Stefanie Maucher Franklin: Horror-Thriller

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Inhaltsangabe zu „Franklin: Horror-Thriller“ von Stefanie Maucher

Nur für kurze Zeit zum Einführungspreis von 99 Cent statt 2,99 Euro! Franklin hat besondere Vorlieben. Von der Jagd bis zur Zubereitung, alles ist eine Frage der Logik, der Ästhetik und nicht zuletzt des guten Geschmacks. Für seine Opfer mag es nicht von Belang sein, doch Franklin begeht keine lieblosen Morde. Nein, so einfach ist das nicht. Sie leiden bis zum Wahnsinn und doch folgen sie nur ihrer naturgemäßen Bestimmung, zumindest in Franklins Augen. Auch wenn es die Leidtragenden an die Grenzen ihres Verstandes treibt: Er sieht die Welt nun einmal anders. Franklin führt Sie langsam in eine Welt, die in erschreckender Weise mit jeder Zeile möglicher erscheint. 199 Normseiten 2. überarbeitete Ausgabe. Stand 30.10.2014. Lesermeinungen zu Stefanie Maucher: - Die Autorin schreibt spannend und fesselnd. - Die Frau kann schreiben, der Schreibstil zieht einen sofort in seinen Bann. - Maucher hat eine einzigartige Sprache, die sich, wortgewaltig wie sie ist, nachhaltig in das Leserhirn brennt. - Hier ist großes Talent und ich hoffe, dass ich bald mehr von Stefanie Maucher zu lesen bekomme.

Der Genuss und die Liebe zum Essen. Franklin weiß wie man an herrliches Mahl zu bereitet und genießt ;)

— lesefreude_book

Ja, ich habe mich von "Franklin" gut unterhalten gefühlt, darf man das über ein "Kannibalen-Buch" sagen ? :)

— Virginy

Ein sehr außergewöhnlicher Horror- Thriller- voller schwarzem Humor und Sarkasmus! Ganz mein Geschmack!

— heike_herrmann

Ein außergewöhnliches Geschmackserlebnis

— dieDoreen

Eine der bestenHorrorstorys der letzten Zeit! Der absolute Wahnsinn!

— Nefertari35
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  • Franklin - Stefanie Maucher

    Franklin: Horror-Thriller

    lesefreude_book

    14. July 2015 um 20:22

    Franklin träumt davon ein Kochbuch zu schreiben und so der überbevölkerten Erde einen großen Dienst zu erweisen. Mit viel Liebe bereitet Franklin seine Gerichte zu, experimentiert und übernimmt nur perfekte Rezepte in sein Kochbuch. Allerdings handelt es sich bei seinem Kochbuch nicht um ein herkömmliches Kochbuch. Jedes seiner Gerichte beinhaltet köstliches Menschenfleisch. Stefanie Maucher schafft es den Leser von der ersten Seite an zu fesseln. Besonders gut haben mir die Szenen der Zubereitung gefallen und die detaillierten Beschreibung wie man das Fleisch würzen und vorbereiten muss, damit es seinen Geschmack optimal entfalten kann. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und musste immer weiterlesen. Besonders gut hat mir gefallen, die Geschichten aus verschiedenen Perspektiven zu lesen (Franklin, die Entführte Yasmin und ihre Geliebte Naomi). Wie man ein und die selbe Situation aus den unterschiedlichen Betrachtungswinkeln völlig unterschiedlich, allerdings durchaus schlüssig deuten kann, hat Stefanie Maucher perfekt beschrieben. Irgendwie mochte ich Franklin sogar. Abgesehen von seinen etwas schrägen Essgewohnheiten ist er doch ein netter Kerl. Zum Essen möchte ich allerdings nur sehr ungern bei ihm eingeladen werden. Sei es nun als Gast oder auch als Hauptgang. Ganz nebenbei werden immer wieder aktuelle politische und gesellschaftliche Probleme angesprochen und wie diese gelöst oder eben nicht gelöst wurden. Es bleibt nur zu hoffen, das Stefanie Maucher hier nicht Recht behält. Fazit: Mein erstes und sicherlich nicht letztes Buch von Stefanie Maucher. Eine rundum gelungene Geschichte. An der ich nichts auszusetzen habe. Der Leser sollte sich lediglich bewusst sein, dass Stefanie Maucher nicht von Grausamkeit und Brutalität in ihren Beschreibungen zurückschreckt und das „Franklin“ somit sicherlich nicht für jeden uneingeschränkt zu empfehlen ist.

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  • Politisch inkorrekt, verstörend, pervers - erschreckend gut

    Franklin: Horror-Thriller

    Melanie_Vogltanz

    01. March 2015 um 20:41

    "Franklin" ist kein gewöhnliches Horrorbuch. Um dem abartigen Treiben des gebildeten, schon etwas in die Jahre gekommenen Gentleman zu folgen, dessen größte Leidenschaft die Zubereitung schmackhaften Menschenfleisches jeglicher Form ist, braucht man auf alle Fälle einen starken Magen. Stefanie Maucher setzt jedoch nicht nur auf den Ekelfaktor allein. Die überaus gepflegte und wortreiche Sprache, die sie ihrem kannibalistischen Gourmet in den Mund legt, geht runter wie Öl, und wenn man die Schächtung unschuldiger Frauen nicht allzu ernst nimmt, erfolgt auch der eine oder andere Anschlag auf die Lachmuskeln. Augenzwinkernd wird da vom Verzehr des "Onkel Bens mit Reis" berichtet, vom "Braten der Tante" und von "Conan, das Tartar". Kann einem Leser bei der überaus detailreichen Schilderung der Zubereitung menschlicher Körperteile übel werden? Durchaus. Muss man der Autorin Respekt zollen für ihren Ideenreichtum, ihre offenbar ausführliche Recherche und ihren einmaligen Sinn für Humor? Absolut! Alles in allem hatte das Buch weit mehr zu bieten, als ich erwartet hatte. Ein paar kleine Kritikpunkte seien hier dennoch erwähnt: Ab etwa 40% sind mir zunehmend Flüchtigkeitsfehler untergekommen, die mich aus dem Lesefluss herausgerissen haben. Dass die Autorin unterschiedliche Perspektiven verwendet, um die Geschichte ihres Kannibalen zu erzählen, hat mir gefallen, allerdings empfand ich es eher irritierend, dass Franklins gepflegte Sprache und sein umfangreiches Wissen über Kunst und Kultur auch in die Schilderungen anderer Charaktere Einzug gehalten hat. Die Fokalisierung war dadurch nicht immer klar, stellenweise hatte ich (fälschlicherweise) den Eindruck einer auktorialen Erzählung aus der Sicht Franklins. Alles in allem bietet "Franklin" extrem gute Unterhaltung - vorausgesetzt, man nimmt das Buch nicht allzu ernst und kommt mit der ausführlichen Schilderung menschlicher "Leckerbissen" zurecht.

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  • Eat me baby one more time...

    Franklin: Horror-Thriller

    Virginy

    10. February 2015 um 15:22

    Auf "Franklin" war ich gespannt, kannte von Stefanie Maucher nur die Leseprobe und die fand ich ganz unterhaltsam, also hab ich mir das Buch einfach mal bestellt. Franklin ist ein gutbetuchter Herr, dessen Traum es ist, ein eigenes Kochbuch zu veröffentlichen, aber nicht irgendeins... Lebensmittel, besonders Fleisch, sind knapp, was liegt also näher, als sich den begehrten Eisenlieferanten direkt auf der Straße zu besorgen, schließlich galt ja schon immer der Stärkere  frißt den Schwächeren. Aber Franklin ist wählerisch, Raucher sollte sein Essen nicht sein, das verdirbt den guten Geschmack, besonders den der Zunge, auch Silikonkissen in den Brüsten sind nicht empfehlenswert. Nachts geht er auf die Jagd, sucht sich ein passendes Opfer, das er dann einige Zeit in einem Stall im Keller beherbergt, während es Tag für Tag um etwas Fleisch erleichtert wird. Yasmin hat das große Pech zu seinem "Futtervorrat" zu werden, ebenso wie ihre dicke Nachbarin, die aber versehentlich erschossen wird und so gleich in der Räucherkammer landet. Während Yasmin sich Stück für Stück von ihrem Fleisch trennen muß, macht sich ihre Geliebte Naomi auf die Suche nach ihr und landet im Haus des Monsters... Wer mich kennt, der weiß, ich mag es böse, grins und ein paar mal mußte ich trotz des Themas wirklich lachen, ich sag nur Britney Fears und "Eat me baby one more time", dann war da noch der Kohl-Rabbi und einige andere Sachen. Leuten, dies etwas deftiger mögen, kann ich das Buch nur empfehlen, es ist blutig, böse und auch der schwarze Humor kommt nicht zu kurz. In diesem Sinne, wer sich angesprochen fühlt, unbedingt lesen :)

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  • Ein sehr außergewöhnlicher Horror- Thriller- voller schwarzem Humor und Sarkasmus! Klasse!

    Franklin: Horror-Thriller

    heike_herrmann

    Kurzbeschreibung: Franklin hat besondere Vorlieben. Von der Jagd bis zur Zubereitung, alles ist eine Frage der Logik, der Ästhetik und nicht zuletzt des guten Geschmacks. Für seine Opfer mag es nicht von Belang sein, doch Franklin begeht keine lieblosen Morde. Nein, so einfach ist das nicht. Sie leiden bis zum Wahnsinn und doch folgen sie nur ihrer naturgemäßen Bestimmung, zumindest in Franklins Augen. Auch wenn es die Leidtragenden an die Grenzen ihres Verstandes treibt: Er sieht die Welt nun einmal anders. Franklin führt Sie langsam in eine Welt, die in erschreckender Weise mit jeder Zeile möglicher erscheint. Meine Meinung: Ich war vorab sehr auf "Franklin" gespannt! Denn wie werde ich, als jahrelange Vegetarierin, die aber Horror-Thriller aller Art liebt, den Kannibalen Franklin verdauen können? Nun im Nachhinein kann ich sagen: Wunderbar! Natürlich reizte so manche Szene meinen Magen. Aber wenn ich mir ein Buch zur Hand nehme, von dem ich weiß, das es um einen Kannibalen geht - hey, was erwarte ich wohl? Sicher keine Wiese mit Gänseblümchen! Sehr bildhaft und voller sprachlicher Wortgewalt durfte man einen Blick in das Leben des selbsternannten "Gourmets" Franklin werfen. Man begleitet ihn anfangs bei der Beutejagd, bei der ähm, Zubereitung des Fleisches und man bekam einen Einblick, wie die "Ware" gelagert wird. Ja zugegeben, hört sich alles nicht gerade schön an. Franklin´s Welt, ist aber so. Er ist der Meinung, das er mit seiner Art der Nahrungsaufnahme, die Welt aufgrund der Überbevölkerung retten kann und wenn erst sein fast vollendetes Kochbuch der besonderen Art auf dem Markt erschienen ist, würde der Boom so richtig los gehen.... Hört sich krass, verrückt, abartig und sehr überheblich an? Richtig und zu alledem, ist Franklin auch noch recht naiv, glaubt an biologische Wunder, hat eine komische, skurrile Einstellung zu seinen Artgenossen und man denkt, sein Verdauungstrakt oder was auch immer, wäre ihm etwas zu Kopf gestiegen. Untermalt ist die Story, die übrigens in der Zukunft spielt, mit einer sehr großen Portion schwarzem Humor, Sarkasmus und viel Augen zwinkern. Man darf es nicht bierernst nehmen - das hoffe ich jedenfalls, denn sicher kann man sich ja nie sein, ob nicht doch so ein Franklin unter uns weilt?! Hilfe....! Nein, gerade die Mischung - die düstere, spannende und abartige Story und deren Handlungen, gepaart mit schwarzem Humor und Ironie, machte den Lesegenuss einfach aus! Perfekt! Besonders gut gefiel mir auch die Geschichte um die "Beute" Yasmin und Naomi. Die Perspektiven wechselten ständig und somit bekam man einen guten Einblick in die Gefühlslagen der einzelnen Protagonisten. Fazit: Auch nach "Fida", was ich schon sehr großartig fand, ebenso die Kurznovelle "Kalte Berechnung", konnte mich die Autorin wieder absolut von ihrer Schreibkunst überzeugen! Vielen Dank, für diesen sehr außergewöhnlichen, guten Horror-Thriller der etwas anderen Art! Das war ganz mein Geschmack! *Zwinker*!

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  • Das Rezept für den perfekten Horror-Roman

    Franklin: Horror-Thriller

    dieDoreen

    08. December 2014 um 23:03

    Man nehme: - einen skrupellosen Psychopathen mit einem außergewöhnlichen Geschmack- eine große Menge menschliches Blut- exquisites Fleisch, Lendenstücke sind hierbei zu bevorzugen- mehrere abgetrennte und zerstückelte GliedmaßenAlles gut verrühren und in den Mixer geben, anschließend würzt man das Ganze noch mit einer Prise schwarzen Humor und heraus kommt "Franklin". Für mich einer der besten Horror-Romane überhaupt. Wenn es nicht so schwer gewesen wäre weiter zu lesen, hätte ich mir mehrfach die Augen zu gehalten, aber so konnte ich nur immer wieder den Kopf schütteln und geschockt Franklins perfiden Treiben folgen. Das Buch hat es wirklich in sich, ich habe so einiges gelernt. Ob ich wollte oder nicht, jetzt weiß ich zum Beispiel woraus schwäbische Maultaschen bestehen und wie man am Besten "Kohl Rabbi" zubereitet. Die Autorin hat meinen Magen wirklich an seine Grenzen gebracht und doch gleichzeitig meine Lachmuskel strapaziert. Der Schreibstil ist sehr bildlich, sodass Franklins außergewöhnliche Kochrezepten und deren Zubereitung ein wahres Kopfkino hervorrufen. Beim Lesen kann es durchaus passieren, dass einem der Geruch von gebratenen Speck in die Nase steigt, was irgendwie etwas Makaberes an sich hat. Ich bin auf den Geschmack gekommen und bin gespannt auf die anderen Werke der Autorin. Ich hoffe ich konnte den Hunger in euch wecken. Horror-Fans werden hier voll auf ihre Kosten kommen. 5 von 5 Kochlöffeln....äh Sternen

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  • Franklin von Stefanie Maucher

    Franklin: Horror-Thriller

    Nefertari35

    02. November 2014 um 14:09

    Kurze Inhaltsangabe: Franklin hat besondere Vorlieben. Von der Jagd bis zur Zubereitung, alles ist eine Frage der Logik, der Ästhetik und nicht zuletzt des guten Geschmacks. Für seine Opfer mag es nicht von Belang sein, doch Franklin begeht keine lieblosen Morde. Nein, so einfach ist das nicht. Sie leiden bis zum Wahnsinn und doch folgen sie nur ihrer naturgemäßen Bestimmung, zumindest in Franklins Augen. Auch wenn es die Leidtragenden an die Grenzen ihres Verstandes treibt: Er sieht die Welt nun einmal anders. Franklin führt Sie langsam in eine Welt, die in erschreckender Weise mit jeder Zeile möglicher erscheint. 199 Normseiten 2. überarbeitete Ausgabe. Stand 30.10.2014. (Quelle: Klappentext von "Franklin" von Stefanie Maucher) Schreibstil, Charaktere, Sonstiges: Dieses Buch bringt einen an den Rand des Wahnsinns, läßt einen unglaubwürdiges glauben und sich einfach fürchten, vor allem, wenn es dunkel wird. Stefanie Maucher hat einen einzigartigen Schreibstil, der den Leser direkt in die Gedankengänge des Täters führt und einen an seinen irren Überlegungen teilhaben läßt. Diese Geschichte vergißt keiner so schnell wieder. Die groteske Glaubwürdigkeit und absolute Möglichkeit dieser Geschichte, läßt einen noch mehr zittern und mit den Opfern mitleiden. Diese als Gourmetgerichte mißbrauchten Charaktere erleben den Horror schlechthin. Franklin kann sich mit dem Serienkiller aus "Das Parfüm" oder mit Hannibal Lecter aus "Das Schweigen der Lämmer" wirklich die Hand reichen. Er steht ihnen in nichts nach, nein er ist schlimmer! Das Cover ist einfach großartig und läßt einen schon beim Hinsehen so einiges befürchten. Eigene Meinung: Großartig! Erschreckend! Gruselig! Grausig! DER HORROR! Ja, ich bin wirklich gefangen von Franklin. Die Story ist grausam gut geschrieben und hat mir die Abgründe des Menschen gezeigt. Ich habe schon sehr viel Horror gelesen, aber diese Geschichte hat mich mal wieder das gruseln gelehrt. Sie hängt einem auch nach, das heißt, man denkt immer wieder darüber nach und gruselt sich nochmal. Das ist mehr als gut! Zudem kenne ich schon einige Bücher der Autorin (z.B. Fida) und sie schafft es trotzdem, mich immer wieder zu überraschen. Ich kann und werde dieses Buch allen Horrorfans empfehlen, aber man sollte keinen zartbesaiteten Magen haben! 5 Sterne!!!

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