Stefanie Maucher FIDA

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Inhaltsangabe zu „FIDA“ von Stefanie Maucher

Nach einem Besuch in der Stadtbücherei wurde Laura zum letzten Mal gesehen. Was geschah mit ihr? Wie gehen ihre Eltern mit dem Verschwinden des einzigen Kindes um? Das erzählt Stefanie Maucher in ihrem neuen Thriller FIDA. Was würden Sie tun, wenn ihr Kind einfach verschwindet? Wenn Sie nicht wissen, ob es noch am Leben oder schon tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen? Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden?

Gnadenlos gut! Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, ich war gleich im Buch drin. Ich hoffe, von Autorin kommt noch mehr!

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Das Thema ist harter Tobak, jedoch wurde es durch die Autorin gut umgesetzt. Der Text kommt ohne große Schnörkel aus. Mir gefällt das Buch.

— Mark_Fahnert

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  • Viel Gewalt und noch mehr Fehler. Wo war der Lektor?

    FIDA

    VeroG

    03. August 2016 um 16:20

    Wer noch nicht genug hat von den total gestörten Burschen, die ohne Grund töten und quälen, oder sich an Gewaltszenen an Kindern erfreuen kann, der ist hier gut bedient. Alle anderen sollten es lassen. Die Personen sind ziemlich blass gezeichnet, Spannung kommt auch selten auf, denn man weiß von Anfang an, wohin die Geschichte führt. Die Story lebt daher echt von den Gewaltszenen. Und das ist doch etwas dürftig und auf eine ganz bestimmte Klientel abgestellt. Daher wundern mich ehrlich die vielen tollen Bewertungen der Story. Sie lassen aber auch gewissen Rückschlüsse auf die Leser zu.Was in der ganzen Handlung fehlt, ist die treibende Kraft. Die Motivation für die Handlungen des Täters. Oder die Nicht-Handlung, wie bei der Polizei. Wurde überhaupt jemals ordentlich ermittelt? Und wenn ja, warum steht nichts davon im Buch?Richtig abgetörnt wurde ich von den vielen Fehlern. Und wenn ein Satz geändert wird, dann sollte man vielleicht auch noch mal drüberlesen. Wenn Reste des vorherigen Satzes übrig bleiben, darf der Leser rätseln, was das nun heißen soll? Ich nehme an, dass dies ein Buch im Selbstverlag war und es kein Lektorat gab. Warum dann zwei Sterne? Die Autorin kann schreiben, keine Frage. Das Thema ist ja leider auch immer noch aktuell. Aber das kann man auch anders aufbereiten.

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  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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  • Spannend, aber nichts für zarte Gemüter

    FIDA

    Buchdaisy

    27. May 2014 um 20:03

    Dieses Buch ist wie ein Verkehrsunfall: Erschreckend, grauenhaft, doch man muss hinsehen. Und ich konnte nicht aufhören zu lesen. Die 13-jährige Laura verschwindet spurlos. Auch ein Jahr später wissen ihre Eltern nichts, nicht dass sie wirklich entführt wurde, nicht dass sie gequält wurde, nicht dass sie ihrer Identität beraubt wurde, nichts von alledem, was im letzten Jahr passiert ist. Doch ihre Mutter kann und will sich nicht damit abfindet, dass ihr Kind tot ist. Unermüdlich sucht sie weiter und kommt schließlich dem Verbrechen auf die Spur. Der Roman von Stefanie Maucher erzählt die Handlung aus den verschiedenen Positionen der Protagonisten: Laura, ihre Mutter, der Entführer, auch sein Vater, wobei auch die Zeit wechselt zwischen der Zeit der Entführung und den Folgemonaten und dem Zeitpunkt ein Jahr später, wo es zur Lösung des Falles kommt. Es ist ein grausames Verbrechen, mit dem der Leser da konfrontiert wird. Während des Lesens stand ich ständig unter Strom, mit wechselnden Gefühlen von Wut, Trauer, Mitleid, Hilflosigkeit und Hass. Ich litt vor allem mit Lauras Mutter. Mein Fazit: Ein verdammt spannendes Buch, aber ganz schön starker Tobak und nichts für zarte Gemüter.

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  • Beklemmende Geschichte

    FIDA

    Moe_Teratos

    22. October 2013 um 21:49

    Egal wie brutal ein Buch ist: normalerweise haut mich so schnell nichts aus den Socken, aber bei »Fida« ist mir mehr als nur ein kalter Schauer über den Rücken gelaufen. Schonungslos und ungeschönt, werden dem Leser die Grausamkeiten an den Kopf geworfen, die Tom der kleinen Laura zufügt. Für schwache Nerven ist es sicher nichts. Jeder sollte sich also überlegen, ob er es ertragen kann, realitätsnah erzählt zu bekommen, was mit einem Kind passieren kann, wenn es in die Fänge eines Mannes wie Tom gerät. Ich bin begeistert von dem Buch, zeigt es doch das auf, was überall auf der Welt hinter verschlossenen Türen geschehen kann und verschweigt nichts. Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und es werden einem zwischen den Geschehnissen in Toms Haus ein paar Atempausen gegönnt. Fazit: Tolle Geschichte, die knallhart und detailgetreu wiedergegeben wird. Sicherlich nichts für Zartbesaitete.

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  • Eine Geschichte, die einem unter die Haut geht.

    FIDA

    ALISIA

    21. October 2013 um 19:23

    Meine Meinung: Normalerweise lese ich solche Bücher eher selten, wenn gar gar nicht, daher war es mal etwas Neues für mich. Das Cover hier passt sehr gut zum Inhalt des Buches und daher passend gewählt. Was mir auch positiv aufgefallen ist, dass es irgendwie anders gebunden ist, was mir wirklich sehr gefällt. In dem Buch geht es darum, dass Laura entführt wird. Man kann in die verschiedenen Sichten hinein lesen und so kommt man den Personen dadurch viel näher. Es wird in der Sicht vom Entführer, kurz von einem Polizisten, Lauras Familie und auch die Sicht von dem Entführer sein Vater. So hat man viele Eindrücke gleichzeitig, was ich gut fand. So konnte man auch mal in der Sicht eines anderen die ganze Geschichte betrachten. Geschrieben war es recht flüssig und einfach zu lesen. Ich hatte keine Probleme mir alles wirklich bildlich vorzustellen. Die Umgebung hätte man zwar etwas detaillierter beschreiben können aber schlecht war es nicht. Am meisten hat man in der Sicht von Tatjana (Lauras Mutter) und Tom (Entführer) gelesen. Ich weiß nicht so recht was ich von Tatjana halten soll. Sie tut mir leid, dass sie erfahren musste, wie es ist sein Kind zu verlieren und nicht zu wissen, wo es ist. Auch wie sie sich immer mehr zurückzieht, ist verständlich. Doch mir kam es am Ende etwas zu kurz geraten vor. Da hat, nicht nur bei ihr, sondern einfach im Gesamten etwas gefehlt. Tom fand ich von Anfang an abstoßend. Seine Sicht der Dinge war einfach nur abscheulich und am liebsten hätte ich ihn gerne geschlagen. Dieses Gefühl kam immer wieder im Laufe der Geschichte in mir hoch. Und ich bin eigentlich nicht brutal. Das hat mich etwas schockiert. Er war wirklich wie für die Rolle es Bösen geschaffen. Am Anfang des Buches hat man eher wenig von ihm mitbekommen. Der Zeitpunkt in der in Aktion getreten ist war einfach perfekt und auch das Ende war so, wie ich mir seinen Charakter vorgestellt habe. Laura war hier das Opfer. Sie war erst 13, als sie entführt wurde. Von außen her war sie rein und unschuldig doch von Innerem genau wie jedes andere Kind auch. Einfach nur ein Kind und mit ihrer Art hat sie mich vollkommen in ihren Bann gezogen. Ihre Sicht der Dinge war einfach nur packend und erschreckend. Sie hat mir auch von Anfang an leid und war eines der Charaktere, wo mir von Anfang an sympathisch war. Die ganze Gesichte hat mir eigentlich recht gut gefallen, falls man das so sagen kann. Mir war aber am Ende etwas schlecht. Ich fand es schockierend und doch konnte ich einfach nicht das Buch weglegen. Es war traurig, packend, aufregend und gut beschrieben. Gleich am Anfang war man richtig in der Geschichte. Es wird praktisch in zwei verschiedenen Zeiten erzählt. Einmal vom Einführungszeitpunkt (2012) und einmal ca ein Jahr später (2013). Gleich nach der Einleitung war man schon mitten im Geschehen. Es war am Anfang nicht wirklich klar, wer wirklich jetzt der Entführer war und so waren auch einige Überraschungen dar. Wie oben schon geschrieben, konnte man in den Sichten der einzelnen Charaktere gut eine Vorstellung von der Geschichte aber auch von ihren Wesen bekommen. Bis zum Ende wusste man nicht, wie es wirklich ausgehen wird. Das Ende war mal aber wirklich anders, als ich erwartet habe. Leider hat mir hier aber wirklich ein Paar mehr Details gefehlt. Fazit: Diese Geschichte geht wirklich einem unter die Haut. Was ich klasse fand, war einfach, dass man so viele Eindrücke hatte und so genau vorstellen konnte. Es war vieles dar, was ich von einem Buch erwarte. Packend, überraschend, aufregend und vor allem gut beschrieben. Die Spannung war bis zum Ende da. Dieses Mal ist es wirklich ganz anders ausgegangen, als ich erwartet habe und somit ein riesen Pluspunkt, auch wenn mir das Ende nicht wirklich gefallen hat, da es einfach zu kurz war. Da hat mir doch etwas gefehlt. Es war echt mal überraschend was 187 Seiten einen erzählen können. Vor allem was für eine Geschichte. Eine Geschichte, die einem unter die Haut geht.

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  • So grausam, weil so realistisch

    FIDA

    Tialda

    20. October 2013 um 16:58

    Rezension: Von Stefanie Mauchers “Fida” erwartete ich einen Psychothriller, der von einer Kindesentführung handelt. Das ist das Buch mit dem beklemmenden Cover auch – aber dass diese Geschichte dermaßen unter die Haut geht, hätte ich nicht erwartet. Die Autorin hat die Story in zwei Zeitstufen unterteilt – die eine spielt in der Gegenwart, 2013, und die andere zum Zeitpunkt der Entführung, im Jahr 2012. Zwar wird immer in der dritten Person erzählt, doch der Augenmerk zwischen den verschiedenen Charakteren wechselt immer wieder. So begleiten wir den kranken Täter, sind bei der verzweifelten Mutter und an anderer Stelle sitzen wir mit Fida in Gefangenschaft und erfahren so die Gefühle und Gedanken aller Beteiligten. Das Buch hat nur rund 180 Seiten und schleudert den Leser durch die Geschichte. Alles geht so wahnsinnig schnell und ist so unendlich grausam. Als wäre die Entführung der 13-Jährigen Laura nicht schon schlimm genug, hat der Täter etwas ganz besonders mit ihr vor. Er liebt es zu quälen, seine Macht zu demonstrieren und spielt in diesem Keller, in dem er Laura gefangen hält, Gott. Aber auch der Mutter bleibt nichts erspart. Sie kann den Verlust ihres einzigen Kindes selbst nach einem Jahr noch nicht hinnehmen, sucht weiter und entfernt sich gleichzeitig immer mehr von ihrem Mann, den die Sache kaum noch berühren zu scheint. Hier wird es gegen Ende der Geschichte noch ganz gewaltig Knallen und ich dachte mir nur so ‘Das kann doch jetzt nicht auch noch sein!?’ Das einzige was mich etwas irritierte, war ein Part in der Geschichte, der ausgespart wurde und dessen Resultat man irgendwann beinahe durch Zufall erfährt. Am Anfang wird alles so zermürbend detailreich erzählt und irgendwann schlägt diese Grausamkeit in Spannung um. Von da an wird an Details sehr gespart – es ist nicht schlechter, aber es fällt auf. Ich fühlte mich während des Lesens richtig schlecht, litt mit Laura und hatte am Ende vor Angst, welche durch die Spannung verursacht wurde, regelrechtes Herzrasen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte war mir schlecht und ich musste mich ablenken, um Abstand zur Story zu bekommen. Objektiv betrachtet würde dieses Buch die volle Anzahl an Sternen bekommen – allerdings ziehe ich für mein persönliches Empfinden etwas ab, da ich offen gestanden froh bin, dieses Buch hinter mir zu haben. Es hat mich schon sehr mitgenommen. Fazit: Eine Geschichte wie eine Ohrfeige – ging mir extrem unter die Haut, da sie genauso grausam wie realistisch ist.

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  • Spannend, tragisch, brutal durch das, was man nicht sieht, aber ein wenig überhyped :)

    FIDA

    sadako

    06. September 2013 um 08:03

    Ich habe schon einige Geschichten von Stefanie Maucher gelesen, und mir haben sicherlich nicht alle zugesagt.. Viele davon wahren kleinere, unvollständigere Leseproben und vor Fida, hatte ich mich vor längeren ja mit „Kalte Berechnung“ befasst. Man könnte nun natürlich sagen, Fida ist ein typischer Maucher. Doch Fida zählt neben Kalte Berechnung für mich zu den Höhepunkten in ihrem bisher noch jungen Autorendasein. Ich werde mich erneut in keinster weise auf Spoiler einlassen, denn die Buchbeschreibung selbst, sagt alles was man wissen muss. Stefanie Maucher spielt hier mit einer Angst, die schon immer ein tragischer Teil unseres Daseins war. Ein Kind wird entführt, gefangengehalten, gefoltert. Die Familie leidet, und kämpft. Ich habe mir das Buch relativ spät über den Verlagsshop als Print Exemplar bestellt, und habe zuvor schon einige Rezensionen gelesen. Zu hart, zu heftig, zu kontrovers, zu Standard ist das Thema. Zum Thema der Gewalt muss ich gestehen, dass mich in der Literatur und im Film eigentlich kaum noch etwas schocken kann – ich habe bereits alles gesehen und gelesen, ohne es immer gut zu finden. Daher fand ich einige der abwertenden Äußerungen, über die ich mit der Zeit immer wieder stolperte, für schlichtweg übertrieben. Ja Fida ist kein Kinderroman, Fida nimmt keine Rücksicht auf Kinder und ihr Leid, und vielleicht ist es zu einer Zeit veröffentlich worden, in der noch gewisse Themen in den Medien ganz frisch waren. Ich finde, das Wahre grauen in diesem Buch und die wahre Gewalt gegen das Mädchen, sind die Dinge, welche nicht „gezeigt“ werden. Stefanie Maucher hat eben im genau richtigen Augenblick einen Schnitt gemacht, um das Buch nicht als sadistisch oder gewaltverliebt bezeichnen zu können. Die Autorin hat das Drama um das entführte Kind sehr gut eingefangen und man spürt, - zumindest möchte ich das jetzt behaupten, dass eine ganze Menge persönlicher Emotionen in das Buch eingeflossen sind. Wie wäre es, wenn, was geschieht, bei, zu was sind wir fähig in einer solchen Situation. Die Darstellung der Figuren ist eigentlich sehr glaubwürdig. Sowohl in ihren Handlungen als auch in ihren Gefühlen. Auch der „Entführer“ wird mit einer zwar dezenten aber auch schräg faszinierenden Hintergrundgeschichte versorgt, die sich allerdings nie in den Vordergrund drängt. In erster Linie geht es um das Leid und den Kampf eines geschundenen Kindes. Und kein anderer Aspekt und keine weitere Figur in dem Roman, kann sich über diesen Punkt stellen. Das mag nun für den einen oder anderen Leser ein wenig zu viel des guten sein, aber es gibt ja die Möglichkeit, sich vorher anzuschauen und zu verstehen, dass die Autorin weniger bekannt ist für Fluffy Thriller. Das Ende kommt ein wenig schnell, aber passt dennoch gut in das Gesamtbild des Buchs, welches ja ebenfalls keine Überlänge hat. Ja man muss seine moralischen Bedenken über Bord werfen, denn es geht hier immerhin in erster Linie um ein Kind und es wird das beschrieben, was andere Autoren lieber an ausgewachsenen Frauen ausprobieren – doch ist das weniger verwerflich? Ich halte Fida für einen sehr spannenden Roman, der zwar hart ist, aber nicht über die Stränge schlägt. Stefanie Maucher musste sich in Fida nicht selbst zensieren, denn das tat die Geschichte bereits von selbst. Vielleicht ein wenig überhyped das Ganze, aber dennoch ein sehr lesenswertes Buch und schlechte Publicity ist auch Publicity. Zum Abschluss noch mal zum Cover, welches soweit ich weiß die Autorin selbst designt hat. Düster, faszinierend, beklemmend wirkt es auf mich eher wie ein Filmcover. Ich finde es toll, für ein Buch jedoch vielleicht ein wenig zu viel des guten. Allerdings ist das eine reine Geschmackssache. Ich weiß nicht genau ob ich nun 4 oder 5 Sterne geben soll, da mir im Grunde ein 10 Sterne system lieber ist. Allerdings werde ich wohl 5 Sterne geben, weil ich es als ein sehr gutes und spannendes Buch empfinde, welches seinem indi Hype, allerdings nicht gerecht wird. Vielleicht sollte ich mich weniger von rasanten explosionsartigen Aussagen beeinflussen lassen ;) Beste Grüße Sada

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  • Buchverlosung zu "FIDA" von Stefanie Maucher

    FIDA

    stefanie_maucher


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  • nichts für zarte Gemüter

    FIDA

    anja_bauer

    Das Buch beginnt am 10. April 2013 mit einer Frau, die Plakate von einem vermissten Mädchen aufhängt. Es ist ihre Tochter, die am 6.3.2012 zum letzten Mal gesehen worden ist. Laura Wenz war mit Freundinnen in einer Drogerie und danach in der Bücherei. Doch dort spricht sie Onkel Anton an, ein älterer Herr ,der dort den Kindern immer wieder vorliest. Laura fühlt sich in der Situation nicht wohl und flüchtet. Auf dem Heimweg, verfolgt dieser ältere Herr sie und sie schreit ihn an, er solle sie in Ruhe lassen. Von da an verliert sich die Spur von Laura. Seit dem Tag geht Tatjana jede Woche den gleichen Weg ab, denn ihre Tochter gehen hätte müssen und hängt Zettel auf. Sie glaubt stets daran, dass Laura noch lebt und gibt die Hoffnung nicht auf. Ihr Mann Jochen hat jedoch die Hoffnung schon aufgegeben. Doch Laura wird in der Nähe von dem Weg gefangen gehalten und schwer misshandelt und missbraucht. Ihr wird jede Würde und jeder Stolz genommen und ihr Wille ist gebrochen. Wird Laura noch lebend gefunden und schafft es die Mutter, sie wieder in die Arme zu nehmen? Das Buch ist erschreckend. Laura die entführt wird, wird in einen Kellerverlies gefangen gehalten. Und damit fängt das Grauen an. Die Misshandlungen werden detailliert beschreiben und es kostet nerven, dieses Buch weiter zu lesen. Auch die Verzweiflung der Mutter ist greifend nahe und man möchte am liebsten sie fest in die Arme nehmen. Die Geschichte ist so realistisch dargestellt, das einen eine Gänsehaut beschert wird. Der Täter ist ein total kranker Mensch und man möchte nur noch schreien. Alle vorkommenden Personen sind auch sehr realistisch dargestellt und man kann sich so gut reinversetzten in die einzelnen Menschen. Man spürt die Trauer von Tatjana, die Angst und Panik von Laura und man stellt sich den grausamen Täter vor. Das Buch selber ist abwechselnd in der Gegenwart, also 2013 - die verzweifelte Suche der Mutter - und dann wieder in der Vergangenheit 2012 – die Entführung von Laura - geschrieben worden. Das Ende ist ein wenig abenteuerlich und eigentlich etwas unrealistisch, aber das tut dem Buch keinen Abbruch. Die einzelnen Kapitel sind kurz gehalten und so lässt sich das Buch gut lesen. Nach und nach kommt auch raus, warum der Titel Fida heißt. Das Cover finde ich passend. Düster in Grau und schwarz Tönen, nur die Schrift in Rot. Und dann das Kind mit den ängstlichen Augen, welches den Mund zugehalten bekommt. Schon allein da bekommt man so etwas von dem Grauen der Geschichte zu spüren. FAZIT: Ich konnte das Buch einerseits nicht aus der Hand legen, anderseits habe ich es ein paar Mal zur Seite legen müssen, weil es so grausam ist. Wenn man vorstellt, das so was schon teilweise im realen Leben vorgekommen ist, dann kriege ich die Gänsehaut nicht mehr fort. Ein gutes Buch aber absolut nichts für schwache Nerven. Dieses Buch lässt sich schwer verdauen und auch als ich es zu Ende gelesen habe, musste ich erst mal schlucken und habe eine Zeit gebraucht, um die Rezension zu schreiben. Übrigens habe ich auf Seite 66 Fehler entdeckt: Zeile 29: „suspekt erscheinen“. Das sollte doch eigentlich ohne Leerzeichen, oder .

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