Stefanie Schäfer

Lebenslauf von Stefanie Schäfer

Stefanie Schäfer studierte Dolmetschen und Übersetzen an den Universitäten Heidelberg und Köln. Für herausragende übersetzerische Leistungen wurde sie mit dem Hieronymusring ausgezeichnet. Sie hat bereits mehrere Bücher von Deon Meyer übersetzt und lebt in Köln.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Petrus-Verschwörung (ISBN: 9783749902255)

Die Petrus-Verschwörung

Erscheint am 26.10.2021 als Hardcover bei HarperCollins.
Cover des Buches Spook Street (ISBN: 9783257300840)

Spook Street

 (5)
Neu erschienen am 29.09.2021 als Taschenbuch bei Diogenes. Es ist der 4. Band der Reihe "Jackson Lamb".
Cover des Buches Toronto (ISBN: 9783257071511)

Toronto

Neu erschienen am 29.09.2021 als Hardcover bei Diogenes.
Cover des Buches Die Spur der Pilgerväter (ISBN: 9783749902200)

Die Spur der Pilgerväter

 (4)
Neu erschienen am 21.09.2021 als Taschenbuch bei HarperCollins.

Alle Bücher von Stefanie Schäfer

Cover des Buches Die Auswahl (ISBN: 9783841421197)

Die Auswahl

 (4.449)
Erschienen am 27.01.2011
Cover des Buches Cassia & Ky – Die Flucht (ISBN: 9783841421449)

Cassia & Ky – Die Flucht

 (2.242)
Erschienen am 20.01.2012
Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)

Cassia & Ky – Die Ankunft

 (1.514)
Erschienen am 27.11.2014
Cover des Buches Nur ein Tag (ISBN: 9783596197781)

Nur ein Tag

 (513)
Erschienen am 21.03.2018
Cover des Buches Atlantia (ISBN: 9783841421692)

Atlantia

 (493)
Erschienen am 11.02.2015
Cover des Buches Und ein ganzes Jahr (ISBN: 9783596197798)

Und ein ganzes Jahr

 (307)
Erschienen am 25.04.2018
Cover des Buches Palast der Finsternis (ISBN: 9783257300550)

Palast der Finsternis

 (229)
Erschienen am 23.08.2017

Neue Rezensionen zu Stefanie Schäfer

Cover des Buches Spook Street (ISBN: 9783257300840)buecherwurm1310s avatar

Rezension zu "Spook Street" von Mick Herron

Man sollte Slow Horses nicht unterschätzen
buecherwurm1310vor einem Tag

Als es bei einem Flashmob in einer Shopping Mall zu einer Katastrophe kommt, werden die „Lahmen Gäule“ vom Slough House erst gar nicht eingespannt. Doch als River Cartwrights dementer Großvater einen Fremden, der sich als Enkel ausgibt, erschießt, taucht Jackson Lamb mal wieder im Büro auf und seine Mitarbeiter bekommen alle Hände voll zu tun.  

Mir hat dieser Agentenroman sehr gut gefallen. Mick Herron hat einen genialen Schreibstil, witzig und ziemlich schräg. Die Dialoge sind einfach klasse. Trotzdem wird es auch actionreich und spannend. Herron hat auch eine besondere Art, uns mit dem Personal bekannt zu machen; so ist es dieses Mal die alte Heizung im Slough House, die den Rahmen zur Geschichte liefert mit ihrem Klackern und Gurgeln, Glucksen und Knallen.

Die Charaktere sind alle sehr speziell. In dem Job sollte es ein Miteinander geben, doch in Slough House kämpft eigentlich jeder für sich und meist gegen seine eigenen Probleme. Aber was will man auch erwarten bei dem exzentrischen Chef. Auch wenn Lamb auf den ersten Blick heruntergekommen wirkt, so durchschaut er schnell was Sache ist, er zieht seine Fäden und lässt sich nicht in die Suppe spucken. David Cartwright war ein hohes Tier beim MI5, doch nun wird er vergesslich und taucht mehr und mehr in die Vergangenheit ein. Er fühlt sich verfolgt und das zu Recht. Denn er könnte Geheimnisse ausplaudern, was auch nach langer Zeit noch sehr unangenehm für den Geheimdienst wäre. Während River versucht, seinen Großvater zu schützen, kochen andere ihre eigenen Süppchen. Es wird intrigiert und manipuliert und ein bisschen Schwund macht auch kein Kopfzerbrechen.

Dies war bereits der vierte Band über die abservierten Agenten im Slough House. Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich die anderen Bände unbedingt lesen muss und schon gespannt auf den nächsten Fall für Jackson Lamb und seine Truppe bin.

Ich kann „Spook Street“ nur empfehlen, Spannung gepaart mit schrägem Humor.

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Cover des Buches Spook Street (ISBN: 9783257300840)Bibliomaries avatar

Rezension zu "Spook Street" von Mick Herron

Die Abservierten in Hochform
Bibliomarievor einem Tag

Nun schon zum vierten Mal lässt Mick Herron die abservierten Geheimdienstleute aus Slough House ermitteln.

Der Roman beginnt mit einer grandiosen Idee: an Hand der alten, maroden Heizungsrohre die sich durch das Haus ziehen, geht der Leser mit auf Entdeckungsreise durch die leeren Büros und lernt die Leute kennen. Mal sind es die vertrauten, mal neue Mitarbeiter, denn auch im Slough House gibt es immer wieder ungewollte Abgänge, aber es gibt genügend Nachschub von Geheimdienstlern, die einen Fehler machten oder aus anderen Gründen abserviert wurden und nun auf dem Abstellgleis auf eine Chance warten, so wie der junge River Cartwright. Sein Großvater war in seiner aktiven Zeit eine der Legenden des britischen Geheimdiensts. Aber nun beginnt sein Gedächtnis zu bröckeln, er wird gebrechlich. Aber nicht so hilflos, dass er nicht darauf reagiert, als ein Fremder sich als sein Enkel ausgibt. River findet den Toten bei seinem Großvater, er ist über die Ähnlichkeit erstaunt und als er eine Fahrkarte nach Frankreich in der Tasche des Toten findet, zufällig zu dem Ort, an dem der Großvater immer Urlaub machte, riskiert River einen Alleingang.

Die Spionageromane von Mick Herron sind einfach Klasse. Wenn jemand dem großen Le Carré das Wasser reichen kann, dann ist es Herron. Der Plot ist reichlich verzwickt, aber intelligent und sein Sarkasmus bringt reichlich Unterhaltungspotenzial in den Roman.

Ganz besonders liebe ich seine Protagonisten. Alle sind vom Beruf gezeichnet und tragen eine schwere Last mit sich, aber wenn sie gefordert werden, laufen sie wieder zur Hochform auf, egal welchen Ruf sie im „Park“, haben. Geführt werden sie von Lamb, der sein abgewracktes Image mit Hingabe pflegt. Ungepflegt, ungerecht und ignorant – damit verbirgt er geschickt seinen messerscharfen Verstand. Vor allem weiß er um die Intrigen in den Führungsetagen des Geheimdiensts und der politischen Verstrickungen um Macht und Einfluss. Lamb mit seiner Truppe, die „Lahmen Gäule“ (so der Titel des ersten Romans) weiß sie zu nutzen.

Herron schreibt bissig und temporeich und immer stellt sich das Gefühl ein, so könnte sich das Geschäft um Spionage auch abspielen. Die Wirklichkeit hat schon manchen ausgefallenen Plot eingeholt.

Spook Street hat alles, was ein Spionageroman braucht. Vielschichtige Charaktere, spannende Wendungen und dazu der unnachahmlich bissig-sarkastische Schreibstil und die pointierten Dialoge – einfach Spitze.

Schade nur, dass der Diogenes Verlag sich nun für eine Paperback-Ausgabe entschieden hat, ich hätte gern die gleiche Ausstattung der Vorläufer im Regal gehabt.

Kommentare: 2
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Cover des Buches Cassia & Ky – Die Ankunft (ISBN: 9783596195923)Malka_Drapers avatar

Rezension zu "Cassia & Ky – Die Ankunft" von Ally Condie

Enttäuschendes Finale
Malka_Drapervor 3 Tagen

Im finalen Band der Reihe begleiten wir Cassia und Ky und auch Indie und Xander auf dem letzten Abschnitt ihrer Reise. Sie alle sind der Erhebung beigetreten, ein Widerstand gegen die Gesellschaft, der den Umsturz seit Langem plant. Um die Gesellschaft und ihre Anhänger zu schwächen, setzen sie einen Virus frei. Die Freund*innen müssen sich erneut trennen, um verschiedene Missionen im Auftrag der Erhebung auszuführen. Indie und Ky als Pilot*in, Xander als Medic und Cassia in ihrer Funktion als Sortiererin. Doch eine Mutation der Krankheit führt dazu, dass das geplante Heilmittel nicht mehr hilft und eine Suche nach einem neuen Heilmittel immer dringender wird. Doch die Zeit wird langsam knapp und als dann auch jemand aus ihrer Gruppe erkrankt, treten sie eine verzweifelte Suche nach einem Heilmittel an, das es vielleicht nicht geben wird.


Es gibt Ebbe und Flut. Gehen und Kommen. Steigen und Fallen.
Singen und Schweigen.
Sehnsucht und Erfüllung.

S. 584


Ich habe leider im Laufe der drei Bände, die ich mit sehr großen Abständen gelesen habe, den Bezug zu der Geschichte etwas verloren. Vielleicht muss man die Trilogie am Stück lesen, um die Bezüge besser zu verstehen.

Der Schreibstil ist definitiv gewöhnungsbedürftig. Was mir am ersten Band noch sehr gut gefiel – die gemächliche Entwicklung der Geschichte, die vielen inneren Monologe und der ruhige Schreibstil – fand ich in diesem Teil sehr anstrengend. Ich konnte den Roten Faden nur sehr schwer fassen und hatte Schwierigkeiten, eine Kontinuität der Story wahrzunehmen. Es wurde sehr viel um die Handlungen herumgeredet. Es wirkte wie ein schlecht gelungener Versuch, einen poetischen Ton anzuschlagen, der dem Finale die Spannung entzogen hat. Die gesamte Story hat sich sehr lang gezogen. Es fehlte an vielen Stellen an Details, um sich die Welt und Personen besser vorstellen zu können.

Es gab einige neue Settings und Ideen, die Geschichte hat einen ganz anderen Weg eingeschlagen als in Band 1 erwartet. Einigen Personen aus Band 2 begegnet man auch wieder und die angeschlagenen Handlungen werden weitergesponnen.

Die neue Perspektive von Xander fand ich sehr spannend und hat der Geschichte einen interessanten Twist gegeben. Er war als Protagonist sehr sympathisch, hat eine menschliche und moralische Komponente eingebracht, zumal er für seine Freundin Cassia ALLES tut und ihr loyal und blind vertraut.
Indie hingegen war mir bereits im letzten Band sehr unsympathisch und ich konnte bis zum Ende nicht erkennen, was Ky und Cassia in ihr sahen. Ich war von ihr sehr genervt und hätte mir lieber mehr Zeit mit den anderen Protagonist*innen gewünscht.
Cassia blieb die Denkerin und Beobachterin, die leider auch manches zu sehr zerdacht hat, aber in anderen Situationen viel Mut und Courage entwickelte. Ky hingegen war in diesem Teil deutlich weniger präsent und unnahbarer, seine Handlungen und Pläne weniger nachzuvollziehen.

Insgesamt für mich leider eine eher schwache Trilogie, die mit einer starken Idee mit viel Potential startet, dann aber leider deutlich an Spannung verliert und wenig aus dem World Building herausholen kann.

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