Stefanie Lasthaus Das Frostmädchen

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Inhaltsangabe zu „Das Frostmädchen“ von Stefanie Lasthaus

Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …

Ein Buch, dessen Geschichte definitiv Potential hat

— Fuchsiah
Fuchsiah

Gefiel mir leider gar nicht. Zog sich ziemlich, Charaktere gingen einem nicht nah.

— hi-speedsoul
hi-speedsoul

Tolles Cover, nette Idee - schlechte Umsetzung

— Arianes-Fantasy-Buecher
Arianes-Fantasy-Buecher

Habe es, nach mehreren Versuchen, bei etwas über der hälfte Abgebrochen. Ich bin leider so gar nicht in die Story hineingekommen :(

— ChristineChristl
ChristineChristl

Wundervoll und magisch!! Eine fesselnde zauberhafte Liebesgeschichte, die viele Grenzen überwinden muss..

— federmaedchensfederland
federmaedchensfederland

Eine wirklich wunderschöne und zauberhafte Geschichte, die in einer winterlichen Kulisse spielt.

— -Bookbutterfly-
-Bookbutterfly-

Hm... da meine Erwartungen extrem niedrig waren, fand ich es nicht so schlimm, wie gedacht. Aber gut war es auch nicht :(

— Stopfi
Stopfi

Tolle Atmosphäre; stumpfsinnige Charaktere, langatmiger Plot

— Secretbabydoll
Secretbabydoll

Eine Geschichte mit viel Potenzial. Leider konnte sie mich am Ende doch nicht überzeugen.

— AnnaGrimm
AnnaGrimm

Hat mich nicht so ganz überzeugt - zog sich etwas und mir fehlte es an Spannung

— shari77
shari77

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    Das Frostmädchen
    federmaedchensfederland

    federmaedchensfederland

    14. May 2017 um 09:32

    Gerade eben erst habe ich die letzte Seite dieses wundervollen magischen Buches gelesen und ich möchte einfach nicht wahr haben, dass diese zauberhafte Geschichte von Neve und Lauri nun zu Ende erzählt wurde. Ich habe mich schon beim Stöbern in diversen Onlinebuchhandlungen in dieses Cover verliebt. Es spiegelt genau das wider, was ich nun auf den letzten knapp 400 Seiten lesen konnte. Das Frostmädchen handelt vom Winter, Kälte, Schnee und Eis, einer Begegnung in den Raunächten, alter Magie und einer herzzerreißenden und herzerwärmenden Liebesgeschichte. Die Handlung der Geschichte beginnt mittendrin, Neve ist auf der Flucht vor ihrem Freund und findet sich bald mitten im schneebedeckten Nirgendwo wieder. Sie will einfach nur weg und auf sonderbare Weise fühlt sie eine Verbindung zu dieser Winterwelt. Lauri kann das junge Mädchen gerade eben noch so vor dem Erfrieren bewahren, und doch bemerkt er schon bald winzige unnormale Veränderungen - ihre kalten Hände, die blasse Haut. Er kann es nicht einordnen, also schiebt er es beiseite. Mit der Zeit kommen die beiden sich näher, verlieben sich sogar und doch können sie nicht so zusammen sein wie sie es sich wünschen. Stefanie Lasthaus hat zwei faszinierende Hauptfiguren geschaffen, voller Lebendigkeit und Gefühl und einer unsagbaren Tiefe. Ich hatte von beiden direkt ein so klares Bild vor Augen, als würde ich sie jeden Tag sehen. Durch die unglaublich detaillierten Beschreibungen der Geschehnisse war es nicht einfach nur eine erzählte Geschichte wie jede andere, sondern ein farbenfroher Film, der ablief. Wobei sich die Farben eher im winterlichen Blauspektrum bewegen dürften. Ich habe aufjedenfall jede einzelne Seite mit den beiden gelitten. Besonders als das letzte Kapitel vorbei war, konnte ich es gar nicht fassen. [ACHTUNG SPOILER]  Ich konnte nicht fassen, dass sie sich geopfert hatte, damit Lauri weiterleben kann und sich wirklich dem Gefolge der Winterherrin angeschlossen hat. Ein paar Minuten hab ich nur auf die Seiten gestarrt und wollte es einfach nicht wahr haben. Vor allem weil im Epilog dann auch noch "Ein Jahr später" stand und man einen anderen Frauennamen lesen konnte, hatte ich es angenommen. Und dann.... ich hab mich so sehr gefreut und ein Tränchen verdrückt: 12 Tage im Jahr verschwimmen die Grenzen... Fazit Ich bin immer noch hin und weg vom Frostmädchen. Es hat alles was ich mir bei einer guten fesselnden Geschichte vorstelle: Zauberhafte Figuren, einen fesselnden ausschmückenden Erzählstil, Herzklopfen, Herzrasen und Herzschmerz und ein kleiner (großer) Funken Magie.

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  • Ein Buch mit Potential

    Das Frostmädchen
    Fuchsiah

    Fuchsiah

    23. April 2017 um 17:52

    Nun, wo fängt man bei einem Buch an, von dem ich mir wirklich viel versprochen habe?Ja, und hier kommen wir zum großen Aber.Ich hatte hohe Erwartungen. Der Klappentext klang spannend und nach einer Geschichte, ganz nach meinem Geschmack. Ich habe also begonnen dieses Buch zu lesen und war anfangs noch euphorisch. Die Dinge verliefen so, wie man es erwarten konnte. Ich lernte Neve kennen und auch die Spannung ließ nicht lange auf sich warten. Doch je länger ich las, umso klarer wurde mir, dass die Spannung anscheinend beschlossen hatte wie die Protagonisten durch den Schnee zu wandern und den Weg nicht mehr zurück zu finden.Die Autorin verlor sich in detaillierten Beschreibungen der Landschaft, wobei auch die Figuren für mich sehr oberflächlich blieben, was die Anziehungskraft der Geschichte leider echt einen Dämpfer verpasst hat.Die Gedankengänge der Protagonisten blieben über den Zeitraum hinweg die gleichen und auch Handlungen wiederholen sich. So fand ich mich als Leser alle paar Minuten ohne Schuhe und nur im Kleid im Schnee wieder.Sowohl Neve, die Protagonistin, als auch Lauri, der Protagonist, haben für mich Wesenszüge, die ich wirklich schön gezeichnet fand. Neve, das naive und unschuldige Mädchen, dass sich nichts sehnlicher wünscht, als ein Zuhause voller Liebe und Vertrauen, misshandelt vom Exfreund.Und dann ist da noch Lauri. Der nachsichtige und liebevolle Illustrator, der versucht Neve und ihre Geschichte kennenzulernen.Leider blieben durch die oben erwähnten Beschreibungen der Landschaft und der wiederkehrenden Handlungen die Figuren ein wenig auf der Strecke. Für mich waren die Wesenszüge immer nur oberflächlich angekratzt und mit dem ersten Plottwist von Neve auch nicht mehr unbedingt glaubwürdig, was ich schade fand, denn gerade diese Konstellation war für mich etwas, über die ich gerne mehr erfahren hätte.Das war für mich als Leser ganz schön frustriefend.Darüber hinaus hatte ich schon zu Beginn den Verdacht, dass die beiden sich verlieben würden und ich sollte recht behalten. Aber auch hier: Wo ist die Tiefe der Emotionen? Es ist natürlich direkt die große Liebe, für die beide bereit sind, alles aufzugeben und das, obwohl sie sich kaum kennen und auch nicht viel gesprochen haben, da Neve nun mal viel durch den Schnee läuft und irgendwie viel mehr mit sich selbst beschäftigt ist, was diese ganze Liebesgeschichte irgendwie ebenfalls einen Dämpfer verpasste.Schade eigentlich, denn die Idee hat mir wirklich sehr gut gefallen. Auch war ich nach dem Klappentext und den Dialogen über die sexueller Machenschaften erstaunt, denn damit hatte ich so schnell und vor allem nach einem Übergriff des Exfreundes nicht unbedingt gerechnet.Nicht, dass es mich gestört hätte, denn an dieser Stelle entdeckt man das erste Mal wozu Neve eigentlich fähig ist und danach schließen sich so langsam die Lücken der Puzzleteile. Allerdings habe ich in der Geschichte nich unbedingt damit gerechnet.Was durchaus positiv gemeint ist.Interessant fand ich, dass gerade ein solcher Akt zum ersten Plottwisst geführt hat, der mich Neve hat mit anderen Augen sehen lassen - auch dies ist durchaus positiv gemeint, da sie aus ihrem Trott und ihrer Abschottung herausbringt und das erste Mal wirklich Spannung in die Handlung kommt.Ab diesem Punkt hat die Spannung übrigens zurück zur Geschichte gefunden. Die Dinge nahmen an Fahrt auf, die Handlungen wurden dynamischer und die Atmosphäre hatte mich wieder im Griff. Besonders ab hier sollte ich erwähnen, dass ich den Eindruck hatte, zwei ganz neuen Protagonisten gegenüber zu stehen. Beide schienen aus ihrem Winterschlaf erwacht und das erste Mal konnte ich beide in ihren Handlungen wireich folgen UND es hat sogar Spaß gemacht.Immer mehr entdeckte ich als Leser hier Zusammenhänge, die mir zu Beginn des Buches gar nicht aufgefallen waren und Neve gewann für mich an Tiefe. Ihre Emotionen wurden klarer, die Gedankengänge entwirren sich und als Leser merkte ich, wie sich ein Gedanke immer mehr herauskristallisierte und genau das hat mich dazu bewegt, dieses Buch zu Ende zu lesen. Die Geschichte hatte wieder den Fahrtwind, den sie zu Beginn hatte. Und vor alle, hätte ich mit einem solchen Ende nicht gerechnet, was ich dann doch überzeugend fand, denn es passte ihrendwie in diese Geschichte.Und genau das möchte ich noch ein Mal positiv hervorheben. Wenn man nur den Beginn und die letzten 150 Seiten nimmt, hätte diese Geschichte wirklich großes Potential gehabt, eines der Lese-High-Lights zu werden, denn eine solche Geschichte habe ich so in der Form noch nicht gelesen.Der einzigen Person, der ich ihre Rolle übrigens wirklich von Beginn an abgekauft habe, war die "Gegenspielerin". Denn ihre Handlungen fand ich klar und strukturiert. Und auch hier wurde erst zum Ende hin mit dem zweiten großen Plottwist klar, warum und wieso das Alles so ab lief wie es ablief und das hat mich wiederum wirklich überzeugt. Besonders das Ende fand ich mehr als gelungen und war auch das, was ich mir eigentlich von der ganzen Geschichte gewünscht hätte.Alles in Allem fand ich die Grundidee des Buches wirklick gelungen. Es war interessant, es war neu, aber leider gab es da einige Steine auf demWeg zum großen Finale, was dem Buch ein wenig die Atmosphäre und die Spannung genommen hat, die zu Beginn und am Ende wiederum vorhanden waren.Der Inhalt wird dem Cover und dem Klappentext leider nicht ganz gerecht.Dennoch gibt es von mir 3 Sterne und als Lektüre für zwischendurch durchaus lesenswert.

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  • Weltbuntmalende Bücher

    Das Frostmädchen
    WeltbuntmalendeBuecher

    WeltbuntmalendeBuecher

    08. April 2017 um 22:13

    Frostmädchen von Stefanie LasthausIch wollte dieses Buch. Ich wollte es so sehr! Unter anderem wegen dem absoluten Hammer- Cover!Die Geschichte dahinter ist auch sehr faszinierend...Erster (und zweiter) Satz: "Die Welt bestand aus Nacht und Helligkeit, aus Kälte und zarten Berührungen auf den Wangen. Und aus Schmerz."Buch Informationen: "Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …"Dieses Cover! Ich war Schockverliebt! Ich musste dieses Cover zu Hause stehen haben. Und nun habe ich es auch gelesen. Der Einstieg war leicht zu nehmen, die Story wurde schnell spannend und ab da wurde die Geschichte im allgemeinen sehr langwierig und in die Länge gezogen, leider. Der Schreibstil gefiel mir gut! Es gab viel Dramatik und die Sprache ist wunderbar bildlich. Ich war von Anfang an in dieser Welt und konnte mir alles super vorstellen. Leider waren mir die Charaktere etwas zu oberflächlich gestaltet, so erfährt man wenig von der Winterherrin und auch von Lauri, obwohl ich ihn wirklich sehr mochte, kam er mir nicht sonderlich nahe.Etwas über der Hälfte des Buches kam dann eine schöne, spannende Wendung, die dann leider etwas zu oft in den Mittelpunkt der Geschichte gerutscht ist, aber nochmal neuen Pepp reinbrachte. Was mir gut gefallen hat, war, dass die Auflösung für den Leser zwar schon früh klar ist, für die Charaktere in der Geschichte jedoch nicht von Anfang an, zum Teil sogar bis zum Schluss, nicht ersichtlich war. Schlussendlich ist es zwar kein 0815 Buch, der Schreibstil prinzipiell grandios, doch leider etwas zu langatmig und zu wirr geschrieben. Es gab ein wenig viel hin und her. Trotzdem von mir gute 3.5 Sterne! http://weltbuntmalendebuecher.blogspot.de/2017/04/frostmadchen-von-stefanie-lasthaus.html

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  • Das Frostmädchen

    Das Frostmädchen
    Arianes-Fantasy-Buecher

    Arianes-Fantasy-Buecher

    24. March 2017 um 12:53

    Kurzbeschreibung: Als ihr Freund Gideon Neve in einem Streit schlägt, flüchtet sie hinaus in den schneebedeckten Wald. Sie rennt und rennt, bis sie schließlich ohnmächtig wird. Der 23-Jährige Lauri findet sie zufällig, bringt sie in eine Hütte und wärmt sie auf. Die Beiden finden sich sofort anziehend und es entwickelt sich eine zarte Liebesgeschichte.  Doch was ist in der Nacht im Wald mit Neve geschehen und welchen grausigen Deal ist sie dabei unbewusster Weise eingegangen? Meine Meinung: Dieses Buch war ein absoluter Coverkauf, da ich dieses wunderschön und sehr ansprechend finde. Im Nachhinein bereue ich es jedoch, mir nicht zumindest die Bewertungen angeschaut zu haben.  Was vielversprechend und mit einer tollen Idee begann, konnte nicht überzeugen und das trotz dem eigentlich angenehmen Schreibstil der Autorin. Die Charaktere Neve und Lauri fand ich nicht überzeugend, wobei ich Lauri wenigstens noch sympathisch, wenn auch naiv fand.  Neve empfand ich anfangs noch als lieb, schüchtern und weinerlich, später jedoch nur noch manipulativ, unfreundlich und psychisch gestört. Sie hat sehr seltsame und schwankende Gefühlsregungen, weshalb ich mich auch gar nicht in sie einfühlen könnte.  Auch die Grundidee des Buches ist nicht schön umgesetzt. Es fehlte häufig an Spannungsbogen und ist an einigen Stellen auch sehr verwirrend. Hier fehlt mir der rote Faden und eine bessere Umsetzung.

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  • Rezension: Das Frostmädchen

    Das Frostmädchen
    Anni-chan

    Anni-chan

    19. March 2017 um 12:30

    Kurzbeschreibung   Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat … (Quelle und Bildcopyright liegen bei Heyne)   Äußere Erscheinung   Das Cover ist ein krasser Kontrast zwischen dem dunklen Wald im unteren Bereich und den weißen Haaren des Frostmädchens im oberen. Der Titel »Das Frostmädchen« kommt gegen den dunklen Hintergrund schön heraus und ich mag auch die diese winterlich-frostige Schriftart.   Meine Meinung   Schreibstil:   Wundervoll! Wirklich, der Schreibstil entführt einen auf der Stelle in eine magisch-winterliche Welt und lädt zum Träumen ein. Und das, obwohl die Autorin die personelle Erzählperspektive wählt und es nicht so leicht ist, sich in die beiden Charaktere, zwischen denen die Kapitel abwechseln, hineinzuversetzen. Trotzdem hat mich der Stil allein dazu gebracht, weiterzulesen. Ich habe stets Hoffnung gehabt, dass da noch was Großes auf mich zukommt. Leider vergebens.   Handlung:   Neve streitet sich eines Nachts mit ihrem Freund, woraufhin sie das Haus verlässt. In klirrender Kälte. Irgendwann wird sie ohnmächtig und von Laurie, einem Künstler, der gerade Urlaub macht, gefunden. Beide verlieben sich sehr schnell – wirklich, Insta-Love-schnell! – und Neve, deren Name »Schnee« bedeutet, erfährt, dass in dieser Nacht etwas mit ihr passiert ist, was beiden die Möglichkeit, zusammen zu sein, nimmt.   So viel zur Handlung. Die Idee, die dahinter steckt, finde ich nach wie vor wirklich großartig, aber von der Umsetzung habe ich so viel mehr erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe.   Nicht nur, dass Neve sind von einem Tag auf den Nächsten in Laurie verliebt und er sich in sie, sondern auch dass Neve einfach so beschließt, dass sie ihren Freund auf einmal nicht mehr liebt, sind Dinge, über die ich nur den Kopf schütteln kann. Ich mag Liebesgeschichten sehr, bin normalerweise immer dafür, solange es gut und schön und gefühlvoll beschrieben ist, aber hier ist außer dem Schreibstil nichts, was ich sonst noch für gut befinde. Es geht schlichtweg zu schnell.   Dazu die Sache mit dem, was Neve passiert ist. Ich werde es nicht genau verraten wegen der Spoilergefahr, aber ich blicke da einfach nicht durch. Das Winterreich ist auf einmal puff und da und Neve akzeptiert das ebenso schnell. Das Ganze verleitet sie zu Dinge, die ich einfach nicht nachvollziehen kann und das Ende sowie die Lösung sind in meinen Augen ebenso wenig zufriedenstellend.   Charaktere:   Neve ist eine ganz normale junge Frau, vielleicht etwas schüchtern und zurückhaltend. So zumindest am Anfang, aber mit dem Vorankommen der Geschichte verändert sie sich. Während ich sie am Anfang noch halbwegs in Ordnung fand, hat sie sich in jemanden verwandelt, den ich nicht verstehen und in keinster Weise nachvollziehen kann.   Laurie mag ich da um einiges lieber. Er ist der sensible, vertrauensselige Typ, ein Künstler eben. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass er ein Bookboyfriend ist, aber auch an ihm stört mich etwas: Er ist beinahe zu perfekt. Ich habe krampfhaft nach Ecken und Kanten gesucht und doch keine gefunden.   Fazit   »Das Frostmädchen« besticht mit einer außergewöhnlichen Idee und einem wunderschönen Schreibstil. Leider kann die Umsetzung nicht ganz halten, was sie verspricht und ich vergebe hierfür nur drei Schmetterlinge.   Bewertung   3/5

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  • Leider eher enttäuschend

    Das Frostmädchen
    Corii92

    Corii92

    16. March 2017 um 17:02

    Inhalt : Als ihr Freund Gideon bei einem Streit handgreiflich wird, flieht die zwanzigjährige Neve hinaus in die klirrend kalte Nacht des kanadischen Winters und verirrt sich. Glücklicherweise wird sie rechtzeitig von dem jungen Künstler Lauri gefunden, der sie in seiner abgelegenen Blockhütte gesund pflegt. Bei Lauri fühlt sich Neve vom ersten Augenblick an geborgen, und zwischen den beiden entspinnt sich eine zarte Liebesgeschichte. Doch in der Nacht im Wald ist etwas mit Neve geschehen – etwas, das die uralte Wintermagie in ihr entfesselt hat …Meine Meinung : In“Das Frostmädchen“ geht es Neve, die bei einem Streit mit ihrem Freund in die kalte Nacht des kandischen Winters flüchtet und dort von Lauri gefunden wird. Er hilft ihr und bringt sie zu seiner Hütte. Dort lernen sich beide kennen und es entsteht eine Liebesgeschichte. Doch etwas ist mit Neve passiert…Der Schreibstil ist etwas anders als gedacht und ich habe etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden. Es wird von Neve erzählt und der Leser lernt sie so langsam kennen. Die Kulisse hat mich auch neugierig gemacht, weil ich immer mehr wissen wollte. Die Handlung ist nicht wirklich spannend und man fragt sich wieso man überhaupt, das Buch lesen wollte. Das Cover verspricht mehr und ich dachte, das es eine mitreißende Story wird. Leider wurde ich enttäuscht und die Autorin hat aus der Geschichte nicht wirklich etwas Besonderes geschaffen. Ich bin gespannt welche Werke sie noch schreibt und ob diese dann anders gestaltet sind. Das Cover ist sehr Winterlich und passt zum Thema des Buches. Das Mädchen könnte Neve sein. Fazit :Leider hat die Autorin mit diesem Buch keine authentische Story geschaffen und ich habe auf mehr gehofft.

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  • Schade, das hätte ein Highlight werden können

    Das Frostmädchen
    Marysol14

    Marysol14

    12. March 2017 um 15:55

    Großartiger, atmosphärischer Schreibstil und ein magisches, vor Kälte klirrendes Setting - aber leider eine enttäuschend zähe Story, unaufregende Charaktere und wenig ergreifenden Emotionen! :( Neve hatte teilweise feministisch anmutende Züge, davon hätte ich gern mehr gesehen und weniger naive Verliebtheit... Zur vollständigen Rezension: http://marys-buecherwelten.blogspot.de/2017/01/das-frostmadchen.html Als ich dieses Buch begonnen habe, gab es bereits recht viele negative Rezensionen, davon war ich aber recht unbeeindruckt und freute mich schon auf die Geschichte, liebe ich doch momentan düstere Märchenadaptionen... Bereits von der ersten Seite an war ich begeistert vom Schreibstil der Autorin, der unheimlich atmosphärisch ist und die Winterlandschaft Kanadas vor meinen Augen hat entstehen lassen. Außerdem flogen die Seiten nur so dahin, da die Geschichte angenehm leicht geschrieben ist. Nach etwa der Hälfte des Buches kam ich aber zu dem Punkt, dass sich Enttäuschung bei mir einschlich und gegen Ende war ich einfach nur noch gelangweilt. Denn leider ist die Handlung langgezogen, um nicht zu sagen zäh. Es passierte kaum etwas - die Protagonisten stampften hin und her durch den Schnee, kamen sich näher und wichen wieder zurück und über die magischen Kräfte wurde man lange im Unklaren gelassen. Selbst die dramatisch inszenierten Endszenen konnten mich nicht fesseln, berühren leider schon gar nicht. Was auch an den Charakteren lag. War mir Neve am Anfang zu naiv und schwach, wurde sie plötzlich unglaublich stark. Ich mochte diese unabhängige, kraftvolle und feministische Art und auch die Szene, für die es so viel Kritik gegeben hat. Nur wodurch diese Änderung so schnell eintrat, war mir nicht recht klar. Außer Lauri gibt es eigentlich keine weiteren bedeutenden Figuren, und er war -freundlich formuliert- LANGWEILIG!!! Ich mag keine schwachen Charaktere, egal ob sie männlich oder weiblich sind und Lauri hatte eigentlich lediglich eine tragende Rolle (ha, Wortwitz! Er trägt sie durch den Schnee! Bin ich lustig xD) in dem Sinne, dass Neve einen Retter brauchte und jemanden, in den sie sich verlieben könnte. Mir wäre es lieber gewesen, es hätte keine Lovestory gegeben...   Dieses Buch hätte soooo viel Potential gehabt, wenn die ganze "Durch-den-Schnee-laufen" Szenen gestrichen oder zumindest gekürzt worden wären und dafür den magischen Urkräften mehr Raum gegeben worden wären und Neve eine richtige Mission gehabt hätte, statt einen verwichtlichten Lauri an ihrer Seite ^^

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  • Das Frostmädchen

    Das Frostmädchen
    bookblossom

    bookblossom

    12. March 2017 um 11:01

    Erster Satz: Die Welt bestand aus Nacht und Helligkeit, aus Kälte und zarten Berührungen auf der Wange.Verschneite Wälder, frostiger Wind und Eiskristalle die durch die finstere Nacht tanzen: Stefanie Lasthaus schafft in Das Frostmädchen eine faszinierende, winterliche Atmosphäre, in die ich mich sofort verliebt habe. Die Schilderungen der kalten Jahreszeit sind so detailreich und voller Poesie, dass ich beim Lesen beinahe kleine Schneeflocken auf der Haut spüren konnte. Fortwährend behauptet sich eine recht mysteriöse und beinahe düstere Stimmung, durch welche Setting und Schreibstil für mich ein wunderbares Gesamtbild ergaben. Die eigentliche Handlung wird von Protagonistin Neve bestimmt, einer schüchternen jungen Frau, die mit ihren Gedanken manchmal in den Wolken steckt. Zugegeben, ihre naiven Züge haben mich hin und wieder ein wenig genervt, aber grundsätzlich wurde Neve keineswegs unsympathisch gezeichnet. Allerdings durchlebt ihre Figur im Laufe der Geschichte eine große Veränderung, die zunehmend Schatten auf ihren Charakter geworfen hat. Viele Entscheidungen ihrerseits konnte ich nur schwer nachvollziehen und gegen Ende war Neve mir sehr unangenehm geworden. Lauri hingegen konnte sein freundliches und liebevolles Wesen bewahren, war insgesamt betrachtet jedoch fast schon ein wenig langweilig. Neben diesen beiden Figuren gibt es kaum weitere Rollen, weshalb der Fokus stets auf ihnen und ihrer zart erblühenden Romanze liegt. Diese ist allerdings ein weiterer Kritikpunkt meinerseits, denn für meinen Geschmack lässt sich Neve viel zu schnell auf Lauri ein und das obwohl sie gerade erst eine schlechte Erfahrung mit einem Mann gemacht hat.Liest man über diese sehr schnelle Annäherung hinweg, so tritt man danach handlungstechnisch ziemlich auf der Stelle. Immer wieder drehten sich Gedankengänge, Beschreibungen und selbst Handlungen der Charaktere im Kreis. Ich ließ mich während des Lesens leicht ablenken und verlor beinahe die Lust am Buch.  Umso näher man dem Finale kommt, umso mehr nimmt die Geschichte aber wieder an Fahrt auf. Das rasante Ende glänzt mit seiner leichten Fantasykomponente und die Autorin schafft es ein wenig von ihrer Story zu retten. Allerdings schlichen sich auch hier einige Schwächen in Form von wirren Szenen ein. Unter dem Strich bleiben für mich ein toller Schreibstil, ein sehr atmosphärisches Setting, sowie eine Geschichte mit viel Potenzial, dass bedauerlicherweise aber kaum ausgeschöpft wurde. Das Frostmädchen konnte mich also nur mäßig überzeugen, weshalb ich leider keine Leseempfehlung aussprechen kann.© BookBlossom

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  • Schöner Schreibstil, langweilige Geschichte!

    Das Frostmädchen
    Little-Cat

    Little-Cat

    07. March 2017 um 18:54

    Rezension zu dem Buch „Das Frostmädchen“ von Stefanie Lasthaus Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 14.11.2016 , Aktuelle Ausgabe : 14.11.2016 , Verlag : Heyne , ISBN: 9783453317291 , Flexibler Einband 400 Seiten , Sprache: Deutsch Zur Autorin: Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Fantasy-Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe. Quelle: Heyne Verlag Zum Inhalt: Neve wacht in einer Hütte eines Fremden auf. Sie kann sich kaum erinnern wie sie dahin gekommen ist. Ihr Freund hat sie geschlagen, woraufhin Sie geflohen ist in den Schnee. Aber der Schnee und die Kälte hat etwas in ihr verändert. Meine Meinung: Das Cover ist absolut schön gestaltet und für mich ein wahrer Blickfang. Ich habe mir vor dem lesen sehr viel von dem Buch versprochen. Allerdings wurde ich enttäuscht. Das Buch hält nicht annähernd das was es verspricht. Die Idee des Buches hatte mich vor dem lesen schon angesprochen. Allerdings wurde Sie sehr schlecht umgesetzt. Das Buch war alles, nur nicht spannend. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin. Zunächst passte das auch, aber irgendwann wurde es einfach langweilig weil nichts passierte. Von Spannung keine Spur. Dabei hat mir der Schreibstil an sich gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Stimmung/Landschaft sehr bildhaft und so konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, mal aus Lauris Sicht und mal aus Neves Sichtweise. Leider kam die Geschichte nicht voran und es gab einige Wiederholungen. Die Charaktere waren um es mit einem Wort zu sagen „langweilig“. Ich hab echt schon besseres gelesen. Ich konnte weder zu Lauri noch zu Neve eine Beziehung aufbauen. Schade eigentlich. Mein Fazit: Schöner Schreibstil, aber langweilige Geschichte. Mich konnte Sie nicht von Hocker reißen. Ich vergebe 2 von 5 Sternen! Rezension zu dem Buch „Das Frostmädchen“ von Stefanie Lasthaus Buchdetails Erscheinungsdatum Erstausgabe : 14.11.2016 , Aktuelle Ausgabe : 14.11.2016 , Verlag : Heyne , ISBN: 9783453317291 , Flexibler Einband 400 Seiten , Sprache: Deutsch Zur Autorin: Stefanie Lasthaus wuchs im nördlichen Ruhrgebiet auf. Sie studierte Skandinavistik, Publizistik und Sozialanthropologie in Bochum und Kopenhagen. Nach verschiedenen Stationen in Australien, England und der Schweiz, kehrte sie nach Deutschland zurück und widmete sich ganz dem Schreiben – ob als Texterin für Onlinespiele-Anbieter oder als Autorin ihrer eigenen Fantasy-Romane. Stefanie Lasthaus lebt und arbeitet in Karlsruhe. Quelle: Heyne Verlag Zum Inhalt: Neve wacht in einer Hütte eines Fremden auf. Sie kann sich kaum erinnern wie sie dahin gekommen ist. Ihr Freund hat sie geschlagen, woraufhin Sie geflohen ist in den Schnee. Aber der Schnee und die Kälte hat etwas in ihr verändert. Meine Meinung: Das Cover ist absolut schön gestaltet und für mich ein wahrer Blickfang. Ich habe mir vor dem lesen sehr viel von dem Buch versprochen. Allerdings wurde ich enttäuscht. Das Buch hält nicht annähernd das was es verspricht. Die Idee des Buches hatte mich vor dem lesen schon angesprochen. Allerdings wurde Sie sehr schlecht umgesetzt. Das Buch war alles, nur nicht spannend. Die Geschichte plätscherte so vor sich hin. Zunächst passte das auch, aber irgendwann wurde es einfach langweilig weil nichts passierte. Von Spannung keine Spur. Dabei hat mir der Schreibstil an sich gut gefallen. Die Autorin beschreibt die Stimmung/Landschaft sehr bildhaft und so konnte ich mir alles sehr gut vorstellen. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, mal aus Lauris Sicht und mal aus Neves Sichtweise. Leider kam die Geschichte nicht voran und es gab einige Wiederholungen. Die Charaktere waren um es mit einem Wort zu sagen „langweilig“. Ich hab echt schon besseres gelesen. Ich konnte weder zu Lauri noch zu Neve eine Beziehung aufbauen. Schade eigentlich. Mein Fazit: Schöner Schreibstil, aber langweilige Geschichte. Mich konnte Sie nicht von Hocker reißen. Ich vergebe 2 von 5 Sternen!

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  • Schönes Cover, das wars leider such schon

    Das Frostmädchen
    Sillest

    Sillest

    04. March 2017 um 10:16

    Dieses Buch hat mich, wie mir voraus gesagt wurde mehr als enttäuscht. Zu Beginn lernt man den 23-jährigen Lauri kennen, der wiederum später auf die 21-jährige Neve trifft. Im Gegensatz zu Neve konnte ich mit Lauri wenigstens noch etwas anfangen. Neve war vielleicht ein bisschen übertrieben dargestellt. Die ersten 60 Seiten gingen noch, sodass ich zwar etwas genervt, aber noch voller Erwartungen an die vielversprechende Geschichte heranging.Und ab da wird es relativ schnell wirr und unglaubwürdig. Ich konnte keinerlei emotionale Bindung zu beiden aufbauen und auch sonst war ihr Verhalten gegenüber einfach nicht nachvollziehbar. Es gibt kaum Dialoge, die mir dieses Verständnis geben könnten.Was gut war, war die Beschreibung der Gedankengänge, der Landschaft etc. Aber es war einfach zu viel. Das überdeckte einfach das Wesentliche dieser Geschichte. Auf Dauer wurde zu viel wiederholt. Da null Spannung aufkam, habe ich einige Anläufe gebraucht, um dieses Buch zu rezensieren.Für mich als Fazit, trotz diesem wirklich wunderschönen Cover, einfach nicht empfehlenswert. Dieses Buch frustriert einen einfach nur. 

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  • "Das Frostmädchen" von Stefanie Lasthaus aus dem Heyne Verlag

    Das Frostmädchen
    -Bookbutterfly-

    -Bookbutterfly-

    17. February 2017 um 19:58

    Für mich ist dieses Buch wirklich ein Highlight. Ich hätte am Anfang nicht gedacht, wie sehr ich mich in dieses Buch verlieben würde. Das Cover ist mir direkt ins Auge gesprungen, ich liebe tolle und gut gemachtes Cover und dieses ist wirklich ein absoluter Traum. Es ist wunderschön gemacht und spricht den Leser direkt an. Auch beim umdrehen des Buches hat dieses Buch einen wirklich tollen und ansprechenden Klappentext. Die  Autorin hat einen wunderbar flüssigen und angenehmen Schreibstil. Sie beschreibt die Winterlandschaft, die Figuren und auch ihre Gefühle sehr gut und detailliert. Wir lesen diese Geschichte immer abwechselnd aus der Sicht der zwei Hauptpersonen. Dadurch kann man sich beim Lesen noch besser in sie hineinversetzen und mitfühlen. Neve flieht nach einem gewalttätigen Streit mit ihrem Freund, nur dünn bekleidet, in den verschneiten Wald. Sie ist völlig verzweifelt über die Handlungen ihres Freundes. Durch ihre dünne Kleidung kann sie der Kälte nichts entgegenbringen und bricht schlussendlich zusammen. Was dann mit ihr geschieht und welche Mächte in ihr entfesselt werden, erfährt sie erst viel Später im Laufe der Geschichte. Durch einen Zufall findet Lauri sie halb erfroren und nimmt sie mit. Er kümmert sich liebevoll um die junge Frau und schnell entwickeln sich Gefühle zwischen den beiden. Es ist eine zarte und wundervoll geschilderte Liebesgeschichte, jedoch wird diese Liebe durch die Mächte bedroht die damals in der Nacht Einfluss auf die halberfrorene Neve hatten. Bis zum Schluss erfährt man nicht wirklich wie es ausgehen wird und das ist wunderbar, denn es ist nichts hervorsehbar, nein man wird in diesem Buch immer wieder positiv überrascht. Hier stimmt einfach alles, ein wunderschönes Cover, eine zauberhafte Geschichte und Charaktere die man einfach lieben muss. Fazit Eine wirklich wunderschöne und zauberhafte Geschichte, die in einer winterlichen Kulisse spielt. Definitiv eine Kaufempfehlung für dieses Buch, in das ich mich beim Lesen verliebt habe. Bewertung  5 von 5 Schmetterlingen  

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  • Gemischte Gefühle

    Das Frostmädchen
    Diary-of-a-Booklover

    Diary-of-a-Booklover

    17. February 2017 um 17:52

    Autor/in: Stephanie LasthausVerlag: HeyneSeitenzahl: 400 SeitenGenre: Roman (Fantasy) Die Welt bestand aus Nacht und Helligkeit, aus Kälte und zarten Berührungen auf den Wangen. Und aus Schmerz. Neve wollte rennen, stattdessen taumelte sie durch den kniehohen Schnee. Sie legte alle Kraft in die Beine und kämpfte sich mit geballten Fäusten vorwärts, so als würde sie dadurch schneller vorankommen. Doch sie war nicht schnell.- S. 7 Inhalt in einem Satz: Nach einem handgreiflichen Streit mit ihrem Freund Gideon flüchtet Neve in einen verschneiten Winterwald und findet Zuflucht bei dem jungen Künstler Lauri - doch in diesem idyllischen Wald ist nicht alles so, wie es scheint, und schon bald geraten Neve und Lauri in große Gefahr. Neve war oft allein gewesen, aber noch nie so sehr wie jetzt. Gideon war nicht mehr Teil ihres Lebens, also wusste sie nichts anderes zu tun außer laufen. Immer weiter. Der Wald hieß sie willkommen.- S. 11 Meine Meinung:Eine vielversprechende Geschichte, auf die ich sofort neugierig wurde, als ich zum ersten Mal von Das Frostmädchen hörte. Ich bin ein großer Fan von winterlichen, romantischen und gerne auch etwas ruhigeren Büchern, in denen die Stimmung dieser Jahreszeit spürbar transportiert wird und mit denen man sich an kalten Tagen gemütlich einkuscheln kann. Das Frostmädchen erschien mir dafür perfekt geeignet, und so machte ich mich gemeinsam mit Neve auf eine ungewöhnliche Reise ins Reich der Kälte. Den Beginn der Story empfand ich als sehr gelungen, denn die Autorin zog mich mit ihrem bildlichen, intensiven Schreibstil sofort in ihren Bann. Genau, wie ich es mir erhofft hatte. Neve, die im Urlaubsresort vor ihrem gewalttätigen Freund flieht, wird im Schneegestöber halb erfroren von Lauri entdeckt, der sie in seiner Blockhütte im tiefsten Wald gesundpflegt. Dabei entspinnt sich zwischen den beiden eine zarte Liebesgeschichte, die jedoch schon bald auf eine schreckliche Probe gestellt wird. Denn mit Neve geht etwas Unerklärliches und Düsteres vor sich, und so steht Lauri vor dem großen Rätsel, wie er ihr helfen kann, bevor es dafür zu spät ist. In der warmen Hütte inmitten der eisigen Landschaft, wo Lauri und Neve sich anfangs vor dem Rest der Welt verkriechen, habe ich mich sofort unheimlich wohlgefühlt und steckte voller Vorfreude auf die weitere Entwicklung und auf die Fantasyelemente, die in das Buch eingewoben sein würden. Während der ersten Kapitel konnte ich mir daher kaum vorstellen, dass meine Begeisterung jemals abflauen würde. Doch leider passierte genau das. Denn ich musste schon bald feststellen, dass dieses Buch tatsächlich eher von der atmosphärisch beschriebenen Winterwelt getragen wird, als von einer packenden Story. Die Handlung verläuft schon nach kurzer Zeit sehr ruhig und monoton. Denn die gefühlte halbe Story besteht aus ziellosen Wanderungen durch den Schnee, und immer, wenn es zu einer tatsächlichen Bedrohung kommt, hatte ich das Gefühl, dass diese sowieso von alleine vergeht, ohne dass Neve und Lauri großartig reagieren müssen. So war für mich leider nach einer Weile weitgehend die Spannung raus. Durch die letzten Kapitel musste ich mich dann sogar fast durchquälen, denn ich habe beim Lesen so eine Distanz zu den Charakteren aufgebaut, welche ich anfangs noch interessant und ungewöhnlich fand, und zusätzlich zog sich alles so stark in die Länge, dass mir die Lust auf die Geschichte leider, leider zunehmend verging. Insgesamt fand ich das Buch keinesfalls schlecht, nur eben in manchen Bereichen nicht ganz ausgearbeitet und in anderen hingegen viel zu viel. Ich bin, wie ihr sicher herausgelesen habt, hin- und hergerissen und würde euch deshalb empfehlen, euch bei Interesse einfach einen eigenen Eindruck zu verschaffen. Denn ich könnte mir vorstellen, dass das Leseerlebnis hier auch mit von der eigenen Stimmung und vom Lesegeschmack abhängt. Wer gerne ruhige, aber besondere Geschichten mag, bei denen man während des Schmökerns auch mal in Gedanken versinken kann, ohne etwas Entscheidendes zu verpassen, der wird an Das Frostmädchen vielleicht noch etwas mehr Freude haben als ich. Sie hatte alles vergessen, was ihr einst wichtig gewesen war, und sie trauerte nicht einmal darum. Nur Lauri war noch in ihrem Kopf und in ihrem Herzen, und es tat weh. Ihn musste sie energisch beiseite schieben, damit sie heilen konnte, wenn das überhaupt möglich war. Was also blieb ihr?- S. 176 Mein Fazit:Faszinierende Idee und tolle Atmosphäre, aber leider mittelmäßige Umsetzung. Wer damit leben kann und ein untypisches, ruhiges, romantisches Winterbuch sucht, sollte dem Frostmädchen einfach eine Chance geben. Bewertung: 📖 📖 📖 (3/5) Vielen herzlichen Dank an das Bloggerportal und an den Heyne-Verlag, die mir dieses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben!

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  • Schwierig!

    Das Frostmädchen
    Stopfi

    Stopfi

    16. February 2017 um 16:33

    Die Ruhe umhüllte sie wie eine Glaskugel, und sie stellte sich vor, in einer solchen zu liegen, betrachtet von fremden Menschen, die sich ihrer erbarmten und das Wunderwerk nicht schüttelten. Worum geht’s? In diesem Buch treffen wir auf die junge Neve, die in einer kalten Winternacht vor ihrem Freund flieht, nachdem dieser ihr gegenüber handgreiflich geworden ist. Gerade noch rechtzeitig wird sie halb erforen von Lauri, einem Künstler gefunden und gesund gepflegt. Bald schon bildet sich ein zartes Liebesband zwischen den beiden – doch Neve hat in den winterlichen kanadischen Wäldern mehr verloren, als geglaubt. Schon bald schweben die beiden in großer Gefahr… Meine Meinung: Gleich mal vorneweg: Ich war schon längere Zeit vor dem Erscheinungstermin auf das Buch gespannt, zuerst hat mich das Cover und dann auch der Inhalt angesprochen. Doch dann kamen die ersten Rezensionen zu „Das Frostmädchen“ – überwiegend negativ. Das hat meine Lust, dieses Buch zu lesen enorm eingedämmt, sodass ich es erst jetzt im Januar gelesen habe. Wie gesagt, das Cover gefällt mir wirklich gut! Es passt in meinen Augen auch in gewisser Weise zur Geschichte. Inhaltlich verspricht es eine spannende, mysteriöse Geschichte mit viel Winterromantik. Doch hält es, was es verspricht? Oder sind die negativen Rezensionen berechtigt? Um ehrlich zu sein, nach dem Beenden dieses Buches war erstmal ein großes Fragezeichen über meinem Kopf. Sowohl was die Geschichte anging, als auch meine Meinung dazu. Ich werde aber versuchen, euch die Eindrücke möglichst gut zu schildern. Anfangs war mir wirklich nicht klar, warum viele dieses Buch nicht mögen. Die Geschichte ließ sich ganz gut lesen und auch mit den Protagonisten bin ich ganz gut klargekommen. Dann aber begann sich die Handlung ein wenig im Kreis zu drehen, Neve und Lauri sind zwar die ganze Zeit in der Hütte, allerdings rennt ständig einer der beiden (meistens Neve) planlos nach draußen in die Kälte. Und der andere (also dann Lauri) rennt hinterher, aus Angst, es könnte was passieren. Ich kam mir ein bisschen vor, wie in diesen Computerspielen, die man als Kind immer gespielt hatte, in denen man von einem Aufenthaltsort (hier Lauris Hütte) aus bestimmte Aufgaben erledigen muss und somit draußen rumlaufen muss. Nur das in diesem Buch die Aufgaben fehlen! Mal davon abgesehen, dass sich die Geschichte etwas im Kreis dreht, fand ich das Buch eigentlich nicht langweilig – obwohl das eine meiner größten Befürchtungen war. Grundsätzlich könnte ich mit der Handlung schon leben, sonderlich gut ist sie nicht, aber sie ist jetzt auch nicht extrem schlecht. Mein Problem war nur, dass ich – ähnlich wie Lauri übrigens – vor allem am Ende nichts mehr kapiert habe. Der Epilog war in meinen Augen etwas an den Haaren herbeigezogen, hätte man es beim Stand des letzten Kapitels belassen, wäre das Ende zwar sehr traurig, aber wenigstens nicht wie aus dem Nichts. Meine Reaktion nach dem Epilog war einfach nur ein lautes „Hää?!“. Man hätte wenigstens ein paat kleine Erklärungen machen können…und dem Leser somit das Gefühl geben, er würde am Ende etwas aus dem Buch mitnehmen. Zu den Protagonisten ist positiv an zu merken, dass es nur zwei Hauptcharaktere gibt, und auch ansonsten nur sehr wenige Nebencharaktere. Das ist eigentlich gar nicht so üblich, aber so kann sich die Handlung sehr schön auf die Hauptcharaktere konzentrieren. Insgesamt war mir Lauri am sympathischsten, seine Handlungen waren mehr oder weniger nachvollziehbar. Und ich konnte mich in gewisser Weise mit ihm identifizieren, er hat nämlich genauso wenig verstanden, wie ich. Etwas schade war es nur, dass er nie nachgefragt hat, sondern einfach akzeptiert hat, was Neve ihm sagt. Somit erfährt auch der Leser quasi nichts und die Auflösung für den Epilog ist damit auch recht…dürftig. Neve dagegen war eine gewöhnungsbedürftige Protagonistin. Einerseits wird sie am Anfang als sehr schwach dargestellt, aber gleichzeitig ist sie auch extrem stur und eigenwillig. Ich bin einfach so gar nicht schlau aus ihr geworden. Ihre Handlungen wirken selten klar durchdacht – sowohl von ihr als Protagonistin, als auch von der Autorin. Zudem fühlt sie sich ständig zu der „Winterherrin“ (also einer Herrscherin über den Winter) hingezogen, warum wird dem Leser allerdings nicht klar. Die Winterherrin ist eine der unsympathischsten Protagonisten, die ich kenne. Der einzige nette Fakt über sie ist, dass sie wunderschön ist. Aber warum Neve diese Anziehung zu ihr spürt und auf ewig bei ihr bleiben will, ist mir wirklich ein Rätsel. Auch bei Betrachtung des Schreibstils bin ich zwiegespalten. Einerseits beschreibt die Autorin einige Szene wirklich schön und anschaulich, andererseits ist der Schreibstil eben vor allem eins: anschaulich. Aus diesem Grund sind manche Ausdrücke wirklich gewöhnungsbedürftig, trotz ihrer Schönheit haben sie meinen Lesefluss teilweise etwas gestört und wirkten manchmal ziemlich gewollt. So, wie wenn man versucht, so zu schreiben wie etwa Laini Taylor, es aber nur bedingt gelingt… Es war seltsam, dass man Dinge als sicher empfand, die nicht mehr waren als eine fragile Barriere, mühelos zu zerbrechen. Fast so, als ob die eigene Hoffnung, gepaart mit einer Portion Selbsttäuschung, den Schutz verstärkte. Was noch anzumerken ist, ist dieses tolle Setting, das die Autorin gewählt hat! Eine Geschichte, die in den einsamen kanadischen Wäldern spielt, in winterlicher Kälte, das ist so toll! Und auch den Aspekt, dass hier die Natur dem Menschen deutlich überlegen ist, fand ich wirklich sehr gelungen. Fazit: Ihr seht schon, dass ich ziemlich hin- und her gerissen bin. Einerseits mag ich die Idee wirklich gerne, und das Buch hat auch ein paar ganz nette Stellen. Allerdings war die Handlung wirklich etwas platt und die Handlungen von Neve ziemlich unverständlich. Aufgrund meiner nicht vorhandenen Erwartungen fand ich das Buch aber auch nicht so schlecht, wie anfangs befürchtet und es war sicher nicht der Mega Flop, sondern einfach nur…unterer Durchschnitt. Von mir gibt es aus diesem Grund 2.5 / 5 Sternen und nur eine sehr bedingte Empfehlung.

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  • Schöne Idee, aber leider nicht gut umgesetzt

    Das Frostmädchen
    TigorA

    TigorA

    09. February 2017 um 10:00

      Neve macht mit ihrem Freund Gideon Winterurlaub in Longtree, doch anstatt ein paar harmonische Tage in der märchenhaft verschneiten Gegend zu verbringen, kracht es zwischen den Beiden gewaltig. Als Gideon eines Abends handgreiflich wird, flieht Neve Hals über Kopf bei Eiseskälte in den Wald. Dort wird sie von Lauri gefunden, der in einer Hütte von Freunden den Winter im Wald verbringt um zu malen. Er nimmt Neve mit zu sich in die Hütte, päppelt sie auf und schnell bahnt sich etwas zwischen ihnen an. Doch was Lauri nicht weiß: da draußen im Schnee ist etwas mit Neve passiert...   Mir war bewusst, dass dieses Buch unheimlich viel negative Kritik gesammelt hat. Doch nachdem ich auch die ein oder andere begeisterte Stimme gehört hatte, wollte ich dem ganzen eine Chance geben und mir eine eigene Meinung bilden. Leider muss ich sagen, dass ich zu der Mehrheit gehöre, die das Buch nicht mitreißen konnte.      Die Idee an sich fand ich wirklich gut, allerdings war die Umsetzung nicht mein Geschmack. Das winterliche Setting passte zwar wunderschön zur Jahreszeit und ich verstehe durchaus, was für eine Atmosphäre die Autorin dem Leser vermitteln wollte, aber mich konnte es trotzdem nicht bei der Stange halten und letztendlich war ich leider mehr gelangweilt als angetan. Es plätscherte die ganze Zeit mehr oder weniger vor sich hin, Spannung war nur sehr wenig vorhanden und die Autorin hat sich förmlich in Beschreibungen (sei es von Gefühlen, der Umgebung, was auch immer) verloren. Selbst wenn der Schreibstil an sich nicht einmal schlecht war, war es für mich einfach zu viel des guten. Zu viele blumige, ausschweifende Sätze, zu wenig Handlung.     Auch die Protagonisten waren einfach nicht mein Fall. Ich konnte mich weder mit Neve, noch mit Lauri in irgendeiner Form identifizieren und ihre Handlungen nachvollziehen. Viele kritisieren, dass die Liebesgeschichte zwischen den Beiden zu schnell geht und unglaubwürdig sei, aber das hat mich jetzt gar nicht mal gestört. Die Liebesgeschichte ist in Ordnung, bei mir war es eine reine Antipathie den Charakteren gegenüber. Ich konnte einfach nichts mit ihnen anfangen und deswegen haben mich auch ihr Schicksal und ihre Gefühle völlig kalt gelassen. Dass die Perspektive zwischen den beiden wechselt, konnte dann leider auch keinen Schwung mehr in die Geschichte bringen.      Was mich wohl am meisten gestört hat war, dass sich die Story gefühlt permanent im Kreis gedreht hat. Es war ein ständiges hin und her zwischen dem Wald und Lauris Hütte, immer das gleiche. Neve wird von etwas angelockt oder abgelenkt, sie haut ab, wandert durch den Wald, Lauri hinterher, dann finden sie sich doch wieder, ab zurück zur Hütte und argh... Das war zum Haare raufen. Und nichts gegen Sexszenen, aber hier fand ich sie irgendwie unangebracht...  Zum Ende hin wurde es dann nochmal kurz interessant, aber da war das Kind leider schon in den Brunnen gefallen.    Nein, das war einfach nicht mein Buch. Ich hätte es aufgrund der Thematik und des Settings gerne mögen wollen, aber die Protagonisten und die Umsetzung haben es mir wirklich nicht leicht gemacht. Ich muss mich an dieser Stelle wohl den negativen Stimmen anschließen und kann diese Buch nicht guten Gewissens weiter empfehlen.

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  • Wintermärchen in Dunkelheit

    Das Frostmädchen
    BettinaR87

    BettinaR87

    23. January 2017 um 19:02

    Neve ist nachts im kanadischen Winter alleine unterwegs und bricht zusammen - kurz vor ihrem Kältetod findet Lauri sie und bringt sie in seine Hütte. Dort offenbart sich allmählich, dass die eiskalte Winternacht etwas mit Neve angestellt hat - und niemand weiß was. Es scheint ein dunkles Geheimnis der Vergangenheit zu sein, das mit den Rauhnächten zusammenhängt ...Nachdem ihr Freund Gideon sie bei einem Streit geschlagen und verletzt hat, läuft die junge Neve raus in die dunkle Winternacht. Sie rennt, bis sie sich völlig verausgabt hat – und in einer hohen Schneewehe zusammenbricht. Zu ihrem Glück findet Lauri sie, der gerade in einer Waldhütte von Freunden den Jahreswechsel verbracht hat. Er kann sie gerade noch so retten! In den Tagen danach bleibt Neve bei ihm in der Hütte, den in der Siedlung hinter dem Wald wartet nur ihr gewalttätiger Freund auf sie. Zwischen ihr und Lauri entspinnen sich zarte Gefühle, die allerdings durch seltsame Entwicklungen torpediert werden: Denn Neve hat sich verändert. Draußen in der Wildnis, im schlimmsten Schneesturm, hört sie Stimmen und Musik. Die kanadische Kälte setzt ihr längst nicht mehr so zu, wie früher. Zuletzt scheint ihre körperliche Nähe zu Lauri diesen nach einer Weile an den Rand des Todes zu bringen …Die KritikDas Buch beginnt mit einem ganz alltäglichen Streit zweier ehemals Liebenden, der zur Trennung führt. Der emotionale Prozess, bei dem sich Neve gedanklich von Gideon absondert und Lauri als ihrem Retter zuwendet, dauert sehr lang. Damit geht ihm der Unterhaltungswert verloren, weil es die Geduld des Lesers herausfordert. So manches Mal hat man auch den Eindruck, die Autorin erzählt zuviel und überlässt fast gar nichts der Imagination. So kann sich die Geschichte gefühlt nicht so gut entwickeln, weil sie festen Beschreibungen folgt und alles sehr festgeschrieben wirkt. Die Romantik ist aus meiner Sicht ziemlich platt, oftmals zerstört ein einzelner Satz eine ganze Szene. Ich muss aber zugeben: Außer Romeo und Julia finden sich sehr wenige Romanzen in meinem Bücherregal. Vielleicht wirkt es bei euch also ganz anders!Erzählt wird aus der Perspektive von Lauri und dann mal wieder Neve. Beide sind eigentlich ganz gewöhnliche Menschen ohne besonderen oder magischen Hitnergrund. Bis Neve letztendlich eindeutig ihre Wintermacht erhält und man nicht mehr mit ihr rätselt, warum sie die Kälte nicht mehr spürt, dauert es sehr lang. Dann aber kommt es zu einem spannenden Twist, der endlich die magische Komponente in die Geschichte einführt. Diese kommt im weiteren Verlauf fast ein wenig zu kurz, weil die Romanze mit Lauri oder das potenzielle Scheitern davon immer wieder thematisiert werden.Es kommt sogar der Punkt, an dem man der lieben Neve ein klein wenig die Leviten lesen mag. Denn sie hört  mitten in der Nacht plötzlich einen Gesang, dessen Melodie und Text sie in seinen Bann zieht. Wie schon einmal zuvor verlässt sie die schützende Wärme ohne Jacke und ohne Schuhe, um der Musik zu folgen (extrem unrealistisch). Eine kleine Wanderung später (wie konnte sie dann die Musik hören?) findet sie eine geheimnisvolle Höhle mit einer seltsamen Person darin. Doch Neve fragt nicht einmal, wer oder was sie ist, sondern lässt sich einfach umarmen – bis sie aufwacht, weil Lauri ihr eine kleine Backpfeife verpasst. Danach läuft sie wieder durch den Schnee und verliert (wieder!) die Orientierung. Ich applaudiere der Idee, die dahinter steckt (aus Spoilergründen kann ich sie leider nicht ausführen) und es freut mich außerordentlich, dass es mal wieder ein deutsches Fantasybuch durch die harten Pforten des Verlagswesens geschafft hat. Leider kann Das Frostmädchen bei der allgemeinen Fantasy-, beziehungsweise Phantastik-Konkurrenz noch nicht richtig mithalten. Umso größer dafür die Spannung, was die Autorin als nächstes präsentieren könnte!

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