubwürdig und machte die Geschichte noch abstruser.Als ich dann noch erfuhr, dass es nicht der erste Roman der Autorin ist, war ich noch mehr geschockt. Hier arbeitet doch auch ein Verlag darüber. Die Autorin hat stellenweise Talent zum Schreiben gezeigt, jedoch war der Roman für mich einfach nicht ausgereift. Vielleicht schafft es die Autorin im Laufe weiterer Bücher ihren Schreibstil und damit ansprechender zu werden. Für mich war es eins der schlechtesten Bücher des Jahres 2016!"Das Frostmädchen" konnte mich leider überhaupt nicht von sich überzeugen. Ich wurde enttäuscht und war sehr froh die letzte Seite erreicht zu haben. Weder Schreibstil, noch die Charaktere und die Geschichte waren lesenswert. Wirklich sehr schade, da Klappentext und Cover mich sehr ansprachen. Es tut mir wirklich weh, das Buch so schlecht bewerten zu müssen, aber schön reden kann ich es auch nicht.Daher vergebe ich 1 Punkt.Danke an Heyne für das Rezensionsexemplar.

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  • Man mische eine Liebesgeschichte mit einer kleinen Prise Fantasy

    Das Frostmädchen
    HeidisLesezeichen

    HeidisLesezeichen

    03. January 2017 um 12:37

    Das Frostmädchen von Stefanie Lasthaus ist ansich ein ruhiger Roman, der tiefen Einblick in die Gefühlswelt der beiden Hauptprotagonisten Lauri und Neve gibt. Das Cover bzw. der Klappentext könnte etwas in die Irre leiten, denn die großen Fantasyelemente sind darin nicht zu finden. Alles in allem ist es sehr zart gehalten. Die Ereignisse plätschern vor sich hin und wiederholen sich teilweise. Gegen Ende des Buches erhöht sich die Spannung dann etwas und man möchte wissen wie es mit Neve und Lauri ausgeht. Mit der Winterherrin als bösen Charkater tat ich mir anfangs etwas schwer, so wirkte sie sehr intregant und falsch, aber nicht wie der klassische Bösewicht ansich. Die Grundidee des Buches hat mich sehr angesprochen, sowie der Klappentext - doch mir war der Roman stellenweise etwas zu ruhig.

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  • Fantasievolles Wintermärchen in Zeiten der Raunächte

    Das Frostmädchen
    SigiLovesBooks

    SigiLovesBooks

    28. December 2016 um 18:41

    "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus erschien im Heyne-Verlag (2016, TB) und bezaubert durch ein wunderschönes Cover, das den Kopf einer jungen Frau mit geschlossenen Augen im oberen Bildbereich, im unteren Bildbereich einen verschneiten Winterwald zeigt. Zur Romanhandlung passt dies zauberhaft zusammen und hat mein Leseinteresse auch durch die Leseprobe 'angelockt'.Es handelt sich bei der Geschichte des "Frostmädchens" um einen Genremix aus Fantasy und Mystery mit thrillerhaften Elementen, einer frauenspezifischen Thematik (Emanzipation), sowie einer Liebesgeschichte, die im Okkult-Märchenhaften angesiedelt ist.Neve, die 21jährige Hauptprotagonistin, ist mit ihrem Freund Gideon für eine Woche in die kanadischen Wälder gefahren, wo sie die Zeit in einem Resort recht abgeschieden verbringen wollen. Nach einem handfesten Streit flieht Neve und verirrt sich in den Weiten der kanadischen Wäldern.... Lauri, ein 23 Jahre alter adoptierter Illustrator, der eine Auszeit in der Hütte der Eltern seines Freundes Ben nimmt und dort zeichnen will, findet die fast leblose Neve und nimmt sie mit zu sich in seine Hütte. Es entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte, die sich durch den gesamten Roman weiterentwickelt und diesen trägt. Vieles an Neve gibt Lauri  Rätsel auf, so sind ihre Hände und ihre Haut recht kühl, sie mag weder heiße Getränke noch das Kaminfeuer, Kälte und Schneestürme scheinen ihr nichts anhaben zu könnenDie Hauptprotagonisten Neve und Lauri bleiben etwas schemenhaft, zu Neve konnte ich keine Nähe herstellen, da ihr Verhalten oft sehr ambivalent ist; am sympathischsten erschien mir Lauri, dessen Handlungen auch am Glaubhaftesten auf mich wirkten. Dabei spielte eine Rolle, dass der "Zustand" Neves für mich nicht klar war - weilt sie noch unter den Lebenden oder bereits unter den Toten? Das Thema Verlust spielt bei beiden eine Rolle in diesem Roman, den ich - im Vordergrund die Fantasy -  einem Genremix zuordne.Die Handlung war stellenweise recht langatmig und sich wiederholend (inhaltlich); teils war auch die Handlung etwas verworren und eine winterlich-eisige Rettungsaktion jagte die nächste...Positiv fand ich hingegen den Schreibstil von Stefanie Lasthaus: Die Beschreibung des kanadischen Winters mit Schneestürmen, Eishageln und winterlicher Kälte  in den Wäldern nördlich der großen Städte wie Vancouver wird sehr bildhaft, atmosphärisch dicht dargestellt. Dadurch schafft es die Autorin, in klarem, prägnantem, gut strukturiertem Schreibstil, im Leser eine Art "Winterfeeling" aufkommen zu lassen, was mir persönlich gut gefallen hat.Am Ende des Romans, in dem sowohl Neve als auch Lauri in große Gefahr durch die Winterherrin geraten, geht es auch um die große Macht der Liebe, die von finsteren Wintermächten nicht so schnell gebrochen werden kann. So ist der Plot dieses Fantasy-Märchens recht gelungen, da es sich um einen Kompromiss handelt, mit dem beide Protagonisten leben können....Fazit:Für Leser von fantasievollen Geschichten, in denen es um Liebe und Mitgefühl geht; in einer gut beschriebenen und atmosphärisch dichten winterlich-eisigen Kulisse in Kanadas Wäldern, kann ich "Das Frostmädchen" empfehlen; mir waren die Wiederholungen und die Langatmigkeit zeitweise etwas zu viel und die Geschichte konnte mich nicht wirklich überzeugen, der verzauberte "Funke" aus der Leseprobe sprang leider nicht über.  Ich vergebe daher 3 Sterne am winterlichen Bücherfirmament, denke aber, dass die Autorin noch mehr Potenzial besitzt und eine Steigerung durchaus denkbar ist.

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  • Schöner Schreibstil, aber nicht ganz überzeugend (3,5 Sterne)

    Das Frostmädchen
    SillyT

    SillyT

    27. December 2016 um 12:11

    Nach einem Streit mit ihrem Freund Gideon, bei dem er handgreiflich wurde, flüchtet Neve Hals über Kopf in die verschneiten Wälder Kanadas. Völlig benommen taumelt sie durch die Gegend und verliert letzten Endes sogar das Bewusstsein. Nur durch einen Zufall findet der junge Künstler Lauri, der dort gerade die Einsamkeit genießt, die junge Frau und verhindert im letzten Moment ihr Erfrieren. Doch auch wenn Lauri und Neve sich so langsam näher kommen, scheint etwas mit Neve im dunklen Wald geschehen zu sein, dass sehr auf ihrer Seele lastet und sie in ihren Träumen immer wieder einholt. Wer ist die Frau in ihren Träumen? Oder sind es gar keine Träume? Und was meint sie damit, dass Neve ein Kind der Raunächte sei?Meine Meinung:Bei diesem Buch sprang mich das Cover förmlich an, da es wirklich wunderschön ist und auch der Klappentext ist sehr ansprechend und verspricht eine Fantasygeschichte. Ich selber bin ein wenig hin- und hergerissen, was diese Geschichte angeht, denn eines ist hier gewiss, Stefanie Lasthaus verfügt über einen sehr schönen, harmonischen Schreibstil, der mich schon berühren konnte, allerdings ist die Geschichte, die die Autorin erzählt, mir persönlich an mancher Stelle zu langatmig und holprig, so dass ich immer wieder beim Lesen mit den Gedanken abdriftete und immer wieder von Neuem in die Geschichte finden musste. Dabei ist die Grundidee, die hier hintersteckt, durchaus überzeugend und auch anders und hat mir wiederum sehr gut gefallen. Aber ich hätte mir einfach gewünscht, dass die Autorin hier viel mehr auf die Fantasygeschichte eingeht und ich hätte sehr gerne mehr über das Winterreich erfahren. Die Geschichte ist vom Grunde her eher mit sehr ruhigen Tönen beschrieben und wer auf viel Spannung und Action wartet, ist hier nicht unbedingt an der richtigen Adresse. Die Autorin versteht es allerdings sehr gut die gesamte Atmosphäre einzufangen und mit Worten zu beschreiben, so dass ich schon sehr gute Vorstellungen hatte, wie es dort aussieht und was dort gerade geschieht. Dabei gelingt es auch sehr gut, die Stimmungen, die eher düster und schwermütig sind, einzufangen und darzustellen. Alleine durch das Setting, die verschneiten, kanadischen Wälder, wirkt alles kühl und frostig und gibt hier schon sehr gut die Stimmung wieder.Wie ich schon schrieb, hätte ich persönlich sehr gerne viel viel mehr über die Fantasyelemente, die hier perfekt in das Setting passten, erfahren. Das ganze hätte für mich einfach viel intensiver erzählt werden können. Leider blieb es so eher oberflächlich und konnte mich nicht immer überzeugen.Erzählt wird die Geschichte aus wechselnder Perspektive zwischen Lauri und Neve, so dass man sich schon recht gut in die beiden Charaktere einfühlen konnte. Dabei konnte ich die sich sehr schnell entwickelnde Liebesgeschichte nicht ganz nachvollziehen, störte mich hier aber auch nicht allzu sehr. Trotzdem hätte ich hier durchaus gut gefunden, wenn ich mehr Einblicke in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden Protagonisten erfahren hätte. So blieb gerade Neve mir eher etwas unerreichbar und wenig greifbar für mich, allerdings könnte ich mir dabei vorstellen, dass es genau das ist, was die Autorin mit diesem Charakter auch erreichen wollte. Denn Neve muss hier sehr schwerwiegende Entscheidungen treffen, bei denen ich schon ab und zu innehalten musste und grübelte, was ich denn tun würde.Mein Fazit:Alles in allem ein Buch, das mich ein wenig zwiegespalten zurückläßt und mich nicht immer völlig überzeugen konnte. Der sehr melodische Schreibstil gefiel mir gut, aber da es doch eher sehr ruhig blieb, fiel es mir schwer, permanent am Ball zu bleiben. Die Atmosphäre der Geschichte konnte mich überzeugen, wobei ich mir viel mehr Tiefgang bei den Charakteren, vor allen bei deren Gedanken, gewünscht hätte.

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  • Das Frostmädchen

    Das Frostmädchen
    Buechertina

    Buechertina

    26. December 2016 um 21:53

    Klappentext:Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …Zum Inhalt:…will ich gar nicht viel schreiben, denn sonst nehme ich euch die Spannung…Meine Meinung:Angezogen von dem wirklich schönen Cover und begeistert von dem ansprechenden Klappentext, habe ich mich auf die Geschichte gestürzt, doch leider traf sie meinen Geschmack bzw. meine Erwartungen dann doch nicht und die Euphorie, die ich beim Lesen des Klappentextes verspürt hatte, konnte leider nicht aufrecht gehalten werden. Der Anfang der Geschichte gefiel mir auch noch sehr gut und ließ sich durch den flüssigen Schreibstil der Autorin sehr gut lesen, doch ab etwa der Hälfte des Buches, fiel es mir immer schwerer die Geschichte weiter zu lesen. Sie zieht sich unglaublich in die Länge, da die Protagonisten sich ständig im Kreis drehen. Neve flieht ohne Erklärungen aus der Hütte in den Wald, Lauri folgt ihr, findet sie und bringt sie wieder in die Hütte, bis Neve wieder flieht und Lauri sie wieder sucht… Es wird keine Spannung aufgebaut und mir wurde kein Grund zum Mitfiebern geliefert. Mir fehlte einfach das gewisse Etwas, um Emotionen aufbauen zu können oder die Emotionen der beiden Protagonisten spüren zu können. Die Geschichte wird im Wechsel aus Neves Sicht und Lauris Sicht erzählt, spielt sich aber zum größten Teil in deren eigener Gedankenwelt statt und es findet leider sehr wenig Kommunikation zwischen den beiden Protagonisten statt. Fazit: Die Grundidee fand ich sehr ansprechend, aber leider konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

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  • "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus

    Das Frostmädchen
    Jacynthe

    Jacynthe

    26. December 2016 um 12:23

    Inhalt Neve flieht vor ihrem betrunkenen Freund in den Wald und erfriert fast im Schnee, doch zum Glück wird sie von dem Künstler Lauri, der eine Ferienhütte in der Nähe bewohnt, gefunden. Sie verbringt ein paar Tage bei ihm und es knistert gewaltig zwischen den beiden. Doch irgendetwas ist anders. Neve wird von seltsamen Träumen heimgesucht. Sie friert nicht mehr und schlafwandelt. Und schließlich offenbaren sich die finsteren Mächte, die von ihr Besitz ergriffen haben und Lauri und Neve schweben plötzlich in Lebensgefahr... Meine Meinung Auf diesen Roman habe ich mich sehr gefreut, da ich mich sofort in das Cover und den vielversprechenden Klappentext verliebt habe. Ich habe eine fantastisch und romantisch angehauchte Wintergeschichte erwartet, was auch auf das Buch zutrifft: die Idee ist sehr gut. Allerdings war ich von der Umsetzung der Geschichte dann doch sehr enttäuscht.   Der Schreibstil der Autorin ist klar und schlicht, dennoch - oder vielleicht gerade deshalb - sehr atmosphärisch. Ich fühlte mich sofort in die kalte Winterlandschaft hineinversetzt, spürte die eisige Kälte des Schnees oder Hitze des Kaminfeuers auf der Haut. Perfekt also, wenn man daheim gemütlich eingekuschelt auf dem Sofa sitzen kann, während draußen Winterstürme toben. Auch die romantischen und teilweise erotischen Szenen haben mir sehr gut gefallen und das will etwas heißen, da ich in dieser Hinsicht immer sehr kritisch bin. Leider gelange es Lasthaus jedoch nicht, Spannung aufzubauen und auch zu halten. Immer wieder dachte ich: Jetzt geht's los!, aber dann flaute das Ganze wieder ab, nur um bald wieder erneut anzusetzen. Alle schleichen um den heißen Brei herum, die Lösung des Rätsels um Neve und die Herrin des Winterreichs offenbart sich erst sehr spät und ich wusste lange nicht, was ich von der ganzen Sache halten sollte. Die Charaktere selbst empfand ich als reichlich klischeehaft. Neve, eine junge Frau ohne Rückgrat und eigene Träume, die sich an einen gewalttätigen Proll geklammert und ihr eigenes Leben aufgegeben hat, findet in Lauri endlich einen Mann, der ihr zeigt, wie viel sie wirklich wert ist und sie beginnt, aus sich herauszukommen. Dies gelang ihr für meinen Geschmack zu schnell und zu leicht. Lauri selbst verkörpert den sensiblen und ein wenig verschrobenen Künstlertyp, der die Einsamkeit sucht, um seine Kreativität auszuleben. Dennoch mochte ich ihn recht gerne, während ich mit Neve bis zum Ende nicht warm geworden bin, wobei ich geneigt bin zu sagen, dass die Umstände, in denen sie sich befindet, einen großen Teil dazu beitragen. Dennoch - ihre Unentschlossenheit und ihr ständiges Weglaufen gingen mir ziemlich auf die Nerven und die Entwicklung ihres Charakters ging mir, wie gesagt, zu schnell und in eine Richtung, die mir nicht so recht gefiel. Die Idee an sich fand ich, wie schon erwähnt, sehr gut, an sich die perfekte Mischung aus Spannung und Romantik, gepaart mit ein wenig Gänsehaut. Leider wurde das Potenzial meiner Meinung nach nicht einmal annähernd ausgeschöpft, sodass ich das Buch relativ enttäuscht zur Seite legte, obwohl mir der von Lasthaus gewählte Schluss sehr gut gefallen hat. So ist Das Frostmädchen ein ruhiger und atmosphärischer, aber etwas zäher Winterroman, aus dem man jedoch wesentlich mehr hätte herausholen können. Ich vergebe 3 von 5 Wolken.

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  • Schönes Wintermärchen

    Das Frostmädchen
    jasimaus123

    jasimaus123

    17. December 2016 um 14:56

    Neve hat Glück, den hätte Lauri sie nicht zufällig im Wald gefunden wäre sie vermutlich erfroren. Er nimmt das verletzte Mädchen, das er im Schnee gefunden hat, mit auf seine Hütte und pflegt es gesund. Dabei verliebt er sich in sie. Schnell jedoch merkt er, wie unruhig Neve ist und das es mit ihr nicht stimmt. Zuerst denkt er es liegt an ihrem Ex-Freund Gideon, der sie nicht gehen lassen möchte, doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen das schlafende Kräfte in ihr geweckt hat.Ich bin jemand der sehr gerne saisonale Bücher liest, deshalb habe ich mich darauf gefreut mich mit "Das Frostmädchen" auf den Winter einzustimmen. Das ist mir auch sehr gut gelungen, da die Autorin nicht nur in zahlreichen Stellen auf die schöne Winterlandschaft und den Schnee hinweist, sondern auch dadurch das wirklich die ganze Geschichte auf dem Winter aufgebaut ist. So wird Neve zum Beispiel eines Morgens durch den Gesang einer wunderschönen Frau in das Winterreich gelockt. Generell lässt sich sagen, dass der Schreibstil sehr schön, beinahe melodisch ist. Zum einen fand ich das sehr passend, aber manchmal war es auch etwas anstrengend der Handlung zu folgen.Was mir dann leider nicht so gut gefallen hat, war das alles so schnell über die Bühne lief. Mir kommt das doch etwas unrealistisch vor, das Neve zuerst vor Lauris Berührung zurückzuckt, da sie sehr schlechte Erfahrungen mit ihrem Ex-Freund gemacht hat, und ihn wenige Sekunden später dann aber küsst und ihm vollkommen vertraut. Das fühlte sich nicht sehr real, sondern eher konstruiert an. Deshalb konnte mich die Gefühle zwischen Lauri und Neve das ganze Buch durchweg leider nicht erreichen.Dennoch hat die Geschichte mich sehr mitgerissen, da ich einerseits von der Landschaft verzaubert war, andererseits das Winterreich spannend fand und auch die Aufgabe die Neve gestellt bekommt. Die Autorin schaffte es zwar nicht mich für die Liebesgeschichte zu begeistern, aber dafür für das schöne Wintermärchen, das mein Herz erobert hat. Besonders der Schluss hat mir nochmal ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert.FAZIT:Ein Buch, das einige Schwachstellen beeinhaltet, mich aber dennoch in seinen Zauber ziehen konnte und deshalb von mir vier winterliche Sterne bekommt. Hätte die Autorin sich für die Liebesgeschichte etwas mehr Zeit gelassen, wäre ihr der fünfte Stern auf jeden Fall auch noch sicher gewesen. Rundum aber ein wirklich schönes Wintermärchen!

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  • Mir fehlte Magie & Gefühl

    Das Frostmädchen
    Bookalicious8

    Bookalicious8

    17. December 2016 um 09:38

    Ich kam von Anfang an schwer in die Geschichte rein. Der Schreibstil ist eigentlich nicht schlecht. Er ist relativ einfach. Allerdings waren es so viele Gedanken und unnötige bzw,. langweilige Informationen - zu viele und interessantes und relevantes fehlte.Die Charaktere blieben von Anfang bis Ende sehr blass. Es fiel mir schwer es mir alles in meinem Kopf vorzustellen. Neve ist eine sehr seltsame, junge Frau. Ihre Entscheidungen sind für mich nicht nachvollziehbar. Ich kann nicht sagen, dass ich sie unsymphatisch fand - denn dafür war sie einfach nicht greifbar genug - ebenso bei Lauri, der liebe Kerl, der Neve eines Nachts findet und rettet. Die Liebe zwischen den Beiden wirkt so künstlich - so unecht. Dass sie Bücherpaare innerhalb weniger Tage (ver)lieben - finde ich immer komisch, aber es ist okay. Aber hier war es einfach unpassend. Vielleicht weil sie kaum gesprochen haben oder aber generell sich gar nicht wirklich kennen gelernt haben.Es gab ein paar Erotikszenen in dem Buch. Warum? Ich weiß es nicht. Wäre das ganze Buch ausführlicher und nicht so trocken, hätte es vielleicht passen können. Aber so wie es ist leider nicht. Im Vordergrund sollte die Geschichte stehen.Es hat so viel Potenzial, doch leider wurde es meiner Meinung nach nicht genutzt. Für einen kurzen Moment dachte ich: Jetzt wird es spannend. Aber der Moment war leider sehr, sehr kurz.Es fehlt einfach sehr viel an der Handlung und wiederholt sich dauernd. Das Ende ist okay. Ich habe auf das Ende ja nicht wirklich hingefiebert - aber es ist dennoch zufriedenstellend.Das Cover ist ein Geschenk an Leser, die wunderschöne Cover lieben. Es ist sehr schön. Im Grunde passt es auch perfekt zum Inhalt - wenn auch das Cover deutlich mehr verspricht.FAZITDas Frostmädchen konnte mich leider absolut nicht überzeugen. Mir fehlte Gefühl und Magie.Es hat mich keineswegs fesseln können.Ich habe eine spannende, gefühlvolle Geschichte erwartet, die mich mit einem winterlichen Zauber umgibt.Sehr schade. Denn Potenzial hat die Story allemal. 

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