Stefanie Schankat Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

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Inhaltsangabe zu „Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi“ von Stefanie Schankat

Die junge Julia ist an die deutsche Botschaft nach Malawi gekommen. Schon nach kurzer Zeit hat sie sich in ihr neues Leben eingelebt, saugt alle Eindrücke wissbegierig in sich auf. Als sie auf Richard trifft, ist es um sie geschehen. Der gut aussehende und charmante Amerikaner ist zu Besuch bei der Leiterin der Botschaft. Sofort spüren beide das Knistern, die intensive Anziehung zueinander, die sie verbindet. Bei einem Ausflug an den See verbringen sie eine leidenschaftliche Nacht miteinander, auf die noch weitere folgen. Doch beide wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist. Richard muss nach Europa, wo er in der Normandie lebt. Und Julia kann ihn nicht vergessen. Monate später: Julia verbringt ein paar Tage in Paris. Plötzlich sieht sie Richard an einer Straßenkreuzung stehen. Das muss Schicksal sein. Wird ihre Liebe eine Chance haben? Stefanie Schankat erzählt in einfühlsamer, klarer Prosa die Geschichte einer wahren Liebe.

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen.

— Eliza08

Eine wundervolle Geschichte, über die Liebe zu einem Menschen und zu einem Land, welches viele Hindernisse überwindet.

— dia78

Dieses Debüt erzählt mit besonderer Stimme von Julias unvergänglicher großer Liebe des Lebens - 4,5 Sterne

— Lienz

Gelungener Debütroman. Wundervoll gezeichnete Bilder Afrikas. Bewegende Schilderungen von Emotionen.

— Lesestunde_mit_Marie

Ich hatte mir das Buch etwas anders vorgestellt...

— seschat

Erinnerung an eine schöne Zeit und eine unvergessene Liebe in Malawi, die nicht sein sollte.

— isabellepf

Ein Buch über tiefe Gefühle und eine Liebe, die verloren zu sein scheint...

— Ninasan86

Ein Sommer in Afrika und eine kurze tiefe Liebe die einen ein ganzes Leben lang begleitet .Fast wie in einem Märchen .

— jawolf35

Eine schöne, kurze Geschichte.

— leucoryx

Rückblick auf eine Liebe in Malawi und was daraus wurde

— Xanaka
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  • Themen
  • Tolle Landschaftsbeschreibung - man fühlt sich direkt wie in Afrika

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    nana_fkb

    26. August 2016 um 10:01

    Meine Meinung: Der Einstieg in dieses Buch ist mir sehr leicht gefallen. Schankat hat es geschafft, dass man sich direkt in Afrika wieder findet. Ihre Beschreibung der Umgebung war so detailreich und klar, dass man direkt gut in die Geschichte und die Situation hineinfindet. Julia ist eine junge, selbstbewusste Frau, die sich in Afrika in einen Mann aus Europa verliebt. Richard hat es ihr vom ersten Augenblick, als sie ihm begegnet ist, angetan. Doch weiß sie nicht, wie er zu ihr steht. Im einen Moment macht er ihr Komplimente, im nächsten Augenblick wirkt er wieder distanziert. Sie ist verwirrt und weiß erstmal nicht, wie sie damit umgehen soll. Doch als sie ein gemeinsames Wochenende fern vom Alltag verbringen, wird schnell klar, dass beide großes Interesse aneinander haben. Trotzdem gibt es noch sehr viele ungeklärte Fragen, die sich Julia aber nicht traut zu stellen. Und so kommt es, dass Richard nach einiger Zeit wieder zurück nach Europa reist und sie mit einem großen Fragezeichen zurück lässt. Denn Julia weiß nicht, wie es jetzt weitergehen soll. Werden sie sich wiedersehen? War es nur eine kurze Affäre? Leider hat sie weder eine Telefonnummer noch weiß sie, in welchem Land, geschweige denn welcher Stadt er in Europa wohnt. Sie stürzt sich also erstmal wieder in ihre Arbeit, versucht sich abzulenken. Doch kann sie ihre Gedanken nicht kontrollieren. Diese führen sie immer wieder zurück zu der Zeit mit Richard. Julia findet dann doch einen Hinweis auf seinen aktuellen Wohnsitz und reist geradewegs nach Paris. Und wie es der Zufall so will, begegnet sie ihm dann dort auf der Straße. Wie es dann weitergeht, werde ich euch aber nicht verraten Es sei nur so viel gesagt: das Ende ist dann doch etwas überraschend und unvorhersehbar. Grundsätzlich hat mir das Buch gut gefallen. Vor allem die Beschreibung der Landschaft haben es mir sehr angetan. Schankat hat es geschafft, dass man sich direkt auf diesem Kontinent wiederfindet, fast schon den Staub der Landschaft schmeckt. Das hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Man merkt, dass die Autorin das Land schon besucht hat und von ihren Eindrücken erzählt. Es wirkt so malerisch und hat mich immer mal wieder an „Jenseits von Afrika“ erinnert. Julia habe ich als selbstbewusste Frau empfunden, die weiß, was sie will. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, als sie Richard trifft. Er bringt sie und ihr Leben gehörig durcheinander. Besonders anfangs, als sie nicht genau weiß, was er von ihr hält. Da grübelt sie viel und scheint sein Verhalten nicht wirklich einordnen zu können. Sie beschreibt Richard als abenteuerlustigen Wanderer, der nicht lange an einem Ort bleiben kann. Im Laufe des Buches wird klar, dass sie mit dieser Beschreibung ins Schwarze getroffen hat. Und das, obwohl sie seine Lebensgeschichte erst viel später erfährt. Dass sie Richard einige Zeit nach seiner Abreise dann zufällig in Paris über den Weg läuft finde ich doch etwas vorhersehbar. Julia empfindet diese Begegnung als großen Zufall. Ich finde es allerdings doch etwas zu viel. Klar, Zufälle kann es immer geben, aber in dem Fall habe ich es als zu übertrieben empfunden. Das ist allerdings nur meine persönliche Meinung. Allerdings hat mir beim Lesen trotzdem die Intensität gefehlt. Ich habe das Buch gerne gelesen, aber es hat mich nicht durchgängig gefesselt. Das liegt vielleicht auch daran, dass ich die Protagonisten nicht richtig greifen konnte. Mir haben neben den oben genannten Eigenschaften noch weitere Beschreibungen gefehlt. Vieles hat man einfach nur im Nebensatz erfahren. Es kann aber natürlich daran liegen, dass das Buch aus der Ich-Perspektive von Julia geschrieben wurde und dadurch einige Beschreibungen einfach verloren gegangen sind. Alles in allem aber ein gutes Debüt von Schankat und ich bin schon ganz gespannt, wie es bei ihr weitergeht! 

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  • Kurze Begegnung hinterlässt tiefe Spuren

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    Lesestunde_mit_Marie

    15. August 2016 um 15:39

    Die Debütautorin Stefanie Schankat hat mit ihrem Erstling „Bevor der Regen kam – Eine Liebe in Malawi““ einen lesenswerten Roman verfasst, der eine sehnsuchtsvolle und dennoch nicht kitschige Liebesgeschichte enthält. Der Leser wird dabei auf eine Reise nach Malawi entführt.Die Ich-Erzählerin Julia erinnert sich Stück für Stück an ihre Zeit in Malawi, als sie vor etwa 20 Jahren in der Deutschen Botschaft arbeitete. Im Mittelpunkt ihrer Erzählung steht Richard, ein Amerikaner, der damals Gast in der Residenz ihrer Chefin Eleonora war. Gäste bei Eleonora waren nichts ungewöhnliches, doch dieser Gast, ein Amerikaner mit Wohnsitz in Frankreich, hob sich von den übrigen ab.“Er erinnerte mich an jemanden. Erst am Abend fiel es mir ein. Huckleberry Finn, dachte ich, diese jungenhafte Ausstrahlung von Huckleberry Finn.“Die beiden fühlen sich offenbar voneinander angezogen und verabreden sich einige Male – unverbindlich und eher unverfänglich. Doch es liegt ein Prickeln in der Luft. Julia ist bewusst, dass Richard wieder aus ihrem Leben verschwinden wird und es vergeht einige Zeit, bis die beiden zueinander finden – kurz bevor das unvermeidliche Eintritt – Richards endgültige Abreise aus Malawi. Doch Julia verweilt gedanklich sehnsüchtig bei ihrem Richard. Ein Jahr nach ihrer kurzen Affäre treffen die beiden mehr oder weniger zufällig in Paris aufeinander …Die Erzählung erfolgt in stückweisen Einblendungen retrospektiv, aber im Präsens. Hierbei streut die Autorin immer wieder Fragmente aus der Gegenwart ein, die kursiv gedruckt sind. Diese Einwürfe irritierten mich anfänglich ein wenig. Die kleinen „Reisen“ in die Vergangenheit erscheinen mir wie Filmsequenzen, die vor dem inneren Auge der Protagonistin ablaufen.Julia ist ein Mensch, der nach außen eher sachorientiert und bezüglich ihres Gefühlslebens wie eine verschlossene Auster anmutet. In den Armen Richards lässt sie sich jedoch fallen und öffnet sich wie sie sich wahrscheinlich noch nie gegenüber einem anderen Menschen geöffnet hat und nie wieder öffnen wird. Über ihr Leben vor Richards Erscheinen erfährt man so gut wie nichts.Der Amerikaner Richard scheint nur im Augenblick zu leben und doch stets auf der Suche nach Neuem zu sein. Er lebt intensiv und doch habe ich das Gefühl, dass er in seiner unruhigen, rastlosen, bindungsunfähigen Art einsam und entwurzelt ist.„Was das Leben betrifft, verlasse ich mich für meinen Teil lieber auf das Element der Unsicherheit, die überraschende Wende, den nicht zu erwartenden Verlauf der Dinge.“Julia gegenüber erscheint Richard wie ein Wanderer, der talentiert und geheimnisvoll von einem Menschen zum nächsten reist und dort Spuren hinterlässt. Ein weiterer starker Charakter ist Eleonora, die anfangs nur punktuelle Erwähnung findet, hinterher aber eine entscheidende Rolle für die Erinnerungen Julias und die Rückbetrachtung auf ihre Liebe spielt. Über diese Frau würde ich gerne mehr lesen. Sie trägt meines Erachtens viel Potential in sich, um einen weiteren Roman zu füllen.Das Land Malawi wird uns aus dem Blickwinkel der privilegierten Ausländerin Julia dargeboten, die hauptsächlich Kontakte zu anderen Ausländern pflegt, hier und da aber auch Begegnungen mit der Landesbevölkerung hat. So berichtet sie beispielsweise sehr eindrucksvoll von Menschen, die ihr zu Diensten sind. Hungernde Kinder, Slums und Armut werden in den Darstellungen am Rande gestreift, sind aber auch nicht Mittelpunkt des Buches. Die Autorin bildet an einigen Stellen die durchreisten Landschaften mit malerischen Worten ab, so dass ich als Leserin klare Vorstellungen im Kopf hatte. Hier konnte die Autorin aufgrund ihrer Afrikaerfahrungen wohl auf Selbsterlebtes zurückgreifen.Die Geschichte ließ sich in weiten Teilen sehr flüssig und zügig lesen und konnte eine gewisse Spannung aufbauen. An einigen Stellen wurde sehr detailliert beschrieben, an anderen gab es nur sparsame Andeutungen. Fazit:Außergewöhnliche retrospektive Betrachtung einer Beziehung zu einem Mann, der die Erzählerin nur in einem kurzen Lebensabschnitt physisch begleitete, aber tiefe Spuren bei ihr hinterließ. Darüber hinaus wundervolle Eindrücke von Malawi aus dem Blickwinkel einer Botschaftsmitarbeiterin. Guter, lesenswerter Debütroman.

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    • 4
  • Wahre Liebe?

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    dia78

    15. August 2016 um 00:43

    Das Buch "Bevor der Regen kam - Eine Liebe in Malawi" wurde von Stefanie Schankat geschrieben und erschien 2016 im Verlag Forever by Ullstein.  Julia arbeitet in der Botschaft in Malawi, als eines Tages ein Amerikaner, welcher in der Normandie lebt Eleonora in der Botschaft besucht. Julia fühlt sich sofort zu ihm hingezogen und sie verlebt auch schöne vier Wochen mit Richard. Doch er geht zurück nach Frankreich, sie bleibt in Malawi. Wird es ein Wiedersehen geben? Wird Julia einen Mann, welcher ähnlich liebevoll ist finden?Das Buch ist in der Ich-Perspektive aus geschrieben, dadurch ist es auch sehr leicht möglich, sich in die Geschichte sehr gut ein zu fühlen und die Geschehnisse mitzuerleben. Auch die vielen Dialoge und die gut gewählten eher kurzen Sätze lassen einem förmlich durch das Buch durchfliegen. Man erlebt die Zeit in Malawi und die Gefühlsverwirrungen sehr genau mit.Julia erscheint mir auch gleich von Beginn an eher verloren in der großen, weiten Welt. Doch auch die Veränderung ihres Lebens nachdem Richard in ihr Leben, ihr Mittelpunkt wurde, wird sehr gut dargestellt.Richard mit seiner gewinnenden, selbstbewussten Art ist mir von Anfang an sehr sympathisch und ich denke, dass es mir genauso ergangen wäre mit ihm, wie JuliaDie Kapitel im Buch beschreiben die verschiedenen Lebensabschitte von Julia und sind daher verschieden lang. Dies stört allerdings nicht, auch wenn sie teilweise sehr lange sind.Jeder, der Malawi einmal von einer völlig neuen Perspektive erleben will, muss auf jeden Fall dieses Buch lesen. Es war für mich einmal etwas ganz anderes, es aus einer ganz anderen Richtung zu sehen und zu lesen. Gehen sie mit Julia und Richard auf die Reise durch die Erlebnisse ihres Lebens.

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    • 2
  • Momente, die ein Menschenleben dauern

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    Lienz

    07. August 2016 um 07:50

    Eine junge Deutsche in Malawi, irgendwann in den 1980er Jahren. Ein junger Amerikaner, der ziellos durchs Leben zu mäandern scheint. Eine Begegnung, die die Welt für immer anders in die Angeln setzt.Stefanie Schankat erzählt die Geschichte einer Liebe, deren Essenz alles erhellend für immer strahlt.Die junge Julia ist an die deutsche Botschaft nach Malawi gekommen. Schon nach kurzer Zeit hat sie sich in ihr neues Leben eingelebt, saugt alle Eindrücke wissbegierig in sich auf. Als sie auf Richard trifft, ist es um sie geschehen. Der gut aussehende und charmante Amerikaner ist zu Besuch bei der Leiterin der Botschaft. Sofort spüren beide das Knistern, die intensive Anziehung zueinander, die sie verbindet. Bei einem Ausflug an den See verbringen sie eine leidenschaftliche Nacht miteinander, auf die noch weitere folgen. Doch beide wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist. Richard muss nach Europa, wo er in der Normandie lebt. Und Julia kann ihn nicht vergessen. Monate später: Julia verbringt ein paar Tage in Paris. Plötzlich sieht sie Richard an einer Straßenkreuzung stehen. Das muss Schicksal sein. Wird ihre Liebe eine Chance haben? Stefanie Schankat erzählt in einfühlsamer, klarer Prosa die Geschichte einer wahren Liebe. (Verlag)Es ist die Sprache dieses biografischen Romans, die mir besonders gefallen hat. Aus der Ich-Perspektive entwickelt Stefanie Schankat eine unverkennbare, eindringliche und fesselnde Erzählstimme. Sie nimmt die Leserin mit auf den geheimnisvollen schwarzen Kontinent, der die Wiege der Menschheit ist. Afrika entfaltet schon allein deswegen seinen besonderen Zauber.Der Roman berührt mit der Geschichte der Protagonistin, weil sie den Kern jeder Existenz offenlegt: Bist du jung, lebst du dein Leben sprühend wie ein frischer Gebirgsbach mit unerwarteten Wasserfällen. Je mehr Zeit vergeht, desto breiter wächst er und wird ruhiger, bis daraus – wenigstens oberflächlich – ein ruhiger Fluss entstanden ist. Unter der Oberfläche jedoch bleibt eines für immer: der sprühende Übermut der Jugend.Leserinnen, die Geschmack finden an starken Liebesszenen, wird der Roman ebenso gefallen wie denen, die eine philosophisch-tiefgehende Erzählweise lieben. Lediglich wer einen mit Action und Herz-Schmerz beladenen Liebeskracher erwartet, wird sich nicht begeistern können.Ein kleiner Kritikpunkt ist der, dass offenbar das Lektorat sehr stark in gewisse Teile des Romans eingegriffen und damit die Erzählstimme verwischt hat.4,5 Sterne

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    • 2
  • man bleibt genau wie sie mit einer leisen Wehmut im Herzen zurück.

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    LadySamira091062

    19. July 2016 um 16:03

    Julias Erinnerungen nehmen uns mit  nach Malawi, wo sie vor 20 bei der deutschen Botschaft gearbeitet hat und dort   Richard  getroffen  hat.Der Mann ,der ihre ganz große Liebe war und obwohl sie von Anfang an wusste ,es wird keine gemeinsame Zukunft geben ,schafft sie es nicht  ihn  jemals  zu vergessen.Ihre Erinnerungen nehmen uns mit auf eine sprunghafte Reise  durch Zeit und Raum und gemeinsam mit  Julia erleben wir die großen Gefühle und das schöne ,heiße Land, das Julia niemals vergessen kann.Mit sehr viel Gefühl und Fingerspitzengefühl wird uns eine  Lovestory erzählt ,die einen  gerade wegen ihrer leisen Töne bis ins Innerste berührt.Bis zur letzen Zeile gibt man ,genau wie Julia die Hoffnung auf ein Happy End nicht auf  und man bleibt genau wie sie  mit  einer leisen Wehmut im Herzen zurück.Ein sehr schönes Buch ,das einen zu tiefst berührt

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    • 2
  • Authentisch und lesenswert

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. July 2016 um 09:58

    Ich sage dazu: Stellt euch vor, ihr führt ein beschauliches Hausfrauen-Dasein und jemand weitgereistes erzählt euch die Geschichte seiner großen Liebe… Die Geschichte beginnt damit, dass Julia sich erinnert. Wie das mit Erinnerungen so ist, folgen sie wohl einer chronologischen Reihenfolge, bleiben jedoch auch manchmal an Nebenschauplätzen hängen. So befassen sich Julias Gedanken in diesem Augenblick mit Richard, um im nächsten Moment an einer Szene hängen zu bleiben, die sie beispielsweise mit ihrer Kollegin Hilda oder dem Nachtwächter erlebt hat. Genau das ist es aber, was diese Geschichte so authentisch macht. In eher leisen Tönen lässt die Autorin eine melancholische Stimmung entstehen. Dabei gelingt es ihr hervorragend, Julias Gefühle einzufangen. Man spürt das Glück, das sie mit Richard am See empfindet ebenso wie die Trauer, als er sie verlassen muss. Aber auch die tiefe Leere, die Julia ohne ihn fühlt. Die Geschichte, die Stefanie Schankat erzählt, ist dabei kein 08/15 Liebesroman, bei dem man von vornherein weiß, dass es ein Happy End gibt. Bis zum Schluss bleibt die Frage offen, ob Julia und Richard wieder zueinander finden. Mehr als einmal habe ich mich gefragt, ob die Geschichte autobiographisch oder doch reine Fiktion ist. Zurück lässt mich das Buch jedenfalls nachdenklich und in eigenen Erinnerungen schwelgend. Bleibt zu sagen: Danke, dass ich Mäuschen spielen durfte.

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    • 2
  • Rezension zu "Bevor der Regen kam"

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    ElkeK

    Inhaltsangabe: Julia erinnert sich zurück. Vor 20 Jahren hat sie in der Deutschen Botschaft in Malawi gearbeitet. Plötzlich taucht Richard auf und um ihr Herz ist es geschehen. Obwohl sie weiß, dass sie nur eine kurze Zeit miteinander verbringen werden, gibt sie sich dem geheimnisvollen Mann hin und trauert, als er wieder verschwindet. Ein Jahr nach ihrer kurzen Affäre sehen sie sich zufällig in Paris wieder … Mein Fazit: „Was das Leben betrifft, verlasse ich mich für meinen Teil lieber auf das Element der Unsicherheit, die überraschende Wende, den nicht zu erwartenden Verlauf der Dinge.“ (ca. Seite 53 im eBook) Richard ist Amerikaner, in Europa neu beheimatet, stets auf der Suche nach einer neuen Herausforderung und immer ruhe- und rastlos. Als solchen hat Julia ihn unter der afrikanischen Sonne kennen gelernt. Ihre Affäre ist kurz, aber intensiv und für beide exzessiv. Doch er ist stets ein einsamer Wanderer mit vielen Talenten und Geheimnissen und das weiß Julia von Anfang an. Julia arbeitet in der Deutschen Botschaft in Malawi. Obwohl sie als Ausländerin nicht immer das wahre Afrika sieht, so kommt sie doch mit einigen Menschen und Orten in Berührung, die das echte Gesicht des schwarzen Kontinents erahnen lassen: Hungernde Kinder, Slums und hohe Arbeitslosigkeit. Die Ausländer bleiben häufiger unter sich. Die Autorin hat mit malerischen Worten dieses Afrika, was sie vermutlich selbst erlebt hat, beschrieben, ja nahezu gemalt. Ich konnte es mir sehr lebhaft vorstellen, unterstützt von einigen Dokus und Filmen, die ich bereits über Afrika gesehen habe. Einige Male kam mir beim Lesen die Geschichte zu „Jenseits von Afrika“ in den Sinn. Zwar unterscheiden sich die Geschichten erheblich, aber das gemeinsame Element, die unerfüllte Liebe zu einem ruhelosen Charakter, kommt in beiden ziemlich deutlich hervor. Allerdings gibt es auch einige Dinge, die mir etwas fehlten. Das war zum einen die sehr sparsame Darstellung der Protagonisten. Da Julia aus ihrer Sicht die Geschichte schildert, liegt es nahe, dass Richard nicht sehr viel Profil bekommen hat. Aber über Julia selbst habe ich als Leserin eher wenig erfahren, was ich sehr schade finde. Fast nebenbei erfährt man von ihrer Familie und einem Bruder. Und dann war da die sehr sparsame Dosierung der Dialoge. Auch da hätte ich mir etwas mehr gewünscht. Das Buch liest sich fast wie ein Tagebuch, auch wenn es einen schon sehr berühren konnte. Doch mehr Dialoge hätten die Geschichte mehr abgerundet und aufgewertet. Insgesamt ist mir das Debüt der Autorin jedoch vier Sterne wert, denn ihre Art die Dinge zu schildern finde ich schon sehr beeindruckend. Klare Lese-Empfehlung von mir. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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    • 2
  • Leserunde zu "Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi" von Stefanie Schankat

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    StefanieSchankat

    Vor wenigen Wochen ist mein Debütroman „Bevor der Regen kam“ bei Ullstein als E-Buch erschienen. Ich verdanke ihn vor allem meinem Leben und seinen vielen Auslandsstationen. Er basiert auf einer wahren Geschichte, die ich lange in meinem Kopf gehütet habe. Ein Zufall hat mich viele Jahre später auf die Idee gebracht, die Liebesgeschichte, die vor mehr als zwei Jahrzehnten in Malawi begann, aufzuschreiben und daraus einen Roman zu machen.So viel zum Inhalt:Julia, eine junge Frau voller Abenteuerlust und Neugier, ist an die deutsche Botschaft nach Malawi versetzt worden. Einige Monate nach ihrer Ankunft lernt sie Richard kennen, einen rätselhaften, weit gereisten Amerikaner, der bei der Leiterin der Botschaft zu Besuch ist. Obwohl sie wenig über ihn erfährt und ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist, verliebt sie sich in ihn....Mehr möchte ich an dieser Stelle gar nicht mehr verraten. Wenn Ihr gerne reist, Euch für fremde Kulturen interessiert und vor diesem Hintergrund eine Liebesgeschichte lesen möchtet, die das Leben geschrieben hat, könnte Euch mein Roman interessieren. Ihr möchtet mitlesen?Stellt Euch doch einfach kurz vor? Was lest Ihr gerne? Was interessiert Euch an diesem Buch? Warum möchtet Ihr an der Leserunde teilnehmen?15 ePub Versionen verlose ich als Autor an die ausgewählten Teilnehmer, Blogger können sich auch gerne mit ihrer Blog-Adresse vorstellen. Ich freue mich auf die Leserunde, Eure Eindrücke, Anregungen und Fragen und werde versuchen, sie so aktiv wie möglich zu begleiten. HerzlichstStefanie Schankat

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    • 89
  • Liebe den Moment, denn er wird bleiben

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    seschat

    16. June 2016 um 14:03

    INHALT Julia ist eine junge, lebenslustige Frau, die in der deutschen Botschaft in Malawi arbeitet. Eines Tages trifft sie dort den charismatischen Amerikaner Richard und eine kurze und intensive Affäre entspinnt sich zwischen beiden. Sie kann ihn nicht vergessen und begegnet ihm zufällig in Paris wieder, leider ist er nicht frei... MEINUNGStefanie Schankats Buch erzählt eine besondere Liebesgeschichte, die nur für den Moment gemacht ist und leider nicht von Dauer. Über Jahre liebt Julia den unabhängigen und charismatischen Richard, den sie lediglich zwei Mal zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben begegnet, was aber reicht, um ihr Herz an ihn zu verlieren. Innerhalb des Plots agiert Hauptprotagonistin Julia als Erzählerin, deren Schilderungen ständig zwischen Erinnerungen und der Gegenwart wechseln. Dabei gerät einiges sehr träumerisch, fast schon märchenhaft, was die Ebenen etwas verschwimmen lässt. Als Figur konnte mich Julia leider nicht wirklich überzeugen. Sie hat sich zu oft zu passiv verhalten und ihr Leben ohne Richard betrauert bzw. dessen Ehe mit einer anderen Frau tatenlos hingenommen. Auch emotional kam, abgesehen von der Trauer, Sehnsucht, nicht so viel rüber. Darüber hinaus kam Richard, der Verführer und Lebemann, nur sehr sporadisch zu Wort. Hier hätte ich mir gewünscht, dass er sich mit Julia die Erzählerrolle geteilt hätte. Die Schilderungen der afrikanischen Lebens- und Arbeitswelt fand ich wiederum sehr spannend, diese hätten ruhig noch etwas umfangreicher sein können. Stefanie Schankats Sprachstil ist anschaulich und leicht verständlich. Leider konnten mich die Kapitel im 2/3 nicht mehr mitreißen, da sie recht eintönig und zäh ausfielen. Das Cover und die Titelwahl empfinde ich sehr gelungen und ansprechend. FAZITEine solide Geschichte mit Potenzial, das leider nicht 100%ig genutzt wurde.

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    • 2
  • Bevor der Regen kam

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    Sweetybeanie

    13. June 2016 um 16:04

    Zum Inhalt: Die junge Deutsche Julia arbeitet seit einigen Monaten in der Deutschen Botschaft in Malawi in Afrika, als sie den amerikanischen Geschäftsmann Richard kennenlernt. Richard ist für einige Zeit zu Besuch bei ihrer Chefin und fühlt sich schnell zu der jungen Deutschen hingezogen. Auf einem gemeinsamen Ausflug an den See vertiefen die beiden ihre Beziehung zueinander. Julia verliebt sich in Richard, doch dann muss er Afrika wieder verlassen. Hat ihre Liebe eine Chance? Meine Meinung: Die Autorin Stefanie Schankat nimmt uns in ihrem Debütroman mit auf eine fantastische Reise nach Afrika. In poetischen Bildern beschreibt sie das Leben von Julia auf dem afrikanischen Kontinent. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Die Geschichte spielt sowohl in der Vergangenheit, als auch in der Gegenwart und wird aus Julias Sicht erzählt. Die wechselnden Zeiten sind durch unterschiedliche Schriftarten deutlich gekennzeichnet, so dass man als Leser immer genau weiß, in welcher Zeitspanne man sich gerade befindet. Eine Geschichte über Liebe und Verlust in wunderschöner Kulisse, die dem Leser auch genügend Raum für eigene Gedanken und Interpretationen lässt.

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    • 2
  • Liebe vergeht nicht

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    isabellepf

    11. June 2016 um 08:42

    Ein Rückblick auf das Leben und deren Liebe, die immer einen Platz in ihrem Herzen gefunden hat. So geschrieben in dem Buch, Bevor der Regen kam, von Stefanie Schankat, indem der Titel, zu Beginn nicht eindeutig zur Geschichte passen mag, jedoch offen und verträumt wirkt.  Mit dem Untertitel, Eine Liebe in Malawi, wird dem Leser jedoch eine interessante Richtung angegeben.Es handelt von Julia, einer jungen Frau die an die deutsche Botschaft in Malawi versetzt wird. Hier wird Sie herzlich und freundlich von Ihrer Chefin, welche Sie liebevoll Madame nennen, aufgenommen. Schnell kann Sie sich einleben und lernt den Kontinent mit seinen Vorzügen lieben.So dauert es auch nicht lange, bis Richard einer Einladung der Madame folgt, und so auf Julia trifft. Der gutaussehend und charmante Amerikaner, war geschäftlich angereist, und hatte es ihr schon auf den ersten Blick angetan.Ihre Blicke treffen sich, und eine Liebe, wenn auch nur von kurzer Dauer, entsteht. Beide wissen, dass die Zeit begrenzt ist, und Richard schon bald wieder nach Europa zurück reisen muss. Umso intensiver geniessen Sie die Zeit zusammen, und gönnen sich, was verliebte Pärchen benötigen.Nach der Abreise von Richard, sollte erstmal ein weiteres Jahr vergehen, bis Sie sich wieder sehen sollten. Julia reist nach Paris, der Heimatstadt Richards, und trifft diesen völlig unverhofft auf offener Strasse. Alte Gefühlen kommen wieder hoch, und ein Wochenende voller Liebe vergeht. Doch ungesagtes, verlangt erzählt zu werden. Hat Ihre Liebe nach dem Wiedersehen eine Chance? Oder muss Julia wieder alleine und mit gekränktem Herzen zurück nach Afrika reisen?Eine kurze Geschichte, die mit dem Verlust eines geliebten Menschen beginnt und aufgeschrieben wurde.  Hierbei wird das frühere Leben bis hin zum jetzigen Leben erzählt. Gedanken über das Gesagte werden kursiv geschrieben und ermöglichen dem Leser somit einen Einblick in die Gefühle, welche Julia empfindet.Jedoch lässt der Schreibstil einiges offen, sodass man sich selbst seine eigenen Eindrücke über Gefühle, gesagtes und der Landschaft machen kann.Der Text liest sich stellenweise sehr flüssig, hat jedoch auch wieder Passagen, in denen ich nicht so zügig voran gekommen bin.Eine wahre Liebe, die so plötzlich Begann, wie Sie auch schon wieder verloren war. Mit einem so offenen Ende, dass ich gehofft hatte, dass es noch weiter gehen würde.Die rückblickende Geschichte von Julia, hatte Stellenweise schöne Einblicke von Afrika gezeigt, ist mir jedoch etwas zu oberflächlich und schnelllebig gewesen. Das unverhoffte und ungeplante Wiedersehen war vorraussehbar, wirkte auf mich jedoch eher unrealistisch. Am Ende lernt man zwar noch etwas von Julia und ihrem bisherigen Leben kennen, jedoch sind es alles sehr ungenaue Angaben. So viele Fragen bleiben offen die zum Schluss dem Leser selbst überlassen bleiben, zu beantworten.Irgendwie hat mich die Geschichte nicht so mitgerissen wie ich es erhofft hatte, da das Cover für mich so ansprechend und vielversprechend war.

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  • Eine Reise nach Malawi

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    Ninasan86

    03. June 2016 um 19:19

    Zum Inhalt: Die junge Julia ist an die deutsche Botschaft nach Malawi gekommen. Schon nach kurzer Zeit hat sie sich in ihr neues Leben eingelebt, saugt alle Eindrücke wissbegierig in sich auf.Als sie auf Richard trifft, ist es um sie geschehen. Der gut aussehende und charmante Amerikaner ist zu Besuch bei der Leiterin der Botschaft. Sofort spüren beide das Knistern, die intensive Anziehung zueinander, die sie verbindet.Bei einem Ausflug an den See verbringen sie eine leidenschaftliche Nacht miteinander, auf die noch weitere folgen.Doch beide wissen, dass ihre gemeinsame Zeit begrenzt ist. Richard muss nach Europa, wo er in der Normandie lebt. Und Julia kann ihn nicht vergessen.Monate später: Julia verbringt ein paar Tage in Paris. Plötzlich sieht sie Richard an einer Straßenkreuzung stehen. Das muss Schicksal sein. Wird ihre Liebe eine Chance haben?Über die Autorin: Stefanie Schankat, geboren 1961 in Hilden bei Düsseldorf, ging nach Abitur und Studium ins Ausland und arbeitete für den Auswärtigen Dienst an den deutschen Botschaften in Lilongwe, Lomé, Peking und Helsinki. Reisen, Sprachen und fremde Kulturen waren schon immer ihre Leidenschaft und bereits während der Schulzeit kam der Wunsch auf, eines Tages so viel wie möglich von der Welt zu sehen. Seit 15 Jahren lebt sie mit ihrem finnischen Ehemann in Großbritannien.Mein Fazit und meine Rezension: Julia arbeitet auf der Deutschen Botschaft in Malawi. Sie lernt in dem afrikanischen Land nicht nur das Klima, sondern auch die Sitten und Gebräuche der Menschen kennen. Eines Tages trifft sie Richard und wenige Zeit später merken sie, dass sie mehr als nur die Liebe zu dem Land teilen. Sie verbringen eine stürmische und romantische Zeit miteinander, bis Richard sie verlassen muss. Julia bleibt mit ihren tiefen Gefühlen für ihn aufgewühlt zurück. Das Auf und Ab der Gefühle zwischen Julia und Richard war sehr schön nachzuvollziehen. Die beiden haben sich ziemlich schnell gefunden und auch aufeinander eingelassen.   Noch nie wurde ich als Leser so in eine Geschichte mit hineingezogen, habe mich in das Land, die Kultur und die Menschen vor Ort eingefühlt und mit der Protagonistin gelacht, gegrübelt und geweint. Das liegt wohl auch daran, dass die Protagonistin die Autorin selbst ist. Stefanie Schankat erzählt eine Geschichte aus ihrem Leben, lässt den Leser einen tiefen Einblick in ihre Vergangenheit und ihre liebsten Erinnerungen gewinnen und gibt somit ein Stückchen von sich selbst Preis. Ich gebe es zu, anfangs hatte ich doch ein paar Probleme, mich in die Geschichte vollends einzufinden, denn irgendwie ist alles etwas dahingeplätschert. Doch mit jeder neuen Entdeckung, die Julia in der Geschichte gemacht hat und mit jeder detailgenauen Beschreibung der Landschaft und der Leute vor Ort, konnte ich mich besser an diesen wunderbaren Ort träumen. Irgendwann - so schien es mir - war ich selbst dort und habe nicht nur "darüber gelesen". Ich habe die Menschen gesehen, die flirrende Hitze gespürt und die unterschiedlichen Gerüche in den Straßen wahrgenommen. Stefanie Schankat versteht es, die bildhafte Sprache einzusetzen und sie wie einen roten Faden durch das Buch fortlaufen zu lassen. Doch nicht allein die Landschaft und die Menschen in Afrika haben einen bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Auch Julia, die Protagonistin, hat sich leise in mein Herz geschlichen, da ich stets mit ihr fühlen konnte und sie auch verstanden habe. Ja, ich verstehe, warum Stefanie Schankat diese Geschichte aufgeschrieben und uns Leser daran hat teilhaben lassen. Für sie selbst ist die Wiedererweckung einer schönen und doch schmerzlichen Erinnerung an eine verlorene Liebe und auch ein Stück weit Verarbeitung und ein Abschiednehmen von einem ganz besonderen Menschen. Und ich denke, eben das ist ihr sehr gut gelungen!Ich kann diese Geschichte nur weiterempfehlen. 

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  • Eine schöne Story mit noch viel Luft nach oben.

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    cn8sc

    02. June 2016 um 16:17

    'Denn das haben diese Geschichten gemeinsam. Sie überleben die lange, oft mühsame Reise des Lebens und heben sich heraus aus dem bunten Reigen, Kostbarkeiten, einzigartig und zauberhaft zugleich, die wir wie einen Schatz zu hüten verstehen.' Julia arbeitet für einige Zeit in der Botschaft in Malawi. Als sie dort auf den Amerikaner Richard trifft, ist es um sie geschehen. Zwischen den beiden scheint sich etwas besonderes anzubahnen, doch so schnell es begonnen hat, ist es auch wieder vorbei, doch Julia kann ihn nicht vergessen. Einige Zeit später treffen sie erneut aufeinander. Doch ist diesmal die Liebe stark genug? Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Julias Beschreibungen über Afrika und ihr Umfeld waren wirklich sehr schön. Als Julia dann auf Richard trifft, konnte ich mich immer weniger für die Geschichte begeistern. An sich ist die Story wirklich super, doch die Gefühle werden nicht echt rübergebracht und die Geschichte konnte mich nicht berühren. Es fehlt ihr ein wenig an Tiefgang. Die ganze Geschichte dreht sich größtenteils nur um die Liebe zwischen Julia und Richard. Dabei sind die Charaktere, insbesondere Julia, auch noch ausbaufähig. Über Julia erfährt man zu wenig, taucht eher nur in ihre traurige Gefühlswelt ein. Man kann sie so nur schlecht einschätzen und es entwickeln sich weder Sympathien noch Antipathien zum Charakter. Richard hingegen lernt man innerhalb der Geschichte immer näher kennen, das ist nicht schlecht gemacht. Was mir aber am meisten neben den Gefühlen gefehlt hat, ist die Spannung. Das Buch an sich hat mich nicht wirklich zum weiterlesen animiert. Ich habe mir nicht gedacht, ich will unbedingt wissen, wie es weitergeht.Das Ende konnte mich auch nicht ganz überzeugen. Es wirkte so, als hätte noch irgendwas gefehlt und als wäre die Geschichte noch nicht ganz zu Ende erzählt.3 Sterne vergebe ich aber trotzdem noch, da die Story an sich einfach so schön ist. Hätte man das anders geschrieben, wäre das bestimmt ein wahnsinnig schönes Buch geworden, welches mich zu Tränen gerührt hätte, so hat es aber keinerlei Emotionen in mir geweckt.

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  • Liebe ein Leben lang

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    meistraubi

    Oft kommt die Liebe überraschend schnell und bleibt ein Leben lang. Der Debütroman von Stefanie Schankat "Bevor der Regen kam" hat einen Titel, der viel offen lässt und gibt mit dem Untertitel "Eine Liebe in Malawi" eine interessante Richtung vor. der Inhalt: Julia wird an die deutsche Botschaft nach Malawi versetzt und liebt das für sie fremde Leben. Bald lernt sie Richard kennen, einen gutaussehenden Amerikaner, zu dem sie sich hingezogen fühlt. Eine Liebe entsteht und wird an einem schönen Abend an einem See gekrönt. Richard muss nach Europa zurück und das Leben trennt die Liebe. Jahre später, bei einem Ausflug nach Paris, steht plötzlich Richard vor ihr. Schicksal ? gibt es eine Chance ?   Als aller erstes hat mich das Cover begeistert. Für mich ist das Cover immer der Grund, ein Buch zu wählen. In diesem Fall erzählt es sehr viel, mehr als man auf den ersten Blick vielleicht meint. Der Titel "Bevor der Regen kam" finde ich persönlich etwas unpassend, hätte einen anderen gewählt, einer, der näher an der Geschichte ist. Der "Untertitel" "Eine Liebe in Malawi" gibt die Richtung des Buches vor. Anfangs hat mich der Schreibstil überrascht, weil er mir sehr viel Spielraum beim Erstellen der Bilder im Kopf gelassen hat. Manchmal sind die Details bildlich :Die Fenster waren klein und ließen selbst bei Tage so wenig Licht in den Raum, dass es immer ein wenig düster wirkte, wodurch das und schon abgenutzte Mobiliar gar nicht mehr so ins Auge fiel. Auf einem fleckenübersäten Teppich in einer dunklen, undefinierbaren Farbe standen auf engstem Raum viele Tische nahe beieinander, die von harten, unbequemen Holzstühlen umstellt waren. " Manchmal gibt das Buch viel Freiraum zum Überlegen. Ungewöhnlich, hat mir aber sehr gut gefallen. Ein Buch, das ich weiterempfehlen werde. Ein Buch zum Träumen.  

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  • Die eine Große Liebe die man nie vergisst

    Bevor der Regen kam: Eine Liebe in Malawi

    jawolf35

    27. May 2016 um 23:53

    Manche träumen ihr Leben lang davon ,andere haben sie gefunden oder bereits verloren .Die eine große Liebe die sich jeder Mensch in seinem Leben wünscht ,eine Liebe wie aus einem Märchen, unseren Traumprinzen auf den wir seit der Kindheit warten .Der Roman "Bevor der Regen kam " ist der Debüt Roman der Autorin Stefanie Schankat .Schon das verträumte Cover einer sehnsüchtig in die Ferne blickenden Frau spricht einen direkt an und läßt einen träumen .Der Roman gleicht einem romantischem Märchen welches auf einer Wahren Begebenheit beruht .Zum Inhalt Julia arbeitet in Afrika (Malawi) für die Deutsche Botschaft .Eine junge zielstrebige und aufgeschlossene Frau .Eines Tages erhält ihre Vorgesetzte Besuch von einem Freund und Julia merkt schnell das Richard sich genauso für sie interessiert wie sie für ihn .Die beiden beginnen eine kurze aber leidenschaftliche Beziehung . Kurz darauf reist Richard zurück nach Europa und der Kontakt bricht ab .Ein Jahr später treffen sich beide in Paris wieder ....Zum Buch : Mir hat der Roman sehr gut gefallen .Er gleicht für mich ein wenig einem Tagebuch .Man erfährt zwar wenig über die Vorgeschichte der Protagonistin selber ,dafür lässt sie einen aber in ihre persönliche Welt eintauchen .Ihre Gefühle und Stimmungen sind gut nachvollziehbar .Die Umgebungen sehr detailgetreu geschildert so das man sich alles bildlich vorstellen kann .Ich persönlich fand es sehr interessant die Protagonistin über diese vielen Jahre zu begleiten.Für mich ein Buch welches ich gerne weiterempfehlen kann ,es beschert einem schöne Lesestunden obwohl es nicht sehr lang ist .

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