So brauch ich Gewalt

von Stefanie Mühlsteph 
4,8 Sterne bei22 Bewertungen
So brauch ich Gewalt
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mal etwas anderes

raveneyes avatar

Gute Geschichte, die leider ein paar Längen aufweist

Alle 22 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "So brauch ich Gewalt"

"Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
und wiegen und tanzen und singen dich ein!"
Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.

Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.

Doch auf einmal wird "Black Widow" zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt, die eine andere Sealgaira mit dem Namen "Hawk" eliminieren soll. So beginnt ein Spiel aus Intrigen, Verfolgungsjagden und zu ergründenden Geheimnissen, bei dem sie doch von ihrem sonst so subtilen Vorgehen abweichen muss. Denn manchmal braucht es eben doch Gewalt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783959626200
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:374 Seiten
Verlag:Papierverzierer Verlag
Erscheinungsdatum:19.07.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    pikkuosmos avatar
    pikkuosmovor 16 Tagen
    Kurzmeinung: mal etwas anderes
    Es ist nicht das wo nach es aussieht!

    So Brauche ich Gewalt!

    "Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
    und wiegen und tanzen und singen dich ein!"
    Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten"

    Ich habe etwas Zeit gebrauch um mich in das Buch einzulesen und doch bin ich froh es gelesen zu haben. Am Anfang dachte ich es war in die Richtung Interpretation, doch als ich die ersten Seiten gelesen hatte stellte sich heraus das es so nicht war, was mich anfangs etwas enttäuschte, doch so mehr ich in das Buch gelesen hatte um so mehr wollte ich es bis zum Ende lesen. "So brauche ich Gewalt" ist ein fazinierdes Buch von dem man nicht so schnell weg kommt.
    Der Schriftstil, ist angenehm und nicht zu hoch gestochen für ein Buch was in dieser Epoche ist.
    Stephanie Mühlsteph hat ein tolles abwechslungsreiches Buch geschrieben was zu mehr verleitet!

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    raveneyes avatar
    raveneyevor einem Monat
    Kurzmeinung: Gute Geschichte, die leider ein paar Längen aufweist
    Düsteres London

    Megan und Abigail sind Mitglieder der Sealgair und führen für die Organisation Auftragsmorde aus. Als sie plötzlich zusammenarbeiten müssen, sind beide nicht gerade begeistert, doch dann überschlagen sich die Ereignisse.


    Das Cover mit den Scherenschnittgesichtern, Big Ben und all seinen Schnörkeln gefällt mir gut und macht zusammen mit dem Titel neugierig auf den Inhalt.


    Im London des Jahres 1837 begleitet der Leser Megan und Abigail durch ihren nicht ganz so alltäglichen Alltag und erhält dabei einen guten Einblick in ihre Gedanken und Gefühle.

    Megan ist mehr die raffinierte Mörderin, die ihre Opfer umschmeichelt bevor sie zuschlägt. Abigail hingegen nimmt Kollateralschäden billigend in Kauf, ohne durch die zusätzlichen Opfer ein schlechtes Gewissen zu bekommen.

    Beide Charaktere sind gut und ganz individuell gezeichnet und in Szene gesetzt, wobei ihre Unterschiede ihrer unfreiwilligen Zusammenarbeit eine ganz eigen Dynamik gibt, die mich beim Lesen sehr angesprochen hat.


    Dahingegen fand ich den Schreibstil und den Lesefluss eher durchwachsen. Der Autorin ist es durchaus gelungen eine gute Spannung aufzubauen und auch zu halten, doch an manchen Stellen fand ich die Geschichte etwas langatmig und schwerfällig, was leider auch mit einem Spannungsverlust einherging. Dies rückte leider auch die Vorhersagbarkeit im Fortgang der Geschichte mehr in den Fokus, was mich an sich nicht weiter stört, aber das Gesamtpaket muss stimmig sein, einnehmend. Was hier leider nicht durchgängig gelungen ist.


    Ansonsten nimmt die Autorin einen mit in eine gut konstruierte Welt voller Intrigen, Geheimnissen und Machtkämpfen, in der die Männer das Sagen haben und Frauen nur schmückendes Beiwerk - denken sie.

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    Seehase1977s avatar
    Seehase1977vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein etwas anderer Jugendthriller fernab vom üblichen Einheitsbrei, atmosphärisch und spannend und wirklich lesenswert!
    Schauplatz viktorianisches London – ein etwas anderer Jugendthriller

    London 1837: Die Geheimorganisation Sealgair kontrolliert nicht nur die die Stadt, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten, sondern hat auch die gesamte Londoner Unterwelt fest im Griff. Die 21jährige Megan ist Teil der Organisation und trotz ihres jungen Alters sagt man ihr eine langjährige und äußerst erfolgreiche Berufserfahrung als Auftragsmörderin nach. Ihre Aufträge erledigt „Black Widow“ äußerst effektiv und stets im Alleingang.

    Eines Tages wird Megan zum Schutz einer einflussreichen Person abgestellt und trifft auf „Hawk“, eine andere Sealgaira, die nur eines im Sinn hat, Black Widows Schützling zu eliminieren. Ein riskantes Spiel aus Intrigen und Geheimnissen beginnt…

    Meine Meinung:
    „So brauch ich Gewalt“ von Stephanie Mühlsteph ist im Juli 2018 im wunderschön klingenden Papierverzierer Verlag erschienen. Mein Interesse hat der imposante Schauplatz geweckt und der Autorin ist es nicht nur gelungen, das viktorianische London in meiner Fantasie zum Leben zu erwecken, sie hat auch einen wirklich spannenden und abwechslungsreichen Jugendthriller geschrieben.


    Stephanie Mühlsteph entführt ihre Leser in das viktorianische London im Jahr 1837. Ein gefährliche Geheimorganisation, Londons Unterwelt, und zwei weibliche Assassinen bilden hier das Grundgerüst für einen spannenden Plot. Geheimnisse, Intrigen und blutige Morde garantieren zudem unterhaltsame und fesselnde Lesestunden. 

    Die Autorin erweckt mit ihrem flüssigen und atmosphärischen Schreibstil nicht nur den Ort des Geschehens zum Leben, London, mit seinen düsteren, dreckigen Gassen, auch ihre Protagonisten sind so klar gezeichnet, dass ihre eindrücklichen Portraits vor dem geistigen Auge des Lesers in Erscheinung treten.

    "Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
    und wiegen und tanzen und singen dich ein!"

    Megan alias Black Widow, eine Schönheit, die Männern reihenweise den Kopf verdreht, eine Tatsache, die ihrer Arbeit als Auftragskillerin meist zugutekommt. Sie tötet ihre Opfer leise und geschickt, fast zärtlich. Dennoch ist Megan nur auf eines aus: Rache.

    Abigail alias „Hawk“ eine kindlich und naiv wirkende Blondine hingegen mordet kaltblütig, feurig, oft ungeplant und immer blutig.

    Die beiden so unterschiedlichen Assassinen verfolgen unterschiedliche Pläne im geheimen Bund der Sealgair und ahnen nicht, wie nah sie sich noch kommen werden.

    Ein kleiner Cliffhanger am Ende lässt eine Fortsetzung vermuten, auch wenn die Story in sich abgeschlossen ist.

    Mein Fazit:
    „So brauch ich Gewalt“ von Stephanie Mühlstep ist ein fesselnder Jugendthriller der aus dem gewohnten Einheitsbrei heraussticht. Ein düsteres, atmosphärisches Setting, ein spannender, unterhaltsamer Plot und starke, selbstbewusste weibliche Charaktere bieten unterhaltsames Lesevergnügen. Ich bin gespannt, ob es hier wirklich eine Fortsetzung geben wird. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung.

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    Sillests avatar
    Sillestvor 2 Monaten
    Brutal, aber mit besonderer Wirkung

    Black Widow und Hawk sind zwei Auftragsmörder, die man als Leser im Jahre 1837 begleitet und die für die Organisation Sealgear arbeiten. Durch die Morde will die Firma ein Gleichgewicht der Machtverhältnisse in London erhalten.

    Black Widow, oder auch Megan, geht dabei eher strategisch vor und ist immer etwas ruhiger. Selten fließt dabei großartig Blut. Ganz im Gegenteil zu Abigail, die als Hawk tötet. Sie geht wesentlich rabiater zu und ist auch ziemlich stur. Beide sind zwei grandiose, kraftvolle Charaktere, die es durchaus wissen, sich selbst voran zu treiben und ihr Ziel zu erreichen. Sie sind sehr gut dargestellt und entwickeln sich sogar im Laufe der Geschichte noch weiter. 

    Die Autorin versteht sich hier, eine ordentlich actiongeladene und durch überraschende Wendungen geschaffene Story durchgängig spannend zu gestalten, sodass es mir nicht schwer viel, das Buch in kürzester Zeit durchzulesen. Ich mag es, wie es ihr hier gelungen ist, eine Geschichte mit zwei Protagonistinnen zu schaffen, die mal etwas völlig anderes ist. Die geschaffene Atmosphäre ist recht düster, fügt sich aber perfekt in den Schauplatz des 18. Jahrhunderts ein.

    Zum Ende hin erwartet einen dann überraschenderweise ein Cliffhanger, der mich natürlich auf den zweiten Band hoffen lässt. Der erste ist dennoch durchaus in sich abgeschlossen. 

    Ich habe noch nicht viele Thriller gelesen, aber die packende Story der beiden Auftragsmörderinnen wird mir nicht so schnell in Vergessenheit geraten. Ein noch nie dagewesenes Abenteuer und einer unvergässlichen Story, mit sehr authentischen Figuren. Für mich war der Ausflug in ein etwas anderes Gefilde eine gelungene Abwechslung, die ich immer wieder gern empfehle.

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    clary999s avatar
    clary999vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr spannender Steampunk-Thriller!
    So brauch ich Gewalt...

    Spannend, grausam und mysteriös mit zwei außergewöhnlichen jungen Frauen!

    »Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt.«

    »Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn; Und wiegen und tanzen und singen dich ein.«

    (»Erlkönig« von Johann Wolfgang Goethe«) Zitate aus dem Buch

     Zum Inhalt: London, 1837. Die Geheimorganisation Sealgair wirken im Untergrund von London. Ihre Auftragsmörder beseitigen störende Politiker und Reiche um das Gleichgewicht des British Empire zu erhalten.

    Die Auftragsmörderin »Black Widow« wird als Leibwächter für einen Politiker eingesetzt. Die Auftragsmörderin »Hawk« soll ihn eliminieren. Was geht hier vor? Es kommt zu weiteren Verfolgungen, Morden, Intrigen und Machtkämpfen! Aber etwas scheint sich etwas zu verändern! Unergründliche Geheimnisse!

    »Jäger wurden sie in seinen Kreisen genannt, die Engel der Unterwelt.«

    Zitat aus dem Buch

    Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin Stefanie Mühlsteph ist fließend und mitziehend! Die Stimmung ist oft düster und beklemmend. Erzählt wird größtenteils aus der Sicht der beiden Hauptpersonen Megan und Abigail, zwei junge Auftragsmörderinnen! Kaum zu glauben, aber ich mochte beide auf ihre eigene Weise sehr gern.

    Die Geschichte spielt im Jahr 1837 in London. Im Prolog wird über ein dramatisches Ereignis im Jahr 1826 berichtet und wechselt dann ins Geschehen elf Jahre später. Gibt es einen Zusammenhang?

    Megan, Deckname »Black Widow«, und Abigail, Deckname »Hawk«, sind professionelle Auftragsmörderinnen der Geheimorganisation Sealgair von London. Megan ist Anfang 20 und hat schon einige Erfahrungen gesammelt. Abigail ist noch ein Küken, ein paar Jahre jünger, aber auch sie darf man nicht unterschätzen! Schon die Ausbildung zum Auftragskiller ist hart und grausam. Nur die Besten werden ausgesucht. Es war schon beängstigend darüber zu lesen!

    Meistens werden Auftragsmörder einzeln eingesetzt. Das Megan und Abigail plötzlich gemeinsam arbeiten sollen ist besonders seltsam, weil ihr Vorgehen total unterschiedlich ist. Megan ist raffiniert und plant bedacht. Nur gelegentlich fließt dabei Blut. Abigail hingegen reagiert oft impulsiv und wütend. Sie geht direkt vor und fackelt nicht lange. Konflikte sind demnach vorprogrammiert!

    Auftragsmörder hinterfragen ihre Aufträge nicht. Gefühle sind nicht erlaubt und wären fatal. Die beiden müssen sich zusammenraufen, wenn auch widerwillig. Und anscheinend gibt es sogar Gemeinsamkeiten, die ihnen vorher nicht bewusst waren. Megans und Abigails versteckte Gefühle, die man sehr gut nachempfinden kann, müssen sie unterdrücken um zu Überleben. Megan verfolgt außerdem noch ein persönliches Ziel. Sie will den Mörder ihrer Eltern finden. Kann Rosea ihr helfen?

    »Liebe ist für uns Auftragsmörder nur ein Wort, Mr. L.. Wir sind Geschöpfe der Unterwelt. Wir können es uns nicht leisten zu lieben.« Oder geliebt zu werden. Diese Worte sprach Megan jedoch nicht mehr aus.«

    Zitat aus dem Buch

    Von den weiteren Personen erfährt man relativ wenig, aber es reicht aus um sich ein Bild von ihnen zu machen, auch wenn manch einer lügt oder etwas verheimlicht! (Von einer Person würde ich allerdings gern noch mehr wissen ;))

    Der Handlungsverlauf ist durchweg spannend und ereignisreich! Immer wieder kam es zu brenzligen Situationen, bei denen mir der Atem stockte! Mysteriöse Vorkommnisse, die zunächst nicht zu erklären sind. Warum häufen sich die Morde? Auch der Grund warum Megan und Abigail zusammen eingesetzt werden, liegt lange Zeit im Dunklen. Erste Vermutungen, bei denen etwas Wichtiges noch fehlt! Es scheint nicht nur Intrigen und Machtkämpfe zwischen den ausgewählten Mordopfern, konkurrierende Politiker und Reiche, zu geben!

    Das Ende ist zwar in sich abgeschlossen, aber lässt trotzdem Spielraum für weitere Bände! Ich würde gern noch mehr über Megan und Abigail lesen! Zwei beeindruckende junge Frauen!

    Besonders eindrucksvoll fand ich, wie die Autorin Elemente des Steampunks mit historisch belegten Hintergründen über das British Empire im 19. Jahrhundert verbindet und in die fiktive Geschichte einfließen lässt! (Im Jahr 1837 war der Beginn des Viktorianischen Zeitalters. Darüber gibt es bestimmt noch mehr zu erzählen ;))

    Ein faszinierender Mix aus Steampunk, Historie des 19. Jahrhunderts und spannender Thriller, der mich gefesselt hat!

    Klare Leseempfehlung!

    5 Sterne

    Kommentare: 9
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    Priseas avatar
    Priseavor 2 Monaten
    großartig

    So brauch ich Gewalt
    von Stefanie Mühlsteph
    Papierverzierer Verlag
    Jugendbuch & Young Adult , Krimis, Thriller, Mystery
    Cover:
    Wundervoll, einfach toll gestaltet im Steampunk Stil
    Rezension:
    "Meine Töchter führen den nächtlichen Reihn
    und wiegen und tanzen und singen dich ein!"
    Es ist das Jahr 1837. Eine Geheimorganisation mit dem Namen Sealgair agiert in und um London, um die Machtverhältnisse der Reichen, der Krone und des Staates im Gleichgewicht zu halten.
    Nicht nur um ihre Eltern zu rächen, bleibt Megan Teil der Organisation, der man nachsagt, dass sie die gesamte Londoner Unterwelt kontrollieren würde. Sie ist noch keine einundzwanzig Jahre alt und bringt trotzdem jahrelange Berufserfahrung als Auftragsmörderin mit. Unter dem Decknamen "Black Widow" führt sie ihre blutigen Aufträge im Alleingang durch.
    Dieses Buch ist ein richtig guter Steampunk-Thriller, der in London Mitte des 19. Jhd. spielt. Die Erzählweise erfolgt in der 3. Person, wobei es auch innerhalb der Kapitel zwischen den beiden Auftragsmörderinnen wechselt. Das Abendteuer ist spannend erzählt und das Ende macht Hoffnung auf eine Fortsetzung. Durch den  konsequenten Handlungsbogen, eine leicht verständliche Schriftsprache mit genügend bildlichen Elementen, die das Verstehen der Technik und des historischen Londons einfach machten ist dieses Buch fesselnd geschrieben. Die Protagonnisten sind sympathisch und lassen den Leser an ihren Abendteuern teilhaben. Eine unvorhersehbare Erzählweise rundet den Gesamteindruck ab. Eine Fortsetzung wäre absolut wünschenswert. 5/5 Sterne

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    Rabiatas avatar
    Rabiatavor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Charaktere und ein faszinierendes Setting
    Abenteuerlich und berührend

    So brauch ich Gewalt ist ein vielschichtiger Steampunk-Thriller, der in einem technisch hoch entwickelten London des 19. Jahrhunderts spielt. Ein spannendes Abenteuer mit einem überraschenden Ende, das auf eine Fortsetzung hoffen lässt. Immerhin sind einem die Protagonisten sehr ans Herz gewachsen und man möchte wissen, wie es mit ihnen weiter geht!

    Erzählt wird in der 3. Person, innerhalb der Kapitel teilweise mehrfach wechselnd aus der Sicht von zwei Auftragsmörderinnen, die gegen ihren Willen einen gemeinsamen Auftrag erhalten. Im Laufe dieses Auftrags stoßen beide auf ein Geheimnis, das sie mehr verbindet, als anfangs geahnt.

    Ich habe bisher wenig Steampunk-Geschichten gelesen, konnte dem Geschehen dennoch gut folgen, da alles schlüssig und logisch nachvollziehbar ist. Außerdem werden kaum unbekannte Begriffe verwendet, so dass man gut in die Handlung hinein findet. Mir hat auch besonders die Mischung aus Technik und historischem London gefallen.

    Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd. Der Spannungsbogen wird konsequent aufgebaut, die Protagonisten, zwei starke und selbständige Frauen sind sympathisch und entwickeln sich im Verlauf der Geschichte weiter. Ich konnte mir die beschriebenen Orte und Handlungen sehr gut vorstellen. Die Geschichte ist absolut nicht vorhersehbar und überrascht den Leser mit einigen Wendungen.
    Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung! Möglich wäre es ja.

    Von mir gibt es eine ganz klare Lese-Empfehlung!

    Ich danke dem Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber meine Meinung nicht beeinflusst hat.

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    Buecherheikes avatar
    Buecherheikevor 3 Monaten
    Langsam machen mich die Papierverzierer zum Thrillerfan

    Gewalt musste nicht angewandt werden, ich war ganz willig und habe das Buch freiwillig gelesen. Wir hatten ein paar Startschwierigkeiten, das lag aber weder am Buch, noch an mir. Meine E-Mails wollten einfach nicht zu mir. Beim zweiten Anlauf hat es dann geklappt und das Reziexemplar konnte ordnungsgemäß auf meinem Kindle landen.

    Die Papierverzierer wieder. Haben sie mich doch wieder mal dazu gebracht, einen Thriller zu lesen und dabei liest Heike doch gar keine Thriller. Oh je, das kann ich wohl in Zukunft nicht mehr behaupten.

    Und spannend war es wieder. Meine mich allseits und ständig überwachende App hat mir mitgeteilt, dass mir das Buch gerade mal 3,36 Stunden Schlaf gegönnt hat. Dann hat der böse Wecker geklingelt und ich musste zur Arbeit. Aber naja. Egal wie oft ich mich über mangelnden Schlaf beklage, es ändert sich ja nichts. Die Bücher sind immer noch so spannend.

    Wenn ich mich immer mehr in meiner Ecke auf der Couch verkrieche, den Mann anknurre, weil er mich ins Bett schicken will und die Augen einfach nicht vom Kindle nehmen kann, kann das nur eins bedeuten. Alles richtig gemacht.

    Auftragsmörder, Intrigen, kaltblütige Morde, faszinierende Frauen, knisternde Spannung und immer neue Wendungen – die Garantie für eine lange Nacht oder eben eine kurze. Je nach dem, von welcher Seite man es betrachtet. Die Geschichte hatte mich von der ersten Seite an. Ich kam mit dem Denken und Kombinieren *was bei mir ja sowieso immer etwas dauert* gar nicht hinterher. Hatte ich eine Situation verstanden, stand unsere Heldin schon wieder vor dem nächsten Problem. Ein Problem gelöst, tauchten gleich mehrere neue auf.

    Meine heutige Müdigkeit ist nur ein Zeichen, dass die Papierverzierer hier wieder was ganz wunderbares aufs Papier gebracht haben. Ich liebe es.

    Ich bin mir nur noch nicht so sicher, ob mir das Ende so als Ende gefällt oder ich lieber eine Fortsetzung hätte.

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    Flidras avatar
    Flidravor 4 Monaten
    Eine Mörderkaste auf Abwegen

    Erster Eindruck: 

    Vom Cover her schließt man sofort, dass die Story innerhalb von London spielen muss. Durch die Inhaltsangabe bestätigt sich dieser Verdacht und darüber hinaus habe ich durch die Inhaltsangabe erwartet, dass es ein Buch wird, welches auch auf irgendeine Weise leicht psychologisch wird.

    Fazit:  Eine Mörderkaste auf Abwegen

    Vorab: Ich habe das Buch als Rezensionsexemplar vom Papierverziererverlag bekommen im Austausch für eine offene und ehrliche Meinung zum Buch.

    Das Cover finde ich große klasse. Zum einen, gibt es was wieder, was man im Buch auf Taschenuhren sieht, zum anderen ist es farblich zwar nicht knallig gehalten, aber auffällig. Ich mag dieses Rot sehr gerne und wer mich kennt, der weiß, dass ich ein Fan von Vektorgrafiken bin. Alles in allem, wäre dies für mich ein Coverkaufkandidat.

    Erzählt wird von einem Er-/ Sie- Erzähler. Die Sichten ändern sich auch im Kapitel selbst. Jedoch am meisten wird aus der Sicht von Abigail und Megan erzählt. Der Sprachstil ist nicht besonders kompliziert und ermöglicht einem das Geschehen gut zu verstehen, ohne das man zurückblättern müsste. Die Spannung lässt an keinem Strang nach und an überraschenden Wendungen spart dieses Buch auch nicht. Ein Buch, welches man also nur schwer aus der Hand legen kann, wenn man angefangen hat.

    Unsere Hauptcharaktere sind Megan und Abigail. Beide Charaktere haben eine gewisse Tiefe, die es dem Leser ermöglicht sich in die Charaktere hinein zu versetzten. Weitere Charaktere sind aber bei weitem nicht so tief angeschnitten.
    Megan ist unter dem Decknamen Black Widow bei der Mörderkaste Sealgair unterwegs. Sie ist ein Charakter, der sehr viel hinterfragt und nicht unbedingt alles als gegeben hinnimmt. Diese Eigenschaft ist unter anderem dafür verantwortlich, dass sie versteckt und hinterhältig mordet. Neben ihrem schlauen Köpfchen, ist Megan getrieben von Rachegelüsten. Ihre Eltern wurden ermordet und sie ist als Waise groß geworden.
    Ähnlich geht es Abigail, die als Hawk für die Kaste mordet. Auch sie wuchs als Waise auf. Ihre Art zu morden unterscheidet sich aber von der, die Black widow für sich beansprucht. Hawk ist eine Mörderin, die mit ihrem Colt zielsicher jeden, der ihr in die Quere kommt, über den Haufen schießt. Diese ist, wie man sich denken, sicher alles andere als unauffällig.
    Andere Charaktere wie Rosea werden recht gut beschrieben. Man kann sich diese gut vorstellen. Hier hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht. Gerade über Sebastian hätte ich gerne mehr erfahren.

    Die Story erzählt von Megan und Abigail, die beide morden. Beide sind ihres Berufs nach Auftragskillerinnen. Die Geschichte spielt im Jahr 1837 und keiner der Beiden benutzt somit sowas wie ein Handy. Klopft es an die Scheibe, wartet ein Vogel mit dem Auftrag. Normal, arbeiten beide auch getrennt, doch werden sie bei einem Auftrag zusammengeführt und seit dem Moment ist alles anders. Denn zuvor waren beide sogar Gegnerinnen in einem Auftrag – ein Umstand, den es so nicht geben dürfte.
    Das ganze klingt vielleicht recht absurd, aber nachdem man sich eingelesen hat, kommt man mit dem Umstand gut klar, dass die beiden skrupellos Menschen töten. Zusätzlich zu diesem Komplex kommt noch, dass beide anscheinend etwas verbindet. Etwas, was in der Vergangenheit liegt. Trotz der Streitigkeiten, nähern sich Megan und Abigail an und erledigen mehr als nur einen Auftrag zusammen. Jeder Auftrag wird seltsamer und schwerer, doch was hinter all dem steckt und wieso gerade diese beiden zusammengefunden haben, das müsst ihr dann selbst lesen.

    Insgesamt bin ich echt beeindruckt von der Geschichte und der Idee. Ich bin, wie eingangs erwähnt, alles andere als en Thrillerleser. Dennoch gibt es ab und an Thriller, die doch für sich gewinne können, da sie etwas einzigartiges haben. Dieser ist ein solcher, auch wenn ich mir für die Charaktere mehr Tiefe gewünscht hätte.


    Wem würde ich das Buch empfehlen ?
    Da ich selten Thriller lese, kann ich kaum einen Vergleich zu einem anderen Titel geben. Ich würde sagen, dass dieses Buch auch etwas für die ist, die sonst keine Thriller lesen, aber gerne mal ein Drama. Auch ist es für alle diejenigen etwas, die gerne mal Dystopien lesen, denn dystopische Ansätze sind vorhanden. Alle, die eine leidenschaftliche Liebe im Vordergrund haben müssen, für die ist dieses Buch leider nichts.

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    Solara300s avatar
    Solara300vor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Story die mich fesseln konnte. Zwei Auftrags Killerinnen und die Suche nach der Wahrheit.
    Ein neuer Auftrag wartet …

    Kurzbeschreibung

    In London im Jahr 1837 lebt und arbeitet die 21- Jährige Megan unter dem Decknamen Black Widow.
    Sie ist eine der beste Auftragskillerinnen der Sealgear. Die Organisation, die mit ihren Morden und Intrigen die Machtverhältnisse so für sich zu nutzen weiß.
    Megan weiß, das sie keine andere Chance hat ihre Eltern zu rächen und bleibt dabei. Bei einem heiklen neuen Auftrag, muss Megan aufpassen, denn sie soll eine wichtige Person beschützen und wird so zum Spielball mächtiger Gegner.

    Cover

    Das Cover fand ich sehr interessant mit dem Hintergrund von London und den zwei Frauen, die man Schemenhaft darauf erkennen kann und bei beiden sind ihre Waffen abgebildet. Dazu der Titel, der wie ich finde Neugierig macht in dem Farbton, rot wie Blut.

     

    Schreibstil

    Die Autorin Stefanie Mühlsteph hat hier eine spannende und vor allem interessante Geschichte verfasst, über die Machtvollen Intrigen, die nicht nur die verschiedenen Organisationen beeinflussen, sondern auch die Regierung.
    Dabei sind die Auftrags Mörderinnen der Sealgair, nur Mittel zum Zweck und das ist ihnen auch bewusst.
    Sie sind ein Spielball Mächtiger.
    In diesem Fall, haben wir hier zwei unterschiedliche Auftragskillerinnen, die nicht unterschiedlicher sein könnten.
    Die eine präzise und korrekt und die andere etwas planloser, aber nicht minder effektiv. Das Zusammenspiel und die brenzligen politischen Situationen gefallen mir und es fühlt sich beim Lesen wie ein Schachspiel an. Man ist gespannt was der nächste Zug sein wird.

     

     

    Meinung

    Ein neuer Auftrag wartet …

    Genau den hat Megan, die als Black Widow bekannt ist bekommen. Sie soll jemanden Schützen und muss dafür in die Trickkiste greifen.
    Denn sie ist nicht die einzige Auftragsmörderin. Da ist auch noch Abigail, deren Spitzname Hawk ist unterwegs. Beide effektiv und tödlich und beide sind mitten drin im Reigen um die politischen Intrigen Londons.

    Denn für die Geheim Organisation mit dem Namen Sealgair zählt nur Macht und Kontrolle über die Unterwellt Londons.
    Dabei hat Scotland Yard alle Hände zu tun, die  mysteriösen Mordfälle aufzuklären und die Schuldigen zu suchen.

    Gefällt mir sehr gut die Idee und auch, dass das Ganze im Jahr 1837 spielt.
    Im modernen hätte mir diese Geschichte nicht so gut gefallen. Das Ambiente und die Zeit harmonieren sehr gut mit den Eistelllungen und den Mörderinnen die hier ihren Job erledigen.

     

     

    Fazit

    Interessante Story die mich fesseln konnte.
    Zwei Auftrags Killerinnen und die Suche nach der Wahrheit.

     

     

    5 von 5 Sternen

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