Stefanie Maucher Kalte Berechnung

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Inhaltsangabe zu „Kalte Berechnung“ von Stefanie Maucher

Er denkt, er kann sie kontrollieren.
Er denkt, sie wird ihm ihre Unschuld schenken.
Er weiß noch nicht, auf was er sich eingelassen hat …

Hand auf’s Herz: Wenn Sie hören, dass ein Kind missbraucht wurde – hegen Sie dann nicht auch für einen Moment den Wunsch, den Mistkerl zu bestrafen? Nur: Was passiert, wenn jemand es wirklich tut?

Kurz und knackig und gut...

— Virginy

Kurz, knackig, mehr als gut. Leider ein sehr aktuelles Thema, daher auch besonders bewegend.

— ChristianKlemkow

Eine Geschichte, die einen nicht mehr loslässt, auch wenn man das Buch schon ausgelesen und beiseite gelegt hat.

— Jacqueline_Spieweg

Eine Geschichte mit rasantem Tempo.. Spannend vom Anfang bis zum Ende.. Definitiv ein Buch, dass einem die Luft zum atmen nimmt..

— BeautyBooks

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    Kalte Berechnung

    Virginy

    18. October 2015 um 14:01

    Eltern merken es, wenn ihre Kinder sich verändern und ein Blick in deren Laptop kann so einiges verraten, so ergeht es auch der Mutter in Stefanie Mauchers Kurzgeschichte. Entsetzt muß sie feststellen, dass ihre Tochter sich im Chat mit einem Pädophilen eingelassen hat, der sie nun erpresst. Nach einem klärenden Gespräch ist ihr klar, was sie tun wird, sie chattet weiter mit dem Mann, der bald ein Treffen vorschlägt und nun reift ein Plan in ihr, anstelle ihrer Tochter, wird sie zu dem Treffen gehen und sich rächen, das ehemalige Tagebaugelände, auf dem an dem Abend ein Konzert stattfinden soll, bietet sich förmlich an... Wie schon in "Fida" widmet sich Stefanie Maucher auch hier wieder dem Thema Kindesmißbrauch, das alle Eltern erschaudern lassen dürfte und leider nach wie vor nichts von seiner Aktualität verloren hat. Aber wie weit würde man selbst gehen, um seinen Nachwuchs zu schützen?

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  • realistisch und erschreckend

    Kalte Berechnung

    BeatesLovelyBooks

    Meine Meinung:  Das Geburtstagsgeschenk ihres Großvaters hat eine 14 jähriges Mädchen irgendwann dazu gebracht, wie es mittlerweile üblich ist, sich in den sozialen Netzwerken anzumelden. Das man leicht an jemanden geraten kann, der hinterher zur Gefahr wird, ahnen diese Kinder im ersten Moment noch gar nicht. Erst als sie merken, dass es fast zu spät ist und man nicht mehr entkommen kann, merken sie das es ein großer Fehler war, sich vor der Webcam auszuziehen und nackt dem fremden Gegenüber zeigt. Es kommt zuErpressungen und was dann? Genau das, erzählt diese Geschichte.  Eine Mutter, deren Kind sich ihr anvertraut, nimmt Rache an dem Mann, der schon für viele Morde in der Vergangenheit an minderjährigen Mädchen Schuld ist.  Es erzählt die Geschichte in der Ichform aus Sicht der Mutter, wie sie sich auf gefährliches Eis begibt, indem sie diesem Mann begegnen und ihm Auge im Auge gegenüber stehen will.  Mein Fazit:  Stefanie Maucher hat in ihrem Roman, dass wiedergegeben, das in unserer Realität mittlerweile sehr oft passiert. Naive und meist neugierige Jugendliche begeben sich in Gefahr und enden meist am Ende tot im Straßengraben.  Doch die Mutter eines solchen Mädchen will das nicht zulassen und nimmt es selbst in die Hand.  Die Autorin hat brillant dargestellt, zu was eine Mutter fähig sein kann.  Ein fesselnder und spannender Roman, der das allgegenwärtige wiederspiegelt, das wir viel zu oft aus Zeitungen und Nachrichten erfahren.  Es war mein erster Roman von Stefanie Maucher, aber nicht mein letzter. Meine Neugierde ist jetzt geweckt, wenn auch auf andere Art.  Vielen Dank Stefanie für diesen grandiosen Roman.  Meine Bewertung: 5/5

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    • 2

    Arun

    16. April 2014 um 08:32
  • Super spannend

    Kalte Berechnung

    babylu

    31. December 2013 um 10:49

    Nach "Fida" war das mein 2. Buch von Stefanie Maucher. Da es eine Kurzgeschichte ist, ist man gleich in der Story drin. Sehr gelungen finde ich den Handlungsort- Ferropolis, die Stadt aus Eisen, die ich selbst gigantisch finde. Nach ein paar Seiten kommt dann auch große Bum und ich war total von den Socken. Ein sehr gelungens Buch, was sich mit aktueller Thematik beschäftigt! Absolute Leseempfehlung!

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  • eine Kurzgeschichte, die lange beschäftigt

    Kalte Berechnung

    SmilingKatinka

    04. November 2013 um 09:03

    Kurzgeschichten sind nicht mein Ding. Waren sie nie und werden es auch nie. Kaum ist man in der Geschichte drin, muss man sie auch schon wieder verlassen. Kurz gesagt, Stefanie Mauchers „Kalte Berechnung“ hätte es nie auf meinen Reader geschafft, wenn sie zum einen nicht unschlagbar günstig gewesen wäre und wenn mich zum Anderen Frau Maucher nicht schon früher mit ihrem Schreibstil begeistert hätte.  Doch reichen guter Schreibstil und günstiger Preis aus, um mich zu überzeugen? „Kalte Berechnun“ behandelt eine leider stets aktuelle Thematik. Sie handelt von einer Frau die das tut, was sich jeder denkt, wenn er von Kinderschändern hört: Sie nimmt Rache. Viel mehr möchte ich nicht verraten. Doch eines sei gesagt, man fiebert mit ihr und ist vom ersten Augenblick absolut in der Geschichte gefangen. Stefanie Maucher weiß, was sie tun muss, um den Leser nicht nur teilhaben zu lassen, sondern ihn in die Geschichte zu katapultieren. Auch als kinderlose Frau war ich absolut gefangen und konnte jeden einzelnen Gedankengang mehr als nachvollziehen.  Kalte Berechnung ist trotz seiner Kürze kein Buch, das man schnell nebenbei liest, denn es stimmt nachdenklich. Wie würde man selbst wirklich handeln? Steckt in jeder Frau eine Löwenmutter und wieviel Löwenmutter ist überhaupt „tragbar“?   „Kalte Berechnung“ ist eine absolute Kaufempfehlung. Es ist eine Kurzgeschichte, die sicher nicht nur mich absolut in ihren Bann zieht. Man sagt, in der Kürze stecke die Würze. Stefanie Maucher hat mit dieser Geschichte bewiesen, dass sie es Meisterhaft versteht, ein bitteres Thema zu einem wahren Lesegenuss zu verwandeln. Top!

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  • Spannend, flexibel, kurzweilig

    Kalte Berechnung

    sadako

    02. September 2013 um 14:56

    Kalte Berechnung war also das erste Ebook was meinen Geldbeutel ein wenig belastete und ich muss sagen, es hat sich mehr als gelohnt. Über die Handlung möchte ich hier nicht Spoilern da sonst eines der wirklich überraschensten Elemente vorweggenommen werden würde. Dennoch kann ich soviel sagen. Auf diesen nur ca. 50 Seiten bin ich beinahe im Minutentakt aufs Neue überrascht worden. Es ist einfach unglaublich wie die Autorin es geschafft hat innerhalb so kürzester zeit so viele Wechsel der eindrücke in den Leser zu prügeln. Man beginnt das Lesen und ist sich so ziemlich sicher was einen erwarten würde, doch ich wurde eines besseren belehrt. Eine Geschichte über Selbstjustiz, über Missstände in unserem System das auf ewig verbindende Gefühl zwischen Mutter und Kind. Ich könnte noch so viele Dinge aufzählen, die die Autorin hier mehr als nur intelligent und unterhaltsam hineingepackt hat, aber ich finde dann würde ich doch beginnen die Geschichte zu Spoilern. Ein Element hat mich ganz besonders gefangen genommen. Der eigentliche Ort des Geschehens. Ein Konzert einer britischen Band auf einem Alten "ich hoffe ich bezeichne es richtig" Tagebau-Geländes inklusive mehr als mächtige Schaufelradbagger und was noch alles hinzugehört. Ich habe schon einiges gelesen und sicher auch dinge die in etwa ähnlich diesem Werk hier waren, aber ich wage zu behaupten, in so eine Szenerie haben sich die wenigsten Autoren getraut. Ein Buch, was man gelesen haben sollte, da es seine Euronen mehr als wert ist. Es ist nicht zu lang und auch nicht zu kurz. Man vermisst nichts, wenn die Geschichte vorbei ist, und denkt hinterher sogar darüber nach. Wir man selbst in der Situation gehandelt hätte, in der sich die Protagonistin befand. Man sollte dazu noch erwähnen, dieses kleine Buch ist harter Stoff die Autorin macht sich nicht die mühe Gedanken und Bilder künstlich zu zensieren und das macht das vernichtende Gefühl, in dem man sich beim Lesen befindet, nur noch Intensiver. Ich freue mich das Es noch Autoren/Autorinnen gibt die sagen was sie fühlen und die keine Angst davor haben auch den einen oder anderen Würgereiz hervorzurufen. Ich bin nicht gut in Rezensionen schreiben aber ich denke man merkt, dass ich dieses Ebook mehr als nur genossen habe und ich glaube ich werde auch in einer Woche noch über diese Zeilen nachdenken. Danke Frau Maucher, für diesen Schatz den ich nun auf meinem Playbook Reader mein Eigen nennen darf beste grüße die Sada

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  • Schreckensschauer de Luxe...

    Kalte Berechnung

    Kitty411

    27. May 2013 um 16:59

    Zum Buch: „Kalte Berechnung“ von Stefanie Maucher ist eine Kurzgeschichte, die am 04.07.2012 im Dotbooks Verlag erschienen ist. Zu beziehen direkt bei Dotbooks (www.dotbooks.de ) oder z. B. hier: http://www.amazon.de/o/ASIN/B009AEQ07E/lovebook-21 Klappentext: Er denkt, er kann sie kontrollieren. Er denkt, sie wird ihm ihre Unschuld schenken. Er weiß noch nicht, auf was er sich eingelassen hat … Hand auf’s Herz: Wenn Sie hören, dass ein Kind missbraucht wurde – hegen Sie dann nicht auch für einen Moment den Wunsch, den Mistkerl zu bestrafen? Nur: Was passiert, wenn jemand es wirklich tut? Schreibstil, Perspektiven, Aufbau: Die Story ist in der Ich-Form geschrieben, der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Covergestaltung: Das Cover zeigt im oberen Bereich Autorenname sowie den Titel des Buches und das Verlagslogo vor rotem Hintergrund. Im unteren Bereich sehen wir das Foto einer Frau, die dem Betrachter die Kehrseite  zudreht und mit der rechten Hand ein Messer hinter dem Rücken verbirgt. Zum Autor: Stefanie Maucher wurde 1976 in Stuttgart geboren und lebt, nach einem mehrjährigen Ausflug nach Graz in Österreich, mit einem Mann und zwei Kindern im Baden Württembergischen Schorndorf. Als situationsangepasste Lebenskünstlerin sammelte sie Erfahrung in verschiedenen Berufszweigen und widmet sich nun ihrem heimlichen Kindheitstraum, dem Schreiben spannender Geschichten. Sie veröffentlichte bereits den Roman Franklin Gothic Medium. Darüber hinaus erschien im Juli 2012 ihr erstes Werk "Kalte Berechnung" beim ebook-Verlag dotbooks. Die Autorin im Internet: http://stefaniemaucher.jimdo.com/ www.facebook.com/stefanie.maucher.5 Meine Meinung: Nach der Lektüre von Stefanie Mauchers „Fida“ und einigen Rezensionen zu dieser Kurzgeschichte war mir schon klar, dass es sich auch bei diesem Werk der Autorin nicht um leichte, spaßbringende Lektüre handelt, doch da ich solche härteren Stories mag bin ich mit hohen Erwartungen an „Kalte Berechnung“ herangegangen. Und ich wurde absolut nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an wird man in den Bann der Story gezogen und durch den in der Ich-Form geschriebenen Text konnte ich mich sehr gut in die Hauptperson hineinversetzen. Da ich selbst Mutter zweier Töchter bin habe ich an einigen Stellen sehr stark schlucken müssen, da die Thematik dieser Geschichte ja nicht an den Haaren herbeigezogen ist, sondern theoretisch jederzeit und überall passieren könnte. Dies macht den Horror dieser Geschichte aus, das Wissen um die Realität. Und daher beschäftigt einen dieses Buch doch sehr, auch nachdem man es zu Ende gelesen hat. Und ich muss sagen, man kann wirklich sehr mit der Hauptperson mitempfinden und ihre Handlungen nachvollziehen... Ein Meisterwerk, für das ich 5 Sterne vergebe.  

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  • Was ich liebe, beschütze ich!

    Kalte Berechnung

    heike_herrmann

    30. April 2013 um 21:03

    Nachdem mich "Fida" von Stefanie Maucher mehr als begeistert hat, musste ich ihre Kurzgeschichte "Kalte Berechnung" auch unbedingt lesen. Voller Neugier und Vorfreude machte ich mich ans lesen und was soll ich sagen - ich wurde nicht enttäuscht! Die Autorin versteht es, wortgewaltig und ohne Schnörkel zur Sache zu kommen und gerade das gefällt mir ungemein gut. Nichts wird beschönigt oder hübsch umschrieben...nein, wer Stefanie Maucher liest, dem muss klar sein, das die Story sehr nervenaufreibend spannend und gnadenlos ehrlich ist. Gerade die Thematik in dieser Geschichte - ein Pädophiler erpresst über das Internet ein junges Mädchen und bringt sie dazu, sich mit ihm zu treffen - ist nichts für schwache Nerven und sicher wird sich nach dem lesen der ein oder andere fragen "Wie hätte ich reagiert? Was hätte ich getan?" Wie bei manchen wohl die Antwort lauten würde...? Es war jedenfalls sehr sehr spannend zu lesen und deshalb: Absolute Leseempfehlung!

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  • Extrem spannend!

    Kalte Berechnung

    Schmettermaus

    28. April 2013 um 22:33

    Kalte Berechnung ist das zweite Buch, das ich von Stefanie Maucher gelesen habe. Fida hatte mich aus den Schuhen gerissen und ich hatte gelesen, dieses Ebook wäre auch von der Thematik ähnlich. Und es hat mich nicht enttäuscht. Man steckt direkt im Kopf der rachsüchtigen Heldin und die Geschichte ging viel mehr unter die Haut, als ich es von einer so kurzen Geschichte geglaubt hätte. Ich war schnell durch, ertappte mich aber hinter her immer wieder dabei, dass ich an die Geschichte weiter denken musste. Ich habe sie dann, obwohl ich die überraschenden Wendungen schon kannte, sogar nochmal gelesen. Diesmal wirkte sie anders, aber nicht weniger intensiv. Und was erschreckend war: Die Geschichte nahm mich so gefangen und ich hatte so eine Wut auf den Täter, dass ich am liebsten mit ins Buch gesprungen wäre. Tolles Buch!

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  • Leserunde zu "Fida" von Stefanie Maucher

    Fida

    stefanie_maucher

    Nach einem Besuch in der Stadtbücherei wurde Laura zum letzten Mal gesehen. Was ist mit ihr geschehen? Wie gehen ihre Eltern mit dem Verschwinden des einzigen Kindes um? Das erzählt Stefanie Maucher in ihrem neuen Thriller FIDA. Was würden Sie tun, wenn ihr Kind einfach verschwindet? Wenn Sie nicht wissen ob es noch am Leben oder schon tot ist? Würde Ihre Familie näher zusammenwachsen oder unter der Last auseinanderbrechen? Wann würden Sie die Hoffnung aufgeben? Und wie weit würden Sie gehen, wenn Sie den Täter finden? (15 Leseexemplare im EPUB-Format + 1x Taschenbuch) Liebe Lovelybooks-Community, vor wenigen Tagen erschien mein neuer Roman und ich freue mich, zu meiner nunmehr zweiten Leserunde auf dieser Plattform einladen zu dürfen. Letztes Jahr debutierte ich mit Kalte Berechnung, einer 56-seitigen Rachegeschichte, die thematisch sozusagen der Vorläufer von Fida war. Darin beschäftigte ich mich mit der Frage: "Wie würde ich reagieren, wenn jemand meinem Kind etwas antut?" FIDA greift das Thema erneut auf, beschäftigt sich mit Macht, Missbrauch, Liebe, Angst und Verzweiflung. FIDA ist hart, spannend - und geht unter die Haut. Die 13-jährige Laura kam eines Abends nicht mehr nach Hause. Ihre Mutter Tatjana gibt die Hoffnung nicht auf, sie zu finden. Aus Tatjanas Sicht, ein Jahr nach dem Verschwinden ihrer Tochter, erleben wir die Suche nach Laura. Doch auch das Opfer und der Täter bekommen eine Stimme. In einem zweiten Erzählstrang wird geschildert, was mit ihr geschah. Am Ende führen die beiden Stränge zusammen und gipfeln in einem spannenden Finale. Diesmal möchte ich die Leserunde klein halten. Ich denke, dieses Buch ist sehr emotional, wird den Lesern sicher auch ans Gemüt gehen und ein "intimer Rahmen" mit wenigen, aber interessierten Teilnehmern wäre hier genau das Richtige. Darum begrenze ich die freien Exemplare auf 15 Stück, im EPUB-Format und lege, damit zumindest ein Leser ohne Reader auch eine Chance hat, auch noch ein Exemplar der Taschenbuchausgabe obendrauf. Für die Leserunde bewerben kann man sich bin einschliesslich 07.April 2013, hier in diesem hübschen Thread. Danach gehen die Leseexemplare raus und ich freue mich schon auf die Runde. Herzliche Grüße, Stefanie Maucher PS: Hier kommt ihr auf meine Homepage, wo ihr eine lange Leseprobe finden könnt: http://stefaniemaucher.jimdo.com/fida/

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  • Rezension zu "Kalte Berechnung" von Stefanie Maucher

    Kalte Berechnung

    BeautyBooks

    06. March 2013 um 21:18

    Ein Mädchen - vierzehn Jahre jung.. Sie chattet gerne und gelangt im Internet an einen jungen Mann, der nichts gutes mit ihr, und vielen anderen Mädchen vor ihr, im Schilde führt.. Eine Mutter, die für sich wohl das Tragischste, erfahren muss.. Ihre Tochter wird immer verschlossener und zieht sich zurück.. Als die Mutter auf die Suche nach deren Gründe geht, wird sie im Internet fündig.. Der neue Bekannte ihrer Tochter ist ein Kinderschänder.. Er hat ihre Tochter missbraucht.. Sie gezwungen sich zu entblößen.. Sie genötigt ihn zu beobachten.. Sie wurde bedrängt ihren Mund zu halten und niemandem etwas zu verraten.. Mit ihrer Mutter hat er jedoch nicht gerechnet.. Sie schlägt ein Treffen vor, und gibt sich als ihre Tochter aus.. Bewaffnet mit einem Messer macht sie sich auf den Weg.. Sie will Rache.. Sie will ihm all das antun, was er ihrer Tochter angetan hat.. Er soll für all das büßen und innerliche wie äußerliche Qualen erleiden.. * Meine persönliche Meinung: Eine Kurzgeschichte von Stefanie Maucher mit gerademal 56 Seiten.. Für mehr Seiten hätte man wohl auch keine Energie und Nerven mehr.. Im positiven Sinne.. Diese Geschichte geht einem eiskalt unter die Haut.. Lässt einem schockiert und emotional zurück.. Während dem Lesen, erkannte ich mich selbst kaum wieder.. Man kann die Wut und den Hass dieser Mutter regelrecht spüren.. Mit ihren Gefühlen riss sie mich regelrecht mit.. Auch ich wurde wütend und bekam einen Hass auf diesen Mann und wollte ihm selbst alles mögliche antun.. Das Thema "Kindesmisshandlung" wird leider viel zu oft totgeschwiegen.. Und doch ist es ein Thema, das sehr wohl in der Gesellschaft besprochen und thematisiert gehört.. Viel zu oft werden Kinder misshandelt.. Jeder kennt seine aufkommenden Gefühle, wenn man von so einem Fall hört.. Man ist wütend, schockiert, traurig und voller Hass zugleich.. Wieso gibt es Menschen da draußen, die sich an Kindern vergehen? Für mich das Schlimmste überhaupt.. Stefanie Maucher hat dieses Thema perfekt thematisiert.. Diese Geschichte wurde so real geschrieben, die Gefühle der Protagonisten perfekt dargestellt.. Man liest sich richtig in Rage und fühlt sich als ein Teil dieser Geschichte.. Als Leser traut man sich desöfteren kaum weiterlesen.. Als mir mein Kindle Paperwhite immer wieder die Zeit anzeigte, wie viel im Buch noch verbleibend ist, umso nervöser wurde ich.. Ich hatte regelrecht Angst was noch auf mich zukommen wird.. Ich wollte diesem Mann persönlich den Hals umdrehen.. Ich wollte der Tochter zur Seite stehen, sie schütteln um sie vor all der Gefahr zu warnen, aber auch genauso ihrer Mutter helfen ihn zur Strecke zu bringen.. Die Protagonistin erzählt in diesem Buch aus der Ich-Perspektive.. Sie macht sich auf dem Weg zu einem Treffen mit einem eigentlich fremden Mann, den sie aus dem Internet kennen gelernt hat.. Schnell stellt sich heraus, dass es sich jedoch nicht um die Tochter handelt, sondern um deren Mutter, die sich an diesem Mann rächen will.. Sie will Rache für das was er ihrer Tochter angetan hat.. Er soll spüren, wie es ist, körperlich und seelisch misshandelt worden zu sein.. Man fiebert diesem Treffen regelrecht entgegen.. Man kennt ihre Beweggründe, und versteht sie, vor allem aus Mutter erst recht, allemal, dass sie sich persönlich mit einem Messer auf den Weg macht, um es ihm heimzuzahlen.. Eine Geschichte mit rasantem Tempo.. Spannend vom Anfang bis zum Ende.. Definitiv ein Buch, dass einem die Luft zum atmen nimmt.. Ein intensives Leseerlebnis, das mich auf eine Achterbahn der Gefühle mitnahm.. Diese Kurzgeschichte lässt einem so schnell nicht wieder los und wird wohl nach lange in meinem Kopf bleiben..

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  • Rezension zu "Kalte Berechnung" von Stefanie Maucher

    Kalte Berechnung

    Schmettermaus

    05. January 2013 um 21:15

    Dieses Ebook wurde mir von einer Freundin empfohlen und ist einfach der Hammer. Ich war überrascht, wie schnell einen die Geschichte gefangen nimmt und wie sehr sie das eigene Gefühlsleben beim Lesen beeinflusst. Zunächst denk man, man würde in der Haut eines noch sehr jungen, naiven Mädchens stecken, möchte am Liebsten eingreifen, um sie zurückzuhalten, ihr sagen: "Geh nicht zu diesem Date", doch sehr schnell merkt man, dass man sich da auf dem Holzweg befindet. Im Verlauf der nächsten Seiten erfährt man mehr über die wahren Hintergründe und fiebert der Begegnung am Ende dann regelrecht entgegen. Ich war überrascht, wie es der Autorin gelang, mich emotional so gefangen zu nehmen und auf verhältnismässig wenig Seiten ein Höchstmass an Spannung zu erzeugen. Normalerweise schreibe ich keine Rezensionen, doch Kalte Berechnung hat mich so überrascht und lange genug nachgehallt, dass ich doch eine Ausnahme mache. Lest das Buch, Leute!

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  • Rezension zu "Kalte Berechnung" von Stefanie Maucher

    Kalte Berechnung

    BuechermonsterBlog

    04. December 2012 um 18:35

    Eine junge Frau macht sich auf dem Weg zu einem Rockkonzert. Sie ist aufgeregt, denn sie wird dort zum ersten Mal ihrer Internetbekanntschaft begegnen, mit der sie seit Monaten in regem Kontakt steht. Es fing alles ganz harmlos an, mit einer Freundschaftsanfrage bei Facebook. Ohne groß darüber nachzudenken, ging das Mädchen auf die Kontaktversuche des Mannes ein und aus dem belanglosen Small Talk zu Beginn wurde schnell deutlich mehr. Über den verschüchterten Austausch von Komplimenten sind die beiden mittlerweile längst hinweg, und auch die Videochats mit Stripeinlagen reichen dem Fremden längst nicht mehr. Deshalb soll es bei dem Konzert nicht nur die erste Begegnung im realen Leben geben, sondern es soll auch gleich zum äußersten kommen… Wie schützt man seine Kinder vor Missbrauch? Als Leser begleitet man die Ich-Erzählerin auf der Fahrt zum Veranstaltungsort sowie im weiteren Verlauf des Abends und erfährt aus erster Reihe von ihren Gedanken und Gefühlen. Natürlich ist sie vor allem aufgeregt, doch sie sehnt sich auch nach der Begegnung mit dem Fremden und ihrem ersten Mal. Dabei berichtet sie rückblickend auch über die Entwicklung ihrer Beziehung. Ihre Schilderungen sorgen dafür, dass einen als Leser praktisch umgehend ein ungutes Gefühl überkommt, denn alles deutet darauf hin, dass hier ein naives und unerfahrenes Mädchen blind in ihr Verderben läuft. Man bekommt mit, wie sie sich für ihr Date aufgebrezelt und dabei alle Wünsche und Forderungen des Mannes fast willenlos befolgt hat, bis hin zu einer radikalen Änderung ihres Aussehens. Dabei fühlt man sich fast ein wenig hilflos, denn wer hat nicht schon von Geschichten gehört, in denen derartige Treffen ein böses Ende genommen haben? Man möchte die Protagonistin am liebsten packen, wachrütteln und ihr sagen, in welche Gefahr sie sich durch ihr unbekümmertes Verhalten bringen kann. Doch gerade in dem Moment, in dem man vor Verzweiflung kaum noch stillsitzen kann, verleiht die Autorin Stefanie Maucher ihrer Kurzgeschichte eine unerwartete Wendung. Ich möchte an dieser Stelle nicht zu viel verraten, da dies dem Buch sonst einen großen Überraschungsmoment nehmen würde – nur so viel sei gesagt: Hinter der Protagonistin verbirgt sich mehr, als es in den ersten Momenten den Anschein hat… Dramatische Kurzgeschichte über ein heikles Thema Maucher greift mit ihrem Buch ein brisantes Thema auf, das gerade in der heutigen Zeit eine immer größere Rolle spielt. An jeder Ecke wird man darauf hingewiesen, welche Probleme ein zu sorgloser Umgang mit privaten Daten im Netz mit sich bringen kann und dass gerade junge Menschen davon betroffen sind. “Kalte Berechnung” zeigt auf, welche Folgen ein solches Verhalten haben kann und welche Gefahren im Internet lauern, wenngleich die Story schon einen sehr extremen Fall darstellt. Die nur sieben kurze Kapitel umfassende Geschichte ist packend geschrieben und nimmt den Leser von der ersten Seite an gefangen, dabei sorgt vor allem der unausweichliche und über allem schwebende Showdown für große Spannung. Beeindruckende und stimmungsvolle Kulisse in der “Stadt aus Eisen” Ein großes Plus der Kurzgeschichte ist auch das ungewöhnliche Setting. “Kalte Berechnung” spielt nämlich in Ferropolis, der Stadt aus Eisen, einem Veranstaltungsort auf einer Halbinsel in Sachsen-Anhalt. Auf dem ehemaligen Industriegelände stehen heute immer noch fünf ausgediente und riesige Bagger, die aufgrund ihrer Größe wirken, als wären sie die ausgedienten Requisiten eines “Transformers”-Films. Vor dieser ungewöhnlichen Kulisse finden immer wieder Konzerte und Festivals statt, so wie es eben auch in der Geschichte der Fall ist. Der Schauplatz wird von Stefanie Maucher sehr bildlich beschrieben und verleiht dem Buch eine stimmige und ungewöhnliche Atmosphäre. Schlussfazit: “Kalte Berechnung” ist eine ab dem ersten Absatz mitreißende und dramatische Kurzgeschichte mit einer interessanten und kompromisslosen Hauptfigur, die im Laufe der 56 eBook-Seiten für so manche Überraschung sorgt. Die Story ist wendungsreich und schnörkellos geschrieben und bietet dadurch ein hohes Spannungsniveau, welches in einem nervenaufreibenden Finale gipfelt. *Kompromisslose, überraschende und spannende Kurzgeschichte * Allerdings ist mir persönlich die Geschichte am Schluss nicht konsequent genug und nimmt dem vorangegangen Teil ein wenig die Schärfe. Auch der bereits angesprochene Perspektivwechsel ist für mich nicht immer ganz glaubwürdig, denn (ACHTUNG SPOILER) welche Mutter sieht (selbst im Dämmerlicht und mit kosmetischer Unterstützung) schon aus wie ihre minderjährige Tochter? (SPOILER ENDE). Nichtsdestotrotz ist Stefanie Maucher eine sehr gute Kurzgeschichte um das heikle Thema Kindesmissbrauch gelungen, die darüber hinaus förmlich nach einem zweiten Lese-Durchgang schreit, da die ersten zwei Kapitel dann plötzlich ganz anders wahrgenommen werden als beim ersten Lesen.

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  • Rezension zu "Kalte Berechnung" von Stefanie Maucher

    Kalte Berechnung

    KatrinWenz

    03. December 2012 um 23:37

    Kalte Berechnung habe ich in einem Rutsch gelesen und war begeistert. Es war sehr spannend und realitätsnah.
    Anfangs gelang es der Autorin, mich in die Irre zuführen, am Liebsten wäre ich ins Buch gesprungen um einzugreifen, um die Hauptfigur aufzuhalten. Aber dann wendet sich das Blatt und kommt doch alles anders, als man zuerst befürchtet.
    Absolut empfehlenswert!

  • Rezension zu "Kalte Berechnung" von Stefanie Maucher

    Kalte Berechnung

    Buchwaerterin

    24. November 2012 um 15:19

    Kalte Berechnung-Eine Rachegeschichte von Stefanie Maucher ist bei dotbooks-Verlag erschienen und auf dessen Homepage (http://www.dotbooks.de/) für 2,99€ erhältlich. Wie immer hat der Kauf problemlos geklappt, schade ist nur das eine leere Seite vor das Cover programmiert wurde und in meiner Smartphone-Bibliothek daher eine weiße Seite anstatt des Covers erscheint. Aber jetzt zum Inhalt, denn der hat es in sich. Mal ganz ehrlich, wenn Ihr hört, dass schon wieder ein Kind missbraucht wurde, wollt Ihr Euch, wenn Ihr die Möglichkeit dazu bekommen würdet, dann nicht gerne dieses miese Schwein vorknöpfen um ihn zu bestrafen? Was allerdings passiert, wenn einem kleinen Opfer nicht auf legale Weise Gerechtigkeit widerfahren kann und wirklich mal jemand das Gesetz in die eigene Hand nimmt um ein solches Monster zur Strecke zu bringen?! Die Antwort auf diese Fragen findet Ihr auf spannenden 56 Seiten, die Euch mitreißen und Euch an Eure moralischen Grenzen bringen werden. Denn Stefanie Maucher gelingt es wirklich vortrefflich dieses Grauen zu Papier bzw. aufs elektronische Papier zu bringen. Ich hielt mich bis jetzt für eine sehr ausgeglichene Person und Leserein aber auch meine moralische Welt geriet nach dieser atemberaubenden Story ins wanken. Für mich haben sich die 2,99€ somit vollkommen gelohnt und ich werde mir sicherlich wieder einmal ein Buch von ihr kaufen. Viel Spaß beim Lesen, Eure Buchwärterin.

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  • Rezension zu "Kalte Berechnung (German Edition)" von Stefanie Maucher

    Kalte Berechnung

    tigger0705

    10. November 2012 um 11:09

    Mal eine ganz andere Kurzgeschichte. Ein Krimi, würd ich sagen oder eine Rachegeschichte, wie der Buchtitel aussagt. Eine Kurzfassung der Geschichte ist schwierig, da ich nicht zu viel verraten möchte. Vielleicht so viel, eine Mutter nimmt Rache an einem Fremden aus dem Internet, der ihre 14-jährige Tochter zwang sich vor dem Bildschirm auszuziehen. Später stellte sich heraus, dass er…… Nein mehr sag ich nicht. Das Buch ist zwar nicht sehr lang, aber von der ersten bis zur letzten Seite sehr spannend geschrieben. Man kann es nicht mehr aus der Hand legen. Das Ende überrascht etwas, aber entwickelt sich nicht in eine komische Richtung. Insgesamt ein Super gelungenes Buch und eines der wenigen, wo man hinterher nicht sagt, “und nun, wie geht’s jetzt weiter, ich will mehr”. Das Buch hat ein Anfang und ein Ende, ok ich weiß, dass haben alle Bücher, aber es Bedarf auch nicht mehr. Die Geschichte ließt sich wie ein Brief, also auch kein typischer Stil eines Buches. Sehr schön! Tja was soll ich noch sagen. Die Geschichte spielt zwar beim alten Tagebaugebiet “Ferropolis”, aber das Geschehen könnte auch an jedem anderen Ort stattfinden. Es ist auch gut, mal so eine Geschichte zu lesen, da es dieses Ereignis durchaus auch im realen Leben gibt, aber man darüber recht wenig weiß, vor allem nicht aus Sicht der Opfer. Es könnte sich auch tatsächlich so zu getragen haben, was ich nicht hoffe.

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