Stefanie Peter , Maciej Sienczyk Alphabet der polnischen Wunder

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Inhaltsangabe zu „Alphabet der polnischen Wunder“ von Stefanie Peter

Wissen Sie, warum die Straßenbahnen in Krakau Helmuty heißen? Warum die Pampers Schlüsselpositionen in den öffentlich-rechtlichen Medien bekleiden und Dresiarzy, Trainingsanzugträger, als Protagonisten der polnischen New Economy gelten? Wissen Sie noch, was das Wunder an der Weichsel war? Was sich in Katýn und Jedwabne abspielte? Was es mit den Kresy, dem Handkuß und der Westerplatte auf sich hat? Warum der polnische Jazz so intellektuell, der Berlin-Warszawa-Express so beliebt und der Club der polnischen Versager so erfolgreich ist?
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  • Rezension zu "Alphabet der polnischen Wunder" von Stefanie Peter

    Alphabet der polnischen Wunder
    SV

    SV

    17. November 2007 um 11:37

    Man weiß nie genug über die Nachbarn. Klischees, Scherze gibts genug - Bayern und Österreicher, Bayern und Preußen, Ostfriesen und natürlich viele Gemeinheiten über Polen. Vieles davon ist einfach blöd, manches ist natürlich auch nur eine scherzhafte Annäherung und deswegen nicht verkehrt - mit einem Lachen näher kommen scheint mir ganz ok. In diesem "Alphabet der polnischen Wunder" nehmen sich einige polnische und deutsche Autoren einzelne Begriffe vor und erzählen, erklären, interpretieren - ernst, es ist keine Satire. Allein der Begriff "Bauer" macht klar, wie unsinnig Vorurteile sind und zeigt Lebensumstände jenseits aller Klischees. Die Illustrationen, im Stil von Anleitungen aus Arztpraxen oder den Notfallanleitungen in Flugzeugen, sind auf jeden Fall eine eigene Betrachtung wert. Alltägliche, bekannte, reale Situationen werden miteinander so kombiniert, dass hirnfordernde Beschäftigung notwendig ist. Insgesamt ein sehr merkwürdiges und interessantes Buchprojekt, man erfährt eine Menge über Polen und, kein Zweifel, die Polen sind ja nicht weit, auch über uns.

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