Stefanie Mühlsteph Technikgirl

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Inhaltsangabe zu „Technikgirl“ von Stefanie Mühlsteph

Während Nerds immer beliebter werden, haben Klischees um naturwissenschaftlich versierte Frauen nach wie vor reichlich Nährboden. Frauen seien in technischen oder naturwissenschaftlichen Fächern unbeholfen wie ein 16-Jähriger, der zum ersten Mal vor der Aufgabe steht, einen Büstenhalter zu öffnen. Ist das wirklich so? Sind Frauen entweder »männlich« oder völlig planlos? – »Nein!« ist hier die einzig richtige Antwort. Denn es gibt sie: die femininen, intelligenten Frauen, die Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik lieben. Aber warum sind gerade einmal zehn Prozent aller Studenten in ingenieurswissenschaftlichen Fächern weiblich? Hat es vielleicht etwas mit den Klischees und Gängeleien, denen sich technikaffine Frauen ausgesetzt sehen, zu tun? Fest steht: Demografischer Wandel und Fachkräftemangel machen es notwendig, dass »die Gesellschaft« ihr Verständnis von Frauen und Technik noch einmal überdenkt. »Vorsprung durch Technikgirls« lautet die Devise. »Sugar and spice and everything nice, that’s what little girls are made of«, heißt es in einem englischen Kinderlied. Doch in manch einem Mädchen steckt weit mehr als rosa Flausch und Sonnenschein. Die Elektrotechnikerin und Autorin Stefanie Mühlsteph ist der Frage nachgegangen, wer diese Mädchen sind, die sich in der Schule eher für Mathe und Physik als für Deutsch und Kunst interessieren, die Berufe im MINT-Sektor (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ergreifen und dadurch nicht nur ingenieurwissenschaftliche, sondern auch genderpolitische Pionierarbeit leisten. Denn – und darum geht es in den im Buch versammelten Porträts, Anekdoten und Kolumnen vornehmlich – bis heute ist eine technikaffine Frau keine Selbstverständlichkeit – weder gesellschaftlich noch beruflich. Das muss sich ändern. TECHNIKGIRL will mit seinen witzig-frechen, erhellenden und eindringlichen Texten dazu beitragen: MINT-Mädchen an die Macht!

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  • Die Akzeptanz von MINT-Girls, "Technikgirl- Wenn Mädchen Technik lieben" von Stefanie Mühlsteph

    Technikgirl

    Carla_Chris

    23. August 2015 um 18:44

    Was sich noch stärker verbreitet als Schimmel auf Obst und Gemüse, sind Vorurteile und hier vor allem jene, die über Jahrhunderte hinweg kultiviert wurden. Die Rede ist hier von Vorurteilen gegenüber Frauen in technischen Berufen. Viele sagen sie seien nicht fähig dazu oder zumindest viel schlechter als Männer, doch stimmt das? Stefanie Mühlsteph behandelt diese Frage in ihrem Buch "Technikgirl- Wenn Mädchen Technik lieben". Sie geht dabei klar auf Konfrontationskurs und provoziert besonders männliche Leser. Gerade dann, wenn es um die Frage geht, ob Frauen das weniger geeignetere Geschlecht seien, um einen MINT* Beruf auszuüben. Hingegen sehen circa 90 Prozent der jungen Männer ihr eigenes Technikverständnis als Gottgegeben an, verankert in ihrem winzigen Y-Chromosom. Da wäre allerdings ziemlich wenig Platz für so viel technisches Grundverständnis... Diese Antwort ist klar und deutlich, denn es ist schwachsinnig zu sagen, dass Frauen schlechter seien weil..., weil sie eben Frauen sind. Jedem dürfte das klar sein. Doch Stefanie Mühlsteph spricht sich nicht nur dafür aus, dass Frauen deshalb nicht wertgeschätzt werden in MINT* Berufen. Sondern zeigt sie auch, dass es heute leider noch immer nicht so ist. Dass es immer noch einige Männer gibt, die Frauen einfach nicht in ihrem Beruf akzeptieren. Dabei beginnt sie gerne auch zu stacheln und nennt (leider!) sehr viele Beispiele und lässt Frauen selbst von ihren Erfahrungen berichten. Doch bei aller Stichelei müssen Sätze wie "Da wäre allerdings ziemlich wenig Platz für so viel technisches Grundverständnis...", nicht sein. Denn damit setzt sie sich selbst auf das Niveau herab, welches sie als Frau in einem MINT* Beruf nicht akzeptieren kann. Trotzdem bringt sie, gerade durch die Berichte von mehreren Frauen die Situation der Frau in einem MINT* Beruf klar rüber. Sie übt nicht nur Kritik an dem Umgang mit Frauen in diesen Berufen, sondern - gerade dadurch- auch an der Gesellschaft. An dieser Stelle des Buches gelangt man irgendwann zu einem Pulverfass- Thema, welches Stefanie Mühlsteph mit ordentlich Schwung öffnet. Die Frauenquote. Ein explosiveres Thema hätte sie nicht in ihr Buch aufnehmen können. Was sie davon hält und wie sie darüber denkt, lest ihr am besten selber (so viel vorab: Ihr werdet neu über die Quote denken). Nichtsdestotrotz muss man unterm Strich aber leider sagen: Schade! Wir wissen nicht so ganz was wir denken und von "Technikgirl" halten sollen. Zwar ist das Buch ohne Zweifel eine super Möglichkeit um (aus erster Hand!) zu erfahren, warum es Frauen so schwer haben, einen technischen Beruf zu ergreifen. Dennoch liest sich das Buch an einigen Stellen, wie Kaugummi, man beginnt mit dem Kopf zu schütteln und ist oftmals enttäuscht. Viele Dinge wurden Seiten vorher schon lang und breit diskutiert und werden weiter hinten erneut aufgegriffen. Das Buch könnte getrost (viel) kürzer sein und würde dennoch nicht an Schlagkraft verlieren. Denn hinter allen Aussagen, stecken schlussendlich, hieb und stichfeste Argumente, mit ebenso starken und guten Quellen, wenn auch an manchen Stellen etwas polemisch. Schade! Eigentlich ein super Buch, mit tollen Zitaten, sehr guten Quellen, Pulverfass-Garantie und brandaktuellem Thema.Hübsch ODER schlau Das "Technikgirl" in kurz: Unterhaltungswert: Na ja, bleibt teilweise auf der Strecke, was bei dieser Thematik nicht sonderlich verwunderlich ist. Seitenzahl: 251 Seiten, gespickt mit Kritik. Zielgruppe: Es fällt uns tatsächlich sehr schwer eine Zielgruppe auszumachen. Wir sagen: Jeder der gerne Kritik übt und sich über Ungerechtigkeiten aufregen kann (egal ob männlich oder weiblich), sollte dieses Buch lesen. Mädchen, welche überlegen später einen Beruf in die Richtung ergreifen zu wollen, sollten sich unbedingt "Technikgirl" durchlesen (auch wenn es nicht an allen Stellen dazu Mut macht) ! Ansonsten dient das Buch als sehr gute Quelle, um einfach mehr über die derzeitige Situation zu erfahren. Verlag: Schwarzkopf-Verlag Wir wünschen alle denen die sich angesprochen fühlen, viel Spaß beim Lesen. Zwar sind wir uns nicht sicher was wir von diesem Buch halten sollen (nicht wegen des Themas, sondern ganz klar, wie es geschrieben ist). An alle MINT*-Girls: Kopf hoch! Wir Danken dem Schwarzkopf- Verlag ganz herzlich, für die Bereitstellung dieses Buches! http://www.schwarzkopf-verlag.net *MINT steht für: Mathematik, Informatik; Naturwissenschaft und Technik.

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