Stefanie Mann Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

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Inhaltsangabe zu „Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!“ von Stefanie Mann

Ein Porträt des Altenheimlebens – Nahaufnahmen einer eigenen Welt Altenpflegerin ist ihr Traumberuf. Schwester Stefanie liebt ihren Job, weil sie die Alten liebt – mit all ihren Schrullen und Macken. Ob bettlägerig und kaum noch in der Lage, sich zu rühren, oder so dement, dass sie weder sich selbst noch die Familie erkennen: Stefanie Mann kann mit den Bewohnern lachen und streiten, Scherze machen und traurig sein. Denn noch im bemitleidenswertesten Pflegefall steckt ein Fiesling oder auch ein Schatz, und das spiegelt sich in den Geschichten, die Stefanie erzählt. Die sind mal witzig, mal derb und auch mal krass, aber immer voller Zuneigung und Lebenslust – so komisch und berührend wie das Leben selbst.

Die Plege von all ihren Seiten sehr humorvoll beschrieben :-)

— PollyMaundrell

Seniorenpflege mit Herz und Humor!

— derMichi

Für exam. Pflegekräfte ist dies Buch wohl eher langweilig. Für Leute die gerade in der Pflege beginnen ist das schon eher was.

— sunny1987

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  • Altenpfleger haben es nicht immer leicht...

    Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

    MissRose1989

    Seniorenheime im Verruf, Pflegenotstand, Mangel am Nachwuchs in der Altenpflege, schlechte Versorgung, solche und ähnliche Dinge liest und hört man, wenn man sich über das Leben in einem Altenheim informieren möchte. Doch nicht überall wirkt sich der Stress und die Arbeitsbelastung negativ auf das Arbeitsklima aus, wie Stefanie Mann in ihrem Buch zeigt.  Stefanie Mann ist Altenpflegerin aus Leidenschaft und das merke man auch in den 18 kleinen Geschichten, die sich aus ihrem Arbeitsalltag aufgeschrieben hat. Dabei kommt sie völlig ohne grosse Enthüllungen aus, sondern sie schreibt einfach das auf, was ihr in ihrem Arbetisalltag begegnet und wie lustig das Arbeiten mit älteren Menschen sein kann, gleichzeigt zieht sich aber immer das Positive aus der Situation, auch wenn manchmal hinter den Geschichten ein trauriges Schicksal steckt.  Der Schreibstil von Stefanie Mann ist locker und leicht, sie verzichtet auf Fachchinesisch, schafft es aber trotzdem, dem Leser viel über ihren Beruf und ihren Berufsalltag zu berichten. Zu keiner Zeit gibt es übermäßige Längen, man liest das Buch locker weg, was sehr angenehm auffällt.  Das Buch ist jedem zum empfehlen, der nicht selber im Schichtdienst ist, aber auch jedem, der im Schichtdienst ist, weil Stefanie Mann schreibst auch über Missstände bei der Arbeit, so zum Beispiel Rückrufe aus dem Urlaub oder aus dem Frei oder immer wieder die gleichen Kollegen, die dann eben krank sind oder im Dienst eben lieber im Dienstzimmer sind. Natürlich schreibst sie auch über die kleineren und größere Probleme mit dem Patienten, aber man hat an keiner Stelle im Buch den Eindruck, dass sie ihren Job nicht mit Leib und Seele macht. Vielleicht ist das Buch auch etwas für Berufsanfänger oder Berufsinteressiert, weil den Einblick in den Ablauf in einem Seniorenheim bekommt man sonst selten und da er auch sehr authentisch ist, kann man das auch für die Gruppe von Menschen empfehlen. :) Fazit: Ein tolles Buch über das Leben und Arbeiten in einem Altenpflegeheim, was keine Enthüllungen braucht, sondern einfach nur Geschichten aus dem Leben erzählt und dabei so sympathisch wirkt und sich wunderbar lesen lässt. Das ist so ein Buch, bei dem man sagen kann, gerad die kleinen und kleinsten Geschichten macht das Leben zu etwas besonderen - wirklich lesenswert.

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    danielamariaursula

    26. March 2016 um 08:01
  • Humor ist wenn man trotzdem lacht

    Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

    dieDoreen

    13. November 2015 um 17:49

    Als Krankenschwester konnte ich natürlich nicht an "Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!" von Stefanie Mann vorbei gehen.Die Altenpflegerin Stefanie ist 25 und arbeitet seit 5 Jahren in diesem Beruf. Mit Witz und Humor versucht sie über den Alltag mit "ihren" Senioren zu berichten.Nach "House of God" (welches für mich übrigens zur Pflichtlektüre in der Pflegeausbildung und dem Medizinstudium gehören sollte) und "Abgezockt und Todgepflegt" (Bevor die Oma ins Heim kommt, sollte dieses Buch ebenso zur Pflichtlektüre für die Angehörigen werden) war ich gespannt was mich hier erwartet.Die Autorin versucht auf eine humorvolle Art sich mit den Themen Demenz, Pflegenotstand und Pflegebedürftigkeit auseinander setzten. Anfangs gelingt dies sogar sehr gut, nur ist mir im Laufe des Buches irgendwann das Lachen im Hals stecken geblieben. Denn das was die Autorin hier schmunzelnd für meinen Geschmack etwas verharmlost ist kein Spaß mehr sondern in 90 Prozent der Pflegeeinrichtungen und Krankenhäuser mittlerweile bitterer Ernst über den man nicht mehr lachen kann sondern eher heulen sollte. Das Problem ist aber, dass die breite Masse der Leser einen Tatsachenbericht wahrscheinlich eher nicht gelesen hätte, sondern lieber etwas zum Schmunzeln möchte. Dennoch schlägt das Buch gegen Ende ernstere Töne an und führt den Leser vor Augen, dass ignorieren und übersehen des Pflegenotstandes keine Lösung ist.So kann man nur hoffen, dass viele dieses Buch lesen und trotz der stellenweiße sehr witzigen Anekdoten auch mal zwischen die Zeilen schauen, denn keiner will aber viele werden einmal auf die Hilfe anderer angewießen sein. Fazit: Man sollte trotz des Humors die ernste Seite des Buches nicht außer acht lassen. Für mich als Pflegekraft wurde einiges zu sehr verharmlost, aber dennoch haben viele Anekdoten mich auch an so manches Krankenhauserlebniss erinnert.

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  • Wenn die Gebiss-Mafia wieder zuschlägt...

    Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

    PollyMaundrell

    25. October 2015 um 20:17

    Klappentext "Guten Morgen, Frau Winkler, wie geht es Ihnen?" "Das geht Sie gar nichts an." Steffi ist Altenpflegerin, und sie liebt ihren Beruf - und "ihre" Alten. Dabei hätte sie manchmal so einigen Grund, sich vor den Rollator zu werfen. Wenn die Altenheim-Mafia mal wieder die Dritten versteckt hat, die Bewohner versuchen, den Christbaumschmuck zu essen, oder nach zehn Tagen Dauereinsatz um halb fünf Uhr morgens der Wecker zum Dienstantritt klingelt. Doch Steffi weiß: Im bewegten leben einer Altenpflegerin, voll Lachen, voll Schweiß und auch mal Kummer, hilft kein Jammern und kein Zetern, sondern nur ein fester Magen und das Herz am rechten Fleck. Erster Satz Morgens, halb sieben in Deutschland. Cover Das Cover an sich, lässt bereits auf ein lustiges Buch hoffen. Der Titel in einer Sprechblase lässt durchscheinen, dass es sich dabei um ein Zitat eines "Alten" aus diesem Buch halten könnte. Fernseher, Pillendose und Wollknäul mit Stricknadeln im Comicstil, die munter durcheinanderfliegen zeigen, dass es wild zugeht im Altenheim. Mir persönlich gefallen allerdings die Farbkombinationen nicht so gut. Meinung Da ich selber seit vielen Jahren nebenbei in der Pflege arbeite (Dialysezentrum, ambulante Alten- und Krankenpflege, Geriatriestation im Krankenhaus), war mir klar, dass ich dieses Buch lesen MUSS! ;-) Nachdem ich "Are you finished?" - "No we are from Norway" gelesen hatte, hatte ich mir etwas ähnliches unter diesem Buch vorgestellt. Natürlich, andere Berufsgruppe, aber tatsächlich ähnlich lustig beschriebene Arbeitsumstände. Stefanie Mann berichtet knallhart ehrlich aber ebenso herzlich von ihrem Arbeitsalltag im Altersheim. Kollegen, die Probleme mit dem Entfernen der Ausscheidungen haben, Bewohner, die morgens einen Teller in der Hand halten, auf denen sich definitiv nicht das Frühstück befindet - eher das Abendessen in verdauter Form ;-) und die Altenheim-Mafia, die sich gegenseitig die Gebisse versteckt. Die Arbeit des Pfelegepersonals (egal ob Altenheim, Krankenhaus, ambulante oder häusliche Pflege) wird oftmals unterschätzt und definitiv nicht genügend honoriert (auch finanziell). Menschen, die sich für die Pflege entscheiden müssen dafür geboren sein und ich sage gerne, dass man das "Pflege-Gen" besitzen muss. Es muss ein Maß zwischen mitfühlen und nicht an sich rankommen lassen gefunden werden. Wie das im Leben so ist, mag man nicht jeden Menschen gleich gern und der ein oder andere liegt einem mehr am Herzen, als prinzipiell gut wäre. Und doch muss man gucken, dass man alle Menschen gleich gut behandelt und seinen persönlichen Ärger nicht an ihnen auslässt, auch wenn man es leid ist etwas zum hundertsten Mal zu erklären. Besonders bei dementen Patienten wird die persönliche Geduld oftmals auf die Probe gestellt. Stefanie Mann beschreibt in ihrem Buch die oftmals lustigen, aber auch anstrengenden und traurigen Erlebnisse mit "ihren Alten" und macht klar: Eines wird es in der Pflege niemals...langweilig! Zitate / Textstellen "Jungs wie dich brauchen wir bei der Reichswehr!" "Ähm, ich bin ein Mädchen!" "Na, dann bekommste eben Kinder und kriegst von unserem Führer das Mutterkreuz!" In diesem Sinne: Gelobt sei, was hart macht, und ran an die Arbeit! (Seite 11) Eigentlich kann Fritz nicht mehr selber laufen - wenn man ihn dann jedoch aus dem Bett in den Rollstuhl hebt, ist er schneller, als man beim nächsten Bewohner die Einlagen wechseln kann, wieder in seinem Bett. Wie er das macht? Keiner hat es je gesehen. (Seite 33) Fazit Egal ob Pflegepersonal oder nicht - dieses Buch bietet für jeden etwas. Erheiterung, die Möglichkeit nachzudenken und auch die ein oder andere Träne, wenn der Sensenmann leise an die Tür klopft. Vielleicht schafft Stefanie Mann es mit diesem Buch, dass die Menschen, die andere Menschen pflegen mehr Anerkennung, Verständnis und Mitgefühl bekommen - denn das haben sie verdient! Diese und alle meine anderen Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog. http://franzyliestundlebt.blogspot.de

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  • Seniorenpflege mit Herz und Humor!

    Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

    derMichi

    16. October 2015 um 20:21

    Altenpfleger mag nicht der beliebteste oder angesehenste Beruf sein. Der Alltag ist in der Tat verrückt, anstrengend und voller Herausforderungen. Stefanie Mann beschreibt in ihrem neuen Buch, wie das Leben in diesem Job aussieht. Einblicke, die man nicht vergisst. Sie haben es schon nicht einfach, die Mitarbeiter des Altenheims "Frankenruh". Die Bewohner spielen gerne mal verrückt, laufen davon, sperren sich ein, streiten sich erbittert oder knabbern an Dekoartikeln herum. Und dann sind da ja noch die Angehörigen, die ihre Alten gerne besonders gut versorgt wissen möchten. Falls sie sich überhaupt füreinander interessieren. Da meint man, zumindest die Betreuten müssten doch eigentlich dankbar für alles sein. Doch weit gefehlt. Nicht jeder lässt das mit sich machen, was mitunter dringend nötig ist. Da wird auch mal politisch höchst unkorrekt geflucht und Vokabular aus dem Dritten Reich bemüht. Auch bewegende Sterbefälle kommen immer wieder vor. Es gibt allerdings auch Momente, da liebt Altenpflegerin Steffi ihren Beruf, trotz spontaner Notdienste am eigenen Geburtstag, gelegentlichen Beschimpfungen und anderer unvorhergesehener Ereignisse. Wer setzt sich schon gerne mit dem Ende des Lebens auseinander? Vermeiden lässt es sich kaum. Seien es eigene Angehörige, die in einem Heim leben oder das eigene fortschreitende Alter, früher oder später ist es soweit. Da kann es helfen sich zumindest zu informieren und humorvoll zu wappnen. Genau das ist Stefanie Manns Ansatz. Sie berichtet direkt und ohne große Umschweife vom knochenharten Alltag in der Seniorenresidenz. Auch Euphemismen wie Einstuhlen oder Brechen lassen keinen Zweifel daran, was eben dazugehört, dort zu arbeiten. Kopfkino und Phantomgestank inklusive. Und doch lässt die Autorin nie einen Zweifel daran worum es geht - um Menschen. Auch wenn ihre Alten wunderlich sein mögen oder dem Personal den Alltag schwer machen, die Würde der einzelnen Personen steht im Vordergrund. Der lockere Tonfall täuscht nicht darüber hinweg, hilft aber einen Zugang zu den beschriebenen Ereignissen zu finden. Eindrücklich gerät auch ihr Eintreten für die oft unterschätzten Tätigkeiten der Pfleger. Eine unterbezahlte Arbeit, die auch noch relativ wenig Anerkennung findet und oft stressig ist. Neben aller Unterhaltung bringt das Buch dem Leser damit ein Berufsbild näher, über das man nicht unbedingt alles weiß, was wichtig und richtig ist. In jedem Fall kann man hinterher mit mehr Respekt und weniger Berührungsängsten an die Thematik herangehen. Alles in allem ein sowohl bewegendes als auch unterhaltsames Zeugnis einer unterschätzten Tätigkeit. Beim nächsten Besuch im Altenheim wird man möglicherweise manches anders sehen. Seitenzahl: 256 Format: 12,1 x 18,1 cm, Taschenbuch Verlag: Heyne

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  • Steffi und "ihre" lieben Alten

    Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

    Tanzmaus

    28. June 2015 um 14:48

    Stefanie arbeitet als Autolackiererin, ehe sie sich zu ihrem Traumberuf der Altenpflegerin umschulen lässt. Sie weiß, dass dieser Beruf Knochenarbeit und nicht immer leicht und einfach ist, aber dennoch bietet er ihr auch viel Schönes, so dass sie die Umschulung nicht bereut und dem Leser sogar ihren Beruf mit allen Macken und schönen Momenten vorstellen will.   Eigentlich sehe ich mich nicht unbedingt als Zielpublikum für diese Art von Lektüre, doch da ich nun selbst damit konfrontiert werde, stieg bei mir das Interesse und ich habe es nach ein wenig reinschmökern dann doch bestellt.   Stefanie – auch wenn das nur ein Pseudonym ist – beschreibt hier ihren Alltag, wobei sie auf der einen Seite nichts beschönigt, auf der anderen Seite aber auch Rücksicht auf „ihre Alten“ nimmt und diese durch erfundene Namen und Örtlichkeiten schützt.   Das Buch ist teilweise sehr emotional. Beim Lesen habe ich mit Stefanie sowohl die schönen und lustigen Seiten des Berufs der Altenpflege kennenlernen dürfen, wie auch die traurigen. Stefanie beschönigt nichts, sondern übt teilweise sogar harte Kritik. Nicht nur an der Pflegeleitung, dem System, sondern auch an sich selbst, anderen Pflegekräften und den Angehörigen. Die Kritik wird dabei nicht wahllos in den Raum gestellt, sondern begründet und teilweise zeigt Stefanie sogar auf, wie man es besser machen könnte.   Der Schreibstil ist einfach, leicht und dabei doch einfühlsam. Man erlebt das fiktive Altenheim Frankruh in all seinen Facetten, lernt die Bewohner kennen, ihre Macken und Eigenschaften, schließt Freundschaft und muss auch Abschied nehmen, wenn ein Bewohner dann stirbt.   Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es zeigt nicht nur die verschiedenen Facetten des Berufs auf, man blickt als Außenstehender hinter die Kulissen, sieht und erkennt, womit sich ein Altenpfleger tagtäglich herum schlagen muss und lernt, dass hinter dem Berufsbild mehr steckt, als man als Außenstehender auf den ersten Blick zu sehen glaubt.   Am Ende des Buches bekommt der Leser noch einen Glossar an die Hand, mit dem sich manche Begrifflichkeiten aus dem Pflegealltag erklären.   Fazit: Ein gelungener Einblick in einen Beruf, dem man sonst eher wenig Beachtung schenkt.

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  • Lustig und traurig zugleich

    Die Frau Müller hat mir schon wieder die Zähne geklaut!

    melli.die.zahnfee

    11. May 2015 um 12:30

    Ein Porträt des Altenheimlebens - Nahaufnahmen einer eigenen Welt Altenpflegerin ist ihr Traumberuf. Schwester Stefanie liebt ihren Job, weil sie die Alten liebt - mit all ihren Schrullen und Macken. Ob bettlägerig und kaum noch in der Lage, sich zu rühren, oder so dement, dass sie weder sich selbst noch die Familie erkennen: Stefanie Mann kann mit den Bewohnern lachen und streiten, Scherze machen und traurig sein. Denn noch im bemitleidenswertesten Pflegefall steckt ein Fiesling oder auch ein Schatz, und das spiegelt sich in den Geschichten, die Stefanie erzählt. Die sind mal witzig, mal derb und auch mal krass, aber immer voller Zuneigung und Lebenslust - so komisch und berührend wie das Leben selbst. Ein sehr schön geschriebenes Buch , dass ich in einem Rutsch durchgelesen habe. Die Thematik ist gut dargestellt und man kommt oft ins Grübeln ob der alten Menschen und man gewinnt eine Menge Respekt vor dem Pflegepersonal. Einziger Kritikpunkt: Oft waren Sätze ein wenig unglücklich formuliert, so dass man als Leser den Eindruck hatte, Schwester Stefanie wäre eine Schwesterngöttin. Sonst top.

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